DE1540288C - Kabelendstöpsel für die Fertigung eines elektrischen Metallmantelkabels - Google Patents
Kabelendstöpsel für die Fertigung eines elektrischen MetallmantelkabelsInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf einen Kabelend- kern 3 ist am Endstöpsel mit Madenschrauben 5 verstöpsel
für die Fertigung eines Metallmantelkabels klemmt, die in Gewindelöchern sitzen. Von der Aufmit
ölgetränktem Dielektrikum, der einen Nacheva- nahmebohrung 2 für den Kabelkern erstreckt sich ein
kuier- bzw. Tränkölzuführungskanal mit einem Ver- axialer Kanal 6 bis zur äußeren Stirnfläche des Endschlußstopfen
am der Kabelseele abgewandten Ende 5 stöpseis 1. An den Kanal 6 schließt sich ein im Kabelaufweist,
kern angeordneter ölkanal 7 an.
Beim sogenannten Nachimprägnierungsverfahren Der Endstöpsel 1 ist an seiner zylindrischen
wird die mit der Isolierung versehene Kabelseele zu- Außenfläche mit zwei Umfangsnuten 9 und 10 zur
nächst in einem Vakuumbehälter beheizt, um die Aufnahme von elastischen Dichtungsringen versehen,
Isolierung zu trocknen und luftfrei zu machen. Vor io die den an den Endstöpsel angepaßten Kabelmantel 8
dem Imprägnieren bzw. Tränken mit einer isolieren- abdichten. Zwischen den beiden Umfangsnuten 9 und
den Flüssigkeit, z. B. öl, wird die evakuierte Kabel- 10 befindet sich eine Umfangsnut 11, die durch einen
seele dann mit einem luftundurchlässigen Mantel aus Kanal 13 mit dem Loch 12 eines seitlichen Anschluß-Blei
oder Aluminium versehen, wobei die Kabelseele Stutzens 14 verbunden ist. An diesen Stutzen kann
im Vakuum zur Ummantelungsstelle gefördert wird. 15 eine Leitung angeschlossen werden, die entweder mit
Es ist schon ein Kabelendstöpsel im Zusammen- einer Vakuumpumpe oder mit einem Prüfgerät verhäng
mit einem Verfahren zur Vorimprägnierurig — bunden ist, damit entweder über den Dichtungsring 9
Tränken der Kabelseele vor der Ummantelung — noch eindringende Luft abgesaugt oder die Verläßbekannt
(deutsche: Auslegeschrift 1 067 902), der lichkeit der Abdichtung gegen Eindringen von Luft
einen Kanal zur ölzuführung aufweist, der an seinem ao geprüft werden kann.
äußeren Ende mit einem aufschraubbaren Verschluß- Der Endstöpsel 1 trägt am äußeren Ende einen
stopfen absperrbar ist. Zur Nachimprägnierung eignet fest angeschweißten Gewindestutzen 22, durch den
sich dieser Endstöpsel nicht, da bei der Abnahme des der axiale Kanal 6 verlängert ist. Der Kanal ist an
Verschlußstopfens vor Anschluß der Tränkölleitung dem Gewindestutzen mit einem Verschlußstopfen 15
das Vakuum in der ummantelten Kabelseele zumin- 35 abgeschlossen, der vorzugsweise aus Stahl "besteht,
dest teilweise aufgehoben würde. Der Verschlußstopfen 15 hat einen kurzen Schaft 16
Es ist auch schon ein Kabelendstöpsel vorgeschla- und einen flachen Kopf 17, der über den Schaft 16
gen worden, der am Ende des Kanals zur ölzufüh- flanschartig hervorsteht. Der Kanal 6 mündet am
rung eine Absperreinrichtung hat, bei der die öff- Gewindestutzen in einen trichterförmigen Ansatz 18
nung des Kanals erst nach Anschluß der Tränköl- 30 aus, in dem sich ein auf dem Verschlußstopfen 15
leitung zu erfolgen braucht (deutsche Patentanmel- sitzender Dichtungsring 19 abstützt. Da das Kabel
dung P 15 40 287.6). Bei dieser Absperreinrichtung luftleer ist, wird der Verschlußstopfen durch den
handelt es sich um ein Membranventil, das in einer Unterdruck im Kanal 6 angesaugt und in der Schließ-
Kammer in einem am eigentlichen Kabelendstöpsel stellung gehalten.
befestigten Gehäusestück untergebracht ist. Dieses 35 In der abgeänderten Ausführung nach Fig. 2 ist
Gehäusestück muß von Beginn der Evakuierung an der Verschlußstopfen 15' mit einem längeren Schaft
an der Kabelseele befestigt sein und dann auch die 16' versehen, der zwei Umfangsnuten 20 mit darin
Mantelpresse durchlaufen, so daß das Membran angeordneten Dichtungsringen 21 aufweist. Bei dieser
ventil größerer Beanspruchung ausgesetzt ist. Ausführung ragt der Verschlußstopfen in den Ka-
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Kabel- 40 nal 6, so daß die kegelige Mündung 18 des Gewindeendstöpsel
der eingangs genannten Art Vorkehrungen Stutzens 22 entfallen kann.
an der Verschlußeinrichtung für den Nachevakuier- An dem Gewinde 23 ist eine Buchse 24 ver-
bzw. Tränkölzuführungskanal zu treffen, die die Ver- schraubt, die mit einem Dichtungsring 25 an einer
bindung mit der Evakuiereinrichtung bzw. mit dem Stirnfläche 26 des Gewindestutzens 22 luftdicht ab-Tränkölbehälter
erlaubt, ohne daß das Vakuum in 45 gedichtet ist. Die Buchse 24 ist mit einem nur scheder
Kabelseele aufgehoben wird, und es zu ermög- matisch dargestellten seitlichen Änschlußrohr 27 verliehen,
daß die empfindlichen Teile der Verschluß- sehen, das durch Ventile 28 und 29 mit einer Vaeinrichtung
erst nach der Ummantelung der Kabel- kuumpumpe und einer Druckölzuführung verbindbar
seele am Endstöpsei angebracht werden. Die Ver- ist. Die Gewindebuchse 24 trägt am oberen Ende eine
Schlußeinrichtung soll dabei einfach und robust sein, 50 Magnetwicklung 30.
d.h. wenig bewegliche Teile und wenig abzudich- Wird die Gewindebuchse 24 durch öffnen des Ven-
tende Flächen aufweisen. tils 28 mit der Vakuumpumpe verbunden, so wird
Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 ange- die Luft aus der Büchse abgesaugt, so daß der Vergebene
Erfindung gelöst. _ schlußstopfen 15 seinen festen Sitz verliert und beim
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausfüh- 35 Einschalten der Magnetwicklung 30 in den oberen
rung des Kabelendstöpsels nach der Erfindung, und Teil der Buchse zurückgezogen wird. Der Kanal 6
zwar zeigt ist nun freigegeben. Wird anschließend das Ventil 28
F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Kabelend- geschlossen und das Ventil 29 geöffnet, so strömt
stöpsel mit der daran angebrachten Vorrichtung zum das Drucköl durch die evakuierte Leitung 27 und
Abziehen des Verschlußstopfens und zum Füllen des 60 die evakuierte Gewindebuchse 24 in das Kabel, ohne
ummantelten Kabels und daß hierbei Luft oder Feuchtigkeit in die Isolierung
F i g. 2 einen abgeänderten Verschlußstopfen in der eindringen kann.
Seitenansicht. Da der Stopfen 15 eines äußeren Haltes bedarf,
Gemäß F i g. 1 besteht der Kabelendstöpsel aus bis das Kabel entlüftet und ummantelt ist, wird am
einem zylindrischen Körper 1, der am inneren Ende 65 Gewindestutzen 23 eine Überwurfmutter verschraubt,
eine Aufnahmebohrung 2 für den Leiter bzw. Kern 3 die den Stopfen des Kabels während der Evakuierung
eines Kabels aufweist, der auf seiner anschließenden und Ummantelung der Kabelseele festhält. Nach der
Länge mit einer Isolierung 4 versehen ist. Der Kabel- Behandlung im Trocknungsbehälter läuft das Kabel
durch ein evakuiertes Rohr in die Ummantelungsvorrichtung, die den Kabelmantel 8 aufbringt. Danach
ist der Verschlußstopfen 15 durch den Unterdruck im Kabelinneren gegen Lösen gesichert. Die
Überwurfmutter kann daher abgeschraubt und gegen die Gewindebuchse 24 ausgetauscht werden, mit
deren Hilfe dann in der beschriebenen Weise das Kabel mit Drucköl gefüllt wird.
Claims (3)
1. Kabelendstöpsel für die Fertigung eines Metallmantelkabels mit ölgetränktem Dielektrikum,
der einen Nachevakuier- bzw. Tränkölzuführungskanal mit einem Verschlußstopfen am der
Kabelseele abgewandten Ende aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an diesem
Ende eine den Verschlußstopfen (15, 15') umfassende Buchse (24) mit Anschlußleitungen (27
bis 29) für die Nachevakuierung bzw. Tränköl- ao zufuhr anbringbar ist, an der eine Magnetwicklung
(30) derart angeordnet ist, daß nach Evakuierung der Buchse (24) und Stromeinschaltung
in der Magnetwicklung (30) der aus einem geeigneten Material bestehende Verschlußstopfen
(15, 15') durch magnetische Kraft abgehoben wird und den Kanal (6) öffnet.
2. Kabelendstöpsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachevakuier- bzw.
Tränkölzuführungskanal (6) einen trichterförmigen Ansatz (18) aufweist, an dessen Innenfläche
der flache Verschlußstopfen (15) mittels eines Dichtungsringes (19) anliegt und in dieser Stellung
mindestens bis zum Austritt des Endstöpsels (1) aus der Mantelpresse durch eine am Endstöpsel
(1) aufgeschraubte Überwurfmutter gesichert ist.
3. Kabelendstöpsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstopfen (15')
einen Schaft (16') mit mindestens einem Dichtungsring (21) aufweist und daß der Schaft (16')
in den Kanal (6) hineinragt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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