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DE1439035C - Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens zum Anbringen von Stromanschlus sen an scheibenförmige elektrische Bau elemente - Google Patents

Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens zum Anbringen von Stromanschlus sen an scheibenförmige elektrische Bau elemente

Info

Publication number
DE1439035C
DE1439035C DE1439035C DE 1439035 C DE1439035 C DE 1439035C DE 1439035 C DE1439035 C DE 1439035C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
strip
disc
pressure plate
tape
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Chestnut Hill Mass Weiss (V St A) H05k
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

1 2
Das Patent 1 153 807 betrifft ein Verfahren zum auf das oben beschriebene allgemeine Montage- und
Anbringen von Stromanschlüssen an scheibchen- Fertigungsverfahren zum Zwecke einer verbesserten
förmige elektrische Bauelemente, bei dem an einem Fertigungsleistung sowie der Erzielung höherer
bandförmigen Streifen zunächst die Stromzuführun- Qualität und Gleichförmigkeit der so hergestellten
gen in Bandrichtung hintereinander derart befestigt 5 Gegenstände anwenden. Obwohl die der Erfindung
werden, daß wenigstens über einen Rand des Bandes zugrunde liegenden Prinzipien bei der Fertigung von
freie Enden der Stromzuführungen herausragen. Kondensatoren und anderen ähnlichen elektrischen
Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß Bauelementen, wie Widerständen und Gleichrichtern
die Ausgestaltung der je für ein Bauelement be- verschiedener Ausführungen und Größen, welche
stimmten einstückigen Stromzuführungen haarnadel- io mehrere herausragende Anschlußdrähte aufweisen,
förmig mit sich überkreuzenden Enden ist, daß die unabhängig davon anwendbar sind, aus welchem
einstückigen haarnadelförmigen Stromzuführungen biegsamen Material der Förderstreifen gefertigt
fortlaufend zusammenhängen und daß ihre Befesti- wird, hat sich die Erfindung doch als besonders ge-
gung an bandförmigen Streifen derart vorgenommen eignet für die Fertigung von keramischen Scheiben-
wird, daß die herausragenden freien Enden eine 15 kondensatoren erwiesen, weiche eine relativ kleine,
Klemmwirkung gewährleisten, daß dann die zunächst keramische, dielektrische Scheibe mit einer Schicht
fortlaufend zusammenhängenden Stromzuführungen leitfähigen, auf den gegenüberliegenden Seiten auf-
durch Abschneiden der Verbindungsteile in einzelne gebrachten Materials, das als Elektroden für den
haarnadelföimige Teile mit sich überkreuzenden Kondensator dient, aufweisen.
offenen Enden ausgebildet werden (F i g. 5), daß die 20 Der erfolgreiche Gebrauch der kontinuierlichen
Bauelemente zwischen die Bauelemente zwischen die Montageverfahren von der hier allgemein beschrie-
freien Enden durch Klemmwirkung parallel zur benen Art in der Fertigung der genannten kera-
Ebene des bandförmigen Streifens befestigt werden mischen Scheibenkondensatoren hängt nicht nur von
und daß dann die Stromzuführungen in einem wei- der Schnelligkeit und dem ständigen Fluß der Arbeits-
teren Arbeitsschritt an den Bauelementen, z. B. durch 25 gänge an den verschiedenen Montage- und Ferti-
Löten, elektrisch leitend und mechanisch befestigt gungsstationen ab, sondern auch von der Genauigkeit
werden. und Reproduzierbarkeit dieser Arbeitsgänge an jeder
Nach den Ansprüchen 2 und 3 des Patents Station, damit jeder Kondensator am Ende der Ferti-1 153 807 werden bei dem geschilderten Verfahren gung möglichst genau gleich ausfällt wie der vorausdie mit den elektrisch wirksamen Teilen versehenen 30 gegangene und wie der folgende Kondensator. Diese oder aus elektrisch wirksamer Masse bestehenden Ziele werden entscheidend durch die Schaffung einer Bauelemente, z. B. Massescheiben, Keramikscheiben Bearbeitungsstation gefördert, die geeignet ist, die mit Belegungen od. dgl., mit lötfähigen Flächen mit Elektrodenmaterial beschichteten Keramikplatten durch eine automatisch arbeitende Hilfseinrichtung automatisch so zwischen die sich kreuzenden Enden zwischen die offenen, gegeneinander federnden 35 von auf Streifen montierten Anschlußdrahtbauteilen Enden der Stromzuführungen geklemmt. Vorzugs- zu schieben und so mit den auf den Streifen monweise wird hierfür eine zum Tempo des Wander- tierten Anschlußdrahtbauteilen zusammenzubringen, bandes synchron arbeitende Vorrichtung verwendet. daß die keramischen Scheiben im Anschlußdrahtbau-Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine teil während des anschließenden Weiterrückens des Konstruktion für diese Vorrichtung anzugeben, die 40 Transportstreifens festgehalten werden,
ein sicheres Arbeiten gewährleistet. Zu den Vorteilen der Erfindung gehört die Schaf-
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung fung eines auf einem Förderstreifen montierten Kon-
zur Durchführung des Verfahrens zum Anbringen densatorbauteiles, der so ausgebildet ist, daß eine
von Stromanschlüssen an scheibchenförmige elek- mit Elektrodenmaterial beschichtete Keramikscheibe
trische Bauelemente nach Patent 1 153 807 erfin- 45 zwischen den vorgebogenen Enden eines auf Streifen
dungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß eine montierten Anschlußdrahtbauteiles festgehalten wird,
Druckplatte vorgesehen ist, die Suchstifte, einen ohne daß weitere Befestigungsmittel während des
Drahttrennfinger und einen Betätigungsarm trägt, und anschließenden Weiterrückens des Fördermittels er-
daß eine Platte vorgesehen ist, die Führungslöcher forderlich sind.
für die Suchstifte aufweist und deren Auflagefläche 50 In einem solchen Kondensatorbauteil arbeitet
für das Wanderband quer zu ihm von den Löchern das Anschlußdrahtbauteil mit der Befestigung auf
nach beiden Seiten schräg abfällt, so daß bei Betäti- dem Förderband so zusammen, daß die eingeschobene
gung der Druckplatte durch die Suchstifte das Keramikscheibe mit Sicherheit festgehalten wird und
Wanderband zentriert und gehalten wird und der daß eine unerwünschte Verschiebung des Konden-
Drahttrennfinger und durch den Betätigungsarm be- 55 satorbauteiles in bezug auf das Fördermittel, wie sie
wegt ein zweiter Drahttrennfinger die übereinander sich sonst durch die Bewegung des Fördermittels
abgebogenen Drahtenden so weit voneinander ent- ergeben könnte, auf ein Mindestmaß herabgesetzt
fernen, daß dazwischen eine Scheibe eingesetzt wer- bzw. ganz ausgeschaltet wird.
den kann und durch Abheben der Druckplatte die Mit der Vorrichtung nach der Erfindung wird die
Drahtenden zur Klemmhalterung der Scheibe frei- 60 Fertigung von keramischen Scheibenkondensatoren
gegeben werden. . von hoher Gleichförmigkeit und mit verringerten
Vorzugsweise ist bei Verwendung eines haarnadel- Fertigungskosten erreicht.
förmigen Anschlußdrahtes eine Verdrehungsspindel Im folgenden soll die Erfindung an Hand eines
mit Schlitz vorgesehen, die im Zusammenwirken mit Ausführungsbeispiels näher erläutert werden,
den Drahttrennfingern die Spreizung der Drahtenden 65 F i g. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines För-
bis zu ihrem äußersten Ende erhöht. derstreifens, welcher die vorgebogenen Anschlußdraht-
Die mechanischen Verbesserungen, auf die sich bauteile trägt, wie er zweckmäßig bei der praktischen
d.'c lirfindung bezieht, lassen sich in erster Linie Verwendung der Erfindung eingesetzt werden kann.
3 4
F i g. 2 zeigt eine Ansicht der wesentlichen Teile zeigen die F i g. 2 bis 4 einschließlich die weseht-
der vorzugsweise gewählten Elemente, wie sie bei liehen Merkmale der vorzugsweise gewählten mechä-
der obenerwähnten Fließbandförderung in der erfin- nischen Teile, welche die Erfindungsgedanken ver-
dungsgemäßen Vorrichtung für das Einschieben der körpern und in einer Bearbeitungsstation vorzusehen
Keramikscheiben vorzusehen sind; 5 sind, die in der obengenannten Fließbandkonden-
F i g. 3 zeigt eine Seitenansicht der in F i g. 2 dar- satorenfertigung geeignet ist, die vorgefertigten kera-
gestellten Einzelteile; mischen Kondensatorenscheiben mit leitender, metal-
F i g. 4 zeigt einen Schnitt längs der Linie 4-4 der lischer Beschichtung auf den gegenüberliegenden
Fig. 2; Seiten automatisch zwischen die vorher beschriebenen
Fig. 5 zeigt eine schematische Ansicht eines io gebogenen Enden der auf Streifen montierten An-Streifenförderers, der einen Kondensatorbauteil trägt, schlußdrahtbauteile zu schieben,
wie er nach dem Einsatz der in den Fig. 2 bis 4 Unter Bezugnahme auf die obengenannten Zeichgezeigten Vorrichtung anfällt. nungen ist eine feststehende Formplatte 24 mit einem
Wie bereits gesagt, ist der Gegenstand der hier Paar Führungslöchern 26, 28 für die Suchstifte 32,
offenbarten und beanspruchten Erfindung von be- 15 34 (von denen in der Seitenansicht der F i g. 3 nur
sonderer Nützlichkeit bei der Fließbandfertigung von der Suchstift 32 zu sehen ist) vorgesehen, die im
keramischen Scheibenkondensatoren und anderen, gleichen Abstand wie zwei aufeinanderfolgende Füh-
ähnlichen, relativ kleinen elektrischen Bauteilen mit rungslöcher 12 im Streifen 10 angeordnet sind. Wie
mehreren vorstehenden Anschlußdrähten. Der Ein- am deutlichsten aus F i g. 3 hervorgeht, fällt die
fachheit halber wird hier eine spezielle Ausführungs- 20 Fläche der Formplatte 24 von den Bohrungen 26, 28
form offenbart und beschrieben, die besonders für quer zum Streifen nach unten schräg ab, um eine
die Verwendung im Zusammenhang mit der Fließ- Verschiebung bei gleichzeitiger Verdrehung der auf
bandfertigung von keramischen Scheibenkonden- dem Streifen montierten Anschlußdrahtbauteile und
satoren unter Verwendung eines nur für die Fertigung damit die erforderliche Trennung der sich überkreu-
benötigten Förderstreifens geeignet ist. Der band- 25 zenden Enden derselben zu fördern. Über der fest-
förmige Streifen ist z. B. in der hier gezeigten, bevor- stehenden Formplatte 24 ist eine in senkrechter Rich-
zugten Ausführungsform ein einmalig verwendbarer tung hin- und herbewegliche Druckplatte 30 angeord-
Streifen aus biegsamem, papierähnlichem Material. net, welche die sich nach unten erstreckenden
Zum Zweck der allgemeinen Erläuterung zeigt Sucherstifte 32,34 aufweist, die ihrerseits so aus-F i g. 1 einen Teil eines länglichen Förderstreifens 30 gebildet sind, daß sie von den Führungslöchern 26, 10, der z. B. aus einem papierähnlichen Material 28 für diese Sucherstifte bei deren Abwärtsbewegung ausgebildet ist. Das Band 10 hat vorzugsweise die aufgenommen werden. An einer Seite des vorlaufen-Eigenschaften der Biegsamkeit, Rückprallelastizität den Streifens 10 befindet sich eine Verdrehungsspinbzw, elastischen Widerstands gegen eine Verformung del 36, die so angeordnet ist, daß sie mit den vor- und eine den Arbeitsbedingungen angepaßte mecha- 35 stehenden, halbrunden Enden der auf Streifen monnische Festigkeit. Papierbänder in Stärken von etwa tierten Bauteile in Eingriff gelangt. Die Verdrehungs-250 mm haben sich bei der praktischen Verwendung spindel 36 weist einen horizontal angeordneten der hier offenbarten Erfindung bewährt. Der Förder- Schlitz 38 auf, in welchen die vorstehenden halbstreifen 10 wird vorzugsweise mit einer Anzahl von runden Enden 20 der auf Streifen montierten Bauim Abstand angeordneten Führungslöchern 12 aus- 40 teile 18 durch den vorlaufenden Streifen 10 eingeführt gebildet, welche nicht nur die aufeinanderfolgenden, werden. Die Verdrehungsspindel 36 wird durch die dazwischen angeordneten Felder für die Aufnahme Kegelräder 40, 42 und den Kulissenhebel 44 in einem der Bauteile begrenzen, sondern auch gestatten, das vorbestimmten Winkel gedreht.
Förderband in den einzelnen Bearbeitungsstationen Mit der Verdrehungsvorrichtung für den Angenau in Stellung zu bringen und Mittel zu schaffen, 45 schlußdrahtbauteil, wie oben beschrieben, arbeitet mit deren Hilfe es leicht möglich ist, das Band der eine Teilgruppe zusammen, durch welche die überFörderanlage während der einzelnen Arbeitsspiele kreuzten Enden 22, welche über den anderen Rand bequem vorzurücken. Außerdem ist der Streifen 10 des Streifens 10, herausragen, getrennt werden. Ein mit mehreren im Abstand und in Querrichtung an- sich nach unten erstreckender Finger 46, welcher an geordneten Schlitzen 14 versehen, welche zwischen 50 die in senkrechter Richtung auf- und abwärts bewegaufeinanderfolgenden Löchern 12 angeordnet sind liehe Druckplatte 30 montiert und so angeordnet ist, und die Werkstückhaltelaschen 16 bilden, die daß er den unteren herausragenden Anschlußdraht Tr- wenn sie über die Ebene des übrigen Streifens neben dessen gebogenem Ende ergreift und ihn um angehoben werden — einen Teil eines in Querrich- einen vorbestimmten Betrag in der Endlage des Abtung angeordneten Aufnahmekanals für die Auf- 55 wärtshubes der Druckplatte 30 nach unten drückt, nähme der Anschlußdrahtbauteile bilden. Innerhalb dient dazu, die Anschlußdrähte zu trennen. Hiermit der einzelnen Anschlußdrahtbauteilaufnahmekanäle arbeitet zusammen ein schwenkbar gelagerter Drahtist ein vorgebogenes Anschlußdrahtbauteil so an- trennfinger 48; der so ausgebildet ist, daß er nach geordnet, daß es unterhalb der Stege oder Laschen oben gegen die Unterseite des oberen der beiden sich 16 und überhalb der benachbarten Teile des Streifens 60 kreuzenden Anschlußdrähte in der Nähe von dessen 10 zu liegen kommt j wobei der genannte Bauteil gebogenem Ende geschwenkt wird, wenn der nach einen länglichen, U- bzw. haarnadelförrnig ausgebil- unten verlaufende Betätigungsarm 50, welcher auf deten Anschlußdraht 18. aufweist, dessen gebogenes der senkrecht auf- und abwärts beweglichen Druck-Ende 20 über einen Rand des Streifens 10 und dessen platte 30 angebracht ist, nach unten bewegt wird. Die offene Enden, die — wie bei 22 gezeigt — so vor- 65 Drahttrennfinger 46 und 48 arbeiten beim Abwärtsgebogen sind^ daß sie sich unter Druck überto^ hub der Druckplatte 30 so zusammen, daß sie die über das andere Ende des Streifens 10 hinausragen. sich überkreuzenden Enden 22 des auf dem Streifen
Als Beispiel für die erfindungsgemäße Vorrichtung befestigten Anschlußdrahtbauteils trennen, welch
letzteres zwischen den nach unten verlaufenden Suchstiften 32 in Stellung gebracht wurde.
Das Einschieben der keramischen Scheibenkondensatoren zwischen die getrennten, überkreuzten Enden des auf Streifen montierten Anschlußdrahtbauteils wird durch einen horizontal angeordneten, hin- und herbeweglichen Schieber 52 bewirkt. Das Ende des Schiebers ist mit einem Segment 54 verseilen, welches eine Vertiefung zur Aufnahme der Keramikscheiben 58 aufweist und vorzugsweise, wie in F i g. 2 gezeigt, ausgebildet ist. Die Tiefe der Aussparung im Segment 54 soll der Dicke der zu verarbeitenden keramischen Kondensatorenscheiben entsprechen oder etwas geringer als diese sein. Der Schieber 52 ist so angeordnet, daß das mit Aussparung versehene Segment 54 an dessen Ende unter ein senkrecht angeordnetes Beschickungsrohr 56 für Keramikscheiben gelangt, wenn der Schieber in seiner rückwärtigen Endlage ist. In dieser Stellung fällt die unterste Kondensatorenscheibe 58 im Beschikkungsrohr in das Segment 54 und wird darin festgehalten, wenn der Schieber 52 bei seiner Rückwärtsbewegung in die Endstellung gelangt. Die Vorwärtsbewegung des Schiebers 52 bewirkt den Vorschub der Scheibe 58 in Stellung zwischen den getrennten, gekreuzten Enden des auf Streifen montierten Anschlußdrahtbauteiles.
Beim Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das Wanderband 10 mit den daran angebrachten, gebogenen Änschlußdrahtbauteilen — wie in F i g. 1 gezeigt — in Arbeitsstellung über der feststehenden Formplatte 24 durch die Wirkung eines geeigneten Bandantriebsmechanismus vorgerückt. Durch das Vorrücken des Streifens wird das vorstehende, halbrunde Ende 20 des Anschlußdrahtbauteiles in den Schlitz 38 der Verdrehungsspindcl 36 eingeführt. Nach beendetem Streifem'orschub bewirkt der Beginn des Abwärtshubes der Druckplatte 30, daß die sich nach unten erstreckenden Suchstifte 32 und 34 bei ihrer Abwärtsbewegung in die Führungslöchcr 12 in dem Streifenmaterial 10 eintreten und dadurch eventuelle erforderliche kleinere Korrekturen der Einstellung des Förderstreifens 10 und des darauf angebrachten Anschlußdrahtbauteiles mit Bezug auf die oben beschriebenen Fertigungsbauteile bewirken. Gleichzeitig mit dem Abwärtshub der Druckplatte 30 beginnt die Drehung der Drehungsspindel 36.
Im weiteren Verlauf des Abwärtshubes der Druckplatte 30 gerät der Trennfinger 46 mit dem vorstelicnden Ende des Anschlußdrahtbauteiles in Eingriff und bewegt dieses nach unten. Außerdem gelangt der schwenkbar gelagerte Trennfinger 48 in Eingriff mit dem vorstehenden Ende des Anschlußdrahtbautciles und bewegt dieses nach oben. Die zwangläufige Verschiebung der vorstehenden Enden des auf Streifen montierten Anschlußdrahtbauteiles durch die Trennfinger 46. 48 unter gleichzeitiger Verdrehung desselben durch die Spindel 36 führt zu einer vorbestimmten Trennung der sich kreuzenden Enden des Anschlußdrahlbauteilcs, um dadurch die Aufnahme einer keramischen Kondensatorscheibe 58 zwischen den Drähten zu ermöglichen.
Nachdem die sich überkreuzenden Enden des Anschlußclrahtes auf diese Weise getrennt wurden, bewegt sich der Hinfiihrungsschieber 52 nach vorn, um den keramischen Sclieibenkondensator 58, der sich im Segment 54 am Ende des Schiebers befindet, zwischen die beiden getrennten Enden zu stecken. Nach der Vorwärtsbewegung des Schiebers 52 zum Zweck der Einführung einer keramischen Kondensatorscheibe zwischen die beiden geöffneten, sich kreuzenden Enden des auf Streifen montierten Anschlußdrahtbauteiles geht die Verdrehungsspindel 36 in ihre Ruhelage zurück, und gleichzeitig damit wird die Druckplatte 30 nach oben bewegt. Die Aufwärtsbewegung der Druckplatte 30 und der Rücklauf der
ίο Verdrehungsspindel 36 in ihre Ruhestellung bewirken die erlaubte Schließbewegung der getrennten Enden des auf Streifen montierten Anschlußdrahtbauteiles bis zum Anliegen an die Flächen der dazwischenliegenden keramischen Kondensatorscheibe.
Nach dem Einklemmen der vorgeschobenen Keramikscheibe zwischen den sich kreuzenden Enden des auf Streifen montierten Anschlußdrahtbauteiles wird der Vorschubschieber 52 für die Keramikscheiben in seine Ruhestellung zurückgezogen, und gleichzeitig wird die unterste Scheibe in dem Beschickungsrohr 56 vom Segment 54 am Ende des Schiebers aufgenommen.
Am Ende der obigen Serie von Arbeitsgängen ist ein Kondensatorbauteil entstanden, der aus einer keramischen Kondensatorscheibe besteht, welche zwischen den verbogenen, sich kreuzenden Enden des auf einem Streifen montierten Anschlußdrahtbauteiles eingeklemmt ist, wie in F i g. 5 gezeigt, und der so entstandene Bauteil ist fertig für die nächste Bearbeitungsstation, die in dem oben beschriebenen Fließbandfertigungsverfahren vorzusehen ist.
In dem auf Streifen montierten Kondensatorbauteil in der in Fig. 5 gezeigten Ausbildung dient die Klemmwirkung der darüberliegenden Haltelasche 16 und der darunterliegenden Teile des Streifens 10 auf den Anschlußdrahtbauteil 18 zusammen mit der Spreizung des Drahtbauteiles durch die Anwesenheit der Keramikscheibe zwischen deren gebogenen Enden dazu, eine ausreichende Druckkraft zwischen den gebogenen Enden aufrechtzuerhalten, um die genannte Scheibe dazwischen ohne zusätzliche Befestigungsmittel festzuhalten. Außerdem trägt die Gegenwart der festgehaltenen Keramikscheibe dazu bei, daß der Drahtbauteil durch den Streifen 10 in wünschenswerter Weise festgeklemmt wird und daß damit jede unerwünschte Verschiebung des Drahtbauteiles in bezug auf den Streifen 10, wie sie sich während dessen Vorrücken durch Biegung oder Verzerrung ergeben könnte, herabgesetzt bzw. ganz verhindert wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Anbringen von Stromanschlüssen an scheibenförmige elektrische Bauelemente, bei dem an einem bandförmigen Streifen zunächst die Stromzuführungen in Bandrichtung hintereinander derart befestigt werden, daß. wenigstens über einen Rand des Bandes freie Enden der Stromzuführangen herausragen, nach Patent 1 153 807. dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckplatte (30) vorgesehen ist, die Suchstifte (32, 34), einen Drahttrennfinger (46) und einen Betätigungsarm (50) trägt, und daß eine Platte (24) vorgesehen ist, die Führungslöcher (26, 28) für die Suchstifte (32. 34) aufweist und deren Auflagefläche für das Wanderband (10) quer zu ihm von den Löchern (26,28) nach
beiden Seiten schräg abfällt, so daß bei Betätigung der Druckplatte (30) durch die Suchstifte (32, 34) das Wanderband zentriert und gehalten wird und der Drahttrennfinger (46) und durch den Betätigungsarm (50) bewegt ein zweiter Drahttrennfinger (48) die übereinander abgebogenen Drahtenden (22) so weit voneinander entfernen, daß dazwischen eine Scheibe (58) eingesetzt werden kann und durch Abheben der
Druckplatte (30) die Drahtenden (22) zur Klemmhalterung der Scheibe (58) freigegeben werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines haarnadelförmigen Anschlußdrahtes eine Verdrehungsspindel (36) mit Schlitz (38) vorgesehen ist, die im Zusammenwirken mit den Drahttrennfingern (46,48) die Spreizung der Drahtenden (22) bis zu ihrem äußersten Ende erhöht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
009685/62

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