Gebrauchsmuster-Anmeldung (1205).
Uhrgehäuse, insbesondere aus dem Vollen gearbeitetes
Uhrgehäuse.
Uhrgeh§ase.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei Uhrgehäusen,
insbesondere aus dem Vollen gearbeiteten Gehäusen, mit
einer Lünette mit unrundem oder eckigem Ausschnitt einen festen Schluß zwischen
der Lünette und dem Gehäusemittelteil dadurch herzustellen, daß auf der Rückseite
der Lünette und auf der Oberseite des Gehäusemittelteils kreis förmig angeordnete
durch Drehen herstellbare Schlußmittel (Rippen und Nuten) vorgesehen werden. Diese
Ausführung hat den Vorteil, daß die Schlußmittel billig und genau hergestellt werden
können. Bei der bisherigen Ausführung besteht aber noch der Mangel, daß durch die
Schlußmittel nicht unter allen Umständen ein völlig dichter Staubabschluß erzielt
wird. Außerdem ergibt sich aus der Herstellung der Schlußmittel durch Drehen, daß
die auf der Oberseite dex Gehäusemittelteils vorgesehenen Kreisnuten-
Segmente nach den Rändern des Gehäusemittelteils hin
offensind. Um diese den geschmacklichen Eindruck stören-
DIS
den Löcher zu beseitigen, sind zusätzliche Vorkehrungen erforderlich.
Durch die Erfindung soll eine Ausführung angegeben werden, bei der die Vorteile,
welche die mittels Drehen hergestellten Schlußmittel mit sich bringen, erhalten
bleiben, zugleich aber die genannten Nachteile vermieden werden. Gemäß der Erfindung
trägt die Lünette auf ihrer Unterseite eine ihren umgebende zusammenhängende Randleiste,
deren Außenrand von mehreren Kreisbögen von verschiedenem Halbmesser gebildet ist,
und das Mittelstück weist auf der Oberseite eine der Randleiste entsprechende Vertiefung
auf. Die Halbmesser der Kreisbögen können so gewählt werden, daß d. me Kreisbögen
auch bei sehr lang gestreckten Lünetten-Ausschnitten vollständig auf der Lünette
verlaufen und einander schneiden, sodaß eine zusammenhängende Randleiste um den
Lünettenausschnitt herum entsteht, die am Außenrand, der zum Eingriff dient, durch
Drehen hergestellt wird. Ebenso können die Außenränder der entsprechenden Vertiefung
in der Oberseite des Gehäusemittelteils durch einen dem Drehen gleichwertigen Arbeitsgang
hergestellt werden, nämlich durch Fräsen mit einem auf den entsprechenden Kreisbögen
geführten Fingerfräser. An der Schnittstelle je zweier Kreisbögen kann ein kurzer
Übergangsbogen eingeschaltet werden. Es genügt aber auch in sehr vielen Fällen,
die Werkzeuge an diesen Stellen auslaufen zu lassen, ohne für eine genaue'Übereinstimmung
des Verlaufs der Handlinien an den Ecken in der Lünette und im Gehäusemittelteil
besorgt zu sein.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des
Erfidnungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen : Fig. 1 die
Unteransicht einer Lünette gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Längsschnitt nach der
Linie II-II der Fig. 3 durch ein Uhrgehäuse gemäß der Erfindung und Fig. 3 die Draufsicht
auf den Gehäusemittelteil. Utility model registration (1205).
Watch case, especially made from solid
Watch case.
Watch case.
It has already been suggested for watch cases,
in particular cases made from solid, with
a bezel with a non-circular or angular cut-out a firm connection between the bezel and the housing center part in that on the back of the bezel and on the top of the housing center part circularly arranged locking means (ribs and grooves) are provided by turning. This design has the advantage that the locking means can be manufactured cheaply and precisely. In the previous version, however, there is still the shortcoming that the closing means do not achieve a completely tight dust seal under all circumstances. In addition, it results from the production of the locking means by turning that the circular grooves provided on the upper side of the middle part of the housing Segments towards the edges of the middle part of the housing
open. In order to disturb the taste impression-
DIS
Additional precautions are required to remove the holes. The invention is intended to provide an embodiment in which the advantages which the locking means produced by turning are retained are retained, but at the same time the disadvantages mentioned are avoided. According to the invention, the bezel carries on its underside a contiguous edge strip surrounding it, the outer edge of which is formed by several arcs of different radius, and the center piece has a recess corresponding to the edge strip on the upper side. The radius of the arcs can be chosen so that d. me circular arcs run completely on the bezel and intersect each other, even with very elongated bezel cutouts, so that a coherent edge strip is created around the bezel cutout, which is produced by turning on the outer edge, which is used for engagement. Likewise, the outer edges of the corresponding recess in the upper side of the middle part of the housing can be produced by an operation equivalent to turning, namely by milling with an end mill guided on the corresponding arcs of a circle. A short transition arc can be switched on at the intersection of two circular arcs. In many cases, however, it is sufficient to let the tools run out at these points without having to worry about an exact match of the course of the hand lines at the corners in the bezel and in the middle part of the case. The drawing shows an embodiment of the subject matter of the invention, for example: FIG. 1 shows the bottom view of a bezel according to the invention, FIG. 2 shows a longitudinal section along the line II-II of FIG. 3 shows the plan view of the middle part of the housing.
Das Uhrgehäuse weist einen Gehäusemittelteil 1 auf, der eine kreisrunde
Ausdrehung 2 zur Unterbringung des Uhrwerkes hat. An der Unterseite ist in üblicher
Weise ein Boden 3 auf einem kreisrunden Sitz 4 befestigt. Auf der Oberseite ist
um den Ausschnitt 2 herum eine Vertiefung 5 ausgearbeitet, deren Ränder durch Kreisbögen
6 und 7 gebildet sind. Die Halbmesser a und b dieser Kreisb@gen sind so gewählt,
daS die Kreisbögen so weit auf der Ober-
fläche des Gehäusemittelteils verlaufen, bis sie einander
schneiden. Die Ränder 6 und 7 sind etwas unterschnitten.The watch case has a middle part 1, which has a circular recess 2 for accommodating the clockwork. On the underside, a base 3 is fastened on a circular seat 4 in the usual way. On the upper side, a recess 5 is worked out around the cutout 2, the edges of which are formed by arcs 6 and 7. The radii a and b of these arcs are chosen so that the arcs are so far on the upper surface of the middle part of the housing until they meet each other
cut. The edges 6 and 7 are slightly undercut.
Innerhalb der Vertiefung 5 ist eine weitere Vertiefung 8 ausgearbeitet,
die zum Einlegen des Zifferblattes dient.Within the recess 5, another recess 8 is worked out,
which is used to insert the dial.
Die Lünette 9 zeigt einen rechteckigen Ausschnitt 10, der auf der
Unterseite von einer Leiste 11 umgeben ist, deren Außenränder 12 und 13 den Rändern
6 und 7 im Gehausemittelteil l nach Anordnung und Halbmessern entsprechen.The bezel 9 shows a rectangular cutout 10, which is on the
Underside is surrounded by a bar 11, the outer edges 12 and 13 of the edges
6 and 7 correspond in the housing middle part l according to arrangement and radius.
Auch die Ränder 12 und 13 sind unterschnitten. Auf diese Weise ist
es möglich, die Lünette 9 von oben mit ihrer Randleiste 11 in die Vertiefung 5 des
Gehäusemittelteils 1 einzusprengen. In Fig. 2 ist mit 14 das Zifferblatt bezeich
net, das in die Vertiefung 8 eingelegt ist. 15 bedeutet das Uhrglas, das in den
Sitz 16 in der Lünette 8 eingesprengt
ist.
The edges 12 and 13 are also undercut. In this way it is possible to press the bezel 9 with its edge strip 11 into the recess 5 of the housing middle part 1 from above. In Fig. 2, 14 denotes the dial, which is inserted into the recess 8. 15 means the watch glass which is forced into the seat 16 in the bezel 8 is.