DE1438832C - Überwachungsanordnung für das Steuersystem eines Flurförderfahrzeuges - Google Patents
Überwachungsanordnung für das Steuersystem eines FlurförderfahrzeugesInfo
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Description
Mikro-Schalter 34 ist geschlossen, wenn das Beschleunigungspedal des Fahrzeuges niedergedrückt
ist.
Die Wirkungsweise dieses insoweit bekannten Teils der Schaltung ist wie folgt: Nimmt man an, daß das
Fahrzeug gestartet ist, so daß der Mikro-Schalter 34 geschlossen und ein Kontaktpaar 18 oder 19 geschlossen
ist, so arbeitet das Steuersystem in Zyklen
einer dauernden Stromführung des impulsgesteuerten 15 Gleichrichters 25 ist mit dem Anschluß 11 über einen
Gleichrichters führen, was zu einer Beschädigung der Widerstand 29 mit dem Anschluß 15 verbunden.
Bauelemente und damit zu einem längeren Ausfall Die Gitter der gesteuerten Gleichrichter 26 sind
Bauelemente und damit zu einem längeren Ausfall Die Gitter der gesteuerten Gleichrichter 26 sind
des Flurförderfahrzeuges führen kann. jeweils über die Kathoden und Anoden dreier Dioden
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, der- 32 mit den Enden von drei Widerständen 33 verbunartige
Ausfälle bei einem Steuersystem der eingangs 20 den, deren andere Enden über einen vom Beschleuerwähnten
Art dadurch zu vermeiden, daß eine Über- nigungspedal des Flurförderfahrzeuges betätigbaren
wachungsanordnung geschaffen wird, die bei dauern- Mikro-Schalter 34 mit einer Impulsquelle 35 verbunder
Stromführung des impulsgesteuerten Gleichrich- den sind. Ein zweiter Ausgang führt von der Impulsters
zu einer selbsttätigen Abschaltung führt. quelle 35 zum Gitter des gesteuerten Gleichrichters
Dies wird bei einem Steuersystem der eingangs ge- 25 27. Eine zweite Impulsquelle 36 ist mit dem Gitter
nannten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß des gesteuerten Gleichrichters 25 verbunden. Der
parallel zum impulsgesteuerten Gleichrichter über
eine Diode ein Kondensator mit parallelgeschalteten
Entladewiderstand angeschlossen ist, daß die Kondensatorspannung einer bei Unterschreiten eines vor- 30
gegebenen Spannungswertes ansprechenden Detektorschaltung zugeführt ist, daß von dieser Detektorschaltung bei gleichzeitig betätigtem Beschleunigungspedal ein Zwischenrelais betätigbar ist, durch welches
eine Diode ein Kondensator mit parallelgeschalteten
Entladewiderstand angeschlossen ist, daß die Kondensatorspannung einer bei Unterschreiten eines vor- 30
gegebenen Spannungswertes ansprechenden Detektorschaltung zugeführt ist, daß von dieser Detektorschaltung bei gleichzeitig betätigtem Beschleunigungspedal ein Zwischenrelais betätigbar ist, durch welches
sowohl der Stromkreis für die Betätigungsspulen der 35 unter Steuerung durch die Impulsquellen 35, 36. Am
Richtungsschütze unterbrechbar als auch ein Zusatz- Beginn jedes Zyklus wird ein erster Impuls durch die
relais mit Arbeitskontakt im Stromkreis für die Be- Impulsquelle 36 auf den Gleichrichter 25 gegeben,
tätigungsspulen und mit Selbsthaltung ansteuerbar welcher leitend wird, so daß sich der Kondensator 24
ist, und daß Steuerungsmittel vorgesehen sind, durch über den Anker 13, die Kontakte 18 oder 19 und die
die bei angesprochenem Zusatzrelais die Detektor- 40 Feldwicklungen 16 positiv auflädt. Der Anschluß 15
schaltung solange unwirksam ist, wie die Richtungs- Hegt nun auf positivem Potential; wenn der Kondenkontakte
eines der Richtungsschütze nicht geschlossen sator 24 voll aufgeladen ist, so tlaß der Aiiodensind.
Kathoden-Strom des Gleichrichters 25 gegen Null ab-
Hierdurch wird erreicht, daß die Sicherheitsschal- fällt, wird der Gleichrichter 25 durch den über den
tung bei einem Fehler im Steuersystem den Motor- 45 Widerstand 29 fließenden Strom leitend gehalten,
Stromkreis abschaltet. Gleichzeitig ist dafür gesorgt, wodurch gesichert wird, daß der Kondensator 24
daß die Sicherheitsschaltung selbst für in Ordnung
befunden sein muß, bevor das Fahrzeug anfahren
kann.
befunden sein muß, bevor das Fahrzeug anfahren
kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit 50 die Gleichrichter 26 und 27 ein. Die Gleichrichter 26
weiteren, in einem Unteranspruch gekennzeichneten leiten nun den Hauptmotorstrom zum Antrieb des
Merkmalen wird nachstehend an Hand eines in der Fahrzeuges. Die Spannung am Anschluß 15 fällt an-Zeichnung
dargestellten Schaltbildes erläutert. nähernd auf die negative Batteriespannung, so daß
Das Antriebs- und Steuersystem des Flurförder- der Gleichrichter 25 stromlos wird und und abschalfahrzeuges
ist über Speiseanschlüsse 11, 12 an die 55 tet. Der Gleichrichter 27 schafft einen Weg zur Entpositiven und negativen Klemmen einer 36-Volt- ladung des Kondensators 24 über die Gleichrichter
Batterie 10 des Fahrzeuges angeschlossen. Das Fahr- 26 und die Spule 28, so daß der Kondensator 24
zeug wird von einem Motor mit einem Anker 13 und nunmehr negativ aufgeladen wird,
einer in Reihe dazu liegenden Feldwicklungsanord- Nach einer weiteren festgelegten Verzögerung er-
einer in Reihe dazu liegenden Feldwicklungsanord- Nach einer weiteren festgelegten Verzögerung er-
nung mit Anschlüssen 14, 15 und zwei parallelge- 60 zeUgt die Impulsquelle 36 einen dritten Impuls zum
schalteten Feldwicklungen 16 angetrieben. Die Enden erneuten Einschalten des gesteuerten Gleichrichters
25, woraufhin der Kondensator 24 entlädt und eine umgekehrte Vorspannung an die gesteuerten Gleichrichter
26 zum Ausschalten derselben angelegt wird. Der Zyklus beginnt darauf erneut, wobei der Kondensator
24 positiv aufgeladen wird. So ist der dritte Impuls der erste Impuls des nächsten Zyklus. Während die gesteuerten Gleichrichter 26 ausgeschaltet
voll geladen bleibt.
Nach einer variablen Verzögerung wird ein zweiter Impuls von der Quelle 35 aufgenommen und schaltet
der Feldwicklungen 16 sind mit den Anschlüssen 14,
15, je nach der gewünschten Fahrtrichtung, entweder
über ein Paar Vorwärtskontakte 18 oder über ein
Paar Rückwärtskontakte 19 verbunden.
15, je nach der gewünschten Fahrtrichtung, entweder
über ein Paar Vorwärtskontakte 18 oder über ein
Paar Rückwärtskontakte 19 verbunden.
Der Anker ist durch eine Diode 21 überbrückt,
deren Kathode mit dem positiven Anschluß 11 der
Batterie 10 verbunden ist. In gleicher Weise sind
deren Kathode mit dem positiven Anschluß 11 der
Batterie 10 verbunden ist. In gleicher Weise sind
sind, bleibt der Motorstrom infolge der Dioden 21 und 31 aufrechterhalten.
Die Breite der an den Motor angelegten Impulse wird durch das Intervall zwischen den zweiten und
dritten Impulsen, welches festgelegt ist, bestimmt. Die mittlere Spannung und damit Drehzahl des Motors
ist durch die Frequenz der Zyklen festgelegt, die durch die Verzögerung zwischen den ersten und
zweiten Impulsen bestimmt wird, die wiederum durch die Stellung des Beschleunigungspedals bestimmt
wird.
Die Steuerspannung für die nun weiterhin beschriebene
Überwachungsanordnung ist vom positiven Anschluß 11 der Batterie 10 zu einem Anschluß
38 über eine zweite Schmelzsicherung 39, einen beim Aufsitzen des Fahrzeugfahrers sich schließenden
Schalter 41 und einen schlüsselbetätigten Schalter 42 geführt. Der Anschluß 38 ist mit der Leitung 22 über
einen Widerstand 43 und eine Spannungsstabüisierungsschaltung 44 verbunden, die z. B. eine Spannung
von 27 Volt zwischen der Leitung 22 und eine Positivleitung 45 aufrechterhält. An die Leitung 45 sind über
einen Widerstand 46 die Emitter eines p-n-p-Transistorpaares 47, 48 angeschlossen. Der
Kollektor des Transistors 47 ist mit der Leitung 22 über Widerstände 49, 51 verbunden, während der
Kollektor des Transistors 48 mit der Leitung 22 über einen Widerstand 52 verbunden ist. Die Basis des
Transistors 48 ist mit der Leitung 45 über einen Widerstand 53 verbunden und mit dem Kollektor des
Transistors 47 über einen Kondensator 54 und einen zu diesem parallelgeschalteten Widerstand 55.
Ein Punkt zwischen den Widerständen 49 und 51 ist mit der Basis eines n-p-n-Transistors 56 verbunden,
dessen Emitter mit der Leitung 22 und dessen Kollektor mit dem positiven Pol der Steuerspannung
(Anschluß 38) über die Spule eines Zwischenrelais 57 und einen Mikro-Schalter 58 verbunden ist. Das Zwischenrelais
57 betätigt erste und zweite Arbeitskontakte 59 und 61 und einen Ruhekontakt 62, wo-
bei der Kontakt 59 parallel zum Kathoden-Anoden-Weg einer Diode 63 über den Kollektor und Emitter
des Transistors 56 geschaltet ist. Eine Diode 64 ist über die Relais-Spule 57 geschaltet.
Zwischen dem Anschluß 15 und der Leitung 22, d. h. parallel zu den gesteuerten Gleichrichtern 26,
ist über eine Diode 65 ein Kondensator 66 mit einem zu diesem parallelgeschalteten Entladewiderstand 67
angeordnet. Die positive Seite des Kondensators 66 ist über eine Diode 68 mit der Basis des Transistors
47 verbunden. Ferner ist der Anschluß 14 zwischen Anker 13 und Feldwicklungsanordnung mit der Basis
eines n-p-n-Transistors 69 über eine Reihenschaltung mit einer Zener-Diode 71, einem Widerstand 72 und
einem Widerstand 73 verbunden. Der Transistor 69 ist mit seinem Emitter mit der Leitung 22 verbunden
und sein Kollektor ist mit der Verbindung der Widerstände 49 und 51 verbunden.
Weiterhin ist ein über den Kontakt 61 des Zwischenrelais 57 ansteuerbares Zusatzrelais 74 vorgesehen,
welches einen Arbeitskontakt 75, einen Ruhekontakt 70, der zwischen der Basis des Transistors
69 und der Leitung 22 liegt, und einen Wechselkontakt 76 aufweist, der im Ruhezustand einen
Stromkreis über eine Warnlampe 77 und einen Widerstand 78 schließt, der aber in der Arbeitsstellung
des Zusatzrelais einen Haltestromkreis parallel zum Kontakt 61 bildet.
Der Anschluß 38 ist über den Mikro-Schalter 58 mit einem Richtungswählschalter 79 verbunden, der
zum Anwählen entweder der Betätigungsspule 81, welche das Vorwärtsschütz mit den Vorwärts-Kontakten
18 betätigt, oder der Betätigungsspule 82, welche das Rückwärtsschütz mit den Rückwärts-Kontakten
19 betätigt, dient. Dioden 83 bzw. 84 sind parallel zu den Betätigungsspulen 81, 82 zur Vernichtung
einer Gegen-E.M.K. geschaltet. Der Anschluß 80 ist mit der Leitung 22 über parallele Wege verbunden,
von denen einer einen Kondensator 85 und der andere die Kontakte 62, 75 und den Anoden-Kathoden-Weg
eines gesteuerten Gleichrichters 86 in Reihe aufweist. Das Gitter des Gleichrichters 86 ist
mit der Leitung 22 über die Kathode und Anode einer Diode 87 verbunden und mit dem Anschluß 58
über einen Widerstand 88 und einen dritten Mikro-Schalter 90. Der Widerstand88 und die Diode 87
sind dabei durch einen Kondensator 91 überbrückt.
Die beschriebene Schaltung stellt eine Überwachungsanordnung dar und gewährleistet, daß die
Betriebsfähigkeit derselben getestet werden muß, bevor das Fahrzeug gestartet werden kann. Für die Beschreibung
der Überwachungsanordnung sei angenommen, daß das Fahrzeug mit erregten Zusatzrelais
74 und unerregtem Zwischenrelais 57 normal betrieben wird, wobei entweder die Betätigungsspule 81
für Vorwärtsfahrt oder die Betätigungsspule 82 für Rückwärtsfahrt über die Relais-Kontakte 62, 75 und
den gesteuerten Gleichrichter 86 gespeist sind und Impulse zum Antrieb des Motors in der zuvorbeschriebenen
Weise aufgebracht werden.
Nach dem ersten Impuls jedes Zyklus hat der Anschluß 15 im wesentlichen das positive Batterie-Potential
und so lädt sich der Kondensator 66 bis zu diesem Potential auf. Wenn der zweite Impuls jedes
Zyklus die gesteuerten Gleichrichter 26 einschaltet, fällt die Spannung am Anschluß 15 und der Kondensator
66 entlädt sich langsam über den Entladewiderstand 67. Bei normaler Betätigung kommt der erste
Impuls des nächsten Zyklus an, bevor die Spannung des Kondensators genügend weit gefallen ist, um den
Transistor 47 einzuschalten; der Kondensator 66 wird dann erneut auf Batterie-Spannung geladen. Wenn
jedoch der erste Impuls nicht ankommt, entlädt sich der Kondensator 66 weiter mit dem Ergebnis, daß
der durch die Transistoren 47, 48 gebildete bistabile Schmitt-Triggerkreis aus seinem normalen Zustand
bei dem der Transistor 48 leitet, in den Zustand schaltet, in dem der Transistor 47 leitet. Die Spannung
über dem Widerstand 51 steigt nun genügend an, um den Transistor 56 einzuschalten. Das Zwischenrelais
57 ist nun erregt und hält sich selbst über den Kontakt 59 und unterbricht den Kreis zu den
Betätigungsspulen 81, 82 durch öffnen des Kontaktes 62. Darüber hinaus schließt der Kontakt 61, was jedoch
keine Wirkung hat. Das Fahrzeug kann nicht erneut gestartet werden, bis das Zwischenrelais 57
durch öffnen des Mikro-Schalters 58 beim Freigeben
des Beschleunigungspedals stromlos wird.
Beim Inbetriebsetzen des Fahrzeuges schließt der Fahrer die Schalter 41 und 42 und kann dann den
Richtungswählschalter 79 zum Auswählen der Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung betätigen. Beim
Niedertreten des Beschleunigungspedals schließen die Mikro-Schalter 34 und 58 und der Mikro-Schalter 90
öffnet, aber obschon der gesteuerte Gleichrichter 86 mit Gitterstrom beaufschlagt wird, ist die Betäti-
gungsspulc 81 bzw. 82 nicht erregt, da der Kontakt 75 des Zusatzrelais 74 offen ist. Jedoch brennt die
Warnlampe 77 über den Kontakt 76 und, da in diesem Zustand die Spannung am Kondensator 66
niedrig ist, leitet der Transistor 47 weiter und das
Zwischenrelais 57 ist erregt und hält sich selbst, vorausgesetzt, daß die Ausfall-Sicherhcjtsschaltung zufriedenstellend
arbeitet. Der Kontakt 61 dient nun zum Speisen des Zusatzrelais 74, das sich über den
Kontakt 76 selbst hält, wobei die Wärnlampe verlöscht. Der Kontakt 75 schließt nun, aber der Kontakt
62 ist offen und so bleiben die Betätigungsspulen '81, 82 imgcspcist.
Vor dem Starten des Fahrzeuges muß nun das Beschlcunigungspedal
noch einmal freigegeben werden. Dabei öffnet der Mikro-Schalter 58 und macht so das
Zwischen relais 57 stromlos, jedoch bleibt das Zusatzrelais 74 gespeist; wenn nun das Pedal erneut niedergedrückt
wird, bleiben die Betätigungsspulen 81, 82 gespeist, sofern der Kontakt 62 des Zwischenrelais 57
geschlossen bleibt. Der Kondensator 66 lädt sich dann auf. so daß das Zwischenrelais 57 lediglich im
Falle eines Fehlers erneut erregt wird.
I'm sicherzustellen, daß nach dem Niedertreten des
Beschleunigungspedals das Zwischenrelais 57 unerregt bleibt, solange die Richtungskontakte 18 bzw. 19
noch nicht geschlossen sind, ist der Kreis mit der Zener-Diode 71 vorgesehen. Wenn die Richtungskontakte 18 bzw. 19 voll geschlossen sind und die
gesteuerten Gleichrichter 26 leiten, ist der Spannungsabfall an der Zener-Diode unterhalb deren Zusammenbiiichweit
und infolgedessen hat die Zener-Diode keine Wirkung. Wenn die Richtungskontakte jedoch
noch nicht voll geschlossen sind, bewirkt der Spannungsabfall an der Zener-Diode ein Weiterleiten und
Schalten des Transistors 69. Die Basis des Transistors 56 ist daran gehindert, hoch genug gespeist zu werden,
um einzuschalten, so daß eine Speisung des Zwischenrelais 57 über den Transistor 56 verhindert ist.
Es ist ersichtlich, daß die Zener-Diode 71 während des Testens zusammenbricht, jedoch bewirkt dies
nicht, daß der dritte Transistor weiterleitet, und zwar infolge des Kontaktes 70, der lediglich dann öffnet,
wenn die Überwachungsanordnung getestet ist.
Der Zweck des gesteuerten Gleichrichters 86 und seiner zugeordneten Bauelemente ist es, mögliche
Beschädigungen zu verhindern, die bewirkt werden können, wenn das Beschleunigürigspedial niedergedrückt
wird, bevor die Fahrtrichtung durch den Richtungswählschalter
79 ausgewählt ist. Ungleich den Mikro-Schaltern 58 und 34, die schließen, wenn das
Beschleunigungspedal niedergedrückt wird, öffnet der Mikro-Schalter $0 beim Niedertreten des Beschleunigungspedals.
Vorausgesetzt, daß äer Richtungswählschalter
79 vor deni Bfeschigüfiigtirigspedai
betätigt ist, erhält der Gleichrichter 86 Steuerstrom über den Mikro-Schalter 90 und äeri Widerstand 88
und leitet so weiter, sobald der Mikrö-Schälter 58 geschlossen
ist. Wenn jedoch das Beschleunigungspedal zuerst betätigt wird, öffnet der Mikro-Schalter 90 und
der Kondensator 91 entlädt sich über das Gitter und die Kathode des Gleichrichters 86. Wenn der Richtungswählschalter
79 dann sofort betätigt wird, werden die Betätigungsspulen gespeist; sobald jedoch
der Kondensator 91 entladen ist, ist kein weiterer Gitterstrom verfügbar und so bewirkt eine Betätigung
des Richtungswählschalters 79 keine Speisung der Betätigungsspulen.
Claims (2)
1. Überwachungsanordnung für das Steuersystem eines Flurförderfahrzeuges mit einem
batteriebetriebenen Antriebsmotor, dessen Drehrichtung durch ein Vorwärts- und ein Rückwärts-Schiitz
umschaltbar ist, einem vom Fahrer zu betätigenden Richtungswählschalter zur Ansteuerung
je eines der beiden Richtungsschütze und einem impulsgesteuerten Gleichrichter mit parallelgeschalteter
Kondensator-Löscheinrichtung zur Steuerung des Antriebsmotorstromes, dadurch
gekennzeichnet, daß parallel zum impulsgesteuerten Gleichrichter (26) über eine Diode (65) ein Kondensator (66) mit parallelgeschaltetem
Entladewiderstand (67) angeschlossen ist. daß die Kondensatorspannung einer bei Unterschreiten eines vorgegebenen Spannungswertes ansprechenden Detektorschaltung zugeführt
ist. daß von dieser Detektorschaltung bei gleichzeitig betätigtem Beschleunigungspedal
(Mikro-Schalter 58) ein Zwischenrelais (57) betätigbar ist, durch welches sowohl der Stromkreis
für die Betätigungsspulen (81, 82) der Richtungsschütze unterbrechbar als auch ein Zusätzrelais
(74) mit Arbeitskontakt im Stromkreis für die Betätigungsspulen (81, 82) und mit Selbsthaltung
ansteuerbar ist, und daß Steuerungsmittel vorgesehen sind, durch die bei angesprochenem Zusatzreläis
(74) die Detektorschaltung solange unwirksam ist, wie die Richtungskontakte (18 bzw.
19) eines der Richtungsschütze nicht geschlossen sind.
2. Überwachungsanordnung nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsmittel
zur Unwirksammachung der Detektorschaltung gegeben sind durch eine von der Spannung über
der Reihenschaltung von Feldwicklühgsanordnung und impulsgesteuertem Gleichrichter beaufschlagte
Zerierdiode (71), die leitend wird, wehn die Richtungskontakte (18 oder 19) der Richtuhgsschütze
nicht geschlossen sind, und darin eirieh Transistor (69) ansteuert, durch den die
Erregung des Zwischenrelais (57) verhinderbar ist, und ferner durch eirieh zwischen Basis und
Emitter dieses Transistors (69) liegende^! Ruhekontakt
des Zusatzreläis (74).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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