DE1436858C - Kunststoff-Ventilsack mit einer beim Füllvorgang senkrecht verlaufenden Flachlängsschweißnaht sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen seines Ventilschlau- , ches - Google Patents
Kunststoff-Ventilsack mit einer beim Füllvorgang senkrecht verlaufenden Flachlängsschweißnaht sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen seines Ventilschlau- , chesInfo
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- DE1436858C DE1436858C DE1436858C DE 1436858 C DE1436858 C DE 1436858C DE 1436858 C DE1436858 C DE 1436858C
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i 436 858
1 2
Es ist bereits ein Seitonfal'ten-Ventilsack aus befindet, so zu verbessern, daß sie den auftretender
schweißbarem Material vorgeschlagen worden, der Beanspruchungen mit Sicherheit widerstehen. Zi
aus ejmem beidendig geschlossenen Abschnitt einer diesem Zweck hat sich der Erfinder die Aufgabe go
einlagigen Kunststaffschlauchbahn gebildet ist, die stellt, bei derartigen Kunststoff-Ventilsticken di<
ihrerseits aus einer Kunststoffbahn durch Umschla- 9 bisher vorhandene schwache Stelle zu vermeiden,
gen der Bahnseitenteile hergestellt ist, wobei die sich . Diese Aufgabe wird erfindungsgema'ß cladurcl überlappenden Ränder der Bahnseitenteile mittels gelöst, daß beide Wände des Ventilschlauches irr eines KunststofTstranges miteinander verschweißt Bereich der Sacklängsschweißnaht entlang der beim sind, der im erhitzten Zustand zwischen sie gebracht Fllllvorgang untenliegenden Kante des Ventil· wurde. Das Füllventil bildet·ein dopptlt gelegtes io Schlauches flach zusammengeschweißt sind. Hier· Kunststoffblatt, das vor dem Umlegen der Bahnseiten- durch ist einmal die Spreizwirkung der Ventilteile an dem zuletzt umzulegenden mittels eines schlauchkante aufgehoben und zum anderen greifen besonderen Kunststoffstranges angeschweißt wurde die wirksamen Zugkräfte nunmehr an einem Punkt und in der Überlappungsschweißnaht liegt. Die zu- an, der nicht mit dem bisher kritischen Punkt in der nächst freien übereinanderliegenden Ränder des 15 Sacklängsschweißnaht zusammenfällt, der durch den Ventilblattes sind von der oberen Sackverschluünaht Kreuzungspunkt der Sacklängsschweißnaht mit der mit erfaßt, so daß beim fertigen Sack ein Ventil- unteren Ventilschlauchkante gebildet wird,
schlauch vorhanden ist, der sich in das Innere hinein In der französischen Patentschrift 1 348 079 wird erstreckt. Der äußere Rand des ursprünglichen Ven- von bekannten Säcken ausgegangen, bei welchen sich tilblattes ist vor dem Anschweißen noch zurück- ao nahe einer der quer zur Sacklängsrichtung verlaufengefaltet worden, so daß der Vcntilschlauch im Be- den Sackverschlußnähte in einer Sackwandung ein reich der Überlappung der Bahnseitenteile zweilagig Einfüllschlitz befindet, hinter dem ein parallel zur ist. Sackverschlußnaht verlaufendes Ventilrohr ange-
gen der Bahnseitenteile hergestellt ist, wobei die sich . Diese Aufgabe wird erfindungsgema'ß cladurcl überlappenden Ränder der Bahnseitenteile mittels gelöst, daß beide Wände des Ventilschlauches irr eines KunststofTstranges miteinander verschweißt Bereich der Sacklängsschweißnaht entlang der beim sind, der im erhitzten Zustand zwischen sie gebracht Fllllvorgang untenliegenden Kante des Ventil· wurde. Das Füllventil bildet·ein dopptlt gelegtes io Schlauches flach zusammengeschweißt sind. Hier· Kunststoffblatt, das vor dem Umlegen der Bahnseiten- durch ist einmal die Spreizwirkung der Ventilteile an dem zuletzt umzulegenden mittels eines schlauchkante aufgehoben und zum anderen greifen besonderen Kunststoffstranges angeschweißt wurde die wirksamen Zugkräfte nunmehr an einem Punkt und in der Überlappungsschweißnaht liegt. Die zu- an, der nicht mit dem bisher kritischen Punkt in der nächst freien übereinanderliegenden Ränder des 15 Sacklängsschweißnaht zusammenfällt, der durch den Ventilblattes sind von der oberen Sackverschluünaht Kreuzungspunkt der Sacklängsschweißnaht mit der mit erfaßt, so daß beim fertigen Sack ein Ventil- unteren Ventilschlauchkante gebildet wird,
schlauch vorhanden ist, der sich in das Innere hinein In der französischen Patentschrift 1 348 079 wird erstreckt. Der äußere Rand des ursprünglichen Ven- von bekannten Säcken ausgegangen, bei welchen sich tilblattes ist vor dem Anschweißen noch zurück- ao nahe einer der quer zur Sacklängsrichtung verlaufengefaltet worden, so daß der Vcntilschlauch im Be- den Sackverschlußnähte in einer Sackwandung ein reich der Überlappung der Bahnseitenteile zweilagig Einfüllschlitz befindet, hinter dem ein parallel zur ist. Sackverschlußnaht verlaufendes Ventilrohr ange-
Dieser Sack und sein Herstellungsverfahren be- bracht ist, in welches der dutch den Einfüllschlitz
sitzen aber verschiedene Mangel und Nachteile, die 25 hindi'rchzuführende Füllrüssel beim Füllvorgang einden
Gebrauchswert des Sackes mindern und seinen tritt. Das Ventilrohr besteht aus einem auf sich selbst
Verkaufspreis verhältnismäßig hoch halten. Der zurückgefalteten Kunststoffblatt, welches dadurch
wesentlichste Mangel des Sackes ist der, daß seine zum Schlauch geschlossen wird, daß die beiden
Längsschweißnaht eine kritische Stelle hat, die oft- Lagen des Kunststoffblattes bei der Herstellung der
mais den auftretenden Beanspruchungen nicht stand- 30 quer zur Sacklängsrichtung verlaufenden Verschlußhält.
Diese schwache Stelle wird durch den Punkt schweißnaht in dieser mitverschweißt werden. Bei
an der unteren Kante des im normalen Zustand diesen bekannten Säcken wird nach der genannten
flachgelegten Ventilschlauches gebildet, an dem ins- französischen Patentschrift zur Beseitigung des Nachbesondere
beim Füllen des Sackes, wenn dieser an ■ teils, daß die Sackverschlußnähte gleichzeitig Vereinem
Füllrohr hängt, auf das der Ventilschlauch 35 schlußnähte der Füllventilschläuche sind, die Maßaufgeschoben
ist, große, auseinanderziehend wir- nähme getroffen, das doppelt gelegte, zur Bildung
kende Zugkräfte angreifen. Diese kritische Stelle des Ventilschlauches bestimmte Kunststoffblatt nicht
ergibt sich dadurch, daß hier keine richtige und mehr dadurch zum Schlauch zu formen, daß seine
gute Verschweißung der einzelnen Teile miteinander beiden freien Ränder bei dem Herstellen der Sackmöglich ist, weil durch die Ventileinlage die sich 40 verschlußnaht mitverschweißt werden, sondern die
überlappenden, im übrigen Bereich miteinander ver- freien Ränder von dem betreffenden Sackende abschweißten
Ränder auseinandergehalten werden. An gekehrt miteinander und mit einer Sackwand zu
dieser Stelle ist oft schon bei neuen, ungebrauchten verschweißen. Dabei soll die zusätzliche Schweißnaht
Säcken ein kleiner Kanal in der Schweißzone vor- sich nur über einen Teil der Breite des Sackes erhanden,
von dem aus dann bei großer Belastung 45 strecken, um den Austritt des Füllgutes aus dem
der Säcke diese weiter aufreißen. Erschwerend Ventilschlauch in das Sackinnere zu ermöglichen,
kommt noch hinzu, daß an der unteren gefalzten Die zusätzliche Schweißnaht zum Schließen des
Kante des Ventilschlauches durch die Elastizität des Ventilschlauches und zum Anbringen an der Sack-Kunststoffmaterials
eine gewisse Spreizkraft wirksam wandung kann dabei, der Lage des Einfüllschlitzes
ist, die einer guten Schweißnaht im kritischen Punkt 50 entsprechend, nahe dem linken oder dem rechten
entgegenwirkt, insbesondere wenn die Längsnaht- Sackrand oder auch etwa in der Sackmitte angebildung
im kontinuierlichen Arbeitsverfahren erfolgt. ordnet sein. In jedem Falle ist vermieden, daß die
Die gleichen Schwierigkeiten können sich auch bei Sackverschlußnaht auch den Füllventilschlauch ersolchen
Kunststoff-Ventilsäcken ergeben, bei denen greift, womit die Aufgabenstellung der älteren
Längsnähte, in denen das Ventil angeordnet ist, 55 Patentschrift gelöst ist.
nicht durch Verwendung eines erhitzten Kunststoff- Die vorliegende Erfindung betrifft im Gegensatz
stranges, sonder» durch die herkömmliche Flach- zu dem Sack nach der französischen Patentschrift
schweißung gebildet werden. Bei den eingangs ge- 1 348 079, wo die Ventilöffnung in der herkömmschilderten
Kunststoffsäcken mit Nahtbildung unter liehen Weise in einer der beiden Sackwandungen
Verwendung eines erhitzten Kunststoffstranges treten 60 als Schlitz angeordnet ist, solche Säcke, bei denen
die geschilderten Schwierigkeiten allerdings in be- zur Herstellung aus einer ursprünglich einfachsonderem
Maße auf. liegenden Bahn eine Überlappungsschweißnaht in
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es unter Längsrichtung des Sackes gebildet ist und ein Ventil,
anderem, Kunststoff-Ventilsäcke mit einer beim Füll- - das ebenfalls aus einem Ventilschlauch besteht, mit
Vorgang senkrecht verlaufenden Flachlängsschweiß- 65 seiner Einfüllöffnung in dieser Überlappungsschweißnaht,
in der sich die Eingangsöffnung eines aus naht liegt. Das obenerwähnte Problem, daß große
einem Kunststoffschlauch bestehenden, zum Auf- auseinanderziehend wirkende Zugkräfte auf die
hängen an einem Füllrüssel bestehenden Füllventils Längsschweißnaht dort einwirken, wo diese den
untersten Teil des Ventilschlauches erfußt, ist bei clem Suck nach der französischen Patentschrift nicht
gegeben, weil dort die Spreizkräfte beim Aufschieben
des Sackes auf oinen FUIIrUssel em unteren Ende
des BinfUlischlitzes angreifen und nicht an einer
in LUngsrichtung des Sackes verlaufenden Fluchschweißnaht.
Die Verwendung eines doppelt gelegten Kunststoffbluttes
als Füllventil, wie es bei den Sticken nach dem älteren Vorschlag der Fall ist, ist bezüglich der
Sackherstellung nachteilig, Die dünnen KunststoiT-bllttter
lassen sich nümlich nicht so genau von der Falzzange erfassen, daß das zunächst vordere Ende
genau mit dem hinteren Ende abschneidet. Vielmehr steht ein Rand gegenüber dem anderen zurück oder
die beiden Ränder liegen nicht parallel zueinander, wenn das Blatt etwas schräg in die Falzzange genommen
wurde. Somit ist ein Besäumen der Sackrohlinge bei Verwendung zusammengefalteter Kunststoffblätter
als Füllventile unumgänglich, was einen ao erheblichen Materialverlust zur Folge hat, der sich
verteuernd auf die Säcke auswirkt. Ein weiterer Nachteil der Verwendung von zusammengefalteten
Kunststoffblättern als Füllventile ist der, daß das Ventil immer nur an der einmal gewählten oberen »5
Ecke liegen kann, es sei denn, die Maschine würde erheblich umgestellt. Dies ergibt sich dadurch, daß
beim Heranbringen der Ventilblätter an die Sackmaterialbahn die übereinanderliegenden freien Enden
der Ventilblätter nicht vorauslaufen können. In der Praxis werden aber oft wegen unterschiedlicher Abfüllanlagen
einmal die Ventile an der rechten und einmal an der linken oberen Sackecke benötigt.
Mit der Erfindung können auch diese Nachteile bezüglich der Füllventile vermieden werden. Dies
wird dadurch erreicht, daß an Stelle eines doppelt gelegten, also zusammengefalteten Kunststoffblattes
als Füllventil zwei Kunststoffblätter Verwendung finden, die übereinandergelegt und zur Bildung eines
Schlauchstückes an zwei parallelen Seiten zusammengeschweißt sind. Dieses Füllventil bietet gegenüber
dem bisher vorgeschlagenen noch weitere Vorteile. Während bei den Füllventilen nach dem älteren
Vorschlag bei den von der Schlauchbahn abgetrennten SackrohHngen der obere Rand durch die in der
Längsnaht liegende Ventileinlage unterbrochen ist, da der Ventilschlauch erst durch die obere Querschweißnaht
des Sackes gebildet ist, ist bei den SackrohHngen mit der schlauchförmigen Ventileinlage
nach der Erfindung der obere Rand geschlossen, so daß bei der Weiterverarbeitung der Sackrohlinge,
die deren Übernahme aus dem Längs- in den Quertransport einschließt, Betriebsstörungen durch Flattern
der Ecken nicht auftreten können. Da die Ventileinlagen nicht aus einem Stück, sondern aus
zwei Stücken gebildet werden, sind auch zwei Materialbahnen vorgesehen, so daß unter der Voraussetzung
gleich großer Vorratsrollen die Zeit zwischen zwei Rolknwechseln praktisch verdoppelt ist.
Dies wirkt sich vorteilhaft 'auf die Leistung der Maschine aus, da jeder Rollenwechsel einen Stillstand
der Maschine bedingt.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1022 486 und der schweizerischen Patentschrift 316 769 ist bereits
ein Ventilschlauch bekannt, der ebenfalls aus zwei Kunststoffblätteni besteht, die an einander gegenüberliegenden
Rändern miteinander verschweißt sind. Es handelt :>ich hierbei um einen Ventilschlauch
für einen Behälter für die Aufnahme von Flüssigkeit, bei welchem der zum Behälterinneren hin verengte
Ventilschlauch durch den Innendruck selbstschließend ausgebildet ist. Der Behälter nach den genannten
Druckschriften hat somit keine Berührungspunkte mit den durch die vorliegende Erfindung
verbesserten Säcken. Insbesondere kann sich bei ihm nicht die Aufgabenstellung ergeben, die der vorliegenden
Erfindung zugrunde liegt.
Nimmt man den Nachteil der häufigeren Rollenwechsel in Kauf, so ist es auch möglich, eine vorgefertigte
Ventilschlauchstückbahn zu verarbeiten, bei der die Ventilschläuche quer zur Bahnlängsrichtung
liegen und längs Schwächungslinien, z. B. Querperforationen, miteinander verbunden sind.
Ein weiterer Nachteil des bisher vorgeschlagenen Ventilsackes besteht darin, daß sich sein Ventilschlauch
nicht so leicht öffnen läßt, wie es wünschenswert ist. Vielmehr kann eine Bedienungsperson,
die den Sack mit seinem Ventilschlauch auf ein Füllrohr aufschieben muß, mit ihren Fingern zunächst
neben die Ventilöffnung greifen.
Dieser Nachteil läßt sich bei einem Ventilschlauch aus. zwei Kunststoffblättern nach der Erfindung dadurch
vermeiden, daß man die Blätter unterschiedlich breit ausführt und versetzt zueinander zusammenschweißt,
so daß die beiden Ventilschlauchwände am äußeren Ende zueinander enden. Zweckmäßig
ist die zum Sackinneren hin liegende Ventilschlauchwand die gegenüber der anderen Wand
zurückspringende, so daß die Bedienungsperson mit ihren Fingern leicht in den Ventilschlauch greifen
und diesen öffnen kann.
Der Gegenstand der Erfindung, insbesondere auch eine Vorrichtung zum Herstellen der nach der Erfindung
zu verwendenden Ventilschläuche, werden in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung
näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 die Ansicht eines flach zusammengelegten Seitenfalten-Ventilsacks gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II dei
Fig. 1,
F i g. 3 die Ansicht des oberen Endes des um 90° gedrehten Sackes nach Fig. 1 im auf ein Füllrohi
aufgesteckten Zustand,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechenden Darstellung
des Seitenfalten-Ventilsacks, gemäß einem älteren Vorschlag,
F i g. 5 eine der F i g. 1 entsprechende Ansicht des oberen Endes eines Seitenfalten-Ventilsackes gemäE
einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI dei
Fig. 5,
Fig. 7 einen Ausschnitt eines Sackmaterialbahnstücks mit einem angeschweißten Ventilschlaurf
nach der vorliegenden Erfindung,
F i g. 8 einen Schnitt nach der Linie VIN-VIII dei
Fig. 7,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX dei Fig. 8,
Fig. 10 schematisch eine Vorrichtung zum Her
stellen der Ventilschläuche nach der Erfindung,
Fig. 11 die Herstellung der Ventilschläuche ge
maß einer ersten Ausführungsform,
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII de
Fig. 11,
Fig. 13 einen der Fig. 12 entsprechenden Schnitt
gemäß einer zweiten Ausführungsform der Ventilschläuche,
Fig. 14 die Anordnung des Schweißzylinders gemäß
Fig. 10 im Maschinengestell und
Fig. 15 das Schaltschema einer Schweißstation
des Schweißzylinders gemäß F i g. 14.
Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Seitenfalten-Ventilsack
besteht aus der Rückwand 1, der sich aus den beiden Teilen 2 und 3 zusammensetzenden
Vorderwand, den beiden eingelegten Seitenfalten 4 und 5 und dem Ventilschlauch 6. In dem Bereich,
in dem sich die Teile 2 und 3 überlappen, ist die Längsschweißnaht 7 gebildet. Im Bereich des Ventilschlauches
6 erfaßt die Längsschweißnaht nicht den Teil 3 der Vorderwand, sondern die zum Sackinneren
hin liegende Wand des Ventilschlauches. Die andere Wand des Ventilschlauches ist durch eine besondere
Schweißnaht 8 mit dem Rand des Teiles 3 der Vorderwand verbunden. Oben und unten ist der Sack
durch Querschweißnähte 9 und 10 zugeschweißt. Die beiden Wände des Ventilschlauches sind von der
Querschweißnaht 9 miterfaßt. Als Ausgangsmaterial für den Ventilschlauch dient ein längs der Kante 11
gefaltetes Kunststoffbau. Der äußere Rand dieses as
Kunststoffblattes ist vor dem Anschweißen noch nach außen zurückgefaltet worden (siehe F i g. 2), so daß
der Ventilschlauch im Bereich der Überlappung der Teile 2 und 3 zweilagig ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind beide Wände des Ventilschlauches 6 an einem unteren
Randstreifen im Bereich der sich überlappenden Ränder der Teile 2 und 3 durch eine Schweißnaht
12 flach zusammengeschweißt. F i g. 3 stellt den zwischen den Teilen 2 und 3 der Sackvorderwand liegenden
Ventilschlauch 6 im auf ein Füllrohr 13 gesteckten Zustand dar. Die eingangs erwähnte bisher
kritische Stelle ist der Punkt an der unteren Kante des Ventilschlauches. An dieser Stelle greifen bei
den bisher vorgeschlagenen Seitental ten-Ventilsäcken dieser Art auch die insbesondere beim Füllen des
Sackes auftretenden großen Zugkräfte an. Fig. 4 ist eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung des
älteren Sackes. Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Schweißnaht 12 ist bei dem neuen Sack der
Angriffspunkt der Zugkräfte aus dem kritischen Punkt der Schweißnaht 7 herausgebracht. Weiter ist
durch die Schweißnaht 12 noch erreicht, daß der Ventilschlauch keine Spreizkraft auf die miteinander
verschweißten Ränder der Teile 2 und 3 der Vorder- wand ausüben kann, wie das bei dem älteren Sack
der Fall ist.
Die F i g. 5 und 6 zeigen einen Seitenfalten-Ventilsack, der im wesentlichen dem Sack nach den F i g. 1
und 2 entspricht. Für gleiche Teile finden darum dieselben Bezugszeichen Verwendung. Im Gegensatz
zu dem zuvor beschriebenen Sack ist an Stelle des 'doppelt gefalteten Kunststoffblattes, das den Ventilschlauch 6 bildet, ein Ventilschlauch 16 vorgesehen,
der aus zwei Kunststoffblättern gebildet ist, die vor dem Anschweißen an das Sackmaterial übereinandergelegt und an zwei einander parallelen Seiten zusammengeschweißt worden sind. Während die eine
dieser Schweißnähte bei der Fertigstellung des Sackes in der Querschweißnaht 9 aufgegangen ist, bildet die
andere Schweißnaht, die mit 17 bezeichnet ist, eine der Schweißnaht 12 gemäß den F i g. 1 und 2 entsprechende Schweißnaht zur Verlagerung des Kraft
angriffspunktes aus dem bisher kritischen Punkt der Längsschweißnaht7 heraus. Wie aus den Fig. 2
und 6 ersichtlich, werden die beiden Lagen der inneren Ventilschlauchwand miteinander und mit
dem Teil 2 der Vorderwand verschweißt, während die beiden Lagen der äußeren Wand des Ventilschlauches
durch die Schweißnaht 8 miteinander und mit dem Teil 3 der Vorderwand verschweißt werden.
Als Ausgangsmaterial für den Sack dient eine entsprechend breite Kunststoffbahn 18 (F i g. 7 bis 9).
Während des kontinuierlichen Weitertransportes der Bahn werden in der jeweiligen Sacklänge entsprechenden
Abständen gemäß der vorliegenden Erfindung fertige Ventilschläuche 19 an diese herangebracht
und angeschweißt. Eine Längskante des Ventilschlauches liegt jeweils bündig zur späteren in
Fig. 7 strichpunktiert angedeuteten und mit 20 bezeichneten Quertrennlinie. Zum Anschweißen der
Ventilschläuche dient ein kontinuierlich an die Bahn 18 herangebrachter heißer Kunststoff strang 21. Diese
Schweißverbindung bildet die Schweißnaht 8 der zuvor beschriebenen Säcke. Nach dem Anschweißen
der Ventilschläuche wird durch Umschlagen der Bahnseitenteile eine Schlauchbahn gebildet. Die sich
nach dem Umschlagen überlappenden Ränder der Bahnseitenteile werden mittels eines Kunststoffstranges,
der im erhitzten Zustand zwischen sie gebracht wird, miteinander verschweißt. Die so entstandene
Längsnaht, die auch für die Säcke eine Längsnaht ist, ist bei den zuvor beschriebenen Säcken mit 7
bezeichnet.
In Fig. 7 sind sechs in Bahnlängsrichtung verlaufende
Linien strichpunktiert eingezeichnet, welche die späteren Falzkanten kennzeichnen sollen. Der
sich von der Linie 22 aus nach links erstreckende Teil bildet den zuerst umzulegenden Teil 12 der
späteren zweiteiligen Schlauchwand, während desich von der Linie 23 aus nach rechts erstreckende
Teil den zuletzt umzulegenden Teil 3 dieser spiiteren Schlauchwand bildet. Der zwischen den Linier. 24
und 25 liegende Teil der Kunststoffbahn bildet die spätere einteilige Schlauchwand. Die zwischen den
Linien 22 und 24 bzw. 23 und 25 liegenden Bahnteile bilden die späteren Seitenfalten 4, 5.
Da fertige Ventilschläuche 19 an die Kunststoffbahn 18 angeschweißt werden, ist der Rand der von
der aus der Bahn 18 gebildeten Schlauchbahn abgetrennten Sackrohlinge, bis an den die Ventileinlage
reicht, nicht unterbrochen. Wie der Ventilschlauch 16 gemäß den Fig. 5 und 6 ist auch der Ventil
schlauch 19 aus zwei Kunststoffblättern gebildet (siehe insbesondere Fig. 8). Die beiden Blätter,
deren äußerer Rand jeweils nach außen umgelegt ist, sind durch die beiden Schweißnähte 27 und 28
miteinander verbunden.
Fig. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Herstellen von Ventilschläuchen 19.
Von zwei Vorratsrollen 29,30 werden zwei Kunststoffbahnen 31,32 kontinuierlich abgezogen. Auf
ihrem Weg zu einem Schweißzylinder 33, der gleichzeitig als Vorzugwalze dient, werden die sich gegenüberliegenden Ränder an einer Seite der Bahnen in
schematisch angedeuteten und mit 34 und 36 bezeichneten Umlenkvorrichtungen nach außen umgelegt. Der beispielsweise vier je durch ein elektrisches
V/iderstandsband 36 angedeutete Querschweißstationen aufweisende Schweißzylinder 33 ist auf dem
größten Teil seines Umfangs von einem endlosen
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Band 37 umschlungen, das über vier Führungswalzen gelegt ist. Dieses Band ist unter einer gewissen Spannung
gehalten und dient als Andrückband für die nun aus den beiden Lagen 31 und 32 bestehende
Kunststoffbahn an den Schweißzylindern 33. An den Schweißzylindern schließt sich wenigstens ein Transportbänderpaar
38,39 an, das die nunmehr mit Querschweißnähten versehene Bahn durch eine Kühlzone
an eine Quertrenneinrichtung heranbringt. Die Quertrenneinrichtung umfaßt beispielsweise ein feststehendes
Untermesser 40 und ein rotierendes Obermesser 41. Durch die Quertrenneinrichtung werden
von der Bahn sich quer zur Bahnlängsrichtung erstreckende Ventilschiäuche abgetrennt, derart, daß
die Quertrennlinie genau mitten durch die Querschweißnaht verläuft. In Fig. 11 ist dieses dargestellt.
Während des Umlaufens der Bahn mit dem Schweißzylinder 33 werden1 die Querschweißnähte
26 erzeugt. Jede Querschweißnaht 26 wird beim Abtrennen eines Bahnstücks längs geteilt, so daß
fertige Ventilschläuche 19 gebildet sind, deren ' Schlauchlängskanten die Schweißnähte 27 und 28
bilden, die jeweils halb so breit sind wie eine ursprüngliche Schweißnaht 26.
Einen Längsschnitt durch einen in der Vorrichtung gemäß Fig. 10 hergestellten Ventilschlauch zeigt die
Fig. 12. Die ursprünglichen Kunststoffbahnen31, 32 bilden jeweils eine Wand des flachgelegten
Schlauches. Das später zwischen die sich überlappenden Teile des Sackmaterials einzuschweißende
Ende des Ventilschlauches ist durch das zuvor beschriebene Umlegen eines Randstreifens jeder Kunststoffbahn
nach außen zweilagig ausgebildet. An diesem das spätere äußere Ventilschlauchende bildenden
Ende liegen beide Wände bündig zueinander. Wie in der Beschreibungseinleitung bereits gesagt,
bringt aber diese Ausführung den Nachteil mit sich, daß eine Bedienungsperson den Ventilschlauch zum
Aufschieben auf ein Füllrohr nicht leicht öffnen kann, sondern vielmehr mit ihren Fingern zunächst
neben die Ventilöffnung greifen kann. Die Möglichkeit des neben die Ventilöffnung Greifens läßt sich
in der Fig. 2 erkennen.
Fig. 13 zeigt einen Ventilschlauch im der Fig. 12
entsprechenden Längsschnitt, der einer Bedienungsperson die Möglichkeit bietet, ohne weiteres in die
Ventilöffnung greifen zu können. Diese Möglichkeit ist auf einfache Weise dadurch geschaffen, daß die
beiden als Ausgangsmaterial für diese Ventilschiäuche dienenden Kunststoffbahnen verschieden
breit sind, so daß die beiden Ventilschlauchwände am äußeren Ende versetzt zueinander enden. Die
Anordnung eines solchen Ventilschlauches in einem Sack zeigt insbesondere die F i g. 6.
Die durch die Quertrenneinrichtung 40,41 von der Bahn abgetrennten Ventilschiäuche werden von
Transportmitteln 42, 43 erfaßt und quer zur Ventilschlauchlängsrichtung an die Sackmaterialbahn
(Fig. 7) herangebracht. Beim Heranbringen der Ventilschiäuche an die Bahn entspricht deren
Geschwindigkeit der Bahntransportgeschwindigkeit. Wenn die Ventilschiäuche nicht unmittelbar nach
ihrer Herstellung verbraucht werden sollen, so findet an Stelle der Quertrenneinrichtung 40,41 eine Perforiereinrichtung
Verwendung, so daß die nebeneinanderliegenden Ventilschiäuche nicht vollständig voneinander
getrennt werden, sondern sich zu einer Vorratsrolle aufwickeln lassen. Die auf diese Weise
hergestellten Vorratsrollen von Ventilschläuchen werden dann zu gegebener Zeit verarbeitet.
Fig. 14 zeigt in schematischer Darstellung die Anordnung des Schweißzylinders 33 in Gestellteilen
45 und 46 der Vorrichtung. Die Stromzuführung zu den vier elektrischen Widerstandsbändern 36, die ·
zur Vermeidung eines Anhaftens der Kunststoffbahn mit einem bekannten Antihaftmittel beschichtet1 sind,
erfolgt über vier Schleifringe 47, 48, 49 und 50. Die Stromrückleitung erfolgt für alle Widerstandsbänder
über einen gemeinsamen Schleifring 51. Der Schweißzylinder 33 trägt einen Mantel 52 (siehe F i g. 10)
aus elektrisch nicht leitendem und schlecht wärmeleitendem Material. Die elektrischen Widerstands
bänder sind in den Mantel eingelassen und haben einen Abstand voneinander, der der gewünschten
Ventilschlauchbreite entspricht. Da in der Praxis nur wenige Ventilschlauchformate gefordert werden,
ist es möglich, für jedes Format einen besonderen Schweißzylinder vorzusehen. Wie weiter vorn bereits
gesagt, dient der Schweißzylinder gleichzeitig als Vorzugwalze für die aus den beiden Lagen 31 und
32 gebildete und mit Querschweißungen zu versehende Bahn. Die Umfangsgeschwindigkeit des Schweißzylinders
ist so groß gewählt, daß pro Arbeitstakt des rotierenden Obermessers 41 die Bahn um ein der
Ventilschlauchbreite entsprechendes Stück vorgezogen wird. Die Transportbänder 38, 39 werden mit
derselben Geschwindigkeit angetrieben.
Die auf ihrem einen freien Ende die Schleifringe tragende Welle 53 des Schweißzylinders 33 trägt auf
ihrem anderen freien Ende ein Zahnrad 54. Neben dem Zahnrad 54 ist auf der Welle 53 eine Nockenscheibe
55 mit einem Nocken befestigt, der nacheinander vier in gleichmäßigem Abstand voneinander
am Gestellteil 46 befestigte Schalter 56 kurzzeitig betätigt. In Fig. 14 sind nur zwei dieser Schalter,
die in der Zeichnungsebene liegen, dargestellt. Im gezeichneten Zustand wird gerade der obere Schalter
56 von der Nockenscheibe 55 betätigt. Jeder Schalter
56 dient zum kurzzeitigen Schließen eines Kontaktes in jeweils einem der vier Erregerstromkreise für
Zeitrelais zum Ein- und Ausschalten des Heizstromes für die Widerstandsbänder 36, wie dies an Hand
der Fig. 15 weiter unten noch ausführlich beschrieben
ist. Auf der dem Schwcißzylindci 33 zugewendeten Seite des Gestellteiles 45 ist ein Zahnsegment
57 vorgesehen, das um die Achse des Schweißzylinders schwenkbar ist. Dieses Zahnsegment trägt viel
mit gleichem Abstand voneinander auf dem IJmfant
eines Kreises angeordnete Lichtschranken 58. Dii Lichtschranken sind U-förmig ausgebildet und träger
in einem Schenkel die Lichtquelle 59 und in den anderen Schenkel den Empfänger 60 (siehe Fig. 15)
Jede Lichtschranke, die außerdem noch einen Foto zellcnvcrstärkcr umfaßt, der für eine Lichtschranki
in Fig. 15 schematisch dargestellt und mit 61 bezeichnet
ist, beeinflußt einen Schalter im F.rrcj'.er Stromkreis eines von vier Relais, wie an Hain
der Fig. 15 weiter unten ausführlich beschriebe
ist.
In Fig. 14 sind wiederum nur die beiden in de
Zcichnungscbcnc liegenden Lichtsclu.mkcnSe dar
gestellt. Alle Lichtschranken umfassen den Ram
einer Lochscheibe 62, die zusammen mit den Schwciß7ylindcr 33 rotiert. Die Lochscheibe hat cir
einziges Loch, das pro Umdrehung des Sehweiß, cylinders den kurzzeitigen Durchgang eines I iclu
Strahls von der Lichtquelle zum Empfänger jeder Fotozelle ermöglicht.
Da die Schaltung der vier Schweißeinrichtungen gleich ist, ist in Fig. 15 nur ein Schaltschema für
eine Schweißeinrichtung gezeichnet. Das elektrische Widerstandsband 36 liegt in einem Heizstromkreis,
in dem sich ein Kontakt 65 eines Relais 66 befindet. Der Heizstrom wird von einem Transformator 67
geliefert. Der weiter oben bereits erwähnte Schalter, der von der Lichtschranke 58 beeinflußt wird und
mit 68 bezeichnet ist, liegt im Erregerstromkreis des Relais 66, in dem auch ein Kontakt 69 eines Zeitrelais
70 liegt. Dieses Zeitrelais ist bei der Beschreibung der Fig. 14 bereits erwähnt. In seinem Erregerstromkreis
liegt der Schalter 56. Das Relais 66 besitzt außer dem Kontakt 65 noch einen Selbsthaltekontakt
71.
Wird der Schalter 56 während des Vorbeilaufens des Nockens der Nockenscheibe 55 kurzzeitig geschlossen,
sieht das Zeitrelais 70 an und schließt den Kontakt 69. der erst nach Ablauf der eingestellten
Zeit wieder geöffnet wird. Läßt nun die Lochscheibe einen Lichtstrahl von der Lichtquelle 59 zum Empfänger
60 gelangen, so wird der Schalter 68 kurzzeitig geschlossen. Da auch der Kontakt 69 geschlossen
ist, wird das Relais 66 erregt und geht über den Kontakt 71 in Selbsthaltung. Gleichzeitig wird auch
der Kontakt 65 geschlossen, so daß der Heizstrom für das Widerstandselement 36 fließen kann. Nach Ablauf
der am Zeitrelais 70 eingestellten Zeit öffnet sich der Kontakt 69 und unterbricht die Erregung
des Relais 66, so daß dieses durch öffnen des Kontaktes 65 den Heizstromkreis unterbricht. Dieses
Arbeitsspiel wiederholt sich in jeder Schweißeinrichtung bei jeder Umdrehung des Schweißzylinders 33.
Das Zeitrelais 70 ist so eingestellt, daß der Kontakt 69 über die maximal notwendige Zeit zum Herstellen
einer Querschweißnaht 26 geschlossen ist. Bei der Ermittlung dieser Zeit ist vorausgesetzt, daß zu Beginn
eines Schweiß Vorgangs das Widerstandsband 36 kühl ist. Da aber nach einer gewissen Arbeitszeit zu
Beginn eines neuen Schweißvorgangs im Widerstandsband noch eine gewisse Restwärme vorhanden
ist, würde es beim Einschalten des Heizstromes über die ganze Zeit, in der der Kontakt 69 geschlossen
ist, zu stark erhitzt werden, so daß die Folie verbrennen würde. Um dieses zu vermeiden, ist die
Lochscheibe 62 relativ zum Schweißzylinder 33 beweglich. Die Bewegung der Lochscheibe relativ zum
Schweißzylinder wird in Abhängigkeit von der Temperatur des Widerstandsbandes automatisch geregelt.
Ist die Temperatur des Widerstandsbandes zu hoch, wird die Lochscheibe 62 gegenüber dem Schweißzylinder 33 zurückgedreht. Hierdurch bewirkt sie,
daß der Schalter 68 entsprechend später geschlossen wird. Durch das spätere Schließen des Schalters 68
erfolgt darum edn späteres Einschalten des Heizstromes für das Widerstandsband 36. Das Ausschalten des Heizstromes erfolgt im Augenblick des
öffnens des Kontaktes 69, so daß der Heizstromkreis um so kürzer geschlossen ist, je später der Schalter 68
geschlossen wird. Auf diese Weise kann die Restwärme nicht zur Überhitzung des Widerstandsbandes
führen.
Da nun Kunststoffe verschiedener Zusammensetzung und auch verschiedener Stärke verarbeitet werden sollen, ist noch die Möglichkeit geschaffen, die
Schweißzeit in Abhängigkeit von den genannten Punkten zu verändern, d. h. richtig zu wählen. Dieses
geschieht durch Verstellen des die Lichtschranken 58 tragenden Zahnsegmentes 57. Zu diesem Zweck steht
das Zahnsegment 57 mit einem nicht dargestellten Zahnrad im Zahneingrift", das z. B. von Hand betätigt
werden kann. Für den Fall, daß die Berücksichtigung der Geschwindigkeit des Schweißzylinders erforderlich
sein sollte, kann dies durch Beeinflussung des Zahnsegmentes 57 z. B. in Abhängigkeit von der
ίο Fliehkraft der rotierenden Welle 53 erfolgen.
Claims (11)
1. Kunststoff-Ventilsack mit einer beim Füll-Vorgang
senkrecht verlaufenden Flachlängsschweißnaht, in der sich die Eingangsöffnung eines aus einem Kunststoffschlauch bestehenden,
zum Aufhängen an einem Füllrüssel bestimmten Füllventils befindet, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Wände des Ventilschlauches (6; 16) im Bereich der Sacklängsschweißnaht
(7) entlang der beim Füllvorgang untenliegenden Kante (11) des Ventilschlauches flach zusammengeschweißt sind.
as 2. Kunststoff-Ventilsack nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ventilschlauch (16) aus zwei Kunststoffblättern besteht, die an
ihren senkrecht zur Sacklängsnaht (7) verlaufenden Rändern miteinander verschweißt sind.
3. Kunststoff-Ventilsack nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Blätter
unterschiedlich breit oder gegeneinander versetzt sind, so daß am äußeren Ventilende die eine
Schlauchwand gegenüber der anderen vorsteht.
4. Kunststoff-Ventilsack nach Anspruch 3, bei
welchem die das Ventil aufnehmende Flachlängsschweißnaht (7) innerhalb einer der Sackwandungsflächen
liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Sackinneren liegende Ventilschlauchwand
die nach außen hin kürzere ist.
5. Verfahren zum Herstellen von Ventilschläuchen für Kunststoff-Ventilsäcke nach einem
der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Materialbahnen (31, 32) übereinandergelegt
und mittels quer zu ihrer Längsrichtung verlaufender, im Abstand der gewünschten
Schlauchbreite angeordneter breiter Schweißnähte (26) miteinander verbunden werden und daß
sodann von den vereinigten Bahnen (31,32)
einzelne Schlauchstücke (19) jeweils im Bereich der Querschweißnähte (26) abgetrennt werden.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch
zwei Vorratsrollen (29,30) für je eine einlagige
Kunststoffbahn (31 bzw. 32), eine Schweißvorrichtung (33) zum Anbringen von die beiden Bahnen
(31,32) in regelmäßigen Abständen miteinander verbindenden breiten Querschweißnähten (26)
und eine Einrichtung (40,41) zum Ausführen
von Trennschnitten oder Perforationen im Bereich der Querschweißnähte (26).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch der Schweißvorrichtung (33) vorgeschaltete Umlegeeinrichtungen (34,35) für die
5s Bahnränder.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dailvirch gekennzeichnet, daß die Schweißvorrichtung (33) aus einem Schweißzylinder besteht, der
an seiner Mantelfläche im Abstand der gewünschten Ventilschlauchbreite mit quer zur
Drehrichtung angeordneten Schweißelementen (36) versehen ist und der auf einem großen Teil
seines Umfanges von einem mit gleicher Geschwindigkeit
umlaufenden endlosen Andrückband (37) umschlungen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einschalten der Schweißelemente
(36) je ein im Stromkreis eines Zeitrelais (70) liegender Schaltkontakt (56) von einem
mit dem Schweißzylinder (33) umlaufenden Schaltglied (55) bei jeder Umdrehung kurzzeitig
geschlossen wird, während der Zeitrelais-Kontakt (69) im Betätigungsstromkreis eines Schaltrelais
(66) für den Heizstromkreis des jeweiligen Schweißelementes (36) liegt, daß im Betätigungsstromkreis des Schaltrelais (66) für den Heiz-
Stromkreis ein weiterer Schaltkontakt (68) angeordnet ist, dessen ebenfalls mit dem Schweißzylinder
(33) umlaufendes Schaltglied (62) relativ zum Schweißzylinder (33) verdrehbar ist, und daß
für das Schaltrelais (66) ein Selbsthaltestromkreis vorgesehen ist, in dem sich der Schaltkontakt (69)
des Zeitrelais (70) befindet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das relativ zum Schweißzylinder
(33) verdrelibare Schaltglied (62) in Abhängigkeit von der Wärme der Schweißelemente
(3iS) selbsttätig verstellbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß auch die mit dem
relativ zum Schweißzylinder (33) verdrehbaren Schaltglied (62) zusammenwirkenden, nicht umlaufenden
Kontaktstellen (58) zur Änderung der Schweißzeit verstellbar angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2404
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