DE1436168C - Aufreihvorrichtung für gelochtes Schriftgut - Google Patents
Aufreihvorrichtung für gelochtes SchriftgutInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Aufreihvorrichtung für bestehen die Aufreihstifte aus zwei ineinanderschiebgelochtes
Schriftgut mit Aufreihelementen, die an baren Teilen, die wiederum mittels eines Steges mitihren
freien Enden axial ineinandersteckbar sind, die einander verbundene Stifte aufweisen, zwischen denen
zumindest an ihren zusammensteckbaren Enden je- eine formschlüssige Verbindung besteht. Auch bei
weils eine über die Einstecklänge konstante Quer- 5 den Aufreihelementen dieser Aufreihvorrichtung beschnittsform
aufweisen und deren Querschnitte sich steht die Gefahr, daß die Stifte sich mangels einer
im Bereich der Steckverbindung zu einem massiven ausreichenden Formsteifigkeit leicht umbiegen lassen,
Profil ergänzen. so daß das Schriftgut beim Aufreihen beschädigt
Die am meisten gebräuchlichen Aufreihvorrichtun- wird.
gen für gelochtes Schriftgut weisen zwei an der am io Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
hinteren Deckel eines Briefordners befestigten Aufreihvorrichtung mit ineinandersteckbaren Auf-Grundplatte
verankerte senkrechte Aufreihstifte und reihelementen für gelochtes Schriftgut zu schaffen, die
einen an der Grundplatte schwenkbar befestigten Um- einfach und billig herzustellen ist und bei welcher
legebügel auf, dessen gekrümmte Schenkelenden bei die ineinandergefügten Aufreihelemente ohne eine begeschlossener
Aufreihvorrichtung mit ihren Stirn- 15 sondere Schließvorrichtung ausreichend fest, jedoch
flächen gegen die Stirnflächen der Aufreihstifte ge- lösbar miteinander verbunden sind und eine einwandpreßt
werden. Um ein Abgleiten der gegeneinander- freie Führung des Schriftgutes gewährleisten. Diese
gepreßten Stirnflächen der miteinander zusammen- Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
wirkenden Aufreihelemente zu verhindern, werden mindestens eines der Aufreihelemente, die eine gedie
Stirnflächen der einen Aufreihelemente kegel- 20 schlossene Mantelfläche aufweisen, mindestens einen
förmig und die Stirnflächen der anderen Aufreih- hinterschnittenen, von dem anderen Aufreihelement
elemente muldenförmig ausgebildet. Es ist auch umfaßten Vorsprung aufweist. Die besonderen Vorbekannt,
zur formschlüssigen Verbindung der mit- teile dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung der
einander zusammenwirkenden Aufreihelemente an Aufreihvorrichtung bestehen darin, daß die Herden
Stirnseiten der einen Aufreihelemente Zäpfchen as stellung der eine einzige geschlossene Mantelfläche
mit einem gegenüber dem Durchmesser der Aufreih- aufweisenden Aufreihelemente wesentlich vereinfacht
elemente kleineren Durchmesser und an den Stirn- wird, da sie entweder durch einfache Verformung
Seiten der anderen Aufreihelemente die Zäpfchen auf- eines beliebigen beispielsweise kreisrunden Profils
nehmende zylindrische Vertiefungen vorzusehen. oder im kontinuierlichen Strangpreßverfahren her-Der
Nachteil dieser Vorrichtung besteht in einer 30 gestellt werden können. Darüber hinaus wird durch
teueren und infolge der Verwendung einer Vielzahl die geschlossene Mantelfläche der Aufreihelemente
von unterschiedlichen Bauteilen aufwendigen Kon- eine hohe Formsteifigkeit und beim Ineinanderstecken
struktion. Darüber hinaus bewirkt bereits ein leichtes eine formschlüssige feste Verbindung erzielt, durch
Verbiegen der Aufreihelemente eine fehlerhafte welche eine exakte Führung des gelochten Schrift-Funktion
der Vorrichtung, so daß die aufgereihten 35 gutes gewährleistet ist.
Schriftstücke beim Umlegen an den Stanzlöchern be- Vorzugsweise werden die erfindungsgemäßen Aufschädigt
werden und gegebenenfalls ausreißen. reihelemente so ausgebildet, daß ihre zusammensteck-Es
ist auch ein Briefordner mit Aufreihröhrchen baren Enden gleiche und um 180° gegeneinander ver-
und einem in diese eingreifenden Umstülpbügel be- dreht angeordnete Querschnitte aufweisen. Die an
kannt, der zur Aufnahme des über dem heraus- 4° sich bereits einfache Herstellung der erfindungszunehmenden
Blatt liegenden Blattstapels dient..Die gemäßen Aufreihelemente kann durch die Veran
dem Briefordner befestigten Aufreihröhrchen sind weridung gleicher Profilquerschnitte noch weiter vermit
zur freien Stirnseite offenen Längsschlitzen ver- einfacht werden, da der aus dem Extruder heraussehen,
die über den Umfang der Aufreihröhrchen um tretende Strang lediglich in Abschnitte vorgegebener
90° gegeneinander versetzt sind, so daß ein kreuz- 45 Länge unterteilt zu werden braucht,
förmig geschlitzter Querschnitt entsteht, dessen Zur Erzielung einer formschlüssigen Verbindung stehengebliebenen Teile vier Stifte bilden. Die freien der Aufreihelemente ist es zweckmäßig, wenn das Enden des Umstülpbügels haben auf der mit den Ende des einen Aufreihelementes einen angenähert Aufreihröhrchen zusammenwirkenden Länge einen C- oder E-förmigen Querschnitt aufweist,
kreuzförmigen Querschnitt, der sich mit dem der 50 In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Gegen-Aufreihröhrchen praktisch zu einem kreisrunden Standes der Erfindung können sich die Querschnitte Querschnitt ergänzt. Durch eine derartige Ausbildung der ineinandergesteckten Aufreihelemente zu einem zweier ineinanderzusteckenden Aufreihelemente wird im Querschnitt im wesentlichen kreisförmigen Profil zwar eine vorgenannte komplizierte Aufreihvorrich- ergänzen. Eine solche Art der Ausbildung der tung vermieden, jedoch ist die Konstruktion der 55 Aufreihelemente ist insbesondere dann von Vorteil, längsgeschlitzten Aufreihröhrchen bzw. des längs- wenn beide Aufreihelemente, sowohl die Aufreihlängsgcschlitzten Umstülpbügels nur schwierig zu ver- stifte als auch der Umlegbügel, schwenkbar angeordwirklichcn und weist den Nachteil auf, daß die vier net sind und nur zum Zweck des Umlegens des einzelnen Stifte mangels einer ausreichenden Form- Schriftgutes mit ihren Enden ineinandergesteckt wersteifigkeit sich leicht verbiegen und außerdem das 60 den. Durch das im wesentlichen kreisförmige Profil Aufreihen des Schriftgutes mangels eines konisch wird das im Schriftgut gestanzte Loch fast ganz aussieh verjüngenden Endes außerordentlich erschweren. gefüllt, so daß eine gute Führung der gelochten Blät-Eine sichere formschlüssige Verbindung der beiden ter beim Umlegen gewährleistet ist und ein Schief-Aufreihclemcnte ist auch deshalb nicht gegeben, hängen oder Ausreißen des Schriftgutes verhindert weil die Querschnitte der beiden Aufreihelemente 65 wird.
förmig geschlitzter Querschnitt entsteht, dessen Zur Erzielung einer formschlüssigen Verbindung stehengebliebenen Teile vier Stifte bilden. Die freien der Aufreihelemente ist es zweckmäßig, wenn das Enden des Umstülpbügels haben auf der mit den Ende des einen Aufreihelementes einen angenähert Aufreihröhrchen zusammenwirkenden Länge einen C- oder E-förmigen Querschnitt aufweist,
kreuzförmigen Querschnitt, der sich mit dem der 50 In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Gegen-Aufreihröhrchen praktisch zu einem kreisrunden Standes der Erfindung können sich die Querschnitte Querschnitt ergänzt. Durch eine derartige Ausbildung der ineinandergesteckten Aufreihelemente zu einem zweier ineinanderzusteckenden Aufreihelemente wird im Querschnitt im wesentlichen kreisförmigen Profil zwar eine vorgenannte komplizierte Aufreihvorrich- ergänzen. Eine solche Art der Ausbildung der tung vermieden, jedoch ist die Konstruktion der 55 Aufreihelemente ist insbesondere dann von Vorteil, längsgeschlitzten Aufreihröhrchen bzw. des längs- wenn beide Aufreihelemente, sowohl die Aufreihlängsgcschlitzten Umstülpbügels nur schwierig zu ver- stifte als auch der Umlegbügel, schwenkbar angeordwirklichcn und weist den Nachteil auf, daß die vier net sind und nur zum Zweck des Umlegens des einzelnen Stifte mangels einer ausreichenden Form- Schriftgutes mit ihren Enden ineinandergesteckt wersteifigkeit sich leicht verbiegen und außerdem das 60 den. Durch das im wesentlichen kreisförmige Profil Aufreihen des Schriftgutes mangels eines konisch wird das im Schriftgut gestanzte Loch fast ganz aussieh verjüngenden Endes außerordentlich erschweren. gefüllt, so daß eine gute Führung der gelochten Blät-Eine sichere formschlüssige Verbindung der beiden ter beim Umlegen gewährleistet ist und ein Schief-Aufreihclemcnte ist auch deshalb nicht gegeben, hängen oder Ausreißen des Schriftgutes verhindert weil die Querschnitte der beiden Aufreihelemente 65 wird.
ein gegenseitiges sicheres Verhaken nicht ermög- In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele
liehen. der Erfindung in schematischer Weise dargestellt.
Bei einer weiterhin bekannten Aufreihvorrichtung In den
F i g. 1 und 2 ist je ein Querschnitt durch die beiden
im Eingriff miteinander stehenden Aufreihelemente 1 und 2 dargestellt. Hierbei weist eines der Aufreihelemente
1 im Querschnitt einen hinterschnittenen Vorsprung 4 auf, der vom anderen Aufreihelement 2
umfaßt wird;
F i g. 3 zeigt einen Querschnitt durch zwei ineinandergesteckte
Aufreihelemente 1 und 2, die beide ein identisches Profil aufweisen und so ausgebildet
sind, daß sie im Querschnitt hinterschnittene Vorsprünge 4 aufweisen;
F i g. 4 zeigt eine Ausbildung der Aufreihelemente nach Art der F i g. 3, die sich jedoch im Querschnitt
zu einem Rechteck ergänzen;
F i g. 5 zeigt einen Schnitt durch einen Briefordner, dessen die Aufreihstifte bildende Aufreihelemente 1
am hinteren Deckel und dessen die Umlegebügel bildende Aufreihelemente 2 am Rücken des Briefordners
schwenkbar gelagert sind. Im geschlossenen Zustand des Briefordners können die Enden der
Aufreihstifte in am vorderen Deckel angebrachte Halterungen 3 einrasten;
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch einen aufgeschlagenen
Briefordner, bei dem zum Zweck des Umlegens des Schriftgutes die Enden der Aufreihstifte
und die freien Enden des Umlegebügels ineinandergesteckt sind.
Claims (4)
1. Aufreihvorrichtung für gelochtes Schriftgut mit Aufreihelementen, die an ihren freien Enden
axial ineinandersteckbar sind, die zumindest an ihren zusammensteckbaren Enden jeweils eine über
die Einstecklänge konstante Querschnittsform aufweisen und deren Querschnitte sich im Bereich der
Steckverbindung zu einem massiven Profil ergänzen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eines der Aufreihelemente (1), die eine geschlossene Mantelfläche aufweisen, mindestens
einen hinterschnittenen, von dem anderen Aufreihelement (2) umfaßten Vorsprung (4) aufweist.
2. Aufreihvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammensteckbaren
Enden der Aufreihelemente (1, 2) gleiche und um 180° gegeneinander verdreht angeordnete
Querschnitte aufweisen.
3. Aufreihvorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende
des einen Aufreihelementes (2) einen angenähert C- oder E-förmigen Querschnitt aufweist.
4. Aufreihvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Querschnitte der ineinandergesteckten Aufreihelemente (1, 2) zu einem im Querschnitt im
wesentlichen kreisförmigen Profil ergänzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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