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DE1435773A1 - Ruettelfilzverfahren und Maschine zur Durchfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents

Ruettelfilzverfahren und Maschine zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

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Publication number
DE1435773A1
DE1435773A1 DE19611435773 DE1435773A DE1435773A1 DE 1435773 A1 DE1435773 A1 DE 1435773A1 DE 19611435773 DE19611435773 DE 19611435773 DE 1435773 A DE1435773 A DE 1435773A DE 1435773 A1 DE1435773 A1 DE 1435773A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
movement
plates
drive
shaft
vibrating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611435773
Other languages
English (en)
Inventor
Kindler Dipl-Ing Adolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KINDLER DIPL ING ADOLF
Original Assignee
KINDLER DIPL ING ADOLF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KINDLER DIPL ING ADOLF filed Critical KINDLER DIPL ING ADOLF
Publication of DE1435773A1 publication Critical patent/DE1435773A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H17/00Felting apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

Adolf Kindler i - ι / ? c T τ ο r~ ^^. *C < O V' HeImut-v.-G«rlacfa-Straße 21
ßüttelfilzverfahren und Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bei den bisher bekannt gewordenen Filzmaschinen werden die zu verarbeitenden Fache zwischen 2 Platten zusammen gepresst, von welchen die obere Platte Rüttelbewegungen ausführt.
Diese Rüttelbewegungen, seien sie kreisförmig oder sternförmig, haben während des Laufs der Maschinen immer einen konstanten Hub.
Für die Durchführung eines wirkungsvollen Filzvorganges ist es notwendig, je nach den Grad der Durcharbeitung der Fache die Amplitude der Eüttelbewegungen zu verändern, um unerwünschte Begleiterscheinungen zu vermeiden. Bei den derzeit bekannten Maschinen ist es erforderlich, diese anzuhalten, d.h. den Filzvorgang zu unterbrechen, um an den Äntriebselementen Verstellungen von Hand vorzunehmen, die eine Veränderung des Hubes, der Amplitude, ergeben.
Die bisher bekannten Maschinen arbeiten im übrigen alle nach dem System, dass nicht nur die teilweise sehr schwere Oberplatte diese Rüttelbewegungen ausführt, sondern zusätzlich selbst noch mit entsprechenden Druckeinrichtungen ausgestattet ist, um die gewünschte Druckveränderung während des Filzvorganges zu erreichen. Abgesehen davon, dass zur Erzeugung der Rüttelbewegung der Rüttelplatte infolge ihres teilweise sehr hohen Gewichtes ein nicht unerheblicher Leistungsaufwand erforderlich ist, welcher sich im Filzvorgang selbst nicht auswirkt, v/erden auch im Zusammenspiel der beiden Wirkungen j Rütteln und Druckzustellung entsprechende zusätzliche Einrichtungen erforderlich.
Infolge des hohen Plattengewichtes werden im übrigen infolge der unausgeglichenen Massen auch relativ hohe Reaktionskräfte von dem Maschinengestell und dem Fundament aufgenommen werden müssen. ■
Im folgenden seien sowohl ein verbessertes Rüttelfilzverfahren als auch Einzelheiten über die Ausführung von Maschinen zur Durchführung dieses Verfahrens beschrieben.
Das verbesserte Filzverfahren besteht in erster Linie in der Anwendung eines während des Laufs der Maschine veränderbaren Hubes und andererseits in einer Umschaltung von einer Kreisbewegung aui eine sternförmige Bewegung, wobei im letzteren Falle nicht· nur eine gradlinige Rüttelbewegung in einer bestimmten Richtung durchgeführt werden kann, sondern die Richtung dieser gradlinigen Rüttelbewegung willkürlich und oder auch stetig verändert v/erden kann. Alle diese Verstelxungen sind w'-'hrend des j'aufs der Maschine möglich ohne dass der Antriebsmotor oder dergl.angehalten werden muss.
In den Abbildungen sind die jeweiligen Kennzeichnenden Ausführungsformen der infrage kommenden Bauteile der verbesserten Maschinen dargestellt, die.im übrigen in beliebiger Form miteinander kombiniert werden können,- insbesondere bei einer neuen Maschinenbauart gleichzeitig zur Anwendung kommen können,
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die aber andererseits auch einzeln zur Anwendung gebracht werden können, wenn ein Umbau oder eine "Verbesserung einer vorhandenen Maschine in Betracht gezogen, wird.
In Abb.l sei zunächst eine Ausführung dargestellt, die nicht mittels formschlüssigen Antriebs der Rüttelplatte arbeitet, sondern deren Rüttelbewegung ausschliesslich durch Zentrifugalkräfte hervorgerufen wird, die von mindestens 2 um eine Achse rotierende Unwuchten erzeugt werden. In Abb.l sei 1 die in diesem Falle feststehende Unterplatte, 2 die die Rüttelbewegung ausführende Oberplatte, an welcher in. geeigneter Weise eine senkrechte Welle 3 befestigt ist," um welche die Unwuchten 4 und 5 rotieren. Zur Vermeidung von Kippkräften und Kippmomenten aus dieser Anordnung ist es zweckmässig, die Massenverteilung der Oberplatte so vorzunehmen, dass der Schwerpunkt der Oberplatte 2 mögliehst genau mit dem Angriffspunkt der Zentrifugalkräfte sowohl in'der Höhe als auch in der seitlichen Entfernung übereinstimmt.
Der Antrieb der beiden Teilunwucht en 4 und 5 erfolge über normale Antriebselemente, die hier nicht dargestellt sind. Jedenfalls werde jede .Teilunwucht gesondert angetrieben, dass sowohl eine Drehung in gleichem Drehsinn als auch mit gleicher Drehzahl, ebenso wie eine gegenläufige Drehung mit gleicher und mit unterschiedlicher Drehzahl möglich ist.
Nach Abb.2 und Abb.3 addieren sich die einzelnen Fliehkräfte der Teilunwucht en vektoriell zu der resultierenden Fliehkraft R , sofern die Unwucht en gleiche Drehzahl und gleichen Drehsinn haben. Die Grosse von R ist abhängig von der gegenseitigen Stellung der Teilunwuchten. Stehen beide Unwuchten in gleicher Richtung, so hat R seinen Grösstwert, stehen die Unwuchten einander gegenüber, so ist R = O.
Uach .abb.4 und 5 rotieren die Unwuchten mit gleicher Drehzahl gegeneinander, sodass sich die resultierende Fliehkraft R nur in einer bestimmten Richtung ausbildet} die senkrecht zu dieser,in Richtung der Winkel-halbierenden liegenden, vorhandenen Komponenten der Fliehkräfte heben sich jeweils gegeneinander auf. Die resultierende Fliehkraft verändert sich bei" jeder Umdrehung der Teilunwuchten von O bis auf einen Grösstwe^-rt, geht dann auf O zurück, wächst dann zu einem gleichgrossen jedoch entgegengesetzt wirkenden .Grösstwert an und geht wiederum auf O zurück. -
Grundsätzlich soll für die Ausführungen dieser Beschreibung auch gelten, dass die Drehzahl der Unwuchten auch unterschiedlich sein kann. Bei Gleichlauf der Unwuchten ergibt sich je nach der Drehzahldifferenz' eine mehr oder weniger in Form einer Spirale sich verändernden Grosse der Unwucht, bei Gegenlauf der Unwuchten dreht sich je nach Drehzahldifferenz die Richtung der linearen Rüttelbewegung und damit die Richtung von R.
In der Abb.6 ist ein mechanischer Antrieb mittels eines Excenters dargestellt. Die Abb.stelle einen Querschnitt dar, eine Maschine basitze mindestens zwei solcher Antriebe, um eine ordentliche Führung der eigentlichen Rüttelplatte 2 zu bewirken. Der Antrieb des Excenters erfolge durch einen Winkeltrieb^ wie er schematisch in der Abb. dar ge st eilt ist. Das wesentliche " dieser Ausführung besteht darin, dass hier die eigentliche Rüttelplatte 2 nur ein geringeres Gewicht und damit eine geringere Masse aufweist, als die hier in erster JQinie eine
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Vergrösserung der Auflast bewirkende, an der Sattelbewegung selbst nicht teilnehmenden Oberplatte 6, die durch Säulenführungen 9 oder dergl. in bekannter Weise, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von mechanischen, hydraulischen oder ähnlichen Zusatzkräften oder Einrichtungen je nach der zwischen den Platten 1 und 2 auszuübenden Druckwirkung auf und ab bewegt werden kann. Werden die Druckkräfte oder die erwähntem Einrichtungen entsprechend ausgebildet, und wird die Oberplatte 6 als mit entsprechender Festigkeit ausgestatteter Träger oder dergl.ausgebildet, so kann auch das Gewicht der öberplatte 6 erheblich verringert werden. In Abb.7 ist die eigentliche Büttelplatte nach dieser Überlegung in extrem leichter Ausführung dargestellt. Die Rüttelplatte 2 habe in diesem Fall nur eine sehr geringe eigene Festigkeit gegen Durchbiegung. In einem solchen Falle ist es vorgesehen, die Rüttelplatte 2 mittels an sich bekannter übertragungs- oder Stützglieder wie Kugeln, Wälzen, Kugelgruppen usw. gegen die Platte 6 an geeigneten Stellen abzustützen. Der Leistungsaufwand zur Erzeugung der Rüttelbewegung ist bei einer solchen leichten Ausführung der Rüttelplatte 2 erheblich geringer als zur Rüttelbewegung einer schweren Platte.
In den Abb.6 und 7 ist keine Verstellung der Exzentrizität dargestellt, in Abb.7 besitze die Antriebswelle 10 eine Bohrung, die excentrisch zu ihrer Wellenmitte liegt, in welche der Zapfen 11, der mit der Rüttelplatte 2 verbunden ist, eingreift. In Abb.6 dagegen besitze die Antriebswelle 7 einen Excentrischen Antrieb szapi'en 8 , der die Bewegung der Rüttelplatte 2 bewirkt.
In der Abb.8 sei eine Excenterwelle dargestellt, die eine Verstellung der Excentrizität ermöglicht. Die Antriebswelle 12, die z.B. iii der feststehenden, an der Rättelbewegung nicht teilnehmend on Oberplatte- 6 resp. in einer dieser entsprechenden Brücken- oder · ra^konstruktion drehbar gelagert ist, besitze eine excentrische Bohrung, in welcher eine Welle IJ drehbar gelagert ist, die einen zu ihrer Wellenmitte excentrischen Zaplen 14 aufweist. Die Excentrizität zwischen der Welle 12 und IJ sei e-i , die zwischen 13 und 14 sei &p. Liegen e-i und e^ in einer Flucht, was durch entsprechende
Drehung der Welle IJ erreicht v/erden kann, so weist der Zapfen 14 die grösste Excentrizitl-t E = G1 und θρ Buf · Sind e, und e_
gleich gross und werden diese Excentrizitäten durch entsprechende Drehung von 13 gegeneinander eingestellt, so ist E « 0. Zwischenzeite sind durch entsprechende Drehung der Welle IJ in 12 möglich.
Eine der konstruktiv vielfältigen Möglichkeiten der Verst-ellung der Exccnterwelle 1> gegenüber der Welle 12 kann dadurch erreicht werden, dass wie in Abb.9 dargestellt, eine eine entsprechende Nute 18 tragende Schci&e 17 , die zur Welle 12 ζen ribch angeordnet ist, um einen Winkel 19 gedreht wird. Der in dtr I.Ute gleitende Zapfen 16, der mit der Welle IJ starr verbunden ist, beschreibt dabei einen Verstellwinkel unter entsprechender Verdrehung der Welle IJ gegenüber 12, wodurch die beabsichtigte Verlagerung des Zapfens 14 von z.B. L=O bifc nuf den Grösstwert E möglich ist.
Eine Verstellung der Excenterv.elle IJ Gegenüber 12 ist auch di·-L andere inascliine-nbauliche Mittel-möglich. So können
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mit Drall hergestellte Keilwellen Verwendung finden, wobei ■ eine achsiale Verschiebung entsprechender Bauteile eine Verdrehung von 15 gegenüber 12 ermöglicht. Werden Bauteile z.B. innen und aussen mit gegeneinander laufenden Keilwellen verwendet, so wird eine'Verkleinerung des achsialen Ver,stellweges zur Erreichung eines gleichgrossen Verstellwinkels ermöglicht»
In Abb«10 ist eine weitere Ausführungsmöglichkeit dargestellt, wobei in diesem Falle der Antrieb gezeigt ist, wie er z.B. "' bei einer gegenläufigen Drehung der Excenterwellen 12 und 13 ausgeführt sein kann. Die gesamt ex centrizität E setzt sich wieder auch hier aus e^ und e2 zusammen. Der Antrieb erfolge in diesem Fall vom Kegelrad 23 her auf das Kegelrad 24 der Welle 12 und andererseits auf das Kegelrad 22, welches mit einer Karedanwelle 21 mit der 7/elle 13 in Verbindung steht und diese entsprechend dem gewählten Übersetzungsverhältnis der Kegelräder mit gleicher Drehzahl jedoch·entgegengesetzt zu 12 antreibt.
In Abb.i<t> ist eine andere Ausführung des Antriebs-mittels eines Doppelexcenters dargestellt. Hier weisen jedoch die Wellen 12 und 13 einen gesonderten Antrieb auf. Die Welle 12 werde über ein Schneckenrad 25 (ν er gl. Abb. IiL) über eine Welle 26 von einem Motor 27 her angetrieben. Die Excent«rrelle 13 werde über Kegelräder von dem Motor 28 angetrieben. Beide Motoren laufen zunächst unabhängig voneinander. Entsprechend der Drehzahl und Drehrichtung der beiden Motore können die Wellen 12 und 13 mit gleicher Drehzahl und mit gleichem Drehsinn ,jedoch auch z.B. bet einer Drehzahlveränderung oder/und Drehrichtungsänderung mindestens eines der beiden Motore mit unterschiedlicher Drehzahl und veränderter Drehrichtung rotierenf wobei sich ähnliche Bewegungen erzielen lassen, wie sie gelegentlich der Beschreibung der Abb,4 und 5 erwähnt sind. "Für besondere Betriebsfälle kann einer der beiden Motore leer laufen, der Antrieb erfolge dann über eine Kupplung 29» .die eine mechanisch wirkende sein kann, aber auch z.B. eine hydrodynamisch.e Wirkungsweise aufweisen soll, mit Hilfe derer z.B. ein von der übertragenden Leistung abhängiger Schlupf zwischen den Wellen 12 und 13 erreicht werden kannjund dergl.mehr.
Die in den Abb.gezeigten Ausführungen können nur Beispiele für die verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten geben. Bs können auch andere Hilfsmittel und Einrichtungen, übertragungsglieder, Anordnungen, Kombinationen geeigneter Maschinenelemente zur Anwendung gebracht werden, ebenso wie gleichermassen die verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten zur Anwendung gebracht werden kennen, die gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von elektrischen,hydraulischen, pneumatischen oder ähnlichen Verstellmitteln, Elementen üiier Übertragungsgliedern möglich sind* / · .
Grundsätzlich soll bei einer neuen Ausführung einer derartigen Maschine die zur Erzeugung des notwendigen Druckes auf das zu bearbeitende Fach nicht ausschliesslich von der Oberplatte ausgeübt werden. Wird die bisher an sich starr angeordnete Unterpiette zur Erzeugung einer entsprechenden Druckbewegung herangezogen oder ausschliesslich hierzu verwendet» so ergeben /sich konstruktive Vereinfachungen bei der Ausbildung der druckerzeugenden Mittel u.a, dadurch, dass* dieselben nur durch aehsiale Kräfte beansprucht werden, während sie bisher auch durch querwirkende Reibungskräfte oder Momente ,zusätzlich beansprucht worden sind. .Es ergeben sich auch anordnungsmässige Vorteile und solche hinsichtlich einer Vereinfachung vorzusehender unter Stützungsglieder. — — _
ls, V . 9098 τ 9/0-U8 fil"5"
iAD ORfGfNAL
In der Abb. 13 sei schließlich eine Ausführung eines mechanischen Getriebes dargestellt, welches sowohl eine Verstellung zweier Wellen zueinander, als auch eine Drehrichtungsänderung einer der beiden Wellen gestattet, wie es einerseits für einen aus zwei Teilunwuchten bestehenden Rüttelantrieb nach der Abb.1 andererseits aber auch für einen Dpppelexcenterantrieb nach den Abb. 8 und 9 und zum Teil auch nach Abb.10 vorgesehen ist.
Die beiden,anzutreibenden Wellen seian hier die ineinander angeordneten Wellen 12 und 13. Die Welle 12 stehe mit dem Kegelrad 31 und 45 in Verbindung, die Welle 13 mit dem Kegelrad 30. Die Räder 30 und 31 sind Bestandteile eines Differentials, welches innerhalb eines Differentialgehäuses 32 angeordnet sein soll und dessen Trabantenräder durch die Kegelräder 33 und 34 gebildet werden. Das Differentialgehäuse stehe über- einen Kegelradtrieb 35 - 36 mit einem weiteren Differential in Verbindung, welches aus den beiden Großrädern 37 und 38 und den Trabant enrädern 39 und 40 besteht, das DifferentialgehäUBe sei 41. Das Großrad 37 sei mit dem Kegelrad 36 verbunden, das Rad 38 - stehe in Verbindung mit einer Wechselkupplung 42, die einerseits durch Kupplung mit dem Getriebegehäuse 43 das Kegelrad 38 stillzusetzen in der Lage ist, sodaß dasselbe sich nicht zu drehen vermag, zum anderen aber eine Ankupplung des Rades 38 an die Antriebswelle 44 gestattet. Die Antriebswelle 44 werde von dem Antriebsmotor 46 angetrieben und treibe auch das Kegelrad 45 an. Das Differentialgehäuse 41 trage ein Schneckenrad 47i welche durch eine Schnecke 48 in Drehung versetzt werden kann, sei es von Hand oder auch durch einen z.B. elektrischen Antrieb.
Je nach der Stellung der Kupplung 42 werden zwei Betriebszustände eingeschaltet.
Steht das Kegelrad 38 mit dem Getriebegehäuse 43 in Verbindung so steht auch Gehäuse 41, Kegelrad 37» Rad 36 und auch 9$ still,' In diesem Falle steht dann auch das DifferentialgeMuse 32 still. Da Kegelrad 31 von Rad 45 angetrieben wird, erfolgt im Differentialgehäuse 32 eine Drehrichtungsumkehr zwischen den Rädern 31 und 30, so daß also Rad 30 entgggengesetzt rotiert wie Rad 31. Wellen 12 und 13 drehen sich also entgegengesetzt. Eine Verstellung der Wellen zueinander erfolgt in diesem "Falle durch Drehen der Schnecke 48, welche über Schneckenrad 47 das Bifferentialgehäuse 41 dreht. Da Kegelrad 38 über die Kupplung 42 mit dem Gehäuse 43 verbunden ist und sich nicht drehen kann, wird durch eine Drehung des Differentialgehäuses 41 eine Verdrehung des Rades 37 bewirkt, so daß über die Räder 36, 35 auch das Differentialgehäuse 32 gedeiht wird und damit eine Verstel-< lung der beiden Wellen 12 und 13 auch bei sich drehenden Wellen durchgeführt werden kann.
Wird die Kupplung 42 in die andere Behältstellung gebracht, so wird das Kegelrad p8 mit der Antriebswelle 44 verbunden. Das Differentialgehäuse 41 nimmt wegen des Schneckentriebes 47 -48 an dieser Drehung nicht teil. Kegelrad 37 dreht eich also entgegengesetzt zu Rad 38, treibt aber über 36 und 35 das Different ia Ig ehäuse 22 an. Bei entsprechender V/ahl den Übersetzungsverhältnisse dreht sich in diesem Falle das Gehäuse 32 mit der
, gleichen Drehzahl wie die Welle 12 von Rad 45 her. Somit dreht sich auch die Welle 13 in dem gleichen Drehsinn und mit der gleichen Drehzahl wie die Welle 12. Auch hier erfolgt dueoh eine Verdrehung der Schnecke 48, Drehung des Differentialgeäuses 41 und weiter wie oben beschrieben eine Verstellung der beiden Wellen 12 und 13 zueinander. Auch diese Verstellung kann ohne
.Unterbrechung des Betriebes vorgenommen werden,
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1 Die Ausführung des Getriebes kann auch in einer anderen «eise mit anderer Anordnung erfolgen. Es können u.a. auch an Stelle .der Kegelräder Stirnräder Verwendung finden, ebenso wie an Stelle der Verstellung mittels der Kegelrädern in der gezeichneten Ausführung auch z.B. hydraulisch wirkende Verstell- oder Antrieb; ,glieder zur Anwendung kommen können; auch elektrische Einrich-· tungen der verschiedenen Art lassen sich hier in geeigneter fti-
S se zur Anwendung bringen, Kupplungen, Schalter, Verstellglied·!?, und sonstige auch in anderer weise wirkende Bauelemente. Ein Teil der Verstellung kann im übrigen z.B. auch durch eine einfache Hebelübersetzung ersetzt werden, so daß der Aufwand an Kegelrädern verringert werden kann. Auch kann das Schneekengetriebe durch einen entsprechenden Antrieb.anderer Bauart ersetzt
< ^erden. Die Anordnung der Differentiale kann auch an einer anderen Stelle innerhlab de» Getriebes oder sogar an einer anderen Stelle des gesamten Antriebs vorgesehen sein, ebenso wie eine . Leitungsverzweigung des Antriebs auf mindesten zwei derartiger Antriebe erfolgen kann, sodaß z.B. nicht für Jeden Doppelscenter trieb ein ganzes Getriebe dieser Bauart erforderlich wird. Auch eine stufenweise Verstellung der Excenter kann in einem odes anderen Falle von besonderm Vorteil sein und dutcch eine ent— ι sprechende Ausbildung bestimmter Übertragungsglieder bewirkt wer· den. .
,Außer durch die erwähnten kreis- und/oder sternförmigen Bewegungen der Büttelplatte kann eine weitere Intensivierung des. Filzvorganges dadurch erreicht werden,-daß mindestens eine der das zu bearbeitende Fach aufnehmenden Batten 1 und 2 mit Hilfe gegebenenfalls zusätzlich angeordneter, z.B. elektrisch angetriebener Unwuchtrüttler oder Schwinger oder dergl. zusätzliche gerichtete oder ungeriehtet© Schwingungen kleinerer Amplitude und häherer Frequenz auf das Fach ausübt und welche sich den kreis- oder sternförmigen Schwingungen überlagern. Es köänen auch derartige Schwinger paarweise angeordnet sein, um zuerst Schwingungen in einer Sichtung und danach erst Schwingungen und Vibrationen in einer anderen Richtung auszuüben.
An Stelle mindestens eines Paares von Teilunwucht en können auch deren mehrere angeordnet werden, die zur Erzielung eines bestimm ten Bewegungs effekt es in einer bestimmten Weise zusammen oder nacheinander zur Wirkung kommen. Die Unwuchten können auch, bei geeigneter Ausbildung um andere Achsen als um die gezeichnete vertikale Achse j5 drehbar sein. .
Für die verschiedenen Buttelbewegüngen können Programmsteuerungen zur Anwendung kommen, die einen weitgehendst automatisierten Betrieb bei höchstem Filzeffekt bewirken, und die alle oder einei Teil der möglichen Verstellungen umfassen oder einbeziehen könnet
Bei Überlagerung einer verhältnismäßig höheren Bewegungsfrequenz können bestimmte Teile des Hauptantriebs selbst oder z.B» der mit der Büttelplatte 2 in Verbindung'stehende Zapfen £ 11 der Zeichnung 7 ganz oder teilweise in Gummi oder sonst in geeignetei Weise elastisch gelagert sein. Die höherfreöuente Schwingung kann aueh eine Ultraschallschwingung sein^ cfclfi* &v4n dLw<z\ ZaJ "

Claims (3)

Pat entanspriiche
1) Verfahren zum Rütteln zu verfilzender Fache zwischen zwei unter entsprechender Atipressung stehender Platten, dadurch gekennz.eich.net, daß mindestens -eine dieser Platten eine Kreisbewegung mit während des Betriebes veränderbarem Radius ausführt oder eine in einer feststehenden oder ihrerseits rotierenden Hauptrichtung lineare Rüttelbewegungen oder eine
*·" / durch die Art der Drehrichtungs- und Dr ehzahlüb er lagerung bedingte Kombination beider Bewegungen ausführt, andererseis mindestens eine dieser Platten wä&weise zusätzlich oder ausschließlich eine höherfreqüente gerichtete oder ungerichtete , Schwingung oder Rüttelbewegung ausführt j
2) Rüttelplatten-Filzmaschine zur Ausübung des nach Anspruch 1 ' gekennzeichneten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils die Hittelbewegung durchführende Platte mit möglichst j
. geringer Masse ausgeführt ist und sich diese erforderlichenfalls gegen eine als Bauelement entsprechender Biegefestigkeit ausgeführte Druckplatte oder entsprechende Bauelemente wie Träger oder Brücken anstützt.
3) Rüttelplatten-Filzmaschiene zur Ausübung des nach Anspruch 1 gekennzeichneten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß ent-1 weder mindestens zwei Unwuchten oder mindestens zwei Excentertriebe die Rüttelbewegung bewirken, wobei die Unwuchten oder die Excenter jeweils gleichsinnig oder entgegengesetzt, mit gleicher Drehzahl oder mit einer bestimmten oder auch veränderlichen Drehzahldifferenz umlaufen, wobei die jeweilige Lage der Unwuchten oder Excenter während des Betriebes verändert werden kann.
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BAD ORIGINAL.
DE19611435773 1961-12-12 1961-12-12 Ruettelfilzverfahren und Maschine zur Durchfuehrung dieses Verfahrens Pending DE1435773A1 (de)

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