DE1435675A1 - Garnverarbeitende Textilmaschine mit zum Aufstecken mehrerer Garnspulen eingerichteten Spulentraegern - Google Patents
Garnverarbeitende Textilmaschine mit zum Aufstecken mehrerer Garnspulen eingerichteten SpulentraegernInfo
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- B65H49/04—Package-supporting devices
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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Description
- Garnverarbeitende Textilmaschine mit zum Aufstecken mehrerer Garnspulen eingerichteten Spulenträgern Die Erfindung betrifft eine garnverarbeitende Textilmaschine mit zum Aufstecken jeweils mehrerer Garnvorratsspulen eingerichteten Spulenträgern mit über-und nebeneinander angeordneten Spindeln, die sich in Richtung von an den Spulenträgern gehaltenen Fadenführern und Garnspannern erstrecken.
- Bei einer bekannten Ausführungsform einer garnverarbeitenden Textilmaschine der beschriebenen Art, die zur Warmbehandlung von Garnen mit thermoplastischen Eigenschaften verwendet wird (vgl. die schweizerische Patentschrift 354 888), sind Spulenträger zum Aufsetzen von Garnvorratsspulen vorgesehen, die fest angeordnet sind.
- Im übrigen sind garnverarbeitende Textilmaschinen bekannt (vgl. die deutschen Patentschriften 912 992 und 949 900), die als Aufwickelvorrichtungen ausgebildet sind, wobei die Spulenträger schwenkbar angeordnet sind. Diese bekannten Aufwickelvorrichtungen besitzen einen als Spulenträger dienenden, in der Aufwickelebene um 360° schwenkbaren Arm, an dessen beiden Enden die Aufwickelspulen angeordnet sind, so daB nach Vollwickeln einer der beiden Spulen die andere in die Aufwickelstellung geschwenkt werden kann, um das weitere Aufwickeln des Fadens anstelle der vollgewickelten Spule zu übernehmen. Die bekannten Aufwickelvorrichtungen sollen also einen Austausch der vollen mit der jeweils leeren Aufwickelspule ermöglichen ; sie haben die Ausgestaltung einer garnverarbeitenden Textilmaschine der eingangs beschriebenen Art nicht beeinflußt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die garnverarbeitende Textilmaschine der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß die neben-und übereinander angeordneten Garnvorratsspulen zum Auswechseln und Verknüpfen der Fäden beim Übergang zu einer Ersatzspule frei zugänglich gemacht werden können.
- Die Erfindung lost die Aufgabe dadurch, daß die übereinander angeordneten Spindeln mit ihren zugeordneten Fadenführern und Garnspannern jeweils an einem Tragrahmen gehalten und die parallel nebeneinanderliegenden Tragrahmen-unabhängig voneinander und ohne Behinderung des Garnabzuges schwenkbar an einer gemeinsamen'Stange gelagert sind, sowie für jeden Tragrahmen Arretierungsvorrichtungen vorgesehen sind, die ihn außer in der Betriebsstellung auch in einer ausgeschwenkten, den freien Zugang zu den aufgesteckten Garnvorratsspulen ermöglichenden Stellung festhalten.
- Dabei sieht eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung vor, daß der Tragrahmen aus einem Tragbügel und einem daran angeschlossenen, an der Vorderseite der Textilmaschine liegenden Griffbügel besteht, und daß an dem mit seinem oberen Ende an der Stange gelagerten Tragbügel die Spindeln und am Griffbügel die Fadenführer und Garnspanner gehalten sind, wobei die Stange an elastischen Haltern des Maschinengestells gelagert sein kann. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Arretierungsvorrichtung für die ausgeschwenkte Stellung des Tragrahmens aus einem am Tragbügel angelenkten Arm besteht, der am-freien Ende ein Sternrad trägt, das in einer am Maschinengestell festen Gleitschiene geführt ist, die am oberen Ende einen Zapfen trägt, durch den das Sternrad verdrehbar und hierdurch der Tragrahmen in angehobener Stellung arretierbar ist, wobei vorteilhaft die Arretierungsvorrichtung für die Betriebsstellung des Tragrahmens aus einer am Tragbügel gehaltenen Rastkugel besteht, die in einen am Maschinengestell festen, einseitig offenen elastischen Zylinder eindrUckbar ist. Eine weitere Lehre der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Tragrahmen die Garnvorratsspulen paarweise zusammengefaßt sind, so daß das Garnende der einen Spule mit dem Anfang des Garnes auf der anderen Spule verbindbar ist.
- Die Vorteile der Erfindung sind vor allem darin zu sehen, daß bei einer erfindungsgemäßen Textilmaschine mit einer Vielzahl von Spindeln zum Aufstecken der Garnvorratsspulen die freie Zugänglichkeit zu jeder einzelnen Garnvorratsspule erreichbar ist, wobei die Garnenden von leerlaufenden Garnvorratsspulen mit dem Anfang des Garnes von Ersatzspulen ohne Betriebsunterbrechungen verbunden werden können.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert. Die einzige Figur zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemäß ausgebildeten Textilmaschine.
- Der in der Figur dargestellte Spulenträger kann mehrere Garnvorratsspulen 11 für eine Textilmaschine tragen. Die Garnvorratsspulen 11 können von einer ersten in vollen Linien dargestellten Stellung, in welcher die Garnvorratsspulen 11 in Betriebslage zur Textilmaschine gehalten werden, zu einer zweiten in gestrichelten Linien dargestellten Stellung schwenken-, in welcher die Garnvorratsspulen 11 frei zugänglich liegen, wodurch eventuell erforderliche Arbeiten an den Garnvorratsspulen 11 erleichtert werden. Auf diese Weise lassen sich z. B. leere Garnvorratsspulen leicht gegen volle auswechseln oder das Ende eines Garnfadens auf einer nahezu leeren Garnvorraisspule mit dem Anfang eines Garnfadens auf einer neuen Garnvorratsspule verknüpfen. Der Spulenträger ist derart ausgebildet, daß das Garn von den Garnvorratsspulen in beiden Stellungen abgezogen werden kann. Der Spulenträger ist schwenkbar auf einer Stange 10 an der Textilmaschine gelagert. In der Figur ist die zweite Stellung des Spulenträgers aus Grunden der Vereinfachung lediglich durch die Umrisse des Spulenträgers dargestellt.
- Der dargestellte Spulenträger kann vier paarweise angeordnete Garnvorratsspulen 11 tragen, von denen ein Paar aufgesteckt dargestellt ist, so daB das Ende der einen Garnvorratsspule dieses Paares mit dem Beginn der anderen Garnvorratsspule verbunden werden kann. Der Spulenträger besitzt einen Tragebügel 12 aus starrem Flachmaterial, beispielsweise Flachstahl. Auf diesem Tragebügel 12 sitzen vier Spindeln 13 mit abgestuften Unterteilen 13a zur nufnahme von Garnvorratsspulen verschiedener Abmessungen. Auf dem Tragebügel 12 sitzt fernerhin ein dreiteiliger Griffbügel 14, dessen drei Teile durch entsprechende Fittings 15 untereinander verbunden sind. Diese Fittings 15 tragen jeweils einen Fadenführer 16, sowie einen Garnspanner 17. Die Spindeln 13 sind paarweise angeordnet, wobei die Spindeln 13 eines jeden Paares praktisch auf die Fittings 15 ausgerichtet sind, zu welchem Zweck der Tragebügel 12 in seinem Unterteil entsprechend abgewinkelt ist und für das obere Spindelpaar einen schrägwinkligen Ansatz 12a trägt. Der dreiteilige Griffbügel 14 ist mit dem Tragebügel 12 verschweiBt und sein vorderes Teil liegt an der Vorderseite der Textilmaschine, so daB er dazu dienen kann, den Spulenträger von der einen in die andere Stellung und umgekehrt zu schwenken.
- Zur Arretierung des Spulenträgers in seiner zweiten Stellung weist er eine Arretierungsvorrichtung auf. Diese besteht aus einem Arm 18, der im runkt 19 am Spulenträger angelenkt ist und an seinem freien Ende eine selbstoperrende Einrichtung mit einem Sternrad 21 trägt. Diese Einrichtung arbeitet mit einer an der Textilmaschine fest angeordneten Gleitschiene 22 zusammen, welche die Einrichtung aufnimmt, wenn der Arm 18 in der ersten Stellung des Spulenträgers in einer Richtung mit der Gleitschiene 22 liegt und welche das Sternrad 21 am oberen Ende festhält, wenn dieses in der zweiten Stellung des Spulerträgers um 90° verschwenkt ist. Am. oberen Ende der Gleitschiene 22 ist ein Zapfen 23 vorgesehen, durch welchen das Sternrad 21 in die eine oder andere Richtung gedreht wird, wenn es beim Anheben des Tragebügels 12 an ihn anschlägt.
- Außerdem besitzt der Spulenträger eine weitere Arretierung 24, welche am Tragebügel 12 befestigt ist und eine Rastkugel 25 aufweist. Diese Rastkugel wird beim Herunterklappen des Spulenträgers entgegen dem sich in einem an der Textilmaschine sitzenden, am einen Ende offenen Zylinder 27 ausbildenden Widerstand in diesen Zylinder 27 gedruckt, wobei eine Scheibe, 26 beispielsweise aus Gummi, am Haltearm der Rastkugel angeordre ist, um als elastischer Anschlag zu dienen. Die Stange 10, welche eine Schwenkhalterung für mehrere derartige Spulenträger bildet, ist in elastisch gelagerten Haltern 28 an einem feststehenden Teil der Textilmaschine angeordnet.
- Die elastischen Verbindngen des Spulenhalters mit der Textilmaschine dienen dazu, den Spulenhalter von jeglicher Vibration der Textilmaschine zu isolieren, um die Auswirkung derartiger Vibrationen auf das Abziehen des Garnes von den Garnvorratsspulen zu vermindern.
- Ansprüche
Claims (6)
- Ansprüche 1) Garnverarbeitende Textilmaschine mit zum Aufstecken jeweils mehrerer Garnvorratsspulen eingerichteten Spulenträgern mit über-und nebeneinander angeordneten Spindeln, die sich in Richtung von an den Spulenträgern gehaltenen FadenfUhrern und Garnspannern erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daB die dbereinander angeordneten Spindeln (13) mit ihren zugeordneten FadenfUhrern (16) und Garnspannern (17) jeweils an einem Tragrahmen (12, 14) gehalten und die parallel nebeneinanderliegenden Tragrahmen (12, 14) unabhangig voneinander und ohne Behinderung des Garnabzuges schwenkbar an einer gemeinsamen Stange (10) gelagert sind, sowie für jeden Tragrahmen (12, 14) Arretierungsvorrichtungen (18, 21, 22 und 24, 27) vorgesehen sind, die ihn auber in der Betriebsstellung auch in einer ausgeschwenkten, den freien Zugang zu den aufgesteckten Garnvorratsspulen (11) ermöglichenden Stellung festhalten.
- 2) Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (12, 14) aus einem Tragbügel (12) und einem daran angeschlossenen, an der Vorderseite der Textilmaschine liegenden Griffbügel (14) besteht, und daß an dem mit seinem oberen Ende an der Stange (10) gelagerten Tragbugel (12) die Spindeln (13) und am Griffbügel (14) die Fadenführer (16) und Garnspanner (17) gehalten sind.
- 3) Textilmaschine nach den Anspruchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Stange (10) an elastischen Haltern (28, 29) des Maschinengestelles gelagert ist.
- 4) Textilmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsvorrichtung (18, 21, 22) für die ausgeschwenkte Stellung des Tragrahmens (12, 14) aus einem am Tragbügel (12) angelenkten Arm (18) besteht, der am freien Ende ein Sternrad (21) trägt, das in einer am Maschinengestell festen Gleitschiene (22) geführt ist, die am oberen Ende einen Zapfen (23) trägt, durch den das Sternrad (21) verdrehbar und hierdurch der Tragrahmen (12, 14) in angehobener Stellung arretierbar ist.
- 5) Textilmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da-9 die Arretierungsvorrichtung (24, 27) für die Betriebsstellung des Tragrahmens (12, 14) aus einer am Tragbügel (12) gehaltenen Rastkugel (25) besteht, die in einem am Maschinengestell festen, einseitig offenen elastischen Zylinder (27) eindrückbar ist.
- 6) Textilmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Tragrahmen (12, 14) die Garnvorratsspulen (11) paarweise zusammengefaßt sind, so daß das Garnende der einen Spule mit dem Anfang des Garnes auf der anderen Spule verbindbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Also Published As
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