DE1434015B - Ein oder mehrgeschossiges Gebäude aus vorgefertigten Bauelementen - Google Patents
Ein oder mehrgeschossiges Gebäude aus vorgefertigten BauelementenInfo
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Description
Abstand der Schenkellängen der dreieckigen Platten io tragendem Werkstoff hergestellt. Die Seitenwände
angeordnete Stützen bestimmt ist. Die Stützen sind der Platten 1, 2 können zum gegenseitigen Eingriff
im Querschnitt entsprechend dem maximalen Be- profiliert sein.
lastungsfall gleich dimensioniert. In den F i g. 5 und 6 ist die Seitenansicht und
Ein in Skelettbauweise errichtetes bekanntes Ge- Draufsicht einer Stütze 10 dargestellt, die Vörzugs-
bäude (USA.-Patentschrift 2 959 256) weist als Trag- 15 weise aus Aluminium besteht. Die Stütze 10 hat
Zimmerhöhe, also etwa 250 cm. Sie besteht aus einem Rohr 11 und einer es umgebenden im Querschnitt
viereckigen, drachenförmigen Ummantelung 12. Zwecks Eingriff des Rohres 11 in die buchsenför-
der Ummantelung 12 in Tiefe der Aussparung 4 hervor. Die F i g. 7 und 8 stellen in Seitenansicht und
Draufsicht eine aus zwei Stützen 10 zusammenge-
konstruktion für die Geschoßdecken im Hexagonalraster angeordnete, an Stützen angeschlossene Träger
auf.
Es ist weiter ein Gebäude (französische Patentschrift 1269 321) bekanntgeworden, das aus vor- 20 mige Aussparung 4 der Platte 1, also zum Erreichen
gefertigten zellenartigen Baukörpern gebildet ist, eines Nut- und Federverbundes, ragt das Rohr aus
wobei die Baukörper im ganzen oder aber in dreidimensionalen Teilen hergestellt werden. Die Dekken
dieser Zellen oder Teilzellen sind durch Kombination von vorgefertigten sechseck-, rauten- und 25 setzte Stütze 13 und die Fig. 9 und 10 eine aus drei
dreieckförmigen Platten zusammengestellt. Stützen 10 zusammengesetzte Stütze 14 dar. Es können
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein bis zu sechs der Stützen 10 zusammengesetzt sein.
Gebäude der eingangs genannten Art so auszubilden, Die Fig. 11 und 12 stellen Draufsichten auf Rah-
daß größere stützenfreie Räume auf wirtschaftliche men 15, 16 dar, die zur Herstellung von in den
Weise geschaffen werden können. Die Lösung dieser 30 F i g. 7, 8 bzw. F i g. 9, 10 gezeigten Stützen 13, 14
Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß die ohne Rohreinlage dienen. Platten an höchstens zwei Ecken von den Stützen
unterstützt sind, die in ihrem Querschnitt einer
Plattenecke oder mehreren benachbarten Plattenecken entsprechend angepaßt sind, und daß die an- 35
einanderstoßenden Plattenränder miteinander durch
Spannmittel biegesteif verbunden sind. Hierdurch
wird eine den jeweiligen Bedürfnissen angepaßte
verschiedenartige Raumaufteilung ermöglicht, und
unterstützt sind, die in ihrem Querschnitt einer
Plattenecke oder mehreren benachbarten Plattenecken entsprechend angepaßt sind, und daß die an- 35
einanderstoßenden Plattenränder miteinander durch
Spannmittel biegesteif verbunden sind. Hierdurch
wird eine den jeweiligen Bedürfnissen angepaßte
verschiedenartige Raumaufteilung ermöglicht, und
die Stützen sind jeweils nur entsprechend den auf 40 Maße der Stützen und Platten abgestimmt,
sie ausgeübten Belastungen dimensioniert. Die schaubildliche Darstellung einer Raumecke
eines aus Decken- bzw, Bodenplatten, Stützen und
Wandplatten aufgebauten Raumes zeigt einen Boden 18 aus sechs aneinanderliegenden und miteinander
verbundenen Plätten. An den beiden Fußbodenplatten la und Ib sind Stützen 19, 20, 22 gezeigt.
Die beiden äußeren Stützen 19 und 20 sind wie die Stütze 10 (F i g. 5 und 6) und die mittlere Stütze
• 22 wie die Stütze 13 (Fig. 7 und 8) ausgebildet. Zwischen den Stützen 20 und 22 befindet sich die
Wandplatte 17. Die zwischen den Stützen befindliche Öffnung ist auf Grund der im Querschnitt drachenförmigen
Stützen streng rechtwinkligj so daß jeder
In den F i g. 13 und 14 ist die Ansicht einer und der Längsschnitt durch eine Wandplatte 17 gezeigt,
die zwischen je zwei Stützen angeordnet Werden kann. Die Wandplatte 17 ist als dreischichtige Verbundplatte
ausgebildet und besteht aus Aluminium oder Asbestzement als tragendem Werkstoff, einer
Isolierschicht und einer als Wandputz dienenden Auflage. Die vorgefertigte Wandplatte ist auf die
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 bis 4 Platten und
F i g. 5 bis 12 Stützen eines Gebäudes nach der Erfindung,
Fig. 13, 14 Wandplatten zur Raumaufteilung,
Fig. 15 eine schaubildliche Darstellung einer
Raumecke,
F i g. 16 einen lotrechten Schnitt durch aneinanderstoßende Platten,
F i g. 17 eine Ansicht eines einstöckigen Gebäudes, F i g. 18 dessen Grundriß und
Fig. 19 dessen Aufbauschema.
Einen Fußboden oder eine Geschoßdecke bildende Platten 1 haben die Form eines gleichseitigen Dreiecks,
deren Seitenlängen vorzugsweise 230 cm berechtwinklig ausgebildete Bauteil einsetzbar ist.
Zwischen den Stützen 19 und 22 befindet sich eine doppelflügelige Balkontür 23, Oberhalb der Fußbodenplatten
la und Ib sind zwei Deckenplaten 1 c, Id des Raumes gezeigt. Die Deckenplatten lassen
die wannenförmige Vertiefung an einer Plattenseite
tragen, also leicht zu bewegen sind. Die Oberseite g0 erkennen. Die Verbindung der Platten untereinander
dieser Platte 1 ist in Fig. 1, die Unterseite in ist in Fig. 16 dargestellt. Die Fig. 16 zeigt zwei
F i g. 2 gezeigt. F i g. 3 gibt die Form einer halbierten in F i g. 2 dargestellten Platte 2 wieder. Ein
Schnitt in der Ebene IV-IV der F i g. 1 ist in F i g. 4
aneinanderstoßende Deckenplatten 1 e und 1/ sowie zwei darüber befindliche als Fußbodenplatten 1 g und
lh des Obergeschosses dienende Platten. Diese
gezeigt. Die Platten 1 und 2 weisen jeweils einseitig 65 Platten sind mit Hilfe von die Ränder der vertieft
eine wannenförmige Vertiefung 3 zur Unterbringung ausgebildeten Platten durchsetzende Schrauben 25
horizontal verlaufender Leitungen oder Rohre auf.
An einer, meistens jedoch an zwei Ecken der
mit Muttern 26 verbunden. An Stelle der Schrauben 25 können auch Niete verwendet werden. Zur Ab-
dichtung sind die Seitenflächen der Platten miteinander verklebt oder verkittet. Der durch die Vertiefungen
erhaltene Hohlraum 27 kann, bei einer Gesamtdicke der Platten von etwa 20 cm, zur Unterbringung
von Rohren oder Leitungen dienen. Zur Durchführung der Rohre durch die Ränder 24 weisen
diese Ausschnitte auf.
In den Fig. 17, 18 und 19 ist ein einstöckiges Gebäude dargestellt.
Die in Fig. 17 gezeigte Ansicht läßt Möglichkeiten
der Aufteilung der zwischen den Stützen sich befindlichen Flächen mit Fenstern, undurchsichtigen
Wänden und Türen erkennen.
F i g. 19 zeigt ein Aufbauschema der Platten sowie der Stützen. Aus der Form der einzelnen Stützen
ist zu entnehmen, aus wie vielen Stützen 10 (F i g. 5 und 6) sie sich entsprechend ihrer statischen Belastung
zusammensetzen. Dadurch, daß die Stützen ungefähr im Abstand von 2 m angeordnet sind, ist
weder deren Belastung zu groß noch deren Querschnitt von störenden Ausmaßen.
Der Grundriß des in F i g. 17 in Ansicht und in F i g. 19 in schematischem Aufbau gezeigten Gebäudes
ist in Fig. 18 dargestellt. Durch einen Eingang 18 gelangt man zu Vorplätzen 29 und 30. Der Vorplatz
29 hat einen direkten Zugang zu einer Küche 31 und einem Wohnraum 32, während ein Eßraum
33 nur über den Wohnraum erreichbar ist. Die Wände zwischen dem Vorplatz 29 und dem Eß- sowie
Wohnraum sind von Wandschränken gebildet. Dem Vorplatz 30 sind ein Bad 34, ein Elternschlafzimmer
35 und zwei Kinder- oder Besuchszimmer 36, 37 mit eigenen Toiletten- und Waschräumen 38
und 39 benachbart. An das Gebäude können weitere Räume angebaut werden; es eignet sich auch
besonders für Ausstellungsbauten, Gäste- und Wochenendhäuser.
Claims (8)
1. Ein- oder mehrgeschossiges Gebäude aus vorgefertigten Bauelementen, bei dem die Geschoßdecken
aus dreieckigen miteinander verbundenen Platten gebildet sind, die durch an Plattenecken angeschlossene Stützen getragen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (1, 2) an höchstens zwei Ecken von
den Stützen (10, 13, 14, 19, 20, 22) unterstützt sind, die in ihrem Querschnitt einer
Plattenecke oder mehreren benachbarten Plattenecken entsprechend angepaßt sind, und daß
die aneinanderstoßenden Plattenränder miteinander durch Spannmittel biegesteif verbunden
sind.
2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten gleichseitig ausgebildet
sind.
3. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten gleichschenklig ausgebildet
sind.
4. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannmittel
Schrauben (25) oder Niete sind.
5. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten an einer
Dreiecksfläche eine wannenförmige Vertiefung (3)
aufweisen.
6. Gebäude nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten paarweise übereinandergelegt
sind, wobei die die Vertiefungen (3) aufweisenden Dreiecksflächen einander zugekehrt sind.
7. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß nächst den Ecken
der Platten buchsenartige Aussparungen (4) zur Anpassung der Platten an die Stützen vorgesehen
sind.
8. Gebäude nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die Stützen ein in ihrer
Längsrichtung verlaufendes Rohr (11) eingesetzt ist, das über ein Ende oder beide Enden der
Stützen zum Eingriff in die Aussparungen (4) der Platten (1) vorsteht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2500754A1 (de) * | 1975-01-10 | 1976-07-15 | Alco Bauzubehoer | Bauwerk aus vorgefertigten bauelementen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2500754A1 (de) * | 1975-01-10 | 1976-07-15 | Alco Bauzubehoer | Bauwerk aus vorgefertigten bauelementen |
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