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DE1434010B - Versetzbare Trennwand für Gebäude und Deckleiste hierzu - Google Patents

Versetzbare Trennwand für Gebäude und Deckleiste hierzu

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Publication number
DE1434010B
DE1434010B DE1434010B DE 1434010 B DE1434010 B DE 1434010B DE 1434010 B DE1434010 B DE 1434010B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
posts
wall
projections
flanges
framework
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Poulain, Robert A., Brüssel

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Description

zwischen benachbarten Wandplatten überbrückenden io len mit nach außen abgewinkelten Anlageflanschen Abdeckteil sowie zwei daran angeformte, zum Wand- bestehen, die durch Punktschweißung od. dgl. mitinneren gerichtete Klemmstege aufweisen, welche mit einander verbunden sind und überaus biege- und widerhakenartigen Vorsprüngen zugeordnete Halte- torsionssteif sind. Die Deckleisten umgreifen mit vorsprünge am Gerippe hintergreifen. ihren Klemmstegen die Anlageflansche, mit denen
Es sind bereits Trennwandkonstruktionen mit 15 die beiden Rinnenprofile aneinander befestigt sind. Pfosten bzw. Riegeln bekannt, die ein im wesentlichen Ein besonderer Vorteil der Trennwand gemäß der H-förmiges Querschnittsprofil haben. Diese Η-Profile Erfindung besteht darin, daß die Deckleisten sehr sind an den freien Enden ihrer Flansche abgewinkelt, schmal ausgeführt werden können, da die einzelnen um eine Auflagerfalz für die Wandplatten zu bilden. Wandplatten in beiderseits der Anlageflansche un-Ferner sind Deckleisten vorgesehen, die einen die 20 mittelbar nebeneinanderliegenden Auflagerfalzen anFuge zwischen benachbarten Wandplatten überbrük- geordnet sind und die Ränder der Wandplatten dakenden Abdeckteil sowie zwei daran angeformte, zum her sehr nahe beieinander liegen. Bei der^Trenn-Wandinneren gerichtete Klemmstege aufweisen, wand gemäß der Erfindung kann man Wandplatten welche mit widerhakenartigen Vorsprüngen zugeord- aus den verschiedensten Werkstoffen *und beispielsnete-Haltevorsprünge am von den Pfosten und Rie- 25 weise auch Glasplatten anwenden. Daneben besteht geln gebildeten tragenden Gerippe hintergreifen. Die beispielsweise auch die Möglichkeit, die Trennwand widerhakenförmigen Vorsprünge liegen auf der durch Verwendung feuerfester Wandplatten als feuer-Außenseite der Klemmstege und die Haltevorsprünge hemmende Trennwand auszubilden,
sind auf der Innenseite der Flansche der Η-Profile Die Deckleisten können aus verschiedenen Werkausgebildet. Die im wesentlichen H-förmigen Pfosten- 30 stoffen hergestellt werden. Gemäß einer bevorzugten bzw. Riegelprofile haben eine vergleichsweise korn- Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß plizierte Querschnittsform und sind folglich teuer in die Deckleisten aus Kunststoff bestehen, der gegeder Herstellung. Bei den bekannten Trennwänden benenfalls feuerfest sein kann. Auf diese Weise kann sitzen die Wandplatten an den freien Enden der man das Auftreten akustischer Brücken in der Trenn-Flansche der Η-Profile auf, und diese Flansche müs- 35 wand vermeiden und die Wand auch als feuerhemsen daher unter der Last der Wandplatten verhältnis- mende Trennwand ausführen. Die Deckleisten könmäßig große Biegekräfte aufnehmen. Hierbei kann nen zur Verbesserung ihres Aussehens an ihrer es zu einer Durchbiegung der Flansche kommen, so Außenseite eine dünne Metallauflage aufweisen,
daß die gesamte Wandkonstruktion nicht nur an Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines
Steifheit einbüßt, sondern die einzelnen Wandplatten 40 Ausführungsbeispiels erläutert, wobei auf die Zeichsich auch gegeneinander verschieben können, so daß nung Bezug genommen wird. Im Rahmen dieses die Trennwand ein baufälliges Aussehen bekommt. Ausführungsbeispiels werden auch zweckmäßige Aus-Die bekannten Η-Profile haben darüber hinaus nur führungsformen in der Zeichnung dargestellter lössehr geringe Torsionssteifigkeit. barer Verbindungen zwischen Pfosten und Riegel Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 45 beschrieben, die selbst nicht Gegenstand der Erfinversetzbare Trennwand für Gebäude zu schaffen, bei dung sind. Es zeigt
der die aufgezeigten Nachteile der bekannten Trennwände vermieden sind und die ein ästhetisch ansprechendes Aussehen hat, wobei trotz einer leichten
Konstruktion eine gute Schall- und Wärmeisolierung 50
gegeben ist und außerdem die Möglichkeit besteht,
Türen, Fenster und andere Durchbrüche vorzusehen.
Die Trennwand gemäß der Erfindung soll leicht und
schnell aufbaubar sein und im aufgebauten Zustand
große Festigkeit und Steifheit besitzen. Andererseits 55
soll die Wand jederzeit wieder zerlegbar und an anderer Stelle erneut aufbaubar sein, ohne daß dazu
Spezialwerkzeuge oder Spezialkenntnisse erforderlich
wären. Die Trennwand gemäß der Erfindung soll
billig und einfach sein, indem insgesamt nur wenige 60 tragendes Gerippe bilden.
Einzelteile benötigt werden und die gesamte Trag- Die Pfosten 1 und die Riegel 2 haben gleichen
konstruktion aus einem einzigen Querschnittsprofil Querschnitt und bestehen jeweils aus zwei gleichen, hergestellt ist. einander zugekehrten Rinnenprofilen 12 mit in der
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Er- Mittelebene nach außen abgewinkelten Anlageflanfindung dadurch, daß die Pfosten und die Riegel aus 65 sehen 26. Diese Anlageflansche 26 sind vorzugsweise je zwei gleichen, einander zugekehrten Rinnenprofi- durch Punktschweißung miteinander verbunden, um len mit nach außen abgewinkelten Anlageflanschen ein geschlossenes Hohlprofil zu bilden. Die Rinnenbestehen, wobei diese Anlageflansche durch Punkt- profile 12 bestehen vorzugsweise aus einer Alumi-
F i g. 1 einen Teilschnitt durch eine Trennwand, wobei in diesem Schnitt ein Pfosten oberhalb eines Riegels waagerecht geschnitten ist,
F i g. 2 in einer perspektivischen Darstellung eine Ausführungsform einer lösbaren Verbindung zwischen einem Riegel und einem Pfosten und
F i g. 3 eine andere Ausführungsform der lösbaren Verbindung zwischen Pfosten und Riegel.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Trennwand aus zwischen einer Decke und einem Boden od. dgl. festgespannten Pfosten 1 und rechtwinklig zu diesen Pfosten 1 angeordneten Riegeln 2, die an den Pfosten befestigt sind und gemeinsam ein
niumlegierung, können aber auch aus Kunststoff bestehen. Die Flansche 14 der Rinnenprofile 12 bilden mit den aneinander befestigten Anlageflanschen 26 einen Winkelfalz, in den die Ränder 15 der Wandplatten 3 eingelegt werden. Die Wandplatten 3 liegen also auf allen vier Seiten mit ihren Rändern 15 in einem solchen Winkelfalz.
Auf den Außenseiten der aneinander befestigten Anlageflansche 26 sind widerhakenförmige Haltevorsprünge 27 vorgesehen. Zur Befestigung der Wandplatten 3 dienen Deckleisten 16, die einen die Fuge zwischen benachbarten Wandplatten überbrückenden Abdeckteil sowie zwei daran angeformte, zum Wandinneren gerichtete Klemmstege 17, 18 aufweisen, wobei auf der Innenseite der Klemmstege 17, 18 zueinander gerichtete Vorsprünge ausgebildet sind, die mit den widerhakenförmigen Haltevorsprüngen 27 der Anlageflansche 26 zum Eingriff kommen, wenn die Klemmstege 17, 18 die Anlageflansche 26 elastisch umgreifen. Der Abdeckteil der Deckleisten 16 ist an seinen beiden Enden mit einer nach innen gerichteten Abbiegung 19 versehen, so daß dieser Abdeckteil nicht auf seiner ganzen Länge, sondern nur mit der Abbiegung 19 gegen den Rand 15 der betreffenden Wandplatte 3 anliegt. Auf diese Weise läßt sich ein höherer und auch elastischerer Anpreßdruck der Deckleiste 16 gegen die Wandplatten 3 erzielen.
Die Deckleiste 16 besteht vorzugsweise aus Kunststoff, kann aber selbstverständlich auch aus anderem Werkstoff hergestellt sein. Zur Verwendung der Trennwand als feuerhemmende Wand stellt man die Deckleiste 16 aus einem hitzebeständigen Kunststoff her.
Die Wandplatten 3 können aus irgend einem beliebigen Material, beispielsweise auch aus Glas, bestehen. Im Falle der Verwendung der Trennwand als feuerhemmende Wand bestehen die Wandplatten 3 aus feuerhemmendem Material.
Die Rinnenprofile 12 weisen in F i g. 1 im Bereich ihrer rechtwinklig zu den Wandplatten 3 verlaufenden Stege zwei Lochreihen 28 auf. Gemäß der Darstellung in F i g. 2 kann man statt kreisrunder Löcher auch ovale Langlöcher 28' vorsehen, um bei der Montage etwas Spiel zu haben.
In F i g. 2 ist ein Verbindungsstück 29 dargestellt, das aus einem U-förmig gebogenen Blech besteht und desgleichen mit Löchern oder Langlöchern 28 bzw. 28' versehen ist, welche sich mit den entsprechenden Löchern in den Rinnenprofilen decken. Zur Befestigung steckt man das Verbindungsstück 29 in das Ende des Riegels 2 und verbindet beide Teile durch Schrauben, Bolzen oder Keile miteinander, die in die Löcher 28, 28' eingeführt werden. Das Verbindungsstück 29 wird mit Schrauben, Haken oder anderen Befestigungsmitteln 30 dann in den Löchern 28, 28' der Pfosten 1 befestigt.
Eine andere Art der lösbaren Verbindung der Riegel mit den Pfosten zeigt F i g. 3. Hier ist ein U-förmig gebogenes Blech als Anschlußstück 50 vorgesehen, das an den freien Enden seiner Schenkel mit hakenförmigen Vorsprüngen 35, 36 versehen ist, die in die Löcher 28, 28' der Pfosten 1 und Riegel 2 passen. Man erkennt, daß die beiden obersten Vorsprünge 35 etwa T-förmige Gestalt haben, während die übrigen Vorsprünge 36 nach unten abgewinkelt sind. Das Anschlußstück 50 verjüngt sich von oben nach unten. Ferner ist ein in das Anschlußstück 50 passender Keil 39 vorgesehen, mit dem ein Ein-Schiebeteil 40 fest verbunden ist, der in das Ende der Riegel 2 paßt und gegebenenfalls desgleichen mit Lochreihen 28 versehen ist. Zur Befestigung des Riegels an einem Pfosten steckt man zunächst den Einschiebeteil 40 in das Riegelende und befestigt ihn in
ίο diesem. Dann befestigt man ein Anschlußstück 50 in der gewünschten Höhe am Pfosten 1, indem man die Vorsprünge 35, 36 in die Löcher 28, 28' des Pfostens einhängt. Nun wird der Keil 39 in das Anschlußstück 40 eingeschoben, und der Riegel 2 ist fest am Pfosten 1 befestigt.
Zur Errichtung einer Trennwand gemäß der Erfindung befestigt man zunächst die Pfosten 1 zwischen der Decke und dem Boden und ordnet dann die Riegel 2 zwischen den Pfosten 1 an, so daß ein tragendes Gerippe mit rechteckigen Feldern entsteht, deren Feldgröße etwa der Größe der Wandplatten 3 entspricht. Die Wandplatten 3 werden dann, in die einzelnen Gerippefelder eingelegt und die Deckleisten 16 von vorn mit kräftigem Drtfck aufgeschoben, so daß die Vorsprünge an den Klemmstegen 17, 18 der Deckleisten 16 hinter die widerhakenförmigen Vorsprünge 27 der Anlageflansche greifen. Damit ist die Montage der Trennwand beendet. Zur Demontage braucht man nur die Deckleisten 16 mit energischem Zug herauszuziehen, um die Wandplatten 3 herausnehmen zu können. Auch die Pfosten und Riegel sind danach wieder voneinander lösbar.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Versetzbare Trennwand für Gebäude, bestehend aus einem von lösbar zwischen Boden und Decke eingespannten Pfosten und mit den Pfosten lösbar verbundenen Riegeln gebildeten tragenden Gerippe und aus ein- oder beidseitig am Gerippe mit Hilfe von Deckleisten befestigten, jeweils ein Gerippefeld abdeckenden Wandplatten, bei der die Pfosten und die Riegel ein Hohlproiil haben und bei der die Deckleisten jeweils einen die Fuge zwischen benachbarten Wandplatten überbrückenden Abdeckteil sowie zwei daran angeformte, zum Wandinneren gerichtete Klemmstege aufweisen, welche mit widerhakenförmigen Vorsprüngen zugeordnete Haltevorsprünge am Gerippe hintergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten (1) und die Riegel (2) aus je zwei gleichen, einander zugekehrten Rinnenprofilen (12) mit nach außen abgewinkelten Anlageflanschen (26) bestehen, wobei diese Anlageflansche durch Punktschweißung od. dgl. miteinander verbunden sind, daß die Haltevorsprünge (27) beidseitig an den Anlageflanschen (26) angebracht sind und daß die Klemmstege (17, 18) der Deckleisten (16) zueinander gerichtete Vorsprünge aufweisen und die
Anlageflansche (26) klemmend zwischen sich aufnehmen.
2. Deckleiste für eine Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Kunststoff besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3122505A1 (de) * 1980-06-05 1982-06-16 R.O.L. Inredningar AB, 11123 Stockholm Festsetzstueck fuer wand- oder abschirmelemente

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3122505A1 (de) * 1980-06-05 1982-06-16 R.O.L. Inredningar AB, 11123 Stockholm Festsetzstueck fuer wand- oder abschirmelemente

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