DE1432382C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE1432382C DE1432382C DE19601432382 DE1432382A DE1432382C DE 1432382 C DE1432382 C DE 1432382C DE 19601432382 DE19601432382 DE 19601432382 DE 1432382 A DE1432382 A DE 1432382A DE 1432382 C DE1432382 C DE 1432382C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bottle
- areas
- alternating current
- flip
- signal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Kontrolle von Flaschen auf Sauberkeit mit einer Beleuchtungseinrichtung
für eine Flasche, einer von den die Flasche durchsetzenden Lichtstrahlen beleuchteten
fotoelektrischen Einrichtung und einer relativ zur Flasche bewegbaren, über dieser angeordneten Abtasteinrichtung,
mit deren Hilfe Licht von aufeinander folgenden Bereichen des Flaschenbodens der fotoelektrischen
Einrichtung zugeführt wird.
Eine Flaschenkontrolleinrichtung nach der USA.-Patentschrift
2 265 037 weist als Abtasteinrichtung einen drehbaren Zylinder auf, auf dessen Oberseite
eine Linse verschiebbar angeordnet ist. Durch Verschiebung der Linse unter gleichzeitiger Drehung des
Zylinders erhält man eine spiralförmige Abtastung der Flasche. Damit eine hohe Anzeigegenauigkeit erreicht
wird, muß das auf den Flaschenboden gerichtete Lichtbündel scharf gebündelt sein, da mit größer
werdendem Querschnitt die Helligkeitsunterschiede auf Grund von Schmutzteilchen kleiner werden. Je
kleiner aber der Querschnitt des Lichtbündels ist, um so enger muß die Spirallinie sein, damit die gesamte
Bodenfläche einer Flasche abgetastet wird. Je enger diese Spirallinie ist, um so mehr Umdrehungen sind
für eine Abtastung der gesamten Fläche des Flaschenbodens erforderlich. Infolgedessen nimmt die
Abtastung eine verhältnismäßig lange Zeit in Anspruch. Ein Schmutzteilchen erzeugt während des gesamten
Abtastvorgangs jeweils nur einen einzigen Impuls, der entsprechend schwer zu ermitteln ist. Bei
der bekannten Anordnung muß das spiralförmige Abtastmuster für jede Flaschengröße neu eingestellt
werden.
Die USA.-Patentschrift 2 222429 betrifft eine fotoelektrische Einrichtung zur Feststellung unterschiedlicher
Helligkeitswerte zweier Lichtbündel. Dabei wird eine Sektorscheibe verwendet, mit deren
Hilfe die beiden Lichtbündel abwechselnd auf eine Fotozelle geworfen werden. Für die Kontrolle von
Flaschen auf Sauberkeit ergibt sich aus dieser Patentschrift keine Anweisung.
Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Einrichtung, die eine schnelle Überprüfung von Flaschen
unterschiedlicher Art ermöglicht und deren Einstellung möglichst wenig kritisch ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Abtasteinrichtung eine den Umfangsbereich
des Flaschenbodens überdeckende an sich bekannte drehbare Scheibe mit abwechselnd lichtdurchlässigen
und lichtundurchlässigen Bereichen
enthält, deren Zentrum im Ümfangsbereich des Flaschenbodens liegt und deren lichtdurchlässige und
lichtundurchlässige Bereiche derart angeordnet sind, daß die abgetastete Fläche des Flaschenbodens stets
einen sich vom Zentrum bis zum Umfang des Flaschenbodens erstreckenden Bereich umfaßt.
Infolge der Drehung der Sektörscheibe tritt am Ausgang der fotoelektrischen Abtasteinrichtung bei
einer sauberen Flasche im wesentlichen ein Gleichstrom auf, dagegen bei einer durch Schmutzteilchen
verunreinigten Flasche ein Wechselstrom. Diese verschiedenen Nachweiszustände ermöglichen mit hoher
Nachweissicherheit die Steuerung einer Ausscheidungseinrichtung, durch die verunreinigte Flaschen
ausgeschieden werden.
Die Erfindung benötigt für die Abtastung lediglich eine umlaufende Sektorscheibe, die mit geringem
Aufwand verwirklicht werden kann. Die vorgesehene diffuse Beleuchtung scheidet Störungen durch Markierungen
oder Beschriftungen im Glas der Flasche aus. Die Einrichtung spricht allein auf Schmutzteilchen
an.
ήε) In weiterer Ausbildung sieht die Erfindung eine
bistabile Kippstufe vor, die dem Fotozellenausgang nachgeschaltet ist und jeweils durch ein Gleichstromsignal
aus ihrem normalerweise eingeschalteten Durchlaßzustand in den Sperrzustand umgeschaltet
wird, sowie eine Auslösestufe zur Betätigung einer Ausscheidungseinrichtung, die jeweils durch das
Sperrsignal geschaltet wird. Bei Beginn eines jeden Kontrollvorgangs wird die Einrichtung in den Sperrzustand
geschaltet. Eine saubere Flasche muß die Rückschaltung in den Durchlaßzustand auslösen.
Hierdurch ergibt sich eine hohe Sicherheit für eine einwandfreie Erkennung schmutziger Flaschen.
Da die zu untersuchenden Flaschen durch ein diffuses Lichtbündel bewegt werden, ist eine genaue Justierung
nicht erforderlich.
Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes werden in der folgenden Beschreibung im Zusammenhang
mit den Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Kontrolleinrichtung,
) Es zeigt
) Es zeigt
F i g. 2 eine Sektorscheibe,
F i g. 3 ein Diagramm verschiedener Charakteristiken der Kontrolleinrichtung,
Fig.4 einen Schaltplan der erfindungsgemäßen Einrichtung und
F i g. 5 und 6 andere Sektorscheiben.
F i g. 1 zeigt schematisch eine Ausführungsform der Erfindung. Die zu kontrollierende Flasche 10
wird durch ein erstes Förderband 12 in eine Kontrollzone gebracht und durch ein zweites Förderband
14 aus der Kontrollzone entfernt. Unterhalb der Kontrollzone ist eine Beleuchtungseinrichtung 16 für
den Flaschenboden angeordnet. Oberhalb der Kontrollzone befindet sich eine Abtasteinrichtung 18.
Die Beleuchtung erfolgt durch eine Glühlampe 20, , die hinter einer zerstreuenden Glasplatte 22 zur Erzeugung
eines diffusen Lichtes angeordnet ist. Die Abtasteinrichtung enthält eine Fotozelle 24. Zwischen
der Fotozelle 24 und der Flasche 10 befindet sich ein Zylinder 26, welcher eine Linse 28 für die
Bündelung der Lichtstrahlen enthält, welche durch die Flasche auf eine Sektorscheibe 30 fallen. Die
Lichtstrahlen werden dann von der Fotozelle 24 aufgenommen. Damit alles von der Fotozelle 24 aufgenommene
Licht die Sektorscheibe 30 durchsetzt hat, ist die Sektorscheibe 30 unter der Fotozelle 24 angeordnet.
Die Sektorscheibe 30 ist in bezug auf die Achse des Zylinders 26 und die Linse; 28 zentriert.
Nach F i g. 2 besteht die Sektorscheibe 30 aus abwechselnd durchsichtigen und undurchsichtigen Bereichen 32, 34. Vorzugsweise enthält die Sektorscheibe eine ungerade Anzahl undurchsichtiger und durchsichtiger Bereiche.
Nach F i g. 2 besteht die Sektorscheibe 30 aus abwechselnd durchsichtigen und undurchsichtigen Bereichen 32, 34. Vorzugsweise enthält die Sektorscheibe eine ungerade Anzahl undurchsichtiger und durchsichtiger Bereiche.
ίο Ein Motor 36 treibt ein Antriebsrad 38, welches
den Zylinder 26 in Drehung versetzt. Wenn sich keine Schmutzteile in der Flasche befinden, entsteht
am Ausgang der Fotozelle während der Kontrollzeit ein starkes Gleichstromsignal, da sich der Gesamtwert
des auf die Fotozelle fallenden Lichtes trotz der Drehung der Sektorscheibe nicht ändert. Sollte sich
ein Schmutzteilchen 40 in der Flasche befinden, so befinden sich die undurchsichtigen Bereiche der Sektorscheibe
abwechselnd über dem Schmutzteilchen und bedecken es bzw. gegen es anschließend wieder
frei. Wenn das Schmutzteilchen bedeckt ist, ist die auf die Fotozelle fallende Lichtmenge dieselbe wie
bei einer sauberen Flasche. Wenn aber das Schmutzteilchen unbedeckt ist, ist die auf die Fotozelle fal-
s5 lende Lichtmenge verringert. Infolgedessen ergibt
sich am Ausgang der Fotozelle ein Wechselstromsignal, dessen Frequenz im wesentlichen durch die
Drehzahl der Sektorscheibe multipliziert mit der Anzahl der Sektoren bestimmt ist.
Wenn nach Fig. 1 die Flasche 10 in die Kontrollzone eintritt, betätigt sie einen Mikroschalter 42; dadurch
wird eine erste bistabile Kippstufe 44 in ihren Sperrzustand geschaltet und macht eine Auslösestufe
47 unwirksam. Dieser Mikroschalter kann auch eine Fotozelle sein, welche das Eintreten einer Flasche in
die Kontrollzone oder das Verlassen feststellt. Die Schaltung der bistabilen Kippstufe 44 wird später gezeigt.
Der Ausgang der Fotozelle 24 ist an einen Gleichstromverstärker 46 geführt. In Fig. 3 sind drei Charakteristiken
gezeigt, welche am Ausgang des Gleichstromverstärkers bei drei verschiedenen Sauberkeitszuständen
als Funktion der Flaschenlage im Verhältnis zur Kontrollzone erreicht werden. Die Kurven-
*5 form 49 tritt auf, wenn sich eine saubere Flasche unter
der Abtasteinrichtung befindet. Man sieht, daß der Scheitel der Kurve im wesentlichen Gleichstrom
ist. Die Amplitude dieses Signals reicht aus, um die Kippstufe 44 in ihren Durchlaßzustand, zu bringen.
Eine schmutzige Flasche ruft ein Ausgangssignal hervor, wie es durch die Kurve 51 gezeigt ist. Eine sehr
schmutzige Flasche ruft ein Gleichstrom-Ausgangssignal niedriger Amplitude hervor, wie es durch die
Kurve 53 dargestellt ist. Das durch die Sektorscheibe 30 hervorgerufene Wechselstromausgangssignal wird
dem durch die mittlere Beleuchtung hervorgerufenen Gleichstromsignal überlagert. Alle Signale unterhalb
eines Schwellenwertes 55 haben keine ausreichende Amplitude, um die Kippstufe 44 umzuschalten. Infolgedessen
wird die Flasche ausgeschieden. Bei einer Flasche, die einen sehr kleinen Gegenstand
oder ein sehr kleines Schmutzteilchen enthält, ist es möglich, daß das sich ergebende Wechselstromsignal
einem Gleichstrom mit einem den Schwellenwert 55 übersteigenden Wert überlagert ist. Dies kann eine
Umschaltung der Kippstufe 44 in ihren Durchlaßzustand bewirken. Jedoch kann die in F i g. 1 gezeigte,
dem Gleichstromverstärker 46 folgende Schaltung eine
solche Möglichkeit verhindern. Die Wechselstromsignale
passieren einen Sperrkreis 48 und werden anschließend durch einen Wechselstromverstärker 50
verstärkt. Der Ausgang des Wechselstromverstärkers 50 ist an einen Nachweiskreis 52 geführt, dessen
Ausgang eine Kippstufe 54 schaltet. Diese Kippstufe 54 hat einen stabilen Sperrzustand, in welchen sie
durch den Ausgang des Nachweiskreises 52 gebracht wird und einen stabilen Durchlaßzustand.
Die Ausgange der Kippstufen 44 und 54 führen an das Gitter einer Röhre der Auslösestufe 47. Wenn
diese Kippstufen sich in ihrem Sperrzustand befinden, wird die Röhre ausgelöst. Wenn die Flasche 10
genügend weit aus der Kontrollzone herausbewegt ist, gibt sie den Mikroschalter 42 frei, damit die Auslösestufe
47 arbeiten kann und stromleitend wird. Dies erfolgt, wenn· entweder eine der Kippstufen 44
oder 54 oder beide sich in ihrem stabilen Sperrzustand befinden. Die Auslösestufe 47 bewirkt einen
Stromfluß durch die Spule einer Ausscheidungseinrichtung 56, so daß ein Kolben 58 die Flasche von
dem Transportband in eine Ausscheidungsrutsche stößt. Gleichzeitig mit der Betätigung des Kolbens 58
wird ein Schalter betätigt (hier nicht gezeigt), welcher die Kippstufen 44 und 54 in ihren Durchlaßzustand
zurückschaltet. Der Schalter wird durch die Ausscheidungseinrichtung 56 betätigt.
Fig.4 ist ein Schaltbild. Es enthält die Fotozelle
24, deren Ausgang an den Fotozellenausgangsverstärker 60 geführt ist. Dieser Verstärker 60 ist als
Kathodenverstärker geschaltet, so daß die Ausgangsspannung von der Kathode abgeleitet und an die
zweite Verstärkerröhre 62 geführt ist. Die Röhren 60 und 62 sind direkt gekoppelt und bilden den Gleichstromverstärker
46. Der Ausgang der Röhre 62 ist an eine Diode 64 geführt, welche in Reihe mit einem
geerdeten Kondensator 66 geschaltet ist. Der Ausgang der Röhre 62 ist gleichzeitig mit dem Gitter der
Röhre 68 verbunden. Eine Vorspannung ist an die Diode 64 angelegt, um sie normalerweise nichtleitend
zu machen. Diese Vorspannung wird an einem Spannungsteiler abgegriffen, der aus den beiden
Widerständen 70 und 72 besteht, welche zwischen den Pluspol der Speisespannung von 230 V und die
Kathode der Röhre 62 geschaltet sind.
Der Sperrkreis, der den Widerstands-Spannungsteiler, die Diode 64 und den Kondensator 66 enthält,
arbeitet wie folgt: \
Wenn ein Signal an das Gitter der Röhre 62 gelangt, welches eine Amplitude aufweist, die einen
solchen Strom bewirkt, daß die Kathodenseite der Diode 64 unter das vom Spannungsteiler 70, 72 an
ihre Anode angelegte Potential absinkt, wird die Diode leitend. Hierdurch wird ein Teil des Wechselstroms
über den Kondensator 66 zur Erde abgeleitet. Infolgedessen verhindert der Sperrkreis wirksam die
Zuführung eines Wechselstroms zu dem nachfolgenden Wechselstromverstärker, solange an dem Steuergitter
der Röhre 62 eine Gleichstromkomponente eines Schwellenwertes 55 (Fig. 3) anliegt. Dieser
Schwellenwert 55 wird festgesetzt als der minimale Anzeigewert einer sauberen Flasche. Die Schwelle
berücksichtigt Änderungen der Glasstärke und andere Wirkungen, die nicht auf Schutz zurückzuführen
sind.
Wie bereits erwähnt, wird beim Eintritt einer Flasche 10 in die Kontrollzone ein Mikroschalter 42 betätigt.
Der Mikroschalter hat zwei Kontakte, den normalerweise geschlossenen Kontakt 42 A und den
normalerweise offenen Kontakt 42 B. Durch den normalerweise geschlossenen Kontakt 42 A wird ein
Stromfluß durch einen Spannungsteiler bewirkt, der zwischen dem Pluspol der Speisespannung von 230 V
und Erde angeschlossen ist. Der Spannungsteiler enthält die Widerstände 74 und 76. Wenn der Kontakt
infolge einer Betätigung des Mikroschalters 42 geöffnet wird, macht ein positiver Impuls auf das Steuergitter
der Röhre AAA diese leitend. Dieses bewirkt
einen Stromfluß durch die Röhre 44B. 44 A und
44 B sind die beiden Röhren der Kippstufe 44, deren Wirkungsweise bekannt ist, so daß eine weitere Beschreibung
hier nicht erforderlich ist. Wenn die
>5 Röhre 44 A leitet, befindet sich die Kippstufe 44 in
ihrem stabilen Sperrzustand. Ein zweiter Kontakt des Mikroschalters 42, der mit 42 B bezeichnet ist, dient
zur Überbrückung eines Widerstandes 78, der einer der beiden Gitterableitwiderstände für die Röhre 47
ist, welche die Ausscheidungseinrichtung betätigt. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Röhre auf
irgendwelche ihr zugeführten Signale anspricht, ohne daß die Flasche 10 den Mikroschalter 42 passiert
hat.
Mit der Kippstufe 44, die sich in ihrem stabilen Sperrzustand befindet, wird ein ausreichendes Ausgangssignal
von der Anode der Röhre 62 zum Gitter der Röhre 44 B geführt, wenn die Flasche 10 die
Kontrollzone erreicht und wenn sie sauber ist oder nur sehr kleine Schmutzteile enthält, so daß die
Kippstufe 44 und" die Leitfähigkeit der Röhre 44 B
umgeschaltet wird und ihren stabilen Durchlaßzustand einnimmt. Wenn der Wert der Gleichstromkomponente
in dem erhaltenen Signal unterhalb des Wertes liegt, für welchen der Sperrkreis mittels der
Widerstände 70, 72 vorgespannt ist, wird die Wcchselstromkomponente
dem Wechselstromverstärker 50 zugeführt, dessen Eingang die Röhre 68 enthält. Diese Röhre hat in ihrem Anodenkreis einen abgestimmten
Kreis, der aus einem parallel zu einer Induktivität 82 geschalteten Kondensator 80 besteht.
Dieser Resonanzkreis ist auf eine durch die Drehzahl multipliziert mit der Anzahl der Teile der Sektorscheibe
bestimmte Frequenz abgestimmt. Bei einer Ausführung der Erfindung hat die Sektorscheibe sieben
undurchsichtige Felder und sieben durchsichtige Felder. Die Sektorscheibe wird mit einer Geschwindigkeit
von 157 Umdrehungen pro Sekunde angetrieben. Der Grund für die Verwendung einer ungeraden
Zahl von Sektoren ist der, daß eine gerade Zahl von Sektoren Irrtümer bewirkt, wenn quadratische Flaschen
kontrolliert werden.
. Der Ausgang der Kippstufe 44, der von der Anode der Röhre 44 B abgeht, ist an das Steuergitter der
Röhre 47 geführt. Die Röhre spricht jedoch nur an, wenn der Kontakt 42 B des Mikroschalters 42 geöffnet
ist. Ein Ausgangssignal, das die Röhre 47 betätigen kann, wird von der Kippstufe 44 nur dann abgeleitet,
wenn diese sich in ihrem Sperrzustand befindet. Die Röhre 47 spricht nur auf eine von der
Anode der Röhre 44 B abgeleitete positive Ausgangsspannung an.
Der Ausgang der Röhre 68 ist dem Wechselstromverstärker zugeführt, welcher die in bekannter Weise
miteinander verbundenen Röhren 84 und 86 enthält, so daß sie ein Wechselstromsignal verstärken. Der
Ausgang der Röhre 86 ist dem Nachweiskreis 52 zugeführt, welcher einen Spannungsverdopplerkreis mit
zwei Dioden 88, 90 und zwei Kondensatoren 92, 94 enthält. Das Ausgangssignal wird dem Steuergitter
einer Röhre 54 A zugeführt, so daß diese leitend wird, und die Kippstufe 54, die aus den Röhren 54 A
und 54 B besteht, in den Sperrzustand schaltet. Ein positives Ausgangssignal wird von der Anode der
Röhre 54 ß abgeleitet und dem Gitter der Röhre 47 zugeführt. Wenn der Mikroschalter 42 nicht betätigt
ist und die Kontakte 42 B geöffnet sind, wird ein Stromfluß durch die Röhre 47 und damit die Erregung
der Spule 56 nur dann ermöglicht, wenn an der Röhre 47 ein Ausgangssignal einer der Kippstufen 54
oder 44 oder von beiden zugleich liegt. Für den Fall, daß keine der beiden Kippstufen eingeschaltet ist, ist
die Flasche sauber. Für den Fall, daß die Röhre 47 ausgesteuert wird, wird die Flasche ausgeschieden.
Während der Zeit der Ausscheidung schließt die Spule 56 den Kontaktsatz 56^4. Dieser verbindet die
mit B bezeichneten Punkte der Kippstufen 54 und 44 mit Erde. Hierdurch wird ein negatives Potential an
das Steuergitter der Röhren 54 A und 44 A gelegt, welche eine Rückschaltung der Kippstufen in ihren
Durchlaßzustand bewirken, wenn sie nicht bereits zurückgeschaltet sind.
Die F i g. 5 und 6 zeigen Abwandlungen der Sektorscheiben. An Stelle einer genau radialen Anordnung
der abwechselnd undurchsichtigen und durchsichtigen Streifen können diese spiralförmig angeordnet
sein, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, oder sie können schachbrettartig angeordnet sein, wie es F i g. 6 zeigt.
Wesentlich ist bei diesen verschiedenen Sektorscheiben, daß sie sich vor der Fotozelle drehen, so daß
alle in dem Licht enthaltenen Informationen oder alles Licht, das von der abgetasteten Fläche ausgeht,
durch die Sektorscheibe zur Fotozelle gelangt. Das
ίο Muster der Sektorscheibe ist derart, daß auf der betrachteten
Fläche ein Punkt durch eine abwechselnd undurchsichtige und durchsichtige Fläche der Sektorscheibe
abgetastet wird.
Obwohl die Erfindung in Verbindung mit einem Gleichstromverstärker 46 und einer Kippstufe 44 sowie
einem Wechselstromverstärker und einer Kippstufe beschrieben ist, wird eine ausreichende Wirkung
auch ohne den Gleichstromverstärker und die Kippstufe 44 erreicht, wenn die Einrichtung mit einer
minimalen Schwelle für den Wechselstromausgang der Fotozelle arbeitet. Irgendein Wechselstromsignal
oberhalb dieser Schwelle zeigt die Anwesenheit von Schmutz an und schaltet die Kippstufe 54. Die Kippstufe
54 wird dann durch Betätigung der Ausschei-
dungseinrichtung zurückgeschaltet, wie es^oben beschrieben
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 632/95
Claims (11)
1. Einrichtung zur Kontrolle von Flaschen auf Sauberkeit mit einer Beleuchtungseinrichtung für
eine Flasche, einer von den die Flasche durchsetzenden Lichtstrahlen beleuchteten fotoelektrischen
Einrichtung und einer relativ zur Flasche bewegbaren über diesen angeordneten Abtasteinrichtung,
mit deren Hilfe Licht von aufeinander folgenden Bereichen des Flaschenbodens der fotoelektrischen
Einrichtung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung
eine den Umfangsbereich des Flaschenbodens überdeckende an sich bekannte drehbare Scheibe mit abwechselnd lichtdurchlässigen
und lichtundurchlässigen Bereichen enthält, deren Zentrum im Umfangsbereich des Flaschenbodens
liegt und deren lichtdurchlässige und lichtundurchlässige Bereiche derart angeordnet sind,
daß die abgetastete Fläche des Flaschenbodens stets einen sich vom Zentrum bis zum Umfang
des Flaschenbodens erstreckenden Bereich umfaßt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Scheibe angeordneten
Bereiche in bekannter Weise sektorförmig ausgebildet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Scheibe angeordneten
Bereiche spiralförmig ausgebildet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sektorförmigen Bereiche in
Kreisringabschnitte unterteilt sind, die gegeneinander versetzt angeordnet sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine ungerade
Zahl von lichtdurchlässigen Bereichen vorgesehen ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine bistabile Kippstufe
(4^), die dem Fotozellenausgang nachgeschaltet
ist und jeweils durch ein Gleichstromsignal aus ihrem normalerweise eingeschalteten
»Durchlaß«-Zustand in den »Sperr«-Zustand umgeschaltet wird und durch eine Auslösestufe
(47) zur Betätigung einer Ausscheidungseinrichtung (56), die jeweils durch das »Sperr«-Signäl
geschaltet wird.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine auf die Abtastfrequenz der
Scheibe (30) abgestimmte, dem Fotozellenausgang nachgeschaltete Wechselstromsiebschaltung
(50, 52) sowie durch eine an die Wechselstromsiebschaltung (50, 52) angeschlossene zweite bistabile
Kippstufe (54), die durch ein Wechselstromsignal ausreichender Amplitude in ihren »Sperr«-
Zustand umgeschaltet wird, und dieses Signal jeweils an die Auslösestufe (47) weiter gibt.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine der Wechselstromsiebschaltung
vorgeschaltete Wechselstromtorschaltung (64, 66), die Wechselstromsignale mit geringem
Gleichstromanteil absperrt.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, gekennzeichnet durch einen dem Fotozellenausgang
nachgeschalteten Gleichstromverstärker (46).
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, gekennzeichnet durch einen in der Kontrollzone
für die Flaschen angeordneten, jeweils von einer einlaufenden Flasche betätigten Schalter
(42) sowie durch einen von dem Schalter betätigten Kontakt (42/4) zur jeweiligen Einstellung
der beiden Kippstufen (44, 54) in ihren »Sperr«-Zustand.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, gekennzeichnet durch einen von dem
Schalter (42) betätigten Kontakt (42 B), der den Eingang der Auslösestufe (47) jeweils während
der Dauer der Betätigung des Schalters (42) kurzschließt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM0044004 | 1960-01-15 | ||
| DEM0044004 | 1960-01-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1432382A1 DE1432382A1 (de) | 1968-11-28 |
| DE1432382B2 DE1432382B2 (de) | 1973-01-18 |
| DE1432382C true DE1432382C (de) | 1973-08-09 |
Family
ID=7304834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19601432382 Granted DE1432382B2 (de) | 1960-01-15 | 1960-01-15 | Einrichtung zur kontrolle von flaschen auf sauberkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1432382B2 (de) |
-
1960
- 1960-01-15 DE DE19601432382 patent/DE1432382B2/de active Granted
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2549457C3 (de) | Elektronische Einrichtung zur Erfassung optisch erkennbarer Fehler | |
| DE3050855C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der physikalischen Eigenschaften der äußeren Oberfläche eines langgestreckten Gegenstandes | |
| DE2909090C2 (de) | ||
| DE2431010A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum nachweis von fremdkoerpern und/oder rissen in lichtdurchlaessigen behaeltern | |
| DE2501373A1 (de) | Vorrichtung zur winkel- oder laengenmessung | |
| DE1939034B1 (de) | Photometer zum Durchfuehren von Messungen bei unterschiedlichen Wellenlaengen | |
| DE2933817A1 (de) | Automatische entfernungsmessvorrichtung | |
| DE1432382C (de) | ||
| DE3022750A1 (de) | Abtastvorrichtung fuer einen beweglichen gegenstand | |
| DE3116070C2 (de) | Blendensteuerschaltung für photographische Kameras mit automatischer Blendensteuerung | |
| DE1432382B2 (de) | Einrichtung zur kontrolle von flaschen auf sauberkeit | |
| DE3786888T2 (de) | Detektor zum Abtasten der Grösse eines Dokuments für ein Kopiergerät. | |
| DE2709279C2 (de) | Optischer Münzprüf er | |
| EP1305603B1 (de) | Einrichtung zum erfassen von unterschiedlichen fluoreszenzsignalen eines mit verschiedenen anregungswellenlängen beleuchteten probenträgers | |
| EP0325558A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Feststellen von Fremdkörpern in einem Strom von für elektromagnetische Strahlung durchlässigen Körpern | |
| EP0415888B1 (de) | Photoelektrischer Abtaster | |
| DE2226604A1 (de) | Vorrichtung zur Anhaltung eines Drehtisches in gewählten Stellungen | |
| CH379150A (de) | Einrichtung zur Kontrolle von Flaschen auf Sauberkeit | |
| CH618144A5 (en) | Apparatus for detecting foreign bodies in glass bottles | |
| DE1262052B (de) | Vorrichtung zur maschinellen Zeichenerkennung | |
| DE2110045B2 (de) | Automatisch arbeitende einrichtung zum pruefen der abbildungsguete von objektiven o.dgl. | |
| DE2040084A1 (de) | Vergleichssystem | |
| DE1164686B (de) | Einrichtung zum Bestimmen und Korrigieren der Lageeines Bauteiles. | |
| DE1472090C (de) | Verfahren zum Messen der winkelmaßi gen Abweichung eines Lichtstrahls durch einen Prüfkörper | |
| DE1917628A1 (de) | Verfahren zur beruehrungslosen Messung der Konzentration von Substanzen in bewegten Messgutbahnen |