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DE1428578B - Sprengschutzsperre bei einem Türverschluß für Wagenaufbauten - Google Patents

Sprengschutzsperre bei einem Türverschluß für Wagenaufbauten

Info

Publication number
DE1428578B
DE1428578B DE1428578B DE 1428578 B DE1428578 B DE 1428578B DE 1428578 B DE1428578 B DE 1428578B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
wedge
door lock
explosion protection
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fred Gustav Mt. Clemens Mich. Heimann (V.StA.)
Original Assignee
Fruehauf Corp., Detroit, Mich. (V.StA.)

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Sprengschutzsperre bei Keilflächen verhindert. Ein Lockerschlagen ist prakeinem Türverschluß mit Keilschwenkriegel für tisch ausgeschlossen. Aber das ist nicht der einzige Wagenaufbauten, wobei ein Teil der Sprengschutz- Vorteil. Gleich wesentlich ist der Umstand, daß die sperre beim Verriegeln der Tür in ein an der Schließ- Sprengkraft, die von der Sprengschutzsperre aufzuklobenplatte des Türverschlusses angeordnetes Form- 5 nehmen ist, nicht mehr über die Betätigungsstange stück einlegbar ist. der Verriegelung läuft, sondern unmittelbar von der
Mit zunehmender Größe der Wagenaufbauten hat Tür aufgenommen wird, an der das einzuführende sich ergeben, daß es nicht genügt, die geschlossenen Keilstück befestigt ist. Die Sprengkraft wird also abTüren gegeneinander zu verriegeln, sondern daß eine gefangen, ohne auf den Türverschluß zu gelangen,
zusätzliche Verriegelung als Sprengschutzsperre er- io Die Erfindung sei nachstehend an Hand des in den forderlich ist, um ein Aufsprengen des Türverschlus- Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles erses bei Verwindung des Wagenaufbaus zu verhin- läutert. Es zeigt
dem. Die Sprengkräfte wirken in Richtung der Tür- F i g. 1 eine Rückansicht eines Lastfahrzeuges mit
achse. An sich könnte man daran denken, die Keile Türverschlüssen gemäß der Erfindung,
der Schwenkverriegelungen so stark zu machen, daß 15 F i g. 2 eine Teilansicht des innerhalb des mit »2« sie auch die quergerichteten Sprengkräfte aufnehmen bezeichneten Kreises der F i g. 1 dargestellten Teiles, können. Aber das würde zu so schweren Riegeln F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der F i g. 1
führen, daß man es vorzieht, die Aufnahme der in vergrößern Maßstab und
Sprengkräfte besonderen Riegelgliedern zu übertra- Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 derFig. 2.
gen. Gewiß hat man auch bei Schlössern von leichten 20 Wie aus F i g. 1 der Zeichnungen hervorgeht, sind Kraftwagenaufbauten (Personenkraftwagen) inein- vier Türverschlüsse 10 an den Türflügeln 12 und 14 andergreifende Keilflächen angebracht, um das Rat- und an dem Türrahmen 16 eines Anhängers 18 antern der Tür zu verhindern. Aber Anschläge dieser gebracht. Sowohl die Türen 12 und 14 als auch der Art wären nicht in der Lage, die großen Sprengkräfte Türrahmen 16 sind in üblicher Weise ausgebildet, von schweren Wagenaufbauten aufzunehmen. Man 25 Zwei Verbindungsstangen 22 und 24 verbinden jeverwendet vielmehr zur Aufnahme der Sprengkräfte weils zwei einander zugeordnete senkrecht übereinsteuerbare echte Riegelglieder, bei denen auf der Be- anderliegende Türverschlüsse 10. An den Stangen 22 tätigungsstange für die Türverriegelung schwenkbare und 24 sind Handgriffe 26 und 28 zur Verschwen-Sprengschutzriegel sitzen und zusammen mit den Tür- kung der Sperrglieder der Türverschlüsse 10 in der riegeln in zugeordnete Klobenflächen eingeführt wer- 30 nachstehend näher beschriebenen Weise angebracht, den. Diese im Grundaufbau an sich brauchbare Art Die Bauweise der Türverschlüsse 10 ist, wenn da-
der Sprengschutzsperre hat jedoch einige Nachteile. von abgesehen wird, daß die einen nach links und die Das bewegliche Riegelglied hat einen rechteckigen anderen nach rechts gerichtet sind, jeweils die gleiche. Querschnitt und wird zwischen parallele Klobenflä- Im Hinblick hierauf sei nachstehend lediglich ein chen eingeführt. Kraftwagenverschlüsse sind keine 35 einziger Türverschluß 10 näher beschrieben.
Teile, die mit hohen Anforderungen an Toleranzen Wie aus F i g. 2 hervorgeht, weist jeder Verschluß
hergestellt werden. Es wird sich nie vermeiden las- 10 einen Rahmen 30 auf, der beispielsweise aus einem sen, daß bei einem neu eingesetzten Verschluß der Gußstahlstück besteht mit einer senkrecht verlaufeneingelegte Riegel der Sprengschutzsperre ein kleines den Bohrung 40 zur Aufnahme eines Schaftansatzes Spiel aufweist. Dieses Spiel ist zunächst unschädlich. 40 42 der Verbindungsstange. Der Schaft 42 ist an dem Die beim Fahren auftretenden Beanspruchungen sind Verbindungsstab 24 durch ein das Drehmoment überaber schlagartige Beanspruchungen, die mit der Zeit tragendes Band oder einen Bügel 44 befestigt dazu führen, daß die Sprengschutzverriegelung aus- (s. F i g. 1). Der Rahmen 30 des Verschlusses 10 ist geschlagen wird. Das ist nicht nur unerwünscht, da an der Tür 14 durch eine Mehrzahl von Bolzen 50 dann unter Umständen ein Rattern der Tür eintritt, 45 befestigt (F i g. 2).
sondern es wird auch die Festigkeit der Tür selbst Am unteren Ende 52 des der Verbindungsstange
herabgesetzt, die zur statischen Festigkeit des Wagen- zugeordneten Schaftes 42 ist eine radial verlaufende aufbaues beitragen soll. Schlimmer ist es noch, daß Riegelzunge 60 mit radial nach außen konvergierendie auf den einen Riegelteil einer Sprengschutzsperre den Ober- bzw. Unterflächen 62 bzw. 64 vorgesehen, einwirkenden Kräfte über die Betätigungsstange auf 5° Diese Zunge 60 greift dabei in einen kastenförmig den anderen beweglichen Riegelteil übertragen wer- ausgebildeten Klobenteil 66 an der Klobenplatte 68 den. Die Abnutzungserscheinungen werden dadurch ein. Der Klobenteil 66 weist dabei den Flächen 62 verstärkt. und 64 der Riegelzunge 60 entsprechend ausgebildete
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Spreng- konisch verlaufende Flächen 70 bzw. 72 auf.
schutzsperre der erläuterten Art zu schaffen, die die 55 Wie aus F i g. 3 hervorgeht, ist der Kloben 66 im bei einer Relativverschiebung zwischen Tür und Tür- Schnitt an seiner Innenfläche 76 kreisförmig ausgerahmen entstehenden Sprengkräfte derart abfängt, bildet, so daß diese Oberfläche mit einer dazu komdaß sie vom Türverschluß ferngehalten werden. plementären gekrümmten Fläche 78 der Riegelzunge
Die Erfindung löst die erwähnte Aufgabe dadurch, 60 kämmt. Die Klobenplatte 68 ist an dem Türrahdaß das Formstück zwei Keilflächen in Anzugsrich- 60 men 16 durch zwei Schrauben 79 und 80 befestigt, tung des Türverschlusses aufweist und daß das zwi- Wird die Tür 14 in dem Rahmen 16 in ihre Sperrschen die Keilflächen einlegbare Teil der Spreng- stellung gebracht, so greift das äußere Ende 82 der schutzsperre ein an der Tür befestigtes Keilstück ist. Riegelzunge 60 an der gekrümmten Fläche 76 am
Die als Keilverriegelung ausgebildete Sprengschutz- Außenteil des Klobens 66 an. Wird danach die Versperre schafft im Gegensatz zu einer Verriegelung mit 65 bindungsstange 24 verschwenkt, so bringen der parallelen Flächen wegen der Elastizität des Werk- Schaft 42 und die Riegelzunge 60 durch Keilanzug die stoffes eine Verspannungskraft, die ein Schlagen des Tür in dem Türrahmen 16 in ihre geschlossene eingeführten Keilstückes gegen seine zugeordneten Stellung.
Der Verschlußrahmen 30 weist einen einstückig damit ausgebildeten nach unten ragenden Teil 100 von kastenförmiger Ausbildung auf und ist an seinem unteren Ende mit einem im wesentlichen V-förmig ausgebildeten Keilstück 102 versehen, das mit einem komplementär dazu ausgebildeten V-förmigen Sprengschutzklobenteil 104 an der Klobenplatte 68 in Eingriff bringbar ist. Die V-förmige Ausbildung des Sprengschutzklobenteiles 104 ist durch zwei an der Klobenplatte 68 vorgesehene Finger 106 bzw. 108 be- ίο stimmt. Werden nun die Tür 14 und damit auch der Verschlußrahmen 30 und das Keilstück 102 in bezug auf den Türrahmen 16 in die Schließstellung gebracht, so wird das Keilstück 102 zwischen die Finger 106 und 108 des Sprengschutzklobenteiles 104 eingeschoben, wodurch die Tür 14 in bezug auf den Rahmen 16 durch Keilanzug genau senkrecht eingestellt und jede senkrechte Verschiebebewegung zwischen diesen Teilen verhindert wird.
Da nun das Keilstück 102 und der Sprengschutzkloben 104 am Verschlußrahmen 30 bzw. am Türrahmen 16 alle in senkrechter Richtung wirkenden Abscherkräfte zwischen der Tür 14 und dem Rahmen 16 aufnehmen, werden auf die Riegelzunge 60 und die Stange 24, welche die senkrecht in Ausrichtung miteinander befindlichen beiden Verschlüsse 10 miteinander verbindet, keinerlei senkrechte Belastungen mehr ausgeübt, wenn die Tür 14 die Neigung hat, sich senkrecht zum Rahmen 16 zu verschieben. Mit anderen Worten, die Riegelzunge 60 wird ausschließlich und allein zum Schließen und Sperren eingesetzt, während die Sprengkräfte von dem Keilstück 102 und dem ihm zugeordneten Kloben 104 übernommen und unmittelbar auf den Türrahmen übertragen werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Sprengschutzsperre bei einem Türverschluß mit Keilschwenkriegel für Wagenaufbauten, wobei ein Teil der Sprengschutzsperre beim Verriegeln der Tür in ein an der Schließklobenplatte des Türverschlusses angeordnetes Formstück einlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (104) zwei Keilflächen (106 und 108) in Anzugsrichtung des Türverschlusses (10) aufweist und daß das zwischen die Keilflächen einlegbare Teil der Sprengschutzsperre ein an der Tür (12 bzw. 14) befestigtes Keilstück (102) ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2683252A1 (fr) * 1991-11-05 1993-05-07 Wiart Autier Dispositif de fermeture de portes de camion.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2683252A1 (fr) * 1991-11-05 1993-05-07 Wiart Autier Dispositif de fermeture de portes de camion.

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