DE142830C - - Google Patents
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/60—Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating
-
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Description
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PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Ofen mit in dem Ofenschacht und
in der Ofensohle eingebauten Elektroden und bezweckt, bei ununterbrochener Beschickung
des Ofens und unter getrennter Zuführung des Erzes und des Reduktionsmittels der Einwirkung
des elektrischen Stromes auf die Beschickung die größtmögliche Ausdehnung zu geben.
Zu diesem Zweck sind die Elektroden senkrecht zueinander an den äußersten Punkten
des aus feuerfester Masse bestehenden Arbeitsraumes angeordnet. Die eine Elektrode befindet
sich an dem unteren Teil des Herdes und bildet dessen Sohle, die andere Elektrode
befindet sich an dem oberen Teil des Ofens zwischen Herd und Zufuhrschacht des Brennstoffes
bezw. Reduktionsmittels. Dadurch, daß der Ofen schachtartig gebaut ist und mit schachtartigen Behältern für das Reduktionsmittel
und das Erz in Verbindung steht, ist es möglich, den Ofen ununterbrochen unter steter
Zuführung der Beschickung arbeiten zu lassen, indem die zwischen den Elektroden befindliche
und allmählich nach Maßgabe der Arbeit verbrauchte Brennstoffsäulc sowie die Erzbeschickung
beständig von oben her erneuert, . und zwischen der oberen und der unteren Elektrode die Verbindung stets aufrecht erhalten
werden kann.
Das Erz wird hierbei zweckmäßig im geschmolzenen oder erweichten Zustand oder
wenigstens ziemlich erweicht zugeführt, damit es allmählich in dem Ofen herabsinken und
sich in den freigelassenen Zwischenräumen zwischen den Kohlenstücken verteilen kann.
Fig. ι und 2 stellen Ausführungsformen des Ofens dar.
Fig. ι zeigt im Längsschnitt einen Ofen, der besonders zur Herstellung von Gußeisen,
Ferrosilicium, Fcrromangan und anderen ähnlichen Produkten geeignet ist.
Auf dem Tiegel B aus Kohle, welcher nach Art der gewöhnlichen elektrischen Öfen hergestellt
ist, ist ein feuerbeständiges Mauerwerk C errichtet. Der Tiegel B ist mit einer Abflußöffnung
D für das geschmolzene Metall, und der Teil C mit einer Öffnung E zum Abziehen
der Schlacke versehen, weiche Öffnungen je nach Wunsch beliebig angeordnet sein können.
An dem oberen Teil des Behälters C ist gleichsam als Schwelle ein Kohlenblock F
wagerecht oder schräg angeordnet, über welchen das Erz in den Ofen gelangt, und welcher
mit zum Erhitzen des Erzes dient. Auf diesem Block F wird das aus der Erhitzungsvorrichtung
A kommende Erz ausgebreitet. Da dieser Block/'" in das Innere von C hineinragt, so
wird das geschmolzene Erz in die Mitte der Kohlen- oder Koksbeschickung Z geführt.
Infolge der Zuführung des geschmolzenen oder erweichten Erzes in die Mitte der hohen
Kohlen- bezw. Koksschicht Z vermeidet man die Berührung der Ziegel mit der noch nicht
verbrauchten Schlacke, welche das Erz begleitet. Der Block F ist überdies leicht ersetzbar,
wenn er unbrauchbar geworden ist.
Claims (4)
1. Elektrischer Ofen mit in dem Ofenschacht und in der Ofensohle eingebauten
Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise durch eine Seitenöffnung
(A) in den Ofen eingeführte Erz unterhalb der in den Schacht (H) eingebauten
Elektrode (G) mit den in dem Ofenschacht (H) herabgleitenden und in
bekannter Weise den Slromübergang zwischen den Elektroden (G, B) vermittelnden
und hierbei gleichzeitig erhitzten Kohlcnstückchen sich mischt, zu dem Zwecke,
daß die Einwirkung des elektrischen Stromes auf das Erz in großer Ausdehnung ununterbrochen
unter steter Zuführung des Erzes und des Reduktionsmittels stattfindet.
2. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die
Einfühlungsöffnung (A) für das Erz die Reaktionsgase entweichen, um daselbst in
bekannter Weise die Erhitzung, das Erweichen oder das Schmelzen des Erzes zu bewirken, so daß es bereits im heißen bezw.
flüssigen Zustande mit den Kohlenstücken in Berührung tritt.
3. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Eintritlsöffnung (A) gegenüber der oberen Elektrode (G) ein Kohlenblock (F),
welcher in das Innere des Ofens ragt, so angeordnet ist, daß ein Teil des Stromes,
von der oberen Elektrode (G) auf das Ende des Kohlenblockes übergeht, zu dem
Zweck, die freie Kante (e) stark zu erhitzen und so das Herausfließen des erweichten
,oder geschmolzenen Erzes aus der Öffnung (A) des Zuführungsschachtes zu sichern
und ein Verstopfen der Kohlenbeschickung zu verhindern.
4. Ausführungsform des Ofens nach An-Spruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet^
daß die obere Elektrode aus einer auf dem Ofen aufliegenden starken Kohlen-PJatte
(G) besteht, die in ihrer Mitte eine Öffnung besitzt, durch Welche in bekannter
Weise die Kohlenstückchen eingeführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE142830C true DE142830C (de) |
Family
ID=410362
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT142830D Active DE142830C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE142830C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7897061B2 (en) * | 2006-02-01 | 2011-03-01 | Cabot Microelectronics Corporation | Compositions and methods for CMP of phase change alloys |
-
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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