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DE1427891C - Einrichtung zum Regeln des Abstandes der beiden Walzen aller Walzenständer in einer kontinuierlichen Walzenstraße - Google Patents

Einrichtung zum Regeln des Abstandes der beiden Walzen aller Walzenständer in einer kontinuierlichen Walzenstraße

Info

Publication number
DE1427891C
DE1427891C DE1427891C DE 1427891 C DE1427891 C DE 1427891C DE 1427891 C DE1427891 C DE 1427891C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
zero
circuit
terminal
shift register
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kennet Reed; Clark Robert Carl; South West Roanoke Va. Thompson (V.SLA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Regeln art korrigierte Differenz im Speicher für jeden Waldes Abstandes der beiden Walzen aller Walzenstän- zenständer gespeichert wird.
der in einer kontinuierlichen Walzenstraße mit einem Zum direkten Messen kann beispielsweise eine
den Istwert indirekt messenden Istwertgeber und Meßlehre verwendet werden.
einem digitalen Speicher für jeden Walzenständer, in 5 Im folgenden wird der »indirekt gemessene Istdem diesen Walzenständer betreffende Daten ein- wert« auch als »Istabstand«, »Istentfernung«, »Istschließlich der Sollwerte und indirekt gemessenen wertanzeige« und die Stellung, in der sich die Wal-Istwerte gespeichert sind, mit einem digitalen Rech- zen dann befinden, als »Iststellung« bezeichnet, ner und einer Walzenwählvorrichtung, von der nach- Der zuletzt »direkt gemessene Istwert« wird im
einander die Verbindung zwischen dem digitalen io folgenden auch als »wirklicher Abstand«, »wirkliche Rechner und den einzelnen Walzenständern herstell- Entfernung« oder »wahrer Istwert« bezeichnet, bar ist, so daß im Rechner für jeden Walzenständer Der Unterschied zwischen dem Sollabstand und
die zum Ausregeln der Regelabweichung benötigte dem Istabstand, die Regelabweichung, wird auch als Differenz zwischen dem direkt gemessenen Istwert Abstandsfehler bezeichnet. Dieser Abstandsfehler und dem Sollwert berechenbar ist. 15 wird dazu verwendet, sich selbst zu Null zu machen,
Bei bekannten Regeleinrichtungen dieser Art wird d. h. also dazu, die Walzen gegeneinander in einer zur Ermittlung der Regelabweichung (des Abstands- Richtung zu bewegen, in der der Abstandsfehler gefehlers) der Istwert des Walzenabstandes indirekt, gen Null geht. Wenn gesagt wird, der Abstandsfehler beispielsweise durch Messen des Drehwinkels des sei »fast Null«, so ist damit ein Zustand gemeint, in Walzenanstellmotors, ermittelt, weil es äußerst 20 dem der Abstandsfehler fast, aber noch nicht voll- i schwierig ist, den Abstand beim Walzen direkt zu ständig auf Null verringert worden ist. Als »Über- ι messen. Dies hat den Nachteil, daß dieses indirekte schießen« wird ein Vorgang bezeichnet, in dem die A Maß für den Istwert (der Drehwinkel) beispielsweise beiden Walzen gegenseitig in eine Stellung gebracht γ nicht die Abnutzung der Walzen, eine Änderung des werden, in der ihr Abstand kleiner als der Sollab-Walzenabstandes infolge von Temperaturschwan- 25 stand ist, so daß während dieses Vorgangs der Abkungen oder Walzdruckänderungen und durch den standsfehler durch Null gegangen ist und sein Vor-Istwertgeber (Drehwinkelgeber) bewirkte Verfäl- zeichen gewechselt hat. schungen des Istwertes wiedergibt. Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin,
Man hat bereits erkannt (deutsche Auslegeschrift daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, die feststellt, 1 083 203), daß diese Änderungen oder Verfälschun- 30 ob die nullpunktskorrigierte Differenz zwischen Sollgen allmählich den Bezugspunkt verschieben, von Abstand und Ist-Abstand gleich einem vorgegebenen dem aus der Abstand gemessen wird, und zur Abhilfe Wert oder kleiner als dieser ist. den Nullpunkt nach jedem Stich erneut dadurch Vorzugsweise ist die gespeicherte korrigierte Diffe-
wieder korrigiert, daß man die Walzen eines Ständers renz auf einen vorbestimmten Maximalwert begrenzt, nach einem Stich zusammenführt und den bei Er- 35 Zur Speicherung der nullpunktskorrigierten Differeichen eines vorbestimmten Drucks auftretenden renz dient ein Speicherregister mit mehreren Stufen, Anstellmotorstrom als Vergleichswert für die Null- in dem diese Differenz in binärer Form gespeichert Stellung der Walzen verwendet. Erst bei Erreichen ist, wobei die Registerstufe für die niedrigste Stelle dieses Motorstroms wird die Anstellregeleinrichtung auf Eins geschaltet wird, wenn die Registerstufe für eingeschaltet, die dann die Walzen bis auf den Soll- 40 die höchste Stelle im Eins-Zustand ist. abstand wieder auseinanderfährt. Diese bekannte Außerdem ist die Erfindung dadurch ausgeschaltet,
Einrichtung hat jedoch den Nachteil, daß nicht ge- daß der Speicher für eine zwischenzeitliche Speichewährleistet ist, daß die Zuordnung zwischen Druck rung der nullpunktskorrigierten Differenz einen Zwi- * und Motorstrom im Laufe des Betriebs erhalten schenspeicher aufweist, in dem diese Differenz * bleibt. Sie hängt vielmehr ab von Motorspannungs- 45 speicherbar ist, während die Berechnung abläuft, und Schwankungen, sowohl der Feld- als auch der Anker- daß ein permanenter Speicher vorgesehen ist, in den spannung, deren Schwankungen bei den hier auf- diese Differenz übertragen wird, wenn die Berechtretenden stoßartigen Belastungen selbst bei einer nung beendet ist.
sehr guten Feld- oder Ankerstromregelung (oder Schließlich ist die Erfindung noch dadurch aus-
Spannungsregelung) erheblich sein können und fer- 5° gestaltet, daß die Walzenwählvorrichtung an einer ner von der nicht stets gleichbleibenden Lager- Änderung der Verbindung zwischen dem Rechner reibung, dem Lagerspiel und anderen Faktoren. und einem Walzenständer gehindert ist, wenn der Schließlich ist auch nicht gewährleistet, daß stets bei Rechner die Berechnung der Differenzen nicht in gleichem Druck der gleiche Walzenabstand vorliegt. einer vorbestimmten Zeit beendet hat. Hier geht sehr wesentlich der sich in Abhängigkeit 55 Die Walzenwählschaltung und der Rechner von der Temperatur stark ändernde Elastizitäts- arbeiten zeitlich nacheinander für eine verschiedene modul der Walzen ein. Außerdem wird durch Anzahl von Walzenständern, d. h., es werden erst die diese Art der Nullpunktkorrektur nicht ein nicht- Größen für einen Walzenständer, dann für den lineares Übertragungsverhalten des Istwertgebers zweiten Walzenständer usw. berechnet, bis die Werte ausgeglichen. 60 für alle Walzenständer berechnet sind. Anschließend
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, aus- wird diese Folge wiederholt.
gehend von einer Einrichtung der eingangs erwähnten Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden
Art, dadurch, daß vor einem Stich für jeden Walzen- im folgenden an Hand von Zeichnungen eines Ausständer der Istwert direkt gemessen, gespeichert und führungsbeispiels näher beschrieben, während dieses Stichs im Rechner vom indirekt ge- 65 F i g. 1 ist ein Blockschaltbild für ein automatisches messenen Istwert subtrahiert und diese Differenz als Nullpunktsystem für einen Walzenabstandsregler; Nullpunktkorrektur zur Differenz zwischen Sollwert F i g. 2 zeigt die Symbole, die in den genaueren
und indirekt gemessenem Istwert addiert und die der- schematischen Schaltbildern verwendet sind;
F i g. 3 zeigt, wie die F i g. 3 A bis 3 C zusammengefügt werden müssen; die Fig. 3A bis 3C stellen, wenn sie nach F i g. 3 zusammengefügt sind, ein schematisches Schaltbild des Steuersignalgenerators dar; Fig. 4 zeigt die Schaltsteuerfolge des Systems;
F i g. 5 zeigt, wie die F i g. 5 A bis 5 c aneinandergefügt werden müssen;
Fig. 5A bis 5C zeigen schematisch die Folgewählerschaltung, sofern die F i g. 5 A bis 5 C so zusammengesetzt sind, wie es in der Fig. 5 gezeigt ist;
Fig. 6 zeigt, wie die Fig. 6A bis 6G zusammengesetzt werden müssen;
Fig. 6A bis 6G zeigen, wenn sie nach Fig. 6 zusammengesetzt sind, ein schematisches Schaltbild des zentralen Steuerrechners, in dem ein arithmetischer Baustein, ein Fehlerspeicherregister und ein Kompensationselement für das Überschießen vorgesehen sind;
Fig. 7 zeigt, wie die Fig. 7A bis 7C zusammengesetzt werden müssen;
F i g. 7 A bis 7 C zeigen schematisch ein Abstandfehlerspeicherregister sowie eine Walzenabstand-C? steuerung für einen Walzenständer;
F i g. 8 zeigt, wie die F i g. 8 A bis 8 G zusammengesetzt werden müssen;
Fi g. 8 A bis 8 G zeigen den schematischen Teil der automatischen Nullpunktsteuerung, sofern sie so zusammengesetzt sind, wie es in Fig. 8 gezeigt ist;;
F i g. 9 zeigt, wie die F i g. 9 A bis 9 C zusammengesetzt werden müssen;
F i g. 9 A bis 9 C zeigen schematisch das automatische Nullpunktspeicherregister sowie die Steuerschaltkreise, die mit jedem Walzenständer verbunden sind, sofern man die Fig. 9A bis 9C so zusammensetzt, wie es in F i g. 9 gezeigt ist.
Allgemeine Beschreibung
Nun soll auf die F i g. 1 Bezug genommen werden. Dort sind Schaltkreise 21 bis 24 für den Sollabstand und den Istabstand der Walzen vorgesehen. Jeder dieser Schaltkreise ist einem der vier Walzenständer des Walzwerks zugeordnet und zeigt den Sollabstand sowie den Istabstand für die Walzen in einem be- φ stimmten Walzenständer an. Jedem der vier Walzenständer ist eine der Walzenabstandssteuerschaltungen 25 bis 28 zugeordnet, von denen jede die Bewegung der Walzen in dem betreffenden Walzenständer regelt.
Eine Folgewählschaltung 29 arbeitet in einem ganz bestimmten Zeitzyklus, der in eine bestimmte Anzahl von Wortzeiten unterteilt ist. In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Zeitzyklus in 64 verschiedene Wortzeiten unterteilt. Während einer jeder Wortzeit wird die Verbindung mit einem bestimmten Walzenständer hergestellt, um den Abstandsfehler für diesen bestimmten Walzenfehler berechnen zu können. Die Verbindung zu einem Walzenständer kann häufiger als nur einmal während eines Steuerzyklus hergestellt werden. Die Folgesteuerschaltung 29 wählt aus den Schaltkreisen 21 bis 24 für den Sollabstand und den Istabstand sowie aus einer den Abstandssteuerschaltungen 25 bis 28 den jeweils entsprechenden aus.
Der zentrale Steuerrechner 31 nimmt die Werte für den Sollabstand und den Istabstand für den ausgewählten Walzenständer auf und errechnet dann für diesen bestimmten Walzenständer den Abstandsfehler.
Die Kompensationsschaltung 33 für das Überschießen addiert automatisch einen Kompensationswert hinzu, um das Überschießen auszugleichen, das sonst auftreten könnte, wenn man die Walzen aufeinander zu bewegt.
Jede der Walzenabstandssteuerungen 25 bis 28 verwendet den Abstandsfehler, der durch den zentralen Steuerrechner 31 berechnet ist, zum Verschieben der Walzen auf die Sollentfernung hin.
ίο In der Fig. 1 sind nur vier Walzenständer dargestellt. Es können aber beliebig viele Walzenständer gesteuert werden. Mit der Ausführungsform, die der anschließenden genaueren Beschreibung zugrunde gelegt ist, ist es möglich, 64 Walzenständer oder Unterkombinationen zu steuern. Die Walzen selber sowie ihre Antriebsmotore sind in den Figuren nicht gezeigt, da sie bekannt sind und für die Erfindung keine Bedeutung haben.
Nie Nullpunktskorrekturschaltungen 35 bis 38
ao dienen dazu, den Nullpunktskorrekturwert zu speichern und einzuführen, sobald er berechnet worden ist. In die Schaltkreise 21 bis 24 wird der gemessene wirkliche Abstand zwischen zwei Walzen eingegeben, sobald er gemessen worden ist. Außerdem zeigen die Schaltkreise 21 bis 24 auch den Istabstand für die Walzen in einem jeden Walzenständer an.
Wirkungsweise
Der Sollabstand für jeden der Walzenständer kann auf vielfache Weise bestimmt werden. Er kann beispielsweise von dem Bedienungspersonal eingegeben werden, je nachdem auf welche Stärke das fertige Gut ausgewalzt werden soll. Der Sollabstand kann auch aus einem Rechner stammen und in dem entsprechenden der Schaltkreise 21 bis 24 für den Sollabstand und den Istabstand gespeichert sein. In diesem Schaltkreis für den Sollabstand und den Istabstand ist auch die wirkliche Entfernung gespeichert. Während der Nullpunktskorrekturwert bestimmt wird, werden die Walzvorgänge sowie die Bewegungen der Walzen selber angehalten. Zu Beginn wird der Abstand zwischen zwei Walzen genau ausgemessen. Das kann man beispielsweise durch das Ausmessen des Abstandes mit Hilfe von Meßlehren oder mit Hilfe von Fotozellen durchführen. Dieser Meßwert für den wirklichen Abstand zwischen einem jeden Walzenpaar wird in den entsprechenden Schaltkreis 21 bis 24 für den Sollabstand und den Istabstand eingegeben.
Die Folgewählschaltung 29 stellt nacheinander die Verbindung zu den einzelnen Walzenständern her, und das zentrale Steuerrechenelement 31 berechnet den Nullpunktskorrekturwert, und zwar dadurch, daß es den Meßwert für die wirkliche Entfernung von der angezeigten Istentfernung zwischen zwei Walzen abzieht.
Die Nullpunktskorrekturschaltkreise 35 bis 38 lösen jeder für sich die Speicherung der Nullpunktskorrekturwerten in sich selber aus, sowie diese Korrekturwerte berechnet worden sind.
Wenn die Nullpunktskorrekturwerte für jeden Walzenständer bestimmt und in dem entsprechenden Nullpunktskorrekturelement 35 bis 38 gespeichert sind, kann das ganze Walzwerk wieder anlaufen, und
t>5 außerdem kann mit der Einstellung der Walzen in einem jeden Walzenständer fortgefahren werden.
Während der Bestimmung des Fehlerabstandes für einen bestimmten Walzenständer wird der Nullpunkts-
korrekturwert in den zentralen Steuerrechner 31 eingegeben und dort von dem angezeigten Istabstand subtrahiert, so daß sich ein korrigierter Istabstand ergibt, der genau die tatsächliche Entfernung zwischen zwei Rollen anzeigt.
Der Sollabstand kann für jeden Walzenständer auf mehrere Weise bestimmt werden. Er kann beispielsweise von dem Bedienungspersonal eingegeben werden, er kann von der Stärke des Walzgutes abhängen, oder er kann von einem Rechner herstammen und in den entsprechenden Schaltkreisen 21 bis 24 für den entsprechenden Walzenständer gespeichert sein. In diesen Schaltkreisen für den Sollabstand und den Istabstand 21 bis 24 ist außerdem die wirkliche Entfernung zwischen den Walzen eines Walzenständers gespeichert.
Die Folgesteuerschaltung 29 stellt nun in einer vorbestimmten Reihenfolge die Verbindungen zu einem bestimmten Walzenständer her. Dieser Schaltkreis verbindet also den Schaltkreis 21 für den Sollabstand und den Istabstand des Walzenständers 1 sowie das Abstandssteuerelement 29 für den Walzenständer 1 mit dem zentralen Steuerrechner 31.
Der zentrale Steuerrechner 31 vergleicht den Sollabstand zwischen den Walzen des Walzenständers 1 mit dem Istabstand der Walzen des Walzenständers 1 und gibt einen Abstandsfehler ab. der nach Größe und Richtung der Entfernung zwischen dem Sollabstand und dem Istabstand zwischen diesen beiden Walzen entspricht. Außerdem wird in dem zentralen Steuerrechner von dem Kompensationsschaltkreis 33 für das Überschießen automatisch ein Kompensationswert eingegeben, der das Überschießen ausgleicht, das entstehen kann, wenn die beiden Walzen aufeinander zu bewegt werden.
Wenn der Abstandsfehler eine vorbestimmte Größe übersteigt, werden die beiden Walzen mit der höchsten Antriebsgeschwindigkeit aufeinander zu bewegt.
Eine Zahl, die einen Fehler »fast Null« anzeigt, wird ständig mit dem Abstandsfehler verglichen. Wenn der Wert des Abstandsfehlers gleich oder kleiner als diese Zahl ist, wird auf den Leitungen 35 bis 38 dafür ein Anzeigesignal abgegeben. Dieses Anzeigesignal wird in der entsprechenden Abstandssteuerschaltung 25 bis 28 für die Walzenständer gespeichert.
Wenn der Abstandsfehler für den Walzenständer 1 errechnet ist, wird er in dem Abstandssteuerschaltkreis 25 für den Walzenständer 1 gespeichert. Anschließend stellt die Folgewählschaltung 29 die Verbindung mit dem nächsten Walzenständer her, um den Abstandsfehler auch für diesen Walzenständer zu berechnen.
Der Abstandsfehler, der in dem Abstandssteuerschaltkreis 25 für den Walzenständer 1 gespeichert ist. sorgt nun dafür, daß die Walzen auf die Sollentfernung zu bewegt werden. Je nachdem, wie nun die Reihenfolge aussieht, die durch den Folgewähler 29 bestimmt ist, wird während des nächsten Steuerzyklus oder auch in demselben Steuerzyklus, nur etwas später, die Verbindung mit dem Walzenständer 1 wiederum hergestellt. Dann wird der Sollabstand erneut mit dem Istabstand verglichen, um den Abstandsfehler zu bestimmen. Der Sollabstand kann zu diesem Zeitpunkt noch derselbe wie bei der vorigen Fehlerbestimmung sein, oder er kann auch bereits geändert worden sein.
Die Berechnung des Abstandsfehlers zur Steuerung des Abstandes zwischen den Walzen eines Walzenständers wird während nachfolgender Steuerzyklen laufend fortgesetzt.
Auf diese Weise wird für die verschiedenen Walzenständer ein genauer Walzenabstand mit gleichbleibender Genauigkeit aufrechterhalten. Dieses Steuersystem ist wirtschaftlich, da nur ein einziges Steuerrechenelement notwendig ist, um den Abstandsfehler zu bestimmen. Wenn es notwendig ist, können mit diesem zentralen Steuerrechner auch noch andere Größen berücksichtigt werden, sowie sie berechnet sind. Als Beispiel dafür sei der bereits beschriebene Kompensationswert für das Überschießen angegeben.
Symbole und Bezeichnungen
In der nachfolgenden genaueren Beschreibung wird der Ausdruck Eins-Signal dann verwendet, wenn es sich um ein -6-V-Signal handelt. Der Ausdruck »Null-Signal« bezieht sich dagegen auf ein Signal von O V Spannung oder von Erdpotential.
Die Symbole, die in der nachfolgenden genaueren Beschreibung der Regelung des Walzenabstands beschrieben werden, sind in den Fig. 2A bis 2P gezeigt. Bei all den Elementen, die gezeigt sind, liegen die Eingangsanschlüsse üblicherweise auf der linken Seite und die Ausgangsanschlüsse auf der rechten Seite der Symbole.
Verstärker
Die Fig. 2A zeigt das Symbol für einen Verstärker. Legt man an den Eingangsanschluß eines Verstärkers ein Eins-Signal an, so fließt ein Strom durch eine Last, die zwischen den Ausgangsanschluß des Verstärkers und den negativen Pol der Stromversorgung geschaltet ist.
UND-NICHT-Schaltung
Die Fig. 2B zeigt das Symbol für die UND-NICHT-Schaltung. An dem Ausgangsanschluß einer UND-NICHT-Schaltung entsteht dann und nur dann ein Eins-Signal, wenn an allen Eingangsanschlüssen dieser UND-NICHT-Schaltung Null-Signale anliegen.
Diese UND-NICHT-Schaltung kann zwei oder auch mehrere Eingänge haben. Wenn an allen Eingängen positive Impulse anliegen, so rufen auch diese positiven Impulse die gleiche Wirkung wie Null-Signale hervor. Wenn an einem oder an mehreren der Eingangsanschlüsse Eins-Signale anliegen, so gibt der Aus"gangsanschluß der UND-NICHT-Schaltung ein Null-Signal ab.
Umkehrstufe
F i g. 2 C zeigt das grundlegende Symbol für eine Umkehrstufe. Am Ausgang der Umkehrstufe wird dann ein Eins-Signal erzeugt, wenn an ihrem Eingang ein Null-Signal anliegt. Andererseits bringt ein Eins-Signal an dem Eingangsanschluß der Umkehrstufe ein Null-Signal an ihrem Ausgang hervor. Der kleine Kreis, der dem Ausgangsanschluß der Umkehrstufe hinzugefügt ist. soll anzeigen, daß es sich um ein Aussanassianal umsekehrter Polarität handelt.
Umkehr-ODER-Schaltung
Fi g. 2 D zeigt das Symbol für die Umkehr-ODER-Schaltung. Am Auscanc einer Umkehr-ODER-Schal-
tung wird dann ein Eins-Signal erzeugt, wenn an finden können. Legt man an den SET-Anschluß ein einem oder mehreren ihrer Eingänge Null-Signale Eins-Signal an, so wird der Zählerbit in den Einsanliegen. Der kleine Kreis, der dem Ausgangs- Zustand umgeschaltet, so daß am Eins-Ausgang ein anschluß der Umkehr-ODER-Schaltung hinzugefügt Eins-Signal und am Null-Ausgang ein Null-Signal erist, soll auf das Ausgangssignal umgekehrter Polarität 5 scheint. Wird dieses Eins-Signal am Eingang weggehinweisen. nommen, so bleibt dieses Eins-Signal am Ausgangs-TT . ., anschluß so lange bestehen, bis am Eingangsanschluß univiDrator RST (Nuii_Eingang) em weiteres Eins-Signal er-
Die Fig. 2E zeigt das Symbol für einen Uni- scheint. Zu diesem Zeitpunkt wird aus dem Einsvibrator. Wenn man an den oberen Eingangsanschluß io Signal am Eins-Ausgang ein Null-Signal, und am einen negativen Impuls oder eine Spannungsstufe an- Null-Ausgang erscheint ein Eins-Signal. Der Zählerlegt oder wenn man an den unteren Eingangsanschluß bit verbleibt so lange in diesem Zustand, der als einen positiven Impuls oder eine positive Spannungs- Null-Zustand bezeichnet wird, bis an den Anschluß stufe anlegt, wird am oberen Ausgangsanschluß ein SET erneut ein Eins-Signal angelegt wird. Darüber Impuls erzeugt, dessen Vorderkante ins Negative 15 hinaus kehrt ein positiver Impuls, der an dem Eingeht, und am unteren Ausgangsanschluß entsteht ein gangsanschluß einläuft, den Zustand des Zählerbits Impuls, dessen vordere Kante ins Positive geht. Beide um. Wenn sich der Zählerbit also in seinem Eins-Ausgangsimpulse sind gleichzeitig verfügbar, unab- Zustand befand, so geht er auf diesen positiven Imhängig davon, an welchem der beiden Eingangs- puls in den Null-Zustand über-, und umgekehrt. Das anschlüsse das Eingangssignal anliegt. Die Dauer des 20 Umschalten des Zählerbits wird von der positiven Ausgangsimpulses kann durch die Größe der Kapazi- Flanke des Eingangsimpulses ausgelöst. An den Einstät eingestellt werden, die in den Univibrator einge- und den Null-Ausgängen liegen Signale an, deren schaltet ist. Polarität entgegengesetzt ist, es sei denn, daß an die
ODER-Schaltung Anschlüsse SET und RST gleichzeitig Eins-Signale
25 angelegt werden. In diesem Fall liegen an beiden
Die Fig. 2F zeigt das Symbol für eine ODER- Ausgangsanschlüssen Null-Signale an.
Schaltung. Am Ausgangsanschluß einer ODER-Schaltung entsteht dann ein Eins-Signal, wenn an Schieberegister
mindestens einem Eingangsanschluß dieser Schaltung
ebenfalls ein Eins-Signal anliegt. Eine ODER-Schal- 30 Die Fig. 2M zeigt das Symbol für ein Schiebetung und damit ihr Symbol kann mit zwei oder auch register. Dieser Schaltkreis ähnelt dem Zählerbit aus
mehreren Eingangsanschlüssen ausgerüstet sein. Fig. 1, der oben bereits beschrieben worden ist. Es
. .. sind hier nur noch zusätzliche Anschlüsse STl und
Zeitverzögerung ST0 vorgesehe]3. Wenn ein Signai an den Anschluß
Fig. 2G zeigt das Symbol für ein Zeitverzöge- 35 SET angelegt wird, geht das Schieberegister in den rungsglied. Bei einem Zeitverzögerungsglied wird am Eins-Zustand über, so daß am Eins-Ausgang des Ausgangsanschluß eine bestimmte Zeitspanne, nach- Schieberegisters ein Eins-Signal erscheint. Dieses dem ein Eins-Signal am Eingangsanschluß ver- Eins-Signal bleibt auch dann erhalten, wenn das schwunden ist, ein Ausgangssignal erzeugt. Eins-Signal am Ausgang verschwindet. Dieses
40 Schieberegisterbit bleibt dann so lange im Eins-Zu-
Pule stand, bis er wieder auf Null zurückgestellt wird. Ein
Die Fig. 2H zeigt das Symbol, das für die Er- Eins-Signal am AnschlußRST bringt das Schieberegerspule eines Relais verwendet wird. Die Erreger- register in den Nüll-Zustand zurück, und am Nullspule wird dadurch erregt, daß man an die Spule ein Ausgang des Schieberegisters erscheint ein Eins-Si-Eins-Signal anlegt. 45 gnal. In diesem Null-Zustand verbleibt das Schiebe-
Register register so lange, bis es wieder in den Eins-Zustand
zurückgebracht wird. Wenn an den Anschlüssen RST
Fig. 21 zeigt das. Symbol, das zur Darstellung und SET gleichzeitig Eins-Signale anliegen, so sind
eines Registers verwendet wird. an beiden Ausgangsanschlüssen des Schieberegisters
ρ . . , , 50 Null-Signale vorhanden. Wenn nun zusätzlich an
KeiaisKontaKte dem ^^„β ST1 ein Eins-Signal anliegt, am An-
DieFig. 2 J zeigt das Symbol, das zur Darstellung schlußiTO ein Null-Signal und am Anschluß PL normalerweise geöffneter Relaiskontakte verwendet ein positiver Impuls, so wird die Schieberegisterspule wird, während das Symbol aus der Fig. 2K nor- in den Eins-Zustand gebracht, und am Eins-Ausgang malerweise geschlossene Relaiskontakte darstellt. 55 der Schieberegisterstufe erscheint ein Eins-Signal. Diese Kontakte werden geöffnet und geschlossen, Wenn dagegen an dem Anschluß STO ein Eins-Signal wenn man die entsprechet^ Relaisspule erregt oder anliegt und am Anschluß STl ein Null-Signal erden Strom von dieser Spule u gehaltet. scheint und außerdem an den Anschluß PUL ein Im- _..,. " puls angelegt wird, geht das Schieberegister in den
60 Null-Zustand über, und an seinem Null-Ausgang er-
Die F i g. 2 L zeigt das Symbol für einen Zähler. scheint ein Eins-Signal. Die Schaltvorgänge in dem
Der Ausdruck »Bit« wird hier in zweierlei Bedeutung Schieberegister, d. h. das Verschieben der Signale
.•erwendet. Erstens bedeutet er eine Binärziffer, ande- von Anschluß zu Anschluß tritt auf, wenn die posi-
"erseits wird er auch für einen Schaltkreis verwendet, tive Flanke des positiven Impulses an dem Eingangs-
vie beispielsweise für einen Zähler, dessen Zähl- 65 anschluß PUL erscheint. Der Ein-Ausgangsanschluß
:apazität gerade einer Binärziffer entspricht. Schaltet und der Null-Ausgangsanschluß haben immer ent-
7ian mehrere Zählerbits in Kaskade hintereinander, gegengesetzte Polarität, sofern nicht gleichzeitig an
ο entsteht ein Zähler, in dem viele Bits Aufnahme die Anschlüsse STl und STO ein Eins-Signal ange-
io In der anschließenden genaueren Beschreibung können Eingangsanschlüsse und Ausgangsanschlüsse in einer Figur mit Eingangs- und Ausgangsanschlüssen und anderen Figuren verbunden sein, es kann auch auftreten, daß die Erregerspule eines Relais Kontakte in einer anderen Figur öffnet oder schließt. In diesem Fall ist neben oder unter den Anschluß, die Spulen oder die Kontakte die Figurennummer in Klammern gesetzt, die durch einen Strich von einer Bezugsziffer getrennt ist. Dadurch soll die Figurennummer sowie die Bezugsziffer des Anschlusses gekennzeichnet sein, mit dem dieser Anschluß verbunden ist, oder auch die Spule oder der Kontakt, die dieser Stelle zugeordnet sind. So bedeutet beispielsweise die Bezeichnung (F i g. 7 —126) unter oder neben einer Spule, daß zu der Spule der Kontakt 126 in Fig. 7 gehört. Auf die gleiche Weise zeigt die Bezeichnung (F i g. 8 —136) neben einem Anschluß an, daß dieser Anschluß mit dem Anschluß 136 in der F i g. 8 verbunden ist. Wenn eine Bezugsziffer unterstrichen ist, so bedeutet sie einen normalerweise geschlossenen Kontakt.
Die folgenden Ausdrücke werden durchweg in der genaueren Beschreibung verwendet.
Impuls
Als Impuls wird ein Signal bezeichnet, das kurzer als 50 Mikrosekunden ist. Das Signal kann entweder ein positives Signal von OVoIt oder ein negatives Signal von — 6VoIt sein, je nachdem, mit welcher Spannung die Steuervorrichtung gesteuert werden kann, die gerade erörtert wird.
Zeitgeberimpuls
Unter Zeitgeberimpuls soll eine Signalfolge verstanden sein, die kontinuierlich mit einem regelmäßigen 50-Mikrosekunden-Abstand erscheint.
Ziffernzeit
Wie man dieser Wertetabelle entnehmen kann, 4<> Als Ziffernzeit ist ein 50-Mikrosekunden-Zeitinterkann die binäre Addierstufe binäre Zahlen addieren vall gemeint, das mit dem Beginn eines Zeitgeberund gibt das Ergebnis und eine Übertragungsinfor- impulses anfängt und mit dem Beginn des nächsten mation ab. Zeitgeberimpulses endet.
legt ist. In diesem Falle verbleibt der Ausgang in seinem bisherigen Zustand.
Exklusiv-ODER-Schaltung
F i g. 2 N zeigt das Symbol für die Exklusiv-ODER-Schaltung. Eine Exklusiv-ODER-Schaltung gibt dann an ihrem Ausgang ein Eins-Signal ab, wenn ihre Eingangssignale voneinander verschieden sind, während am Ausgang ein Null-Signal erzeugt wird, wenn die Eingangssignale gleich sind.
Binäre Addierstufe
Fig. 2O zeigt das Symbol für eine Binär-Additionsstufe. Die binäre Addierstufe addiert zwei Eingänge sowie ein Übertragsignal und erzeugt eine Kombination von Eins-Ausgangssignalen an ihrem Eins-Ausgang, ihrem Null-Ausgang, ihrem C-Ausgang (Übertrag) und an ihrem CO-Ausgang (kein Übertrag). Durch diese Kombination der Ausgangssignale wird das Ergebnis der binären Addition der drei Eingangssignale angezeigt. Die Wertetabelle, die Ausgangssignale bei vorgegebenen Eingangssignalen anzeigt, ist weiter unten gezeigt.
Verwendete Symbole: 0 zeigt ein Null-Volt-Signal oder ein Signal von Erdpotential an. 1 bedeutet ein — 6 V-Signal, d. h. ein Eins-Signal.
Eingangsanschlüsse Y C Ausgangsanschlüsse 1 CO 0
X 0 0 C 1 0 1
1 0 0 1 0 1 1 0
2 0 1 0 0 1 1 0
3 0 1 1 0 0 0 1
4 0 0 0 1 1 1 0
5 1 0 1 0 0 0 1
6 1 1 0 1 0 0 1
7 1 1
35
Relais-Flipflop
45
Das Symbol für einen Relais-Flipflop ist in der Fig. 2P gezeigt. Die Kontakte sind normalerweise offen. Wenn an den Halteeingangsanschluß ein Signal angelegt wird, hat ein Null-Signal, das an dem /N-Eingangsanschluß erscheint, keinen Einfluß. Der Relais-Flipflop verbleibt in dem Zustand, in dem er sich befand, bevor das Eins-Signal oder das Null-Signal angelegt wurde. Wenn dagegen an dem Halteeingangsanschluß ein Null-Signal anliegt und an den Eingangsanschluß IN ein Eins-Signal angelegt wird, werden die Kontakte geschlossen, so daß am Ausgangsanschluß ein Eins-Signal erscheint. Wenn dann anschließend an den Halteanschluß ein Eins-Signal angelegt wird, bleiben die Kontakte so lange geschlossen, bis das Eins-Signal am Halteanschluß wieder verschwindet. Wenn nun das Eins-Signal am Halteanschluß wieder verschwindet und ein Null-Signal an den Anschluß IN angelegt wird, öffnen sich die Kontakte, und am Ausgangsanschluß erscheint ein Null-Signal.
Die einzelnen Schaltkreise, die in dieser Beschreibung verwendet sind, sind alle Standardschaltkreise, die in der Technik "Ut bekannt sind.
Spannungsstufe
Als Spannungsstufe soll ein Signal bezeichnet werden, das einen Potentialwert über eine Zeit von 50 Mikrosekunden oder länger aufrechterhält.
Wortzeit
Als Wortzeit wird eine Zeitspanne bezeichnet, die aus 14 Ziffernzeiten besteht. Die Wortzeit beginnt mit dem Anfang der Ziffernzeit, in der eine Berechnung in dem zentralen Rechner beginnt. Die Wortzeit endet mit der nächsten Wiederholung die(s,e,r Ziffernzeit. Man kann die Wortzei'V'".~i nis 'diejenige Zeit ausdrücken, die zwischr""uem Auftreten einer Spannungsstufe am Ausg J.»g OT und dem Auftreten der nächsten Spannungsstufe am Ausgang OT liegt. Diese 50-Mikrosekunden-Zeitgeberimpulse können auf Wunsch durch bekannte Maßnahmen geändert werden.
Beschreibung der Einzelteile
Der Steuersignalgenerator
Das gesamte Walzenabstandssteuersystem arbeitet nach einem Zeitzyklus, der in 64 Wortzeiten unterteilt ist. Während einer jeden Wortzeit kann die Stcl-
lung eines anderen Regel- und Stellgliedes für einen der Walzenständer berechnet werden. Jede Wortzeit ist in 14 Ziffern zeitlich unterteilt, die hier von der Zeit 0 bis zur Zeit 13 gezählt werden. Jede Ziffernzeit ist 50 Mikrosekunden lang.
Der Signalsteuergenerator, der in der F i g. 3 gezeigt ist, gibt 14 Zeitgeberimpulse ab, so daß eine Wortzeit aus 14 Ziffernzeiten entsteht.
Der Signalsteuergenerator gibt außerdem noch eine Anzahl anderer Steuerimpulse und Spannungsstufen ab, die zur Steuerung und Regelung der Vorgänge in dem ganzen System verwendet werden. Die Zeitgeberimpulse, die Steuerimpulse und die Spannungssrufe sind in der Fi g. 4 gezeigt.
Ein Impulsgenerator 101 gibt alle 50 Mikrosekun- 1S den einen Impuls ab, der von einem Univibrator 103 auf einen Zeitgeberimpuls von 13,3 Mikrosekunden Länge gedehnt wird. Das ist in dem Zeitgeberdiagramm nach Fig.4 in dem Impulszug mit der Bezugsziffer 1 gezeigt. Die Zeitgeberimpulse vom Ausgangsanschluß E des Univibrators 103, die Einsimpulse sind, werden dem Umkehrverstärker 105 zugeführt und in Null-Impulse umgewandelt. Diese Null-Impulse werden dann den Impulseingängen P UL der Schieberegisterstufe 110 bis 116 zugeführt. Der Null-Impuls vom Ausgang L des Univibrators 103 wird in einen Eins-Impuls umgekehrt, und zwar über einen Umkehrverstärker 104. Sie werden dann als AU-Impulse am Anschluß 106 abgegeben (Impulszug 1). ,
Ablauf im Signalsteuergenerator
Bevor nun irgendein Zeitgeberimpuls an den Signalsteuergenerator angelegt wird, werden die Schieberegisterstufen 110 bis 115 in den NuIl-Zustand gebracht, während die Schieberegisterstufe 116 in den Eins-Zustand umgeschaltet wird. Wenn sich die Schieberegisterstufe 116 in dem Eins-Zustand befindet, gibt sie an ihrem Ausgang E ein Eins-Signal ab, das mit Hilfe eines Umkehrverstärkers 117 in ein Null-Signal umgewandelt wird, und als Null-Signal dem Anschluß M der UND-NICHT-Schaltung 119 zugeleitet wird. Der Anschluß N der UND-NICHT-Schaltung 119 erhält zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ein Null-Signal, und außerdem liegen auch an allen Eingängen der ODER-Schaltung 121 und 123 Null-Signale an. Auch der Anschluß F der ODER-Schaltung 121 empfängt ein Null-Signal zu diesem Zeitpunkt, da das Eins-Signal am Ausgangsanschluß 1 der Schieberegisterstufe 110, die sich in ihrem Null-Zustand befindet, durch die Umkehr-ODER-Schaltung 125 in ein Null-Signal umgewandelt worden ist. Die Schieberegisterstufe 111, die ebenfalls auf Null steht, liefert von ihrem Ausgangsanschluß P ein Null-Signal an den Anschluß H der ODER-Schaltung 121. Die Schieberegisterstufe 112 liefert in ihrem NuIl-Zustand von ihrem Anschluß E her an den Anschluß / der ODER-Schaltung 121 ebenfalls ein Null-Sienal. Das Null-Signal am Anschluß .K der ODER-Schaltung 121 wird von dem Ausgangsanschluß P der Schieberegisterstufe 113 geliefert, da auch diese Schieberegisterstufe in ihrem Null-Zustand ist. Auch die Schieberegisterstufe 114 befindet sich in ihrem Null-Zustand. Sie liefert daher von ihrem Ausgangsanschluß E an den Anschluß R der ODER-Schaltung 123 ebenfalls ein Null-Signal. Da auch die Schieberegisterstufe 115 in ihrem Null-Zustand ist, gibt sie sin Null-Signal von ihrem Ausgang P an den Anschluß T der ODER-Schaltung 123 ab. Daher geben sowohl die ODER-Schaltung 121 als auch die ODER-Schaltung 123 an den Anschluß N der UND-NICHT-Schaltung 119 ein Null-Signal ab. Am Ausgang der UND-NICHT-Schaltung 119 entsteht daher ein Eins-Signal, das in der Umkehr-ODER-Schaltung 125 in ein Null-Signal umgewandelt wird, so daß an dem Anschluß STl der Schieberegisterstufe 116 ein Null-Signal anliegt.
Das Eins-Signal, das am Anschluß E der Schieberegisterstufe 116 erzeugt ist, da diese Schieberegisterstufe im Eins-Zustand ist, wird durch den Umkehrverstärker 117 in ein Null-Signal umgewandelt und ebenfalls dem Anschluß R der Umkehr-ODER-Schaltung 127 zugeführt. Im Anschluß T der Umkehr-ODER-Schaltung 127 liegt zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ein Null-Signal an, das von dem Anschluß P der Schieberegisterstufe 115 stammt, da sich diese Schieberegisterstufe 115 im Null-Zustand befindet. Die Umkehr-ODER-Schaltung 127 erzeugt daher zu diesem Zeitpunkt ein Eins-Signal, das durch die ODER-Schaltung 129 hindurchläuft und an den Anschluß STO der Schieberegisterstufe 110 zurückgeführt wird.
Erster Zeitgeberimpuls
Der erste Zeitgeberimpuls, der in dem Zeitdiagramm der Fig. 4 gezeigt ist, tritt zum Zeitpunkt 0 der Wortzeit auf und wird von dem Impulsgenerator 101 geliefert. Dieser Zeitgeberimpuls wird durch den Univibrator 103 auf 13,3 Mikrosekunden Länge gedehnt und anschließend durch den Umkehrverstärker 105 in einen Null-Impuls umgewandelt. Er wird dann den Pi/L-Eingängen der Schieberegisterstufe 110 bis 116 zugeführt. An den STO-Anschlüssen der Schieberegisterstufe 110 bis 116 liegt ein Eins-Signal an, so daß die Schieberegisterstufen 110 bis 115 in ihrem Null-Zustand verbleiben und die Schieberegisterstufe 116 zum Zeitpunkt 0 von der positiven Flanke des Zeitgeberimpulses aus dem Eins-Zustand in den Null-Zustand umgeschaltet wird.
ΟΓ-Spannungsstufe
Wenn die Schieberegisterstufe 116 auf Null zurückgeschaltet ist, wird das Null-Signal, das dann am Anschluß E der Schieberegisterstufe 116 anliegt, durch den Umkehrverstärker 117 in ein Eins-Signal umgewandelt. Daher wird am Ausgangsanschluß 131 ein Eins-Signal erzeugt, das als ΟΓ-Spannungsstufe zum Zeitpunkt Null verwendet wird, wie es in dem Zeitgeberdiagramm in F i g. 4 im Impulszug 2 gezeigt ist.
LT-Spannungsstufe
Wenn die Schieberegisterstufe 116 im Null-Zustand ist, wird das Eins-Signal vom Ausgang des Umkehrverstärkers 117 an den Anschluß M der UND-NICHT-Schaltung 119 angelegt. Dadurch gibt die UND-NICHT-Schaltung 119 zu diesem Zeitpunkt am Ausgangsanschluß 133 ein Null-Signal ab. Dieses Null-Signal ist die LT-Spannungsstufe die in dem Zeitgeberdiagramm aus F i g. 4 als Impulszug 3 gezeigt ist und vom Zeitpunkt 0 bis zum Zeitpunkt 13 andauert.
PH- und FßO-Spannungsstufe
Wenn die Schieberegisterstufe 116 in den Null-Zustand geschaltet worden ist, wird das Eins-Signal an
ihrem Anschluß L durch den Umkehrverstärker 135 in ein Null-Signal umgewandelt und am Pi7-Ausgangsanschluß 137 angelegt. Das ist in dem Zeitgeberdiagramm als Impulszug 5 gezeigt. Das Null-Signal, das am Anschluß E anliegt, wird durch den Umkehrverstärker 155 in ein Eins-Signal umgewandelt und am Anschluß 157 als Pi/O-Spannungsstufe abgegeben. Das ist der Impulszug 4 aus F i g. 4.
A F-Impuls
Das Eins-Signal vom Anschluß L des Schieberegisters 116 wird auch einem Univibrator 139 zugeführt. Dieser Univibrator erzeugt einen Null-Impuls von 20 Mikrosekunden Dauer, der durch den Umkehrverstärker 141 in einen Eins-Impuls umgewandelt wird und am Ausgangsanschluß 143 als A F-Impuls anliegt. Das ist im Zeitgeberdiagramm als Impulszug 6 gezeigt.
Der Null-Impuls vom Ausgang W des Univibrators 139, der zur Zeit 0 entsteht, wird an den Anschluß M der ODER-Schaltung 145 angelegt. Für 13,3 Mikrosekungen von dieser Null-Zeit an wird der Eins-Impuls vom Anschluß E des Univibrators 103 an den Anschluß N der ODER-Tor-Schaltung 145 angelegt. Dann wird es durch den Umkehrverstärker 147 in ein Eins-Signal umgewandelt und als Null-OTX-Signal für 13,3 Mikrosekunden an den Anschluß 149 angelegt. Das Eins-Signal, das an dem Umkehrverstärker 147 angelegen hat, verschwindet nach 13,3 MikroSekunden, und das Null-Signal wird in dem Umkehrverstärker 147 in ein Eins-Signal umgewandelt und an den Ausgagnsanschluß 149 als ΟΓΛΓ-Impuls abgegeben. Das ist in dem Zeitdiagramm als Impulszug 7 gezeigt.
A FO-Impuls
Das Eins-Signal aus dem A F-Umkehrverstärker 141 wird in dem Umkehrverstärker 151 in ein Null-Signal umgewandelt und ergibt den A FO-Impulszug, der in der F i g. 4 als Impulszug 8 gezeigt ist.
OTXO-Impuls
Das Signal auf dem OPX-Umkehrverstärker 147 wird in dem Umkehrverstärker 143 umgewandelt und als OTATO-Impuls angegeben. Das ist in dem Zeitdiagramm als Impulszug 9 gezeigt.
A JiCO-Spannungsstuf e
Der AKO-Jmpuls wird von dem Eins-Ausgangsanschluß E der Schieberegisterstufe 116 sowie von dem Eins-Ausgangsanschluß der Schieberegisterstufe 115 abgeleitet. Wenn beide Schieberegisterstufen 115 und 116 auf Null zurückgeschaltet sind, wird ein Signal an den Anschluß T der Umkehr-ODER-Schaltung 147 sowie ein Eins-Signal an den Anschluß R abgegeben, so daß am /i/iO-Ausgangsanschluß 159 ein Null-Signal erzeugt wird. Das ist in dem Zeitdiagramm als Impulszug 10 gezeigt.
Das Eins-Signal, das von dem Umkehrverstärker 117 stammt, wird außerdem der Umkehr-ODER-Schaltung 127 zugeführt. Die Umkehr-ODER-Schaltung 127 gibt daher zu diesem Zeitpunkt ein Null-Signal ab, das durch die ODER-Schaltung 129 hindurchläuft und dem 5Γ O-Anschluß der Schieberegisterstufe 110 zugeführt wird. Wenn das Schieberegister 110 im Null-Zustand ist, empfängt der Anschluß STl der Schieberegisterstufe 110 vom Anschluß L der Schieberegisterstufe 110 ein Eins-Signal.
Zeit-Eins
Der zweite Zeitgeberimpuls, der zum Zeitpunkt 1 an den Pt/L-Eingangsanschluß der Schieberegisterstufe 110 angelegt wird, schaltet die Schieberegisterstufe 110 in den Eins-Zustand um. Die Schieberegisterstufen 111 bis 116 führen an ihren STO-Eingängen Eins-Signale, die von den Null-Ausgängen der vorstehenden Schieberegisterstufe stammen, so daß sie im Null-Zustand verbleiben.
TÄO-Impulse
Wenn die Schieberegisterstufe 110 im Eins-Zustand ist, erzeugt sie ein Eins-Signal, das in dem Umkehrverstärker 160 in ein Null-Signal umgewandelt und an dem Ausgangsanschluß 170 als lPi?O-Impuls erscheint. Das ist im Impulszug 11 des Zeitgeberdiagramms gezeigt.
Wenn die Schieberegisterstufe 110 in den Eins-Zustand umgeschaltet wird, wie es bereits beschrieben ist, läuft das Umschalten in der nachfolgenden Schieberegisterstufe aufeinanderfolgend mit jedem Zeitgeberimpuls ab. Das geschieht auf die gleiche Weise wie in üblichen Schieberegistern, so daß die »1« fortschreitend von der Schieberegisterstufe 110 zur Stufe 111, zur Schieberegisterstufe 112, zur Stufe 113, 114, dann zur Schieberegisterstufe 115 gelangt. Zum Zeitabschnitt 6, nach dem sechsten Zeitgeberimpuls, wird also die Schieberegisterstufe 115 in den Eins-Zustand gebracht. Wenn die Schieberegisterstufe 115 im Eins-Zustand ist, gibt sie den Ti?O-Impuls ab, der in dem Zeitgeberdiagramm als Impulszug 16 gezeigt ist. Auf diese Weise werden auch alle anderen ΓΑΟ-Impulse, nämlich ITRO bis 6TRO (Wellenzüge 11 bis 16) erzeugt.
^XO-Spannungsstufe
Wenn die Schieberegisterstufe 115 in den Eins-Zustand umgeschaltet ist, wird an den Anschluß T der Umkehr-ODER-Schaltung 127 ein Eins-Signal angelegt. Die Umkehr-ODER-Schaltung 127 erzeugt daher am y4/CO-Anschlußl59 ein Null-Signal (Wellenzug 1OA das auch durch die ODER-Schaltung 129 hindurchgeführt und dem STO-Anschluß der Schieberegisterstufe 110 zugeführt wird. Der nächste Zeitgeberimpuls zum Zeitabschnitt 7 schaltet daher die Schieberegisterstufe 110 wieder in den Eins-Zustand um, und auch die Schieberegisterstufe 116 geht in den Eins-Zustand über, da zu diesem Zeitpunkt dem 5T O-Eingangsanschluß der Registerstufe 116 ein Null-Signal zugeführt wird, aber an dem 5Tl-Anschluß der Schieberegisterstufe 116 aus Gründen, die noch beschrieben werden, ein Eins-Signal anliegt. Die Steuerfolge im Schieberegister schreitet weiter fort, so daß die ΓΛΟ-Ziffernzeitimpulsc an den Ausgängen 170 bis 175 weiterhin erzeugt werden, wie es bereits beschrieben ist. Zum Zeitabschnitt 13 bringt ein einlaufender Zeitgeberimpuls den ganzen Zyklus wieder
Oi«
zu seinem Ausgangspunkt zurück, in dem das Schieberegister 116 im Eins-Zustand ist.
Pi?0-P/7-Spannungsstufen
Während der zweiten Schiebefolge verbleibt die Schieberegisterstufe 116 im Eins-Zustand, da ihrem Anschluß ST 1 von der Umkehr-ODER-Schaltung 125 her laufend ein Eins-Signal zugeführt ist. Das liegt daran, daß dem Anschluß der UND-NICHT-Schaltung 119 von einer der Schieberegisterstufen 110 bis 115 über die ODER-Torschaltungen 121 oder 123 laufend ein Eins-Signal zugeführt wird, so daß die UND-NICHT-Schaltung 119 ein Null-Signal abgibt, das in der Umkehr-ODER-Schaltung 125 in ein Eins-Signal umgewandelt wird. Daher liegt an dem Pi70-Ausgangsanschluß 157 während der ersten Hälfte des Steuerzyklus, die in dem Zeitdiagramm gezeigt ist, immer ein Eins-Signal an, während in der zweiten Hälfte des Steuerzyklus, wie es in dem Zeitgeberdiagramm als Impulszug 4 gezeigt ist, am PHO-Ausgangsanschluß 157 immer ein Null-Signal erzeugt wird. Während der zweiten Hälfte des Steuerzyklus entsteht dagegen ein Eins-Signal am Pii-Ausgangsanschluß 137 (Impulszug 5).
Walzenfolgenwähler
Der Walzenfolgenwähler besteht aus einer umkehrbaren Zählerstufe 180, den Zählerstufen 181 bis 184 sowie aus einer Schieberegisterstufe 185. Er arbeitet als Binärzähler. Die umkehrbare Zählerstufe 180 arbeitet als Torschaltkreis, so daß ein Eins-Signal, das den Eingangsanschlüssen M und N von dem Eingangsanschluß 187 her zugeführt wird, den Zähler 180 sperrt. Zum Zeitpunkt Null, wenn die Schieberegisterstufe 116 (F i g. 3) in dem Signalsteuergeneratur nach Null hin geschoben wird, wird an die Anschlüsse J und K der Zählerstufe 180 ein positives oder ein Null-Signal angelegt. Dann wird in der Zählerstufe 180 das Komplement gebildet. Der Walzenfolgenzähler zählt in binärer Weise von 0 bis
63 und schaltet immer dann um einen Zustand weiter, wenn die Schieberegisterstufe 116 nach Null hin verschoben wird, sofern am Eingangsanschluß 187 nicht ein Eins-Signal anliegt. Wenn in der arithmetischen Recheneinheit, die in der F i g. 6 gezeigt ist, gerade Rechnungen ablaufen, wird an den Anschluß 187 ein Sperrsignal angelegt. Wenn man die modifizierten Binärausgangsanschlüsse 190 bis 201 selektiv mit den Abstandsregelschaltungen verbindet, können die Werte der Fehler für die Abstandsregler nacheinander berechnet werden. Die Reihenfolge, in der die Fehlerwerte berechnet werden, hängt von der Reihenfolge ab, mit der die Abstandsregelschaltungen mit den binären Ausgangsanschlüssen 190 bis 201 verbunden werden.
Die binären Ausgangsanschlüsse 190 bis 201 sind mit den Null- und mit den Eins-Anschlüssen des Walzenfolgenwählers über UND-NICHT-Schaltkreise 202 bis 204, 206 bis 208, 212 und 214 verbunden, so daß sich abgewandelte Binärausgangssignale ergeben. Das geschieht deswegen, um nicht
64 Anschlüsse zu dem entsprechenden Abstandsregler verdrahten zu müssen.
So wird beispielsweise ein Abstandsregler durch ein Null-Signal oder auch durch eine Kombination von Null-Sisnalen an den Aussanasanschlüssen 190 bis 201 für die modifizierten Binärsignale ausgewählt. Wie dieser Wählvorgang verläuft, wird noch anschließend beschrieben. Für eine bestimmte Dezimalzahl liegen an einem oder auch an mehreren der Anschlüsse 190 bis 201 Null-Signale an. Nun soll als Beispiel für die Dezimalzahl 38 untersucht werden, welche der Anschlüsse 190 bis 201 für die modifizierten Binärsignale mit einem Abstandsregler verbunden werden müssen, um diesen Abstandsregler ίο während der Wortzeit Nr. 38 auszuwählen. Wie man anschließend sieht, sind das die Ausgangsanschlüsse 192, 195, 198 und 201. Die Dezimalzahl 38 lautet nämlich in binärer Form geschrieben 100110 (der niedrigste Stellenwert steht rechts). Der umkehrbare Zähler 180 (binäre Ziffernstelle 1) befindet sich dann in seinem Null-Zustand, die Zählerstufe 181 (binäre Ziffernstelle 2) ist im Eins-Zustand, die Zählerstufe 182 (binäre 4) ist im Eins-Zustand, die Zählerstufe 183 (binäre 8) steht auf Null, die Zählerstufe 184 (binäre 16) steht ebenfalls auf Null und die Schieberegisterstufe 185 (binäre 32) steht auf Eins. Daher liegt an dem Eingang R der UND-NICHT-Schaltung 203 vom Ausgangsanschluß 1 der Zählerstufe 181 her ein NuIl-Signal an, da die Zählerstufe 181 im Eins-Zustand ist und ein Null-Signal dem Anschluß U der UND-NICHT-Schaltung 203 vom Anschluß E des umkehrbaren Zählers 180 zugeführt wird, da nämlich die umkehrbare Zählerstufe 180 zu diesem Zeitpunkt im Null-Zustand ist. Die UND-NICHT-Schaltung 203 gibt daher ein Signal ab, das in dem Umkehrverstärker 205 in ein Null-Signal umgewandelt wird, so daß zu diesem Zeitpunkt am Ausgangsanschluß 192 ein Null-Signal anliegt. Dem Anschluß M der UND-NICHT-Schaltung 207 wird vom Ausgangsanschluß £ der Zählerstufe 183 ein Null-Signal zugeführt, da die Zählerstufe 183 zu diesem Zeitpunkt im Null-Zustand ist. Auch an dem Anschluß N der UND-NICHT-Schaltung 207 liegt ein Null-Signal an, das von dem Anschluß W der Zählerstufe 182 stammt, da die Zählerstufe zu diesem Zeitpunkt im Eins-Zustand ist. Die UND-NICHT-Schaltung 207 gibt daher ein Eins-Signal ab, das in dem Umkehrverstärker 209 in ein Null-Signal umgewandelt wird, so daß der Umkehrverstärker 209 zu diesem Zeitpunkt am Anschluß 195 ein Null-Signal liefert. Da zu diesem Zeitpunkt die Zählerstufe 184 auf Null steht, wird am Ausgangsanschluß W der Zählerstufe 184 ein Eins-Signal abgegeben, das mit Hilfe des Umkehrverstärkers 211 in ein Null-Signal umgewandelt und als Null-Signal an den Ausgangsanschluß 198 abgegeben wird. Die Schieberegisterstufe 185 steht zu diesem Zeitpunkt auf Eins. Sie gibt daher an ihrem Ausgangsanschluß ein Eins-Signal ab, das in dem Umkehrverstärker 213 in ein Null-Signal umgewandelt und als Null-Signal an den Ausgangs anschluß 201 abgegeben wird. Wenn also ein bestimmter Walzenabstandsregler mit den Anschlüssen 192, 195, 198 und 201 verbunden ist, so wird dieser bestimmte Walzenabstandsregler ausgewählt, wenn der Walzenfolgenwähler 38 gewählt hat. Hier ist nur ein Beispiel angegeben, wie diese Wählvorgänge verlaufen können. Diese Wählvorgänge können auch für andere Walzenabstandsregler durchgeführt werden, die mit einer Kombination der Ausgangsanschlüsse 190 bis 201 verbunden sind. Das wird dann auf die gleiche Weise durchgeführt, wie es eben für die Wortzeit Nr. 38 beschrieben worden ist. nur daß dann die Ver-
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bindung in irgendeiner Wortzeit zwischen Nr. 0 und ein, und zwar in der Form eines Eins-Signals Nr. 63 hergestellt wird. Die Schaltlogik aus den UND- (binäre 1) oder eines Null-Signals (binäre 0). Diese NICHT-Schaltungen steuern aber für jede Binär- binären Signale aus der Leitung 227 dienen dazu, die ziffer einen oder auch mehrere der Ausgangs- bleibende Regelabweichung anzuzeigen, die dazu anschlüsse 190 bis 201 an. 5 verwendet wird, den über die Leitung 221 einlaufen
den Wert des Sollabstandes zu modifizieren. Das ist
Arithmetische Serienrechenschaltung beispielsweise günstig, um den Walzenverschleiß
oder die Ausdehnung der Walze auf Grund von
Nun soll auf die F i g. 6 Bezug genommen werden. Wärme zu kompensieren. Das Schalten der Schiebein dieser Figur ist die arithmetische Serienrechen- io registerstufe 229 in den Eins-Zustand und zurück in i schaltung gezeigt, in der der Istabstand von dem Soll- den Null-Zustand wird auf die gleiche Weise durch- ■ abstand subtrahiert wird, um den Abstandsfehler zu geführt, wie es in Verbindung mit der Schiebebestimmen. Der Abstandsfehler wird dann in einem registerstufe 223 beschrieben worden ist. \ Zwischenregister gespeichert. Bevor die Funktionen in Über die Leitung 231 laufen die Werte für den j diesem Rechner näher beschrieben werden, soll eine 15 Istabstand ein, und zwar ebenfalls in der Form nach- ! kurz zusammengefaßte Darstellung aller Abläufe ge- einander einlaufender Eins-Signale und Null-Signale, j geben werden. Für die arithmetischen Rechenope- die jeweils eine binäre Eins bzw. eine binäre Null ! rationen wird als erstes in einer binären Addierstufe darstellen. Das negative Signal, das eine binäre Eins j der Wert für den Sollabstand einer bleibenden Regel- darstellt, wird an den Anschluß H der Umkehr- : abweichung hinzuaddiert. Wenn es für die noch zu 20 ODER-Schaltung 233 angelegt, so daß die Umkehrbeschreibenden Operationen notwendig ist, kann ODER-Schaltung 233 an den Anschluß M der UND-auch noch ein Übertragungsimpuls hinzuaddiert NICHT-Schaltung 235 ein Null-Signal abgibt. Cj t werden, der aus der Summe der Werte für den Soll- Die A [/-Impulse aus dem Steuersignalgenerator abstand und die bleibende Regelabweichung das aus F i g. 3, die in dem Zeitgeberdiagramm (F i g. 4) ; Komplement bildet. Dann werden die Werte für den 25 als Impulszug 1 gezeigt sind, laufen über Eingangs- j Istabstand und für eine Null-Punktzahl addiert und anschluß 237 in der F i g. 6 ein. Wenn ein A U-Im- I wenn nötig auch noch ein Eins-Übertrag. Wenn diese puls 13,3 Mikrosekunden nach seinem Beginn posi-Schritte durchgeführt worden sind, wird der komple- tiv wird, wird an den Anschluß N der UND-NICHT- , mentäre Wert des Istabstandes dem Sollabstand hin- Schaltung 235 ein Null-Signal angelegt. Die UND-zuaddiert, so daß in dem Endsummenaddierer der 30 NICHT-Schaltung 235 gibt daraufhin ein Eins-Signal : Istabstand von dem Sollabstand subtrahiert wird. ab, das an den Anschluß F der Umkehr-ODER-Schal- : Diese Addition wird Stelle für Stelle durchgeführt rung 233 zurückgeführt wird, so daß ein Null-Signal und das Ergebnis in den Fehlerzwischenspeicher über- am Anschluß E der Umkehr-ODER-Schaltung ^33 ! tragen. aufrechterhalten bleibt. Außerdem wird das Eins-Si- ■
Nun soll auf F i g. 6 bezug genommen werden. Der 35 gnal dem Anschluß STl der Schieberegisterstufe 239 Wert des Sollabstandes läuft über den Eingang 221 zugeführt. Das Null-Signal vom Anschluß E der Umein. Dieser Wert über den Sollabstand wird als Binär- kehr-ODER-Schaltung 233 wird außerdem an den zahl empfangen, die in Serienform eingegeben wird. STO-Anschluß der Schieberegisterstufe 239 gelegt. j
Ein Eins-Signal stellt dabei eine binäre Eins und ein Der nächste negative Impuls, der an dem A [/-EinNull-Signal eine binäre Null dar. Ein Eins-Signal, das 40 gangsanschluß 237 anläuft, wird in der Umkehr- i eine binäre Eins darstellt, wird direkt an den Ein- ODER-Schaltung 241 in einen positiven Impuls um- j gangsanschluß STl der Schieberegisterstufe 223 an- gewandelt und an die PC/L-Eingänge aller Schiebe- j gelegt. Diese binäre Eins wird außerdem in der Um- registerstufen und damit auch an den Pl/L-Eingang ("Yll» kehrstufe 225 umgewandelt und als Null-Signal dem der Schieberegisterstufe 239 gelegt, so daß die j ' STO-Anschluß der Schieberegisterstufe 223 züge- 45 Schieberegisterstufe 239 in des Eins-Zustand überführt, so daß die Schieberegisterstufe 223 für das geht. Das Null-Signal, das an dem Istwerteingangs-Umschalten in den Eins-Zustand vorbereitet wird. anschluß 231 als binäre Null einläuft, wird dem An-Der nächste Impuls, der an dem Eingangsanschluß schluß H der Umkehr-ODER-Schaltung 233 zuge- PUL der Schieberegisterstufe 223 erscheint, schaltet führt, die daraufhin ein Eins-Signal erzeugt, das an dann die Schieberegisterstufe 223 in den Eins-Zu- 50 den Anschluß N der UND-NICHT-Schaltung 235 gestand um. Ein Null-Signal, das eine binäre Null dar- legt wird. Die UND-NICHT-Schaltung 235 gibt darstellt und am Eingangsanschluß 221 einläuft, wird aufhin ein Null-Signal ab, das dem Anschluß STl des dem 5Tl-Eingangsanschluß der Schieberesisterstufe Schieberegisters 239 zugeführt wird und auch zurück 223 als Null-Signal zugeführt und wird außerdem in an den Anschluß F der Umkehr-ODER-Schaltung 233 der Umkehrstufe 225 in ein Eins-Signal umgewandelt 55 geführt wird. Dadurch bleibt das Eins-Signal erhalten, und an den Eingangsanschluß STO der Schiebe- das die Umkehr-ODER-Schaltung 233 abgibt. Das registerstufe 223 als Eins-Signal angelegt. Der nächste Eins-Signal aus der Umkehr-ODER-Schaltung 233 Impuls, der an dem Eingangsanschluß PUL des wird außerdem an den 570-Eingang der Schiebe-Schieberegisters 223 einläuft, schaltet dann die registerstufe 239 gelegt, so daß die Schieberegister-Schieberegisterstufe 223 wieder in den Null-Zustand 60 stufe 239 vorbereitet wird, mit dem nächsten Einzurück. Wenn die Schieberegisterstufe 223 im Eins- gangsimpuls am Anschluß PUL in den Null-Zustand Zustand ist, gibt sie am Ausgangsanschluß E ein zurückzuschalten.
Eins-Signal ab. Befindet sich die Schieberegisterstufe Eine weitere Binärzahl läuft am Eingangsanschluß
dagegen im Null-Zustand, wird am Ausgangs- 243 ein. die dazu verwendet wird, den Zahlenwert anschluß £ der Schieberegisterstufe 223 ein NuII-Si- 65 der Istwertanzeige zu modifizieren, der über die Eingnal erzeugt. gangsleitung 231 einläuft. Das ist beispielsweise dann
Genauso wie an dem Eingangsanschluß 221 laufen günstig, wenn von dem Istwertsignal ein Nullpunktauch über den Eingangsanschluß 227 Binärsignale signal abgezogen werden soll. Das Nullpunktsignal
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wird von dem Istwertsignal abgezogen, um den wirk- Die binäre Addierstufe 257 für das Istwertsignal liehen Walzenabstand anzuzeigen, wenn die Walzen arbeitet auf gleiche Weise wie die binäre Addierstufe in der Stellung Null sind. Die binären Zahlen, die an 255 für das Sollwertsignal. In der binären Addierdem Eingangsanschluß 243 einlaufen, schalten die stufe 257 für das Istwertsignal wird das Istwertsignal Schieberegistrstufe 245 auf die gleiche Weise in den 5 sowie das komplementäre des Nullpunktsignals Eins-Zustand und wieder in den Null-Zustand zu- addiert. Dadurch, daß man das Zweierkomplement rück, wie es bereits für die Schieberegisterstufe 223 des Nullpunktsignals dem Istwertsignal hinzuaddiert, und 229 beschrieben worden ist. wird das Nullpunktsignal von dem Istwertsignal sub-Die Zwischenschieberegisterstufen 223, 229, 239 trahiert, wie es aus der binären Arithmetik bekannt und 245 werden deswegen verwendet, weil das Signal io ist. Das wird logischerweise so durchgeführt, daß für den Istabstand, das an der Eingangsleitung 231 man den Null-Ausgangsanschluß L des Schiebeanliegt, keine Spannungsstufe zu sein braucht, son- registers 245 mit der binären Addierstufe 257 für das dem auch in Impulsform dargestellt sein kann. Wenn Istwertsignal verbindet und daß man das Übertragsnämlich das Istwertsinai eingegangen ist, muß das Si- schieberegister 253 automatisch auf Eins umschaltet, gnal für eine Stufenzeit gespeichert werden. Das Ist- 15 wie es bereits beschrieben worden ist, so daß die biwertsignal, das Sollwertsignal, das Signal für die näre Addierstufe 257 für das Istwertsignal das Inbleibende Regelabweichung und das Nullpunktsignal verse des Nullpunktsignals sowie einen Übertrag von werden in den geeigneten Schieberegisterstufen ge- Eins aufaddiert.
speichert. Diese binäre Addition wird in der binären Addier-Am Eingangsanschluß 247 läuft zum Zeitpunkt 20 stufe 257 auf übliche Weise durchgeführt. Wenn das Null ein negativer AV-lvapuls ein, der in dem Zeit- Ergebnis dieser binären Addition eine Eins ist, wird diagramm nach Fig. 4 als Impulszug 6 gezeigt ist. am Ausgangsanschluß? ein Eins-Signal erzeugt. Ein Der negative A F-Impuls wird an den Anschluß X Eins-Signal am Ausgangsanschluß W zeigt dagegen des Univibrators 249 gelegt. Da der Univibrator 249 an, daß das Ergebnis eine binäre Null ist. Wenn am dann einen Ausgangsimpuls abgibt, wenn der einlau- 25 Ausgangsanschluß E für den Übertrag ein Eins-Signal fende A F-Impuls nach 27 Mikrosekunden positiv erzeugt wird, ist dadurch angezeigt, daß ein Übertrag wird, gibt der Univibrator 249 an seinem Ausgangs- entstanden ist. Dieses Eins-Signal wird dem Ananschluß P einen negativen Impuls ab, der einmal Schluß 5Tl der Übertragsschieberegisterstufe 253 zudem Anschluß RST der Schieberegisterstufe 251 zu- geführt. Wenn kein Übertrag entstanden ist, wird am geführt värd und diese Schieberegisterstufe auf Null 30 Ausgangsanschluß L ein Eins-Signal erzeugt, das dem zurückbringt und der zum anderen dem Anschluß ST Anschluß AO der Übertragschieberegisterstufe 253 der Schieberegisterstufe 235 zugeführt wird, so daß zugeführt wird. Der nächste A [/-Impuls, der über diese Schieberegisterstufe in den Eins-Zustand über- den Eingangsanschluß 237 einläuft und in der Umgeht. . kehr-ODER-Schaltung 241 in einen positiven Impuls In dem binären Addierwerk 255 wird das Sollwert- 35 umgewandelt wird, wird an die PZ7L-Eingänge der signal Stelle für Stelle dem Signal für die bleibende Schieberegisterstufe 253 angelegt. Dadurch wird die Regelabweichung hinzuaddiert, wenn die beiden Si- Schieberegisterstufe 253 entweder in den Eins-Zugnale an den Eingangssignalen einlaufen. Die Eins- stand oder in den Null-Zustand gebracht. Das hängt Ausgänge der Schieberegisterstufen 223 und 229 sind davon ab, ob ein Übertrag entstanden ist oder nicht, mit den Eingängen der binären Addierstufe 255 ver- 4° der so angezeigt wird, wie es eben gerade beschrieben bunden. Das Ausgangssignal vom Anschluß E der worden ist.
Schieberegisterstufe 251, die den Übertrag darstellt, Es ist also gerade beschrieben worden, wie die Inder bei der Addition der vorhergehenden Ziffer ent- formationen über das Sollwertsignal und über das standen ist, wird der binären Addierstufe 255 eben- Eingangssignal für die bleibende Regelabweichung falls zugeführt, und zwar über den Anschluß J. Das 45 Bit für Bit binär addiert werden. Außerdem ist be-Sollwertsignal, das Signal für die bleibende Regelab- schrieben worden, wie das Nullpunktsignal von dem weichung und das Übertragungssignal werden alle Istwertsignal in der binären Addierstufe 257 durch auf übliche binäre Weise in der binären Addierstufe Addition des Istwertsignals und des komplementären 255 addiert. Die binäre Addierstufe 255 gibt am Aus- Nullpunktsignals voneinander subtrahiert werden,
gangsanschluß T dann ein Ausgangssignal ab, wenn 5° Nun soll beschrieben werden, wie das Zweierkomdas Resultat eine binäre Eins ist. Ist das Resultat plement des Sollwertsignals und das Istwertsignal in eine binäre Null, dann erscheint am Anschluß W ein dem Endsummenaddierer 261 addiert werden, um Ausgangssignal. Wenn ein Übertrag vorhanden ist, das Sollwertsignal von dem Istwertsignal zu subentsteht ein Ausgangssignal am Anschluß E. Der Aus- trahieren. Diese Addition wird in einem Serienrechengangsanschluß E für den Übertrag ist mit dem An- 55 Vorgang auf die gleiche Weise durchgeführt, wie es Schluß 5Tl der Schieberegisterstufe 251 verbunden. bereits für die Summenbildung für das Sollwertsignal Wenn kein Übertrag entstanden ist, wird ein Aus- und für das Istwertsignal beschrieben worden ist, bei gangssignal am Ausgangsanschluß L abgegeben. denen die Addition Stelle für Stelle durchgeführt Dieser Anschluß L, der das NichtVorhandensein eines wurde. Es soll bemerkt werden, daß zum Zeitpunkt Übertrages anzeigt, ist mit dem Anschluß STO der 6o Null, wenn ein /IF-Signal am Anschluß 247 ein-Schieberegisterstufe 251 verbunden. Der nächste Im- läuft und dem Univibrator 249 zugeführt wird, diepuls, der an dem Eingangsanschluß PUL der ser Univibrator 249 27 Mikrosekunden später am Schieberegisterstufe 251 einläuft, schaltet diese Ausgangsanschluß W einen positiven Impuls abgibt, Schieberegisterstufe daher entweder in den Eins-Zu- der in der Umkehrstufe 263 in einen negativen Imstand oder in den Null-Zustand um, je nachdem, an 65 puls umgewandelt wird, der dazu dient, die Schiebeweichem der beiden Eingänge RST oder SET ein Si- registerstufen 265 und 267 auf Null zurückzubringen, gnal anliegt, das die Schieberegisterstufe für den Wenn die Schieberegisterstufe 265 auf Null zurück-Schaltvorgang vorbereitet. geschaltet ist, gibt sie an den Anschluß TV der Ex-
klusiv-ODER-Schahung 271 ein Null-Signal ab. Wenn die Schieberegisterstufe 267 auf Null zurückgeschaltet ist, liefert sie an den Anschluß H der Exklusiv-ODER-Schaltung 273 ein Eins-Signal.
Um die Addition in dem Endsummenaddierer 261 weiterhin vorzubereiten, muß am Eingangsanschluß 275 ein FHO-Signal einlaufen (F i g. 4,~Weilenzug 4), das ein Eins-Signal ist und vom Zeitabschnitt 0 bis zum Zeitabschnitt 7 andauert. Dieses Eins-Signal wird dem Anschluß/? der UND-NICHT-Schaltung 277 zugeführt, so daß die UND-NICHT-Schaltung 277 ein Null-Signal abgibt, das durch die ODER-Torschaltung 279 hindurchläuft und an den STl-Anschluß der Schieberegisterstufe 267 angelegt wird. Außerdem wird es durch die ODER-Torschaltung281 hindurchgeführt und an den ST 1-Anschluß der Schieberegisterstufe 265 angelegt. Das Null-Signal, das von der UND-NICHT-Schaltung 277 erzeugt wird, wird außerdem in der Umkehrstufe 283 umgewandelt und als Eins-Signal den STO-Anschlüssen der Schieberegisterstufe 267 und 265 zugeführt.
Um nun die Addition der Istwertsummen und der Sollwertsummen in dem Endsummenaddierer zum Zeitpunkt Null weiterhin vorzubereiten, geht am Eingangsanschluß 285 ein positives A FO-Signal ein (Zeitgeberdiagramm [Fig. 4], Wellenzug 8) und wird den Eingängen J und K der Umkehrzählerstufe 287 zugeführt. Für den momentanen Stand der Beschreibung sei angenommen, daß an die Eingänge N und M der Umkehrzählerstufe 287 ein Eins-Signal angelegt ist, so daß das Positivsignal, das an den Anschlüssen / und K einläuft, gesperrt ist, und daß die Umkehrzählerstufe 287 nicht zählt. Die Umkehrzählerstufe 287 verbleibt daher in ihrem NuIl-Zustand, so daß vom Anschluß E ein Null-Signal an dem Anschluß Y der Exklusiv-ODER-Schaltung 289 und an den Anschluß T der Exklusiv-ODER-Schaltung 291 ein Null-Signal angelegt ist.
Der ^F-Impuls (Fig. 4, Wellenzug 6), der an dem Eingangsanschluß 247 einläuft, steuert den Univibrator 249 so an, daß der Univibrator einen Null-Impuls abgibt, der in der Umkehrstufe 263 in einen Eins-Impuls umgewandelt wird, der die Schieberegisterstufe 293 in den Eins-Zustand umschaltet. Nun ist die Schieberegisterstufe 293 in den Eins-Zustand umgeschaltet, so daß das Zweierkomplement des Sollwertsignals dem Istwertsignal dadurch hinzuaddiert werden kann, daß man das Inverse des Sollwertsignals, einen Übertrag von Eins und das Istwertsignal addiert.
Das Istwertsignal wird vom Ausgangsanschluß T der Istwertaddierstufe 257 abgenommen, durch die Exklusiv-ODER-Schaltungen 271 und 289 hindurchgeführt und dem Anschluß # der binären Endsummenaddierstufe 261 zugeführt. Das Istwertsignal wird der binären Addierstufe 261 entweder als Eins-Signal oder als Null-Signal zugeführt, je nachdem, weichen Zustand die Istwertaddierstufe 257 anzeigt. Bevor nun das Sollwertsignal dem Anschluß F der binären Endsummenaddierstufe 261 zugeführt werden kann, muß es umgekehrt werden. Vom Ausgangsanschluß L der Schieberegistersrufe 267 wird dem Anschluß H der Exklusiv-ODER-Schaltung 273 ein Eins-Signal zugeführt, da die Schieberegisterstufe 267 zu Beginn eines Wortzyklus auf Null zurückgestellt worden ist. Wenn sich also in der binären Äddierstufe 255 eine Eins befindet, wird an den Anschluß F der Exklusiv-ODER-Schaltung 273 ein Eins-Signal angelegt. Da nun auch dem Anschluß H der Exklusiv-ODER-Schaltung 273 ein Eins-Signal zugeführt ist, wird am Anschluß E der Exklusiv-ODER-Schaltung 273 ein Null-Signal abgegeben, das durch die Exklusiv-ODER-Schaltung 291 hindurchgeführt und dem Anschluß F der binären Endsummenaddierstufe 261 zugeführt ist. Wenn umgekehrt in der binären Addierstufe 255 für den Sollwert eine binäre Null
ίο vorhanden ist, wird dem Anschluß F der Exklusiv-ODER-Schaltung 273 vom Anschluß P der binären Addierstufe 255 ein Null-Signal zugeführt. Da nun aber auch am Anschluß H der Exklusiv-ODER-Schaltung ein Eins-Signal anliegt, liegt auch am An-Schluß E der Exklusiv-ODER-Schaltung 273 ein Eins-Signal an, das durch die Exklusiv-ODER-Schaltung 291 hindurchgeführt wird und dann am Anschluß F der binären Endsummenaddierstufe 261 anliegt. Auf diese Weise wird das Sollwertsignal in
so der Exklusiv-ODER-Schaltung 273 umgewandelt.
Die binäre Addition in der binären Endsummenaddierstufe 261 wird auf übliche Weise durchgeführt. Die dabei entstehenden Impulse, die anzeigen, ob ein Übertrag entstanden ist oder nicht, werden dazu ver-
s5 wendet, die Schieberegisterstufe 293 entweder auf Eins oder auf Null zu schalten. Die Schieberegisterstufe 293 wird von einem Signal in den Eins-Zustand geschaltet, das von dem Ubertragsausgangsanschluß E der Binärstufe 261 stammt und an den Anschluß SJ1 der Schieberegisterstufe angelegt wird, und gleichzeitig durch einen A i/-Impuls (F i g. 4, Impulszug 1), der am Eingangsanschluß 237 einläuft, in der Umkehrstufe 241 umgewandelt und an den Pt/L-Eingangsanschluß angelegt wird.
Die binäre Endsummenaddierstufe 261 schaltet die Schieberegisterstufe 293 auf die gleiche Weise in den Null-Zustand um, wobei an den ST O-Anschluß der Schieberegisterstufe 293 ein Eins-Signal angelegt ist, das anzeigt, daß kein Übertrag entstanden ist.
Die Addition des inversen Wertes des Sollwertsignals, des Istwertsignals sowie der Ubertragsinformation, die aus der vorherigen Addition abgeleitet ist, wird Stelle für Stelle durchgeführt. Wenn die Zahl für den Istwert größer oder gleich der Zahl für den Sollwert ist, befindet sich die Schieberegisterstufe 293 im Eins-Zustand, und die binäre Endsummenaddierstufe 261 zeigt einen Übertrag von Eins an. Das liegt daran, daß in der binären Arithmetik eine Zahl von einer anderen subtrahiert wird, daß man das Zweierkomplement der einen Zahl der anderen Zahl hinzuaddiert.
Die ersten acht Ziffern dieses Ergebnisses, die zu den acht niedrigsten Stellenwerten gehören, werden in dem Fehlerzwischenspeicherregister gespeichert.
Das Fehlerzwischenspeicherregister besteht aus den Schieberegisterstufen 300 bis 307. Das Fehlerzwischenspeicherregister ist auf übliche Weise als Speicheregister geschaltet.
Der Eins-Anschluß (Anschluß F) der binären Endsummenaddierstufe 261 ist mit dem Anschluß 571 der ersten Schieberegisterstufe 3CO in dem Fehlerzwischenspeicherregister verbunden. Der Null-Anschluß W der binären Endsummenaddierstufe 261 ist mit dem Anschluß STO der Schieberegisterstufe 300 des Fehlerzwischenspeicherregisters verbunden. Wenn also das Ergebnis der binären Addition in der binären Endsummenaddierstufe 261 eine binäre Eins ist. wird der Anschluß STl der Schieberegister-
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stufe 300 angesteuert. Wenn dann an den Anschluß Signal ab, und die Zahl in dem Fehlerzwischenspei- PUL des Schieberegisters 300 ein Impuls angelegt cherregister kann nicht in den Fehlerspeicher des
wird, wird das Schieberegister 300 in den Eins-Zu- Reglers übertragen werden. Der Ausgang 316 gibt
stand umgeschaltet. Alle PUL-Anschlüsse der Schie- ein Eins-Signal an den Anschluß 187 in F i g. 5 ab beregisterstufen 300 bis 307 sind mit der Umkehr- 5 und verhindert dort das Auswählen eines bestimm-
ODER-Schaltung 309 verbunden. Die negativen ten Walzenabstandsreglers.
/iiMmpuIse (Zeitgeberdiagramm Fig. 4, Impuls- Während der nächsten Wortzeit wird die B erechzug 1) werden der Umkehr-ODER-Schaltung 311 zu- nung wiederholt, nur wird diesmal dem Wert für den geführt. In dieser Umkehr-ODER-Schaltung 311 Sollwert das Zweierkomplement des Istwertes hinzuwerden negative Impulse in eine Folge von positiven io addiert. Das wird dadurch erreicht, daß man den inImpulsen umgewandelt und an den Anschluß M versen Wert des Istwertes, den Sollwert und einen eines Univibrators 313 angelegt, so daß der Univibra- Übertrag addiert. Am Übertragausgangsanschluß E tor 313 für jeden eingelaufenen positiven Impuls am der binären Addierstufe 261 liegt ein Null-Signal an, Ausgangsanschluß E einen negativen Impuls abgibt. das den Anschlüssen N und M der Umkehrzähler-In der Umkehr-ODER-Schaltung 309 werden diese 15 stufe 287 zugeführt ist.
negativen Impulse in eine Folge positiver Impulse Das nächste Eins-Signal, das am A FO-Eingangsumgewandelt und an die Eingänge PUL der Schiebe- anschluß 285 einläuft, wird den Anschlüssen / und K registerstufen 300 bis 307 angelegt. der Umkehrzählerstufe 287 zugeführt, um in der Um-„ ., . . . . . kehrzählerstufe 287 das Komplement zu bilden. Von Fehlerzwischenspeicheregister 20 dem Eins-Ausgangsanschluß £ des Umkehrzählers Je nachdem, welche Signale an den STl- und 287 wird an die Anschlüsse Y und T der ODER-STO-Anschlüssen der Schieberegisterstufen anliegen, schaltungen 289 und 291 ein Eins-Signal angelegt. werden die Schieberegisterstufen 300 bis 307 in den Dadurch, daß man an die Exklusiv-ODER-Schaltun-Eins-Zustand oder in den Null-Zustand gebracht. So gen 289 und 291 Eins-Signale anlegt, werden die wie die Ziffern in dem Endsummenaddierer addiert 25 Eingangssignale an den anderen Anschlüssen dieser werden, wird das Ergebnis von Schieberegister zu Exklusiv-ODER-Schaltung umgekehrt. Wenn also Schieberegister so lange verschoben, bis die ersten an den Anschluß R der Exklusiv-ODER-Schaltung acht Ziffern dieses Ergebnisses (die Ziffern für die 291 ein binäres Eins-Signal angelegt ist und zum acht niedrigsten Stellenwerte) in dem Fehlerzwischen- gleichen Zeitpunkt dem Anschluß P der Exklusivspeicherregister gespeichert sind. 30 ODER-Schaltung 291 von der umkehrbaren Zähler-Wenn die Zahl für den Istwert größer oder gleich stufe 287 ein Eins-Signal zugeführt wird, gibt der der Zahl für den Sollwert ist, ist das Ausgangssignal Anschluß P der Exklusiv-ODER-Schaltung 291 ein der binären Endsummenaddierstufe 261 nach Voll- Null-Signal ab. Wenn also an den Anschlüssen Y endung des arithmetischen Rechenvorgangs ein Eins- und T der Exklusiv-ODER-Schaltungen 289 und 291 Signal am Übertragungsausgangsanschluß E. Die 35 ein Eins-Signal anliegt, wird das Eingangssignal am ersten acht Ziffern der acht niedrigsten Stellenwerte anderen Eingang dieser Torschaltungen umgekehrt befinden sich in den Zwischenspeicher. Am An- und am Ausgangsanschluß dieses Signal mit umgeschluß L, der anzeigt, daß kein Übertrag vorhanden kehrter Polarität angegeben.
ist, liegt daher ein Null-Signal an, das dem An- Die Binäraddition wird auf die gleiche Weise schluß U der UND-NICHT-Schaltung 315 zugeführt 40 durchgeführt, wie sie bereits beschrieben worden ist. ist. Am Zeitabschnitt 13 (Zeitgeberdiagramm der In der Endsummenaddierstufe 261 werden die Zahlen F i g. 4, inverse Wellenform, Impulszug 3) läuft am für den Sollwert, die Zahl für den inversen Istwert Anschluß R der UND-NICHT-Schaltung 315 ein und ein Übertrag addiert. Anschließend wird der LrO-Null-Signal ein. Auch dann, wenn das AU- Fehler genauso, wie es bereits beschrieben worden Signal am Eingangsanschluß 237 ein Null-Signal 45 ist, in dem Fehlerzwischenspeicherregister gespeichert. wird, liegen an den Anschlüssen R, T und U der Zu Beginn einer Wortzeit wird der Univibrator UND-NICHT-Schaltung 315 Null-Signale an, so 249 von dem .4F-Signal am Eingang 247 (s. Fig. 4, daß die UND-NICHT-Schaltung 315 ein Eins-Signal Impulszug 6) so angesteuert, daß er 27 Mikrosekunerzeugt, das in dem Umkehrverstärker 319 in ein den später am Ausgang W einen Null-Impuls angibt, Null-Signal umgewandelt wird. Dieses Null-Signal, 50 der an den Anschluß Y der UND-NICHT-Schaltung das von dem Umkehrverstärker 319 erzeugt wird, 263 gelegt ist. Die UND-NICHT-Schaltung 273 gibt wird dazu verwendet, die achtstellige Fehlerzahl in daraufhin ein Eins-Signal ab. Dieses Eins-Signal wird dem Fehlerzwischenspeicherregister in ein besonde- der UND-NICHT-Schaltung 333 am Anschluß N zures Fehlerspeicherreglerregister zu übertragen. Das geführt, so daß die UND-NICHT-Schaltung 133 am wird aber noch in Verbindung mit dem Fehlerspei- 55 Ausgangsanschluß L ein Null-Signal erzeugt. Dieses cherreglerregister selbst beschrieben. Zum Zeitpunkt Null-Signal wird dem Anschluß K der UND-NICHT-NuIl kann ein neuer Rechenvorgang eingeleitet wer- Schaltung 325 zugeführt. Da nun dem Endsummenden, um den Fehler für einen anderen Regler zu be- addierer 361 bis zum Zeitabschnitt Eins weder ein rechnen. Sollwert noch ein Istwert zugeführt ist, liegt während Wenn die Zahl für den Istwert kleiner als die Zahl 60 des Zeitabschnittes Null am Anschluß W des Endfür den Sollwert ist, ist der Übertrag in der Endsum- Summenaddierers 361 ein Eins-Signal an. Dieses menaddierstufe 261 nicht mehr Eins, sondern viel- Eins-Signal wird dem Anschluß X der UND-NICHT-mehr Null. Daher wird nun das Eins-Signal von dem Schaltung.323 zugeführt, so daß die UND-NICHT-Anschluß L für die Information »kein Übertrag« Schaltung 323 am Anschluß W ein Null-Signal erdem Anschluß U der UND-NICHT-Schaltung 315 65 zeugt, das im Anschluß / der UND-NICHT-Schalzugeführt und verhindert dort, daß die UND- tung 325 zugeführt ist. Da nun sowohl am Eingang / NICHT-Schaltung 315 ein Eins-Signal abgibt. Da- als auch am Eingang K der UND-NICHT-Schaltung her gibt nun der Ausgangsanschluß 321 ein Eins- 325 Null-Signale anliegen, gibt sie ein Eins-Signal ab.
Auf diese Weise wird der Halteschaltkreis, der auf der UND-NICHT-Schaltung 325 und auf der UND-NICHT-Schaltung 333 aufgebaut ist, während des Zeitabschnittes Null betriebsbereit gemacht.
Wenn nun während der Berechnung eines Fehlersignals der Endsummenaddierer an seinem inversen Ausgangsanschluß W niemals ein Null-Signal abgibt, wird das Null-Signal am Ausgang der UND-NICHT-Schaltung 323 aufrechterhalten. Dann gibt aber auch die UND-NICHT-Schaltung 325 laufend ein Eins-Signal ab. Das Eins-Signal der UND-NICHT-Schaltung 325 wird den Anschlüssen Y und X der UND-NICHT-Schaltungen 327 und 337 zugeführt, so daß sowohl die UND-NICHT-Schaltung 327 als auch die UND-NICHT-Schaltung 337 Null-Signale an ihrem Ausgang abgeben. Diese Null-Ausgangssignale werden von den Umkehrschaltungen 329 und 331 in Eins-Signale umgewandelt und durch die Umkehrschaltungen 339 und 341 wieder in Null-Signale umgesetzt.
Wenn nun andererseits während der Berechnung eines Fehlersignals an dem inversen Ausgangsanschluß W des Endsummenaddierers 361 immer ein Null-Signal anliegt und wenn dieser Zustand so lange aufrechterhalten wird, bis ein AF-Eingangssignal am Eingangsanschluß 237 (Fig. 4, Impulszug 6) einläuft und an die UND-NICHT-Schaltung 323 angelegt ist, ändert sich der Zustand am Anschluß Y in ein Null-Signal und die UND-NICHT-Schaltung 323 gibt ein Eins-Signal ab. Dieses Eins-Signal, das dem Anschluß / der UND-NICHT-Schaltung 325 zugeführt ist, steuert die UND-NICHT-Schaltung 323 auf solche Weise an, daß am Anschluß E der UND-NICHT-Schaltung 323 ein Null-Signal erscheint, das dem Anschluß M der UND-NICHT-Schaltung 333 zugeführt wird. Die UND-NICHT-Schaltung 333 gibt daraufhin ein Eins-Signal ab, das dem Anschluß K der UND-NICHT-Schaltung 325 zugeführt ist. Dadurch gibt die UND-NICHT-Schaltung 325 auch weiterhin an ihrem Ausgangsanschluß E ein Null-Signal ab.
Das Null-Signal am Ausgangsanschluß E der UND-NICHT-Schaltung 325 wird einmal dem Anschluß Y der UND-NICHT-Schaltung 327 und andererseits dem Anschluß X der UND-NICHT-Schaltung 337 zugeführt. Auf diese Weise werden beide UND-NICHT-Schaltungen betriebsbereit gemacht. Wenn die Addition durchgeführt worden ist, wie es durch das Signal 321 angezeigt wird, wie es bereits beschrieben ist, liegt am Anschluß £ des umkehrbaren Zählers 287 ein Null-Signal an, sofern der Istwert größer als der Sollwert ist, und am Ausgangsanschluß L dieser Zählerstufe erscheint ein Eins-Signal. Das ist bereits beschrieben worden. Das Null-Signal am Ausgang E der umkehrbaren Zählerstufe 287 wird dem Eingangsanschluß X der UND-NICHT-Schaltung 327 zugeführt, so daß am Ausgangsanschluß W der UND-NICHT-Schaltung 327 ein Eins-Signal entsteht. Dieses Eins-Signal wird in der Umkehrschaltung 331 wieder in ein Eins-Signal umgesetzt, so daß am Ausgangsanschluß V der Umkehrschaltung 331 ein Eins-Signal abgegeben wird. Das Eins-Signal an dem Ausgangsanschluß L der umkehrbaren Zählerstufe 287 wird dem Eingangsanschluß Y der UND-NICHT-Schaltung 337 zugeführt, so daß am Ausgangsanschluß W der UND-NICHT-Schaltung 337 ein Null-Signal anliegt. Wenn die Addition vollständig durchgeführt ist, was durch ein Signal am Ausgangsanschluß 321 angezeigt wird, gibt der umkehrbare Zähler 281 am Anschluß £ ein Eins-Signal und am Anschluß L ein Null-Signal ab, sofern der Sollwert größer als der Istwert ist. Das ist bereits beschrieben worden. In diesem Zustand gibt der umkehrbare Zähler 287 über die UND-NICHT-Schaltungen 327 und 337 sowie über die Umkehrschaltungen 329, 331, 339 und 451 an die Umkehrstufe 341 ein Eins-Signal und an die Umkehrstufe 331 ein Null-Signal ab. Das geschieht auf einfache Weise, wie bereits beschrieben worden ist.
Fehler »fast Null«
Es ist wünschenswert zu wissen, wann der Abstandsfehler für einen bestimmten Walzenständer einen vorbestimmten Wert erreicht, bevor er Null wird, d. h. also, bevor der Istwert dem Sollwert gleicht. Dieses »fast Null«-Signal oder dieses Vorwegnahmesignal kann dazu verwendet werden, andere Funktionen auszulösen, die ausgelöst werden können, wenn der Abstandsfehler einen vorbestimmten Wert erreicht hat. In der Praxis wird der Sollwert niemals dem Istwert gleichen. Es ist daher günstig zu wissen, wann der Unterschied zwischen dem SoIlabstand und dem Istabstand kleiner als ein vorgegebener Wert ist.
Der Schaltkreis für den Fehler »fast Null« vergleicht die Endsumme aus der Endsummenaddierstufe 261 (F i g. 6), die den Abstandsfehler darstellt, mit dem Eingang über den Fehler »fast Null«, der am Eingangsanschluß 362 von einem Eingang auf dem Bedienungspult einläuft. Der Abstandsfehler wird mit dem eingehenden Signal für den Fehler »fast Null« nacheinander Stelle für Stelle verglichen, wobei mit der Ziffer für den niedrigsten Stellenwert begonnen wird.
Wenn der Abstandsfehler größer als das »fast Null«-Signal ist, weist der Abstandsfehler eine binäre Eins nach dem »fast Null«-Signal auf, so daß der letzte Vergleich zwischen diesen beiden unterschiedlichen binären Zahlen zwischen der binären Eins des Abstandsfehlers und der binären Null des »fast Nulk-Fehlersignals durchgeführt wird. Der Endsummenaddierer 261, der in den Eins-Zustand übergegangen ist, gibt an den Anschluß U der UND-NICHT-Schaltung 368 ein Eins-Signal und an den Anschluß F der UND-NICHT-Schaltung 370 ein Null-Signal ab. Ein Null-Signal, das an dem Eingangsanschluß 362 für das »fast Null«-Signal einläuft, wird dem Anschluß STl der Schieberegisterstufe 366 zugeführt, in der Umkehrstufe 364 in ein Eins-Signal umgewandelt und an den Anschluß STO der Schieberegisterstufe 366 angelegt. Der nächste A [/-Impuls schaltet die Schieberegisterstufe 366 auf Null zurück, so daß diese Schieberegisterstufe an den Anschluß T dieser UND-NICHT-Schaltung 368 ein Eins-Signal und an den Anschluß / der UND-NICHT-Schaltung 370 ein Null-Signal zuführt. Wenn der A [/-Impuls Null wird, erhalten der Anschluß N der UND-NICHT-Schaltung 370 sowie der Anschluß T der UND-NICHT-Schaltung 368 jeweils ein Null-Signal. An der UND-NICHT-Schaltung 368 liegen daher an allen Eingängen Null-Signale an, so daß sie ein Eins-Signal erzeugt, das in der Umkehr-ODER-Schaltung in ein Null-Signal umgewandelt wird und an den Anschluß F der UND-NICHT-Schaltung 174 angelegt wird. Die UND-NICHT-Schaltung 368, an deren Eingängen P und U Eins-
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Signale anliegen, gibt an den Anschluß N der UND- Antriebsmotoren die Walzen und die Stellglieder zer-NICHT-Schaltung 374 ein Null-Signal ab. Zu die- brechen und beschädigen.
sem Zeitpunkt liegt aber am Anschluß / der UND- Demzufolge werden sowohl dem Sollwert als auch NICHT-Schaltung 374 ein Null-Signal an, so daß dem Istwert ein Kompensationswert von 64 hinzudie UND-NICHT-Schaltung 374 ein Eins-Signal er- 5 addiert, so daß sowohl der Sollwert als auch der Istzeugt, das in dem Umkehrverstärker 376 in ein Null- wert um 64 Schritte zu groß angezeigt werden. Auf Signal umgewandelt und an den Anschluß 378 ab- diese Weise kann der Antriebsmotor den Sollabstand
gegeben wird. Dieses Signal am Anschluß 378 ist um 64 Schritte überlaufen und auf diese Weise die eine Anzeige dafür, daß der Abstandsfehler größer wirkliche Sollage erreichen. In der hier beschriebenen
als das Fehlersignal für »fast Null« ist. io Ausführungsform ist angenommen, daß das normale
Später können dann zwei binäre Null-Signale aus Überschießen immer kleiner als 64 Schritte ist. Ist
dem Abstandsfehler und dem Signal für den Fehler das Überschießen dagegen größer, muß auch der
»fast Null« miteinander verglichen werden. Das Kompensationswert für das Überschießen entspre-
Eins-Signal der UND-NICHT-Schaltung 374 ist je- chend geändert werden,
doch an den Anschluß N der Umkehr-ODER-Schal- 15
tung 372 zurückgeführt, so daß die Umkehr-ODER- Das überschießen
Schaltung 372 auch weiterhin ein Null-Signal an den Um nun ein Überschießen über den Istwert Null Anschluß F der UND-NICHT-Schaltung 274 anlegt. zu ermöglichen, werden dem Istwert und dem SoIl-Der Zustand der UND-NICHT-Schaltung 374 ändert wert eine Vorgabezahl von 64 Schritten hinzuaddiert, sich nur dann, wenn der Abstandsfehler kleiner oder 20 Diese Zahl wird automatisch der siebenten Zifferngleich der Größe für den Fehler »fast Null« ist. stelle dieser Werte hinzuaddiert, wie es noch erklärt s Wenn der »fast Null«-Fehler größer oder gleich wird. Es ist bereits beschrieben worden, wie die -"' dem Abstandsfehler ist, vertauschen die Signale, die Schieberegisterstufen 265 und 267 zu Beginn eines den UND-NICHT-Schaltungen zugeführt werden, Wortzyklus auf Null zurückgeschaltet werden, und ihre Polarität. Die UND-NICHT-Schaltung 368 gibt 25 daß am Beginn des Wortzyklus das Ausgangssignal dann an den Anschluß N der UND-NICHT-Schaltung der UND-NICHT-Schaltung 277 ein Null-Signal ist. 374 ein Eins-Signal ab, so daß die UND-NICHT- Im Zeitabschnitt 7 des Zyklus wird das PHO-Signal, Schaltung 374 ein Null-Signal erzeugt, das in dem das an dem Anschluß 275 einläuft (Zeitgeberdia-Umkehrverstärker 376 in ein Eins-Signal umgewan- gramm Fig. 4, Impulszug 4) ein Null-Signal und delt und an den Anschluß 378 abgegeben wird, wo 30 wird an den Anschluß R der UND-NICHT-Schaltung es anzeigt, daß der Abstandsfehler kleiner oder 277 und an den Anschluß M der UND-NICHT-gleich dem »fast Null«-Signal ist. Das Null-Signal Schaltung 345 gelegt. Außerdem wird in diesem aus der UND-NICHT-Schaltung 374 wird auch noch siebten Zeitabschnitt das Signal 1 TR (Zeitgeberdiaan den Anschluß N der Umkehr-ODER-Schaltung gramm F i g. 4, inverser Impulszug 11), das an dem 372 angelegt, so daß die Verriegelung aufgehoben 35 Eingangsanschluß 347 einläuft, ein Eins-Signal und wird, und die Umkehr-ODER-Schaltung 372 nicht dem Anschluß N der UND-NICHT-Schaltung 345 mehr länger in ihrem Zustand zu verbleiben zugeführt. Dadurch gibt die UND-NICHT-Schaltung braucht. 345 an den Anschluß V der UND-NICHT-Schaltung
277 ein Null-Signal ab. Die UND-NICHT-Schaltung
Kompensation für das Überschießen 40 277 erzeugt daraufhin ein Eins-Signal, das durch die
ODER-Schaltung 279 hindurchgeführt und an den
Der Antriebsmotor hat die Neigung, den Soll- Anschluß STl der Schieberegisterstufe 267 angelegt ir: abstand zu überlaufen. Dieses Überschießen kann wird. Außerdem wird dieses Eins-Signal durch die ■ während der nachfolgenden Abstandsfehlerberech- ODER-Schaltung 281 hindurchgeführt und an den nung korrigiert werden. Wenn jedoch eine Abstands- 45 Anschluß STl der Schieberegisterstufe 265 gelegt, entfernung ausgewählt worden ist, die Null oder fast Das Eins-Signal aus der UND-NICHT-Schaltung 277 Null ist, kann der Antriebsmotor die Walzen derart wird in der Umkehrstufe 283 umgewandelt und als gegeneinanderschieben, daß sie gegeneinander ange- Null-Signal an die Anschlüsse SPO der Schiebepreßt werden, und daß sich eine Abstandsentfernung registerstufen 265 und 267 gelegt. Der nächste posieinstellt, die sozusagen noch kleiner als Null ist. 5° tive Impuls, der dann an den Eingangsanschlüssen Die Istwertgeber, die normalerweise verwendet PUL der Schieberegisterstufe 265 und 267 zum Zeitwerden, zeigen den Abstand zwischen Walzen in abschnitte einläuft, schaltet dann beide Schiebe-Schxitten zwischen Null bis etwa 8000 an. Um nun registerstufen in den Eins-Zustand um.
die Istwertgeber möglichst günstig auszunutzen, Die Art und Weise, wie die Schieberegisterstufen sollten sie einen Null-Abstand zwischen den Walzen 55 265 und 267 die binäre Zahl 64 der Zahl in den dann anzeigen, wenn der wirkliche Walzenabstand Zwischenaddierstufen 255 und 257 hinzuaddieren, Null ist. Wenn jedoch die Walzen gegeneinanderge- ist dieselbe. Daher soll im folgenden nur erklärt werpreßt werden, können die Istwertgeber einen WaI- den, wie die binäre Zahl 64 der Zahl für den Istwert zenabstand der Größenordnung von 950 Schritten aus der Zwischenaddierstufe 257 hinzuaddiert wird, anzeigen, da die Istwertgeber nicht für die Anzeige 60 Es ist bereits beschrieben worden, wie die Schiebenegativer Zahlen eingerichtet sind. Dieser Wert von registerstufe 265 zum Zeitabschnitt 8 in den Eins-950 Schritten würde aber dem Abstandsstellglied Zustand gebracht wird. Wenn die Schieberegister- und Abstandsregler anzeigen, daß der Unterschied stufe 265 auf Eins steht, gibt der Eins-Ausgangszwischen der Sollstellung und der Iststellung noch anschluß P an den Anschluß M der Exklusiv-ODER-außerordentlich groß ist, und der Antriebsmotor 65 Schaltung 271 ein Eins-Signal ab. Nun soll ein Blick würde die Walzen mit höchster Antriebskraft weiter auf die folgende Tabelle geworfen werden, in der die aneinanderpressen. Da aber die Walzen zu diesem Addition der binären Zahl 64 zu den Zahlen 448 und Punkt bereits aneinandergepreßt sind, könnten die 384 gezeigt ist.
11 10 Ziffernstelle
9 I 8
1 7 6 Zahlenwert
Addierstufe 257 für den Istwert 0 0 1 1 1 0 448
Schieberegister 265 0 1 1 0 1 0 + 64
Exklusiv-ODER-Schaltung 271 0 1 0 0 0 512
Wenn nun die siebente Stelle aus der Addierstufe für den Istwert eine Null ist, läuft die Berechnung wie folgt ab:
11 10 Ziffernstelle
9 I 8
1 7 6 Zahlenwert
Addierstufe 257 für den Istwert 0 0 1 0 0 0 384
Schieberegister 265 0 0 0 1 1 0 + 64
Exklusiv-ODER-Schaltung 271 0 0 1 1 0 448
Als erstes soll nun die Addition von 448 und 64 besprochen werden. Nach dem Zeitabschnitt 7 wird von der binären Addierstufe 257 für den Istwert eine binäre Eins abgegeben, und zum Zeitabschnitt 8 wird an den Anschluß N der Exklusiv-ODER-Schaltung 271 ein Eins-Signal angelegt. Da nun an beiden Eingängen M und N der Exklusiv-ODER-Schaltung 273 Eins-Signale anliegen, gibt sie ein Null-Signal ab, das eine binäre Null bedeutet. Die Exklusiv-ODER-Schaltung 271 hat daher eine binäre Eins zu einer binären Eins hinzuaddiert, mit dem Ergebnis, daß eine binäre Eins plus ein Übertrag einer binären Eins entstanden ist. Zum Zeitabstand 8 geht der 1-TR-Impuls, der an dem Eingangsanschluß 347 einläuft, in ein Null-Signal über und wird dem Anschluß M der UND-NICHT-Schaltung 345 zugeführt. Das PHO-Signal (F i g. 4, Impulszug 4), das dem Anschluß M zugeführt ist, ist ein Null-Signal, so daß die UND-NICHT-Schaltung 345 an den Anschluß V der UND-NICHT-Schaltung 275 ein Eins-Signal liefert. Die UND-NICHT-Schaltung 277 gibt daraufhin ein Null-Signal ab, das durch die ODER-Schaltungen 281 und 279 den Eingangsanschlüssen STl der Schieberegisterstufen 265 und 267 zugeführt wird. Das Null-Signal aus der UND-NICHT-Schaltung 277 wird in der Umkehrstufe 283 umgewandelt und als Eins-Signal den Eingängen SP 0 der Schieberegisterstufe 265 und 267 zugeführt. Im Anschluß an den Zeitabschnitt 8 gibt die binäre Addierstufe zum Zeitabschnitt 9 ein Eins-Signal von ihrem Anschluß P ab, das durch die ODER-Torschaltung 281 hindurchgeführt und als Eins-Signal an den Anschluß SPl der Schieberegisterstufe 265 angelegt wird. Das ist in der Tabelle 1 gezeigt. Wenn nun an den beiden Eingängen STl und STO der Schieberegisterstufe 265 Eins-Signale anliegen, verbleibt die Schieberegisterstufe auch dann in ihrem Eins-Zustand, wenn an ihren Pt/L-Eingang positive Impulse einlaufen. Die Schieberegisterstufe 265 gibt daher an den Anschluß N der Exklusiv-ODER-Schaltung 271 ein Eins-Signal ab. Dieses Eins-Signal bedeutet einen Übertrag von Eins. An den Anschluß N der Exklusiv-ODER-Schaltung 271 wird ebenfalls ein Eins-Signal angelegt, das von dem Anschluß P der binären Addierstufe 257 für den Istwert stammt, so daß die Exklusiv-ODER-Schaltung 271 ein Null-Signal erzeugt, das eine binäre Null anzeigt. Für die Zahl 448 laufen die Vorgänge so lange weiter, bis nach dem Zeitabschnitt 10 eine binäre Null, die von der binären Addierstufe 257 abgegeben wird, am Anschluß P ein Null-Signal hervorruft, das dem Anschluß N der Exklusiv-ODER-Schaltung 271 zugeführt wird und außerdem durch die ODER-Schaltung 281 hindurchläuft und als Null-Signal am Eingang STl der Schieberegisterstufe 265 erscheint. Während des Zeitabschnittes 10 verbleibt die Schieberegisterstufe 265 im Eins-Zustand, so daß sie von ihrem Anschluß P ein Eins-Signal an den Anschluß N der Exklusiv-ODER-Schaltung 271 abgibt. Die Exklusiv-ODER-Schaltung 271 erzeugt daher für die zehnte Ziffernstelle ein Eins-Signal. Da zu diesem Zeitpunkt am Eingang STO der Schieberegisterstufe 265 ein Eins-Signal anliegt (der Grund dafür ist bereits beschrieben worden), wird das Schieberegister 265 im Zeitabschnitt 11 von dem nächsten positiven Impuls, der an seinem Eingang PUL einläuft, auf Null zurückgestellt. Das Ergebnis dieser Addition ist daher eine binäre 512 (448 + 64).
Nun soll an Hand der Tabelle gezeigt werden, wie die binäre 64 der binären Zahl 384 hinzuaddiert wird. Nach dem Zeitabschnitt 7 ist das Ausgangssignal der binären Addierstufe 257 eine binäre Null, so daß am Anschluß N der Exklusiv-ODER-Schaltung 271 ein Null-Signal anliegt. Im Zeitabschnitt 8 schaltet ein Impuls, der an dem Anschluß PUL des Schieberegisters 265 einläuft, dieses Schieberegister in den Eins-Zustand um, so daß an dem Anschluß N der Exklusiv-ODER-Schaltung 271 ein Eins-Signal anliegt. Auf dieses Eins-Signal hin erzeugt die Exklusiv-ODER-Schaltung 271 während des Zeitabschnittes 8 ein Eins-Signal. Daher entsteht als Ergebnis der Addition von 384 und 64 die Zahl 448. Damit ist also beschrieben worden, wie den Werten für den Istwert und dem Sollwert die Zahl 64 hinzuaddiert wird, um das Überschießen auszugleichen.
Fehlerzwischenspeicher
Wenn der Ausgang der binären Endsummenaddierstufe 261 nach der achten Ziffernstelle eine Eins ist, stehen alle Schieberegisterstufen des Fehlerzwischenspeichers auf Eins und zeigen dadurch an, daß der Fehler größer als eine achtstellige binäre Zahl ist. Wenn zum Zeitabschnitt 9 der achte Bit in das Feh-
Λ 32
lerzwischenregister übertragen wird, wird das Signal Signal zeigt an, daß die Fehlerberechnung beendet 2 TR (F i g. 4, inverser Impulszug 12), das an dem ist und liegt als Null-Signal am Anschluß F der Eingangsanschluß 351 einläuft, Null, und wird an UND-NICHT-Schaltung 503 an. Außerdem läuft den Anschluß / der Umkehr-ODER-Schaltung 353 noch vor dem Zeitpunkt Null am Eingangsanschluß angelegt. Während des Zeitabschnittes 9 ist das 5 505 ein Null-Signal an, das an den Anschluß/ der 177?-Signal (Fig. 4, inverser Impulszug 11) Null. UND-NICHT-Schaltung 503 gelegt ist und anzeigt, Der Anschluß H der Umkehr-ODER-Schaltung 353 daß gerade dieser Walzenabstandsregler ausgewählt empfängt ein Null-Signal und auch das P#0-Signal worden ist. Die UND-NICHT-Schaltung 503 gibt (F i g. 4, Impulszug 4) ist Null, so daß der An- daraufhin ein Eins-Signal ab, das in der Umkehrschluß F der Umkehr-ODER-Schaltung 353 ein 10 ODER-Schaltung 507 in ein Null-Signal umgewan-Null-Signal erhält. Im Zeitabschnitt 9 und auch wei- delt ist und dem Halteeingangsanschluß der Relaisterhin gibt die ODER-Schaltung 353 an den An- Flipflop-Stufen 510, 517 zugeführt wird. Die IN-schluß N der Umkehr-ODER-Schaltung 355 ein Eingangsanschlüsse der Relais-Flipflops 510 bis 517 Eins-Signal ab, das außerdem auch an den An- sind mit den umgewandelten Null-Ausgängen der Schluß F der UND-NICHT-Schaltung 311 gelegt 15 Schieberegisterstufen 300 bis 307 des Fehlerzwischenwird. Daher erzeugt die Umkehr-ODER-Schaltung Speicherregisters in F i g. 6 verbunden. Demzufolge 355 ein Null-Signal, das sie an den Anschluß T der sind die Relais-Flipflops 510 bis 517 entweder in UND-NICHT-Schaltung 349 abgibt, und außerdem ihrem Eins-Zustand oder in ihrem Null-Zustand, je ist dadurch dafür gesorgt, daß das Signal am Aus- nachdem, welche Binärziffern in dem Fehlerzwischengangsanschluß E der UND-NICHT-Schaltung 311 20 Speicherregister in F i g. 6 vorhanden sind. Das Nullanschließend Null ist. Wenn in dem Endsummen- Signal, das von der Umkehr-ODER-Schaltung 507 addierer 261 bei der Addition der neunten Stelle eine abgegeben wird, wird auch an den Halteanschluß der Eins entsteht, liefert der Null-Ausgang W der End- Relais-Flipflops 519 und 523 angelegt. Wenn der summenaddierstufe 261 ein Null-Signal, das an den Wert für den Istabstand kleiner als der Wert für den Anschluß V der UND-NICHT-Schaltung 349 ange- 25 Sollabstand ist, liegt auch an dem //V-Eingang des legt wird. Außerdem wird 13,3 Mikrosekunden nach Relais-Flipflop 519 ein Eins-Signal an, das von dem dem Zeitabschnitt 9 der ΛΟ-ImpuIs, der an dem Ausgangsanschluß 343 in Fig. 6 stammt. Wenn der Eingang 237 einläuft, Null, so daß am Anschluß U Sollwert dagegen kleiner als der Istwert ist, läuft an der UND-NICHT-Schaltung 349 ein Null-Signal an- dem Eingangsanschluß des Relais-Flipflop 521 ein liegt und die UND-NICHT-Schaltung 349 ein Eins- 30 Signal ein, das von dem Ausgangsanschluß 331 in Signal abgibt, das den 5£T-Anschlüssen aller Schie- Fig. 6 stammt. Je nachdem also, ob der Sollwert beregisterstufen 300 bis 307 zugeführt wird, um alle kleiner oder größer als der Istwert ist, ist entweder Stufen der Schieberegister in dem Fehlerzwischen- das Relais-Flipflop 519 oder das Relais-Flipflop 521 Speicherregister in den Eins-Zustand zu schalten. angesteuert, so daß die Kontakte in dem entsprechen-
Wenn also der Fehler größer als eine achtstellige 35 den Flipflop geschlossen sind.
Binärzahl ist, werden alle acht Schieberegisterstufen Wenn die beiden Relais-Flipflops richtig einge- 300 bis 307 automatisch in den Eins-Zustand ge- stellt worden sind, geht das Eingangssignal am Anschaltet. Schluß 501 wieder in ein Null-Signal über, da ein
Übertragung des Fehlers aus dem fueft RetfZ^ ^""Vt ? c- ^0:™0*1?
Fehlerzwischenspeicher in den Fehlerhauptspeicher «° ^Ä"?"6111 Null-Signal ab, das m
r ^ ^ der Umkehr-ODER-Schaltung 507 in ein Eins-Signal
Wenn der Abstandsfehler zeitweilig in dem Fehler- umgewandelt wird, und von dort an alle Halteein-
zwischenspeicher gespeichert worden ist, muß er in gangsanschlüsse der Relais-Flipflops 510 bis 517, 519
den richtigen Fehlerhauptspeicher übergeführt wer- und 521 gelangt. Die Zustände der Relais-Flipflops
den. Die Null-Ausgänge der Schieberegisterstufen 45 können daher so lange nicht geändert werden, bis
300 bis 307 in F i g. 6 sind über Umkehrverstärker dieser besondere Walzenständer erneut ausgewählt
800 bis 807 mit den Ausgangsanschlüssen 810 bis worden und die Berechnung des Abstandsfehlers er-
817 verbunden. Die Ausgangsanschlüsse 810 bis 817 neut beendet ist. Das liegt daran, daß zu diesem Zeit-
der Fehlerzwischenspeicher sind mit den Eingängen punkt nur am Eingangsanschluß 505 ein Null-Signal
der Fehlerspeicherregister der einzelnen Walzenstän- 50 einläuft. Die geschlossenen Haltestromkreise in den
der verbunden. So sind beispielsweise die Ausgänge Relais-Flipflops sind nun der Grund dafür, daß die
810 bis 817 des Fehlerzwischenspeichers in F i g. 6 Relais-Flipflops als ein üblicher stromaddierender
mit den Eingangsanschlüssen 820 bis 829 der Fehler- Digital-Analog-Umsetzer verwendet werden können,
Speicherregister in Fig. 7 verbunden. , wobei die zu addierenden Ströme über die geschlos-
Auf diese Weise gibt jede der Schieberegisterstufen 55 senen Kontakte der erregten Relais laufen. Dem Ein-
300 bis 307 in der F i g. 6 aus dem Fehlerzwischen- gang eines Operationsverstärkers 523, der seinerseits
speicher, die im Eins-Zustand ist, an den entsprechen- einen Kraftverstärker 525 ansteuert, wird ein Strom
den Eingangsanschluß 820 bis 827 in F i g. 7 ein zugeführt, der demjenigen Fehler proportional ist, der
Eins-Signal ab. in den Fehlerspeicherregistern der Regel- und Steuer-
60 schaltung gespeichert ist. Der Kraftverstärker 525
Fehlerspeicher und Steuerschaltungen gibt seine Ausgangsgröße an eine übliche Antriebs-
Die F i g. 7 zeigt ein Beispiel für einen Fehlerspei- Steuerung ab. Die Antriebssteuerung steuert ihrer-
cher und einen Verstärker in einer Regelschaltung. seits die Stellmotoren für die Walzen in Überein-
Nach dem Zeitpunkt 13, aber vor dem Zeitpunkt 0, Stimmung mit den angezeigten Fehlern,
wenn die arithmetischen Rechenschaltungen aus 65 Die Richtung, in der der Walzenstellmotor ange-
F i g. 6 ihre Fehlerberechnung beendet haben, läuft trieben wird, hängt davon ab, ob das Relais-Flipflop
am Eingangsanschluß 501 ein Null-Signal ein, das 519 oder das Relais-Flipflop 521 angesteuert ist.
vom Anschluß 321 aus F i g. 6 stammt. Dieses Null- Wenn die Istgröße kleiner als die Sollgröße ist, ist das
33 34
Relais-Flipflop 519 angesteuert, so daß die Relais- sehen den Walzenoberflächen ausgemessen. Dieser kontakte dieses Flipflops geschlossen sind und das so gemessene wirkliche Abstand zwischen den Wal-Flipflop im Eins-Zustand ist. Wenn das Flipflop 19 zenoberflächen wird dann von dem angezeigten Isterregt ist, liegt der Operationsverstärker 523 über die abstand subtrahiert. Das Ergebnis dieser Subtraktion geschlossenen Haltestromkreise der Flipflops 510 bis 5 ist ein Nullpunktskorrekturwert, der bei dem ange- 517 an einer Spannung von 62 Volt. Der Operations- zeigten Istabstand berücksichtigt werden muß, so verstärker 523 macht dann den Walzenabstand grö- daß der Abstand zwischen zwei Walzen mit einem ßer, und zwar in Übereinstimmung mit dem Strom, korrigierten Istwert genauer angezeigt wird. Der der dem Fehler proportional ist, der in dem Fehler- Nullpunktskorrekturwert muß daher jedesmal, bevor Speicherregister gespeichert ist. io ein Vergleich mit dem Sollwert durchgeführt wird, Wenn der Istwert größer als der Sollwert ist, ist von dem Istwert abgezogen werden, so daß der Verdas Relais-Flipflop 521 angesteuert, so daß seine gleich zwischen dem Sollwert und einem nullpunkts-Kontakte geschlossen sind und es sich im Eins-Zu- korrigierten Istwert durchgeführt wird,
stand befindet. Wenn das Flipflop 521 angesteuert Um dieses durchzuführen, sei noch einmal auf die ist, liegt der Operationsverstärker 523 über die ge- 15 Fig. 6 verwiesen. Der wirkliche gemessene Walzenschlossenen Haltekontakte der Flipflops 510 bis 517 abstand wird über den Sollwerteingang 221 eingegean einer Spannung von + 62 Volt. Der Operations- ben, während der Istwert über den Istwertanschluß verstärker 523 macht dann den Walzenabstand klei- 231 einläuft. Der wirkliche gemessene Abstand wird ner, und zwar gemäß dem Strom, der dem Fehler nun von dem angezeigten Istwert auf die gleiche proportional ist, der in dem Fehlerspeicherregister 20 Weise abgezogen, wie es in Verbindung mit der Subgespeichert ist. traktion des Sollwertes vom Istwert bereits beschrie-
Die Istwertgewinnung ben worden jf fs wird fmlch vof der wirklichen
ö ° gemessenen Entfernung das Zweierkomplement ge-
Die Stellung der Antriebsmotore wird durch binär bildet und dieses Zweierkomplement in den Endcodicrte Drehfeldgeber abgefühlt, die auf den Motor- 25 Summenaddierer 261 dem angezeigten Istabstand wellen angeordnet sind. Jeder Geber ist an einen hinzuaddiert. Das Ergebnis dieser Rechnung wird am Drehfeldempfänger angeschlossen, der seinerseits Ausgangsanschluß 262 ausgelesen, der mit dem elektrisch so geschaltet ist, daß er die Verhältnisse in Eins-Ausgangsanschluß P der Endsummenaddiereinem Drehfeldgeber wiedergeben kann, der auf der stufe 261 verbunden ist. Diese Information wird in Welle des Antriebsmotors sitzt. Die binär codierten 30 dem Register aus 13 Stufen in Fig. 8 gespeichert. Geber werden auf übliche Weise abgcfühlt, und die Dieser Speichervorgang wird noch beschrieben, dabei entstehende Istwertzahl wird weiter übertragen, Wenn der Unterschied zwischen dem angezeigten so daß sie mit der Sollwertzahl verglichen werden Istwert und dem wirklichen gemessenen Walzenabkann. Wie dieser Vergleich durchgeführt wird, ist be- stand berechnet und in dem Speicherregister gespeireits beschrieben worden. Ebenfalls wurde bereits 35 chert worden ist, wird er in ein permanentes Speibeschrieben, daß der Istwert und der Sollwert nur cherregister überführt, das demjenigen Walzenständann verglichen werden, wenn der bestimmte WaI- der zugeordnet ist, für den die Nullpunktskorrektur zenständer ausgewählt worden ist. bestimmt ist. Jedesmal, wenn der Istwert für einen
. bestimmten Walzenabstandsregler mit dem Sollwert
Sollwerteingabe 40 verglichen wjrd; wird dem Null-Eingangsanschluß
Die Zahl für den Sollwert für jeden einzelnen Wal- 243 in F i g. 6 der Nullpunktskorrekturwert zuge-
zenständer wird durch das Schließen einzelner Kon- führt, so daß aus dem angezeigten Istwertsignal ein
takte oder über andere Eingabevorrichtungen, die korrigierter Istwert entsteht. Das ist bereits beschrie-
bereits beschrieben worden sind, in die Relais-Flip- ben worden.
flops eingegeben. 45 Der Nullpunktskorrekturwert wird von dem Eins-
. . -T „ , , , Anschluß der binären Addierstufen 261 in das Re-
Automatische Nullpunktskorrektur gister nach F j g 8 übertragen.
Durch die Möglichkeit, eine automatische Null- Wenn die Nullpunktskorrekturzahl in dem Schiepunktskorrektur durchzuführen, wird der Istv/ert für beregister aus F i g. 8 gespeichert werden soll, läuft den Walzenabstand eines Walzenständers korrigiert. 50 am Eingangsanschluß 405 ein Eins-Signal ein, das Der Istwert eins Walzenständers zeigt den Abstand von der Walzenabstandsreglerschaltung stammt, die zwischen einem Punkt auf der unteren Walze und ihren Nullpunktskorrekturwert bereits berechnet einem Punkt auf der oberen Walze an. Wenn also hat (Fig. 9, 693). Dieses Eins-Signal wird in der die Walzen so dicht aneinander geschoben worden Umkehrstufe 407 in ein Null-Signal umgewandelt und sind, daß tatsächlich kein Abstand mehr zwischen 55 dem Anschluß M der UND-NICHT-Schaltung 409 ihnen vorhanden ist, wird der Istwert immer noch zugeführt. Vom Ausgangsanschluß 262 aus F i g. 6 anzeigen, daß zwischen den Punkten auf der oberen werden dem Anschluß 411 Eins-Signale und NuIl- und der unteren Walze noch ein Abstand vorhanden Signale (binäre 1 und binäre 0) zugeführt. Ein Nullist. Das ist deswegen vorgesehen, um einen Ver- Signal, das am Eingangsanschluß 411 F i g. 8 anläuft schleiß kompensieren zu können, der bei dem Be- 60 und anzeigt, daß diese Stelle der Nullpunktskorrektricb der Walzen auftreten kann. turzahl vom Anschluß 262 F i g. 6 Null ist, wird in
Der Istwert muß genau dem wirklichen Abstand der Umkehrstufe 410 F i g. 6 in ein Eins-Signal umzwischen der Oberfläche der oberen und der unteren gewandelt und der UND-NICHT-Schaltung 409 zuWalze entsprechen. Daher ist die automatische Null- geführt, so daß die UND-NICHT-Schaltung 409 an punktskorrektur vorgesehen, die anschließend be- 65 den Anschluß V der UND-NICHT-Schaltung 413 schrieben wird. ein Null-Signal abgibt. Aus Gründen der Beschrei-
Zu Beginn wird der Abstand zwischen den Wal- bung sei angenommen, daß die anderen Anschlüsse
zen groß gemacht und der wirkliche Abstand zwi- der UND-NICHT-Schaltung413 zu diesem Zeitpunkt
Null-Signale empfangen, so daß die UND-NICHT-Schaltung 413 ein Eins-Signal abgibt. Das Eins-Signal der UND-NICHT-Schaltung 413 wird dem Anschluß STO der Schieberegisterstufe 430 zugeführt und in der Umkehrstufe 421 in ein Null-Signal umgewandelt, das an dem Anschluß STl der Schieberegisterstufe 430 anliegt.
Daher liegt an dem Anschluß STO der Schieberegisterstufe 430 ein Eins-Signal und an dem Anschluß STl ein Null-Signal an.
Das Null-Signal, das von der Umkehrstufe 407 abgegeben wird, wird in der Umkehrstufe 415 in ein Eins-Signal umgewandelt und an dem Anschluß M der Umkehr-ODER-Schaltung 417 angelegt. Daher gibt die Umkehr-ODER-Schaltung 417 an den Anschluß V der UND-NICHT-Schaltung 419 ein Null-Signal ab. Am Anschluß 445 laufen nun A IZ-Impulse ein (F i g. 4, Wellenzug 1), die dem Anschluß U der UND-NICHT-Schaltung 419 zugeführt werden. Wenn der ^4Z7-Impuls eine Eins darstellt, gibt die UND-NICHT-Schaltung 419 ein Null-Signal oder ein positives Signal an die Eingänge PUL der Schieberegisterstufen 430 bis 443 ab, so daß der Inhalt der Schieberegisterstufen 430 bis 443 nach rechts verschoben wird. Die Schieberegisterstufe 430 wird dabei in den Eins-Zustand oder in den Null-Zustand geschaltet, je nachdem, was für Signale an den STl- und den STO-Anschlüssen der Schieberegisterstufe 430 anliegen. Auf diese Weise werden alle 13 Stellen der Nullpunktskorrekturzahl aus dem Endsummenaddierer 261 in F i g. 6 in die Schieberegisterstufen 430 bis 443 eingelesen.
Wenn die Nullpunktskorrekturzahl für einen bestimmten Walzenabstandsregler in die Schieberegisterstufen 430 bis 443 eingelesen worden ist, muß sie in den Relais-Flipflops für diesen Walzenständer gespeichert werden, die in der F i g. 9 gezeigt sind. Eine binäre Eins, die in einer der Schieberegisterstufen 430 bis 443 gespeichert ist, gibt ein Eins-Signal ab, das eine der Relaisspulen 450 bis 463 erregt. Diejenigen Relaisspulen der Spulen 450 bis 463, die erregt sind, schließen die normalerweise offenen Relaiskontakte 479 bis 482 in Fig. 9. Die Nullpunktskorrekturzahl, die in diesen Relais gespeichert wird, besteht aus 12 Stellen. Wenn einer der Relaiskontakte 479 bis 482 in Fig. 9 geschlossen wird, wird eines der Relais 601 bis 612 in den Relaisgruppen 681, 683 und 685 erregt. Die Spulen dieser Relais bleiben so lange erregt, bis die Relais in den Relaisgruppen wieder zum Abfallen gebracht werden. Eine erregte Relaisspule öffnet normalerweise geschlossene Kontakte, die ihr zugeordnet sind, und schließt normalerweise offene Kontakte, um in der Relaisgruppe eine binäre Eins zu speichern,. Wenn eine der Relaisspulen 601 bis 612 unter Strom gesetzt wird, wird der entsprechende der normalerweise geschlossenen Kontakte 612 bis 632 geöffnet und einer der normalerweise geschlossenen Kontakte 641 bis 652 geschlossen.
Wenn einer der normalerweise geöffneten Relaiskontakte 641 bis 652 geschlossen ist, setzt er eine der Lampen 661 bis 672 unter Strom. Dadurch wird angezeigt, daß an der entsprechenden Stelle eine binäre Eins gespeichert worden ist. Die normalerweise geschlossenen Relaiskontakte 621 bis 632 zeigen in geöffnetem Zustand eine binäre Eins an und geben an die Kommutatoren 655 und 657 Null-Signale ab.
Die Nullpunktkorrekturzahl wird serienmäßig ausgelesen, wenn den Kommutatoren Seriensignale zugeführt werden.
An den Anschluß 830 wird von der Wortzeit 0 bis zur Wortzeit 6 ein Null-Signal gelegt, das den Kommutator 655 betriebsbereit macht und den Kommutator 657 sperrt. Zur Wortzeit 7 ändert sich das Signal, so daß der Kommutator 657 betriebsbereit und der Kommutator 655 gesperrt ist. Die folgenden TA-Signale liegen nun während der angegebenen ίο Ziffernzeiten an den Anschlüssen 831 bis 863:
Ziffernzeit Anschluß Signal
15 °
1 831 177?
2 832 2Ti?
3 833 377?
4 834 4TR
ao 5 835 STR
6 836 6TR
7 831 ITR
8 832 2TR
9 833 3TR
a, 10 834 4TR
11 835 5TR
12 836 6TR
13 837
Wenn der Kommutator 655 während der Ziffernzeit 0 bis zur Ziffernzeit 6 betriebsbereit gemacht worden ist, sorgen die Signale ITR bis 6Ti? dafür, daß von denjenigen Stellen, an denen dem Kommutator 655 von den normalerweise geschlossenen Kontakten 621 bis 626 Null-Signale zugeführt sind, wobei diese normalerweise geschlossenen Kontakte geöffnet worden sind, um eine binäre 1 während der Ziffernzeit 9 bis zur Ziffernzeit 12 zu speichern, Eins-Signale ausgelesen werden. Wenn dagegen der Kommutator 657 betriebsbereit gemacht ist, sorgen die Signale ITR bis 6TR dafür, daß von denjenigen Stellen Eins-Signale ausgelesen werden, an denen dem Kommutator 657 von den normalerweise geschlossenen Kontakten 627 bis 632 Null-Signale zugeführt sind. Diese Kontakte sind geöffnet worden, um ebenfalls eine binäre Eins zu speichern.
Wenn also beispielsweise die normalerweise geschlossenen Kontakte 627 geöffnet sind, um eine binäre Eins zu speichern, geben sie an den Anschluß W des Kommutators 657 ein Null-Signal ab. Zum Zeitabschnitt? läuft nun ein 177?-Signal, das ein Eins-Signal ist, am Anschluß 831 ein und wird dem An-. Schluß K des Kommutators 657 zugeführt. Da zu diesem Zeitpunkt am Anschluß W des Kommutators 657 ein Null-Signal anliegt, wird aus dem Kommutator 657 ein Eins-Signal gelesen und an den Ausgangsanschluß 838 abgegeben, der es an den Nullpunktskorrektureingangsanschluß 243 in F i g. 6 weitergibt. Nun soll noch einmal auf die F i g. 9 Bezug genommen werden. Eine Nullpunktskorrektur, d. h. die Bestimmung des Nullpunktskorrekturwertes, wird dadurch von dem Bedienungspersonal ausgeführt, daß das Bedienungspersonal den Schalter 661 in die Nullpunktskorrekturstellung bringt, wodurch die normalenveise geschlossenen Kontakte 663 geschlossen werden. Wenn die Kontakte 663 geschlossen worden sind, geben sie an den Schaltkreis 665 eine Steuerspannung ab. Der Schaltkreis 665 gibt dann von sei-
nem Anschluß L ein Null-Signal an den Anschluß F der UND-NICHT-Schaltung 667 sowie an den Anschluß RST des Flipflops 669 ab. Bevor nun das Bedienungspersonal den Schalter 661 von der Stellung »Normalbetrieb« in die Stellung Nullpunktskorrektur gedreht hat, ist das Flipflop 669 auf Null zurückgestellt worden. An die Anschlüsse / und K der UND-NICHT-Schaltung 667 sind Null-Signale angelegt. Ein Null-Signal, das am Anschluß 671 während der Abfragezeit einläuft, während der die Verbindung zu einem bestimmten Walzenständer besteht, ist an den Anschluß H der UND-NICHT-Schaltung 667 und an den Anschluß U der UND-NICHT-Schaltung 691 gelegt.
Die UND-NICHT-Schaltung 667 gibt an den Anschluß SET des Flipflops 673 ein Eins-Signal ab, das das Flipflop 673 auf »1« umschaltet. Das Eins-Signal vom Ausgang E des Flipflops 673 läuft durch einen Verstärker 675 hindurch und erregt die Relaisspule 677. Wenn die Relaisspule 677 erregt ist, schließt sie die normalerweise offenen Kontakte 679, die dann an die Relaisgruppen 681, 683 und 685 ein — 18-Volt-Signal legen. Dieses Signal macht diese Relaisgruppen betriebsbereit, um eine neue Zahl zu speichern.
Das Null-Signal vom Ausgang L des Flipflops 673 wird in dem Zeitverzögerungsglied 687 um 3 Millisekunden verzögert und in ein Eins-Signal umgewandelt. Daraufhin wird es in der Umkehrstufe 689 wieder in eine Null zurückverwandelt und dem Anschluß R der UND-NICHT-Schaltung 691 zugeführt. Das geschieht, um das Relais 677 betätigen zu können. In der nächsten Abtastperiode dieses bestimmten Walzenabstandsreglers wird an den Anschluß U der UND-NICHT-Schaltung 691 ein ÄSO-Null-Signal gelegt, so daß am Ausgangsanschluß 693 ein Eins-Signal abgegeben und dem Anschluß 405 (F i g. 8) zugeführt wird. Dieses Signal löst eine neue Nullpunktsberechnung aus.
Das Eins-Signal vom Anschluß E des Flipflops 673 in F i g. 9 stellt auch das Flipflop 669 auf Eins, so daß am Anschluß P des Flipflops 669 ein Eins-Signal erscheint. Dieses Eins-Signal wird in der Umkehrstufe 695 in ein Null-Signal umgewandelt, in dem Umkehrverstärker 697 wieder in ein Null-Signal zurückverwandelt und an den Anschluß R der UND-NICHT-Schaltung 667 gelegt. Die Nullpunktsberechnung wird im Verlaufe der üblichen Rechenzeit für diesen bestimmten Walzenständer durchgeführt.
Wenn die Nullpunktsberechnung durchgeführt worden ist, werden die Signalspeicherrelais 471 bis 482 selektiv unter Strom gesetzt, wie es bereits beschrieben worden ist.
Das Eins-Signal, das am Anschluß 405 (F i g. 8) einläuft, und das nach seiner Umwandlung in ein Null-Signal in der Umkehrstufe 407 die Nullpunktsberechnung auslöst, wird dem Anschluß Y der UND-NICHT-Schaltung 701 zugeführt. Am Ende eines Rechenzyklus zum Zeitpunkt Null wird an den Anschluß X der UND-NICHT-Schaltung 701 (F i g. 8) ein Null-OTZO-Signal angelegt (s. F i g. 4, inverser Impulszug 7), so daß diese UND-NICHT-Schaltung an den Anschluß F des Univibrators 703 ein Eins-Signal abdbt. Der Univibrator 703 Gibt daraufhin an den Anschluß T der UND-NICHT-Schaltung 705 ein Null-Signal von 50 Millisekunden Dauer ab. Aus Gründen der Beschreibung ist angenommen, daß auch an den anderen Eingängen der UND-NICHT-Schaltung zu dem Zeitpunkt Null Signale anliegen, zu dem ein Eins-Signal, das in dem Verstärker 707 verstärkt worden ist, die Relaisspulen 709 und 711 erregt.
Wenn die Relaisspule 711 erregt ist, schließt sie die normalerweise offenen Kontakte 713 (F i g. 9). Dadurch wird an die Relaisgruppen 681, 683 und 685 ein -r 6-Volt-Signal angelegt, so daß diese Relaisgruppen die Informationen speichern können, die durch das selektive Schließen der Relais 471 bis 482 angezeigt sind.
Wenn die Spule 709 aus F i g. 8 erregt ist, schließt sie die normalerweise offenen Kontakte 716 (F i g. 9), die einmal an den Anschluß/ der UND-NICHT-Schaltung 667 ein Eins-Signal anlegen und zum anderen ein solches Eins-Signal an den i?S!T-Anschluß des Flipflops 673 abgeben, so daß dieses Flipflop in den Null-Zustand übergeht. Steht das Flipflop 673 auf Null, wird der Strom für die Relaisspule 677 abgeschaltet, so daß sich die Kontakte 679 öffnen. Dadurch wird dann die Spannung von — 18VoIt von den Relaisgruppen 681, 683 und 685 abgeschaltet, so daß auch das + 6-Volt-Signal durch die Kontakte 713 hindurch nicht mehr wirksam sein kann, um den Zustand der Relais 601 bis 612 durch selektives Schließen der Kontakte 471 bis 482 zu ändern.
Wenn das Flipflop 673 auf Null zurückgestellt worden ist, wird das Eins-Signal, das an seinem Anschluß L anliegt, durch das Zeitverzögerungsglied 687 in ein Null-Signal umgewandelt und als Eins-Signal dem Anschluß R der UND-NICHT-Schaltung 691 zugeführt, so daß vom Anschluß 693 an den Anschluß 405 in F i g. 8 ein Null-Signal abgegeben wird.
Vom Anschluß E "des Flipflops 673 in F i g. 9 wird an den Anschluß Y der UND-NICHT-Schaltung 715 ein Null-Signal gelegt; da auch das Flipflop 669 im Eins-Zustand verbleibt, liegt auch am Anschluß Z der UND-NICHT-Schaltung 715 ein Null-Signal an. Die UND-NICHT-Schaltung 715 gibt daher ein Eins-Signal ab, das in dem Verstärker 717 verstärkt wird und die Kontrollampe 719 zum Aufleuchten bringt. Dieses Aufleuchten zeigt dem Bedienungspersonal an, daß die Nullpunktsberechnung durchgeführt worden ist. Das Bedienungspersonal kann darauf den Wählschalter wieder in die Stellung »Normalbetrieb« umschalten, wodurch die normalerweise geöffneten Kontakte 663 geschlossen werden und das Flipflop 669 in den Null-Zustand zurückgeschaltet wird.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Regeln des Abstandes der beiden Walzen aller Walzenständer in einer kontinuierlichen Walzenstraße, mit einem den Istwert indirekt messenden Istwertgeber und einem digitalen Speicher für jeden Walzenständer, in dem diesen Walzenständer betreffende Daten einschließlich der Sollwerte und indirekt gemessenen Istwerte gespeichert sind, mit einem digitalen Rechner und einer Walzenwählvorrichtung, von der nacheinander die Verbindung zwischen dem digitalen Rechner und den einzelnen Walzenständern herstellbar ist, so daß im Rechner für jeden Walzenständer die zum Ausregeln der Regelabweichung benötigte Differenz zwischen dem indirekt gemessenen Istwert und dem Sollwert berechenbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß vor einem Stich für jeden Walzenständer der
Istwert direkt gemessen, gespeichert und während dieses Stichs im Rechner vom indirekt gemessenen Istwert subtrahiert und diese Differenz als Nullpunktskorrekturwert zur Differenz zwischen Sollwert und indirekt gemessenem Istwert s addiert und diese korrigierte Differenz im Speicher für jeden Walzenständer gespeichert wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, die feststellt, ob die nullpunktskorrigierte Differenz zwischen Soll-Abstand und Ist-Abstand gleich einem vorgegebenen Wert oder kleiner als dieser ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gespeicherte, korrigierte Differenz auf einen vorbestimmten Maximalwert begrenzt ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher zur Speicherung der nullpunktskorrigierten Differenz ein Speicherregister mit mehreren Stufen ist,
in dem diese Differenz in binärer Form gespeichert ist, und daß die Registerstufe für die niedrigste Stelle auf Eins geschaltet wird, wenn die Registerstufe für die höchste Stelle im Eins-Zustand ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher für eine zwischenzeitliche Speicherung der nullpunktskorrigierten Differenz einen Zwischenspeicher aufweist, in dem diese Differenz speicherbar ist, während die Berechnung abläuft, und daß ein permanenter Speicher vorgesehen ist, in den diese Differenz übertragen wird, wenn die Berechnung beendet ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenwählvorrichtung an einer Änderung der Verbindung zwischen dem Rechner und einem Walzenständer gehindert ist, wenn der Rechner die Berechnung der Differenzen nicht in einer vorbestimmten Zeit beendet hat.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen mo

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