DE1427729C - Elektromotorisch angetriebene Bohrmaschine - Google Patents
Elektromotorisch angetriebene BohrmaschineInfo
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- 101100256089 Caenorhabditis elegans uba-2 gene Proteins 0.000 claims 1
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Description
die Rasten (7') der Buchse (7) mit den Rasten (6') ao spindel auf das dafür notwendige Maß reduziert wer-
der umlaufenden Rastenscheibe (6) dadurch in oder außer Eingriff gebracht werden, daß an den
einander zugekehrten Stirnflächen von Verstellglied (5) und Buchse (7) Mittel vorgesehen sind,
die das Stellglied (5) bei Verdrehung axial gegen as
die Buchse (7) verschieben.
2. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Axialverschiebung
im Verstellglied (5) bzw. der Buchse (7) angebrachte Vertiefungen zur Aufnahme von
Kugeln (8) sowie in der Buchse (7) bzw. im Verstellglied (5) vorgesehene Aushöhlungen unterschiedlicher
Tiefe sind, in welche die Kugeln (8) einrasten.
3. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Axialverschiebung
aus an den benachbarten Stirnflächen vorgesehenen wendeiförmigen Schrägen bestehen.
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.45
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromotorisch angetriebene Bohrmaschine, die sich sowohl für
Schlag- als auch für Drehbohren verwenden läßt, indem beim Schlagbohren zur Erzeugung der Axialbewegung
der Arbeitsspindel eine auf der Arbeitsspindel angeordnete und mit dieser umlaufende Rastenscheibe
entgegen der Kraft einer Feder an eine fest im Gehäuse sitzende Rastenscheibe drückbar ist und
beim Drehbohren die Rastenscheiben mittels eines ringförmigen Verstellgliedes, das gleichzeitig als Sitz
für das werkzeugseitige Spindellager dient, außer Eingriff gebracht sind.
Es ist bereits eine Elektrohandbohrmaschine für die Steinbearbeitung bekannt (deutsches Gebrauchsmuster
1 827 371), mit einer auf die axial verschiebbare Arbeitsspindel einwirkenden und auf verschiedene
Schlagamplituden einstellbaren Schlagbohreinrichtung. Bei dieser Maschine ist das Verstellglied als
Mutternhülse ausgebildet und auf ein im Gehäusehals gelagertes Gegenstück aufschraubbar. Verdreht man
das Verstellglied, so wird dadurch der äußere Ring eines axial einseitig wirkenden Spindellagers, welcher
fest in dem Verstellglied gelagert ist, von dem auf der den kann, wobei das mit seiner zylindrischen Mantelfläche
im Gehäuse geführte Verstellglied die Arbeitsspindel werkzeugseitig lagert und mit einem Anschlag
an einer dem Werkzeug abgekehrten Fläche abstützt.
Beiden vorgenannten Ausführungen ist gemeinsam, daß das Verstellglied unmittelbar im Gehäusehals
gelagert und geführt ist. Dies ist jedoch nur bei Gehäusen mit hoher Festigkeit möglich, beispielsweise
bei Leichtmetallgehäusen, da nur bei diesen eine ausreichend feste Lagerung des Verstellgliedes
und der feststehenden Rastenscheibe zu erreichen ist. Bei verhältnismäßig geringe Festigkeit aufweisenden
Gehäusen, z. B. Kunststoffgehäusen, wäre dagegen eine ausreichende Festigkeit und Zentrizität zwischen
Arbeitsspindel-Lager-Verstellglied-Gehäuse nicht mehr gewährleistet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schlagbohrvorrichtung für eine Bohrmaschine so auszubilden, daß
diese aus möglichst wenig Einzelteilen und Befestigungselementen besteht, darüber hinaus die Festigkeit
und Zentrierung bzw. Führung der gesamten Anordnung gegenüber den bekannten Ausführungen wesentlich
verbessert und erhöht und eine kürzere Baulänge aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Verstellglied in einer an ihrer Stirnseite
einstückig angeformte Rasten aufweisenden, im Gehäuse drehsicher befestigten Buchse gelagert ist und
daß die Rasten der Buchse mit den Rasten der umlaufenden Rastenscheibe dadurch in oder außer Eingriff
gebracht werden, daß an den einander zugekehrten Stirnflächen von Verstellglied und Buchse Mittel
vorgesehen sind, die das Stellglied bei Verdrehung axial gegen die Buchse verschieben.
Das Anbringen von Gewinden am Verstellglied oder anderen Teilen, wie es bei den bekannten Werkzeugen
für die Verstellung zum Teil benötigt wird, kann bei der Erfindung wegfallen. Das für das Drehbohren
erforderliche Ausrücken der Arbeitsspindel kann z. B. dadurch erfolgen, daß die Mittel zur Axialverschiebung
im Verstellglied bzw. der Buchse angebrachte Vertiefungen zur Aufnahme von Kugeln sowie
in dec Buchse bzw. im Verstellglied vorgesehene Aushöhlungen unterschiedlicher Tiefe sind, in welche
die Kugeln einrasten und so den gegenseitigen Abstand der Teile fixieren. Es ist auch möglich, an den
benachbarten Stirnflächen von Verstellglied und der es aufnehmenden Buchse wendeiförmige Schrägen
3 4
vorzusehen. Auch die Verwendung von Gewinde ist in Vertiefungen des Verstellgliedes 5 geführt sind und
denkbar, sie ist jedoch kostspieliger als die genannten in unterschiedlich tiefe Aushöhlungen an der Stirn-Ausführungen
und käme daher nur aus besonderen seite der Buchse 7 einrasten. Die in F i g. 1 wiederge-Gründen,
die diese Maßnahme rechtfertigen, in gebene Stellung des Getriebes ist diejenige für Schlag-Frage.
· 5 bohrbetrieb. Das Verstellglied liegt dabei dicht an der
Wenn die das Verstellglied aufnehmende Buchse Buchse 7 an, weil die Kugel 8 in eine tiefe Aushöherfindungsgemäß
an ihrer Stirnseite Rasten aufweist, lung derselben einrastet. Hierbei werden die-Tellerfeso
wird durch diese Ausführung nicht nur die Her- dem 4 unter dem axialen Arbeitsdruck so weit zustellung
der gesonderten, im Gehäuse festsitzenden sammengedrückt, daß die Rasten 6' und T in Eingriff
Rastscheibe eingespart, sondern es fällt auch die io kommen und bei Drehung der Spindel 2 Axialschläge
Anbringung einer Sitzfläche für diese Rastenscheibe erzeugen,
im Gehäuse sowie deren Befestigung fort. Dreht man dagegen das Verstellglied um 180°, so
im Gehäuse sowie deren Befestigung fort. Dreht man dagegen das Verstellglied um 180°, so
Zur näheren Erläuterung der Erfindung soll diese kommt die Kugel 8 in eine flachere Aushöhlung der
an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausfüh- Buchse 7 zu liegen. Damit hebt sich aber das Ver-
rungsbeispiels beschrieben werden: 15 stellglied axial von der Buchse 7 ab, es verschiebt
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch das Schlag- gleichzeitig das Lager3 und damit die Spindel so
bohrgetriebe, welches in dem vorderen Teil des nur weit, daß die Rasten 6' und 7' auch bei axialer BeIateilweise
dargestellten und beispielsweise aus Kunst- stung der Spindel nicht in Eingriff kommen können,
stoff oder Kunststoff Schalenhälften bestehenden Ge- Dies entspricht der Arbeitsstellung Drehbohren. Zur
häuses 1 untergebracht ist. Die an ihrem vorderen ao Begrenzung der axialen Verschiebung der Arbeits-Ende
mit Gewinde zur Aufnahme des Bohrfutters spindel dient eine Scheibe in Verbindung mit einem
versehene Arbeitsspindel 2 ist mit dem zylindrischen Sprengring 9, der in eine in die Spindel eingestochene
Teil 2' in einem Kugellager 3 gelagert. Das Kugella- Nut eingesetzt ist. Das Antriebszahnrad 10 für die
ger seinerseits ist in dem ringförmig ausgebildeten Arbeitsspindel ist auf dieser gegen Verdrehen gesi-Verstellglied
5 gelagert, welches an seinem äußeren 35 chert und axial verschiebbar gelagert, so daß es die
Rand mit einer Riffelung 5' zur Verbesserung der Axialbewegungen der Spindel nicht mitmacht.
Griffigkeit versehen ist. Das Verstellglied 5 ist dreh- In F i g. 2 ist eine Draufsicht auf die Buchse 7 von bar in der Buchse 7 gelagert, die erfindungsgemäß an vorn dargestellt. Hieraus ist die Anordnung der Raihrer Stirnseite einstückig angeformte Rasten T auf- sten 7' erkennbar. Außerdem erkenn man die Lage weist. Korrespondierend zu diesen Rasten T sind die 30 der Vertiefungen, in die die Kugeln 8 einrasten. Rasten 6' einer auf dem Gewindestück 2" befestigten, Zweckmäßigerweise verwendet man mehrere flache mit der Arbeitsspindel umlaufenden Rastenscheibe 6. und tiefe Aushöhlungen, beispielsweise jeweils drei, Das Ein- oder Ausrücken der Rasten 6' erfolgt durch damit das Verstellglied 5 beim Verdrehen keinen Drehen des Verstellgliedes 5. Zu diesem Zweck sind Verkantungen ausgesetzt ist. Die Vertiefungen könnzwischen den benachbarten Stirnseiten des Verstell- 35 ten freilich anstatt in der Buchse 7 auch in der Stirngliedes 5 und der Buchse 7 Kugeln 8 angeordnet, die seite des Verstellgliedes S angebracht sein.
Griffigkeit versehen ist. Das Verstellglied 5 ist dreh- In F i g. 2 ist eine Draufsicht auf die Buchse 7 von bar in der Buchse 7 gelagert, die erfindungsgemäß an vorn dargestellt. Hieraus ist die Anordnung der Raihrer Stirnseite einstückig angeformte Rasten T auf- sten 7' erkennbar. Außerdem erkenn man die Lage weist. Korrespondierend zu diesen Rasten T sind die 30 der Vertiefungen, in die die Kugeln 8 einrasten. Rasten 6' einer auf dem Gewindestück 2" befestigten, Zweckmäßigerweise verwendet man mehrere flache mit der Arbeitsspindel umlaufenden Rastenscheibe 6. und tiefe Aushöhlungen, beispielsweise jeweils drei, Das Ein- oder Ausrücken der Rasten 6' erfolgt durch damit das Verstellglied 5 beim Verdrehen keinen Drehen des Verstellgliedes 5. Zu diesem Zweck sind Verkantungen ausgesetzt ist. Die Vertiefungen könnzwischen den benachbarten Stirnseiten des Verstell- 35 ten freilich anstatt in der Buchse 7 auch in der Stirngliedes 5 und der Buchse 7 Kugeln 8 angeordnet, die seite des Verstellgliedes S angebracht sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Elektromotorisch angetriebene Bohrmaschine, die sich sowohl für Schlag- als auch für
Drehbohrer verwenden läßt, indem beim Schlagbohren zur Erzeugung der Axialbewegung der
Arbeitsspindel eine auf der Arbeitsspindel angeordnete und mit dieser umlaufende Rastenscheibe
entgegen der Kraft einer Feder an eine fest im Gehäuse sitzende Rastenscheibe drückbar
ist und beim Drehbohren die Rastenscheiben mittels eines ringförmigen Verstellgliedes, das gleichzeitig
als Sitz für das werkzeugseitige Spindellager dient, außer Eingriff gebracht sind, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verstellglied (5) in einer an ihrer Stirnseite einstückig angeformte
Rasten (7') aufweisenden, im Gehäuse (1) drehsicher befestigten Buchse (7) gelagert ist und daß
Arbeitsspindel sitzenden inneren Spindellagerring axial weg bewegt und damit die Amplitude der Axialschläge
beim Schlagbohren beeinflußt.
Des weiteren ist eine elektromotorisch angetriebene Bohrmaschine, die sich sowohl für Schlag- als
auch für Drehbohren verwenden läßt, bekannt (Prospekt »Universal-Zweigang-Schlagbohrmaschine
EW/UBA 2/75 — EW/UBA 2J75« der Firma Robert Bosch GmbH Elektrowerkzeugbau, Leinfelden
bei Stuttgart, Druckzeichen SGEW — WJW 2/203/ [5.62]), indem beim Schlagbohren eine zum
Anschluß eines Werkzeuges teilweise aus einem Gehäuse ragende Arbeitsspindel mit einer auf ihr angeordneten
Rastenscheibe entgegen der Kraft einer Feder an eine fest im Gehäuse sitzende Rastenscheibc
drückbar ist und beim Drehbohren mit Hilfe eines im Gehäuse durch Drehen längsverstellbaren Verstellgliedes
das Zusammenwirken der Rastenscheiben abgestellt sowie gleichzeitig das Axialspiel der Arbeits-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0049003 | 1964-10-12 | ||
| DEL0049003 | 1964-10-12 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1427729A1 DE1427729A1 (de) | 1969-01-16 |
| DE1427729C true DE1427729C (de) | 1973-01-18 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3239283A1 (de) * | 1981-11-13 | 1983-05-19 | Black & Decker, Inc., 19711 Newark, Del. | Motorgetriebenes werkzeug, insbesondere elektrowerkzeug mit einem kunststoffgehaeuse |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3239283A1 (de) * | 1981-11-13 | 1983-05-19 | Black & Decker, Inc., 19711 Newark, Del. | Motorgetriebenes werkzeug, insbesondere elektrowerkzeug mit einem kunststoffgehaeuse |
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