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DE1427542C - Spitzenlose Schleifmaschine - Google Patents

Spitzenlose Schleifmaschine

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Publication number
DE1427542C
DE1427542C DE19611427542 DE1427542A DE1427542C DE 1427542 C DE1427542 C DE 1427542C DE 19611427542 DE19611427542 DE 19611427542 DE 1427542 A DE1427542 A DE 1427542A DE 1427542 C DE1427542 C DE 1427542C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
regulating wheel
grinding
unit
wheel unit
motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19611427542
Other languages
English (en)
Other versions
DE1427542A1 (de
Inventor
Francis P.; Stewart Charles C; Groll Frederick F.; Springfield Mass. Healy (V.StA.)
Original Assignee
Van Norman Industries Inc., Springfield, Mass. (V.StA.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US74555A external-priority patent/US3080686A/en
Application filed by Van Norman Industries Inc., Springfield, Mass. (V.StA.) filed Critical Van Norman Industries Inc., Springfield, Mass. (V.StA.)
Publication of DE1427542A1 publication Critical patent/DE1427542A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1427542C publication Critical patent/DE1427542C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine spitzenlose Schleifmaschine mit einer auf einem Maschinentisch gelagerten Regelscheibeneinheit, die über eine motorgetriebene Exzenterwelle hin- und herbewegbar und durch einen Handantrieb gegenüber der Schleifscheibe einstellbar ist, wobei mit dem Exzenterantrieb ein verschiebbar gelagerter, die Regelscheibeneinheit tragender Schlitten gekoppelt ist.
Es ist bei spitzenlosen Schleifmaschinen bekannt (USA.-Patenschrift 1 804 197 oder deutsche Patentschrift 1 009 524), den die Regelscheibeneinheit tragenden Schlitten über eine Beistellspindel im Verlauf eines Arbeitstaktes hin- und herzubewegen, wobei der Arbeitstakt ein schnelles Heranfahren der Regelscheibcneinheit an die Schleifscheibe, anschließend einen relativ langsamen Vorschub der Regelscheibeneinheit gegen die Schleifscheibe sowie ein schnelles Zurückfahren der Regelscheibeneinheit in die Ausgangsstellung umfaßt. Es ist ferner bekannt, diese Bewegungsfolgen auf die Werkstückzuführung abzustimmen, die selbsttätig erfolgt. Die Beistellspindel ist bei diesen bekannten Maschinenausführungen in einem an der Außenseite des Maschinenrahmens angeflanschten Getriebekasten gelagert, trägt an ihrem freien Ende zur Handbetätigung ein Flandrad und wird durch eine motorgetriebene Exzenterwelle bzw. Kurvenscheibe über einen Schwenkhebel axial verstellt, der im Eingriff mit der Bestellspindel steht. Die Verwendung einer Beistellspindel und ihre Lagerung zusammen mit der motorgetriebenen Exzenterwelle in einem besonderen Getriebekasten führt jedoch zu einer baulich aufwendigen Lösung, wobei der am Maschinenrahmen außen angeflanschte Getriebekasten in nachteiliger Weise die Außenabmaße der Schleifmaschine vergrößert und störend wirkt. Ferner ist die Anpassung der bekannten Steuerungen an unterschiedliche Werkstücke bzw. verschiedene Arbeitstakte verhältnismäßig schwierig.
Der Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, die Antriebs- ..und Steuervorrichtungen für die Regelscheibeneinheit solcher spitzenloser Schleifmaschinen baulich einfacher und platzsparender auszubilden, während gleichzeitig eine schnelle und einfache Anpassung an Werkstücke von verschiedener Größe und Gestalt ermöglicht werden soll.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer spitzenlosen Schleifmaschine der eingangs bezeichneten Art dadurch gelöst, daß die die Exzenterstange tragende Exzenterwelle im Schlitten gelagert und die Exzenterstange an ihrem anderen Ende mit einem auf dem Maschinentisch verschiebbar angeordneten Gleitblock schwenkbar verbunden ist, der durch den Handantrieb verstellbar ist. Durch den Einbau der Exzenterwelle in den Schlitten und ihre Verbindung mit dem durch den Handantrieb verstellbaren Gleitblock wird in vorteilhafter Weise eine Teile sparende kompakte Konstruktion geschaffen, die die bisher erforderlichen, zusätzlichen, außen angeflanschten Getriebekasten vermeidet.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß auf der Exzenterwelle eine Kurvenscheibe befestigt ist, die einen elektrischen Endschalter betätigt, der in die Steuerschaltung des Motors zur Hin- und .Herbewegung der Regelscheibeneinheit eingeschaltet ist und daß dieser Motor aus einer drehzahlregulierbaren Ausführung besteht. Diese auf dem freien Ende der Exzenterwelle angeordnete Kurvenscheibe kann leicht ausgewechselt werden, wodurch eine einfache Umstellung auf unterschiedliche Arbeitsgänge gewährleistet ist.
Der Motor zur Hin- und Herbewegung der Regelscheibeneinheit kann im Maschinentisch abgestützt und über einen Antriebsriemen mit der Exzenterwelle verbunden sein. Dadurch wird die zu bewegende Masse der Regelscheibeneinheit entsprechend klein gehalten und ihre Verschiebung in bezug auf die Schleifscheibe erleichtert.
Die Erfindung wird anschließend an Hand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht der Schleifmaschine,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Schleifmaschine,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht vom rückwärtigen Ende der Schleifmaschine,
F i g. 4 eine vergrößerte Draufsicht auf die Regelscheibeneinheit,
F j g. 5 eine Vorderansicht der Regelscheibeneinheit,
F i g. 6 eine Seitenansicht der Regelscheibeneinheit, von der Teile in einem senkrechten Schnitt entlang der Linie 6-6 in F i g. 5 dargestellt sind,
F i g. 7 eine Querschnittsdarstellung der Regelscheibeneinheit entsprechend der Schnittlinie 7-7 in Fig.4;
F i g. 8 eine vom rückwärtigen Ende der Maschine genommene perspektivische Ansicht eines Abschnitts der Rcgelscheibcneinheit, um die Einrichtung zur Zustellung der Regelscheibe bezüglich der Schleifscheibe zu erläutern,
F i g. 9 einen Horizontalschnitt der Antriebseinrichtung zur Hin- und Herbewegung der Regelscheibeneinheit bezüglich der Schleifscheibe,
Fig. 10 einen Vertikalschnitt der Antriebseinrichtung für die Regelscheibeneinheit, in dem der Schlitten der Regelscheibeneinheit sich in zurückgezogener Stellung befindet,
Fig. 11 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 10, wobei jedoch der Schlitten der Regelscheibeneinheit sich in einer Zwischenstellung bei seiner Bewegung in Richtung auf die Schleifscheibe befindet,
Fig. 12 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 10 und 11, die jedoch den Schlitten in seiner vordersten Stellung zeigt,
Fig. 13 eine von der Rückseite gesehene Teildarstellung der Maschine zur Erläuterung der Vorrichtung zur Nachstellung des Schleifscheibengehäuses und der Regelscheibeneinheit relativ zur Schleif-. scheibe, -
. Fig. 14 eine von rückwärts gesehene Darstellung eines Abschnitts der Maschine zur Erläuterung der Kompensationseinheit, welche die Einrichtung zur Nachstellung der Regelscheibeneinheit und der Abzieheinheit betätigt, um einen Ausgleich für die Abnutzung und das Abziehen der Schleifscheibe vorzunehmen.
Die spitzenlose Schleifmaschine besteht als eine kompakte Einheit aus einer Anzahl von Untereinheiten mit einer Schleifscheibeneinheit 30 und einer Regelscheibeneinheit 32. Die Schleifscheiben- und Regelscheibeneinheiten sind auf einem Maschinentisch 34 angeordnet, der auf dem Boden steht und einen gehäuseartigen Abschnitt 36 aufweist. Die Schleifscheibeneinheit enthält eine Schleifscheibe G und die Regelscheibeneinheit eine Regelscheibe R, die vorzugsweise aus Werkzeugstahl besteht. Die Schleifscheibe und die Regelscheibe werden bezüglich F i g. 1 im Uhrzeigersinn angetrieben.
Die spitzenlose Schleifmaschine ist besonders geeignet, im Takt der Werkstückzuführung zu arbeiten. Ein Werkstück wird auf eine Auflage 38 gesetzt, die ein Bauteil der Regelscheibeneinheit bildet, kommt mit der Regelscheibe/? in Berührung und wird von ihr gedreht, während es von der Auflage gehalten wird. Die Regelscheibeneinheit wird anschließend in Richtung auf die Schleifscheibeneinheit vorgeschoben, so daß das rotierende Werkstück mit der rotierenden Schleifscheibe in Eingriff kommt. Nachdem der Schleif Vorgang beendet ist, wird die Regelscheibeneinheit zurückgezogen und das fertiggestellte vWerkstück entfernt. Die Einrichtung, die die vorbeschriebene Hin- und Herbewegung der Regelscheibeneinheit bewerkstelligt, weist einen Antriebsmotor auf, der innerhalb des Gehäuseabschnitts 36 des Maschinentisches 34 angeordnet ist. Dieser Antriebsmotor dient nur zur Hin- und Herbewegung der Regelscheibeneinheit 32 und wird nicht zur Drehung der Regelscheibe R benutzt. Ein besonderer Antriebsmotor 40 ist als Teil der Einheit 32 vorgesehen, um die Regelscheibe 7? anzutreiben; dieser Motor ist oberhalb des Maschinentisches 34 angeordnet und mit weiteren Bauelementen der Regelscheibeneinheit hin- und herbewegbar, die weiter unten im einzelnen beschrieben wird."
Die Schleifscheibeneinheit 30 wird im Gegensatz zur Regelscheibeneinheit auf dem Maschinentisch 34 nicht hin- und herbewegt. Die Schleifscheibe treibt ein Motor, der unterhalb des Maschinentisches 34 innerhalb des Gehäuses 36 liegt und nicht dargestellt ist. Die Riemenverbindung von dem Schleifscheibenantriebsmotor ist jedoch in F i g. 3 an der Stelle 42 gezeigt, wobei diese Verbindung zur Schleifscheibenwelle 44 läuft, die in einer ortsfesten Aufnahme 45 auf der Vorderseite drehbar gelagert ist. Die Schleifscheibe G sitzt auf dem vorderen Ende der Welle 44 und wird teilweise von einer Abdeckplatte 46 (Fig. 1) abgedeckt. Die Abdeckplatte 46 bildet einen ίο Teil eines Gehäuses 48 für die Schleifscheibeneinheit und für eine Schleifscheibenabzieheinheit, die innerhalb des linken Abschnitts des Gehäuses entsprechend F i g. 1 gehaltert ist.
Zusätzlich zu den vorerwähnten Einheiten enthält die Schleifmaschine Steuereinrichtungen, Schmiereinrichtungen und eine Kühlmittelversorgung, die ein Kühlmittel auf das Werkstück und die Schleiföffnung sprühen kann, wenn das Werkstück bearbeitet wird. Der Maschinentisch 34 besitzt eine querverlau-
ao fende Schwalbenschwanzführung 54 (Fig. 8), die in einen entsprechenden Führungsschlitz in einem Schlitten 56 eingreift, auf dem die Regelscheibeneinheit 32 angeordnet ist. Der Schlitten 56 wird auf der Schwalbenschwanzführung 54 hin- und herbewegt, um die Regelscheibeneinheit und somit die Regelscheibe bezüglich der Schleifscheibe während des Zustell- und Schleifvorganges hin- und herzubewegen. Wie ferner aus F i g. 8 hervorgeht, ist der Schlitten 56 mit einer längsverlaufenden Schwalbenschwanzführung 58 auf der Oberseite ausgestattet, und diese Schwalbenschwanzführung läuft innerhalb eines Schlitzes, der in die Unterseite eines Gußteils 60 (Fig. 7) eingelassen ist. Das Gußteil60 ist L-förmig ausgebildet, wenn man es vom rückwärtigen Ende der Maschine aus betrachtet (F i g. 3), und enthält eine im wesentlichen horizontal verlaufende Bodenplatte 62 und eine im wesentlichen vertikal verlaufende Seitenplatte 64. Eine rechteckige vertikale Frontplatte 66 (F i g. 5, 6J ist an dem Vorderende des Gußteils 60, beispielsweise durch Schrauben 68, 68 befestigt, so daß sie in einer querverlaufenden Ebene ruht und mit dem Gußteil zusammenwirkt, um direkt und indirekt die verbleibenden Bauteile der Regelscheibeneinheit zu stützen.
Das Gußteil 60, die Frontplatte 66, die Regelscheibe R und der Antriebsmotor 40 werden in Längsrichtung als Einheit durch Bewegung des Gußteils auf der Schwalbenschwanzführung 58 verstellt. Diese Verstellung geschieht mir Hilfe einer Führungsspindel 70, die in ein Gewindeteil 72 eingeschraubt ist, das an der Bodenplatte 62 des Gußteils 60 innerhalb einer Vertiefung 74 am vorderen Ende des Schlittens 56 befestigt ist. Die Führungsspindel 70 ist drehbar in einem Lager 76 gehalten, welches an dem Vorderende des Schlittens 56 befestigt ist, und verläuft nach vorn bis unter die Frontplatte 66. Ein gerändelter Handgriff 78 sowie eine Schraubenschlüsselaufnahme sind auf dem Vorderabschnitt der Führungsspindel 70 zur Handbetätigung vorgesehen.
Die verbleibenden Bauteile der Regelscheibeneinheit sind unter anderem eine längsverlaufende vertikale Halteplatte 82 (s.-Fig. 7) mit einer in Längsrichtung verlaufenden Schwalbenschwanzführung 84, die in einen entsprechenden Aufnahmeschlitz an der
Innenfläche der Seitenplatte 64 des Gußteils 60 eingreift. Die Halteplatte 82 trägt eine in Längsrichtung verlaufende vertikale Befestigungsplatte 86 zur Lagerung des Regelscheibenantriebsmotors 40 und des
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Lagerblockes für die Welle der Regelscheibe R. Es ist den Erfordernissen des Schleifvorgangs geneigt wererkennbar, daß die Seitenplatte 64 des Gußteils 60, den, wobei diese Neigung durch eine Schwenkbewedie verschiebbare Halteplatte 82 und die Befesti- gung der Befestigungsplatte 86 relativ zur Halteplatte gungsplatte 86 in senkrechter und waagerechter Rieh- 82 vorgenommen wird.
tung direkt aneinander vorbeilaufen. Die Befesti- 5 Die schwenkbare Verstellung der Befestigungsgungsplatte 86 ist so einstellbar an der Halteplatte platte bezüglich der Halteplatte gewährleistet die erbefestigt, daß sie relativ zu ihr geneigt werden kann wünschte Neigung der Regelscheibe R, die in jedem und dabei die Regelscheibe je nach den Erfordernis- Fall um einen begrenzten Betrag geschwenkt bzw. gesen des Schleifvorganges neigt. neigt werden muß.
Die Halteplatte 82 wird in Längsrichtung zur Sei- io Der Schlitten 56 für die Regelscheibeneinheit ist tenplatte 64 mittels eines Handrads 88 nachgestellt, auf dem Maschinentisch 34 über die Schwalbenwelches eine Vorschubspindel 90 (F i g. 6) antreibt. Schwanzführung 54 in Querrichtung bewegbar. Es Die Vorschubspindel 90 liegt mit ihrem Gewinde am sind Einrichtungen vorgesehen, um die Querlage des rückwärtigen Ende der Halteplatte an und ist drehbar Schlittens 56 und somit die Lage der gesamten Regelin einem Lagerblock 92 gehalten, der auf dem rück- 15 Scheibeneinheit 32 auf dem Maschinentisch relativ wärtigen Ende der Seitenplatte 64 befestigt ist und zur Schleifscheibe und die ihr zugeordnete Einheit zu sich von ihr einwärts erstreckt. Während der Drehung verstellen. Es sind ferner Einrichtungen vorgesehen, der nach vorn verlaufenden Spindel 70 werden das um danach den Schlitten und die Einheit auf der L-förmige Gußteil 60 und sämtliche an ihm befestig- Führung 54 bezüglich der Schleifscheibe G während ten Bauelemente in Längsrichtung bzw. vorwärts 20 eines Arbeitstaktes der Maschine hin- und herzube- oder rückwärts zur Maschine verstellt, während die wegen. Die Einrichtung zur Verstellung der Lage des Drehung der nach rückwärts verlaufenden Vorschub- Schlittens 56 in eine Ausgangsstellung enthält ein spindel 90 eine Längsverstellung der Halteplatte 82, Handrad 168, das an der rechten Vorderseite der ; , der Befestigungsplatte 86, des Antriebsmotors 40 und Maschine an einer längsverlaufenden Schneckenwelle der Regelscheibe R relativ zum Gußteil 60 bewirkt. 25 170 befestigt ist (F i g. 3 und 8). Die Welle verläuft Diese Drehbewegung der nach rückwärts verlaufen- bis zum rückwärtigen Ende der Maschine und trägt den Vorschubspindel 90 mittels des Handrades dient ein Sperrad 172 sowie ein drehbares Zahnsegment zum Vorschieben der Regelscheibe vor die Front- 174. Das Sperrad und das Zahnsegment dienen in der platte 66 um den Betrag, der zur. Anpassung für Kompensationseinheit zur Drehung der Schnecken-Werkstücke bestimmter Länge notwendig ist. 30 welle 170, worauf weiter unten noch eingegangen
Ein Anzeigegerät 94 (F i g. 4) ist beispielsweise mit wird. Gleichzeitig ist eine Handbetätigung der einer Befestigungsschelle 96 auf der Seitenplatte 64 Schneckenwelle 170 über das Handrad 168 möglich, des Gußteils 60 befestigt und liefert eine Anzeige für Zwischen ihren Enden trägt die Welle 170 eine
die Bewegung der Regelscheibeneinheit zusammen Schnecke 176, die mit einem Zahnrad 178 im Eingriff mit dem Gußteil relativ zu dem Schlitten 56, um die 35 steht, das in einem Lagergehäuse 180 auf dem Ma-Regelscheibeneinheit in eine gewünschte Längsstel- schinentisch 34 auf der rechten Seite der Maschine lung einzurichten. Wie aus F i g. 4 hervorgeht, steht gelagert ist. Ein Zahnrad 182 liegt koaxial zu dem der Stößel 98 des Anzeigegerätes 94 mit dem Endab- Zahnrad 178, um sich zusammen mit ihm zu drehen schnitt eines Stiftes 100 in Verbindung, der beispiels- und mit einem weiteren Zahnrad 184 in Eingriff zu weise durch eine Schelle 102 gehalten ist, die sich 40 kommen, welches auf einer Vorschubspindel 186 anseitwärts vom rückwärtigen Ende des Schlittens 56 geordnet ist. Die Spindel 186 verläuft in Querricherstreckt. tung, wobei das gewindetragende Ende aus dem
Wie schon oben angeführt, ist der Regelscheiben- Lagergehäuse 180 in den Schlitten 56 der Regelscheiantriebsmotor 40 auf der Platte 86 befestigt. Wie aus beneinheit 32 hineinragt; die Vorschubspindel weist , F den F i g. 4, 5 und 6 hervorgeht, ist eine Grundplatte 45 ein äußeres Ende 188 auf, das sich von dem Lagerge- {je 104 für den Motor vertikal verstellbar an der Befesti- häuse 180 nach der anderen Seite erstreckt und eine gungsplatte 86 durch Schrauben 106, 106 befestigt, Schraubenschlüsselaufnahme trägt. Die Vorschubdie in die Befestigungsplatte eingeschraubt sind und spindel 186 kann somit von. Hand betätigt werden, durch Schlitze 108, 108 in der Motorgrundplatte 104 indem entweder das Handrad 168 auf der Schneckenverlaufen. Die vertikale Verstellung des Motors 40 50 welle 170 oder das Ende 188 der Vorschubspindel bezüglich der Befestigungsplatte 86 kann ziemlich mittels eines Schraubenschlüssels gedreht wird. feinfühlig mittels einer Verstellschraube 110 ausge- Aus den Fig. 9 bis 12 geht hervor, daß das Gewin-
führt werden, die vertikal in eine Befestigungsschelle deende der Vorschubspindel 186 in eine querverlau- 112 eingeschraubt ist, welche sich auf dem Oberteil fende Ausnehmung 190 in dem Schlitten 56 hineinder Motorgrundplatte 104 befindet, wobei die 55 ragt. Die Ausnehmung 190 besitzt vorzugsweise Schraube gegen die Oberseite der Befestigungsplatte rechteckigen Querschnitt und nimmt einen Gleitblock 86 drückt. 192 auf, der von der rechten Seite der Bohrung in sie
Eine Riemenscheibe 114 ist in axialer Richtung hineinragt. Das innere Ende des Gleitblocks 192 ist .verstellbar auf der Welle des Antriebsmotors 40 befe- gegabelt, so daß Gabelenden 194, 194 entstehen, stigt, und ein Riemen 116 verläuft von der Riemen- 60 Diese Gabelenden halten einen in Längsrichtung verscheibe auf eine weitere Riemenscheibe 118, die auf laufenden Lagerstift 196, dessen Aufgabe weiter undem rück 'artigen Ende einer Welle 120 sitzt, auf de- ten beschrieben wird. Der Gleitblock 192 ist ferner rem vordcicn Ende sich die Regelscheibe R befindet. mit einer von seiner rechten Seite her verlaufenden Die Welle 120 ist in entsprechenden Wälzlagereinhei- Bohrung ausgestattet, in die die Vorschubspindel 186 ten innerhalb eines Lagerblocks 122 gehalten, der 65 hineinragt, wo sie in eine innere Mutter 198 und in ebenfalls auf der Befestigungsplatte 86 mittels eine unter einem Abstand stehende größere Mutter Schrauben 124, 124 befestigt ist. 200 hineingeschraubt ist. Die Mutter 200 ist am äu-
Wic bereits erwähnt, kann die Regelscheibe nacli fieren Ende des GIcitblocks 192 befestigt, so daß sie
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sich nicht drehen und auch nicht in Längsrichtung in tung auf eine .Ausgangslage bezüglich der Schleifdie Bohrung . innerhalb des Gleitblocks eindringen scheibe durch Drehung der Schneckenwelle 170 einkann. Die innere Mutter 198 ist mit dem Gleitblock gestellt wird, wobei dies eine Drehbewegung der Vor-192 verkeilt, so daß sie keine Drehbewegung, jedoch schubspindel 186 bewirkt, die indirekt mit dem Gleiteine Längsbewegung innerhalb der Bohrung des -5 block 192 verbunden ist, um diesen und den Schlitten Gleitblocks ausführen kann. Die Vorschubspindel 56 zu bewegen. Diese Drehbewegung der Schnecken-186 verläuft mit ihrem Gewinde durch beide Mut- welle wird von Hand oder durch die nachfolgend betern, und eine Druckfeder 202 liegt zwischen den schriebene Kompensationseinheit erzeugt. Anschlie-Muttern und umgibt die Vorschubspindel, um in der ßend wird die Regelscheibe aus ihrer Ausgangslage Schraubenverbindung einen toten Gang zu verhin- io bezüglich der Schleifscheibe in dem Zuführungs- und dem. Wenn die Vorschubspindel 186 in einer beliebi- Schleifzyklus der Maschine durch Drehung der Exgen Richtung gedreht wird, erfolgt ein augenblickli- zenterwelle 208 hin- und herbewegt,
ches Ansprechen der Mutter 200 auf die Bewegung Die Kompensationseinheit dient zum automatider Vorschubspindel. sehen Vorschub des Schleifscheibengehäuses 48 und Der sich in Längsrichtung erstreckende Lagerstift, 15 der zugeordneten Abzieheinheit (nicht gezeigt) in der in dem gegabelten Ende des Gleitblocks 192 Richtung auf die Schleifscheibe, um diese abzuziedrehbar befestigt ist, nimmt ein Ende einer Exzenter- hen, und- sie stellt darüber hinaus die Ausgangslage stange 204 auf, die an ihrem anderen Ende drehbar der Regelscheibeneinheit 32 in Richtung auf die auf einem exzentrischen Abschnitt 206 einer getriebe- Schleifscheibe ein, um eine Kompensation für die nen Exzenterwelle 208 befestigt ist, die ihrerseits 20 Abnutzung und das Abziehen der Schleifscheibe vordrehbar in einer längsverlaufenden Bohrung in dem zunehmen. Die Kompensationseinheit enthält einen Schlitten 56 der Regelscheibeneinheit gelagert ist. elektrischen Wendemotor 282 (F i g. 14), der sich am Das vordere Ende der getriebenen Exzenterwelle 208 rückwärtigen Ende der Maschine befindet und zum ragt vorne aus dem Schlitten 56 heraus, worauf wei- Antrieb eines Ritzels 284 dient, welches mit einer beter unten noch eingegangen wird, während das rück- 25 weglichen Zahnstange 286 im Eingriff steht, die quer wärtige Ende der Welle nach der anderen Seite aus zur Maschine verläuft. An einem Ende steht die dem Schlitten herausragt und eine Riemenscheibe 210 Zahnstange mit dem Zahnsegment 174 im Eingriff, und eine Kurvenscheibe 212 trägt. Die Aufgabe der das drehbar auf der Schneckenwelle 170 (F i g. 8) be-Kurvenscheibe wird weiter unten beschrieben, jedoch festigt ist, um die Regelscheibeneinheit 32 zu bewebesteht die Aufgabe der Riemenscheibe in der Auf- 30 gen, während am anderen Ende ein Eingriff mit dem nähme eines Antriebsriemens 214 (s. F i g. 8), der Zahnsegment 280 auf der Schneckenwelle 268 für die vom nicht dargestellten Antriebsmotor kommt, wel- Abzieheinheit und das Schleifscheibengehäuse 48 becher sich innerhalb des Gehäuseabschnitts 36 des steht. '·
Maschinentisches befindet. In Fig. 14 ist,,die Zahnstange 286 in ihrer AusWenn die Exzenterwelle 208 über den Antriebsmo- 35 gangslage dargestellt, aus der sie in einem Kompensator in Drehung versetzt wird, bewirkt sie eine hin- tionszyklus herausbewegt wird. In der Ausgangslage und hergehende Bewegung des Schlittens 56 auf der kommt ein Anschlag 288 auf der Zahnstange mit Schwalbenschwanzführung 54 relativ zum Gleitblock einem Endschalter 2LS in Eingriff, wobei dieser 192. Das heißt, der exzentrische Abschnitt 206 der Schalter ein Teil der elektrischen Steuerschaltung für Welle 208 ist mit dem einen Ende der Exzenterstange 4° den Motor 282 bildet. Die Steuerschaltung ist so aus-204 verbunden, während das andere Ende der Ex- gebildet, daß bei erregtem Motor 282 die Zahnstange zenterstange mit dem gabelförmigen Ende des Gleit- von links nach rechts bezüglich Fig. 14 so weit beblocks 192, beispielsweise durch den Stift 196, ver- wegt wird, bis ein weiterer Anschlag 290 auf der bunden ist. Die nicht exzentrisch liegenden Ab- Zahnstange mit einem weiteren Endschalter 3LS in schnitte der Welle 208 sind drehbar in dem Schlitten 45 Eingriff kommt und ihn schließt. Wie noch beschrie-56 gelagert, und jede Umdrehung der Exzenterwelle ben wird, wird dieser Begrenzungsschalter zur Um-208 bewirkt einen Zyklus einer hin- und hergehenden kehrung der Betätigungsrichtung des Motors 282 verBewegung des Schlittens 56 und der Regelscheiben- wendet, womit ebenfalls die Bewegungsrichtung der einheit 32. Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen schema- Zahnstange 286 umgekehrt wird,
tisch die fortschreitende Bewegung des Schlittens 56 50 Wenn der Motor 282 erregt ist, um einen Kompenvon einer zurückgezogenen Stellung, in der die Regel- sationszyklus einzuleiten und die Zahnstange 286 von scheibe den größten Abstand von der Schleifscheibe links nach rechts bewegt wird, werden die Zahnsegbesitzt bis in eine vorgeschobene Stellung, in der die mente 174 und 280 auf den Schneckenwellen 170 Regelscheibe der Schleifscheibe während des Schleif- bzw. 268 im Uhrzeigersinn gedreht. Jedes Segment Vorganges am nächsten kommt. Wie noch weiter un- 55 trägt eine Sperrklinke 292. Die Sperrklinke auf dem ten beschrieben wird, sind Einrichtungen zur Steue- Zahnsegment 174 dient zur Drehung des Sperrades rung der Geschwindigkeit des Antriebsmotors zur 172, wenn das Zahnsegment 174 wie beschrieben im Hin- und Herbewegung und somit zur Steuerung der Uhrzeigersinn gedreht wird. Falls sich jedoch das Seg-Umdrehungsgeschwindigkeit der Exzenterwelle 208 ment 174 im Gegenuhrzeigersinn dreht, kommt die vorgesehen, um die Regelscheibe in Richtung auf die 60 Sperrklinke 292 nicht in Eingriff und dreht daher Schleifscheibe sehr schnell aus ihrer zurückgezogenen auch nicht das Sperrad 172. Da das Sperrad 172 auf Stellung zu treiben, bis sie die vorgeschobene Schleif- der Schneckenwelle 170 aufgekeilt ist, wird die Welle stellung erreicht, um danach die Regelscheibe mit ge- zusammen mit dem Sperrad gedreht, wenn die Zahnringerer Geschwindigkeit während des Schleifvorgan- stange von links nach rechts in der Ausgangsstellung ges voranzubewegen und schließlich die Regelscheibe 65 des Kompensationszyklus bewegt wird. Diese Drehschnell zurückzuziehen. bewegung der Schneckenwelle 170 bringt die Regel-Aus der vorangehenden Beschreibung läßt sich er- scheibeneinlieil 32 in Richtung auf die Schleifscheibe, kennen, daß die Rcgelsclieibeneinlieit in Querrich- um einen Ausgleich für die Abnutzung und den Ab-
ziehvorgang der Schleifscheibe vorzunehmen, so daß sämtliche verarbeiteten Werkstücke auf den gleichen Durchmesser geschliffen werden. Wenn der Endschalter 3 LS betätigt ist und der Motor 282 in umgekehrter Richtung läuft, wobei die Zahnstange 286 von rechts nach links in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt, wird das Zahnsegement 174 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, wodurch jedoch keine Drehbewegung des Sperrades und der Schneckenwelle 170 entsteht. Wenn das Segment 174 in seine Ausgangslage entsprechend Fig. 14 zurückgekehrt ist, kommt die Sperrklinke 292 mit einem verstellbaren Anschlag 294 in Eingriff, der die Klinke von dem Sperrad 172 löst, wodurch die Schneckenwelle 170 und das Sperrrad 172 von Hand, wie bereits zuvor beschrieben, betätigt werden können, ohne daß eine Bewegung der Ausgleichszahnstange 286 entsteht.
Wenn die Zahnstange anfänglich in dem Zyklus von links nach rechts bewegt wird, kommt die Sperrklinke 292 auf dem Zahnsegment 280 mit dem Sperr- ao rad 278 in Eingriff, um die Schneckenwelle 268 zu drehen. Damit wird eine Bewegung der Abzieheinheit und des Schleifscheibengehäuses 48 in Richtung auf die Schleifscheibe hervorgerufen. Wenn die Zahnstange von rechts nach links im letzten Teil des Zyklus bewegt wird, rutscht die Sperrklinke 292 auf dem Segment 280 über die Zähne des Sperrades 278, so daß dies nicht gedreht wird.
Wenn das Zahnsegment 280 in seine in Fig. 14 dargestellte Ausgangslage zurückkehrt, kommt die Sperrklinke 292 an einem zusätzlichen verstellbaren Anschlag 296 in Eingriff, der die Klinke von dem Sperrad löst und somit eine manuelle Drehbewegung der Schneckenwelle 268 für die Abzieheinheit ermöglicht, ohne daß gleichzeitig eine Bewegung der Zahnstange 286 erfolgt.
Der Werkstückzuführungs- und -abführungsmechanismus wird mechanisch durch Einrichtungen betätigt, die mit der Antriebseinrichtung in Verbindung stehen, die die Regelscheibeneinheit bezüglich der Schleifscheibe hin- und herbewegt. Daher werden die Werkstückzuführungs- und -abführungsarbeiten in einer zeitlichen Beziehung zum Schleifvorgang durchgeführt. Die allgemeine Betriebsweise der Maschine ist wie folgt:
Es sei angenommen, daß die Schleifscheibe G richtig abgezogen ist, daß ein Magazin (nicht gezeigt) mit zu schleifenden Werkstücken gefüllt ist und daß ferner die Regelscheibeneihheit 32 sich in ihrer zurückgezogenen Stellung befindet; der Bedienende sollte zunächst die Ausgangslage der Regelscheibeneinheit für das Schleifen von Werkstücken eines vorbestimmten Durchmessers prüfen bzw. falls notwendig, nachstellen. Die Bewegungsgröße der Regelscheibeneinheit und der Regelscheibe in Richtung auf die Schleifscheibe ist eine bekannte Konstante. Daher sollte die Ausgangsstellung der Regelscheibeneinheit so festgelegt werden, daß die Regelscheibe von der Schleifscheibe durch den erwünschten geschliffenen oder Enddurchmesser des Werkstückes getrennt wird, wenn die Regelscheibeneinheit ihren Vorwärtshub beendet hat. Die Ausgangslage der Regelscheibeneinheit kann genau durch Zurücknahme einer Skala auf dem Handrad 168 für die Schneckenwelle 170 der Regelscheibe ausgewählt werden, wobei das Handrad entsprechend verstellt wird. Darauf wird die Schleifscheibe in Betrieb gesetzt.
Als nächstes muß der Bedienende den Regelscheibenmotor 40 anlassen.
Nachdem die Schleifscheibe und die Regelscheibe angelaufen sind, kann der Bedienende den Motor zur Hin- und Herbewegung der Regelscheibeneinheit bezüglich der Schleifscheibe einschalten, wodurch der Schleifvorgang an jedem Werkstück vorgenommen wird.
Dieser Motor läuft so lange weiter, bis die Regelscheibeneinheit bis zur Schleifscheibe vorgerückt ist, der Schleifvorgang vollendet und die Regelscheibeneinheit in ihre Ausgangslage zurückgekehrt ist. Wenn sie sich in ihrer Ausgangslage befindet, öffnet ein Betätigungsarm einen Endschalter 477 (F i g. 9), um den Motor anzuhalten.
Die Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung der Regelscheibeneinheit 32 und der Regelscheibe R bezüglich der Schleifscheibe G wird gesteuert. Die Steuereinrichtung ermöglicht eine schnelle Querbewegung der Regelscheibe R in Richtung auf die Schleifscheibe G von der Ausgangslage der Regelscheibeneinheit, bis die Einheit die Begrenzung ihrer vorwärts gerichteten Bewegung erreicht, wo sie mit dem Werkstück in Eingriff kommt, das durch die Schleifscheibe G geschliffen wird. Die Steuereinrichtung ermöglicht außerdem eine relativ langsame Bewegung in dem Endabschnitt der Vorschubbewegung der Regelscheibe in Richtung auf die Schleifscheibe, während das Werkstück geschliffen wird. Im Anschluß daran ist eine schnelle Bewegung der Regelscheibeneinheit vorgesehen, um sie in ihre Ausgangslage zurückzubringen.
Zu diesem Zweck ist der Vorschubmotor für die Regelscheibeneinheit so ausgelegt, daß er die Regelscheibeneinheit langsam und auch schnell antreiben kann. Die· oben beschriebene Steuereinrichtung enthält einen normalerweise offenen Endschalter 486 (Fig. 9), der in die Steuerschaltung des Vorschubmotors eingeschaltet ist. Aus F i g. 9 geht hervor, daß der Endschalter 486 von einer Kurvenscheibe 212 betätigt werden kann, die verstellbar auf der Exzenterwelle 208 befestigt ist. Durch Verstellung der Lage der Kurvenscheibe 212 auf der Welle 208 läßt es sich einrichten, daß der Endschalter 48<» in jeder ausgewählten vorgeschobenen Stellung der Regelscheibeneinheit betätigt werden kann. Wenn der Endschalter 486 geschlossen ist, gibt ein nichtgezeigter Regeltransformator eine relativ hohe Spannung ab und sorgt somit für eine relativ hohe Geschwindigkeit des Vorschubmotors. Wenn der Endschalter 486 durch die Kurvenscheibe 412 geschlossen ist, wird ferner über ein nichtgezeigtes taktgesteuertes Relais ein weiterer Regeltransformator zugeschaltet, wodurch eine niedrigere Motordrehzahl erzielt und die Vorschubbewegung der Regelscheibeneinheit verlangsamt wird. Dieser langsamere Vorschub dauert so lange an, wie das Relais angesteuert wird, wobei diese Zeit so eingestellt wird, daß eine ausreichende Zeitdauer zur letzten Schleifbearbeitung des fertiggestellten Werkstücks gewährleistet ist. Nach Beendigung der taktmäßig gesteuerten Zeitdauer wird der Schnellgang des Motors wieder hergestellt und die Regelscheibeneinheit schnell zurückbefördert.
Hierzu 3 HIaLt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Spitzenlose Schleifmaschine mit einer auf einem Maschinentisch gelagerten Regelscheibeneinheit, die über eine motorgetriebene Exzenterwelle hin- und herbewegbar und durch einen Handantrieb gegenüber der Schleifscheibe einstellbar ist, wobei mit dem Exzenterantrieb ein verschiebbar gelagerter, die Regelscheibeneinheit tragender Schlitten gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Exzenterstange (204) tragende Exzenterwelle (208, 206) im Schlitten (56, 58) gelagert und die Exzenterstange (204) an ihrem anderen Ende mit einem auf dem »5 Maschinentisch (34) verschiebbar angeordneten Gleitblock (192) schwenkbar verbunden ist, der durch den Handantrieb (168 bis 186) verstellbar ist.
2. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Exzenterwelle (208) eine Kurvenscheibe (212) befestigt ist, die einen elektrischen Endschalter (486) betätigt, der in die Steuerschaltung des Motors zur Hin- und Herbewegung der Regelscheibeneinheit (32) eingeschaltet ist, und daß dieser Motor aus einer drehzahlregulierbaren Ausführung besteht.
3. Schleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor zur Hin- und Herbewegung der Regelscheibeneinheit (32) im Maschinentisch (34, 36) abgestützt und über einen Antriebsriemen (214) mit der Exzenterwelle (208) verbunden ist.
DE19611427542 1960-12-08 1961-12-07 Spitzenlose Schleifmaschine Expired DE1427542C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US74555A US3080686A (en) 1960-12-08 1960-12-08 Grinding machine
US7455560 1960-12-08
DEV0021706 1961-12-07

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1427542A1 DE1427542A1 (de) 1969-03-20
DE1427542C true DE1427542C (de) 1973-01-25

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