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DE1426152C - Steuerventil in der Brennstoffleitung einer mit Saugrohreinspritzung arbeitenden mehrzylindrigen Brennkraftmaschine - Google Patents

Steuerventil in der Brennstoffleitung einer mit Saugrohreinspritzung arbeitenden mehrzylindrigen Brennkraftmaschine

Info

Publication number
DE1426152C
DE1426152C DE1426152C DE 1426152 C DE1426152 C DE 1426152C DE 1426152 C DE1426152 C DE 1426152C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
chamber
valve
control
membrane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dr.-Ing.; Härtel Günter; 3300 Braunschweig Löhner
Original Assignee
Löhner, Kurt, Dr.-Ing., 3300 Braunschweig
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Steuerventil in der Brennstoffleitung einer mit Saugrohreinspritzung arbeitenden Brennkraftmaschine zwischen einem Brennstoffgefäß mit geregeltem Brennstoffdruck, das über eine Brennstoffförderpumpe aus einem Brennstoffvorratsbehälter über ein gesteuertes Zulaufventil gespeist ist, und mit mindestens einer in die Ansaugleitung stromab einer willkürlich verstellbaren Drosselklappe einmündenden Brennstoffdüse, das aus mindestens einer einen Raum in zwei Kammern unterteilenden, über eine Feder in eine Endlage bewegten Membran und einem durch diese betätigten Ventilkörper besteht, wobei die vom Ventilkörper durchsetzte Brennstoffkammer einerseits mit dem Brennstoffgefäß geregelten Drucks über eine Drosselstelle und andererseits über den vom Ventilkörper gesteuerten Auslaß iru't mindestens der einen Brennstoffdüse über mindestens eine Brennstoffleitung verbunden ist und die zweite Steuerkammer mindestens mit der Engstelle einer stromauf der Drosselklappe im Ansaugkanal angeordneten Venturidüse in Verbindung steht.
Bei bekannten Einrichtungen dieser Art gelangt der Brennstoff durch das Regelventil entweder über ein als Absperrventil ausgebildetes Verteilerventil durch Leitungen von während des Motorbetriebs unveränderlichem Querschnitt sowie durch den Zylindern vorgelagerte Einspritzdüsen gleichfalls konstanten Querschnitts in die einzelnen Ansaugrohre (USA.-Patentschrift 2 913 231) oder in den für alle Zylinder gemeinsamen Teil des Ansaugkanals, von dem die zu den einzelnen Zylindern führenden Stichkanäle abzweigen (deutsche Patentschrift 883 362; USA.-Patentschrift 2 768 819). Auch dabei erfolgt die Dosierung des den einzelnen Zylindern zugewiesenen Brennstoff-Luft-Gemischs über je eine in jedem Ansaugrohr angeordnete Düse unveränderlichen Querschnitts.
Diese Art der Kraftstoffzumessung hat zur Folge, daß der regelbare Querschnitt des Steuerventils stets so groß bemessen sein muß, daß er die Gesamtmenge des zu den den Zylindern vorgelagerten EinspritZr oder Gemischdüsen zu fördernden Brennstoffs durchläßt. Daraus ergeben sich erhebliche Nachteile für die Brennstoffzumessung insbesondere im Teillastgebiet, da große Regelquerschnitte bei kleinen Durchflußmengen nur eine ungenügende Regelgenauigkeit zulassen.
Weitere Schwierigkeiten vornehmlich für den Teillastbetrieb ergeben sich' daraus, daß die dem Steuerventil nachgeordneten festkalibrierten Einspritz- oder Gemischdüsen in den Stichleitungen zu den Zylindern so bemessen sein müssen, daß sie dem Vollastbedarf der Zylinder Rechnung tragen. Begegnet man diesen Schwierigkeiten im Sinne der USA.-Patentschrift 2768 819 dadurch, daß man die Gemischdüsen in den Stichleitungen auf Leerlaufbedarf auslegt, muß der Mehrbedarf mit Hilfe einer besonderen Pumpe gedeckt werden, deren Einbau und Betrieb einen beachtlichen zusätzlichen Aufwand bedeutet.
Hinzu kommt ferner, daß bei Eingabe des Brennstoffs aus dem Regelventil in den allen Zylindern gemeinsamen Teil des Ansaugkanals die den einzelnen Zylindern zugeteilte Brennstoffmenge von der Verteilung des Brennstoffs in der im relativ weiträumigen Teil des Ansaugkanals vorhandenen Luft abhängt, der den Gemischdüsen vorgeschaltet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Steuerventil der eingangs genannten Art so auszubil- : den, daß aus· der von ihm durchsetzten Brennstoffkammer den den Zylindern vorgelagerten Brennstoffdüsen jeweils genau gleiche Brennstoffmengen zugeführt werden.
Das wird bei einem Steuerventil der vorgeschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, das es zugleich als Verteilerventil ausgebildet ist, indem sein Ventilkörper mit einem in einem Verteilerstück
ίο angeordneten Ventilsitz zusammenwirkt, von dem mehrere — der Anzahl der nachgeschalteten Brennstoffdüsen entsprechende — Brennstoffleitungen zu den Düsen vor den Zylindern abgehen.
Die Dosierung des Brennstoffs für alle Zylinder wird dadurch dem Regelventil zugewiesen, und den im Ansaugkanal der einzelnen Zylinder angeordneten Düsen kommt nur noch Zerstäuberfunktion zu.
Bei gleichen Querschnitten aller vom Ventilsitz abgehenden Leitungen werden aus dem vom Ventilkörper jeweils freigegebenen Auslaßquerschnitt stets gleiche Brennstoffmengen auf die zu den Düsen vor den Zylindern führenden Leitungen verteilt. Damit ist die Brennstoffzuweisung an die einzelnen Zylinder zunächst einmal unabhängig von allen Einflüssen, denen in die gemeinsam von mehreren Zylindern angesaugte Luft eingegebener Brennstoff ausgesetzt ist, und unabhängig von der Verteilung des Brennstoffs in dieser Luft.
Vor allem aber ist beim Steuerventil nach der Erfindung im Gegensatz zu den auf maximalen Gemischdurchsatz ausgelegten Einzeldüsen unveränderlichen Querschnitts in allen Betriebsbereichen eine ausreichend hohe Druckdifferenz vorhanden, die die angestrebte hohe Dosiergenauigkeit auch in den unteren Teillastbereichen' gewährleistet.
Die das Steuerventil enthaltende Brennstoffkammer kann über die Hauptdüse aus einer als Brennstoffgefäß dienenden Schwimmerkammer mit von einem Schwimmerventil auf gleiche, etwa der Höhe der Regelmembran entsprechende Höhe eingeregeltem Brennstoffstand gespeist werden, aber auch unter Wegfall des Schwimmerreglers aus einer unter bestimmtem Druck gehaltenen, das Brennstoffgefäß bildenden Vorkammer, der der Brennstoff mittels einer Brennstoffpumpe über ein regelbares Zulaufventil aus einem Brennstofftank zugeführt wird.
Um ein zur Erleichterung des Übergangs vom Leerlauf- zum Teillast- oder Vollastbetrieb schnelles Schließen des Regelventils zu erreichen, kann auf seinen Ventilkörper zusätzlich als Servomotor eine Membran wirken, die mit ihrer der Regelmembran zugewandten Seite eine der Atmosphäre ausgesetzte Kammer und mit ihrer anderen Seite eine von einer Schließfeder durchsetzte und mit einem Abschnitt des Ansaugkanals verbundene Kammer begrenzt, der unmittelbar stromauf der in Schließstellung befindlichen Drosselklappe liegt. Der an dieser Stelle zu Beginn des öffnens der Drosselklappe (d. h. im Übergang aus dem Leerlauf) herrschende hohe Unterdruck bewirkt ein schnelles Abheben der Schließmembran gegen die Kraft der sie belastenden Feder von der Regelmembran und setzt diese in den Stand, dem auf sie wirkenden Regeldruck frei zu folgen. Bei zunehmendem öffnen der Drosselklappe bis zur Vollaststellung wird der auf die Schließmembran wirkende Unterdruck zwar zunehmend geringer, reicht aber immer noch aus, um die Schließmembran in abgehobener Stellung zu halten. Wird die vom
Schließkörper des Regelventils durchsetzte Brennstoffkammer aus einem Brennstoffgefäß gespeist, dem der Brennstoff durch die Pumpe über ein Zulaufventil unter Druck zugeführt wird, dient zur Bestimmung des Brennstoffdrucks im Brennstoffgefäß vorteilhaft eine dieses Gefäß abschließende Membran, die durch eine Feder gegen den Schließkörper des Zulaufventils angedrückt ist und sich über einen die Steuerkammer für die Regelmembran begrenzende Trennwand durchsetzenden Stift an der Regelmembran in Schließrichtung auf den Ventilkörper des Regelventils wirkend abstützt, wobei in der von der auf den Schließkörper des Zulaufventils wirkenden Feder durchsetzten Kammer Atmosphärendruck wirkt.
Durch Verändern des Federdrucks, der auf die das Brennstoffgefäß abschließende Membran wirkt, kann der Brennstoffdruck in diesem Gefäß auf das jeweils günstigste Maß eingestellt werden. ;
Von den über die Hauptdüse in Verbindung stehenden, mit Brennstoff gefüllten Kammern ist vorteilhaft wenigstens eine über eine Rücklaufleitung mit eingebauter Düse mit dem Brennstofftank verbunden. Über diese Düse werden störende Dampfblasen sowie etwa im Überschuß geförderter Brennstoff aus den Kammern abgeleitet.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele für Vergasereinrichtungen schematisch dargestellt, die mit Regel ventilen nach der Erfindung ausgestattet sind. Es zeigt
Fig. 1 das Schema einer Vergasereinrichtung mit einem Regel- und Verteilerventil für die Brennstoffzuführung zu vier Motorzylinder, . "
F i g. 2 ein Beispiel für die Ausführung des Regel- und Verteilerventils mit den seiner Steuerung dienenden Mitteln in Zusammenhang mit den wesentlichen Teilen einer Einrichtung nach Fig. 1 mit als Brennstoffgefäß dienender Schwimmerkammer, besonderer Leerlaufvorrichtung und Beschleunigerpumpe jeweils im Längsschnitt, .,. .,
F i g. 3 im Längsschnitt ein Regel- und Verteilerventil mit durch eine Pumpe aus dem Brennstofftank gespeistem Brennstoffgefäß,
Fig. 4 im Längsschnitt eine Abwandlung eines Regel- und Verteilerventils nach F i g. 3,
F i g. 5 im Längsschnitt eine weitere Abwandlung eines Regel- und Verteilerventils nach Fig. 3.
Die Vergasereinrichtung nach Fig. 1 dient der Brennstoffversorgung einer Verbrennungskraftmaschine mit vier Zylindern 112, deren an sie über je ein Einlaßventil 111 angeschlossene Ansaugrohre 110 gemeinsam mit dem Luftstutzen 109 verbunden sind. Wie sonst bei Vergasern üblich, enthält der Luftstutzen 109 einen Lufttrichter 114, eine Drosselklappe 105 sowie ein vorgeschaltetes Luftfilter 108. Der Brennstoff wird in gewohnter Weise aus einem Tank 101 durch eine Brennstoffpumpe 102 einem im Gehäuse des Regel- und Verteilerventils 103 angeordneten Brennstoffgefäß oder einer Schwimmerkammer 104 zugeführt. Von dort gelangt der Brennstoff über das Regel- und Verteilerventil 103 durch Brennstoffleitungen 18 zu vier Zerstäubern 106, von denen je einer in die Ansaugrohre 110, und zwar jeweils nahe vor einem Einlaßventil 111, eingesetzt ist. Die Zerstäuber 106 sind mit je einem Druckhalteventil 107 zu einem geschlossenen Bauteil vereinigt. Die notwendige Zerstäubungsluft wird den Zerstäubern 105 durch Leitungen 113 aus einem unter Atmosphärendruck stehenden Teil des Luftstutzens 109 zugeführt.
Der Luftstutzen 109 ist mit dem Regel- und Verteilerventil 103 zusammengebaut, dem außerdem eine Schwimmerkammer 104 und eine bekannte Beschleunigerpumpe 115 zugeordnet sind. Fig. 2 zeigt außerdem noch eine zusätzliche Leerlaufeinrichtung 116. Im Luftstutzen 109 ist der praktisch unter Atmosphärendruck (P0) stehende Teil mit I und der engste Querschnitt des in den Luftstutzen 109 eingesetzten Lufttrichters 114 mit II bezeichnet. In diesem Querschnittsbereich II herrscht bei vollem Motorbetrieb der größte Unterdruck (P II).
Der Schwimmerkammer 104 fließt der Brennstoff über ein Nadelventil zu, das vom Schwimmer 4 über einen innerhalb in der Schwimmerkammer 104 gelagerten Hebel betätigt wird. Die Verteilung des aus der Schwimmerkammer 104 entnommenen Brennstoffs auf die den einzelnen Zylindern zugeordneten Zerstäuber 106 sowie die Dosierung der dem jeweiligen Luftdurchsatz durch den Luftstutzen 109 entsprechenden Brennstoffmenge erfolgt durch das Regel- und Verteilerventil 103. Dieses Ventil ist als Membranregler ausgebildet und enthält eine Brennstoffkammer 103 a, der der Brennstoff aus der Schwimmerkammer 104 über die Hauptdüse 6 zufließt. Die Brennstoff kammer 103 α ist einseitig durch die Regelmembran 7 abgeschlossen,,, die mit ihrer anderen Seite eine mit der Zone II des Lufttrichters 114 verbundene Kammer 103 ö. begrenzt. Die Membran 7 steht unter dem Einfluß zweier einander entgegenwirkender Federn 8, die gegen das Gehäuse des Regel- und Verteilerventils 103 abgestützt sind und die Regelmembran 7 in ständiger Anlage mit dem stiftförmigen Schließkörper 10 des zugleich als Verteilerventil ausgebildeten Regelventils 103 halten. In die an einem Verteilerstück 13 angeordnete Sitzfläche für den Schließkörper 10 münden vier Auslaßöffnungen 9, an die je eine der Leitungen 18 angeschlossen ist, durch die der Brennstoff über je ein Druckhalteventil 107 zu einem der Zerstäuber 106 führt. ;
Die die Regelmembran 7 belastenden Federn 8 sind derart aufeinander abgestimmt, daß in Ruhelage, d. h. bei stehendem Motor und dem Regelunterdruck PII=PI, der Schließkörper 10 die Ventilöffnungen 9 verschließt. Bei laufendem Motor wird entsprechend dem in der Zone II des Lufttrichters 114 im Luftstutzen 109 herrschenden Unterdruck, der sich in die Kammer 103 & des Regel- und: Verteilerventils 103 fortsetzt, die Regelmembran 7 mehr oder weniger angehoben und damit der Brennstoffabfluß aus der Brennstoffkammer 103 a durch die öffnungen 9 mehr oder weniger freigegeben.
Aus den Leitungen 18 wird der Brennstoff durch die von den Zylindern bei jedesmaligem Öffnen der Einlaßventile 111 durch den Luftstutzen 109 und die Ansaugrohre 110 angesaugte Luft infolge des dabei vor den Düsen der Zerstäuber 106 entstehenden Unterdrucks abgezogen und unmittelbar vor den Einlaßventilen vernebelt. . , .· ·-■
Zur Verbesserung des Übergangs aus dem Leerlauf zum Teil- und Vollastbetrieb dient eine Schließmembran 41, die zwei innerhalb des Regel- und Verteilerventils 103 vorgesehene Kammern 103 c und 103 d voneinander trennt und die durch die Kraft einer Feder 42 gegen die Regelmembran 7 gedrückt wird. Die der Regelmembran 7 zugewandte Kammer 103 c steht mit der Zone I des Luftstutzens in Verbindung und damit unter Atmosphärendruck, während die Kammer 103 d mit einer Bohrung 40 ver-
bunden ist, die im Bereich des Spalts der nur teilweise geöffneten Drosselklappe 105 im Luftstutzen 109 vorgesehen ist. Alsbald nach Öffnen der Drosselklappe bewirkt der im Drosselklappenspalt entstehende Unterdruck das Abheben der Schließmembran 41 von der Regelmembran 7, worauf diese sich frei in Abhängigkeit von dem in der Kammer 103 d herrschenden Unterdruck bewegen und ihre Regelaufgabe erfüllen kann.
Der Hub des Schließkörpers 10 kann mit Hilfe einer Einstellschraube 43, die über die Schließmembran 41 auf die Regelmembran 7 wirkt, begrenzt werden. Wie bei Vergasern üblich, kann dem Regel- und Verteilerventil 103 eine Beschleunigerpumpe 115 mit der Membran 11, dem Betätigungsgestänge 17 und dem Ventil 14 zugeordnet sein. Der von der Beschleunigerpumpe 115 geförderte Brennstoff gelangt über die Pumpen- bzw. Anreicherungsdüse 15 und ein Kugelventil 16 in die Brennstoff kammer 103 a des Regel- und Verteilerventils 103.
Bei Verzicht auf einen Schwimmerregler und dadurch verursachtem Wegfall der als Brennstoffgefäß dienenden Schwimmerkammer 104 ergibt sich eine Ausführungsform für das Regel- und Verteilerventil 103', die in F i g. 3 veranschaulicht ist.
Dieses Regel- und Verteilerventil 103' besteht gleichfalls aus einem Verteilerkopf 13 mit vier Auslaßöffnungen 9 und dem Schließkörper 10 sowie einer von zwei gegeneinander wirkenden Federn 8 beeinflußten Regelmembran 7, die eine Brennstoffkammer 103 α und eine mit der Zone II des Luftstutzens 109 verbundene Unterdruckkammer 103 t voneinander trennt. Hier dient als Brennstoffgefäß, aus dem die Brennstoffkammer 103 a über die Hauptdüse 6 gespeist wird, ein im Regel- und Verteilerventilgehäuse vorgesehenes Brennstoffgefäß 103 e, dem der Brennstoff über ein Zulaufventil 44 unter Überdruck, z. B. von einer Brennstofförderpumpe 102, zugeführt wird. Der Schließkörper 44 a des Zulaufventils 44 ist mit einer Membran 48 verbunden, die die Brennstoffkammer 103 e abschließt und deren andere Seite eine unter Atmosphärendruck stehende Kammer 103 / begrenzt. Diese Membran 48 hat die Aufgabe, das Einlaßventil 44 gegen die auf seinen Schließkörper 44 a wirkende Schließfeder so zu beeinflussen, daß der Brennstoff innerhalb der Kammer 103 e unter stets gleichem Druck steht. Zu diesem Zweck ist die den Brennstoffdruck im Brennstoffgefäß 103 e bestimmende Membran 48 auf der der Kammer 103/ zugewandten Seite von einer unmittelbar gegen das Gehäuse abgestützten Feder 49 unveränderlichen Drucks und einer Zusatzfeder 50 belastet, deren Druckkraft mit Hilfe der Verstellschraube 51 so eingestellt wird, daß das Zulaufventil 44 gegen den Druck seiner Schließfeder offengehalten wird. Der von der Brennstofförderpumpe 102 aus dem Tank 101 durch das Zulaufventil 44 in die Kammer 103 e gedrückte Brennstoff bewirkt bei Überschreiten eines bestimmten Drucks ein Ausweichen der Membran 48 und damit das Schließen des Zulaufventils 44. Wird durch Abströmen von Brennstoff aus der Kammer 103 e über die Hauptdüse 6 in die Kammer 103 a der Druck in der Kammer 103 e verringert, öffnet die Membran 48 das Zulaufventil 44 entsprechend dem Brennstoffabfluß. Die Kammer 103/ steht unter Atmosphärendruck.
Um Luft und etwa auftretende Dampfblasen aus den mit Brennstoff gefüllten Kammern 103 a und c des Regel- und Verteilerventils zu entfernen, sind diese Kammern über je eine Rücklaufdüse 45 bzw. 46 und eine Brennstoffrückleitung 117 mit dem Brennstofftank 101 verbunden. Die Düsen bewirken, daß dem Regel- und Verteilerventil 103' stets Brennstoff in einem ihrem Querschnitt entsprechenden Überschuß zugeführt werden kann, der über sie wieder in den Tank 101 zurückgelangt.
Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel 103" für das Regel- und Verteilerventil entspricht in seiner Wirkung dem Regel- und Verteilerventil 103' nach F i g. 3, ist in seinem Aufbau jedoch einfacher als dieses. Außerdem sind bei ihm Schwierigkeiten, die sich aus dem Erfordernis der sorgfältigen Abstimmung der verschiedenen, auf die den Druck im Brennstoffgefäß bestimmenden Membran 48 einerseits und auf die Regelmembran 7 andererseits wirkenden Federn ergeben können, vermieden.
Bei dem Regel- und Verteilerventil nach F i g. 4 wirkt nur eine Feder 52 sowohl auf die Regelmembran 7 als auch auf die Membran 48. Da die Membran 48 mit ihrer der Regelmembran 7 zugewandten Seite hier der unter Atmosphärendruck stehenden Kammer 103'/ und mit ihrer anderen Seite dem unter Brennstoffdruck stehenden Brennstoffgefäß 103'e zugewandt ist, wirkt die Feder 52 in beiden Richtungen gegen den Brennstoffdruck, der einerseits im Brennstoffgefäß 103'e und andererseits in der Brennstoffkammer 103'a herrscht. Die Einstellung des Brennstoffdrucks ist infolgedessen unempfindlich gegenüber Unterschieden und Schwankungen in der von dieser Feder 52 ausgeübten Kraft. Es brauchen hier also nur die den Schließkörper 44 α des Zulaufventils 44 und den Schließkörper 10 des Regel- und Verteilerventils 103" belastenden Federn so aufeinander abgestimmt zu sein, daß bei einem in der Unterdruckkammer 103'ft herrschenden Unterdruck von der Größe Null an der Hauptdüse 6 eine Druckdifferenz entsteht, bei der genau diejenige Brennstoffmenge die Hauptdüse passiert, die über die Rücklaufdüse 45 aus der Brennstoffkammer 103'a abfließt. \
Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel 103'" für das Regel- und Verteilerventil weist neben j den Vorzügen des Ausführungsbeispiels nach F i g. 4 den weiteren Vorteil auf, daß der Regelunterdruck durch die Einfügung einer zweiten Regelmembran 7' verdoppelt ist. Diese Regelmembran T ist ebenso wie die Regelmembran 7 mit einer Seite dem im engsten Querschnitt des Lufttrichters herrschenden Unterdruck PII, mit ihrer anderen Seite dagegen dem Atmosphärendruck ausgesetzt. Die mit dem Lufttrichter 114 verbundenen Kammern 103"ό und 103"ö' liegen parallel zueinander, und der in ihnen herrschende Unterdruck wirkt sowohl auf die Membran 7 als auf die Membran 7'. Die den Brenndruck im Brennstoffgefäß 103"e bestimmende Feder 52 wirkt über die Regelmembran T auf die Membran 48 und über diese auf den Schließkörper 44 a des Zulaufventils 44. Die Ausführung des Regel- und Verteilerventils nach F i g. 5 erlaubt es, den Querschnitt der Hauptdüse 6 um den Faktor HV7I zu verringern und dadurch die Brennstoffdosierung zu verbessern, was sich besonders bei kleinen Durchflußmengen günstig auswirkt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Steuerventil in der Brennstoffleitung einer mit Saugrohreinspritzung arbeitenden mehrzylindrigen Brennkraftmaschine zwischen einem
Brennstoffgefäß mit geregeltem Brennstoff druck, das über eine Brennstofförderpumpe aus einem Brennstoffvorratsbehälter über ein gesteuertes Zulaufventil gespeist ist, und mit mindestens einer in die Ansaugleitung stromab einer willkürlich verstellbaren Drosselklappe einmündenden Brennstoffdüse, das aus mindestens einer einen Raurrr in zwei Kammern unterteilenden, über eine Feder in eine Endlage bewegten Membran und einem durch sie betätigten Ventilkörper besteht, wobei die vom Ventilkörper durchsetzte Brennstoffkammer einerseits mit dem Brennstoffgefäß geregelten Drucks über eine Drosselstelle und andererseits über den vom Ventilkörper gesteuerten Auslaß mit mindestens der einen Brennstoffdüse über mindestens eine Brennstoffleitung verbunden ist und die zweite Steuerkammer mindestens mit der Engstelle einer stromauf der Drosselklappe im Ansaugkanal angeordneten Venturidüse in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (10) mit einem an einem Verteilerstück (13) angeordneten Ventilsitz mit mehreren — der Anzahl der verwendeten Brennstoffdüsen (27) entsprechenden — Auslaßöffnungen (9) zusammenwirkt, von denen je eine Brennstoffleitung (18) abgeht.
2. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennstoffgefäß von einer Schwimmerkammer (104) mit durch ein Schwimmerventil (1,2) etwa auf gleiche Höhe eingeregeltem Brennstoffstand gebildet ist.
3. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Ventilkörper (10) zu dessen schnellem Schließen zusätzlich ein von einer Membran (41) gebildeter Servomotor wirkt, dessen der Regelmembran (7) zugewandte eine Kammer (103 c) mit der Atmosphäre und dessen von einer Schließfeder (42) durchsetzte andere Kammer (103 d) mit einem Abschnitt des Ansaugkanals verbunden ist, der unmittelbar stromauf der in Schließstellung befindlichen Drosselklappe (105) liegt.
4. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Brennstoffdruck in dem Brennstoffgefäß (103'e) bestimmende Membran (48) gegen den Schließkörper (44 a) des Zulaufventils (44) durch eine Feder (52) angedrückt ist, die sich über einen die Steuerkammer für die Regelmembran (7) begrenzende Trennwand durchsetzenden Stift an der Regelmembran (7) in Schließrichtung auf den Ventilkörper (10) des Regelventils (103"; 103'") wirkend abstützt, wobei in der von der Feder (52) durchsetzten Kammer Atmosphärendruck wirkt.
5. Steuerventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Brennstoffdruck im Brennstoffgefäß (103"a) regelnde Membran (48) gegen die Feder (52) über eine weitere Membran (T) abgestützt ist, die eine mit der Unterdruckkammer (103" b) verbundene Kammer (103" b') federseitig gegen die Atmosphäre abschließt, die ihrerseits durch eine Trennwand von der unter Atmosphärendruck stehenden Kammer (103"/) des Zulaufventils (44) getrennt ist.
6. Steuerventil nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der mit Brennstoff gefüllten Kammern (103 a; 103 e) über eine Rücklaufleitung (117) mit eingebauter Düse (45; 46)vmit dem Brennstofftank (101) verbunden ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 109 522/114

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