DE1411875C - Dreiweihge Wellpappe - Google Patents
Dreiweihge WellpappeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine dreiwellige Wellpappe. Eine solche dreiwellige Wellpappe besteht aus zwei
Deckbahnen, zwei Zwischenlagen und drei Wellenbahnen.
Es ist eine Wellpappe bekannt, die aus zwei glatten Deckbahnen und einer zwischen diesen angeordneten
doppelschichtigen Wellenbahn besteht. Eine solche Wellenbahn erhöht das Widerstandsmoment und die
Festigkeit der Wellpappe stärker, als wenn die gleiche Pappmenge in Form einer Glattschicht zwischen den
beiden Deckbahnen angeordnet würde (USA.-Patentschrift 1189518).
Weiter ist eine Wellpappe bekannt, die in diesem Sinne in Richtung auf eine höhere Festigkeit ausgelegt
ist. Diese Wellpappe enthält zwei Deckbahnen, zwei Zwischenlagen und drei Wcllenbahnen. Die unter
einer Deckbahn liegende Wellenbahn hat dabei eine geringere Höhe als die beiden anderen Wellenbahnen
(USA.-Patentschrift 2 759 523).
Bei der weiteren Entwicklung von festeren Wellpappen hat sich der Stand der Technik nicht auf die
Erhöhung der Zahl der Deckbahnen, Zwischenlagen und Wellenbahnen beschränkt, sondern auch die
Dicke und das Flächengewicht der Wellenbahnen variiert.
Zum Beispiel ist es bekannt, daß die Dicke der Wellenbahnen für die Wellpappe von großer Bedeutung
ist..So wird z. B. erläutert, daß die Dicke der Wellenbahn für bestimmte Anwendungen mindestens
0,23 mm betragen soll (Zeitschrift Verpackungsrundschau, 3/1959, S. 149).
Zur Verwendung bei hoch beanspruchten Transportverpackungen ist es weiter bekannt, eine Wellpappe
mit einem Flächengewicht von 0,140 kg/m2 zu
verwenden (Zeitschrift Neue Verpackung, 1/1958, S. 25).
Allgemein läßt sich sagen, daß die Wellenbahnen
von bekannten Wellpappen eine Stärke in einem Bereich
bis zu etwa 0,254 mm und ein Flächengew'cht bis zu etwa dem genannten Wert von 0,140 kg/m2
Allgemein vertritt der Stand der Technik die Auffassung, daß bei hoher Beanspruchung der für Transportverpackungen
verwandten Wellpappe sowohl das Gewicht als auch die Dicke der Glattschichten, d. h.
der Zwischenlagen und Deckbahnen erhöht werden soll.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der
ao Erfindung die technische Aufgabe zugrunde, eine dreiwellige Wellpappe zu schaffen, die bei gleichem
Gewicht wie bekannte Wellpappen eine höhere Festigkeit, insbesondere gegenüber punktförmiger Stoß-
und flächenmaßiger Druckbelastung, aufweist. Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß der Anteil der Wellenbahnen an der Gesamtstärke der Wellpappe etwa 26 bis 32 % beträgt, wobei
das Flächengewicht der Wellenbahn in einem Bereich von 0,145 bis 0,180 kg/m2 liegt.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß diese Überproportionierung der Wellenbahnen gegenüber
den übrigen Bestandteilen der Wellpappe eine hohe Festigkeit ergibt Die Festigkeit der erfindungsgemä-Ben
Wellpappe gegenüber Stoß- und Druckbelastung ist höher als die Festigkeit von bekannten Wellpappen,
bei denen die gleiche Materialmenge zum Erhöhen der Dicke und des Flächengewichtes der Glattschichten
verwendet wird. Vorteilhaft ist dabei die erfindungsgemäße Verwendung einer Wellenbahn mit
einem Flächengewicht in einem Bereich von 0,145 bis 0,180 kg/m2, d. h. eines Flächengewichtes, das oberhalb
des normalerweise verwendeten Flächengewichtes liegt
Claims (1)
- Patentanspruch:Dreiwellige Wellpappe, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil der Wellenbahnen an der Gesamtstärke der Wellpappe etwa 26 bis 32 °/o beträgt, wobei das Flächengewicht der WeI-lenbahn in einem Bereich von 0,145 bis 0,180 kg/mä liegt
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9215985U1 (de) * | 1992-11-20 | 1994-03-24 | Edm. Romberg & Sohn (GmbH & Co) KG, 25479 Ellerau | Mehrschichtiger Wellpappekörper |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9215985U1 (de) * | 1992-11-20 | 1994-03-24 | Edm. Romberg & Sohn (GmbH & Co) KG, 25479 Ellerau | Mehrschichtiger Wellpappekörper |
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