DE140818C - - Google Patents
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- DE140818C DE140818C DENDAT140818D DE140818DA DE140818C DE 140818 C DE140818 C DE 140818C DE NDAT140818 D DENDAT140818 D DE NDAT140818D DE 140818D A DE140818D A DE 140818DA DE 140818 C DE140818 C DE 140818C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D51/00—Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
- D03D51/18—Automatic stop motions
- D03D51/34—Weft stop motions
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 140818 KLASSE 86 c.
in RÜTI (Schweiz).
bzw. zum Abstellen des Webstuhles.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Februar 190a ab.
Vorliegende Erfindung setzt die Verwendung von Schützen mit einem seitlichen Schlitz und
einer damit übereinstimmenden Öffnung in der vorderen Schützenkastenwand voraus.
Diese Öffnungen erlauben das Eintreten eines Fühlers in das Innere des Schützens, wenn
derselbe mit der Lade sich nach vorn, also dem Fühler entgegen, bewegt.
In beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt.
Fig. ι zeigt dessen Stellung im Grundriß bei voller Schußspule, Fig. 2 bei leerer Spule,
Fig. 3 bis 5 zeigen zu Fig. 1 , Fig. 6 bis 8 zu Fig. 2 gehörende Einzelansichten bezw.
Schnitte.
Der Fühler λ, in Form einer Platte mit seitlicher
Drehachse d, wird von einem Gleitstück e getragen, das in einer am Brustbaum
befestigten Führung g gleitet und durch eine Feder f dem Schützen entgegengedrückt wird.
An dem vorderen Ende ist der Fühler α zum Teil mit einigen Zähnen versehen oder entsprechend
rauh gestaltet, zum Teil abgerundet und glatt.
Mit dem Fühler α ist ein Hebel h verbunden,
der mit dem Fühler die Drehbewegung um den Stifte mitmacht; eine einstellbare Feder k
(Fig. 3 und 4) verhindert ein zu leichtes Drehen von α und h. Am Brustbaum ist eine
Welle / gelagert, die am einen Ende einen Arm in (Fig. 1 und 3) und am anderen Ende
eine Scheibe η trägt und durch eine Feder i in eine bestimmte Stellung gedreht und in derselben
gehalten ist. Der Arm m stützt sich, durch eine Schraube einstellbar, auf den Hebel h und
die Einstellzunge c auf die Scheibe n. Die Einstellzunge c ist bei Webstühlen mit selbsttätigem
Schützen- oder Schußspulenersatz mit den jenen Ersatz veranlassenden Teilen in Verbindung,
bei den anderen Stühlen aber mit dem die Schußwächtergabel tragenden Brustbaumhebel
o, welcher durch Auslösen des federnden Ausrückhebels ρ den Webstuhl abzustellen
vermag.
So lange an der Fühlerstelle der Schußspule festgewundenes Schußmaterial sich befindet
(Fig. 1), dreht sich beim Betriebe des Webstuhles infolge Eingreifens der Zähne in das
Schußmaterial der Fühler α nicht um den Stift d, sondern er wird samt dem Gleitstück e
bei jedem zweiten Anschlag der Lade, d. h. in gerader Richtung zurückgestoßen. Während
dieser Zeit bleibt die Welle / unbeweglich, die Einstellzunge c bleibt ruhig auf einer Erhöhung
der Scheibe η liegen und der Schußwächterhammer b des Webstuhles bewegt sich frei
darunter hin und her (Fig. 3). Sobald aber an der erwähnten Fühlerstelle der Schußspule
kein Schußmaterial oder nur noch die lockeren Fäden des bereits zum Ablaufen gelösten
Garnes vorhanden sind, werden die Zähne des Fühlers α keinen Halt mehr finden; infolgedessen
dreht sich beim nächstfolgenden Anschlag der Lade der Fühler unter der Einwirkung
der Feder f um den Drehpunkt d
und nimmt also die in Fig. 2 ersichtliche Stellung ein. Der Hebel h schlägt den Arm m
aus seiner Ruhelage und dreht damit die Welle Z und die Scheibe η um so viel, daß
die Einstellzunge c sich genug senken wird, um in den Bereich des Schußwächterhammers b
zu kommen, der sie zurückstößt und auf bereits angegebene Weise dadurch den Schützenoder
Schußspulenersatz veranlaßt oder den Stuhl abstellt (Fig. 6, 7 und 8).
Wenn im Augenblick des seitlichen Ausschlagens des Tasters sich auf der Schußspule
neben der Taststelle noch für den nächsten Schuß genügend Schußmaterial befindet, so
wird der Schützen- oder der Schußspulenersatz oder das Abstellen des Webstuhles vor
gänzlichem Entleeren der Schußspule stattfinden.
Während bei den bisherigen Vorrichtungen gleicher Zweckbestimmung die Wirkung des
Tasters von der Dicke der Spule abhängig ist,
ist bei der vorliegenden Vorrichtung die Wirkung des Tasters von der Spulendicke unabhängig.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung für mechanische Webstühle zum Veranlassen des Schützen- oder Schußspulenersatzes bezw. zum Abstellen des Webstuhles vor gänzlicher Spulenentleerung vermittelst eines von der Schußspule beeinflußten, um eine seitliche Drehachse beweglichen Schußfühlers, dadurch gekennzeichnet, daß dieser an dem mit der Spule in Berührung tretenden Ende teilweise gezahnt oder rauh ist und hierdurch bei vorhandener Spulenbewickelung am Verdrehen um die seitliche Drehachse verhindert wird, bei nicht genügendem Schußmaterial jedoch seitlich anschwingen und die 'Auswechselbezvv. Abstellvorrichtung in Tätigkeit setzen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE140818C true DE140818C (de) |
Family
ID=408477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT140818D Active DE140818C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE140818C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4868137A (en) * | 1987-12-29 | 1989-09-19 | Nec Corporation | Method of making insulated-gate field effect transistor |
| US5661048A (en) * | 1995-03-21 | 1997-08-26 | Motorola, Inc. | Method of making an insulated gate semiconductor device |
-
0
- DE DENDAT140818D patent/DE140818C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4868137A (en) * | 1987-12-29 | 1989-09-19 | Nec Corporation | Method of making insulated-gate field effect transistor |
| US5661048A (en) * | 1995-03-21 | 1997-08-26 | Motorola, Inc. | Method of making an insulated gate semiconductor device |
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