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DE1404C - Vorrichtung zur Abschwächung und Ausnützung des Rückstofses bei Handfeuerwaffen - Google Patents

Vorrichtung zur Abschwächung und Ausnützung des Rückstofses bei Handfeuerwaffen

Info

Publication number
DE1404C
DE1404C DE18771404D DE1404DA DE1404C DE 1404 C DE1404 C DE 1404C DE 18771404 D DE18771404 D DE 18771404D DE 1404D A DE1404D A DE 1404DA DE 1404 C DE1404 C DE 1404C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
piston
handguns
piston cap
cap
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE18771404D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Frhr Von Walterskirghen
Original Assignee
Frhr Von Walterskirghen
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Filing date
Publication of DE1404C publication Critical patent/DE1404C/de
Application filed by Frhr Von Walterskirghen filed Critical Frhr Von Walterskirghen
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Description

1877.
Klasse 72.
Freiherr v. WALTERSKIRCHEN in MODERN bei PRESSBURG (Ungarn). Vorrichtung zur Abschwächung und Ausnützung des Rückstoßes bei Handfeuerwaffen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. October. 1877 ab.
Diese Erfindung bezweckt die Abschwächung des Rückstofses bei Handfeuerwaffen und event, die Ausnutzung dieses Rückstofses, um eine der Bewegungen des Schlofsmechanismus, z. B. das Spannen des Hahnes zu bewirken. Die Vorrichtung, welche verschiedene Modificationen in der Befestigung der Kolbenkappe und Spannung der Federn erleiden kann, besteht ihrem Hauptprincip nach in der Anwendung von Volutfedern oder Spiralfedern und der in Führungstheilen horizontal beweglichen und abnehmbaren Kolbenkappe.
Fig. ι stellt einen Gewehrkolben mit der Rüekstofs-Abschwächungs-Vorrichtung dar; es ist α der Kolben, B die Kolbenkappe, welche mit ihren beiden Schienen b bx in den Führungslagern c C1 eingeschoben ist. Die beiden Führungslager sind im Kolben eingelassen und mittelst der Schrauben d dt befestigt. Die Kolbenkappe B, in Fig. 2 besonders gezeichnet, wird durch die beiden Backen e e, (Fig. 1 und 3) und eine Schraube / mit dem Kolben verbunden und durch den Längsschlitz g die Verschiebung ermöglicht.
Die beiden Federn α sind an den Ansätzen a U1 der Kappe B aufgesteckt und können durch Herausschrauben der beiden Schrauben i Z1 mehr gespannt, oder umgekehrt, nachgelassen werden. Fig. 4 stellt die Federn a ohne Spannungsschraube dar, die beiden Stifte//i dienen zur Führung der Federn, ein Spannen ist hier nicht möglich. In Fig. 7 können die beiden Federn a Ct1 mittelst der Schraube k zusammengedrückt werden. Die beiden Schrauben / /,, welche zugleich mit ihren Zapfen m M1 als Führung für die Federn a O1 dienen und in der Schiene η lose drehbar sind, haben den Zweck, durch Heraus- oder Hineindrehen aus der Muttern O1 den Spielraum zwischen denFedern α ax und der Schiene η aufzuheben, um in jeder Stellung den Stützpunkt für die Federn zu fixiren. Durch die mit Klappe p verschliefsbare Oeffnung C (Fig. 8) ist ' das Spannen der Federn a.a^ ohne die Kolbenkappe abzunehmen, ermöglicht.
Die Befestigung der Kolbenkappe am Kolben geschieht in Fig. 7 mittelst Keile q qx. Der Kolben r an der Kolbenkappe B ist im Längsschlitz s des Führungstheiles c C1 durchgesteckt und mittelst der Keile q qx befestigt. Um die Kolbenkappe abzunehmen, müssen vorher die Schrauben d dl ausgeschraubt werden, worauf die Kolbenkappe mit den Führungslagern c C1, den Federn α β, der Schraube k und Schiene η abgezogen werden kann.
In Fig. 5 ist die Kolbenkappe B durch den Haken t ή in den Längsschlitzen ί gesteckt und dadurch mit den Führungslagern c C1 verbunden. Aus dieser Figur ist auch ersichtlich, wie der Rückstofs dazu benutzt werden kann, um den Hahn zu spannen.
In Fig. 6 wird die Kolbenkappe B durch die Schrauben u U1 mit den in den Längsschlitzen ί des Führungslagers c C1 beweglichen Muttern ν V1 befestigt und es brauchen nur die Schrauben u U1 ausgeschraubt zu werden, um die Kolbenkappe abzunehmen.
Die Function des Mechanismus bei Abgabe des Schusses ist folgende: Durch den Druck der Pulvergase wird das Gewehr nach rückwärts gegen die Schulter des Schützen gestofsen. Da die Kolbenkappe aber an der Schulter des Schützen einen Stützpunkt findet, so werden zunächst die Federn α β, zusammengedrückt und wird hierdurch die Wirkung des beim Schilfs stattfindenden Rückstofses abgeschwächt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine in seitlichen Führungen gegen den Druck von Spiralfedern oder Volutfedern bewegliche Kolbenkappe oder Platte, wesentlich wie beschrieben und zum beschriebenen Zwecke.
2. Die Combination einer federnden Rückstofsplatte mit Vorrichtungen, um deren Bewegung auf einen Theil des Schlofsmechanismus zu übertragen.
3. Die in den Zeichnungen dargestellten Specialconstructionen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE18771404D 1877-10-01 1877-10-01 Vorrichtung zur Abschwächung und Ausnützung des Rückstofses bei Handfeuerwaffen Expired - Lifetime DE1404C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1404T 1877-10-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1404C true DE1404C (de)

Family

ID=70766814

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE18771404D Expired - Lifetime DE1404C (de) 1877-10-01 1877-10-01 Vorrichtung zur Abschwächung und Ausnützung des Rückstofses bei Handfeuerwaffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1404C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121270B (de) * 1959-02-14 1962-01-04 Fettchemie Verfahren zur Herstellung von wasserhaltigen Konzentraten organischer synthetischer Gerbstoffe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121270B (de) * 1959-02-14 1962-01-04 Fettchemie Verfahren zur Herstellung von wasserhaltigen Konzentraten organischer synthetischer Gerbstoffe

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