DE140435C - - Google Patents
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- DE140435C DE140435C DENDAT140435D DE140435DC DE140435C DE 140435 C DE140435 C DE 140435C DE NDAT140435 D DENDAT140435 D DE NDAT140435D DE 140435D C DE140435D C DE 140435DC DE 140435 C DE140435 C DE 140435C
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Description
PATENTAMT.
KLASSE 80 α.
Der Abstand der einzelnen Etagen bei den sogenannten selbsttätigen Ziegelwagen wird in
der Praxis derartig gewählt, daß die Einstellung der Ziegel in den Wagen hinreichend
leicht und ohne Beschädigung derselben erfolgen kann. Ist die Ware aufgestellt, dann
stehen auf den sie tragenden Brettchen oder Rahmen des Wagens die Ziegel derart, daß
zwischen denselben und dem darüber liegenden Brettchen noch ein gewisser, mehrere
Zentimeter betragender Zwischenraum vorhanden ist.
Nach vorliegender Erfindung wird dieser Umstand benutzt, um die Höhe des Wagens
zu verringern, so daß derselbe ohne weiteres in den Ringofen eingekarrt werden kann. Es
wird dies dadurch erreicht, daß die Etagen derartig aneinanderrückbar gemacht werden,
daß nach der Beladung des Wagens mit der
Ware durch Drehen eines Handhebels, einer Kurbel oder in irgend einer geeigneten Weise
die Etagen senkrecht verschoben und dabei so dicht aneinander gerückt werden, daß überall
die über den Ziegeln liegenden Brettchen diese fast berühren. Die Oberkante der auf der
obersten Etage liegenden Ziegel ist dann um so viel nach unten verlegt, als die Summe der
einzelnen Etagenannäherungen beträgt.
Natürlich werden die senkrechten Stützen des Wagens, welche zum Halten und zur
Führung der Etagenarme dienen, so niedrig gemacht, daß sie dem Einfahren des Wagens
in den Ringofen ein Hindernis nicht bieten. In Anbetracht des Umstandes, daß in -vielen
Fällen schon eine nicht beträchtliche Verringerung der Höhe des Ziegelwagens genügt, denselben
in den Ringofen einzukarren, wird es meist hinreichen, die beiden obersten Etagen
des Ziegelwagens in der gedachten Weise sich selbst und zugleich der dritten Etage zu
nähern.
Eine solche Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der beiliegenden Zeichnung
dargestellt.
Fig. ι derselben ist eine Seitenansicht eines Wagens gemäß vorliegender Erfindung;
Fig. 2 stellt diesen Wagen in Vorderansicht dar, wobei die beiden obersten Etagen aneinander
und zugleich an die dritte Etage herangerückt sind.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht des*Wagens, bei welcher sämtliche Etagen die gewöhnliche
Stellung besitzen.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie A-B in Fig. i.
Fig. 5 gibt eine schaubildliche Darstellung des Wagens wieder.
Auf dem mit den Achsen α verbundenen Rahmen b des Wagens sind vier senkrechte
Stützen c von U - förmigem Querschnitt befestigt. Je zwei derselben werden durch vier
nicht bewegliche Etagenwinkel d miteinander fest verbunden, indem diese Winkel in gleichem
Abstande voneinander an den Stützen c angenietet oder sonstwie befestigt sind. Diese
Winkel liegen paarweise in derselben horizontalen Ebene und der Abstand von je zwei benachbarten,
an denselben Stützen befestigten Winkeln ist gleich dem Abstand der Etagenarme eines selbsttätigen Ziegelwagens, wie ein
solcher in der Patentschrift 79301 beschrieben ist.
Eine fünfte Etage wird von zwei Winkeln e gebildet, welche je mit einem U-förmigen
Stücke einen Rahmen f bilden, der eine die Stützen c umfassende Führung besitzt. Dieser
Rahmen kann also aufwärts und abwärts verschoben werden und dabei wird auch natürlich
der entsprechende Winkel e in gleichem Sinne mitgenommen. Wenn er in seine tiefste
Stellung gebracht worden ist, liegt die mit dem
ίο Winkel e parallele Leiste ρ des Rahmens /
auf der Oberkante des zweituntersten Winkels d (Fig. 5) auf. Die sechste Etage wird
von zwei Winkeln g gebildet, die einen Teil eines Rahmens /; ausmachen, der dem Rahmen
f bezüglich Anordnung und Gestaltung sowie Zweck im wesentlichen gleicht. Die Verschiebung
dieses Rahmens, der mit einer wagerechten, beim Heben der Etagen als Mitnehmer für die Etage e dienenden Leiste 0
und mit einer als Anschlag dienenden Parallelleiste q versehen ist, die sich in der tiefsten
Stellung des Rahmens auf die Oberkante der zweithöchsten Etage d legt, wird durch einen
Handhebel i bewirkt, welcher bei k drehbar gelagert ist. Mit diesem Handhebel i ist eine
Stange m bei / drehbar verbunden, die an dem Winkel g oder dem die beiden Winkel g miteinander
verbindenden festen Bügel η angelenkt ist. Durch entsprechendes Drehen des Handhebeis
i wird der Winkel g und dementsprechend auch der mit demselben fest verbundene
Rahmen h aus seiner tiefsten, in Fig. 5 dargestellten Lage in die in Fig. 3 gezeichnete
Stellung gebracht, in welcher sa'mtliehe Etagen voneinander den gleichen und
zwar denjenigen Abstand besitzen, der beim Beladen des Wagens gebraucht wird. Die Beladung
wird derartig durchgeführt, daß der in der Patentschrift 79301 beschriebene Ziegelwagen,
dessen Etagen den gleichen Abstand besitzen, der beim Einkarrwagen durch das erwähnte Drehen des Hebels i erreicht worden
ist, seitlich in den Einkarrwagen hineinfährt und dann die die Ware haltenden Brettchen
selbsttätig auf die Winkel deg absetzt. Dann wird der Ziegelwagen aus dem Einkarrwagen
herausgezogen und nunmehr der Hebel i umgelegt. Dabei senkt sich die Etage g selbsttätig
durch das Gewicht der auf ihr ruhenden Ziegel. Das Gleiche ist bezüglich der Etage e
der Fall, da durch Herabsenken der Rahmen h die Leisten 0 und mit ihnen die auf ihnen
ruhenden Winkel e gesenkt werden. Die Abwärtsbewegung der Etagen g und e ist beendet,
sobald die Leisten q und ρ auf die Oberkante der entsprechenden Winkel d aufstoßen.
Nach Entladung des Wagens im Ringofen wird derselbe herausgezogen, dann der Hebel i
wieder umgelegt, wobei die Stange m den Winkel g anhebt. Dabei kommt die Leiste 0
mit der Unterfläche des Winkels e in Berührung und hebt diesen und damit den Rahmen
f an.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche: ·>ι. Ziegelwagen, dessen Höhe zwecks Durchfahrens durch niedrige Türöffnungen unter Beibehaltung der wagerechten Stellung der Tragarme durch lotrechtes Herabsenken derselben verkleinert wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Beladung des Wagens mit der Ware durch Drehen eines Handhebels oder ähnlichen Mittels die Etagen beim Senken derartig aneinandergerückt werden, daß die oberste Etage um die Summe der einzelnen Etagenannäherungen nach unten verlegt wird.
- 2. Ziegelwagen nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbaren Etagenarme (e g) an Rahmen ff h) befestigt sind, von denen nur der Rahmen (h) mit der die Verschiebung durchführenden Vorrichtung zwangläufig verbunden ist, während der zweite Rahmen ff) mittels an dem Rahmen (h) befestigter Leisten (0) oder dergl. gezwungen wird, der Bewegung dieses Rahmens zu folgen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE140435C true DE140435C (de) |
Family
ID=408114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT140435D Active DE140435C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE140435C (de) |
-
0
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