DE140402C - - Google Patents
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- DE140402C DE140402C DENDAT140402D DE140402DA DE140402C DE 140402 C DE140402 C DE 140402C DE NDAT140402 D DENDAT140402 D DE NDAT140402D DE 140402D A DE140402D A DE 140402DA DE 140402 C DE140402 C DE 140402C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B39/00—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
- F04B39/0005—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
- F04B39/0011—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft die Einrichtung von hydraulischen Druckluftpumpen oder
Kompressoren, die zur Verdichtung von Luft oder Gasen mittels Wasserdruckes dienen. Der
gegebenenfalls als Membran ausgebildete Luftpumpenkolben derartiger Kompressoren, welcher
auf der einen Seite dem Wasserdruck unterliegt, wird bei der bisherigen Pumpenbauart
gewöhnlich unter Gewichts- oder Federbelastung gestellt, damit der Saugehub möglichst
unverzögert und bis zur Hubgrenze behufs vollständiger Wasserentleerung stattfinden
kann. Derselbe Zweck wird ohne Anwendung von Gewichtswirkung oder dergl. gemäß vorliegender
Erfindung durch die Anordnung einer Spritzlochdüse am Auslaßkanal für das Druckwasser
derart erreicht, daß das Spritzloch vom Kolben rechtzeitig freigelegt wird, um einen
ejektorartig wirkenden Wasserstrahl in den Auslaßkanal unter Beschleunigung des Wasserausflusses
austreten zu lassen.
Eine Ausführungsform einer derartigen Kompressormembranpumpe ist auf beiliegender
Zeichnung in zwei Vertikalfiguren dargestellt, von denen Fig. 1 die Lage der Einzelteile bei
Tiefstellung der Membran veranschaulicht, während Fig. 2 die Hubstellung der Membran
zeigt.
Das Gehäuse A bildet im oberen Teil die Kammer für die Membran E und enthält im
unteren, einerseits mit dem Druckwassereinlaß a und andererseits mit dem Wasserauslaß al versehenen
Teil die in konaxialen Zylindern arbeitenden Kolbenschieber B und C, welche
von verschiedenen Durchmessern und durch ein rohrförmiges, durchbrochenes Zwischenstück
D gekuppelt sind. Mit 2 sind die Durchbrechungen an diesem Rohr D bezeichnet.
Der durch die Kolben hindurchreichende, in Verbindung mit der Membran E stehende
Schaft F ist rohrförmig und bildet ein Hülfssteuerorgan
dadurch, daß er mit den kleinen Löchern 4 versehen ist. Durch diese kann Wasser in das Rohr G eintreten, dessen unteres
Mündungsende in den Hohlraum 3 des Kolben-Schiebers, sowie bei der Tiefstellung in die
Büchse 5 hineinragt; der Hohlraum 3 und die Büchse 5 sind beide mit der Kammer unterhalb
des Kolbens B verbunden. Je nach der Stellung (Fig. 1 und 2) des Rohres G und der
Löcher 4 vermitteln letztere entweder den Einströmungs- oder den Ausströmungsverkehr mit
der Kammer unter dem Kolbenschieber B, wobei in letzterem Falle (Fig. 2) der Wasseraustritt
nach dem Wasserauslaß al hin erfolgt.
Der Wasserdurchlaß für die abwechselnde Ein- und Auslaßverbindung der unterhalb der
Membran geschaffenen Treibwasserkammer wird durch einen ringförmigen Spalt 7 im Gehäuse
A gebildet; der Kolbenschieber C deckt diesen Spalt und legt ihn bei seinen Hubbewegungen
entweder unterhalb oder oberhalb frei.
Die besondere Neuerung gemäß vorliegender Erfindung besteht in der Anordnung der Spritzlochdüse
oder Bohrung 9 am unteren Teil des Gehäuses A derart, daß sie in den Wasserauslaß
α1 gleichgerichtet mit diesem mündet. Die
Bohrung 9 wird von dem dieselbe steuernden Kolbenschieber B gedeckt, außer bei dessen
Tiefstellung (Fig. 2). Die Wirkungsweise ist folgende: Sobald das Druckwasser in die Treib-
kammer unter der Membran einströmt und die Membran aufwärtsdruckt, wird der Auslaß an
allen Stellen abgesperrt, wobei auch die Bohrung 9 durch den Kolbenschieber B geschlossen
bleibt. Wenn aber das Wasser aus dem Raum unter der Membran E abgeführt werden soll
und in dieser Periode der Kolbenschieber C bis unter den Wasserdurchlaßspalt 7 (Fig. 2)
zurücktritt, so legt dieser den Weg für den freien Ausfluß des Wassers durch den Auslaßkanal
α offen. Zugleich wird die Bohrung 9 freigelegt und infolge des direkten Wasserdruckes
der Druckwasserleitung α durch die Bohrung ein Wasserstrahl mit Volldruck ausgespritzt,
durch dessen Ejektorwirkung das Wasser schnell herausgetrieben wird.
Der Vorteil dieser Einrichtung besteht also in der schnellen Entleerung des Apparates, so
daß die Membran schnell in die Tieflage zurückkommt, anstatt langsam niederzusinken.
Hierdurch wird der Pumpenraum über der Membran rechtzeitig zur Aufnahme eines großen
Luftvolumens voll geöffnet.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Luftverdichter mit von Kolbenschiebern vermitteltem Betrieb durch Druckwasser, für welches ein getrennter Ein- und Auslaßkanal (a a1) am Gehäuse vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spritzdüsenbohrung (g) des Kolbenschiebergehä'uses einen unmittelbaren Durchlaß von der unter dem Druck der Druckwasserleitung stehenden Einlaßseite (a) zu der Auslaßseite (a1) bildet und von einem Kolbenschieber (B) gesteuert wird, um bei der Wasserentleerungsperiode geöffnet zu werden, so daß ein Druckwasserstrahl durch die Bohrung (9) in den Wasserauslaßkanal (a1) zur Förderung der Wässerentleerung übertritt,
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der die Spritzdüsenbohrung steuernde Kolbenschieber (B) mit dem Kolbenschieber (C) gekuppelt ist, welcher abwechselnd die Ein- und Auslaßverbindung mit der Treibwasserkammer vermittelt.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüsenbohrung (9) in den ableitenden Teil des Wasserauslaßkanales (al) gleichgerichtet mit demselben so mündet, daß eine Ejektorwirkung erzielt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE140402C true DE140402C (de) |
Family
ID=408083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT140402D Active DE140402C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE140402C (de) |
-
0
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