DE1402590C - Spitzenlose Schleifmaschine - Google Patents
Spitzenlose SchleifmaschineInfo
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- DE1402590C DE1402590C DE1402590C DE 1402590 C DE1402590 C DE 1402590C DE 1402590 C DE1402590 C DE 1402590C
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Description
maschine gemäß der Erfindung;
Fig. 2 zeigt einen Teilschnitt der Anordnung gemäß Fig. i entlang der Linie 2-2;
Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine Aufgabestation im vergrößerten Maßstab gemäß der
Anordnung nach Fig. 1;
F i g. 4 zeigt teilweise in Draufsicht und teilweise im Schnitt eine Werkstückträgerscheibe;
F i g. 5 zeigt einen Schnitt der Anordnung gemäß F i g. 4 entlang der Linie 5-5;
Fig. 6 zeigt einen Ausschnitt aus der Anordnung gemäß Fig. 5;
Die Erfindung bezieht sich auf eine spitzenlose bringt jeweils zwei Werkstücke zwischen die beiden
Schleifmaschine mil einer Schleifscheibe und einer in Scheiben, wenn die Schleifscheibe auf dem Schlitten
entgegengesetztem Sinn umlaufenden Regelscheibe, von der Regelscheibe zurückgezogen ist.
die gegeneinander verschiebbar sind, sowie einer Nach der Bearbeitung werden die Werkstücke
schrittweise drehbaren Werkstückträgerscheibe, die 5 paarweise in eine Ausgabesteilung übergeführt, wobei
die Werkstücke von einer Aufgabestation zur Schleif- bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erstelle
zwischen Schleif- und Regelscheibe und von findung zwischen der Bcarbcitungsstellung und der
dort zu einer Ausgabestation transportiert. Ausgabestelking eine Prüfstation eingeschaltet wer-
Es ist bereits an Rundschleifmaschincn bekannt, den kann. In der Prüfstellung werden die geschlifzwei
gleiche zylindrische Werkstücke an zwei von- io fencn Werkstücke gleichzeitig einem selbsttätigen
einander entfernten Punkten am Umfang einer ge- Prüfvorgang unterworfen.
mcinsamcn Schleifscheibe zu schleifen. Jedoch wer- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung
den dort die Werkstücke der Schleifscheibe nicht gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines
mittels einer Trägerscheibe, zugeführt, sondern bevorzugten Ausführungsbeispiels an Hand von
zwischen Spindel- und Reitstock eingespannt. Es 15 Zeichnungen hervor.
sind ferner Schleifmaschinen bekannt, bei denen die Fig. I zeigt eine Seitenansicht einer Schleif-
Wcrkstücke im allgemeinen in Serien am Umfang eines Führungsrades schrittweise nacheinander durch
alle Stationen eines Arbcitsablaufes geführt werden. Schließlich ist bei spilzcnlosen Schleifmaschinen die 20
Verwendung von in entgegengesetztem Sinn zur Schleifscheibe umlaufenden Regelscheiben bekannt,
wobei Schleifscheibe und Regelscheibe gegeneinander verschiebbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine spilzenlose 25
Schleifmaschine zu schaffen, deren Arbeitsleistung
gegenüber den bekannten Schleifmaschinen bei möglichst geringer Erhöhung des Arbeitsaufwandes verbessert werden soll. Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf die Anordnung
Schleifmaschine zu schaffen, deren Arbeitsleistung
gegenüber den bekannten Schleifmaschinen bei möglichst geringer Erhöhung des Arbeitsaufwandes verbessert werden soll. Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf die Anordnung
Bei einer Schleifmaschine der eingangs genannten 30 gemäß Fig. 4;
Art wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Fig. 8 zeigt einen vergrößerten Teil einer An-
Wcrkslückträgerschcibe die Werkslücke so in Paaren Ordnung gemäß Fig. 7;
transportiert, daß beide Werkstücke jedes Paares Fig. 9 zeigt einen Schnitt durch eine Ausgabe-
gleichzeitig schleifbar sind, wobei die gleichzeitig zu station senkrecht zur Ebene der Anordnung in
schleifenden Werkstücke in der Schlcifstellung sym- 35 Fig. 5;
metrisch oder asymmetrisch in bezug auf die Ebene Fig. 10 zeigt eine schematische Darstellung pneu
liegen können, die durch die Achsen der Schleif- und
Regelscheibe bestimmt ist.
Mit Hilfe der crfindungsgemäßen spitzenloscn
Schleifmaschine wird die Arbeitsleistung gegenüber 40
bekannten Maschinen verbessert. Die crfindungsgemäßc Schleifmaschine ist verhältnismäßig einfach
ausgeführt und erfordert insgesamt einen geringen
Aufwand. Die auf dem Umfang zu schleifenden
Schleifstücke befinden sich während des Bcarbeitungs- 45 Fig. 5, jedoch mit einer selbsttätig arbeitenden Prüfvorgangs in Berührung mit der Regelscheibe. Die station;
Schleifmaschine wird die Arbeitsleistung gegenüber 40
bekannten Maschinen verbessert. Die crfindungsgemäßc Schleifmaschine ist verhältnismäßig einfach
ausgeführt und erfordert insgesamt einen geringen
Aufwand. Die auf dem Umfang zu schleifenden
Schleifstücke befinden sich während des Bcarbeitungs- 45 Fig. 5, jedoch mit einer selbsttätig arbeitenden Prüfvorgangs in Berührung mit der Regelscheibe. Die station;
Regelscheibe läuft im umgekehrten Sinn zur Schleif- Fig. 15 zeigt teilweise im Schnitt einen Teil der
scheibe und versetzt die Werkstücke in eine schnelle Prüfstation gemäß Fig. 14;
Drehung um ihre Achsen, damit die Umfangs- Fig. 16 zeigt eine abgewandelte Ausbildung einer
flächen-dicser Werkstücke gleichmäßig und kcnzen- 50 Werkstückträgerscheibe;
Irisch geschliffen werden können. Weitere Mittel zur Fig. 17 zeigt eine Anordnung ähnlich der gemäß
axialen Zentrierung brauchen nicht vorgesehen zu Fig. 4, bei der jedoch Ventilköpfe geschliffen werden,
werden. und
Die beiden Bearbeilungsstellen sind in der Regel Fig. 18 zeigt einen Schnitt durch die Anordnung
in bezug auf die von den Achsen der beiden Scheiben 55 gemäß Fig. 17 entlang der Linie 18-18.
gebildeten Ebene symmetrisch. In diesem Fall sind Die in Fig. 1 dargestellte Schleifmaschine besitzt
dann die ausgeführten Schleifvorgänge gleich. In ein Bett 10 mit einem Schlcifscheibenträger 11, der
gewissen Füllen können die liearbeitungsstcllungcn auf dem Bett in Längsrichtung gleitet und eine Vorauch
unsymmetrisch angeordnet sein, wodurch es richtung 12, die zur Führung von zu schleifenden
dann z. B. möglich wird, gleichzeitig an zwei auf- 60 Werkslücken dient. Der Schleifscheibenträgcr 11 becinanderfolgendcn
Rohlingen eine Vorbearbeitung steht aus einem Schlitten 14, welcher auf nicht dar-
und eine. Nachbearbeitung vorzunehmen. gestellten Führungen des Bettes 1! gleitet und trägt
Schleifscheibe und Regelscheibe der erfindtings- eine Schleifscheibe 15, die sich um eine waagerechte
gemäßen Schleifmaschine sind im wesentlichen in Achse dreht und von einem auf dem Schlitten 14 anciner
Ebene angeordnet, wobei eine dieser Scheiben, 65 geordneten Antriebsaggregat 16, 17 über Riemen anyor/iigswcise
die Schleifscheibe, auf einem hin- und gelrieben wird. Die zur Führung der Werkstücke
herbewcglichai Schlitten angeordnet ist. Eine dienende Vorrichtung 12 besitzt eine Werkstückschriltweisü
angetriebene Werkslückträgerscheibe trägerscheibc40, die sich schrittweise dreht und, wie
matischer Steuervorrichtungen;
Fig. Ii zeigt ein Diagramm vom Arbeitsablauf
der erfindungsgcmäßen Schleifmaschine;
Fig. 12 zeigt im Schnitt eine ähnliche Anordnung wie F i g. 4, jedoch mit einer anderen Werkstückform;
Fig. 13 zeigt ein Werkstück aus einer Anordnung
gemäß Fig. 12;
F i g. 14 zeigt eine Anordnung ähnlich der von
aus den Fig. 4 und 5 hervorgeht, aus zwei aneinander
befestigten und parallelen Scheiben zusammengesetzt ist, welche an ihrem Umfang Halterungen für
die Werkstücke aufweisen. In dem beschriebenen Beispiel sind die Werkstücke Ventile 34 für Kraftfahrzeuge
(Fig. 4), von denen zwei Abschnitte der Ventilspindel geschliffen werden sollen. Eine der beiden
Scheiben der Trägerscheibc 40 besitzt auf ihrem Umfang eine Reihe von Ausnehmungen (F i g. 5), in
welche nacheinander die Ventilspindeln untergebracht werden. Deren Ende liegt gegen einen Anschlag
165 der rechten Scheibe der Trägerscheibe 40, wie im folgenden noch ausgeführt wird.
Konzentrisch zur Werkstückträgerscheibc 40 ist in der Vorrichtung 12 ferner eine Regelscheibe 42 angeordnet,
die auf einer Welle 81 aufgekeilt ist. Die Scheibe 42 läuft tangierend zu den zu schleifenden
Werkstücken 34, so daß· diese während der Bearbeitung in schnelle Umdrehung um ihre Achsen versetzt
werden, um eine gleichmäßige Bearbeitung zu erzielen.
Oberhalb der Vorrichtung 12 ist eine Aufgabestation 35 vorgesehen, weiche aus zwei Führungsrinnen besteht, die mit gleichen Fördervorrichtungen
versehen sind und dazu dienen, zwei Rohlinge gleichzeitig auf der Trägerscheibe 40 in zwei benachbarte
Stellungen zu bringen. Durch schrittweise Drehung der Scheibe 40, die in der Darstellung gemäß der
Fig. 1 im Uhrzeigersinn verläuft, werden die beiden aufgelegten Rohlinge in die Bearbeitungsstellungen
gebracht, wobei die beiden Rohlinge symmetrisch zu einer horizontalen, von den Achsen der Schleifscheibe
15 und der Trägerscheibe 40 gebildeten Ebene angeordnet sind, so daß der eine Rohling
oberhalb und der andere Rohling unterhalb mit gleichem Abstand von dieser Ebene liegt. Bei dieser
Stellung bewegt sich der Schlitten 14 des Schleifscheibenträgers 11 gegen die Trägerscheibe 40 und
die beiden in Schlcifstellung gebrachten Stücke werden gleichzeitig geschliffen, wc bei die Trägerscheibe
40 feststeht. Nach der Bearbeitung läuft der Schleifscheibenträger 11 zurück und die Trägerscheibe
setzt ihre Drehung fort, um die beiden geschliffenen Teile in eine Ausgabestcllung senkrecht
unterhalb der Achse der Trägerscheibe 40 zu bringen. Von dort fallen die Teile in eine Ausgaberinne,
während gleichzeitig ein neues Paar Rohlinge in Bearbeitungsstcllung
gebracht wird.
Im folgenden werden die Vorrichtungen, zur
Durchführung des Arbeitsablaufs in diesen einzelnen Stufen beschrieben. Eine senkrechte Achse 21,
die sich in dem oberen Teil des Bettes 10 (F i g. 1) dreht und von einem nicht dargestellten Motor angetrieben
wird, trägt in ihrem oberen Teil eine Nockenscheibe20 (siehe auch Fig. 2), die mit einer
Rolle 22 zusammenwirkt, die von dem Schlitten 14 getragen wird. Die Nockenscheibe 20 steuert die periodische
Gleitbewegung des Schlittens. Eine zweite, auf der Achse 21 angeordnete Nockenscheibe 24 betätigt
mit einem einzigen Nocken 25 einen Kontakt 27, durch den die Stellung des Schleifscheibenschlittens
erfaßt wird.
Die Vorrichtung der Aufgabestation (Fig. 1, 3 und 5) besteht aus zwei senkrechten Rinnen 45 und
46 zum Werkstücktransport, die jeweils von einem Paar paralleler Platten gebildet werden. Die Platten
eines Paares haben voneinander einen Abstand, der dem Durchmesser der zu schleifenden Ventilspindel
entspricht. Die Abwärtsbewegung und das schrittweise Austreten der Ventile wird in jeder Rinne
durch eine gemeinsame Ausgabevorrichtung bewirkt. Diese Vorrichtung besitzt drei senkrechte,
plattenartige Schienen 48, 49, 50, welche mit Verstrebungen 52 und 53 kraftschlüssig verbunden sind.
Diese Gruppe der drei Schienen ist so geführt, daß sie senkrecht zu der Ebene verschiebbar ist, welche
in jeder Rinne durch Gleitbewegung der Teile bestimmt wird, wobei die Verschiebung entlang der
Spindeln 55 verläuft, auf denen die beiden äußeren Schienen 48 und 50 gleiten. Eine hin- und hergehende
Bewegung der Gruppe der drei Schienen erfolgt über einen pneumatischen Arbeitszylinder 70,
dessen Kolben 71 an der Schiene 48 befestigt ist. Jede dieser drei Schienen trägt Zapfen, die in das Innere
einer der beiden Rinnen durch Öffnungen hineinragen, welche in den Platten vorgesehen sind. Die
Schiene 48 trägt zwei Zapfen 60 und 61, sowie einen zusätzlichen Zapfen 62 an ihrem unleren Ende, wobei
diese drei Zapfen in die rechte Rinne 46 greifen. Die Schiene 49 ist auf ihrer zur gleichen Rinne 46
gekehrten Seite mit zwei Zapfen 64 -und 65 versehen, von denen jeder ein kurzes Srück unterhalb
des entsprechenden der auf der Schiene 48 sitzenden beiden oberen Zapfen angeordnet ist. Auf der Seite,
die zu der linken Rinne 45 hingekehrt ist, trägt die Schiene 49 die drei Zapfen 76, 72, 73, die den drei
Zapfen 60, 61 und 62 der Schiene 48 entsprechen.
Schließlich ist die Schiene 50 auf der zur Rinne 45 hin gekehrten Seite mit zwei Zapfen 77, 75 versehen,
deren Lage sich zu den beiden oberen Zapfen 76. 72 der Schiene 49 verhält, wie die der Zapfen 64, 65 zu
den Zapfen 60 und 61.
Durch den Antrieb des Zylinders 70 wirken die Zapfen als bewegliche Führungen, wobei die Ventile
durch die Rinnen nacheinander zum Ausgang fallen, wo sie gleichzeitig in zwei entsprechende Ausnehmungen 37 auf. der Trägerscheibe 40 gelegt wer-
den. Die Fig. 3 zeigt die Aufgabevorrichtung in Haltestcllung, welche dem weitesten Ausschlag des
Kolbens nach rechts entspricht. Der Knopf 78 eines Grcnzschalters 74 wird in dem Augenblick von der
Schiene 48 betätigt, in dem die beiden Ventile auf die Trägerscheibe 40 fallen, so daß damit eine noch
weiter unten beschriebene automatische Steuerung betätigt wird. Die Scheibe 42 (F i g. 4, 5- und 7),
welche im Punkt 80 auf einer Welle 81 aufgekeilt ist, die ihrerseits in Kugellagern 82 auf einem Sockel 84
auf den Bett 10 der Maschine gelagert ist, wird durch einen Motor 87 angetrieben, der über einen Riemen
88 die Riemenscheibe 89 antreibt. Der Drehsinn der Regelscheibe42, der in der Darstellung der Fig. 1
und 5 rechtsherum gerichtet ist, ist entgegengesetzt zr dem der Schleifscheibe 15.
Die Schleifscheibe 15 (Fig. 4) besteht in der hier betrachteten besonderen Ausführungsform aus zwei
parallelen Schleifscheiben 30 und 31, die durch ein Zwischenstück 32 getrennt sind. Die beiden Scheiben
dienen dazu, auf der Spindel des Ventils 34 zwei getrennt liegende Bereiche zu beschleifen. In dem einen
dieser beiden Bereiche werden zum Spindelcndc des Ventils hin Halterungsnuten und in dem anderen Bjrcich
unterhalb des Ventilkcpfes eine Krümmung eingeschliffen.
Zwischen den beiden Scheiben führt ein beweglicher Ann 120 hindurch.
Die Weikstückträgerscheibe 40 (Fig. 4, 5 und 7)
ist auf der Welle 81 der Regelscheibe 42 mittels
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zweier Kugellager 90, 92 drehbar gelagert. Die 135 diese Bewegung des Teiles begrenzt. Die federnde
schrittweise Drehung, der Scheibe 40 erfolgt über Anordnung der Klemmrollcn, welche dem oberen
einen kontinuierlich laufenden Motor 100. an dem Werkstück zugeordnet sind, sorgt für eine gleiche
cine mil Bremse versehene Kupplung 101 und ein Anklcmmung während des Schlcifvorganges, ohne
Schaltgetriebe 102 angeordnet ist. Eine Nocken- 5 Rücksicht auf mögliche Abweichungen im Durch-
schcibo 110 ist mit der Eingangswcllc des Ge- messer dieser beiden Stücke.
triebcs verbunden und betätigt den Schaltknopf Die Nockenvorrichlung, welche die Bewegung des
111 eines Koniaktes 112. Dadurch wird ein clek- Rollcntragarines 120 steuert, ist in den Fig. 5, 7
Irisches Signal abgegeben, welches jeweils die Lö- und 8 dargestellt. Eine am unteren Ende des Armes
suiii'. der Kupplung H)I und ein Anziehen der mit io 120 angeordnete Rolle 137 läuft in einer Nockcn-
dcr Kupplung verbundenen Bremse bewirkt. Auf rinne 140. welche in einem Gleitschuh 150 ein-
diese Weise führt die Eingangswelle des Schalt- gearbeitet ist, der zwischen Führungsbacken 152 des
getriebes 102/u bestimmten Zeitpunkten des Arbcits- Bettes 10 parallel zur Achse der Scheibe 40 ver-
ablaufes eine Drehung aus. Das Getriebe 102 ist so schiebbar ist. Die Verschiebung wird durch einen
angeordnet, daß seine Ausgangswcllc 104 an die 15 pneumatischen Arbeitszylinder 155 verursacht,
Nabe 105 der Trägerscheibc 40 angeschlossen ist und . dessen Kolbenstange 156 fest mit dem Gleitschuh
sich jedesmal um einen bestimmten Winkel dreht, 150 verbunden ist. Die Nockenrinne 140 (s. Fig. 8)
wenn die Eingangswelle nahezu eine Umdrehung aus- ist so geformt, daß sie bestimmte Verschwenkungen
geführt hat. In dem Beispiel ist dieser Winkel 45'\ des Armes 120 in einer senkrecht zur Achse der
Die Scheibe 40 muli also um zwei Schallschrille vor- 20 Scheibe 40 verlaufenden Ebene hervorruft, wenn der
rücken, um ein Paar Rohlinge von ihrer Aufgabe- Gleitschuh 150 unter der Wirkung des Zylinders
stellung aus in die Bearbeitungsstellung zu bringen. 155 parallel zu dieser Achse schwingt. Die Abgabe
Nach zwei weiteren Schaltschritlcn bringt die Scheibe von Druckluft an den Zylinder 155 wird durch eine
40 die beiden geschliffenen Stücke aus der Be- elektrische Vorrichtung ermöglicht, welche von zwei
aibeitungsslcllung in die Ausgabcstellung, die senk- 25 Grcnzschaltern 159 und 160 gesteuert wird, die
recht unter der Aufgabcslellung liegt. In Fig. 5 sind ihrerseits durch einen an der Kolbenstange 156 an-
fünf aufeinanderfolgende Paare von Werkstücken 34 geordneten Zapfen betätigt werden,
dargestellt, die sich entsprechend in der Aufgabe- Wie in F i g. 4 deutlicher dargestellt ist, liegt jedes
stellung, in der Bearbeilungsslellung. in der Ausgabe- Werkstück mit seinem dem Venlilkopf benachbarten
stellung oder in zwei Zwischenstellungen befinden. 30 Teil in seiner Ausnehmung. Das Spindelendc des
Während der Bewegung der Werkstücke um den Ventils stützt sich auf einem Anschlag 165 ab, der
halben Umfang der Trägerscheibc 40 herum werden einstellbar an dem anderen Flansch der Scheibe 40
die Stücke, die in den Ausnehmungen 37 sitzen. befestigt ist und dazu dient, die genaue axiale Stellung
durch eine halbkreisförmig gebogene Halteschiene des Werkstückes zu bestimmen. Sobald ein Werk-
190 (Fig. 5) festgehalten, die mittels eines Fußes 35 stückpaar in der Bearbeitungsstellung ist, wird jedes
192 an dem Bell 10 befestigt ist und daür sorgl, daß dieser beiden Stücke gegen seinen axialen Anschlag
die Werkslücke nicht aus den Ausnehmungen heraus- durch eine axiale Klemmvorrichtung 170 geklemmt,
fallen. Eine dieser beiden Vorrichtungen ist in F i g. 4 im
Für die beiden in Bearbcitungsstcllung befind- Schnitt dargestellt. Sie enthält einen Gleitschuh 175,
liehen Werkstücke sind ferner noch genauere Ein- 40 der in einer Führung parallel zur Achse der Trägcrstellvorrichlungen
vorgesehen. Zu diesen Vorrich- scheibe 40 beweglich ist und in seinem unteren Teil
Hingen gehört ein Tragarm 120. der mit seinem eine lose Rolle 180 trägt, die auf einer kreisförmigen
oberen Ende im Punkt 121 am Maschinenbett an- Nockenbahn 184 rollt, welche auf der Außenfläche
gelenkt ist. Das unlere Ende des Armes wird von der Scheibe 40 angeordnet ist. Eine Feder 178 drückt
einer Nockenscheibe so betätigt, daß der Arm regel- 45 den Gleitschuh 175 gegen die Scheibe 40. so daß sich
mäßig um den Drehpunkt 121 vcrrüekl wird, um die Rolle auf die Nockenbahn stützt. In dem Gleitflin
entweder in die in F i g. 5 dargestellte Klemm- schuh 175 gleitet ein Bolzen 174, der mit einem
stellung zu bringen oder ihn in einer von der Scheibe Kopf 172 versehen ist. Dieser Kopf stützt sich gegen
40 entfernten Stellung /u bringen, in der die Werk- den Kopf des Ventils unter der Wirkung einer Feder
stücke·1 freigegeben sind und eine neue Schalt- so 177. die zwischen dem hinteren Ende des Glcildrohling
der Scheibe 40 durchgeführt werden kann. schuhs 175 und einem Absatz auf dem Bolzen 174
Auf dem Arm 120 sind zwei Sätze 125 und 127 von angeordnet ist. Die Führung durch die Nockenbahn
je vier losen Rollen drehbar angeordnet. Der Satz 184 verläuft so. daß der Gleitschuh 175 nach rechts
der unteren Rollen 125 dient zum Anklemmen des durch die Feder 177 gedruckt wird, um das Werk-Werkstücks
34. welches sich in der unteren Bearbei- 55 stück durch den Bolzen 174, 172 gegen den Antungsstellung
befindet, während der obere Satz 127 in schlag 165 zu bringen, wenn durch die Schaltgleicher
Weise das in der oberen Stellung befindliche drehung der Scheibe 40 das Werkstück in BeWerkstück
34 hält. Jedes Werkstück wird auf diese arbeitungsstellung gebracht ist. Der Gleitschuh läuft
Weise durch die Scheibe 42 einerseits und die vier entgegen der Feder 178 nach links zurück, sobald
losen Rollen 125 oder 127 andererseits gehalten. 60 ein neuer Schaltschritl der Scheibe 40 erfolgt.
Die beiden unleren Rollenpaarc 125 sind im- Fig. 6 zeigt deutlich, wie die beiden Werkstücke
mittelbar auf dem Arm 120 drehbar gelagert, während 34 in der Bearbeilungsstcllung liegen. Die beiden
die oberen Rollenpaare 127 auf einem Lagerteil 130 Stücke sind symmetrisch zu der im wesentlichen
drehbar angeordnet sind, welcher im Punkt 131 waagerechten Ebene angeordnet, die von den Achsen
schwenkbar auf dem Arm 120 befestigt ist. Eine 65 der Schleifscheibe 15 und der Trägerscheibe 42 gestarke
Druckfeder 134 ist zwischen dem Arm 120 bildet wird. Jedes Stück wird durch zwei Rollenpaarc
und dem Teil 130 geschähet, um den Teil 130 gegen 125 für das untere und 127 für das obere Stück,
die Reuelscheibe /u drücken, wobei ein Anschlag gegen die Scheibe 42 gehalten.
Die symmetrische Anordnung der beiden Werk- der Kurve), sobald die beiden neuen Rohlinge in die
stücke in der Bcarbcitungsstellung ist keine Be- Bearbeitungsstellung gebracht worden sind,
dingung. In gewissen Fällen kann es zweckmäßig Mit der erfindungsgemäßen Schleifmaschine
sein, Werkstücke mit zwei verschiedenen Durch- können auch andere Teile bearbeitet werden. In einer
messern zu schleifen. Die Bearbeitungsstellungen der 5 abgewandelten Ausführungsform besteht jedes Werk-
beiden Werkstücke liegen dann in bezug auf die ge- stück aus mehreren ringförmigen Teilen, die in ihrer
nannte Ebene unsymmetrisch. Diese Anordnungs- axialen Stellung festgehalten werden. Die Fig. 12
weise erlaubt das Schleifen jedes Werkstückes in und 13 zeigen eine solche Gruppe 230, die vier kleine
zwei oder mehreren Schritten. Das in der oberen Be- Ringrollen 235 enthält, welche mit Muttern 237 auf
arbeitungsslellung befindliche Werkstück wird z. B. io den mit Gewinde versehenen Enden einer Spindel 231
vorbcarbeitet, während das untere Werkstück fertig festgehalten werden.
bearbeitet wird. Im übrigen kann die Zahl der nach Bei einer anderen Ausführung, die in den Fig. 14,
der Erfindung gleichzeitig zu beschlcifendcn Werk- 15 und 16 dargestellt ist, ist zwischen Bearbeitungsstücke auch größer als zwei sein. stellung und Ausgabestellung eine Prüfstation 240
Hei jeder Schallbewcgung der Scheibe 40 wird ein 15 geschaltet. Sie ist senkrecht unterhalb der Achse der
Paar geschliffener Werkstücke in die senkrecht unter Scheibe 40 an der Stelle angeordnet, an der bei der
der Achse des Rades liegende Ausgabcstellung gc- zuerst beschriebenen Ausführungsform die Ausgabe-
bracht. Diese beiden Stücke fallen dann gleichzeitig stellung angeordnet war. Die Ausgabcstellung ist jetzt
in.eine Ausgaberinne 115 (s. Fig. 5 und 9) hinein. bei 242 jenseits der vertikalen Ebene der Trägcr-
Diese Rinne gleiten die Stücke entlang und gelangen 20 scheibe vorgesehen. Die halbkreisförmige Hallc-
dann auf zwei parallele Schienen 193. schiene 244 ist bis dahin verlängert.
Im folgenden wird die Art der Steuerung be- Die Prüfstellung240 dient in diesem Beispiel der
schrieben, welche den gewünschten selbsttätigen Prüfung des Durchmessers an den Schleifstellen der
Arbeitsablauf herstellt. Die Fig. 10 zeigt schema- Ventile 34. Es sind zwei feste Lehren 247, 248 vortisch
die Steuervorrichtungen für die Arbeitszylinder 25 gesehen, welche auf einem gemeinsamen Träger 249
70, 155, der Aufgabevorrichtung und der Klemm- angeordnet sind, dessen senkrechte Bewegung von
vorrichtung mit dem Arm 120. Die beiden Enden einem pneumatischen Arbeitszylinder 250 bewirkt
eines jeden der beiden Arbeitszylinder 70 und 155 wird. Jede Ausnehmung 37 der Scheibe 40 ist hier
sind mit der Einlaßleitung 201 bzw. 214 für die durch eine zusätzliche Ausnehmung 246 ergänzt,
Druckluft und mit der Auslaßleitung 202 bzw. 215 30 welche dazu dient, die Lehren 247, 248 aufzunehmen.
unter Einschaltung eines Vcrteilerventils 200 bzw. Zur Erläuterung ist die Lehre 247 in Fig. 15 im ein-210
verbunden, wobei die Ventile von jeweils zwei zelncn dargestellt. Es handelt sich dabei um eine an
Elektromagneten 204. 205 bzw. 217, 218 gesteuert sich bekannte pneumatisch arbeitende Lehre mit
werden und die Einlaßleitungen 201 und 214 an eine gegenüberliegenden Mündungen 252, 254, die an eine
gemeinsame Speiseleitung 195 angeschlossen sind. In 35 gemeinsame Zuleitung 257 angeschlossen sind. Die
dieser Darstellung sind ferner der Grenzschalter 74 andere Lehre 248 ist in derselben Weise aufgebaut
der Aufgabevorrichtung der Fig. 3 und die beiden und an die Leitung258 angeschlossen. Der Arbeits-Grenzschalter
159, 160 der in der Fig. 8 gezeigten zylinder250 wird selbsttätig und regelmäßig über
Klemmvorrichtung enthalten. Vorrichtungen betätigt, die ähnlich ausgebildet sind
Die ganze Steuervorrichtung der Maschine ist in 40 wie diejenigen, welche die regelmäßige und selbst-
dem Gehäuse 220 der Fig. I untergebracht. tätige Steuerung bei den anderen Teilen der Maschine
Die Fig. 11 zeigt ein Zeitdiagramm der verschie- bewirken. Damit wird die Anhebung und danach die
denen Vorgänge des Arbcilsablaufcs. Die erste Linie Absenkung der Doppellehre während des Stillstands
des Diagramms gibt die Bewegungen des Schleif- der Scheibe 40 verursacht. Nicht dargestellte pneu-
scheibenlrägers 11 in Abhängigkeit von der Nocken- 45 malische Lehren betätigen Kontakte 260 und 262.
scheibe 20 (Fig. I und 2) zwischen der vorgescho- In der in den Fig. 17 und 18 dargestellten ab-
beneii und zurückgezogenen Stellung wieder. Die gewandelten Ausführungsform dient die Maschine
/weite Kurve des Diagramms zeigt die Arbeit der zum Beschleifen des Umfanges von Kraflfahrzcug-
Aufgabcslation 35. Die Vorrichtung wird so ge- ventilköpfen 270. Die Art der Axialeinstcllung dieser
steuert, tla'ß die Gruppe der drei Schienen zunächst 50 Stücke auf der Scheibe 40 ist ähnlich der im
nach rechts gezogen wird, um die beiden Rohlinge ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen. Die
freizugeben (oberer Teil der Kurve). Danach werden Schleifscheibe besitzt jedech eine Scheibe 271, die in
die Schienen wieder in Spcrrstellung gebracht. axialer Richtung versetzt ist, so daß sie mit dem Vcn-
Die dritte Kurve des Diagramms zeigt die Bewe- tilkopf in Flucht liegt. Während des Schleifvorgangcs
gung dos Tragarmes 120 für die Klcmmrollen. Durch 55 wird jeder Ventilkopf durch ein Rollenpaar 274 gegen
den Zylinder 155 wird der Gleitschuh 150 (F i g. 8) den Rand der Scheibe 271 gehalten. Die Rollen 274
nach links gezogen, um den Arm 120 in die Frei- des jeweils einer Bcarbeitungsstellung zugeord-
gabestcllung/u bringen (unterer Teil der Kurve). Die noten Paares werden von zwei Kniehebeln 276 gc-
heiden Werkslücke werden freigegeben, welche gerade tragen, die gemeinsam in einem zwischen ihnen lie-
geschlifl'en worden sind. Dieser Schritt erfolgt wenig 60 genden Punkt 277 angelenkl sind und durch cincZug-
spiiler nach dem Rücklauf des Sehleifscheibenträgcrs· feder 279 gegeneinander gezogen werden. Die Gruppe
Il aus der Arbeitsstellung. Darauf verschiebt sich der der /wei Ilebelpaare 276 ist auf einem Hauptträger
Gleitschuh 150 nach rechts, wodurch ein neues Paar 280 angeordnet, der seinerseits mit einer Vorrichtung
Rohlinge in der Bearbcilung.sstellung festgeklemmt angelenkt und gesteuert ist, so daß die in Bcarbei-
wiicl (oberer leil der Kuiac). Dieser Schritt liegt kurz 65 lungsstellimg eintreffenden Ventilköpfe festgeklemmt
vor der Arbeitsstellung des Schleifschcibcnlrägers 11. werden. Mit den Rollen 274 wird ein Schwingen
Die vierte Kurve zeigt die schrittweise Bewegung des Ventilkopfes während des Beschleifens ver-
der Scheibe 40. Diese dreht sich um 45 ' (oberer Teil mieden.
Claims (4)
1. Spitzenlose Schleifmaschine mit einer Schleifscheibe und einer in entgegengesetztem
Sinn umlaufenden Regelscheibe, die gegeneinander verschiebbar sind, sowie einer schrittweise
drehbaren Werkstückträgerscheibe, die die Werkstücke von einer Aufgabestation zur Schleifstelle
zwischen Schleif- und Regelscheibe und von dort zu einer Ausgabestation transportiert, dadurch
gekennzeichnet, daß die Werkstückträgerscheibe (40) die Werkstücke (34) so in Paaren
transportiert, daß die beiden Werkstücke (34) jedes Paares gleichzeitig schleifbar sind, wobei die
gleichzeitig zu schleifenden Werkstücke (34) in der Schleifstellung symmetrisch oder asymmetrisch
in bezug auf die Ebene liegen können, die durch die Achsen der Schleif- und Regelscheibe
(30, 42) bestimmt ist.
2. Spitzenlose Schleifmaschine nach Anspruch 1 mit einer Prüfstation, welche die Werkstückpaare
zwischen Schleif stelle und Ausgabestation durchlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß zum gleichzeitigen
Prüfen jedes geschliffenen Werkstückpaares (34) unterhalb der Werkstückträgerscheibe
(40) zwei miteinander verbundene, auf die transportierten
Werkstücke (34) aufschiebbäre Prüflehren (247, 248) vorgesehen sind.
3. Spitzenlose Schleifmaschine nach Anspruch. 1 oder 2, bei der die Werkstücke auf dem Umfang
der Regelscheibe durch Rollen an der Schleifstelle festgeklemmt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die paarweise angeordneten Rollen (125) für das eine Werkstück (34) in einem radial zur
Regelscheibe (42) schwenkbaren Trägerarm (120) gelagert und die paarweise angeordneten Rollen
(127) für das andere Werkstück (34) über ein Lagerteil (130) federnd am Trägerarm (120) angelenkt
sind.
4. Spitzenlose Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufgabestation ein Paar parallel angeordneter Werkstücktransportrinnen (45,46) aufweist, die
durch gemeinsam verschiebbare Zapfen (61,62, 65 bzw. 72,73,75) so blockierbar sind, daß
gleichzeitig aus beiden Rinnen (45, 46) ein Paar von Werkstücken freigegeben wird, die durch die
Schwerkraft auf die Werkstückträgerscheibe (40) fallen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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