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DE1401365C - Zwangumlaufkessel - Google Patents

Zwangumlaufkessel

Info

Publication number
DE1401365C
DE1401365C DE1401365C DE 1401365 C DE1401365 C DE 1401365C DE 1401365 C DE1401365 C DE 1401365C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
evaporator tubes
circulation boiler
forced circulation
distribution box
boxes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dr Ing 1000 Berlin Vorkauf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
La Mont Kessel Herpen and Co KG
Original Assignee
La Mont Kessel Herpen and Co KG
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft einen Zvvangumlatifkessel, insbesondere für große Leistungen, dessen Verdampferrohre zwischen Verteilern und Sammlern hängend angeordnet sind, wobei einzelne Gruppen von nebeneinanderliegenden Verdampferrohren jeweils an je einen einzelnen, unterhalb der Verdampl'errohrc liegend angeordneten Verteiler angeschlossen sind.
Bei derartigen Verteilern, gleich ob sie aus einer Mehrzahl von Einzelvertcilern oder aus einem Rohr mit inneren Unterteilungen gebildet sind, ist es nicht möglich, die Rohre, z. B. der Wandverkleidung eines Feuerraumes, in gleichen Abständen und senkrecht zur Längsachse der Verteiler aus diesen herauszuführen, da die einzelnen Zwischenböden Unterbrechungen ergeben, die, sollen die Rohre mit gleichen Abständen zueinander verlegt werden, besondere Abbiegungen der Rohre erfordern. Ein weiterer Nachteil ist, daß die Rohre mit einem größeren Abstand zueinander angeordnet werden müssen, um diese einschweißen zu können.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen, d. h., es soll eine Rohrwand aus dicht an dicht liegenden Rohren geschaffen werden, jdie aus einzelnen Rohrgruppen besteht, welche an eigene Verteilerkästen angeschlossen sind, wobekbjieiiteie Abbiegungen der Ro'rtfi: Vermiedet! Wdetf süllen"
Zur Lösung dieser Aufgabe wird für einen Zwangumlaufkessel der eingangs genannten Gattung vorgeschlagen, daß die nebeneinanderliegenden Verdampferrohre abwechselnd an zwei Reihen von nebcneinanderliegenden Verteilerkasten angeschlossen sind, deren Längsachsen in an sich bekannter Weise parallel zueinander verlaufen, und daß diese Verteilerkästen jeweils um einen Teil ihrer Länge gegeneinander versetzt sind. Auf diese Weise kann der durch die Vcrteilerböden erzwungene Abstand zwischen den Wandrohren ohne Abbiegungen der Rohre in der Ebene der Rohrwand ausgeglichen werden. Durch Anschluß der Verdampferrohre an den jeweiligen Verteilern mit einem Abstand voneinander, der nur wenig über ihrem Durchmesser liegt, kann nun eine dichte Rohrwand gebildet werden, bei welcher die Rohre zum Anschluß an die Verteiler nicht eingezogen zu werden brauchen und wobei dennoch genügend Raum zwischen den einzelnen Rohren gegeben ist, um schweißen zu können, und auch genügend Raum, um die Festigkeit des Verteilers zu sichern.
Vorzugsweise werden die Verteilerkasten symme-Irisch zur Längsachse eines unter ihnen liegenden Druckrohres angeordnet, da dann eine zusätzliche federnde Halterung des Druckrohres an den Verteilerkästen ermöglicht wird. Ferner werden die Verteilerkasten vorzugsweise zur Ebene der Rohrwand, die von den den Verteilern entspringenden Rohren gebildet wird, symmetrisch angeordnet. Dies hat den Vorteil, daß dann für alle Rohre die gleiche Biegevorrichtung verwendet werden kann, was es auch eimöglidil. eine Muhr/nhl von Rohren in einem Arbeitsgang zu biegen. Um die einzelnen Verteilerkasten möglichst eng in I.äiigsiichtimg aneinanderlegen /u können, wird vorgeschlagen, die Stirnböden nach innen /u wölben, wodurch sie ihre Druckfestigkeit behalten, aber keinen wesentlichen Abstand /um fin iiächslen Vcitcilt/rkaslcn erzwingen.
/wisdii'ii den Verteiletkiislcii und dem Druckrohr SSfIiIi1Ii sm/iigswdse Diusselrohie angeordnet, die einen verhältnismäßig hohen Druckabfall erzeugen. Diese Drosselrohre sind bevorzugt auf ganzer Länge ansteigend verlegt und elastisch ausgebildet, wodurch sie zur Halterung des Druckrohres herangezogen werden können.
Zum Stand der Technik wurde ein Dampferzeuger bekannt, bei dem zwei Reihen von Verteilerkästen mit ihren Längsachsen parallel zueinander angeordnet sind. Hierbei ist die Bildung einer dichten Wand nicht beabsichtigt, vielmehr dient ein Verteiler der Versorgung der Verdampferrohre bei Grundlast und der zweite der Versorgung der gleichen Verdampferrohre im Zusammenwirken mit dem ersten Verteiler bei erhöhter Last.
Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Fig. I ist ein lotrechter Schnitt durch eine Rohrwand mit Verteilern und Druckrohr;
Fig. 2 gibt die Seitenansicht zu Fig. 1 wieder, während
Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 2 zeigt;
Fig. 4 ist eine Einzelheit in vergrößertem Maßstab.
Von einem Druckrohr 1 werden die Verteilerkasten über elastische Drosselrohre 3 mit Wasser versorgt. Von den Verteilern 2 gehen die Rohre 4 der Rohrwand aus.
Erfindungsgemäß sind die Verteilerkästen 2 parallel zu ihrer Längsachse angeordnet, um die Hälfte ihrer Länge zueinander versetzt, wie Fig. 3 zeigt, und die Rohre 4 gehen mit einem etwas über ihrem Durchmesser liegenden Abstand abwechselnd von den Verteilern 2 aus. Hierbei sind die Rohre 4 der einen Vcrteilerreihe 2 zu den Rohren 4' der anderen Verteilerreihe 2' ebenfalls wieder versetzt. Durch Biegen der Rohre mit dem gleichen Biegewerkzeug ergibt sich dann eine dichte Rohrwand unter der Voraussetzung, daß die Verteiler 2 symmetrisch zur Rohrwand angeordnet sind. Ist diese symmetrische Lage nicht möglich, werden zur Herstellung der dichten Rohrwand lediglich zwei Biegewerkzeuge benötigt, die übrigen Vorteile bleiben erhalten.
In Fig. 4 ist gezeigt, daß durch eine Innenwölbung der Stirnböden S der Verteiler 2 der Längenabstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Verteilern auf ein Minimum herabgesetzt werden kann.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Zwansumlaufkessel, insbesondere für große Leistungen, dessen Verdampferrohre zwischen Verteilern und Sammlern hängend angeordnet sind, wobei einzelne Gruppen von nebeneinanderliegenden Verdampferrohren jeweils an je einen einzelnen, unterhalb der Verdampferrohre liegend angeordneten Verteiler angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinanderliegenden Verdampferrohre (4, 4') abwechselnd an zwei Reihen von nebeneinander-Iicgenden Verteilerkästen (2, 2') angeschlossen sind, deren Längsachsen in an sich bekannter Weise parallel zueinander verlaufen, und daß diese Verteilerkästen jeweils um einni Teil ihrer Länge gegeneinander versetzt sind.
2. /wangumlaufkessül nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdampferrohre (4, 4') an diesen Verteilerkasten (2, 2') jeweils mit einer Teilung angeschlossen sind, die jeweils etwa
dem doppelten Durchmesser der Verdampferrohre entspricht.
3. Zwangumlaufkessel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerkasten symmetrisch zur Längsachse eines unter ihnen liegenden Druckrohres (1) angeordnet sind.
4. Zwangumlaufkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerkästen symmetrisch zur Ebene der Rohrwand Hegen, die die von den Verteilerkasten aus- ίο gehenden Verdampferrohre bilden.
5. Zwangumlaufkessel nach einem der Ansprücheibis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnböden (5) der Verteilerkästen nach innen gewölbt sind. ·,-'■'■;. ). "':*Ί'^--'·}''.';' :: y
6. Zwangumlaufkessel. nach eiriom der Ansprüche 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerkasten (2, 2') mit dem Druckrohr (1) über einen verhältnismäßig hohen Druckabfall erzeugende, auf ganzer Länge ansteigend und elastisch ausgebildete Drosselrohre (3) verbunden sind. ' "
Hier/u 1 Blatt Zeichnungen

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