DE1400888C - Dübel zum Einbau in Schichtverbundplatten - Google Patents
Dübel zum Einbau in SchichtverbundplattenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Dübel zum Einbau in eine Schichtverbundplatte (Sandwich-Platte), die
aus im Verhältnis zur Plattendicke sehr dünnen Außenhäuten und einem dieselben verbindenden
Kern geringer Dichte besteht, und die eine wenigstens die eine Außenhaut und den Kern im wesentlichen
durchsetzende Bohrung aufweist, die größer ist als der Körper des Dübels, in welcher der mit einem
kreisförmigen, dünnen, flanschartigen, einen Paßsitz mit der Bohrung bildenden Kopf versehene Dübel
so angeordnet und mittels einer aushärtenden Gießharzmasse verankert ist, daß die Dübelachse rechtwinklig
zur Plattenebene und die Außenflächen des Dübelkopfes und der Platte in einer Ebene liegen,
wobei der Dübelkopf eine Öffnung zum Einbringen der Gießharzmasse und eine Öffnung zum Entlüften
des den Dübel umgebenden Hohlraumes aufweist.
Beim Einbau derartiger Dübel in Schichtverbundplatten treten Schwierigkeiten auf, die einmal auf die ao
besondere Ausbildung dieser Platten und zum anderen auf die Art der Verankerung der Dübel in solchen
Platten zurückzuführen ist. Die Außenhäute sind vergleichsweise zur Dicke der Schichtverbundplatte
sehr dünn, und der Kern besteht ebenfalls aus sehr dünnwandigen, bienenwabenartigen Zellen. Wenn
Dübel obiger Art in derartige Schichtverbundplatten eingebaut werden sollen, muß zunächst eine der
Außenhäute und der Kern bis in den Bereich der anderen Außenhaut aufgebohrt werden, und zwar
mit einem Durchmesser, der in der Außenhaut einen Paßsitz mit dem Dübelflansch des in die Bohrung
einzusetzenden Dübels bildet, wobei zwischen den durch die Bohrung angeschnittenen wabenförmigen
Zellwänden und dem Außendurchmesser des Dübelkörpers ein Zwischenraum verbleibt, d. h., der Dübel,
der nur lose mit seinem Dübelkopf mit Paßsitz in der Bohrung der dünnen Außenhaut aufgenommen ist
und dessen Dübelkopfaußenfläche mit der Oberfläche der Schichtverbundplatte fluchten soll, kann sich sehr
leicht verkanten, ehe die in den Hohlraum einge^ brachte Gießharzmasse ausgehärtet ist und dann den
Dübel fest in der Platte verankert. Wenn derartige Verkantungen, des Dübels, d. h. Abweichungen seiner
Achse von der Vertikalen zur Oberfläche der Schicht-Verbundplatte auftreten, wird es schwierig, wenn
nicht unmöglich, die das zu befestigende Teil durchsetzende Schraube in den Dübel einzuschrauben, so
daß unter Umständen eine ganze Schichtverbundplatte als Ausschuß zu verwerfen ist.
Zur Lösung dieses Problems hat man bereits verschiedene Wege beschritten, die aber keine befriedigende
Lösung ergaben. Eine bekannte Vorrichtung zur Lösung dieses Problems benutzte eine Einspritzvorrichtung
für die aushärtende Gießharzmasse, die gleichzeitig als Haltevorrichtung für den Dübel ausgebildet
war, mit der er so lange in der vorgeschriebenen Stellung gehalten werden mußte, bis die Gießharzmasse
genügend ausgehärtet war, um den Dübel fest in seiner Stellung zu halten. Da das Aushärten
der Gießharzmasse je nach den Umständen eine mehr oder weniger lange Zeit beansprucht, ist diese Art
des Dübeleinbaues zu zeitraubend, und man suchte daher nach anderen Möglichkeiten, um die Dübel
unabhängig von der Aushärtezeit der Gießharzmasse in Stellung zu halten.
Ein Weg zur Erreichung dieses Zieles bestand darin, daß man in die äußere Umfangsfläche des
Dübelkopfes eine Ringnut einstach und den Dübelkopfdurchmesser etwas größer als den Bohrungsdurchmesser hielt, so daß die Außenhaut der Platte
beim Einsetzen des Dübels in die Ringnut einschnappte. Dies hatte jedoch den Nachteil, daß die
Oberfläche des Dübelkopfes über die Ebene der Außenfläche der Platte hinaus vorstand, was in
vielen Fällen nicht tragbar war. Außerdem kam es infolge der Herstellungstoleranzen auch wiederholt
vor, daß die Außenhaut der Platte beim Eindrücken des Dübels nach innen umgebogen oder sonstwie
verbeult wurde.
Zum vorbekannten Stand der Technik sei noch erwähnt, daß es bei gewöhnlichen Dübeln, die in
Bohrungen massiver Körper, z. B. Mauerwerk od. dgl., eingesetzt und verankert werden, bekannt
ist, am Dübelkopfende Verankerungszähne vorzusehen, die sich ein Stück weit vom Dübelkopf entlang
dem Dübelkörper radial vorspringend erstrecken, jedoch nicht über den Außenumfang des Dübelkopfes
hinaus vorstehen. Diese Verankerungszähne dienen ausschließlich als Verdrehungssicherung, wenn eine
Schraube od. dgl. in den Dübel eingeführt und dabei der Dübel radial aufgeweitet wird. Mit diesen üblichen
Dübeln hat der Erfindungsgegenstand nichts gemeinsam, denn die Halterung des Dübels in der Aufnahmebohrung
gegen Verdrehung und axiales Herausreißen wird beim Erfindungsgegenstand nicht durch radiales Aufweiten, sondern ausschließlich
durch die aushärtende Gießharzmasse erzielt.
Mit der Erfindung soll ein Dübel der eingangs erwähnten Art geschaffen werden, der sich selbst in
der Bohrung zentriert und zeitweilig in der vorschriftsmäßigen Stellung hält, bis die Gießharzmasse
ausgehärtet ist, ohne für diesen Zeitabschnitt eine gesonderte Vorrichtung zur Halterung des Dübels in
seiner vorschriftsmäßigen Stellung zu benötigen, wobei die Dübelkopfoberfläche in gleicher Ebene mit
der Plattenoberfläche liegen soll, was bisher, ohne den Dübel während der Aushärtezeit der Gießharzmasse
mit einer gesonderten Vorrichtung zu halten, nicht möglich war.
. Diese Aufgabenstellung wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß der Dübelkopf auf seinem Umfang wenigstens einen angeformten Verankerungszahn
aufweist, der radial über den Umfang hinaus bis zu einer solchen Höhe vorsteht, daß er den Rand der
Bohrung leicht überschneidet, wenn der Dübelkopf darin aufgenommen ist.
Durch das Einbeißen des wenigstens einen Verankeruhgszahnes in das Material der Plattenaußenhaut
wird der Dübel mit ausreichender Sicherheit in der vorschriftsmäßigen Stellung in der Aufnahmebohrung
gehalten, so daß die Spritzvorrichtung unmittelbar nach dem Einbringen der flüssigen Gießharzmasse
entfernt werden kann, ohne Versetzungen oder Verkantungen des Dübels in der Aufnahmebohrung
und damit Ausschußbildung befürchten zu müssen. Die hierbei erzielte Zeiteinsparung gegenüber
den früheren Einbauverfahren ist, wie ohne weiteres verständlich sein dürfte, ganz erheblich.
Bei Vorsehen nur eines Verankerungszahnes am Umfang des Dübelkopfes muß natürlich ein Paßsitz
zwischen Bohrung und Dübelkopf gewählt werden, der beim Eindrücken des Verankerungszahnes in die
Außenhaut nur eine innerhalb der zulässigen Grenzen liegende seitliche Versetzung des Dübels gegenüber
der Bohrung zuläßt.
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Um eine gröbere Passung zwischen Dübelkopf und F i g. 2 eine Ansicht der Vorderseite der Vorrich-
Bohrung zuzulassen und trotzdem eine genaue Zen- tung nach Fig. 1,
trierung des Bügels in der Aufnahmebohrung zu Fig. 3 einen Schnitt der Vorrichtung nach
gewährleisten, sieht die Erfindung vor, daß drei Ver- Linie 3-3 der F i g. 1 in Pfeilrichtung gesehen,
ankerungszähne vorhanden sind, welche mit gleichen 5 Fig. 4 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Abständen auf dem Umfang des Kopfes angeordnet einer bevorzugten Form des Dübels,
sind. ^ Fig. 5 eine Endansicht des Kopfes des Dübels
Um beim Einfügen des Dübels in die Aufnahme- nach F i g. 4,
bohrung unerwünschte Verformungen der dünnen Fig. 6 eine Teilansicht einer anderen abgewandel-
Außenhaut zu vermeiden und das Einbeißen der Ver- io ten Form des Dübels in eine Platte eingesetzt in stark
ankerungszähne in das Außenhautmaterial zu efleich- vergrößertem Maßstab,
tern, sieht die Erfindung vor, daß die Verankerungs- Fig. 7 einen Teilaxialschnitt des Dübels nach
zähne in der Ansicht dreieckig erscheinen und je- Fig. 13,
weils meißeiförmige Ränder aufweisen, die ihre radial Fig. 8 eine Teilendansicht einer anderen abge-
nach außen weisenden Enden begrenzen. Diese vor- Λ$ wandelten Form des Dübels in eine Platte eingesetzt,
teilhafte Wirkung kann noch dadurch erhöht werden, Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Dübels
daß die Verankerungszähne an der Unterseite des gemäß der Erfindung, der im ganzen mit A bezeich-
Kopfes scharfe Ränder zur Bildung von Einkerbungen net ist, zusammen mit der Vorrichtung zum Einsetzen
in dem öffnungsrand aufweisen. desselben in eine Schichtverbundplatte B, welch
Gemäß der Erfindung können die Verankerungs- ao letztere eine an einer Spritzpistole D befestigte Ein-
zähne zur sicheren Halterung und Zentrierung des spritzdüse C aufweist. Die Spritzpistole ist nur so
Dübels auch eine größere Umfangsbreite als radiale weit gezeigt, wie erforderlich ist, um die Art der
Höhe aufweisen und an ihren Enden im Bereich der Befestigung der Düse C daran zu erläutern. Die
Unterseite des Dübelkopfes keilförmige Enden auf- Schichtverbundplatte S, bei der der Gegenstand der
weisen, die einen freien Eintritt in die Bohrung ge- as Erfindung zur Anwendung kommt, weist Außenhäute
statten und eine Keilwirkung auf den Bohrungsrand 10 und 11 auf, zwischen denen ein bienenwaben-
ausüben, so daß die Zähne in die Bohrungskante förmiger Kern 12 mit den Außenhäuten verbunden
eingedrückt werden. Hierbei ist es zweckmäßig, ' angeordnet ist.
wenn die Zähne zylindrische Segmentflächen auf- Die Erfindung ist auf das Einsetzen des Dübels A
weisen, die sich parallel zu der Dübelachse erstrecken. 30 in eine Bohrung 16 der Schichtverbundplatte/? ge-
Die Vorrichtung zum Einsetzen eines erfindungs- richtet, die sich durch die Außenhaut 10 und durch
gemäß ausgebildeten Dübels ist mit einer Spritz- den Kern 12 bis etwa zur anderen Außenkante 11
pistole für aushärtendes Gießharz kombiniert, deren erstreckt, so daß im Kern 12 durch Anschneiden der
Düse einen sich radial nach außen erstreckenden Zellwände ein Hohlraum 15 entsteht, der aus einer
Befestigungsflansch für den Dübel aufweist, dessen 35 mit einer Anzahl von Taschen besteht, die die Boh-
Durchmesser größer als der den Dübel aufnehmen- rung umgeben. Die Bohrung 16 bildet in der Außen-
den Bohrung ist, und zeichnet sich erfindungssernäß haut 10 eine kreisförmige öffnung lö, wobei sich die
dadurch aus. daß der Düsenfiansch eine den Dübel Umfangstaschen des Hohlraumes 15 radial über die·
elastisch erfassende und haltende mittlere Zentrie- öffnung 16 hinaus zwischen die Außenhäute 10 und
rung und einen den Flansch durchsetzenden radialen, 40 11 erstrecken.
eine Lüftungsöffnung freilegenden Schlitz aufweist, Der Dübel A gemäß der Erfindung weist einen
und daß die Wandung des Hohlraumes der Düse kreisförmigen, flanschartigen Kopf auf, dessen Durch-
durch eine entfernbare Ausfütterung vom Gießharz messer geringfügig kleiner als der der Bohrung 16
isoliert ist, deren Endteil über die Anlagefläche, des ist, um mit dichtem Paßsitz darin aufgenommen zu
Düsenflansches mit der Einfüllöffnung im Dübel 45 werden und als Vefschlußstopfen der Bohrung zu
übereinstimmend außermittig vorragt. dienen. Der Dübeikopf ist mit noch näher zu be-
Die bevorzugte Ausführungsform dieser Vorrich- schreibenden Mitteln zur zeitweiligen Befestigung an
tung sieht vor, daß in der Anlagefläche des Düsen- dem Rand der Bohrung 16 versehen, die den Dübel
flansches konzentrisch zur mittleren Zentrierung und in Stellung halten, bis eine in den Hohlraum 15 einbenachbart
zu den Einfüll- und Entlüftungsöffnungen 50 gespritzte aushärtende Gießharzmasse ausgehärtet ist.
des Dübels Ringnuten zur Aufnahme überschüssiger Die Düse C kann als Vorrichtung zum Einpressen
Gießharzmasse vorgesehen sind. Durch diese Maß- des Dübels in die Bohrung 16 der Schichtverbundnahme
wird vermieden, daß beim Austreten über- platte B benutzt werden, zu diesem Zweck weist die
flüssiger Gießharzmasse aus der Entlüftungsöffnung Düse Mittel zur koaxialen Befestigung des Dübels A,
sich eine Klebeschicht zwischen den einander züge- 55 bezogen auf die Bohrung 16, auf und außerdem
kehrten Stirnflächen des Dübelkopfes und des Düsen- Mittel, die an der Außenseite der Außenhaut 10 anflansches
bildet, die beim Entfernen der Vorrichtung liegen, um die Außenfläche des Kopfes des Dübels
den Dübel aus der Aufnahmebohrung herausziehen in gleicher Ebene mit der Außenfläche der AuSenkönnte.
haut zu halten, wenn der Dübelkopf ordnungsgemäß
Mehrere Ausführungsbeispiele erfindungsgemäß 60 in der Bohrung 16 eingedrückt worden ist. Es kann
ausgebildeter Dübel sov/ie eine Vorrichtung zum auch eine gesonderte Vorrichtung für diesen Arbeits-Einsetzen
der Dübel in eine Schichtverbundplatte gang verwendet werden. Nachdem der Dübel in Stelsollen
nunmehr in Verbindung mit den Zeichnungen lung gedrückt worden ist, wird mit Hilfe der Düse C
beschrieben werden. Es zeigt die Gießharzmasse 17 durch den Dübelkopf in den
Fig. 1 einen axialen TeiSschnitt der Vorrichtung 55 Hohlraum Ϊ5 eingespritzt. Nachdem der Hohlraum
zum Einsetzen des Dübels in eine Schichtverbund- gefüllt ist, wird die Düse zurückgezogen, wobei der
platte und zum Vergießen desselben in der Auf- Dübel nach Entfernen der Vorrichtung während der
nahmebohrung, Zeit des Aushärtens der Gießharzmasse 17 sich selbst
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in der Bohrung hält. Die Düse C ist selbstreinigend, den kann. Der Hohlkörper 40 und der Flansch 44
was im folgenden beschrieben wird. können als Gußteil aus Aluminium oder anderem
Der Dübel A besieht gemäß einer bevorzugten geeigneten Material hergestellt sein. In der Mitte des
Ausführungsfonn nach den F i g. 4 und 5 aus einem Flansches 44 ist eine Axialbohrung 45 vorgesehen,
zylindrischen Hohlkörper 20. an dessen einem Ende 5 die zur Aufnahme einer Zentrierung 46 dient, die
ein flanschartiger Kopf 21 und an dessen anderem aus einem zähen, abnutzungsbeständigen, leicht zu-
cin im Durchmesser kleinerer radialer Fußflansch 22 sammendrückbaren Material, wie z. B. Nylon oder
vorgesehen ist. In den Körper 20 erstreckt sich eine Polyäthylen, besteht. Der Durchmesser der Zentrie-
axiale Sackbohrung 23, die vorzugsweise wenigstens rung 46 ist so bemessen, daß sie einen Klemmsitz
über einen Teil ihrer Länge mit Innengewinde 24 io mit dem Innengewinde 24 des Dübels A bildet, um
verschen ist und einen geschlossenen Boden 25 am den Dübel mit seinem Kopf 21 in satter Anlage am
Fußflansch 22 bildet. s Flansch 44 der Düse C zu halten, wenn der Dübel A
In den als Mutter wirkenden Dübel A ist von der auf die Zentrierung 46 gedrückt wird.
Kopfseite her eine Schraube cinschraubbar, die durch Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Abwandlung der
eine im Körper 20 vorgesehene, durch eine Verfor- 15 Verankerungszähne 29g am Dübelkopf 21 g, die eine
mung 26 (F i g. 4) gebildete Schraubensicherung verhältnismäßig geringe radiale vorspringende Höhe
gegen ungewolltes Lösen gesichert ist. und eine verhältnismäßig große Umfangsbreitc im
Vorzugsweise hat der Fußflansch 22 eine unrundc Gegensatz zu den vorher beschriebenen spitzen Ver-
Umfangsform, die in der Ausführungsform nach ankerungszähncn haben. Wie in Fig. 7 gezeigt, sind
F i g. 4 durch eine oder mehrere Abflachungen 27 ao die Verankerungszähnc 29g an der Unterseite des
des kreisförmigen Umfangcs gebildet ist. Die Flächen Dübelkopfes 21 g mit keilförmigen Enden 85 ver-
27 bilden mit der Gießharzmassc 17 nach deren Aus- sehen, die eine freie Einführung in die Bohrung 16
härtung eine Vcrdrehungssichcrung des Dübels beim der Außenhaut 10 gestatten und im Vergleich zu den
Ein- und Ausschrauben der Befestigungsschraube. Zähnen 29 der Fig. 5 bei nur sehr geringer Ein-
Bci dem in Fig. 1 gezeigten fertigen F.inbau hat der aj kerbung des Randes der Bohrung 16 (in einem Maße,
Fußflansch 22 einen durch eine Schicht 28 der Gieß- das in einem Bereich von 0,00254 bis 0,0254 mm
harzmassc ausgefüllten Abstand von der Außenhaut liegt) eine verkeilende Druckwirkung auf den Außcn-
11, durch die eine Klebverbindung zwischen dem hautrand ausübt. Die erwähnte Einkerbung ist in
Fußflansch 22 und der Außenhaut 11 gebildet ist. etwas übertriebenem Maße bei 86 in Fig. 6 gezeigt.
Der DUbelkopf21 ist durch einen oder mehrere 30 Fig. 8 zeigt eine weitere Abwandlung des Verkleinc,
radial von der kreisförmigen l.'mfangsflächc ankcrungszahnes 29Λ, der im großen und ganzen eine
vorstehende Verankerungszahne 29 mit der Außen- Mittellösung zwischen den in Fig. 5 und 6 dargehaut
20 verankerbar. Die Verankerungszähne 29 stellten Formen ist. Der Verankerungszahn 29 h kann
haben eine etwas größere radiale Höhe als die Radius- am inneren Ende des Dübelkopfes 21 /1 entweder die
differenz zwischen dem Dübelkopf 21 und der Boh- 35 in F i g. 7 bei 85 gezeigten Keilflächen oder die
rung 16. so daß sie den Bohrungsrand überschneiden scharfkantigen Enden zum Einkerben des Bohrungsund
sich darin cinbcißcn. wenn der Dübclkopf 21 randcs der Außenhaut wie die Zähne 29 der F i g. 5
in die Bohrung 16 gedruckt wird, wobei ihre An- aufweisen. '
griffsfläche jedoch genügend klein ist. um keine Ver- Einer der wesentlichen Vorteile des erfindungs-
wcrfungcn der Außenhaut 10 zu verursachen oder 40 gemäß ausgebildeten Dübels besteht darin, daß er
sie nach innen abzubiegen. Wenn beispielsweise der ohne weiteres in senkrecht stehende und über Kopf
Dübclkopf 21 einen Durchmesser von 12.7 mm hat angeordnete Platten eingebaut werden kann,
und eine RadiusdifTcrenz von 0,127 mm zwischen Die Einspritzdüse C weist einen den Flansch 44
dem Dübclkopf und der Bohrung 16 vorgesehen ist. axial durchsetzenden, außermittig angeordneten Ein-
können die Verankerungszähne 29 eine radiale Höhe 45 spritzkanal 47 und einen im Flansch 44 vorgesehenen,
von etwa 0.178 bis 0.5 mm haben. radial gerichteten Schlitz 48 auf. die so angeordnet
Die Verankerungszähne 29 haben im Ausführungs- sind, daß bei fluchtender Ausrichtung des Kanals 47
beispicl nach den F i g. 1 bis 5 in der Draufsicht mit dem einen Durchgangsloch 30 des Dübelkopfes
gesehen die Form eines Meißels in Form von gleich- 21 das andere Durchgangsloch 30 durch den Schlitz
schenkligcn Dreiecken (s. insbesondere F i g. 5). so 50 48 freigelegt ist. Zu diesem Zweck ist die Endwand
daß sie beim Eindrücken in den Rand der Bohrung 49 des Schlitzes 48 schräg einwärts zur Düsenachse
16 nach Art eines Räumwerkzeuges wirken. gerichtet. Somit ist es dem Monteur möglich, wäh-
Im Dübelkopf 21 sind zwei axial gerichtete Durch- rend des Einspritzens der Gießharzmasse in den
gnngslöcher 30 vorgesehen, von denen das eine zum Hohlraum 15 die Entlüftungsöffnung im Dübelkopf
Einspritzen der Gießharzmasse 17 und das andere 55 21 zu beobachten, bis die Gießharzmasse den Hohl-
als Entlüftungsöffnung für den Hohlraum 15 beim raum 15 gefüllt hat und beginnt, aus der Entlüftungs-
Einspritzcn der Gießharzmasse und gleichzeitig zur öffnung 39 auszutreten, was anzeigt, daß das Ein-
Uberwachung der Füllung dient. spritzen der Gießharzmasse zu beenden ist.
Die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung zum Einsetzen In der vorderen Stirnseite des Flansches 44 sind
des Dübels A in die Schichtverbundplatte B weist 60 mehrere Sache, konzentrische Ringnuten SQ vorge-
einc Einspritzdüse C auf, die aus einem zylindrischen sehen, die zur Aufnahme überflüssiger Gießharzmasse
Hohlkörper 40 besteht, der mit.einem Außengewinde dienen, die unbeabsichtigt aus der Entlüftungsöffnung
41 in eine mit Innengewinde versehene Muffe 42 30 austreten kann, wodurch die Möglichkeit ausge-
eines Verbindungsstückes 43 eingeschraubt ist. An schlossen wird, daß die Gießharzmasse zwischen die
ihrem anderen Ende ist der Hohlkörper 40 der Düse 65 Stirnflächen des Flansches 44 und des Dübelkopfes
mit einem radial vorstehenden Umfangsflansch 44 gelangt und eine Klebverbindung herstellt, die den
versehen, der als Anlage für den Dübelkopf 21 dient Dübel beim Entfernen der Vorrichtung von der
und an der Außenhaut 10 zur Anlage gebracht wer- Schichrverbundplatte mitnehmen könnte.
Der Hohlkörper 40 bildet eine Durchgangskammer
für die Gießliarzmasse von der Pistole D zum Plattenhohlraum
15, wobei diese Kammer eine zylindrische Bohrung 51 und einen von einer asymmetrischen,
konischen Wand 52 gebildeten Trichter aufweist, der gleichmäßig vom Querschnitt der Bohrung 51 in den
kleinen Querschnitt des Kanals 47 übergeht. Der Kanal 47 ist so angeordnet, daß seine radial außenlieucnde
Wand mit der zylindrischen Wand der Bohrung 51 fluchtet. Die Durchgangskammer und der
Kanal 47 sind mit einem dünnwandigen, entfernbaren, plastischen Futter ausgekleidet, das einen zylindrischen
Abschnitt 53. einen konischen Abschnitt 54, der an der Trichterwand 52 anliegt und einen rohrförmigen
Düsenaustritt 55 aufweist, die in enger Anlage den Kanal 47 durchgreift. Das hintere Ende des
zylindrischen Abschnitts 53 ist offen und mit einem radial nach außen vorspringenden Flansch 56 versehen,
der zwischen dem hinteren Ende des Hohlkörpers 41 und einer radialen Schulter 57 des Ver- ao
bindungsstückes 43 eingeklemmt ist. Die Muffe 42 besitzt einen mit einem Außengewinde versehenen
Hals 58, der mit der Muffe 42 verbunden ist.
Der Düsenaustritt 55 steht über die vordere Stirnfläche
des Flansches 44 vor und greift in das Ein- as spritzloch 30 des Dübelkopfes, wie es in F i g. 1 gezeigt
ist. Das Futter 53 bis 55 ist vorzugsweise aus einem mittelweichen, plastischen Material, wie Polyäthylen,
hergestellt, so daß es sich leicht der Wandform des Hohlkörpers 41 anpaßt und daran abstützt,
wobei der Düsenaustritt 55 in dichte Anlage in das l^ch 30 eingreift, um eine Abdichtung gegenüber
der Gießharzmasse zu bilden.
Die Pistole D kann von beliebiger bekannter Art sein und besitzt einen Kolben 60 zur Erzeugung des
Druckes auf die in einem Gehäuse 61 enthaltene Gießharzmasse, die durch einen mit einem Innengewinde
versehenen Stutzen 62 gedruckt wird, der in
den Hals 58 des Verbindungsstückes 43 eingeschraubt ist.
Bei Beendigung des Vergießens wird die Muffe 42 von der Einspritzdüse C abgeschraubt und das Verbindungsstück
43 vom Hohlkörper 40 entfernt, so daß der Flansch 56 freigelegt wird, mit dem das
Futter 53 bis 55 aus dem Hohlkörper herausgezogen werden kann. Das Futter wird dann mit der darin
befindlichen restlichen Gießharzmasse als Abfallmaterial fortgeworfen. Hierbei bleiben die Innenflächen
des Hohlkörpers 40 und der Kanal 47 sauber und frei von daran haftender Gießharzmasse. Die
Vorrichtung kann dann durch ein geeignetes Lösungsmittel in üblicher Weise gereinigt werden, um jegliche
Spuren von Gießharzmasse zu entfernen.
Claims (8)
1. Dübel zum Einbau in eine Schichtverbundplatte (Sandwich-Platte), die aus im Verhältnis
zur Plattendicke sehr dünnen Außenhäuten und einem dieselben verbindenden Kern geringer
Dichte besteht und die eine wenigstens die eine Außenhaut und den Kern im wesentlichen durchsetzende
Bohrung aufweist, die größer ist als der Körper des Dübels, in welcher der mit einem
kreisförmigen dünnen flanschartigen, einen Paßsitz mit der Bohrung bildenden Kopf versehene
Dübel so angeordnet und mittels einer aushärtenden Gießharzmasse verankert ist, daß die Diibelachse
rechtwinklig zur Plattenebene und die Außenflächen des Dübelkopfes und der Platte in
einer Ebene liegen, wobei der Dübelkopf eine Öffnung zum Einbringen der Gießharzinasse und
eine öffnung zum Entlüften des den Dübel umgebenden Hohlraumes aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Dübelkopf (21) auf seinem Umfang wenigstens einen angeformten
Verankerungszahn (29) aufweist, der radial über den Umfang hinaus bis zu einer solchen Höhe
vorsteht, daß er den Rand der Bohrung (16) leicht überschneidet, wenn der Dübelkopf darin
aufgenommen ist.
2. Dübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei Verankerungszähnc (29) vorhanden sind, weiche mit gleichen Abständen auf
dem Umfang des Kopfes (21) angeordnet sind.
3. Dübel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungszähne (29)
in der Ansicht dreieckig erscheinen und jeweils meißeiförmige Ränder aufweisen, die ihre radial
nach außen weisenden Enden begrenzen.
4. Dübel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungszähne (29) an der Unterseite des Kopfes scharfe
Ränder zur Bildung von Einkerbungen in dem Öffnungsrand (30) aufweisen.
5. Dübel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne {19g) eine größere
Umfangsbreite als radiale Höhe aufweisen und an ihren Enden im Bereich der Unterseite des Dübelkopfes
(21) keilförmige Enden aufweisen, die einen freien Eintritt in die Bohrung gestatten und
eine Keilwirkung auf den Bohrungsrand ausüben, so daß die Zähne in die Bohrungskante eingedrückt
werden.
6. Dübel nach einem der Ansprüche 1,2 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (29/1) zylindrische Segmentflächen aufweisen, die sich
parallel zu der Dübelachse erstrecken.
7. Vorrichtung zum Einsetzen eines Dübels nach den Ansprüchen 1 bis 6 mit einer Spritzpistole
für aushärtendes Gießharz, deren Düse einen sich radial nach außen erstreckenden Befestigungsflansch
für den Dübel aufweist, dessen Durchmesser größer als der den Dübel aufnehmenden
Bohrung ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenflansch (44) eine den Dübel (A) elastisch erfassende und haltende mittlere
Zentrierung (46) und einen den Flansch durchsetzenden radialen, eine Lüftungsöffnung (30)
freilegenden Schlitz (48) aufweist und daß die Wandung des Hohlraumes (51, 52, 47) der Düse
(C) durch eine entfernbare Ausfütterung (63 bis 56) vom Gießharz isoliert ist, deren Endteil über
die Anlagefläche des Düsenflansches mit der Einfüllöffnung (30) im Dübel übereinstimmend
außermittig vorragt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Anlagefläche des Düsenflansches
(44) konzentrisch zur mittleren Zentrierung (46) und benachbart zu den Einfüll- und
Entlüftungsöffnungen (30) des Dübels (A) Ringnuten (50) zur Aufnahme überschüssiger Gießharzmasse
vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 009 647/19
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004058812A1 (de) * | 2004-12-07 | 2006-06-14 | Institut für Holztechnologie Dresden gGmbH | Werkzeug zur Erzeugung von Hohlräumen in Werkstoffen, vorzugsweise Sandwichplatten |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004058812A1 (de) * | 2004-12-07 | 2006-06-14 | Institut für Holztechnologie Dresden gGmbH | Werkzeug zur Erzeugung von Hohlräumen in Werkstoffen, vorzugsweise Sandwichplatten |
| DE102004058812B4 (de) * | 2004-12-07 | 2006-09-28 | Institut für Holztechnologie Dresden gGmbH | Werkzeug zur Erzeugung von Hohlräumen in Werkstoffen, vorzugsweise Sandwichplatten |
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