DE1400783A1 - Befestigungsvorrichtung - Google Patents
BefestigungsvorrichtungInfo
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Description
. Walter Meissner Dipt.-ing. Herbert Tischer
BKRUN-«RUNBWAt.D ^p
MÜNCHIN
8 München 2, d«t 28. März 1963
TaITI
Mpr.MMIT
B
John D8 Drinko und
Central National Bank of Cleveland
Befestigungsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Befestigungs- und/oder
Verankerungsvorrichtung, und insbesondere eine solche Vorrichtung
mit wenigstens einem oder mehreren Elementen (Dr&ite, Stäbe, Bänder od. dgl.), dieschraubenförmig rorgeformt
sind, wobei die Windungen in Abstand liegen und einen bestimmten-Innendurchmesser haben·
Der Haupterfindungseedanke kann kur* dahingehend definiert werden, daß wenigstens ein schraubenförmig Vorgeformt
es Element koaxial mit einem zweiten schraubenförftif
vorgeformten Element oder einem übliches Befestigungsmittel,
beispielsweise einem Nagel, einem Stift, einer Schraube, einein
Bolmen od. dgl. verwunden ist» Das Ende des schraubenförmig
vorgeformten Elements, das neben dea vorzugsweise angespitzten
Eintriebende des zweiten Elements liegt, gleich- ·,
gültig, ob dieses zweite Element schraubenförmig vorgeformt
ist oder durch einen üblichen Hagel gebildet wird,' steht
radial von der geraeinsamen Achse der beiden Elemente nach außen ab. Wenn daher die beiden Elemente in einen festen .
Körper eingetrieben werden, treten die schraubenförmig vor*·
geformten Elemente auf einer Achse ein, die gegenüber der
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_2_ H00783
Achse des anderen Elements divergiert. Beim weiteren Eintreiben
der Befestigungsvorrichtung in den festen Körper wird das schraubenförmig vorgeformte Element veranlaßt, sich auf dem anderen
Element abzuwinden und weiterhin auf der ursprünglichen divergierenden
Achse in den festen Körper einzudringen. Sind die "beiden
Elemente schließlich in der gewünschten Tiefe in den festen
Körper eingetreten, so liegen sie auf divergierenden Achsen. IM die beiden Elemente aus den Körper zu entfernen, ist es mithin
notwendig, daß sowohl ein Drehmoment als auch ein· axiale Kraft
auf sie ausgeübt wird. Bas Drehmoment ist notwendig, um die'Elemente wieder miteinander in ihre koaxiale Anordnung au verwinden,
wenn sie aus dem Körper hermuvgezogen werden· Diese
Eigenschaft verhindert wesentlich ein unbeabsichtigteβ Entfernen
der Befestigungsvorrichtung aus dem Körper und dient dazu, die beiden miteinander zu verriegeln·
Infolge der Schraubengestalt wenigstens eines der Element·
und der divergierenden Achsen der beiden Elemente wird eine durch die Befestigungsvorrichtung auf den Körper auegeübte Belastung
über einen sehr großen Bereich bzw. ein großes Volumen des Materials des Körpers verteilt. Daher können auch Körper aus Materialien
von verhältmismäßig geringer Festigkeit wirksam befestigt werden, ohne Rücksicht auf Probleme» die sieh durch das
Ausreißen oder Brechen des Materials infolge der durek die Iefestigungsvorrichtung
ausgeübten Belastung ergebene
Eine Gruppe von Materialien» die leicht sum AusreiBen neigen,
sind Baustoffe mit Schau»- oder Zellenstruktur· Unter diese Stoffe fallen die bekannten Kunststoffe wie Schaumstoff aus
Polystyren oder Polyäthylen, und ferner kommen natürliche
Faserstoffe in Betracht, wie sie für Schalldämmung und lasolierung
benutzt werden. Da dies® Stoffe eine verhältnismäßig
geringe Scherfestigkeit haben und leicht sum Ausreißen neigen, ist es unpraktisch, sie mit üblichen Befestigungsmitteln wie
Nagel, Stifte, Schrauben od. dgl. dauerhaft bu befestigen,
insbesondere wenn sie unter Belastung stehen» Dies gilt insbesondere dann, wenn eine erste Platte oder ein erster Körper
006813/0010
'"'' "'* """ BAD OBiGiNAL
aus solchem Stoff auf eine zweite Platte oder einen zweiten
Körper gleichen oder ähnlichen Stoffes zu befestigen ist· Dasselbe
Problem ergibt sich ungefähr im gleichen Ausmaß, wenn ein solcher Stoff auf Holz oder Metall zu befestigen ist. Infolge
der geringen Scherfestigkeit des Zellenstoffe kann dieser von den üblichen Befestigungamitteln laicht abgezogen »4er herausgerissen
werden, selbst wenn nur verhältnismäßig geringe Kräfte auf den
Stoff einwirken. Wenn aber die Kräfte über einen großen Bereich
verteilt werden, wie dies bei der Benutzung der Befestigunsvörrichtung
nach der Erfindung der Fall ist, werden die normalerweise bei solchen Stoffen auftretenden Schwierigkeiten erheblich
vermindert. ■ '
Selbstverständlich kann die Befestigungsvorrichtung nach
der Erfindimg auch bei vielen anderen Steffen benutzt werden.
Eine vorteilhafte Benutzung de· Irfinduneegedanktne ergibt «lob
bei Bodenverankerungen· Hier ist ee möglich, dlt sehr«tt»e&f/8r~
mig vorgeformten Elemente in den Boden auf divergierenden
Achsen einzutreiben, so daß die Befestigungsvorrichtung große Belastungen aushält, ohne aus dem Boden herausgesogen oder
herausgerissen zu werden. Es brauchen also keine großen Verankerung sklöt ze aus Beton od. dgl» oder andere Vorrichtungen
benutzt zu werden, wie dies sonst bei der Ausführung einer
Bodenverankerung üblich ist.
Gemäß der Erfindung wird also »ine Befestigungsvorrichtung
geschaffen, die in einen festig Körper eintutreiben let und
wenigstens aus einem schraubenförmig vorgeformten tlement und
einem länglichen, in den Körper eindringenden Element besteht.
Die Elemente sind gleichgerichtet und haben eine im allgemeinen gemeinsame Achse. Das Ende des schraubenförmig vorgeformten
Elements steht von der gemeinsamen Achse radial ab, so daß das Ende dieses vorgeformten Elemente gegenüber der gemeinsamen
Achse divergiert, wenn die Vorrichtung in den festen Xörper eingetrieben
wird· Das längliehe, in den Körper eindring&Us XXement
kann entweder ein einigermaßen übliches Befestigungsmittel
sein oder ein weiteres einigermaßen ähnliches schraubenförmig
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BAD
vorgeformtes Element. Ferner kann eine ganze Anzahl von schraubenförmig vorgeformten Elementen vorhanden sein, die
im wesentlichen koaxial angeordnet sind, ausgenommen iiire
Enden.
Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der
Erfindung. Es zeigen:
Fig. i eine Seitenansicht einer Befestigungsvorrichtung}
Pig. 2 einen Schnitt durch zwei Platten bzw. Körper, die mittels der Befestigungsvorrichtung nach Fig. 1
verbunden sind;
Fig. 3 eine Aufsicht zu Fig. 2;
Fig. 4- eine Teilansicht der Befestigungsvorrichtung nach
Fig. 1 zur Veranschaulichung des Beginns des Eintreibvorgangs;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsformj
Fig. 6 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 7 eine Teilaneicht der in einem Körper eingetriebenen
Ausführungefοrm nach Flg. 6;
Fig. 8 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungeformj
Fig. 9 eine Seitenansicht einer weiteren Auaführungsfor»}
Fig.10 die in einen festen Körper eingetriebene Befestigungsvorrichtung
nach Pig. 9§ Fig.11 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der lig. 10·
Selbstverständlich können die verschiedenen Elemente, die
beim Aufbau der Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung
benutzt werden, aus irgendeinem geeigneten Material mit solchen Eigenschaften hergestellt werden, die den hier verfolgten
Zwecken entsprechen. Metalle wie Stahl, Kupfer,, Messing usw. bilden eine Gruf>£e von Stoffen, die für den Aufbau der Befestigungsvorrichtung
besonders geeignet sind. Die Elemente der Befestigungsvorrichtung sollen vorzugsweise eine» genügend
starre» bzv/. feste» Struktur haben, so daß sie in das zu befestigende
Material eingeschlagen, eingedrückt od. dgl. werden
können. Die Elemente können eine gewisse FederucGseigenschaft
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haben, so daß sie während des Einscilagens usw. etwas
werden können. Diese Federung kann durch, den Aufbau, z.B. durch eine schraubenförmige Gestalt und/oder das Material selbst erzeugt
sein, aus dem die Elemente besteh*». Zu bemerken ist jedoch,
daß !federung und Starrheit nur eine Sache der Konstruktion sind
und sich entsprechend dem besonderen Zweck ändern>
dem die einzeln· Befestigungsvorrichtung dienen soll. ·
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung;
gemäß der Erfindung im Gänsen mit 10 beseichnet. Diese Befestigungsvorrichtung 10 enthält ein Paar schraubenförmig
gestaltete Elemente 12 und ,4% «ad swar sind diese Elemente
12 und 14 gegenseitig mit enteprechender Steigung bzw»
Ganghöhe und Innendurchmesser sohraubeÄförmig gestaltet· Bei
der bevorsugten Ausführungsform werden Steigung bsw. Ganghöhe
und Innendurchmesser so gewählt, daß die Win&tmg®» in Ab stead
liefen und die Element© getrissermaBea ©in schraubenförmige»
Band einschließen. Wie bereits bemerkt9 können die schraubenförmigen
Elemente 12 und 14- aus irgendeines geeignetem Material
hergestellt sein« Bei dieser besondere» AusfülirungsfoEsi bestehen
sie aus rundem Drähten oder St&bsa«
ist diese Ausbildungs wie sieh auch aus den weiteres
tionen ergibt, nur als Ausführungsbeispiel en£ujs&&*n usd "bedeutet
keine Beschränkung &s Erfindungebereichsβ Zur T«s?eiafachung
wird in der weiteren Beechreibttjasf eovteit aöglich,
iaimer nur von Drähten gesprochen. ,
Die Drähte 12 und 14 sind u® ein übliche© Befestigungßmittel,
hier in Form eines Nagels 16t herumgewunden, der üblicherweise eine Spitze wan einen Kopf aufweist« Durch das Hsrumwin&ea
der Drähte 12 und 14· um den Srgei 16 liegen sie wertigstenß
auf einem Ceil ihrer länge koaxial aum Nagel und haben im wesentlichen
gleiche Länge wie dieser. Die oberen Enden der Drähte 12 und 14- liegen, in dichtem Abstand am Eopf 20 und können praktisch
direkt am lopf anliegen. Die anAaren Enden der Drahte
und 14· enden dicht an der Spitze 18 des Nagels oder genau auf
gleicher Höhe mit der Spitse·
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Bei der "bevorzugten Ausführungsform ist der Innendurchmesser
der Drähte 12 und 14 im wesentlichen gleich oder nur
wenig geringer als der Außendurchmesser des Nagels 16φ Wenn
also die Drähte 12 und 14 um den Nagel 16 herumgewunden sind, werden sie e^vvas federnd aufgev/eitet, so daß sie sich dem Durchmesser
des Hagels anpassen. Dadurch sitzen die Drähte 12 und fest auf dem Hagel 16 und können, sobald sie miteinander verbunden
sind, nicht unabsichtlich verschoben werden oder vom
Ila^el abfallen.
Die Enden 22. und 24 der Drähte sind zugespitzt, um das
Eindringen in das zu befestigende Material zu erleichtern. Bei der fcevorssugten Ausführungsform sind die Drähte 12 und
an ihren Enden 22 und 24 ein. kurzes Stück ihrer Länge nicht
gev/unden, und zwar etwa über die Hälfte der Ganghöhe. AuT
diese V/eise ragen die Endeß 22 und 24 etwas aus der Achse
herauss um die die Drähte auf dem Eaupfcteil ihrer Länge gewunden
sind. Infolge dieser Ausbildung dringen die Enden 22 und
24, v/enn die Befestigungsvorrichtung 10 ait dem Material, i» das
sie eingeschlagen werden soll, in Berührung kosat, auf einer
Achse ein, die mit der Achse divergiert, um die die Draht*
auf dem Eaujtteil ihrer Länge gewfti&den sind, wie &νΛ iig« A
zu ersehen ist* Wird das Eintreibe^ dtr Sefestigungsvorriclitimg
in das Material fortgesetzt, so bewegen eich die Eadem 22 und
in der Bichtung witer, in der sie am Anfe&g des Eintreibe»» in
das&aterial hineingekommen sind, vergl. Fig· 2. Die Drähte werden
also beim Eintreiben swangiäufig von Hagel 16 abgewunden, so
daß sie vollständig vom Nagel abgewunden sind, wenn die Befestigungsvorrichtung
völlig in das Material 26 eingetreten ist. Bas Abwinden der Drähte 12 und 14 ergibt ein Drehmoment
auf den Hagel 16, das entweder ein Gleiten der Drähte auf dem
Hagel oder ein Drehen des Hagels um seine Achse bewirkt.
Obwohl die Achsen, auf denen die Drähte 1,2 und 14 schließlich
liegen, hier im wesentlichen gerade dargestellt sind, ist es klar, daß diese Achsen in manchen Fällen gekrümmt oder
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jedenfalls anders als gerade sein können. Die endgültige Form der Achsen hängt von verschiedenen Paktoren, nämlich iron dear
Natur des Materials, von dem ursprünglichen Eintrittswinkel gegenüber der gemeinsamen Achse und von den Eigenschaften der
schraubenförmigen Drähte ab.
Zu beachten ist, daß der Innendurchmesser der ßchraubenwindungen
in bestimmten fällen gleich dem oder gröSer als der
Durchmesser dee Hagels sein kann. In diesem Fall können sich, die
schraubenförmigen Drähte frei vom Hagel Abwickeln, während die
Befestigungavorrichtung eingetrieben wird.
Das Eintreiben der Befestigungsvorrichtung kann durch eine beliebige Kräftekombination vorgenommen werden, die ein Drehen
und/oder Drücken erzeugt. Diese Kräfte können in irgendeiner gewünschten Weise, beispielsweise durchJiJcnlag und/oder Drehmoment erzeugende Vorrichtu^^^aillTvotrHaiid oder mechanisch
betätigt werden· Wenn beispielsweise laufend Schläge auf de» Kopf 20 des Nagels 16 ausgeübt werden, werden die efceapam I&den
der Drähte 12 und 14 erfaßt, so daß die DrSfete ihrerseits in das
feste Material 26 eingetrieben werden* Bei bestimmten Materialien,
die eine verhältnismäßig geringe Festigkeit haben, kann die Se»
festigungsvorrichtung allein durch Ausüben eines Drehmoments «läge schraubt werden, wobei nur eine .ganz geringe axiale Kraft
aufzuwenden ist.
Wenn sich die Befestigungsvorrichtung 10 vollständig in das
Material befindet, liegen die Draht« 12 und 14- auf Achsen, die
gegenefknder und gegenüber dem Hagel t6 divergieren» Daher wird
beim Versuch, die Material schicht 26 von der darunterliegenden Schicht (Fig. 2) abzuziehen bzw. beide Schichten voneinander
zu trennen, durch die Teile 12, 14 und 16 eine Kraft auf Materialschichten ausgeübt· Diese Kraft wird aber über einen
verhältnismäßig großen Bereich und bzw« Volumen des Materials
verteilt, und zwar infolge der Divergenz zwischen den einseinen Achsen und der schraubenförmigen Ausbildung der Drähte 12 und
Seibot venn also die Materialien eine verhältnismäßig geringe
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BAD ORIGINAL
Scherfestigkeit haben sollten, würde eine beachtliche Kraft
nötig sein, bevor ein Abziehen oder eine anderweitige Trennung
der beiden Materialschichfen eintreten kann. Infolge ihrer schraubenförmigen
Ausbildung verhindern die Drähte 12 und 14 ferner ein Gleiten des Materials gegenüber ihren Achsen, wie dies auftreten
würde, wenn nur der Nagel 16 vorhanden wäre.
Es ist also ersichtlich , daß die in ?ig. 1-4 gezeigte Aueführungsform
de* Erfindung.eine verhältnismäßig einfadf, aber sehr
wirksame Befestigungsvorrichtung darstellt. Die Befestigungsvorrichtung
kann bei den meisten Materialien benutzt werden. Sie ist ,-edoch besonders für die Materialien geeignet, die verhältnismäßig
geringe Festigkeiten, insbesondere Scherfest&eit, haben·
Es ist klar, daß die Ausbildung der Drähte 12 und 14 entsprechend
den Eigenschaften der zu benutzendes. Materialien etwas
verschieden sein kann· Wenn das Material beispielweise verhältsaismäßig
hart ist, so müssen natürlich die Drähte 12 und 14 eine genügende Festigkeit bzw. Steifheit haben, dealt sie ohne Biegen
bzw. Dauerverformung eingetrieben werden können. Dies sind aber alles Einzelheiten der Ausführung, die nicht als Beschränkung
des Erfindungsbereiche angesehen werden können·
Es ist ferner klar, daß, obwohl zwei schraubenförmige Drähte dargestellt wurden, dies auch keine Beschränkung, sondern nur ein
Ausführungsbeispiel bedeutet. Insbesondere kann in Verbindung mit
dem Nagel nur ein einziger Draht benutzt werden, und genauso ist auch eine größere Anzahl als zwei möglich»
In lig. 6 und 7 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt, das dem nach Fig. 1-4 ähnlich ist. Bei
diesem Ausführungsbeispiel enthält die Befestigungsvorrichtung
30 zwei schraubenförmige Drähte 32,2W- die koaxial zu einen
Stift 36 angeordnet sind, und zwar wenigstens auf einem wesentlichen TeiH ihrer Länge. Die Enden 32 a und 34 a der Drahte 32 und
34 sind angespitzt, um das Eintreiben in das Material, in dem sie
befestigt werden sollen, zu erleichtern· Außerdem sind die Baden auf
einem Kurzen Stück nicht euf den Stift 36 aufgewunden. Der
wesentliche Unterschied zwischen dieser Ausführung und der früher
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ORIGINAL
beschriebenen liegt darin, daß die -Drähte 32 und 34 an ihren oberen
Enden abgehoben sind, so da&'im rechten Winkel liegende Teile 32b
und 34b gebildet werden. Wenn die Befestigungsvorrichtung in diefesf·
Materialschicht eingetrieben ist, legen sich also diese Teile
.12 b und 34 b auf die Oberfläche der Materialschicht, wie aus
FiS,. 7 hervorgeht. Sonst ist diese Ausführung im wes©is.tlichea
identisch mit der früher beschriebenen*
Die in Fi^. 5 dargestellte dritte Ausführungsfor» 40 der
Erfindung enthält zwei Bänder 42 und 44, die mit offenen Windungen
schraubenförmig um ihre eigenen Achsen gewunden sind. Diese Bänder 42 und 44 sind an ihren oberen Enden in üblicher Weise
an einem Kopf 46 befestigt. Aus der Zeichnung ist zu ersehen,
daL die beiden Bänder 42 und 4Vl auf einem wesentlichen Teil
ihrer Länge ineinandergewunden* äind· Die £häe& 42a und 44a sind
auf einem kurzen Stück nicht miteinander verwunden und außerdem angespitzt, um das Eintreiben in eine Materialschicht xu erleichtern.
Wenn die Befestigungsvorrichtung 40 anfänglich, in da«
Material eingedrückt wird, so dringen Al· Endaö42a und 44a avf
gegeneinander und gegenüber der Λ^4£|jderjcoexial miteinander verwundenen Teile divergierenden AcheeWlUU "B*i weiterem Sinrelbes.
der Befestigungsvorrichtung, 40 folgea die Büa£$¥ &aö lintritfc»-
achsen und werden dabei gezwungen, sieh vo&*iawex&«r «d82uwtod«n.
Ist die Befestigungsvorrichtung 40 vollständig ia das
eingedrungen, liegen die Bänder 42 und 44 veli&tisäis
divergierenden Achsen und sind vollständig voneinander abft« **
wunden. Infolge dieser gegenseitigen Anordnung der Bänder ergibt die Befestigungsvorrichtung #0 eine gute HaXtewirkefcg
und widersteht stärksten Kräften % selbst in Materialien von
verhältnismäßig geringer Scherfestigkeit.
In Fig. 8 ist als vierte Ausführungsform eine Haltevorrichtung "50 dargestellt. Diese Haltevorrichtung 50 wird durch
ein einziges Drahtstück 52 gebildet, das zwischen seinen Enden
zu einer Schlaufe 50 mit den Teilen 54-a, b und c gebogen ist.
Die Ausbildung der Schlaufe mit den Einzelabschnitten ergibt
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- ίο -
einen flügelartigen Aufbau, der das Eintreiben der Haltevorrichtung
50-in das zu befestigende Material erleichtert.
Die von der Schlaufe 54- etwa rechtwinklig abgebogenen Teile
56 und 58 sind schraubenförmig gestaltet, und zwar entsprechen die
offenen Windungen uad Durchmesser einander· Auf einem wesentlichem
Teil ihrer Länge sind die beiden abgebogenen Teile 56 und 58 *iteinander
verwunden, so daß die Schraubenachsen Busasaenfallen· Bei
dieser besonderen Ausführungsform sind die Teile 56» 58 gegenläufig
zueinander angeordnet. Die Enden 56a und 59a sind augeipitzt
und auf einem kurzen Stück nicht verwunden·
Wie bereits ausgeführt, werden die Enden 4er Drähte durch
das Eintreiben der Befestigungsvorrichtung gezwungen, in das Material auf divergierenden Schraubenachsen einzutreten uad diesen
Weg fortzusetzen, biβ die Drähte vollständig abgewunden sind· Bei
dieser Ausführungsform kann das Eintreiben der Befestigungsvorrichtung
50 in manchen Fällen auch durch einfaches Eindrehen oder
Einschrauben in das Material bewirkt werden, jedoch kann ein kombiniertes
Eindrehen und Eintreiben in Fällen benutzt werden, wo dies notwendig ist.
In Fig. 9,10 und 11 ist als weitere Ausführungsfona der
Erfindung eine Befestigungsvorrichtung 60 dargestellt9 die aus
einer Anzahl von Drähten 62 besteht, die in der Mitte zwischen
ihren Enden in sich zu einer Schlaufe gebogen sind. Sie Drähte sind wenigstens auf Teilen Ihrer Länge und insbesondere in den
zurüclvgebocenen Teilen 66 eekraubenföraig gestaltet. Sie zurüekgebogenen
Teile haben einander entsprechende offene Windungen und Innendurchmesser, so daß sie miteinander verwunden wprden. können«
um ein in sich, selbst starres, rohrförmiges Gebilde zu ergeben,
wie dies aus Fig. 9-11 ersichtlich 1st. Die Enden 66a sind nicht
miteinander verwunden und angespitzt?» um ilir Eintreiben in das
feste Material zu erleichtern, vgl. Ptfc* 9· Wenn die Enden eingetrieben
werden, treten sie In divergierenden Schrauben*chsea
in das Material ein, und bei weiterem.Eintreiben divergieren s±^
S09813/0010
BAD ORIGINAL
14UÜ7Ö3
gegenüber der Hauptachse der Vorrichtung, .wie aus Pig. ΊΟ und
11 zu ersehen ist. Beim Eintreiben der Drähte 66 winden sich diese voneinander ab, und damit dreht sich die Schlaufe 64
mit dem !Teil, in dem die Drähte noch verwunden sind» Wie bereits
erläutert, ergibt die Divergenz der Drähte §6 nach dem
Eintreiben eine mechanische Verankerung mit dem festen Material, wordurch sie nicht leicht hermusgezogen werden können.· Nur wenn
sich der noch außerhalb des Materials befindliche l'eil der
Befestigungsvorrichtung drehen kann, wobei sich die eingetretenen !Teile wieder in ihre koaxiale Anordnung zueinander
verwinden können, kann die Vorrichtung herausgezogen werden,
es sei denn, daß das Material ausreißt. Bei dieser Ausführungsform kann die Befestigungsvorrichtung gegen Drehen gesichert
werden, so daß ein unerwünschtes Herausziehen nicht stattfinden kann. Wenn die Vorrichtung beispielsweise als Bodenverankerung
benutzt wird, kann an der Schlaufe 64 eine geeignete Sicherung, beispielsweise ein Haltedraht od. dgl. befestigt werden· Der
Haltedraht begrenzt die Drehbewegung, so daß die eingetriebenen !'eile der Drahte nicht entfernt werden können·
In Fig. 9 und 10 sind die Drähte über dl« ganze Schlaufe
64 hinweg dicht miteinander verwunden. Selbstverständlich iet
diese Ausbildung nur als Beispiel angegeben· Sie Drähte können
ggf. auch ein Band mit offenen Windungen bilden.
Es ist klar, daß die Bodenverankerung oder irfeaÄiln tndtres
Ausführungebeispiel in Verbindung mit einem Mrfeerlalklots,
etwa aus Beton, benutzt werden kann, wenn es notwendig 1st« die
Haltekraft des Materials, in das die Haltevorrichtung eingebettet
ist, zu erhöhen. In einem solchen ?all kann im Erdboden «1a Loch
gegraben werden, das dann mit Beton ausgefüllt wird. Die abge-
*o
ς* wundenen Drähte werden in den Beton eingeführt, und men läßt den
to
oo Beton erhärten.
oo Beton erhärten.
"1^ Aus der Beschreibung der Ausführungsbeispiele ist er-ο
sichtlich, dai nach der Erfindung eine neue und einzigartige
Q Befestigungsvorrichtung geschaffen ist, die die eingang· erwähnten Merkmale und Eigenschaften aufweist. Obwohl be£]gftA£ft· ·
BAD OBlGiWAL
besondere Ausführung&forAen dargestellt und beschrieben wurden,
ist es klar, daß dies nur zur Erläuterung der Erfindung dient und in keiner Weise als Beschränkung zu betrachten ist. Ss ist
offensichtlich, daß bestimmte Abänderungen innerhalb des Erfindungegedankens
vorgenommen werden können, ohne eich aus des Erfindungsbereich zu entfernen·
909813/0010
BAD ORIGINAL
Claims (1)
- Patentansprüche1. Befestigungsvorrichtung,, die in einen festen Körper eingetrieben "flird, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens ein schraubenförmig vorgeformtes Element (Draht, Stab, Band od.dgl.) und ein längliches» in den Körper eindringendes Ele~ ment enthält* die beide gleichgerichtet sind und im allgemeinen eine gemeinsame Achse haben, TCobei das erwähnte schraubenförmig vorgeformte Element ein radial nach außen von der ermähnten gemeinsamen Achse abstehendes Ende aufweist.2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das längliche Element durch ein weiteres schraubenförmig vorgGformtes Element gebildet ist und eine Ganghöhe hat, die im wesentlichen der Ganghöhe des ersterwähnten vorceformten Eleciahts entspricht.5. Bofestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein stiftähnliches üefebtigungsglied mit vorzugsweise angespitztem Ende enthält, und die schraubenförmig vorgeformten Elemente um dieses Befestigungsglied gewunden aind, ttobei die Enden der vorgeformten Elemente mit dem vorzugsweise angespitzten Ende des Befestigungsglieds im wesentlichen auf gleicher Höhe liegen*4, Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Elemente nioht auf das Ente des Befestigungsglieds aufgewunden sind und radial nach außen ο Tron dor gemeinsamen Achse der Eleraente abstehen.^ 5» Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1-3» dadurch ge-""-könnzeichnet, daß nur zwei schraubenförmig vorgeformte Elemente ο vorhanden sind.6, Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge-BAD ORIGINAL1Hkennzeichnet, daß die beiden schraubenförmig vorgeformten Elemente durch, einen achlauf en teil verbunden sind.7. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1-6, daduroh gekennzeichnet, daß die schraubenförmig vorgeformten .Elemente aus Mstallbändern mit vorzugsweise angespitzten Enden bestehen.8. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 3-6» dadurch gekennzeichnet, daß dio schraubenförmig vorgeformten Elemente einen Innendur ciamess er aufweisen, dar kleiner ist als der Außendurchmessar des stiftartigen Befestigungsglieds,9. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der cjchlaufenteil Mittel zum. Anbringen eines äußeren Teils an der .befestigungsvorrichtung aufweist.10» Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehr ala zwei achi'aubenförmig vor geformte Elemente vorgesehen sind, die zwischen ihren Enden in sich zurückgebogen sind, so daß ein Öchlaufenteil gebildet wird und die Enden im wesentlichen auf gleicher Höhe liegen, und daß die zurückgebogenen Teile wenigstens auf einem Teil ihrer Länge um eine Gemeinsame Achüe miteinander verwunden sind und wenigstens einige der zurückgebogenen Teile an ihren Enden von der gemeinsamen Achse abgewunden sind, so daß diese Enden radial von der Achse abstehen.11. befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn·· zeichnet^ daß die schraubenförmig vorgeformten Elemente eine ο halbe Lage bilden und zwischen ihren Enden in sich zurückgebogen P0 sind, wobei die zurückgebogenen Teile phasenvsrschoben liegen und ..enigstens auf einem Teil ihr or Länge um eine gemeinsame ^< miteinander verwunden sind, um eine in sich seibot starre Hülle zu bilden, und wenigstens einige dar zurückgebogenen Teile an ihren Enden von der gemeinsamen Achse abgewunden sind, so daß diese Enden radial von der Achse abstehen.12. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 11, gakennzaiehnet duxoL·. einen S chi auf enteil, tar aus dar ermähnten halben Lage der schraubenförmig vor ge formten Elemente gebildet ist»13· Befestigungsvorrichtung nach An»pXtteh 11» dadurch gekennzeichnet» daß die schraubenförmig vorgeformten Elemente zu eine» Soiilaufenteil gebogen sind, in dem die Elemente geschlossen* Windungen bilden»14» .Befestigungsvorrichtung nach Anspruch" 2» dadurch ge* kennzeichnet, daß die schraubenförmig vorgeformten Elemente eine halbe Lage bilden und zwischen ihren Enden in sich zurück«» gebogen aind, wobei die zurückgaboganen Teile phaaangleich liegen und vienigsten» auf einem, tueil ihrer Länge um eine gerasinseatte lohae miteinander verwunden sind« uci offene Windungen zu ergeben* und «enigstens ein Teil des surüakgebagenan Teile en ihren Enden -von der gemeinsamen Achse abgewunden ist*15* Befestigungsvorrichtung nach Am^ruoh 1t dadurch ge* kennzeichnet, daß das längliche Slment ein atiftähnliches Befestigungaglied mit einem vorzugsweise angeapitstan Ende 1st« USi das daft schraubenförmig vor geformte Element her umgebunden ist» und daß daa schraubenförmig Vor geformte Element einen Endteil autweist, des im öesentllchen auf gleicher Höhe mit dem Indd des Bafestlgungaglieda liegt» und daß der Endteil radial vom Be«» featigun^aglied absteht» so daß baim Eintreiben der Befestigung» vorrichtung in einen fasten Körper das schraubenförmig vorgeformte Element in den Körper auf einer Achse eintritt, die aloh von dem Befestigungsglied weg arstreokt»16. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1-4» gekennzeichnet durch einen Schlaufenteil, dar zviei SOhraubenföriaig vor geformte Elemente verbindet» '9098 13/0010
8AD ORiGfNAL
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| GB (1) | GB992181A (de) |
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- 1963-03-28 CH CH392263A patent/CH403403A/de unknown
- 1963-03-28 GB GB12415/63A patent/GB992181A/en not_active Expired
- 1963-03-28 DE DE19631400783 patent/DE1400783A1/de active Pending
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| FR1352424A (fr) | 1964-05-15 |
| GB992181A (en) | 1965-05-19 |
| US3290983A (en) | 1966-12-13 |
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