DE1499290A1 - Datenverarbeitungsmaschine - Google Patents
DatenverarbeitungsmaschineInfo
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Description
, Kertley-Macurdy-Mulr-Stogg
Die Erfindung bezieht sich auf eine Datenverarbeitungsmaschine, bei der
Informationttignale zwischen ersten und zweiten elektrischen Schaltungen
mit Hilfe einer Signaloperationsschaltung gekoppelt find/ in der die Informationssignale
modifizierbar sind.
Bei einem nach einemgespeicherten Programm arbeitenden Datenverarbeitungsmatchlne
wird ein Instruktionsprogramm zur Steuerung der Maschinenoperation eingeschrieben, und das Programm ist im der Maschine zugeordneten
Speicher zusammengestellt. Jede Instruktion wird aufeinanderfolgend oder
in einer anderen Reihenfolge dekodiert, wie diese durch die Ergebnisse der
Maschinenoperationen bestimmt sein können, um dadurch elektrische Signale
zum Steuern der Operation 4·τ Maschinenschaltungen zu erhalten. Folgesteuerschaltungen
sind Üblicherweise zur Zusammenarbeit mit den dekodierten
Instruktionssignalen vorgesehen, damltveranlaßt wird, daß die Maschinenschaltungen
in einer vorbestimmten Taktreihenfolge betrieben werden, ä
In d»r Datenverarbeitungstechnik ist es bekannt, aus mehreren Bit bestehende
Datenwörter in Blt-paralleierweise zu verarbeiten, damit Verarbeitungszeit
eingespart werden kann. Diese Einsparung geht auf Kosten eines höheren Schaltungsaufwands. Die Verarbeitungsvorrichtung weist normalerweise verschieden«
Schaltungen zum Durchfohren unterschiedlicher Logik- und Routine-Monipulierschrirte auf, die zum Erreichen der gewünschten Verarbeitungsziele
notwendig sind. Logische Schaltungen können beispielsweise
verschiedene Funktionen beinhalten, wie addieren, subtrahieren, UND, ODER sowie EXKLUSIV ODER. Die Manipulierschal turnen können Funktionen
wie schieben, zyklisch schieben (rotating) und maskleren beinhalten.
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Bisher sind die verschiedenen logischen und monipulatlven Funktionen In
Schaltungen durchgeführt worden, die im wesentlichen voneinander getrennt
liegen, damit Flexibilität in der Anlage erhalten wird und dadurch die Aufgabe des Programmierers erleichert wird. So können beispielsweise mehrere
verschiedene Übergänge oder Subzyklen des Informationsflusses vom Speichermittel zu entsprechenden Operationsschaltungen und zurück zum Speichermittel
erforderlich sein, um die Bitstellungsfolge der Bit in einem Wort zu
verschieben, bestimmte Teile des Worts zu maskleren und eine logische Operation
aufgrund der verbleibenden Teile des Worts durchzufuhren. Der Programmierer
wählt die notwendigen Subzyklen aus, um die gewünschten
Endziele zu erreichen und verwendet sie aufeinanderfolgend. Seine Maschlnenfolgesteuerschaltungen
bauen |eden neuen Operationssubzyklus auf, während die Information sich zwischen den Subzyklen im Speicher befindet.
Die wiederholhre, auf diese Weise erfolgenden Übergänge ist Überflüssig,
erfordert einen wesentlichen Schaltungsaufwand und erhöht die Fehlerwahrscheinltchkeit.
Femer ist die Fähigkeit (power) jeder für die Apparatur eingeschriebenen
Information hinsichtlich der beabsichtigten Operationen begrenzt, die bestimmt werden können.
Wegen der vorstehend beschriebenen Natur der Operationen der bekannten
Verarbeitungsmaschinen können solche Maschinen Üblicherweise nur an
solche Informationswärter ohne Schwierigkeiten angepaßt werden, die eine
fixierte Zeichengröße (character size) besitzen. Ist eine unterschiedliche
Zeicheng röße zu verarbeiten, so Ist Üblicherweise eine Operationsfolge,
bestehend aus Registrieren, Maskleren, Schieben und Neuregistrieren,
erforderlich, bevor die Verarbeitung des Zeichens beginnen kann. Jede
Operation einer solchen Folge erfordert eine gesonderte Mosch!nenoperotionsphase,
wodurch die Gesamtverarbeitungszelt wesentlich erhöht wird.
Es sind daher diese Probleme eines schlechten Wirkungsgrads und der Zeitverzögerung
bei bekannten Datenverarbeitungsmaschinen, die durch die Erfindung vermieden werden sollen, und zwar durch Reduzieren der Häufigkeit,
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mit der bestimmte Daten zwischen Speicher und Operationsschaltungen bewegt
werden, durch Erhöhen des "real TimeN-lnformationsverarbeitungsvermögen
des Daten verarbeiten und durch Erleichtern der Verarbeitung
von Bitgruppen kleiner Grüße als die Standardgröße oder variabler Große.
Die erfindungsgemäße Losung zeichnet sich durch eine Datenverarbeitungsmaschine aus, deren Slgnaloperationsschaltung (1) hintereinander!legende
Mehrfachsignalmodifizlenchaltungen (tandem plural signal modification
circuits) aufweist, von denen jede dafür ausgelegt ist, einen unterschiedlichen
Modifiziertypus auszufuhren, und zwar entsprechend mehreren auswählbaren
Operationsweisen für ihren modtfiziert/pus, sowie (2) Operationssteuerschaltungen
aufweist, die dofUr ausgelegt sind, Steuersignale, die die Operationsweise für jede Modlftzierschaltung auswählen, an dieselben zu liefern,
so daß zumindest zwei unterschiedliche Signalmodi flzlertypen auf Signale
angewandt werden können, die durch die Signaloperationsschaltung hindurch Übertragen werden, wobei die Modifizierschaltungen in ihren jeweils
ausgewählten Operationsweisen einen kontinuierlichen Signalstromweg durch die Operationsschaltung hindurch erzeugen.
Vorteile und Weiterentwicklungen der angegebenen Lösung sind die folgenden:
Mehrere Datenverarbeitungsoperationen werden vortellhaftefweise auf ein
Informationssignal jedesmal angewandt, wenn das Signal von einem Hauptspeicher der Verarbeitungsmaschine in den Zwischenspeicher überführt wird,
und jedesmal, wenn es dem Hauptspeicher zurückgegeben wird;
eine der Operationsschaltungen Ist eine Kombiniertchaltung zur Bittransponierung,
die dazu verwendet wird, dleBit eines Signals längs der Bltubertragungswege einer Mehrfachbttubertrogungsschaltung während der übertragung
hierdurch zu schieben oder zyklisch zu schieben (der Ausdruck "Kombinier"
dient hier zur Bezeichnung von Schaltungen, die mehrere Eingänge aufweisen und kein Speicher sind, so daß der Schaltungsausgang auf die
Entfernung eines oder mehrerer der Mehrfacheingänge hin geändert wird);
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■Joeje/ eine Bitmaskierung wird bewerkstelligt Über verschieden großen
Bitgruppen im Ausgang der Schiebe- oder z/lisch schiebenden Schaltung
mtt Hilfe auswählbarer Verbindungen zum Blockieren bestimmter Bitübertrag
ungswege;
die vorstehend erwähnt« Schiebe- oder zyklisch verschiebende Schaltung
Ist mtt einer nachgeschalteten Masklereinrichtung in der gemeinsamen
Signaloperationsschaltung kombiniert, um das Verarbeiten verschiedengroOer
Bitgruppen, die kleinere Grüße als die Wortgrüße besitzen, zu erleichtern;
zumindest zwei der Zwischenspeicherregister sind Sammelregister (accumulator
registers), die in Verbindung mit der einzelnen nachgeschalteten Operatlonsschaltung
selektiv betreibbar sind;
die Kombination mehrerer Sammelregister mit einer gemeinsamen übertragungsschaltung
wird fUr Übliche arithmetische Datensammelzwecke verwendet,
ebenso fUr spezialisierte Funktionen, wie Adressenindizieren und Indizes und Adressen weiterzustufen;
"Einsen-Komplement" (orms complement)Arithmetik wird fUr arithmetische
Operationen verwendet, so daß die volle Bitkapazität der verarbeiteten WortgrtSße, einschließlich des Vorzeichen-Bit zum Bestimmen von Adressen
Im Speicher verfügbar Ist; und
mehrere auswählbare Sammel reg Ister werden dazu ν erwendet, eine Programmierung
des Datenverarbelters dahingehend zu ermöglichen, daß dieser
mehreren Ineinandergeschachtelten Tel !ablaufen (subroutines) folgen kann,
und zwar unter Verwendung eines unterschiedlichen Registers für den Interimssammlerinhalt jedes der ineinandergeschachtelten Teilabläufe.
Fig. 1 ein vereinfachtes, funktionelles Block- und Leitungsdiagramm eines Fernsprechvermlttlungssystems, bei dem eine
beispielhafte Ausftlhrungsform der Erfindung verwendet ist,
Flg. 2 ein Block- und Leitungsdiagramm der Hauptsteuerschaltungen des Zentralverarbeiten nach Figur 1,
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δ"
Fig. 3 und 4 Diagramm« von logischen Schaltungsblöcken, die
in den Schaltungen der Erfindung verwendet werden,
Flg. 5A und 58 - bei Zusammen fUg ung entsprechend Fig. 5C ein
Diagramm eines Teils der Schaltung nach Figur 2, und zwar teilweise in schematischer Form und teilweise in Block-
und Leitungsform,
Flg. 6 eine Bestimmungstabelle zur Auswahl logischer Funktionen
in der Schaltung nach Figur SB;
Flg. 7 eine schematische Darstellung des Logikauswahlubersetzers
der Figur 5B,
Fig. 8 eine schematische Darstellung der Etnsatzmaskenschaltung
nach Figur 2,
Fig. 10 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung nach Figur 2 ,
Flg. 11 eine schematische Darstellung1 eines Teils des Verarbeiter-Speichers
und
Flg. 12 ein Diagramm ό·τ um ein Bit zyklisch verschiebenden
Schaltung (one-bit rotate circuit) der Figur 2.
In Figur 1 sind einzelne Fernsprechteilnehmer 10 mit einem örtlichen Femsprechvermittlungsomt
11 verbunden, Über das Verbindungen zwischen solchen
Teilnehmern hergestellt wird und mit dessen Hilfe die Teilnehmer an gebührenpflichtige
Weitervermlttlungsstellen 12 angeschaltet werden. Der Betrieb
des örtlichen Vermittlungsamtes wird vorteilhafterweise durch eine elektronische
Einrichtung automatisch gesteuert, die in Form eine« zentralen Dotenverarbeiters 13 vorliegt. Der Datenverarbeiter 13 durchläuft zyklisch
ein gespeichertes Grundprogramm, das Änderungen in den Eingongssignalbedingunf
en am örtlichen Amt aufzeigt, die entsprechenden geforderten Verbindungen einleitet und bestimmte Wartungsabläufe ftlr die im örtlichen
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Kurz gesprochen Überwacht im System noch Figur 1 eine Hauptsteuerung 16
die Operationen des zentralen Datenverarbei ten 13, der in diesem enthalten
ist. Die Hauptsteuerung 16 ist eine Datenverarbeltungseinheir, die auf Instruktionen anspricht, die in einer vorbestimmten Progrommreihenfolge
geordnet und in einem Speicher 17 gespeichert sind. Um mit dem Übrigen
Teil des Amtes 11 in Übermittlung zu treten, spricht die Hauptsteuerung 16
auf Instruktionen zum Empfangen vob Änderungen in den Eingangssignal
des ortlichen Vermittlungsamtes an, die von Abtastern 1Θ und von Verwendungsdaten
herrühren, wobei diese Daten auch im Speicher 17 gespeichert
lind, um eine entsprechende Operation des Signa!verteilen 19 und der
periphere» Einheiten 20, zum Beispiel der automatischen GebuhrenzähleinrichtungAMA
(automatic message accounting) des zentralen Datenverarbeirers zu bewirken. Bestimmte Teile del Datenverarbeirers 13 können dupliziert
sein und die duplizierten Darenverart* Kungstelle 14 arbeiten parallel
mit dem Dotenverarbeiter 13. Sollte eine Nichtübereinstimmung in deren
Funktionen auftreten, so wird dies durch die direktgekoppelten Vergleichsschaltungen 15 angezeigt. Die vorliegende Erfindung bezieht sich in der
Hauptsache auf bestimmte Gesichtspunkte der Hauptsteuerung 16, die nachstehend
noch im einzelnen erläutert werden.
In Figur 2 Ist die Hauptsteuerung 16 dargestellt. Die Abtaster 18, die
Verteiler 19 und die perlpheren Einheiten 20 sind gleichfalls in Figur 2
dargestellt, um die Einordnung der Schaltung nach Figur 2 In die Schaltung
nach Figur 1 zu erleichtern« Mehrers Zwischenspeicherregister oder Indexregister
21-24 sind mit ihren Eingängen an eine maskierte Sammelleitung 26
Über ein Verzogerungsregister 34 gekoppelt, Ihre Ausgang« sind an eine
nlchtmaskierte Sammelleitung 27 gekoppelt. Jectat der Indexregister 21-24
wird vortei!hafterweise als Sammler Verwender, w«inn et für diesen Zweck durch
eine Instruktlomkodierung ausgewählt Ist. Das Verzogerungsregister 34 dient
als Puffer, um die Herstellung eines RUckkoppiurgswfQS vom Ausgang zum
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Eingang eines Indexregisters zu verhindern, wenn in einem solchen Register
der Inhalt modifiziert und ersetzt wird. Ein Speicherzugrtffsregtster 28 dient
dazu, den Eingang und Ausgang für Verarbeitungswärter bereitzustellen.
Das Register 28 liefert Signale an die nlchtmaskterte Sammelleitung 27 und
empfängt Signale von der maskierten Sammelleitung 26. Das Register 25 ist ein Programmodressenregister, und die Register 21-24 sind femer als XrF-,
Y- beziehungsweise Z-Register bezeichnet. Zusätzliche oder weniger ähnlich angeschaltete Register können verwendet werden; die 5 dargestellten
sind aber zur Erläuterung der Erfindungsprinzipien ausreichend.
Jedes der Register in Figur 2 weist logische NICHT-UND oder kurz NUND-Gatter
der In Figur 3 dargestellten Art auf, die zu Flipflopschaltungen entsprechend
Figur 4 zusammengeschaltet lind. Aus Figur 3 ist ersichtlich, daß jedes Gatter eine Dioden-Widerstands· UND Logik auf der Eingangsseite aufweist.
Diese Logik ist an eine Verstärker- und inverter-Transistorstufe angeschaltet,
um den NUND-Kolnzidentstyp zu erzeugen, wenn mehrere ElngangsanschlUsse
verwendet werden oder um eine einfache Umkehrung zu erzeugen, wenn nur ein Eingang vorgesehen Ist. Das Gatter liefert bei an den ElngangsanschlUssen
koinzident anstehenden Signalen hoher Spannung ein Ausgangssipnal
niedriger Spannung, weif hierdurch der Transistor zum Leiten gebracht wird. Das Gatter wird aberregt durch eine niedrige Spannung an irgendeinem
der UND-EingangsanschlUsse, wodurch der Transistor gesperrt wird und ein
Ausgangssignal hoher Spannung erzeugt wird. Die Übliche schematische
Darstellung eines derartigen Gatters ist in Figur 4 dargestellt, wo drei solcher
Gatter zu einer bistabilen Schaltung der in den Registern der Figur 2 verwendeten
Art zusammengeschaltet sind.
In (edem Register ist eine bistabile Schaltung fUrfeden Eingangsleiter vorgesehen
und sie empfängt einen einschlenigen logischen Eingang (eine Information
die durch den Signaizustand eines einzelnen Leiters repräsentiert ist) und erzeugt einen zwelschienigen logischen Ausgang (eine Information, die durch
die Kombination von Signalzuständen auf einem Leiterpaar dargestellt ist).
So Ist ein Eingangssignal auf dem Leiter 4 (Fig. 4) direkt an ein Gatter 5 ge-
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«r
koppelt, während sein Komplement, dos durch die Inversion Im Gatter 6
erzeugt wird, einem Gatter 7 zugeführt wird. Die Ausgänge der Gatter 5
und 7 sind in der Üblichen Welse Über kreuz rückgekoppelt, um bistabile
Arbeitsweise zu erzeugen. Demgemäß erzeugt jede Änderung von 1 auf 0 oder umgekehrt, die auf dem Leiter 4 erscheint, in den Gattern 5 und 7
die gleichen Wirkungen wie ein doppelschieniger Eingang. Eine binäre 1
wird durch ein Signal auf einem Ausgangsleiter und kein Signal auf dem
onderen dargestellt, während der umgekehrte Fall eine binäre 0 repräsentiert. Die zweischlenlge Anordnung erleichtert in einigen Fällen das Überschreiben
des Inhalts eines Register» ohne Verwendung eines Rücksrellimpulset. Die
gleiche Logik wird auch zum Koppeln des Speicher 17 mit dem Zugriffsregister 28 verwendet. In bestimmten Situationen, die noch zu beschreiben
sind, wird für dieses Register aber nichtsdestoweniger ein Rückstel!signal
verwendet. Die elnschienige Logik wird zum Entnehmen der Ausgänge sämtlicher
Register der Figur 2 verwendet, und zwar unter Verwendung nur eines einzigen Ausgangs für {ede bistabile Schaltung des Registers.
Die meisten In Figur 2 dargestellten Leitungswege sind vieladrige Sammet-'
leltungsttromwege, da die Hauptsteuerung 16 dafür ausgelegt Ist, tnformatlonswärter
auf bitparalleler Basis zu verarbeiten. Sammelleitungsstromkreise,
die in Figur 2 von besonderem Interesse sind, sind durch dickausgezogene
Linien dargestellt, während andere Mehrfach !eiterst rom wege oder Kabel
durch weniger dicke Linien dargestellt sind. In {edem Falle Ist eine elektrische
Btt-fUr-Bit-Verbindung mit einer Sammelleitung durch eine Unit angegeben,
die an der Sammelleitung beginnt oder dort aufhört. Ist nur ein Teil
der Adern eines Kabels von den übrigen abgezweigt, so Ist dies durch eine
gekrümmt gezeichnete Abzweigung von der entsprechenden Leitung dargestellt.
Da die Hauptsteuerung 16 synchron zu einer vorbestimmten Taktgabe-Baiis
arbeitet, sind verschiedene Koinzidenzgatter In der Schaltung dm Figur 2
an entsprechenden Punkten zum Ausüben einer Taktsteuerung vorgesehen.
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die entsprechend den noch zu beschreibenden Betriebsweisen erfolgt. Diese
Gatter sind NUND-Gatter der bereits im Zusammenhang mit den Figuren 3 und 4 beschriebenen Art. Der Zeittakt-Steuereingangsleiter zu federn
derartigen Gatter sind durch ein kurzes, aus dem Gatter vorstehendes LeI-tungsttück
dargestellt. Diese« Leitungsstuck steht für eine Verbindung mit einer Gattersteuerschaltung 30, dasdie Betätigung der verschiedenen Gatter
zu den richtigen Zeitpunkten bewirkt, und zwar in Übereinstimmung mit
der kooperativen Steuerung der Taktgabe in der Folgesteuerung 33 und im Programm des Datenverarbeiters.
Die Folgesteuerelngangsleiter der Schaltung 30 zu den einschienigen Gattern,
zum Beispiel zum Gatter 29, sind mit drei oder vier unter mnemotaktIschen
Gesichtpunkten ausgewählten Buchstaben versehen, um die Zuordnung mit den Taktgabediagrammen der Figur 6 zu erleichtern. So wird beispielsweise
ein Garter mit einem XRUB-Folgesteuereingangsleiter dazu erregt. Signale
vom X-Register 21 zur unmaskierten Sammelleitung (bus) 27 zu liefern.
Folgesteuergatter werden wie in Figur 2 dargestellt ist, verwendet, aber spezielle Wirkungen dieser werden nicht beschrieben, es sei denn Im Zusammenhang
mit der Beschreibung dmr Figur 6.
Programminstruktionen und Daten werden aus dem Speicher (memory) 17 zerstörungsfrei
wie gefordert aufgelesen und dem Speicherzugriffsregister (memory access register) 28 zugeführt. Ein typisches illustriertes Auslesen
führt zu einem 40 Bit besitzenden Speicherwort, da$ sämtliche Daten für
ein Datenauslesen enthält und das für ein Instruktionsauslesen 20 Bit eines
Instruktionskode in der linken Hälfte des Register· 28 und 20 Bit einer
Adresseninformation in dw rechten Hälfte des Registers 28 enthalten würde.
Weitem Ht zusätzlich zu den vorstehend erwähnten 40 Bit können für Hilftfunktionen
zusätzlich vorgesehen sein, zum Beispiel zur Fehlererkennung und -korrektur, d^mn Diskussion Ist ober für ein Verständnis der Erfindung
nicht notwendig. Die linksseitig gelegenen 20 Bit des Instruktionsworts
werrftn vom ^eicherzugrfffsreglster 28 einem Instruktionsragister 3! zugeführt,
Etn_Dekoiilerer 32 empfängt die Instruktionssignale vom Register 31
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in binärkodierter Form. In bestimmten Situationen, die noch zu beschreiben
sind, empfangt der Dekodierer 32 auch die rechtsseitigen 20 Bit direkt
vom Register 28. Der Dekodierer 32 arbeit in Synchronismus mit einer Folgesteuerschaltung
( sequence control circuit) 33, die eine nlchtdargestellte
Quelle enthält, um die Operationskode der Instruktion In eine Mehrzahl
diskreter Vorspannungssignale umzuwandeln, die die entsprechende Maschinensprache
zum Steuern der ν erschiedenen Schaltungen der Hauptsteuerung 16 in der noch zu beschreibenden Weise darstellen. Diese Vorspannungssteuersignaie
werden Über die Adern eines Dekodiererausgangskabels 36 als Folge
der kooperativen Funktion der Gattersteuerung 30 und des Dekodierers
in bekannter Weise Übertragen.
20 Bit besitzende Datenverarbelter-Wurter werden von Jeder Hälfte des
Speicherzugriffsregister 28 gesondert abgenommen und zwar zur Zufuhr zur unmosklerten Sammelleitung 27 (unmasked bus). Das heißt, Daten werden
von feder Hälfte des Registers 28 abgenommen, und Adretten von nur der
rechten Hälfte. In ähnlicherweise können 20 Bit besitzende Datenverarbelter-Wörter
Jeder Hälfte des Registers 28 von der maskierten Sammelleitung Über eine Einsarzmatkenschaltung 37 (insertion mask circuit) eingegeben
werden, um ein 40 Bit besitzende« Speicherwort zu vervollständigen, das in den Speicher 17 einzuschreiben ist.
Entsprechend der Erfindung ist eine Signaloperationsschaltung, oder eine
Sammelleitung, 38 dazu vorgesehen, Signale von der unsmaskierten Sammelleitung 27 an die maskierte Sammelleitung 26 zu koppeln. Die
Schaltung 38 weist eine Anzahl Sfgnaioperatlonssehaltungen zum Durchführen unterschiedlicher Funktionen auf einer Signaidurchfiußbasis oder
Kombinlerbasis auf, die noch zu beschreiben ist. Diese Schaltungen sinn*
hintereinandergeschaltet, liegen also in Tandemanordnung vor, und ihre
einzelnen Betriebsweisen oder Betriebecharckteristlken werden unter der
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ORlOlNAl
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Steuerung von Signalen bestimmt, die vom Dekodiererausgangskabel 36
herrühren.
Die erste In der Schaltung 38 eingeführte Funktion itt entweder ein Schieben
oder ein zyklisches Verschieben, wobei die einzelnen Bit eines Bttparallelen
Informationswortes, das entwedder eine Adresse oder Daten enthält, in ihren
Birstellungen geändert wenden, um die Wirkung entweder einer rechtselnstellung
oder einer Unkseinstellung zu erzeugen. Eine Information wird quer
zu den Bitübertragungswegen verschoben, wenn die Bitstellen, die vom letzten
Informotionsblt entleert werden, auf 0 gestellt werden und die am Anfang
stehenden Informationsbit, deren Anzahl gleich der Anzahl Bitstellen ist,
um die verschoben wird, verloren gehen, wenn sie aus der äußersten Bitstellung
herausgeschoben werden. Wenn jedoch eine Information zyklisch verschoben wird, also "gedreht" wird, so werden die am Anfang stehenden
Bit, die sonst verlorengehen würden, In die am anderen Ende fretwerdenden
Bitstellen rücküberführt. Die Steuerung jeder Venchtebungsoperation oder
jeder Drehoperation sowie die Schiebe- oder Drehrichtung und die Stellenzahl,
um die verschoben oder gedreht werden soll, erfolgt vom Dekodierer
33 über das Kabel 36. Die Steuerung der Stellenzahl, um die geschoben
oder gedreht werden soll, wird alternativ von einem Indexregister Über dt«
Argumentsammei leitung 42 und den Stromkreis 56. Die Schiebe- oder Drehschaltung
39 ist nicht ein Schieberegister oder eine eine Zahlung durchführende Schaltungsart, die durch Taktimpulse durch Ihre Funktion durchgestuft
werden muß. Sie Ist vielmehr eine gesteuerte Kombinieranordnung aus überkreuz
koppelnden Gattern, die im Effekt jedes einzelne Bit einer Eingangsinfonnation
auf einen BitUberfrogungsweg verschiebt, Ot von dem verschieden
ist, auf dem das Bit empfangen worden ist. Die Einzelheiten der Schiebeoder Drehschaltung 39, die zum Verständnis der vorliegenden Erfindung erforderlich
sind, sollen anhand der Figur 3A beschrieben werden.
BAD OBIGlNAi
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irr
Die nächste Tandemfunktion, die in der Operationsschaltung 38 durchzufuhren
ist, ist das Maskieren; für diesen Zwec(c Ist verdrahtete Maske 40
(wired mask) vorgesehen. Die verdrahtete Maske stellt eine gesonderte Funktion dar, sie kann aber mit der Schiebe- oder Drehschaltung integriert
sein, wie dies noch beschrieben wird. Kurz, es sind eine Reihe verdrahteter Masken zum Ermöglichen des Durchgangs von Informationsbitgruppeft verschiedener
Grüßen verfugbar. Beim dargestellten Ausfuhrungsbeispiel sind vorzugsweise
rechts eingestellte Masken vorgesehen. Die jeweilige zu verwendente
Maske wird durch vom Dekodierer 32 herrührende Signale erregt, die die
dekodierten Instruktionswort-Bit darstellen. Eine logische Schaltung 41 Hegt
als dritte Tandemschaltung in der Operationsschaltung 38. Die logischen Funktionen, die vorzugsweise in der Schaltung 41 durchgeführt werden, sind
Subtrahieren, UND, ODER und EXKLUSIV ODER. Nur eine dieser Funktionen wird zum gegebenen Zeitpunkt durchgeführt und die speziell zu verwendente
wird durch vom Dekodierer 32 herrührende Steuersignale ausgewählt.
Aus Figur 2 ist ersichtlich, daß Informationuignale, die zwischen einem
Indexregister und dem Speicherzugriffsregister 28 zirkulieren, oder zu den Registern 21-25 laufen oder von diesen herrühren, die Signaloperationsschal-,
tung 38 passieren müssen. Während einer derartigen Übertragung werden
programmgesteuerte Schiebe- oder Drehoperationen, Maskieroperationen und logische Operationen ausgeführt. Schaltungen 39, 40 und 41 können
einzeln oder in unterschiedlichen Kombinationen miteinander verwendet werden. Jede dieser Schaltungen Ist, wie noch' zu beschreiben ist, so organisiert,
daß wenn ihre betreffende Funktion nicht auf einen bestimmten Signalfluß anzuwenden ist, das Signal nichtsdestoweniger diese/ Schaltung
passiert, und zwar ohne eine Modifizierung zu erleiden. Es (st nicht notwendig,
die nichtbenötigte Schaltung aus der Schaltung 38 zu entfernen. So
addiert ein 20 Bit besitzendes Verarbeiter-Wort des Registers 28 dl· unsnofkierte
Sammelleitung 27, das volle Autmaß der Operationsschaltung 38, die
maskierte Sammelleitung 26 und das Verzugerungsregister 34 und läuft zu
einem der Register 21-25. Von einem solchen Register kann das Informationswort anschließend zum Register 28 zurückgegeben werden, und zwar Ober
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/3
die unetofklerte Sammelleitung 27, die Operationsschaltung 38, die
maskierte Sammelleitung 26 und die Einsetzmaske 37, Alternativ kann
auch ein Wort von einem der Internen Register 21 -25 Über die Operationsschaltung 38 und das Verzog β rungsreg ister 37 zurllck zu einem anderen
der internen Register gegeben werden.
Logische Operationen, der für die logische Schaltung 41 angegebenen Art
müssen naturgemäß mit zwei verschiedenen Argumentsignalen durchgeführt a
werden. Eines derselben wird vom Eingang der verdrahteten Maske 40 geliefert
oder alternativ hierzu, von einem gesonderten, direkt vom Speicherzugriffsregister
28 herrührenden Stromkreis 64. Der Stromkreis 64 kann dann
verwendet werden, wenn es gewünscht Ist, die logische Schaltung 41 zum
gleichen Zeitpunkt zu verwenden, zu dem ein Verarbeiter-Wort aus einem
Indexregister Über die Sammelleitung 27 zu dem Verteiler 19 ausgekoppelt
wird. Entsprechend der Erfindung wird das andere Argumentsignal von einem der internen Register 21-24 erzeugt. Die Ausgange dieser Register sind
mit einer AsgumentsammeIleitung 42 zusatzlich zu Ihren vorstehend erwähnten
Verbindungen mit der unmaskferten Sammelleitung 27 gekoppelt. Von der Argumentsammei leitung 42 werden solche Signale über eine um ein Bit g
drehende Schaltung 43 und eine Gatterschaltung 46 an die logische Schaltung
41 gekoppelt. Alternativ ist das Signal Im Ausgang der um ein Bit
drehenden Schaltung 43 weiter über eine Komplementscbaltung 47 an die
Gatterschaltung 46 gekoppelt. Die Schaltung 46, deren Details in Fig. 5B
dargestellt sind, wählt den Ausgang von entweder der um 1 Bit drehenden
Sehaitung 43 oder von der Komplementschaltung 47 aus, und zwar In Übereinstimmung
mit Steuersignalen des Dekodierers 32. Die Drehschaltung 43
und die Komplementschaltung 47 werden In Kooperation mit der logischen
Schaltung 41 dazu verwendet, Addition und Subtraktion mit Hilfe einer
"Elnsen-Kompfemenf-Arlthmetlk durchzuführen. Die Schaltung 43 ermöglicht
auch «In begrenztes Weiterstufen des Inhalts eines der Register 2lr25.
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Die Schaltung 43 und die besondere Organisation de* Speichers 17 In dem
dargestellten AusfUhrungsbelsplel sind voneinander abhängig. Es Ist vorteil"
hoff, 40 Bit besitzende Speicherwörter für Speicheroperationen und 20 Bit
besitzende Verarbelter-Wörter für Operationen des Datenverarbelters zu
verwenden. Damit der Dekodierer zu bezeichnen In der Lage Ist, welche
20 Bit-Hälfte eines Speicherworts Im Datenverarbeiter zu verwenden Ist,
Ist es zweckmäßig, alle 20 Bit besitzende Halbwörter im Speicher zu numeric-
j} ren und dem Dekodierer zu erkennen zu geben, daß beispielsweise eine un-
geradezahllge Adresse die linken 20 Bit einer angegebenen Stelle ist. Eine
gradfcahllg numerierte Adresse definiert entweder die rechten 20 Bit oder
das gesamte, 40 Bit besitzende Wort, und der Dekodierer entscheidet anhand
des Operationskode der Arbeltsinstruktion, welche Bedeutung gemeint ist.
Die geradzahlig numerierten Adressen voller Speicherwörter sind für Indizierzwecke durch die um 1 Bit drehende Schaltung 43 angepaßt. Soll
daher ein Indizleren stattfinden, so wird der Inhalt des entsprechenden
Indexregisters Über die Schaltung 43 mit einer um 1 Bit noch links erfolgenden
Drehung hindurchgeschickt und In der logischen Schaltung 41 In der
übltehen Welse verwendet. Die Drehung um \ Bit ist für 4·η binärkodierten
wird er um 1 vergrößert, und zwar In einer noch zu beschreibenden Welse.
Demgemäß ist das Auslesen aus dem Indexregister für {ede Indizieroperation
verdoppelt, ohne daß hierbei der inhalt des Registers geändert wird, und
während eines Welterstufens wird dieser Inhalt ums I vergrößert. Bei Instruktionen,
bei denen der Index selbst die zu verwendente Adresse ist, wie beispielsweise
bei Ubergongslnstruktlonen (transfer instructions) kann dw Programmlerer
Im mnemonlschen Operationskode anzeigen, daß eine Drehung
um 1 Bit zu verhindern ist, wie dies noch beschrieben werden wird.
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/$■
131 und 132 in einer Anordnung auf, um eine Verschiebung um 1 Bit noch
links in einer vVeise zu erzeugen, die der Wirkungsweise der noch zu beschreibenden
Schalfungen der Figur 5A für eine ähnliche Funktion entspricht.
Jedoch koppelt in Figur 12 ein Leiter 133 den ABl9*Elngcmg zum Gatter
132 in der 0 Bestellung um zum Durchfuhren einer Drehung eine Wiedereinführung
zu erzeugen. Ein Gatter 136 empfängt vom Dekodierer 32 eine niedrige Spannung, die das Gatter entregt, wenn eine Drehung gewünscht
ist. Der Ausgang des Garten 136 erregt ein Gatter 137, so daß dieses einen
Ausgang niedriger Spannung erzeugt, der die Gatter 131 entregt. Der Ausgang des Gatters 136 erregt gleichfalls die um 1 Bit drehenden Gatter 132.
Ein Komplement-von-zwei-Signal vom Dekodierer 32 ist von niedriger
Spannung, die zur Aberregung eines Gatten 138 zum gleichen Zeitpunkt
zugeführt wird, wenn das Gatter 136 fUr eine Drehung aberregt wird. Ein
Gatter 139 invertiert den Ausgong des Gatten 138 um ein Signal niedriger
Spannung zu erzeugen, dm ail· Gatter 131 und 132 aberregt. Ein Gatter
140 Ist zum gleichen Zeitpunkt durch die Ausgange der Gatter 136 und
voll errege, um den ein-Slt-Stellung-Ausgangsieiter auf niedrige Spannung
festzubinden, solange die anderen Ausgangsielter auf hoher Spannung liegen, weil die Gatter 131 und 132 aberregt sind. Dies· Ausgangsspannungsbedingungen
bilden das Komplement von 2 für ein 20 Bit besitzendes Wort.
Wird das Dekodiererkomplementsignal bei Abwesenheit eines Drehsignals
geliefert, so wird das verdrahtete Eihheitskomplement (wired complement of unity) bestimmt. Das Gatter 140 wird durch den Ausgang des Garten
aberregt und ein Gatter 141 wird durch die hohen Ausgange der Gatter und 138 erregt. Die Gatter 131 und 132 werden aberregt wie vorhin und der
Ausgang des Gatten 141 bindet den Ausgangsleiter At 0 Bit Stellung auf
niedrige Spannung fest, um das Einheitskomplement darzustellen.
Wird weder eine Drehung noch ein Komplement gefordert, so erregen auf
hoher Spannung liegende Dekodienignale die Gatter 136 und 138, um die
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Gatter 132, 131, 139, 140 und 141 abzuerregen. Die Gatter 131 werden
durch den Ausgang der Gatter 137 erregt, ic daß sie auf die auf den Leitern
ABO bis AB 19 anstehende Eingangsinformation ansprechend sind. Der Aufgang der zim Gatter 46 und zur Komplementschaltung 47 geliefert wird, Ist das
Komplement einer solchen Eingangsinformation als Folge der in Gettern stattfindenden Inversion. Daher wird ein komplementiertes Signal direkt vom
Ausgang der Schaltung 43 abgenommen, wahrend ein nicht komplementiertes
Signal vom Ausgang der Komplementschaltung 47 eis doppe! ti η verHeft es
Signal abgenommen wird.
W Die Verwendung der vorstehend erwähnten verdrahteten Komplementanordnungen
in der Drehschaltung 43 und der Komplementierschaltung 47 zeigt
an, daß der Datenverarbeiter der Erfindung in der logischen Schaltung 41
eine Einsen-Komplement-Arithmetik durchfuhrt. Diese Betriebsweise, zusammen
mit den Merkmalen des binären Zahlensystems, werden mit Vorteil bei der vorliegenden Erfindung verwendet. So Ist es bei den meisten Verarbeitern
notwendig, eine Bitstellung im Verarbeiterwort vorzusehen, die für das Vorzeichen der Daten Im Verarbeiter bezeichnend ist. Verarbeiterse
holt ungen, die mit dieser Bitstellung verdrahtet sind, werden zu ent-
< sprechenden, vorzeichenabhängigen arithmetischen Steuerungen verwendet. Folglich wird diese Bitstelle normalerweise im Verarbeiter nicht verwendet,
t wenn Adressen zu betrachten sind, die Kapazität des Speichers, die durch
die verfügbaren Bit bestimmt werden kann, ist daher bei solchen bekannten
Verarbeitern halbiert.
In binärer Darstellung ist die maximale Zahl N, die durch η Bit ausgedruckt
werden kann, genau das doppelte der Zahl, die durch n-1 Bit ausgedruckt
werden kann. Ferner unterscheiden sich entsprechende Zahlen In der ersten
und der letzten Hälfte der ersten N positiven Zahlen hinsichtlich der Gegenwart oder des Fehlens einer 1 in der höchstbewerteten Birstelle und hinsichtlich
des Umstands, daß sie Komplemente zueinander sind. So sind beispielsweise
die Zahlen 1 und ό in binärer Darstellung 001 und 110, dis
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Λ*
Komplemente zueinander sind. Bei der vorliegenden Erfindung werden nur
n-1 Bit für nicht mit Vorzeichen bewertete DatenausdrUcke verwendet, weil
die n-te Bititeile Im Effekt als ein Vorzeichenbit fUr die Daten verwendet
wird. Die vollen η Bit dienen dazu, Instruktionen und Datenadressen auszudrucken.
Alle binärkodierte Signale werden durch die gleichen Schaltungen angewandt,
unabhängig ob sie Adressen oder Daten sind. Die Verwendung solcher Signale bestimmt den Weg, auf den Bit interpretiert werden, ohne vorzuschreiben,
daß eine Btrstelie eine bestimmte Funktion hat. So würden die binären
Signale die 110 darstellen als die Adresse ό in den Speicherzusatzschaltungen
interpretiert werden, und als minus 1 in einem Indexregister. Ein praktisches
Operationsbeispiel würde das Weiterstufen der Adresse ό (110) durch Addieren
von - 1 (110) das Im Indexregister gespeichert ist, sein. Zur Bewerkstelligung
dieses wird die -1- komplementiert (001) und dann von 6 in der logischen
Schaltung abgezogen. Das Ergebnis von 110 - 001 ist im Binärsystem gleich
101 oder 5 Im Dezimalsystem, und dies ist die Indizierte Adresse. Ein Beispiel
anhand von Datenwerten würde sein, -1 (110) and -1 zu adieeren. Dies fi
bedingt ein« Aditlon der gleichen binären Ausdrücke wie dies vorstehend beschrieben
worden Ist, In dergleichen Welse, um dl· gleiche binäre Antwort,
nötnHch 101 zu erhalten. Bei Datenwerten jedoch Ist dies« Antwort
gleich - 2.
Die gemeinsame Übertragungsschaltung 38 bildet die Slgnalmodlflzlerschaltungen
für sämtlich· Sammelregister 21-25 fUr sowohl Adressen als Dotenmonipulationen.
DI· Verwendung der Einsen-Komplement-Arlthmetlk ermöglicht
«s, die voll· Blrkopazltät der Schaltung 38 für brauchbar· Ausdruck·
von sowohl Daten all auch Adresseninformationen zu verwenden, und zwar ahn« ausschließlich· Vorbestimmung für |«d·.
l*\ der Betrachtung d«r Tandem-Operationen der Schaltung 38 ist ei zweckmäßig
f di· normalen Spannungspegetzuitänd« auf den zugeoroWen Schal-
. Auf eilen drei der Sammelleitungen 26,27
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und 42 bedeutet ein Zustand hoher Spannung eine binäre 0 und ein Zu
stand niedriger Spannung, zum Beispiel Erde, eine binäre ·,
Die Argumentsammelleitung 42 liefert, zusätzlich der Lieferung von Argumentsignalen
für die logische Schaltung 41, auch solche Signale wie diese für die Schiebe- oder Drehschaltung 39 gefordert werden, um die Grüße
der durchzuführenden Schiebung oder Drehung zu bezeichnen. Der Dekodierer
32 steuert gleichfalls die Auswahl der Quelle solcher Großensignale entweder
vom Dekodierer 32, wie dies vorstehend beschrieben worden ist, oder von
einem indexregister. Da die Operationuchaltung 38 auf einer Signaidurchfluß-Basis
arbeitet, ist es offensichtlich, daß die einzelne Argumentsammelleitung 42 nicht gleichzeitig ein Schiebe- oder ein Drehargument der Schaltung
39 liefern kann, und ein logisches Operationsargument zur um 1 Bit
drehenden Schaltung 43. Demgemäß erhalten bei jeglicher Signaldurchflußoperation,
bei der sowohl die logische Schaltung 41 als auch die Schiebeoder Drehschaltung 39 zu verwenden ist, die logische Schaltung 41 ihr
Argument von der Argumentsammelleitung 42 und die Schaltung 39 ihre
Information vom Dekodierer 32. In den Fällen, in denen et notwendig oder
wünschenswert ist, zusätzliche Signaimodifizierungen auf einen einzelnen
Signaldurchgang durch eine Einzeloperationenschaltung 38 anzuwenden, können die Ausgänge der Register 21 -24 zu zusätzlichen Argumentsammelleitungen
(nicht dargestellt) geleitet werden, wie dies durch die Diagonalen 48 dargestellt ist, die an die Ausgänge dieser Indexregister angeschaltet
sind. Solche zusätzliche Verbindungen und deren zugeordnete Operationen der Schaltung 38 erfordern notwendigerweise jedoch, daß das Instruktionswort sowie oat Register 31 und der Dekodierer 32, die den Operationskodeteil
eines solchen Worts verarbeiten, odäquate Kapazität für die Steuerbit
besitzen mUssen, um die zusätzlichen Operationen zu bestimmen.
§Ö 9 8 5 V/ TU 2 5" BAD
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EINSATZMASKIERUNG (Insertion masking)
Die Einsatzmaske 37 wird mit der Schiebe- oder Drehschaltung 39 verwendet,
wenn es erwünscht ist, eine kleinere informationsbJtgruppe als die Wortgröße
in ein Speicherwort zu packen. Die Einsatzmaske 37 wird zum Einsetzen
einer austewähiten Bitgruppe in eine vorbestimmte Steile innerhalb eines 20
Bitteils des Worts im Speicherzugriffsregister 28 verwendet, ohne das volle
20 Bit-Ausmaß dieses Wortteils zu Überschreiben.
Oie von der Maskenschaltung 37 zugeführte Einsatzmaske wird vorteilhafterweise
vom Dekodierer ausgewählt und ist entweder eine verdrahtete Maske
oder eine logische, das heißt intern gespeicherte Maske. Die verdrahtete Maske wird von einer Übersetzerschaltung 49 erhalten, die kodierte maskendefinierende
Argumente vom Dekodierer 32 empfängt. Diese sind dieselben Argumenttypen, das heiiit Masken schieben und -große, die von der Schiebe
oder Drehschaltung 39 der verdrahteten Maskenschaltung 40 verwendet
werden. Die Maskengröße und der Betrag der Verschiebung werden dazu
verwendet, eine Gruppe gattererregender Signale zu erhalten, wie im Zusammenhang
mit Figur 9 beschrieben werden wird, damit die Einsatzmaske 37 dazu gebracht wird, nur die ausgewählte Bitgruppe von der maskierten Sammel- Λ
leitung 26 zum Speicherzugriffsregister 28 passieren zu lassen. So werden
Erregungssignale für die verdrahtete Maske vom übersetzer 49 einem Auswahlgatter
50 zugeführt, das gleichfalls logische Maskeneingangulgnale von der
um 1 Bit drehenden Schaltung 43 und von der Komplementschaltung 47 empfängt. Das Gatter 50 ist im wesentlichen von gleichen Typus wie das
Gatter 46. Die logischen Maskensignale repräsentieren eine vorher erzeugte
Maskenkonfiguration, die in einem der Indexregister placiert worden war und anschließend dem Maskenauswäh!gatter 50 verfügbar gemacht
worden ist. Das Auswählgatter 50 spricht auf Dekodlererausgangssignale
zürn Auswählen entweder einer verdrahteten Maske oder einer logischen
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Maske an und, wenn eine logische Maske gewählt worden ist, zum weiteren
Auswählen entweder der Maske, die direkt vom Indexregister empfangen worden ist, oder des Komplements derselben. Die ausgewählt· Maske wird
dann der Maskenschaltung 37 zum Steuern des Signalflusses von der maskiertebn
Sammelleitung 26 zum Speicherzugriffsregister 28 zugeführt.
FRüGRAMMÜBERGANG
(Programm Transfer)
(Programm Transfer)
Ein ProgrammUbergang von feder Instruktion auf die nächstfolgend· Instruktion
in der Hauptsteuerung 16 dmr Figur 2 soll nun beschrieben werden. Die
Programminstruktionen sind in aufeinanderfolgend adreuterbaren Stellen im
Speicher 17 in der für gespeicherte Progrommdoten verarbeitende Maschinen
Üblichen »Veise gespeichert. Die erste dieser Adressen wird in einem Programmed
ressen reg ister 25 der Hauptsteuerung 16 in der fUr programmierte Maschinen
Üblichen Weise placiert. Wird die Maschinenoperation eingeleitet, so werden
die Inhalte des Programm reg isters 25 Über einen Stromkreis 44 als eine Adresse
an den Speicher 17 gegeben. Später veranlaßt die Folgesteuerschaltung 33 t
daß das Register 25 an die unmaskierte Sammelleitung 27 ausgelesen wird,
und dieses Signal passiert die Operationsschaltung 38, in der es In der logischen
41 mit Hilfe eines einverdrahteten Komplements zweier Argumente, die von der um I Bit drehenden Schaltung 43 herrühren, weitergestuft wird. Die weitergestufte
Programmed reite im Ausgang der Gperarionsschaltung 38 wird von der
maskierten Sammelleitung 26 an das Verzögerungsregister 34 zur Zwischenspeicherung
gegeben. Nachfolgend werden die Inhalte des Verzögerungsregisrers
34 zurUck zum Frogrammadressenregister 25 gegeben. Das Register 25 hält die
Adresse bis die Folgesteuerung 3? die nächste Instruktion anfordert« Zu diesem
Zeitpunkt wird das rrogrammadressenreg ister an die Zugriffsschaltung des
Speichers 17 Über den Stromkreis 44 ausgelesen.
Eine Entscheidungslogik-Schaltung 45 ist zum Durchfuhren von allgemein bekannten
Tests vorgesehen, und zwarzum Bestimmen, ob ein Übergang auf
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einen vorbestimmten Teil des gespeicherten Programms zu machen ist oder
nicht. Typische Tests fur dies würden beispielsweise sein, zu Bestimmen, ob
eine Größe 0 ist oder nicht, oder weiches ihre Beziehung zu 0 ist. Details der Entscheidungslogik 45 sind nicht dargestellt, da sie fUr das Verständnis
der Erfindung nicht notwendig sind.
Kurz gesprochen kann die logische Schaltung 43 ein dekodierergesteuertes
"Schnappschubgatter" (snapshot gating) zum Anzeigen des Zustand* des
Inhalts des Verzögerungsregisters 34 aufweisen, wenn Daten verarbeitet
werden. Ein derartiges Gatter aktiviert die Logik zum Triggern eine
eines Fiipfiops 55 um das Vorzeichen der Daten im Register 34 anzuzeigen.
Die Zustände der Flipflop 54 und 55 werden an die Gattersteuerung 30 gegeben
und in Kooperation mit den Musgängen des Dekodierers 32 verwendet.
Wird ein Übergang angezeigt, sow wird die Adresse im Speicherfeld der Instruktion vom Speicherzugriffsregister 28 entnommen, wie gefordert indiziert,
und Über die maskierte Sammelleitung 26 sowohl an die Speicherzugriffsschaltungen
als auch an das Verzögerungsregister 34 gekoppelt. Im Register
34 wird das vorher geprüfte Datenwort überschrieben; und nachfolgend wird
die Adresse vom Register 34 in das Frogrammadressenregister 25 eingegeben.
Das Verzögerungsregister 34 ist eine bequeme Stelle, um die Ausgänge der
Abtaster 18 in die Hauptsteuerung Io einzubringen. Zusätzlich hierzu hat
das Register 34 eine weitere nützliche Funktion. Soll eine Übergangsinstruktion ausgeführt werden, so werden die Inhalte des Programmadressenregisters
25 In einer zu beschreibenden Weise weitergestuft, und zwar am
Ende der Operation, die im Anfordernn der Übergangsinstruktion resultierte.
Die weitergestufte Adresse wird im Register 34 zwischengespeichert, bevor
sie in das Programmadressen reg ister 25 in dem Fall eingegeben wird, daß
kein übergang gefordeet wird. Wird jedoch ein übergang gefordert, so werden
die Inhalt« de* Registers 34, anstelle in eine der Indexregister 21-24 dirigiert
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tu werden, dahingehend dirigiert, daß sie als Ruckkehradresse aufrechterhalten
werden, falls dies erforderlich ist. Danach wird während des Übergangsinstruktionszyklus
der Inhalt des Ubergangsinstruktionsadressenfelds in das
Programmadressenreg ister gegeben und zu den Speicherzugriffsschaltungen
geliefert. Während der Erwartung der Speicherantwort werden die neuen Inhalte des Registers 25 wie Üblich weitergestuft. Die Verwendung der
Indexregister derart, daß RUckkehrodressen gespeichert werden, kann vorteilhafterweise
für Übergangsinstruktionen ineinandergeschachtelter Teilablaufe
bis zur Grenze der verfugbaren Register wiederholt werden.
Am Schluß eines TeUablaufs wird die RUckkehradresse direkt von ihrem
Indexregister abgerufen und direkt sowohl den Speicherzugriffschaltungen als auch dem Programmadressenregister 25 Über das Verzögerungsregister
eingegeben. Danach läuft die Operation weiter wie Üblich.
Das Verzögerungsregister 24 wird auch vorteil hafterweise anderweitig verwendet,
um die vVartung des Verarbeiters zu erleichtern. Et ist beispielsweise
allgemein bekannt, mehrere Verarbeiter parallel zu betreiben und deren Inhalte in vorbestimmten Scholtungsstellen und Zeitzyklen In der In
Figur 1 dargestellten Welse zu vergleichen. Wird eine Nichtübereinstimmung
festgestellt, so wird ein '.V'ortungsprogramm mit dem Ziet eingeleitet, den
Fehler oder das ausgefallene Systemteil zu überprüfen und, wenn ein nicht
reproduzierbarer Fehler gefunden, die Datenverarbeitung auf die Stelle zurück zuite Ii en, in der die Nichtübereinstimmung festgestellt wurde. Das
Wiederaufsuchen eines Prüfpunkts im Programm ist bei bekannten Maschinen
üblicherweise erforderlich, weii kein Weg vorgesehen Ist, auf dem bestimmt
werden kann, weicher Verarbeiter fehlerhafte information enthält. Es wurde jedoch gefunden, daß bei der Schaltung nach der Erfindung, wenn schnelle,
gletchstromgekoppelte Vergleichskreis· verwendet werden, die Vergleichs-
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ergebnisse verfugbar sind, bevor der inhalt des Verzögerungsregisters 34
in einem indexregister gespeichert wird und dadurch eine richtige Information
überschrieben wird. Wenn daher eine Nichtübereinstimmung festgestellt
und beispielsweise gefunden wird, daß diese von einem Fehler herrührt,
so wiederholt der Verarbeiter der Figur 2 die Instruktion dann und fährt mit seiner Arbeitsweise fort. Da jede Instruktion vordem Überschreiben durch
Vergleich geprüft werden kann, sind weniger PrUfpunkre erfordeniich .
hierin beschriebenen, ist selbstverständlich zum Ausführen zahlreicher,
hier nicht beschriebener Hilfsfunktionen ausgelegt. Diese Funktionen und I
Die Figuren 5A und 5B zeigen - nach Zusammenfügen entsprechend der Vorr
schrift nach Figur 5C - ein schematisches Diagramm der relevanten Teile der
Operationsschaltung 38. Die Figuren 5A und 58 illustrieren die Art und Weise
auf die die verschiedenen, vorstehend erwähnten Slgnalmodlflkortionen bewerkstelligt
werden, um die gewünschten Funktionen auf Signaldurchflußbasis zu erzeugen. Die Leiter 51, 52 und 53 der Figur 5A stellen drei von
den 20 Bitübertragungsstromwegen dar, die die unmaskierte Sammelleitung 27
an die Schiebe-oder Drehschaltung 39 ankoppeln. Teile der Schiebe oder
Drehschaltung sind in Figur 5A dargestellt, um den verwendeten Operationstypus zu demonstrieren.
Es sei angenommen, daß ein Register (Indexregister) und nicht der Dekodierer
32 Information über die Größe der erforderlichen Schiebung oder Drehung liefert. Ein Kabel 5o koppelt fünf Stromkreise von der Argumentsommelleitung
42 an eine Gruppe Auswählgatter 58, um die binärkodierte Signale zur
Verfügung zu stellen, die das Ausmaß der erforderlichen Querverschiebung
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oder Drehung bestimmen. Dte Auiwah!gatter 58 weisen einfach ein· Gruppe
Koinzidenzgatter in jeder der Stromkreise des Kabels 56 auf und find von
den Dekodiererausgangssignalen gesteuert, um eine effektive Schiebeoperation
nach rechts oder links anzuweisen. Die Ausgänge der Au«wählgatter 58 erscheinen
auf fUnf zweischienigen logischen Stromkreisen, um in blntSrkodierter
Form die Größe der erforderlichen Verschiebung oder Drehung darzustellen,
ebenso das Komplement dieser binärkodierten Information. Jede Ausgangsgruppe
repräsentiert eine unterschiedliche Höhe der Binärstellenbewertung
und wird einer unterschiedlichen Gattergruppe zugeführt. Di· Auswahlgatter
58 weisen ebenfalls Ausgangsverbindungen auf, die entweder dai
ψ Schieben oder das Drehen steuern, sowie entweder eine Bewegung der
Information nach oder nach rechts, diese Verbindungen sind aber nicht
dargestellt, da sie für das Verständnis der Erfindung nicht wesentlich sind.
Es seien nun die Signaldurchftußwege fUr die Schiebe oder Drehschaltungen
in Figur 5A.be! einer um T Bit und einer um 2 Bit erfolgenden Verschiebung
betrachtet. Zwei NUND-Gattergruppen der in Figur 3 beschriebenen Art
sind auf jeder Binärste!lenbewertungshuhe zum Steuern der Signal· In die
Durchflußwege vorgesehen. Zum Beispiel auf der an niedrigsten bewerteten
Binärstellenhöhe werden die Gatter 59 durch das Komplement des von den
Auswählgattern 58 herrührenden Einheitsniveau-Ausgangsleiters «tragt.
Signale hoher Spannung auf den Leitern, 51, 52 und 53 werden ohne Schieben durch diese Gatter und durch das Einheitsniveau der Schaltung
hindurchpassiert. Befindet sich jedoch der Einheits-Ausgangslelter der Auswählgatter
58 auf hohem Spannungsniveau, so werden di· kreuz-koppelnden
Gatter 60 erregt und die Gatter 59 aberragt. Demgemäß laufen Signal«
auf dem Eingangsielter 51 an einem Gatter 59 vorbei und werden über ein
Gatter 60 an den SignalfluUweg 52* gekoppelt, der gleichfalls mit dem
Ausgang des aberregten Gatters 59 Im Eingangsbitweg 52 verbunden ist. DI«
stellt eine Verschiebung um 1 Bit nach rechts dar, und in allen der 20 Bitsteilen
wird eine ähnliche Verschiebung auf die gleich« Welse bewerkstelligt.
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Soll eine Drehung ausgeführt werden, so würde der Signalflußweg 51* den
Ausgang eines Gattin 60 der 20. Bitstelle (nicht daiy«stellt) empfangen.
Bei der betrachteten reinen Verschiebung jedoch wird der Ausgang der Bitschaltung
51 dazu gezwungen, eine binäre 0 am Leiter 71 zu sein, weil zumindest eines der zwischenliegenden Gatter durch nicht in Figur 5A dargestellte
Leiter aberregt wird.
Bei der nächsten Binurstellenbewertungshuhe werden die Gatter 61 durch das
Komplement des "Zwei"-Ausgangs der Gatter 58 (2*) erregt, um einen
direkten Durchfluß der Signale zu gestatten und ein Gatter für die Steuerung der Informationsquerkopplung wird gleichfalls von dem "Zwei"-Ausgang oberregt.
Wird eine Querbewegung um 2 Bit gefordert, so werden samtliche der
Gatter 62 durch ein Signal auf dem "Zwei "-Leiter im Ausgang der Auswtlhlgatter
58 erregt, und das dargestellte Gatter 62 koppelt die Bitinformation vom Signalweg 51* on den Signalweg 52*, um die Bewegung um zwei Bit zu
bewerkstelligen. Ähnliche Gatteranordnungen sind an den Blnürwertstellen
für "vier", "acht" und "secbszehn" vorgesehen, es sind aber nur die Gatter
am Grundniveau dargestellt. Es ist offensichtlich, daß Verschiebungen auf einen einzelnen Signaldurchgang on mehr als an einer dieser Stellenhöhen
durch die Erregen der kreuzkoppelnden Gatter an den entsprechenden Höhen bewerkstelligt werden kann, um die gewünschte Gesamtverschiebung zu erhalten.
Die verdrahtete Maskenoperation wird vorteilhafterweise bewerkstelligt
durch Individuelle Eingangssteuerverbindungen von einem Blnär-zu-Moskenübenetzer
66 Über die Leiter eines Kabels 67 und Zweigkabels 67* mit den
Gottern 63 und 68 an der Blnärsreilenntlhe "sechszehn11. Der übersetzer 66
besitzt einen gesonderten Ausgang für {ede Bitstelle in einem Verarbeiterwort, und \9d9r derartige Ausgang lauft zu einem verschiedenen Leiter Im Kabel
und zum entsprechenden Leiter Zweigkabel 67*. Der übersetzer 66, der ein
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TdI d«r verdrahteten Mask· 40 in Figur 2 1st, empfangt 4 BU binärkodi«rt«r
Information vom Dekodierer 32. DUm Bit stellen di· Bitgrttße
•ln«r rechts eingestellten Maske dar und sie erlauben die Bestimmung von
16 verschiedenen Masken, Es können jedoch mehr Masken bestimmt werden,
wenn zusätzlicher Bit-Raum Im Instruktionsformat voigesehen ist. Innerhalb
des übersetzer 66 wird jeder binärkodiert· Maskenname mit Hilfe allgemein
bekannter Schaltungspraktiken konvergiert In eine Dezimalanzeige, wodurch eine unterschiedliche vorbestimmte Anzahl der Übersetzerausgangsleiter mit
Gattererregungsignalen markiert werden, wahrend die Übrigen Gatte^berregungsslgnal·
haben. Die Leiter mit Gartererregungssignalen sind Über die
Kabel 67 und 67* mit den Gattern 63 und 68 In den entsprechenden Bitstellen
gekoppelt, um das Maskenfenster zu erzeugen.
Aus Figut 5A ist ersichtlich,, daß die Verschiebe- od«r Dr«hfunktlon«n sowie
dl· Mackierfunkttonen bewerkstelligt werden durch Erregen bestimmter
Koinzidenzgatter in den Signalblt-Durofcflußwegen, Jeder derartig· Weg
weist einen Glelchttromsignalfluß-Stromkrels vom Eingang zum Ausgang
ohne zwischenliegende Taktgabegatterteile aus. Ist beispielsweise ein«
Verschiebung um 1 Bit ohn« Maskierung angewiesen, so wUrd· ein Informationsbit
auf dem Eingangsleiter 51 zur Schiebe- oder Drehschaltung 39 dos
Gatter 60 vom Weg 51 zum Weg 52* passieren und von dieser St·!!· aus würde
das Bit durch die Gatter 61 und 63 zum Ausgangsleiter 72 laufen. Ist «ine
* Maskierung gefordert, um dl« Übertragung im Durchflußweg der zweiten
Bitstell· in diesem Beispiel zu blockieren, so wUnle ein Gatter 63, dos an
d«n Leiter 72 angekoppelt Ist, durch da» Signal vom Kabel 67 aberregt
werden und dadurch verhindern, daß das vorstehend erwähnte Signal vom
Leiter 51 am Leiter 72 erscheint. Ist weder Schieben, Drehen noch Maskieren
gefordert, so wurden die Signole nichtsdestoweniger durch die Schaltungen
der Flfur 5A laufen. So würde das Signal auf dem Leiter 51 durch sein Gatter
59 zum Leiter 51' laufen, femer durch die Gatter 61 und 63 und durch den
Leiter 71. Ähnliche Durchflußwege wUrdenin anderen Bitstellen erregt.
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In Figur 5B sind die Ausgongslelter 71 und 72 von der verdrahteten Maske,
ebenso die Übrigen, nicht daigestellten 18 Bitleiterwege derselben, an die
logische Schaltung 41 gekoppelt. Innerhalb der letzteren Schaltungen Ist feder BitUbertragungsweg In praktisch der gleichen Weise mit Hilfe identischer
Schaltungsvoiteile ausgeführt, so daß nur die Schaltung für einen der
20 BirUbertragungswege dargestellt ist. Am Eingang zur logischen Schaltung
wählen die vom Dekodlerer gesteuerten Autwählgatter 73 den Ausgang von
entweder der verdrahteten Masken 40 oder vom Speicherzugriffsregister 28
und erzeugen einen doppelschienigen logischen Ausgang für den Bit-Weg. "
So Übertragt ein Gatter 76 elnenEln-Bit-Ausgang von der verdrahteten
Maske 40, und ein Gotter 77 übertragt den entsprechenden Bitausgang vom
Register 28. Das eine oder das andere dieser Gatter wild durch ein Dekodiererausgangsslgnal
von den Leitern 78 und 79 erregt. Obgleich die Leiter 78 und 79 ebenfalls mit Taktgatrerungs-Bezugszelchen MRLC beziehungsweise WMLC bezeichnet sind, und zwar im Hinblick einer bequemeren Be*
Schreibung Im Zusammenhang mit Figur 7, sind eie datsöchllch vom Dekodierer
gesteuert. Der normale Dekodiererausgong auf dem Leiter 74 wird durch ein Gatter 75 invertiert, um das Gatter 76 erregt zu halten, so daß
letzteres Signale von der verdrahteten Maske 40 Übertragen kann. Für
bestimmte Operationen wird das Signal auf dem Leiter 74 geändert, um f
das Gatter 76 abzuerregen und das Gatter 77 zu erregen. Die Ausgänge
der Gatter 76 und 77 werden kombiniert und durch ein weiteres Gatter 80
zum Erhalt einer Inversion geschickt, und um ein Ausgangssignal XI auf dem
Leiter 82 zu erzeugen. Die kombinierten Ausgänge der Gatter 76 und 77
werden gleichfalls auch einem Ausgangsleiter 81 direkt zugeführt, um ein
xT-SIgnal zu erzeugen. (Die Verwendung eines über einem Bezugszeichen
stehenden waagerechten Striches, wie z. B. XI, soll anzeigen, daß es sich
hierbei um den kfemplementärwert vom darunterstehenden Zeichen , im
Beispiel von Xi, handelt.) Die Letter 82 und 81 enthalten daher das Informationssignal,
das ein Bit eine« Worts repräsentiert, beziehungsweise dos
Komplement dieses einen Bit.
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Argumentsignal· fur di· logisch· Schaltungen 41 werden von den vom
Dekodierer gesteuerten Auswärtigerem 46 erzeugt, die den Argumenteingang
von entweder der um ein Bit drehenden Schaltung 43 oder von der
Komplementschaltung 47 auswählen, wie dies von der auszuführenden
Programminstruktion diktiert Ist. Gatter 83 und 86 empfangen einen
Eingang vom Komplementkreis 47 beziehungsweise von der um 1 Bit drehenden
Schaltung 43. Das Gatter 86 empfängt gleichfalls ein Dekodiererei ng angisignal,
und das Gatter 83 empfängt des Komplement des gleichen Dekodierersignal von einem Gatter 87. Daher ist das ein· oder das andere der
Gatter 83 und 86 Immer erregt, während das andere aberregt ist. Ein weiteres
Gatter 88 koppelt ein weiteres Dekodierereingongssignal an das Auswählgatter
46, um den §emeinsamen Ausgang der Gatter 83 und 86 festzubinden,
wenn es gewünscht wird, ein Informationsbit durch die logische Schaltung
ohne Anwendung logischer Operationen hindurch zu übertragen.
Ein Eingangssignal hoher Spannung vom Dekodierer zum Gatter 88 veranlaßt,
daß dessen Ausgang, der den Ausgängen der Gatter 83 und 86 gemeinsam ist, auf Erdpotential festgebunden wird und dadurch die logische
Schaltung 41 aberregt, so daß diese keine logischen Operationen durchfuhrt. Die vorstehend erwähnte gemeinsame Ausgangsverbindung ist mit einem
Leiter 89 verbunden, um einen YI-Ausgang zu erzeugen und Ist femer über
ein Gatter 90 mit einem Leiter 91 verbunden, um auf diesem einen Yt «Ausgang
zu erzeugen, der das Komplement des Yt-Ausgangs ist. Daher wird für die
eine Bitstelle, die in Figur 5B dargestellt ist, das eine logische Argument auf den Leitern 81 und 82 in doppelschieniger Logikform erzeugt, und das
andere Argument wird auf den Leitern 89 und 91 In ähnlicher Form
erzeugt.
Vier logische Operationen werden vorteilhafterweise von der dargestellten
Schaltung 41 ausgeführt. Es sind dies Subtraktion, UND, ODER und EXCLUSIV ODER, wie dies vorher im Zusammenhang mit Figur 2 besehrieben
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ar
worden 1st. OieSub fraktion ist eine Adition , wenn das Argument vom Aus·
wählgatter 46 in der komplementierten Form vorliegt. Diese Operationen
werden bewerkstelligt durch mehrere Eingänge aufweisende NUND-Gatter
92, 93, 96 und 97, die Je mit ihrem einzigen Ausgang an eine gemeinsame
Verbindungsstelle 98 angeschlossen sind. Jedes dieser Gatter besitzt eine
Eingangsverbindung von zwei der vier Argumentleiter, ebenso eine Eingangsverbindung vom Dekodierer und eine vierte Eingangsverbindung entlehnungserzeugenden
Schaltung 99 (boorow-developing circuit).
Die Entlehnungsfchaltung 99 empfängt eine Eingangsverbindung von jeder der
vier Argument leiter für die dargestellte einzelne Bltstclie, und sie empfangt
ebenso entsprechende Eingänge von den übrigen weniger hoch bewerteten
Bitstellen, wie dies schematich durch den Leiter 94 angedeutet ist. Die
Schaltung 99 entwickelt In einer für vollsubtrahierende Schaltungen bekannten
Weise binäre 1- und O-Entlehnungssignale für {ede Bitsteile, es sind aber nur
die Ausgänge für eine Stelle dargestellt. Der 1-Ausgang wird ά·η Gattern
92 und 93 zugeführt, und der O-Ausgang wird den Gattern 96 und 97 für die
illustrierte 1-Bit-Schaltung «ugeführt. Eingangsverbindungen vom Dekodierer
32 auf den Leitern LBI und LAl werden an ein Gatter 100 gegeben um ein
Blockierungssignal zur Entlehungsschaltung 99 zuzuführen, wenn Jedes Dekodiersignal
niedrig, wodurch angezeigt wird, daß eine andere logische
Blockierung ist dl« sowohl den 1- als auch den O-Ausgang der Schaltung
hoch zu legen. Der Status der Dekodiersignale auf den Leitern LBl und LAl
für die verschiedenen logischen Operationen Ist in der Tabelle der Figur 6
dargestellt, In der eine 1 einen Zustand hoher Spannung auf dem Leiter
und eine 0 einen Zustand niedriger Spannung bezeichnet. Ist keine logisch«
Operation autzuführen, wo· dos Äquivalent zum Subtrahieren einer 0 Ist,
to weist der Dekodierer eine Subtraktion an und aktiviert wie vorstehend
erwehnt de» Goffer 88 um dl« Aigumerttslgnale der Schaltungen 43 und 47
xu Mackleren.
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H9929Ö 3*
Ein« Übersetzerschaltung ID) empfängt Signale von den Leitern LBlund LAl ,
um drei Steuersignale für die Gatter 92, 93, 96 und 97 ]eder Botstelie mit
entsprechender Auffächerungsverstärkung (fan-out amplification), nicht dargestellt,
zu erzeugen, wenn dies zur Anpassung entsprechender Gatter In allen Übrigen, nicht dargestellten Bitstellen erforderlich wird. Dieser Übersetzer
ist in Figur 7 dargestellt und weist zwei Gatter 102 und 103 zum Invertieren der beiden Eingangssignale auf, ebenso vier zusätzliche Übersetzungtgatter
104, 106, 107 und 108. Das Gatter 106 empfängt seine Eingänge von den Leitern LAI und LBl um ein Gatter 104 obzuerregen und
erzeugt einen Subtrahierausgang (SUB) der das Gatter 93 für eine Subtraktion
Ψ erregt und daselbe in allen Übrigen Zeitpunkten aberregt. Das Gatter 107 empfängt einen Ausgang direkt vom Leiter LAl und einen weiteren Ausgang vom
Gatter 103, um einen XOR Ausgang zu erzeugen, der zum Aberregen des
Gatters 92 fUr EXKLUSIV ODER-Operationen dient und zum Erregen deielben
fUr alle Übrigen Zeiten. Das Gatter 108 empfangt Eingänge vom Gatter
und vom Leiter LBl, um den AND Ausgang zu erzeugen, der die Gatter und 97 für UND-Operationen oberregt und dieselben für alle Übrigen Funktionen
erregt.
Die Beziehungen zwischen den logischen Funktionen, den verschiedene Argumente
zuführende Eingangssignale und den Ausgängen am Anschluß 98 sollen
w nun betrachtet werden. In allen Fällen, ausgenommen bei der Subtraktion,
sind die 1- und 0-Ausgongsleiter der Entlehnungsschaltung 99 im Zustand
hofeer Spannung, also Im Gattererregungszustand, wie dies vorstehend besehrieben
worden ist. Ebenso sind die Ausgangsleiter des Übersetzers 101 in
den soeben beschriebenen Zuständen, wie dies auch durch die in der Zeichnung
angeschriebenen Bezeichnungen dargestellt ist, so daß die erregten Gatter auf Signalzustände ansprechen, die auf Ihren beiden Argument leitungen ankommen.
dte UND und SUI Leiter niedrig liegen. Dos Gutter 92 empfängt den Yi-Eingang
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U99290 U
und d«n Xl-Eingang, und ·ι erzeugt «in niedrig« Auigangulgnal an
der Verbindungsstelle 98, wenn sowohl YI alf aueh XI hoch liegen.
Die EXKLUSIV ODER-Funktlon wird von den Gattern 90 und 97 eingeführt,
weil für diese Funktion dt Übersetzer 101 den Leiter UND hoch legt und die
Leiter SUB und XOR niedrig. Da· Gatter 96 empfangt die Xl und YI Signale
und erzeugt einen niedrigen Autgang, wenn beide dieser Signale hoch liegen.
Das Gatter 97 empfängt die Xl und Yl Signale, um einen niedrigen Ausgang zu erzeugen, wenn beide hoch liegen. Folglich sind bette Gatter 96 und
aberregt und erzeugen hochliegende Ausgangssignale, wenn immer beide Aigumentsfgnale sich im gleichen Signalspannungszustand befinddn. Liegen
jedoch die Aigumentsignale auf verschiedener Spannungshähe, so wird nur
das eine oder das andere der Gatter 96 und 97 erregt und erzeugt ein niedrigliegendes Auigangssignal.
Die ODER-Funktion wird von den Gattern 92, 96 und 97 ausgeführt, die
durch die hochliegenden Signale der XOR und UND Leiter erregt werden.
Das Gatter 93 ist für diese Funktion aberregt wegen des niedrigliegenden Signals auf dem SUB Leiter. Die drei erregten Gatter binden die Verbindungsstelle
98 auf niedrige Signalhöhe fest, wenn sowohl Xi und YI hoch liegen,
oder wenn entweder Yi oder XI hoch liegt, während dos andere niedrig
Hegt.
Ist eine Subtraktion auszufuhren, so werden alle vier Gatter 92, 93, 96 und
97 erregt, weil die vier Ausgangssignale vom Übersetzer sämtlich hohe
Spannung zeigen. Diese Gatter arbeiten kooperativ als ein binarer VoII-Subtrahierer
in kooperativer Abhängigkeit von den Argumentsignalen der Leiter, 81, 82, 89 und 91 und von dm Entlehnungssignalen der Schaltung
99 in allgemein bekannter Weise.
Unabhängig von der speziellen Form der Logik, die vom Dekodierer Über
den Übersetzer 101 ausgewählt wird, weist der vorstehend beschriebene
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•β»
Glelchstromslgnalflußweg, der den Leiter 72 enthalt, beispielsweise doe
Gatter 76 tn den Auswählgattern 73 auf, sowie eine der Gatter 92, 93,
oder 97. Ist einmal der Operationskode, der Im Instruktionsregister 31 der
Figur 2 erscheint, vom Dekodierer 32 dekodiert worden, so erscheinen daher
die entsprechenden Ausgangsstgnale Im wesentlichen gleichzeitig auf den
verschiedenen Stromwegen des Kabels 30 und werden dem fäf Dekodterereingangsverbindungen
In Figuren 5A und 5B zugeführt, um den vorstehend
erwähnten Glelchstromdurchflußiignalweg von der unmasklerten Sammelleitung
27 zur maskierten Sammelleitung 26 zu erregen. Nach Zufuhren eines 20 Bit besitzenden Informationsworts von der unsmaskierten Sammelleitung
27 zur Schiebe- oder Drehschaltung 39, fließen die einzelnen Bitsignale
Über ihre entsprechenden erregten Wege, die Kreuzkopplungen für etne Verschiebung oder Drehung aufweisen, ferner die durch die Maskierung
votgegebenen Begrenzungen besitzen und durch Modifizierungen der logischen
Schaltung 41 unterworfen sind. Es sind zur Trennung der verschiedenen Funktionen
keine zeltlichen Verzogerungen zur Vornahme einer Zwischenspeicherung
erforderlich. Die einzige Zeitverzögerung die vorhanden ist, entspricht der Durchlaufzeit des Signals durch den hergestellten Stromweg, in
dem Leiterdrähte und gleichstromgekoppelte DJoden-Widerstandsgeber mit
ihren eingeschlossenen, gleichstromgekoppelten Translstorverstärkem Hegen.
In Figur 8 sind die Details der Maskeneinsetzung 37 dargestellt, und zwar
nur für ein einzelnes Bit, wie dies aulh In Figur 5B geschehen ist. Entsprechende
Masklersignale für entweder eine verdrahtete oder eine logische
Maske werden vom Auswählgatter 50 geliefert, das vom selben Typus ist wie
das Auswahlgatter 46 in Figur 5B. Das Gatter 50 weist {edoch zusätzliche Gattermerkmale auf, sb daß die Kodiersignale entweder eine verdrahtete
oder eine logische Maske auswählen können, und, falls eine logische Maske gewählt worden Ist, so wählen die Dekodiersignale femer entweder die
Maske oder das Komplement derselben aus, sowie dies vorstehend beschrieben
worden ist. Der Maskenausgang vom Gatter 50 erregt entweder die vier Gatter feder Bitstelle oder entregt dieselben entsprechend der Maskendefinition, die
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» 33
heigestcllt worden !st. Dieser vier Gatter für dl« In Figur θ dargestellte
BIttrell· sind dl· Gatter 109, 110, IU und 112.
Weitere Steuersignale vom Dekodierer 32 auf den Leitern 113 und 114
liefern die Steuerung, damit die Maikenelnsetzschaltung 37 entvwder nach
der linken Hälfte oder nach der rechten Hälfte des Speicherzugriffsregisters
28 ausliest. So ist ein hochliegendef Signal auf dem Leiter 113 begleitet von einem niedrigliegenden Signal auf dem Leiter 114, wodurch die
Gatter 109 und 110 erregt werden, während die Gatter 111 und 112 aberregt
werden. Diese Vorspannungsanordnung veranlaßt ein Auslesen nach der linken Hälfte des Registers 28. In ähnltcherwelse veranlaßt ein hochliegendes
Spannungssignal auf dem Leiter 114 die Maskenelnsetzschaltung
nach der rechten Hälfte des Registers 28 auszulesen. Das 20 Bit besitzende Eingangssignal von der maskierten Sammelleitung 26 wird auf den Leiter
116 gegeben, um die Gatter 109 und 111 zu betätigen, wenn eine der beiden
anderweitig von den Dekodierersignalen und den Maskensignalen voll erregt Ist. Der Ausgang des Gatters 109 wird einem Eingang des Gatten 110
angekoppelt, um das Bitauslesen nach der linken Hälfte des Registers 28 zu
erzeugen, wie dies durch das Bezugszeichen BL angegeben Ist. Der Ausgang
des Gatters 109 repräsentiert einen BL Ausgang, und diese beiden Ausgänge
zum Register 28 bilden eine doppelschienige Logik zum Steuern der einzelnen Flipflop» des Registers. Die Gatter 111 und 112 sind in ähnlicherweise
miteinander verbunden, um die Ausgänge BR undlR für die rechte Hälfte de«
Registers zu erzeugen. Die Gatter 109, 110, 111 und H 2 schließen die
Taktgatterfunktion, die schematisch in Figur 2 durch die Taktgabegatter mit den Eingängen MML und MMR schemattsch dargestellt Ist, ein.
(Wired insertion mack derivation)
In Figur 9 ist «In vereinfachtes Diagramm der Mcskenabieltscholtung 4? dargestellt.
Oi* Schalter« empfang» vier Dekodierleiter, die dl· Größe der
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3t
Moske für die Einsatzmaske 37 mit Signalen in binärkodierter Form definieren.
Diese vier Leiter sind mit Pt, P2, P4 und PB bezeichnet, um ihre
Binärstellenbewertung anzudeuten. Zur Schaltung 49 laufen auch fUnf
Leiter vom Dekodierer 32, die in binärkodierter Form die Grüße der Verschiebung
definieren, die die Maskenstellung gegenüber der rechts eingestellten
Bezugsstelle definieren. Jeder dieser letzteren Leiter legt an einem gesonderten Invertiergatter 118. Es werden daher Signale auf den Eingangslettern
vom Dekodiererkabel 30 erzeugt, die die GmQm der Verschiebung
in binärkodierter Form sowie das Komplement derselben darstellen. Diese 10 Leiter sind mit Al ',TBT, A2, A2 ... Auszeichnet.
Alle 10 der Α-Leiter und die vier P-Leiter sind mit den ElngongsanschlUssen
eines binären Voll-Adlerers 119 verbunden. Dieser Adlerer erzeugt auf
seinen fünf Ausgongsleitungen Sl, S2, S4, S8 und SI6 die binarkodierte
Summe aus Grüße der Verschiebung plus Grüße des Maskenfensters, Diese
Summe identifiziert die Bitstelle des Ende des Maskenfensters für die Einsatzmaske,
während die binärkodierte Schiebeinformation die Bitstelle für den Beginn des verdrahteten Maskenfensters für die Einsatzmaske definiert.
Die zehn Α-Leiter sind an die Eingänge eines binär/eins-von-zwanzig-Übersetzen
120 herangeführt, der 20 Ausgangsleiter BO bis B19 besitzt. In
ähnlicherweise verwendet ein Blnär/eins-von-neunzehn-Übersetzer 121 die
vorstehend erwähnte Binärsumme des Adlerer 119 dazu, Signale auf 19
Ausgongsleirem EO bis El8 zu erzeugen, um dadurch das Ende des Maskenfensters
zu definieren. Es sind nur 19 Ausgangsleiter am übersetzer 121
erforderlich, da bei diesem speziellen Ausführungsbebpiel keine Notwendigkeit
besteht, ein spezielles Signal zum Identifizieren eines Maskenfensters zu erzeugen, das an der zwanzigsten Stelle endigt.
Eine Ubersetzungsgottermotrix 122 empfängt die Signale von den 20 B-Leitem
und den 19-E-Leitem υη4 setzt diese Signale In Vorspannungen auf 20 Aus-
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gangsleltern GO bit G19 um, derart, daß alle Letter innerhalb des Maskenfensters
auf den Zustand niedriger Spannung voigesponnt werden, während
die übrigen G-Leiter auf den Zustand hoher Spannung vorgespannt werden.
Nur 6 Gatter !23 und 126 bis 130 der Gatter in der Matrix 122 sind daffeestellt,
da die Verbindungen zu den Übrigen Gattern und restlichen G-Leltem
in der gleichen Weise durchgeführt sind.
Bevor die Details der Taktgabe und Programmierung der illustrierten Schaltungen
sowie die Art und Welse erläutert wenden, auf die die Merkmale der
vorliegenden Erfindung dazu verwendet werden, Illustrative Programme In vorteilhafter Weise zu beeinflussen, soll das verwendete instrukttonswortformat
betrachtet werden. Das Instruktionswort enthält vier Felder, die Im
allgemeinen für den mnemonlschen Operationskode, die Speicheradresie,
den Indexregistemame beziehungsweise die Funktionsoptionen verwendet
wenden. Die Verwendung der ersten drei Felder Ist dem Fachmann geläufig.
Das Funktionsfeld dient zur Identifizierung der jeweiligen Funktionen sowie deren
Bereich oder Art, die in der Tandemoperotionsschaltung 38 für den
Fall durchzufuhren ist, daß eine Modifizierung der Information vorzunehmen
ist, die zwischen ehern Indexregister und dem Speicher 17 oder zwischen
den Indexregistern selbst Übertragen wird. Im letzteren Falle kann dos
Adressenfeld auch dafür verwendet wenden, um zusätzliche Funktionsoptionen anzuzeigen, die von der gleichen Art sind, wie sie normalerweise
Im Funktionsfeid spezifiziert sind.
Bei einem Verarbeiter der durch die Steuerung 16 nach Figur 2 dargestellten
Art sind zahlreiche Variationen des Betriebs und der Programmierung möglich.
Es soll daher kein Versuch gemacht werden, eine erschöpfende Liste des gesamten
Bereichs d·* Progrommvokabula» oder der Funktionspermutationen ,
der mit dem dargestellten Aufbau oder mit naheliegenden Verdrahtungsmodifizierungen
deselben bewältigt wenden kann. Es sollen jedoch einige
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illustrative Instruktionen gegeben werden, um die verfugbaren Mag Hch»
ketten zu zeigen, sowie um zu zeigen, wie diese in einigen kurzen Programmen Verwendung finden können.
Eine illustrative Instruktion Ut In allgemeiner Form ausgedrückt die
folgende
MR öL
Diese Instruktion Überfuhrt Daten vom Speicher (M) in ein Indexregister (R).
^*Ist die Adresse im Speicher, von der die Daten abzunehmen sind, und γ
ist der Name eines Indexregister, das einen Zuweisungsindex für die Datenadresse
Ot- liefert, β kann auch eine Instruktionskodierung enthalten, um den
Index automatisch weiterzustufen. y definiert die Operationen, die in der
Schaltung 38 sowie auf Argumente hin ausgeführt werden sollen, die von der
Argument Sammelleitung 42 der logischen Schaltung 41 eingegeben werden.
Ein spezifisches Beispiel der MR-Instruktionen ist
Hierin bedeuten X das für den Empfang der Daten bestimmte Register.
LIST ist eine Bezugsstelle einer Tabelle im Speicher, von der Daten abgezogen werden. Die spezielle Stellung in der Tabelle wird durch indizleren der
Adresse LIST mit dem Inhalt des Y Indexregisters 23 erhalten. Während der Übertragung der Daten vom Speicherzugriffsregister 28 zum X Register 21
pauieren die Daten die Tandemoperationsschaltung 38, in der die Iogiiche Schaltung 41 die Operationen ausfuhrt, wie diese durch PFC in Inetruktlonsfunktionsfeld
angegeben sind. Im betrachteten Fall wird eine logische
Produktoperation (P) oder eine UND-Operation ausgeführt, und zwar
unter Verwendung des komplementierten (C) Inhalts de« F Registers 22 als das Argument für die Operation.
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Es sollen nun spezielle Beispiele von Taktgaben und Programmierungen der
Schaltung nach Figur 2 betrachtet werden, um einige Merkmale der Schaltung zu demonstrieren. Bei einer vorteilhaften Anordnung werden die
Steuerschaltungen der Figur 2 in einem dreiphasigen Zyklus betrieben.
Jede Instruktion wird während eines oder mehrerer Operationszyklen ausgeführt,
und der Dekodierer 32 spricht auf Operationskodesignale vom Register 31 an, um die Folgesteuerung 33 durch die richtige Zyklenzahl
für die jeweilige Instruktion hindurch zu betreiben. Die Bezugnahme auf einen n-phaslgen Zyklus bedeutet einfach, daß während (edes Operationszyklus
ausreichend Zeit vorhanden ist, um η verschiedene Schübe von Mehrfachbitsignalen
durch zumindest einen Teil der Operationsschaltung 38 und Über die
Sammelleitungen 26, 27 und 41 zu Übertragen.
Zu Erläuterungszwecken zeigt die Figur 10 Zeitzyklusdiagramme für typische
Eln-zykllsche und zwei-zyklische Instruktionen. Eine 56 Einheitszeitskala
Ist in der Figur dargestellt und entreckt sichuber zwei Zyklen. Von
den Phasen Jnjedem Zyklus ist die erste Phase 10 Zeiteinheiten lag, während
die zwelteund dritte Phase des Zyklus j« 9 Zeiteinheiten lang sind. Waagerechte
Linien unter der Zeitskalenachse sind mit senkrechten Begrenzungsstrichen versehen, um die verschiedenen Zeitintervallunterteilungen darzustellen.
Die Bezugszeichen jedes der dargestellten Intervalle beziehen sich auf Gattersteuersignale, die von der Gattersteuerung 30 oder vom
Dekodierer zum GattersteuerungseingangsanschluQ desjenigen Gatters in
Figur 2 Übertragen werden, das das entsprechende Bezugszeichen an seinem
Steuereingangsleiter angeschrieben hat.
In Figur 10 ist das obere Zeitdiagramm für eine Register-zu-Register-InstruktJon
RR dargestellt, dl· dl» Hauptsfeuerung 16 der Figur 2 anweist, information
von einem der Indexregister 21 -24 abzunehmen, dieselbe durch die
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-Operationsschaltung 38 hindurchzuschicken, in der die von den Dekodiererausgangen
angewiesenen Signal modi fikat ionen ausgeführt werden,
und die modifizierte Information über das Verzögerungsregister 24 zurUck
zu einem der Indexregister zu Übertragen. Die ollgemeine Form dieser
Instruktion ist
R1R2 y " S
R. und R_ sind die Indexregister, zwischen denen die Information Übertragen
werden soll. Es kann hierzu jedes der Register 21-24 verwendet werden und, falls das gleiche Register sowohl für R1 .als auch für R. verwendet wird,
w arbeitet es als ein Sammlerregister. Da keine Speicherodresse erforderlich
ist, ist die Funktionsdefinition f im Adressenfeld enthalten. Es wird kein
Indizieren benötigt, daher ist das Indexfeld frei, wie dies durch die beiden
Kommas angegeben ist. Die Größe ©im regulären Funktionsfeld bestimmt
weitere auszuführende Funktionen.
XX M4CL8,, EZ .
Dies· Instruktion schleift den Inhalt des X-Regfsters durch die Schaltung
ψ zurUck zum selben Register, wobei bestimmte Signalmodifizierungen ausgeführt
werden. Das Register Λ wird daher als ein Samm I erreg ister verwendet.
QL8 bedeutet eine in der Schaltung 39 durchzuführende Drehung nach links
um 8 Bitstelien und M4 bedeutet die Verwendung einer rechtseingesteliten
4-Bit-Maske in der Schaltung 40. EZ im regulären Funktionsfeld zeigt an, daß der Inhalt des Z-Registers in der logischen Schaltung 41 als ein Argument für eine EXKLUStV-ODER-Operation mit dem Ausgang der Maskenschaltung
40 zu verwenden ist.
Im Beispiel der Figur 10 dient der RR-instruktionstypus zur Hlustrlerung einer
Eln-zyk I liehen InstruktionsausfUhrung. Das XX Beispiel wird nochmals ver-
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BAD
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-er
wendet, ober diesesmal wird das Argument für die logische Schaltung 41
vom F-Register 22 erhalten. Das WMLC Gatter ist bei dieser Instruktion fortlaufend erregt, es ist daher in Fig. 10 für die RR-Instruktion nicht dargestellt.
Während der ersten Phase des Zyklus, während dessen die Instruktion ausgeführt wird, koppelt das XRUB Gatter den Ausgang des X-Regisrers
21 an die uneiaskierte Sammelleitung 27, während der gesamten
ersten Phase. Die Gatter LCMB und MBDR sind während des gleichen Zeitintervalls gleichfalls, um den DurchflußsignaIweg von der unmaskterfen
Semmel leitung 27 Über die Schaltungen 39 und 40 zur logischen Schaltung
und von dort aus Über die maskierte Sammelleitung 20 zum Verzögerung*-
register 34 zu vervollständigen. Daher ist während der ersten Phase ein vervollständigter
SignalfluUweg vom Musgang des X-Indexregieters 21 zum Eingang
des Verzögerungsregister» 34 hergestellt.
Während der gleichen ersten Phase sind die Gatter FRAB und CCLC ebenfalls
erregt, um einen Signalweg vom Ausgang des F-Registers 22 Über die Argumentsammelleitung,
die Drehschaltung 41 und die Komplementschaltung 47 zur logischen Schaltung 41 herzustellen. Die Drehschaltung 43 und die Komplemenfschaltung
47 werden entsprechend den Dekodiererausgangssignalen verwendet,
die zum Gatter 46 und zur Drehschaltung 43 geliefert werden, wie dies
durch die CCLC Bezeichnungen in Figur 10 dargestellt ist. Daher wird beispielsweise
ein Argument vom F-Register 22 vorteilhafterweise durch die Drehschaltung 43 mit einer inversion aber keiner Drehung hindurchgeschickt,
in der Schaltung 47 wieder zum Komplement ergänzt und anschließend Über
das Gatter 46 der logischen Schaltung 41 eingegeben. In der letzteren kann
der F-Registerinhalt beispielsweise vom inhalt des X-Registers subtrahiert
wenden. Die resultierende Differenz erscheint im Verzogerungsregister 34«
Gegen Ende der ersten Phase der RR-Instruktion wird das PRAD-Gafer zur
Ankopplung des /ausgangs des Programmadressenregisters 25 an die Zugriffsjchaltungen
des Speichers 17 erregt, um dadurch die nächstfolgende Instruktion
BAD ORIGINAL
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im Programm für den zentralen Verarbeiter zu erholten. Wehrend der
Phase 2 des Zyklus wird dos DRXR-Gatter zur Einkopplung dei Ausgangs
des Vcrzogerungsregisters 34 in dos ursprungliche Indexregister 2ft* erregt,
im Übrigen wird die Rückkehr der nächsten Instruktion vom Speicher 17
abgewartet.
In der Phase 3 des für die RR-Instruktion verwendeten Zyklus wird die neue
Instruktion, die in der ersten Phase angefordert worden Ist, empfangen. Das
SMA-Gatter wird zum Ankoppeln der Signale von den Aueleseschaltungen
des Speichers 17 an das Speicherzugriffsregister 28 erregt. Kurz nach Be-
™ ginn der Phase drei wird REMA-Gatter erregt, und zwar zur Abkopplung
eines RUckstel !signals an das Speicherzugriffsregister 28, um samtIiehe
Flipflop deselben in den O-Zustand zurückzustellen, und zwar von den vom
Speicher ankommenden Instruktionen wie diese während der Phase 1 in Abhängigkeit
vom vorstehend erwähnten PRAD-Gotterslgnal angefordert worden
sind. In ähnlicherweise bewirkt die Erregung des REIR-Gatters das Ruckstellen
des Instruktionsregisters 31. Gegen Ende der Phase drei erregt das MLIR-Gattersignal den Eingang 09t Instruktionsregisters 31, so daß dieses
die linksseitig gelegenen 20 Bit der von der linken Hälfte des Speicherzugriffsregisters
28 ankommenden Instruktion empfängt. Außerdem koppelt das MRDC-Gatter den Inhalt der rechten Hälfte des Registers 28 direkt an
W den Dekodierer 32, und zwar zur Anwendung der zusätzlichen Funktionen,
die im Adressenfeld dieses Instruktionstypus spezifiziert sind.
Während die neue Instruktion empfangen wird, wie dies soeben beschrieben
worden ist, wird der Inhalf des Programmadressenregisters 25 einer Weiterstuf
ung unterworfen. Diese Weiterstufoperation (incrementing operation) wird dutch die Gattersteuersignale PRUB und CCLC eingestellt. Diese Signale
zerzeugen einen Signaldurchflußweg vom Ausgang am Programmadressenregisters
25 über die unmaskierte Sammelleitung 27 und die gesamte
Länge der Operationsschaltung 38. Zur gleichen Zeit steuern die Ausgangesignale die Ein-Bir-Dreh-und verdrahtete Komplementschaltung 43, um das
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Komplement von zwei in einem 2Q-Bit-Wort durch di· Gatterschaltung 46
für di· logisch· Schaltung 41 vorzusehen.
Der Dekodierer 32 weist di· logisch· Schaltung 41 an, di·*·* SubtraktJonsfunktion
auszufuhren, um di· notwendig· Weiterstufung der Programmcidresse
mir dsm Komplement von zwei zu erzeugen. Gegen das End* der dritten
Phase der RR Instruktion koppelt das MBDR-Gatterateuerslanal die wettergestuft·
Programmadresse in das Verzögerungsregister 34 ein, wonach in der ersten Phase des darauffolgenden Zyklus das DRPR-Steuersignal den Inhalt
des Verzogerungsreg isters 34 zum Frogrammadressenregister 25 überträgt. |
Das Komplement-von-zwei-Signal wird in der Schaltung 43 aus einem bestimmten,
mit der Grube des Speicherzugriffsregisters 28 zusammenhängenden
Grund erzeugt. Zum Beispiel sei zunächst angenommen, daß 19 binärkodierte
Bit sämtliche der Voli-Wort-Speichersteilen spezifizieren können und daß die
19 am höchsten bewerteten Bitstellen hierfür verwendet wenden. Einige der
Speicherstellen enthatten 40 Oatenbit und andere 40-Blt-lnstruktionen. Beim
Adressieren einer Datenzeile ist es notwendig, zu spezifizieren, welche
Hälfte dt 40-Bft-VVorts im Register 28 auf die unsmasklerte 20-Blt-Sammelieitung
als ein Verarbeiterwort auszulesen ist. Demgemäß wird die geringst bewertete Bitstelle in der Datenadresse des Instruktionsworts fur den letzteren j
Zweck benutzt. Zum Adressieren von Instruktionswartstellen sind {edoch nur
die höchstbewerteten 19 Bitstellen notwendig, weil der Dekodierer und die
Folgesteuerung es nur der rechten Hälfte des Registers 28 automatisch ermöglichen,
an die logische Schaltung 41 Über das Garte« 73 angekoppelt zu
werden, und zwar aufgrund von instruktlonswörtem, die von einer solchen
Instruktionsadresse erhalten worden sind. Demgemäß ist dta Register 25
dafür ausgelegt, auf die Sammelleitung 27 nur In dm 19 höchstbewerteten
Birstellen auszulesen. Um eine 19-llr-Adrewe In der logischen 20-BJt-Schaltung
41 weiterzwtufen ist et notwendig, oil nächste» dt« geringstbe»
wertete df 20 Krsteüen weiterzustufen; fur dieeen Zweck wild das Komplement
von zwei verwendet.
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te
tm Hinblick auf Figur 10 sei bemerkt, daß bei der Reglster-zu-Reglsrer
Instruktion RR dos F-Reg ister das notwendige Argument für die logische
Schaltung 41 liefert, wie dies durch die FRAB Gatterung von diesem Register
zur Argumentsammeileitung angezeigt Ist, Die gewünschte anzuwendende
Logik und [eglieheJ Komplementieren des Arguments werden in den
linksseitig gelegenen 20 Bit zusammen mit dem Operationskode bestimmt. Die Große der Verschiebung und die verdrahtete Maskenkodierung werden
innerhalb der rechtsseitig gelegenen 20 Bit spezifiziert/ wo die Speicheradressenkodierung
fur andere Instruktionen erscheinen wUrden, Daher . fließen die Daten vom X-Register von der Operationsschaltung 38 In einem
kontinuierlichen Signalfluüweg, wie dies in Figur 5ä und SB gezeigt ist;
und drei unterschiedliche Operationen kobnen auf die Information während eines einzigen Dsrchsgangs derselben durch die Schaltung 38. Diese drei
Operationen sind das Schieben oder Drehen, ein« verdrahtete Maskenoperation und eine vom De{odierer gewählte logische Operation mit dem Argument des
F-Registers. Der Dekodierer besorgt die Steuerung der Richtung und Grüße
der Verschiebung, ebenso auch die Maskengröße, wie dies vorher beschrieben
worden ist.
Ein Zeitdiagramm für eine Speicher-zum-Reglsterinstruktlan MR ist im unteren
Teil der Figur 10 dargestellt. Diese Instruktion Ist dafür bestimmt, einen
" Dotenblock vom Speicher 17 in eine der Indexregister 21-24 in zwei Zyklen
zu überfuhren, Da das Z-Reguter 24 verwendet weiden wird, würde nmr
Operationskode MZ sein, aber zur Erleichterung der Zuordnung zu Figur 2 wird die allgemeinere Bezeichnungsform MR zur nachfolgenden Erläuterung
benutzt.
In der ersten Phase des ersten Zyklus der MR-Instruktion koppelt das MRLC-Gotter
den Dotenadressen-In-Speicher-Teii der Instruktion direkt an dte logische
Schaltung 41. Der Weg durch das MRLC-Gatter ist In erster Linie dafür
vorgesehen, daß die unmasklerte Sammelleitung 27 gleichzeitig für ein
Liefern des Inhalts eines Indexregisters zu den Verteilern 19 verfügbar Ist,
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J*
und zwar auf Verteil befehle hln/ die zum gleichen Zeitpunkt erscheinen,
In dem eine Adresse Indiziert wird. Der kürzere MRLC Weg wird auch auf
MR Befehle hin aus Gründen der Bequemlichkeit verwendet. Alternativ
können auf den MR Befehl hin die Gatter MRUB und VVMLC erregt werden,
um den üblichen Signal weg durch die Sammelleitung 27 und die Schaltungen
39und 40 herzustellen. Diese Datenadressensignale repräsentieren die
Adresse Im Speicher 17, von der die Oaten in ein Indexregister gegeben
werden sollen. Die Adresse wird Üblicherweise ein Indizieren erfordern,
und in Figur 10 ist beispielsweise angenommen, daß die Instruktion das
X-Register als das Indexregister bestimmt, das zur Indizierung der Datenadresse
verwendet werden soll.
Während der ersten Phase des ersten Zyklus bewirken die Gattersteuersignale
XRAB und CCLC die Übertragung des Inhalts des X-Reglsters durch die Argumentsammelleitung
und die Schaltung 43, wobei der Index zur Bildung des
Einsen-Komplements des Indexes invertiert wird. In dieser Form wird der
Index durch das Gatter 46 zur logischen Schaltung 41 gekoppelt. Die
indizierte Datenadresse steht daher an der maskierten Sammelleitung 26 an. ' Ge|en Ende der ersten Phase veranlaßt das MBAD-Signal, daß die Indizierte
Datenadresse von der maskierten Sammelleitung 26 zu 69η Zugriffsschaltungen des Speichers 17 gekoppelt wird, so daß die Daten abgefragt
werden können.
Während der Phase ze/ei wird, während auf die Rückkehr der Daten gewartet
wird, der Index im X-Register weitergestuft, wenn dies von der
Instruktion gefordert wird, um für die nächste Indizieroperation fertig zu
sein. Weiterstufen wird gefordert durch edieren "A" nach der Indexregisterbezeichnung
in der Instruktion. Zum Vveiterstufen des Inhalts άφ$ Χ-Registers
verursacht das XRUB-Gattersreuersignal Ausgangssignale« die vom X-Register
zur unmaskterten Sammelleitung zu liefern, sind und die WMLC und LCMB
Steuersignale bauen den Signaldurchflubweg in der OperatlonsüchaJtung 38
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fur derartig· Signale auf. Zu diesem Zeitpunkt veranlaßt der Dekodierer
die Drehtchaltung 43, das Komplement von eins zur logischen Schaltung
zu liefern. Öle durch die Schaltung 41 gebildete Summe stellt dl· gewünschte
weitergestufte Form der Indlzfertnformatlon dar. Gegen Ende
der zweiten Phase bringt das MBDR-SteuersignaI die weitergestufte Information
In das Verzögerungsregister 34 ein; danach, in der dritten Phase,
bewirkt das DRXR-Signal die Eingabe der weitergestuften Information in
das X-Register.
_ In der dritten Phase des ersten Zyklus stellt das REMA-Slgnal das Speicher
zugriffsregister 28 zurück, und das SMA-Signal erregt den Stromkreis vom
Speicher M zum Register 28, so daß dieses das 40-Bit-Dotenwort vom Speicher
empfangen kann, das während der Phase 1 angefordert wurde. Der volle Operationskode der MR-Instruktton, die sich im Register 31 befindet,
wird nicht zerstört durch das Ruckstellen des Registers 28 oder durch den
Eirtritt der Daten hierin, weil das MUR-Steuersignal nicht ansteht un der
Eingang zum instruktionsregister 31 aberregt ist.
Während der ersten Phase des zweiten Zyklus der MR-Instruktton müssen die
entsprechenden Daten vom Register 28 zum angegebenen Indexregister gegeben
werden, in diesem Fall zum Z-Register 24. Zu diesem Zweck koppelt " das MROB-Garter die Daten der rechten Hälfte des Register« 28 an die
nichtmaskierte Sammelleitung, und die V/MLC und LCMB Steuersignale
bauen den Signaldurchflußweg in der Operationsschaltung 38 auf. XMMK
Sind die Daten zu modifizieren, zum Beispiel durch den Inhalt des F-Registers,
so koppelt das FRAB-Gatter den Inhalt des F-Registers 22 an die
Argumentsammelleitung 42. Die Information vom Register 22 wird, wie dies
von den Dekodlererausgangssignalen für die MR-Instruktlon bestimmt ist,
dazu verwendet, entweder die Drehschaltung 39 zu steuern oder das Argument zur logischen Schaltung 41 zu liefern. Gegen Ende der ersten Phase
des zweiten Zyklus koppelt das MBDR-Signa! die Oaten von der maskierten
Sammelleitung an das Verzögerungsregister 34, und zur gleichen Zeit
koppelt aas PRAD-Signal den Ausgang des Programmadressenregisters 25 an
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df« Zugrlffuchaltungen des Speichen 17, um dte nächste Instruktion
anzufordern. Während des Wartens auf die neue Instruktion erscheint während der Wartezeit des zweiten Zyklus das DRZR-SIgnal zum übertragen
des Inhalt vom Verzögerungsreglster 34 in das Z-Register 24. Während der
dritten Phase des zweiten Zyklus wird die neue Instruktion im Speicherzug riffsregi lter 28 und im Instruktionsregister 3) empfangen, und die Inhalte
des Programmadressenregisters werden weitergestuft, und zwar sämtlich in der gleichen Weise, wie diese Operationen während der dritten Phase der
vorstehend beschriebenen RR Instruktion gefuhrt worden sind.
Das h\R Diagramm der Figur 10 stellt die Art und Weise dar, auf die eine
einzelne Instruktion mit ihren bestimmten uperationskode und ihren Operationsoptionen
eine mehrzyklische Operation spezifizieren kann. Während einer derartigen Operation wird die Tandemoperatlonsschaltung 38 vorteil*
hafterweise vielemale verwendet, wobei in (edem Verwendungsfalle eine
unterschiedliche Gruppe der verfugbaren Operationen vorteilhafterweise
ausgeführt wird. In der MR Instruktion der Figur 10 wurde die Operationsschaltung 38 viermal verwendet. Das erstemal wurde sie im logischen
Teil zur Indizierung einer Datenadresse verwendet. Danach - im gleichen
Zyklus - wurde sie zur Weiterstufung des Inhalts des Indexregisters in der
ersten Phase des Zyklus verwendet, in der ersten Phase des zweiten Zyklus |
wurde die Operationsschaltung 38 auch dazu verwendet, die Daten, die vom
Speicher 17 zum indexregister Übertragen worden sind, zu modifizieren,
und in der dritten Phase dieses Zyklus wurde die Operationsschaltung 38 wiedrum zur Weiterstufung d«s Inhalts des Programmadressenregisters verwendet.
Bei der Datenbewegung Im zweiten Zyklus kann eine vom Dekodierer ausgewählte logische Operation mit einer vom Decodierer ausgewählten
Maske kombiniert werden. Andere Kombinationen sind ebenfalls vorhanden, wie noch beschrieben werden wird. Demgemäß Ist es durch
Verwendung der Tandemoperationttchaitung-KonzepHon in einer DatenverarbeitungsmcMchine
möglich, «in System mit wa!r«n»lchend«n Befehlsrypeft
zu programmieren, als dl«t bisher möglich war. Ei Ist etlch* notwendig
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In gesonderten Maschinenphasen für {ede gesonderte spezialisierte Funktion
mit Zwischenspeicherung oder Registrierung zwischen derartigen Phasen zu arbeiten. Durch die vorliegende Erfindung wird der Programmierer in die
Lage versetzt, mehrere Operationen in einer einzelnen Operationsphase anzufordern,
und die gleichen Operatlansschaltungen in Verbindung mit allen
Sammlerregiitern zu verwenden.
Nachstehend sind einige illustrative frog ramm I ist en beschrieben, die
Instruktionen fur bestimmte Fernsprechamtsoperationen enthalten. Diese
Instruktionen demonstrieren einige der Fähigkeiten der vorstehend beschriebenen Tandemoperationsschaltungen für derartig« Funktionen, zum Beispiel
Zeichen, die geringere als Vvo^j rölie besitzen, in volle Informationiwörter
hineinzupacken oder von diesen zu entnehmen, Di· letzteren Funktionen sind insbesondere dann brauchbar, we Zentralverarbeiter der beschriebenen
Art zur Vermehrung der Möglichkeiten elektromechanischer Ämter «ingesetzt
werden, die verschiedene Signalisierkodetypen verwenden. So kann der gleiche Verarbeitertypus auf verschieden« Amtssituctionen angepaßt werden,
und zwar durch einfaches Modifizieren der Programminstruktionsoptionen,
" um der Situation Rechnung zu tragen.
Das erste zu betrachtend· Programm ist ein Programm zum "auspacken" aufeinanderfolgender
Zifferngruppen oder Zeichen aus dem femsprechomtsseitig«n
Register für die in der engIischsprachigen Literatur mit "trunk" bezeichneten
Leitungsart, di« hierin ebenso bezeichnet werden soil. Solch« Ziffern werden
zur Formulierung eines Mehrfachfrequenz-Auspulssignals in bekannter Weis«
verwendet. Das Trunkregister ist in diesem Beispiel ein Register, das durch
•ine odressierbare Speichentelle im Speicher 17 repräsentiert ist. Das Auspackprogramm
wühlt die richtige Ziffer von dieser Stelle aus, entnimmt si·
hiervon und präsentiert ein« derartig« Ziffer einem Teil d«s V«reri»«It«r-
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Programms, der die Übertragung der Mehrfochfrequenzform der Ziffer
steuert.
Es sei angenommen, daß die im Trunkreglster gespeicherten Ziffern die
zehn Ziffern eines Femsprechwählkodei umfassen, In dem drei Ziffern den
Gebietskode bilden, drei Z weitere Ziffern den Amtskode und die übrigen
vier den Teilnehmerkode. Jede Ziffer wird in der Trunkfeglsterstelle des
Speichers 17 als ein binärkodiertes 4-Bit-Zeichen gespeichert. Diese Zeichen
im Speicher können durch das Diagramm der Figur 11 schematisch dorgestellt
werden, In dem drei Wörter gezeigt sind. Das erste Wort ist mit WORT + 0
bezeichnet, und enthält die ersten 5 Zeichen, wehrend dos zweite Wort,
das mit VvCRT + 1 bezeichnet ist, die restlichen fünf Zeichen enthalt. Das
Dritte Wort, *r ORT + 2, enthalt in der am weitesten rechts gelegenen Zeichensteile
ein binärkolliertes Zeichen, das die Gesamtzahl der Ziffern angibt,
die vom Register fUr eine bestimmte Auspack- oder Einpackfolge ausgesandt
oder empfangen worden sind. WORT + 2 ent holt vorteilhaft erweise
außerdem zusätzliche Bit, die für andere Zwecke zu verwenden sind*
in Figur 11 sind die Wörter In der 20-Bft-Verarbeiterwortgröße dargestellt.
-adressierung wiederholt, daß WORT + 0 und WORT + 1 die beiden Hälften
eines vollen 40-Bitspeicherworts sind und daß WORT 4- 2 eine 20-Bit-Helfte "
der nächsten VoII-Wortstelle im Speicher ist. Die Verarbeiterwörter sind in
der Figur H in dieser Form dargestellt, weil es anhand derselben leichter
ist, das Wesen der Einpack- und Auspackoperationen zu verstehen.
Es sei angenommen, daß da$ Auspackprogramm die zu Übertragenden Ziffern
vor dem Auspuisen in das X-Register 21 zur Zwischenspeicherung gebracht
werden. Von der Speicheradresse WORT + O sei angenommen,daß sie Im
F-Regi'srer 22 gespeichert werden soll und die erste Wortstelle Im W£>RT-Speicherblock
im Speicher 17 darstellt. Die Auspackprogrammfolge für eine Ziffer ist in der Tobelle 1 angegeben, eine Dokumentation derselben folgt
der Tabelle. Ein Programmierer schreibt die angeführte Liste der Tabelle I
909851/U2S rtlM4l
•In und tin ZusarnntensteHungiprograrnrn (ommbly program) für dl· Datenverarbeitung
tmaschtne Übersetzt dl« List· In dl· blnttre Matchtnenipraeh·
in der üblichen Welt«.
| Auspack - Register | Adresse, Index, Funktion | |
| Stelle | Operation | 1, F, M4C0 |
| MY | TABL. YA | |
| EXC | 2, F, M4C0 | |
| YM | -11,,SYC | |
| WY | MPl | |
| TZ | MP2 | |
| T | ||
| TABL f 0 | Nj3P | 0, F, M4Q16 |
| TABL + 2 | MX | 0, F, M4Q12 |
| TABL + 4 | MX | 0, F, M4Q8 |
| TABL + 6 | MX | 0, F, M4Q4 . |
| TABL + 8 | MX | 0, F, M4Q0 |
| TABL+ 10 | MX | \, F, M4Q16 |
| TABL+12 | MX | 1, F, M4Q12 |
| TABL+ U | MX | 1, F, Μ4Ο8 |
| TABL+16 | MX | 1, F, Μ4Ο4 |
| TABL+ 18 | MX | 1, F, M4Q0 |
| TABL + 20 | MX | |
Der erste Befehl ist eine MY-Instruktion, die ein MR Instruktionstyp ist,
wie dieser im Zusammenhang mit Figur 10 erläutert worden ist. Sie wird
zur Übergabe eines Teils des Inhalts einer Speicherstelle in das Indexregister
Y verwendet. Eine Variationsverpflechtung auf dem üblichen AdresserH-index+
Weg wird bei dieser Instruktion verwendet. Der Programmierer setzt In das
Adressenfeld eine "Bequemlichkeitsadresse" ein, die in Wahrheit ein Index
Ist, den er mit einer in einem Register erscheinenden Adresse zu kombinieren
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wünscht. Dt· Adresse Ist hier im F-Reglster und der vom Programmierer gelieferte
Index Ist "2\ Da WORT + 0 im Register F gespeichert ist, ist die
adressierte Speichenfeile WORT + 2, weil WORT + 0 in der Schaltung 43,
wie vorstehend beschrieben worden Ist, komplementiert und dann von 2
abgezogen worden ist, um V/ORT + 2 zu erzeugen. Diese Stelle enthält die
Zählung der Ziffern, die bereits übertragen worden sind.
Das Zählungsworr wird in die Hauptsteuerung 16 zur Verwendung als ein
Index eingebracht, und es wird durch die Schiebe- oder Drehschaltung 39
hindurchgeschickt. Das Symbol CO im Funktionsfeld d^r Instruktion bedeutet g
O-Drehung, wenn keine Kreuzkopplung der informationsbit In der Schaltung
39 ausgeführt wird. Jedoch werden In der verdrahteten Maske 40 alle Bit
des Worts außer den vier am weitesten rechts gelegenen Bit ausmaskiert, wie dies durch die Bezeichnung M4 im Funktionsfeld der Instruktion angegeben
ist. Diese vier Bit werden dann Über die logische Schaltung 41, die
Sammelleitung 46 und das Verzögerungsregister 34 zum Y-Indexreglster 24
gekoppelt. Daher ist die Ziffernzahlung vom Speicher In dot Y-Register
gebracht worden.
einer weiteren in der Speicherstelle TABL gefundenen Instruktion veranlaßt,
wie dies durch die Inhalte des Y-Registers indiziert wird. Alle Instruktionen
besetzen volle 40-Bit-SpeIcherworrstellen, die nur geradkohltg numerierte
der EXC-Operationskode den Dekodierer ?2, <f?e 1 -Bit-Drehschaltung 43 den
nur Voll-Wortstellen adressiert werden. Das "A", das "Y" in der Instruktion
folgt, veranlaßt den Dekodierer 32 Ubertrogungsanordnungen aufzubauen,
um den Index automatisch dazu bringen, da& er weitergectuft wird, wie diet
bereits beschrieben worden ist. So werden die Inhalt« d*t Y-Registers In
in der Anzahl verarbeitet werden. Diese gleichen Inhalte werden verdoppelt
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Xo
und zum Indizieren bei {«dem Schritt verwendet! um die Stellen 2,4,6 ...
in TABL zu definieren (Tabelle I).
TABL ist die erste Adresse eines Speicherstellenblocks, der mit der Stelle
TABL + 0 beginnt und eine Instruktionstabelle bildet. An der Stelle TABL +
ist der N^P-Kode gespeichert, um keine Operation anzuzeigen, und dies
bildet einfach eine Indizierbasis fur Bezugszwecke auf andere Instruktionen, dl·
im Speicherblock unterzubringen sind. In diesem besonderen Programm sind
alle jener Instruktionen MX-lnstruktionen, die den Inhalt des Speichen von der angegebenen indizierten Adresse in das X-Reg I st er mit der angegebenen
Maskier- und Drehoperation Überfuhren, wenn eine derartige
Information durch die Tandemoperationsschaltung 38 hindurch Übertragen
wird. Bei den ersten 5 MX-lmtrukttonen ist die indizierte Adresse einfach
der Inhalt des F-Registers; in den zweiten fünf MX-lnstruktionen ist es die
Summe von eins plus dem Inhalt des F-Registers. Daher bestimmen die TABL-Instruktionen
automatisch, welches Speicherwort betracht wird. Eine 4—Bit-Maske
wird gleichfalls durch jede Instruktion vorgesehen, wie dies durch die Bezeichnung M4 im zugeordneten Funktionsfeld angegeben ist.
Die Größe der Drehung, die von den Instruktionen in der Tabelle vorgesehen
sind, sind unterschiedlich, wie aus den verschiedenen Q-Bezeichnungen in
den zugeordneten Funktionsfeldern ersichtlich ist, und fede solche Drehung
repräsentiert eine Kreuzkopplung an eine unterschiedliche Zeichensteile In
einem '.Ort der schematischen Darstellung nach Figur It. Daher wählt die
äaaeiadcsmKfoxfcKx&K&x TABL-Adresse in der EXC-lnsrrukrion nach
Indizierung durch den Ziffernzähiungssnhalr im Y-Register die eine der MX-lnstruktionen
aus, die zu dem Zweck ausgeführt wird, die abgehende Ziffer
in der richtigen Zeichensteüe im /-Register zu placieren, wenn dieselbe
von der Trunkregisterstelle im Speicher 17 abgenommen wird.
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Auf die Ausführung jeder MX-lnstruktion in TAIL folgend ,übernimmt die
Steuerung automatisch die nächstfolgende Instruktion, die der Ausführungs-
!mtruktion EXC folgt. Dies Is* die YM Instruktion, die den Inhalt dtf
Y-Registers in die Speicherzelle 2 placiert, wie die* vom Inhalt des F*
Registers indiziert Ut, das heißt in die Speicherstelle WORT + 2, wie dies
vorher in Verbindung mit aw MY-Instruktlon angezeigt worden ist. Während
der übertragung des Inhalts des Y-Registers zurück zum Speicherzugriffsregister
28 veranlaßt der M4Q0-Kode Im Funktionsfeld, daß alle Bit, außer
den vier am weitesten rechts gelegenen in der Einsatzmaske 37 ausmaskiert
werden. Daher werden vier Bit zum Speicher ohne Schieben oder Drehen g
gegeben. Hierdurch wird die weitergestufte Ziffernzäh lung in den Speicher
bei WORT + 2 eingegeben (FIg. 11).
Nachdem der Index im Speicher gespeichert worden ist, leitet die WY-Instruktion
eine Testprozedur ein, um zu bestimmen, ob sämtliche Ziffern ausgepackt
worden sind oder nicht. Der Inhalt des Y-Reglsters wird in der Drehschaltung
43 komplementiert und unter der Steuerung der Wf -Instruktion von -11 subtrahiert.
Die Differenz Ist ein DatenstUck, das zum Y-Register Über das Verzögerungsregister
34 zurückgesandt wird. Die Entscheidunhslogtk veranlaßt die
entsprechenden Registrierungen in den Flipflops 54 und 55 für dieses DlfferenzdatenstUck,
wie vorstehend erwähnt. Die TZ-lnstruktton ist eine Übergangs-Instruktion,
die einen bedingten übergang auf die letzten Inhalte des Verzogerungsreg
isters 34 einleitet, nämlich auf eine Prüfung des erwähnten DifferenzdatenstUcks hin. Ist letzteres nicht gleich 0, so geht die Steuerung
auf die unbedingte Übergangsinstruktion T über, die zur Instruktion MP2
im Hauptprogramm zurückkehrt, um die ausgepackten Ziffern auszupulsen und
danach den beschriebenen Auspackablauf mit der neuen Ziffernzählung In der Speicherzelle WORT + 2 zu wiederholen, ist das DifferenzdatenstUck gleich 0,
so war die soeben betrachtete Ziffer die zehnte, das Auspacken ist daher vervollständigt,
und die Steuerung kehrt zum Hauptprogramm zurück, wie dies MPI angezeigt wird. Das Hauptprogramm veranlaßt dann, dad die letzte im
X-Register gespeicherte Ziffer in mehrfachfrequenter Form ausgepulst wird.
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Das im wesentlichen gleiche Programm kann auch zum Einpacken ankommender
Wählimpulsziffern in die richtigen Zeichenstellen des Trunkregisters verwendet werden. Der einzige Unterschied wUrde der sein, daß
der Operationskode für die Instruktionen in der Übergangstabelle TABL XM Instruktionen anstelle vom MX-lnstruktlonen sein würde. Mit anderen
Worten, die Instruktionen in der Tabelle würden darauf angepaßt sein, die
Zifferninformation vom X-Register in das Trunkregister im Speicher zu Übergeben,
anstelle die Information vom Trunkregister im Speicher an das X-Register zu übergeben. Die Auspack- und Einpackprogramme demonstrieren
die Flexibilität der Steuerung 16 zum Entnehmen von Bitgruppen bestimmter
Grüße aus einer größeren Wortgruppe im Speicherzugriffsregister, Es Ist nicht
notwendig, die Maschine im Schaltungsaufbau abzuändern, um dieselbe an eine unterschiedliche Zeichengröße anzupassen. Für den Programmierer ist
es lediglich notwendig, eine unterschiedlich große Mas*l« durch die M-Beseichnung
im Funktionsfeld der Instruktion zu spezifizieren, ebenso eine geeignete Größe def Drehung, Das Programm demonstriert aueh die Flexibilität
d&f Tandefnopsrationsjshcltying 38 dahingehend, daß verschiedene Kombineätionen
der ό&ύ pwfeertiieii®« Si^ngStnadififeatienen verwendet wenden ktSrwan,
Ss verwendet bsfspie-Sswelse die iViY-JnsfrukHon nur die logisch® Operation der
Schal'«jog 41 beim Ausfuhren dm Ädrestenindtzlerfunktion, obgleich die
Acfres7««ifgr?.gie durch olle ufangjen Teil© cl®r Schaltung 30 ohno Änderungen
hlniurehlaufcR Ι·:5γ»^γ·γϊ. SpO-Se? vesv/endef almelhs Inutruktlan nur dm Mns-
und zwcp bris« fivspmken einer bestimmten Zeichengruppe ous einem
A'orte f>üc ί£)-.·=ΙηύΐΐΑάΙ®η@π verwenden sov^hf die- Dreh" eis eyeh
sikHsa'fn Im rwü'tticn Zyklus de* IrsforriiaHenscitifeiigengs durch
eis© Scholfii.Tg 38,
Dgs näclisis 2« bcirsshfeside Programm IeI1 «in fewfses ProQtGXim zum Eci
einer iegenarsntesi ge-Fsden PssfSiK' Ub«r ein© illusfroiJve Gruppe vsm 8 Bl*-O
Dieses ParitSiisprcgrsinR defrssneifleet welter ds« FIe^Ib-JHtäF der Teilern»
operationsscHaltung 29 anhand einer SifueHoti* Sn der oll© drei der i-chiebec^er
Dreh«, oder Maskier- und Loglkfunktlonen in der Schaltur^j 38 vorteflhafterweise
hintereinander auf einenzelnen Informotioresdurchgong durch die
Schaltung 38 angewandt werden.
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U9j2jO
In einem Fernsprechamt/ be! dem automatische Gebührenzählung (ΑΜΑ)
Verwendung findet, wird die Gebuhrenbetastungslnformation angesammelt
und dann auf Magnetband gespeichert. Über die Bit der Belastungsinformation
wird eine gerade Parität erzeugt, wobei der bequemlichkeithalber angenommen sein soll, daii die Information 8 Bit besitzen soll. Das resultierende einzelne
Bit der geraden Parität wird zusammen mit der Belastungsin&rmation als
neuntes Bit auf dem Band gespeichert. Es soll nun der Zeitpunkt betrachtet werden, zu dem die acht Bit der Belastungsinformation in den am weitesten
rechts gelegenen Bitstellen einer Wortsteile im Speicher 17 gespeichert werden,
bevor die Information auf Band gegeben wird. Es sei zunächst angenommen, daß diese 8 Informationsbit aus der Speicherstelle im Speicher 17
mit Hilfe einer MX-lnstruktion der bereits beschriebenen Art ausgepackt und
in das X-Register überführt worden sind. Die gerade Parität wird dann für
den 8-Blt-lnhalt des X-Regtsters entsprechend dem nachstehend beschriebenen
Programm erzeugt.
Die zum Erzeugen einer geraden Parität verwendete Methode umfaßt Operationen,
in der eine Hälfte einer interessierenden Bitgruppe einer EXKLUSIV ODER Operation unterworfen wird, und zwar im Vergleich zur andmw
Hälfte, so dall die interessierende Bitgruppe noch der EXKLUSiV OD ER-Operation
die halbe ursprüngliche Grüße besitzt. Diese Operetten wird aufeinanderfolgend
wiederholt, bis ein 1-Bit-Resultat erhalten wird, υηά dieses eine Bit
ist dann das Bit der geraden Parität, das zusammen mit den acht Sit der Betastungsinformation
zu speichern ist. Die Programmliste für die Paritätserzeugung ist in der nachstehenden Tabelle Il angegeben.
| TABELLE Il | |
| Erzeugen der geraden Parität | |
| Operation | Adresse, Index, Funktion |
| XY | HR4,,EX |
| YY | HK2,,EY |
| YY | HRl,,EY |
| YX | M9HL8„$X |
| T | MP |
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Sämtliche Instruktionen, ausgenommen die Übergangsinstruktion Im Programm
der Tabelle Il sind vom RR Typus, wie dieser in Verbindung mit Figur 10 erläutert worden ist. Die Instruktionen umfassen die Überführung der Information
von einem Indexregister in ein anderes oder von einem Indexregister zurück zum gleichen. Bei diesen Instruktionen sind keine Speicheradressenstellen
zu bestimmen; demgemäß wird das Adressenfeld der Instruktion vorteilhafterweise
zur Spezifizierung zusätzlicher Argumente verwendet, die zur Steuerung der Signalmodifizierung in der Operationsschaltung 38 dienen.
Die XY-Instruktion fordert die Überweisung des inhalts des X-Reg lit en an das
Y-Register, und zwar über einen Durchlauf Über die Operationsschaltung 38
in der fUr die Regίstor-zu-Register Überfuhrungen vorstehend beschriebenen
Welse. Die HR4 Bezeichnung im Adressenfeld der Instruktion veranlaßt den
Dekodierer 32, die Schiebe- oder Drehschaltung 39 derart anzuweisen, dat
der Inhalt des X-Registers nach rechts um vier Bitstellen verschoben wird, wenn derselbe durch die Schaltung 38 läuft. Die EX-Bezeichnung im Funktionsfeld der Instruktion bewirkt femer, daß der Inhalt des X-Registers über die
Argumentsammelleitung 42 an die logische Schaltung 41 angekoppelt wird,
wo er dann als ein Argument für eine EXKLUSIV ODER-Operation verwendet
wird, dl» zusammen mit der verschobenen Form des X-Registerinhalts ausgeführt
wird. Das Resultat »vird im Y-Register placiert und enthält nur vier
Iinteressierende Bit, da die Verschiebung die letzten vier der acht Bit dazu
gebracht hat, mit den ersten vier Sm Rahmen einer EXKLUSIV ODER-Operation
verglichen zu werden.
Die YY-Instruktion verschieb die Inhalt· des Y-Register» um zwei Stellen
nach rechts und vergleicht die Ergebnisse im Rahmen einer EXKLUSIV ODER-Operation
mit den unverschobenen Inhalten des Y-Reg isters. Eine Verschiebung
um nur zwei Bitsteilen war gefordert, um die beiden Hälften der vier interessierenden Bit gegeneinander im Rahmen einer EXKLUSIV ODER-Operation
zu vergleichen. Eine zweite YY-Instruktion wiederholt die EXKLUSIV ODER-Operation nach einer ein-Bit-Verschiebung der Inhalte
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des Y-Regliters und erzeugt ein ein-Bit-Resultat, das von Interesse ist.
Da keine Maskenoperationen angewandt worden sind, w,,.\Ai fremde
EINSEN oder NULLEN in anderen Bitstollen des Y-Registers als die am
weitesten rechts gelegene einzelne Bitsteile Vorhandensein können, welche letztere nun die einzige interessierende ist. Maskierungen waren nicht erforderlich,
weil ein derartige Fremdinformation durch die eine Maske in der nächsten Instruktion eliminiert wird. Falls gewünscht, könnte jedoch
das gleiche Resultat dadurch erhalten werden, daß in den Adressenfeidern
der ersten drei Instruktionen M4, M2 und Ml eingesetzt wird, um alle außer der bei jedem Schritt interessierenden Bit zu maskieren.
g??ir*!ie vi'ijraf·»«? ■•'-Bnr'iöike h- f-m
ho, t ■ <?ai* nt.if ir-f^npottoii in d*1^ «f»i v
»ti «Ι»«?!! !;i-!i;:sn iVr Pils'eits^ ¥/erdefi I !^-1!»-■=-· i«r*firf;gen.. r-iefcsiiir=ie-ri
tia'isr dh' --ofte1:?:^ e^iibitte Fferndinfsrnsation. Die /)X
ha t-vMHmkU de- '. '^-fniff^fdivo ve^X'lu^i dw logische Sel
den /'Us^ins d'--f ■■^rdr«h?eten //ϊ^ΐί·-?: 4ü srs>
^ghüscn elnsi ».ÜDE
O36& d#^i r»ci:i::=: :,'r/ierteiv 5-·Ρ?ί--!ίΐΙίαΙί des X-Re^istcrs zy vesf
Ergebnis die*er /j erotion i$Sf da^eiiizc-fne forisatsbit in der neunten Bihtefie
des V/orff z*i placieren, und das Wort wieder in das X-Reglste? zu überführen.
Die YX-lnstruktion ist dafür vorgesehen, um das einzelne Bit der geraden
Parität, das soeben erzeugt worden ist, aufzunehmen und daseibe in des
X~Register in die neunte Bitstelle einzuführen, so daß es zusammen mit den
echt Bit der Belasfuogiinfc-iffiaHun auf Band gespeichert werden kann, Συ
Erceiehsn c'ieaes Zttus '.erichlebt die HL8 Bezeichnung im AdressenFeSd
c*' iV—ff-itruKtion den Inhali des X-Regiiier* um 8 BitsfeUen nach Ilnl'S,-v;-snn
die^t?" Irshaff durch die uperaHensscfcjhuiig 38 übertreten wire!,.
ä-iiera'yrch vdrd ύκ-Λ einzelne F"c»ritütsbit vor« der ersten Bitsielle In die
svj.ur.te iMrsle'le Ukeriuhri, während ir? gjle«v Ifbrigesi der ersten acht BH-εί§Π?*<
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9 0 9 S 5 1 / U 2 5
SAD
U99290
Die T Instruktion bewirkt einen unbedingten übergang der Steuerung
zurück zum Hauptprogramm, da dann die Speicherung des Inhalts des X-RegUfers
auf dem Magnetband der automatischen GebuhrenzUhleinrichtung (nicht dargestellt) gespeichert wird.
Daher sind die vier Operationsinstruktionen des Paritätserzeugungsprogramms
in der Lage, eine gerade Parität Über einer 8-BIt-Gruppe zu erzeugen, und
das einzelne Paritätsblt in eine vorbestimmte Bitstelle der Wortstelle, die
die 8 Bit enthält, zu Überführen. Dieses beinhaltet insgesamt 9 Schiebe-,
Maskier- und OD ER-Operationen, die normalerweise durch zumindest acht
Instruktionen in bekannten Datenverarbeitungsanlagen auszuführen sein
wUrden. Die Reduzierung der Instruktionsanzahl und die hierdurch bedingte
Reduzierung des Schaltungsaufwand wird durch die Verwendung der Tandemoperationsschaltung 38 ermöglicht, die Mehrfachsignalenodifizierungen
während jeder hierdurch hindurch erfolgenden Informationsübertragung
ausführt.
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Claims (7)
1. Datenverarbeitungsmaschine, bei der Informationsslgnale zwischen
ersten und zweiten elektrischen Schaltungen mit Hilfe einer SignaI-Operationsschaltung
gekoppelt sind, in der die Informationssignale modifizierbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Signaloperationsschaltung (38) hintereinanderIlegende Mehrfachsignalmodifizierschaltungen
(39, 40, 41) aufweist, von denen (ede dafür
ausgelegt Ist, einen unterschiedlichen Modifizlertypus auszufuhren, und λ
zwar entsprechend mehreren auswählbaren Operatlonswetsen fur ihren
Modifiziertypus, sowie Operationssteuerschaltungen (30, 42) aufweist,
die dafür ausgelegt sind, Steuersignale, die die Operationsweise für {ede
Modifizierschaltung auswählen, an dieselben zu tiefem, so daß zumindest
zwei unterschiedliche Slgnalmodifizlertypen auf Signale angewandt werden
können, die durch die Signaloperationsschaltung hindurch Übertragen
werden, und daß die Modifizierschaltungen in Ihren [eweils ausgewählten
Operationswelsen einen kontinuierlichen Signalstromweg durch die Operationssehaltung
hindurch erzeugen.
2. Datenverarbeitungsmaschine nach Anspruch 1 mit einem Speicher, g
in dem Daten und Instruktionen gespeichert sind, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Maschine femer ein Instruktionsdekodierer (32) voigesehen ist,
der zum Zuführen von Steuersignalen Ober die Operationssteuerschaltungen (3ό, 42) zu den Modifizlenchaltngen (39, 40, 41), und zwar ansprechend
auf den Empfang einer Instruktion vom Speicher (17), ausgelegt ist, wodurch mehrere ausgewählte Operationen in Abhängigkeit einer einzelnen
Instruktion und bei einer einzigen übertragung eines Informationssignals
durch Signaloperatlonsschaitung (38) hindurch ausgeführt werden.
909851/1425
si
3. Datenverarbeitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Informationssignale Mehrfachbit-Informatlonswärter sind, die Über erste
und zweite Sarnmelleitungsstromkreise (26, 27) in bitparalleler Weis« Übertragen
werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Signalmodifizierschaltungen eine Schiebe- oder Drehschaltung (39)
aufweist, die zum Ausfuhren einer Verschiebung oder Drehung der die Mehrfachbit-Wörter darstellenden Signale in wählbaren Grüßen in unterschiedlichen
Richtungen ausgelegt ist, ferner eine Maskierschaltung (4P) aufweist, dl« zum Maskieren auswählbarer Anzahlen der in den Signalen
vorhandenen Bit ausgelegt sind, um Signalinformation In vorbestimmten Bitstellen
zu eliminieren, sowie eine logische Schaltung (41), die zum Durchfuhren einer aus einer Mehrzahl logischer Operationen auswählbaren Operation
ausgelegt ist,
4. Datenverarbeitungsmaschine nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein durch die Signaloperationsschaltung (38) Übertragenes Informationssignal
als ein erstes Kombinlerargument für eine der Modifiziertypen dient,
daß ein· Argumentsteuerschaltung (43, 47, 46) ein zweites Kombinlerargument
zur Operationsschaltung liefert, daß die Argumentsteuerschaltung dafür ausgelegt
Ist, wählbar ein Argumentsignal zu komplementleren, ein Argumentsignal um eine Bitstelle zu drehen oder das Argumentsignal festzubinden, um
ein zweites Argument zu erzeugen, das das Komplement einer vorbestimmten
Zahl Ist, und daß die Operation der Argumentsteuerschaltung unter der
Steuerung von Steuersignalen steht, die von de"n Qperationssteuerschaltungen
(36, 42) geliefert werden.
5. Datenverarbeitungsmaschine nach Anspruch t mit einem Speicher,
der in vorbestimmten adressierbaren Stellen Verarbeitungswörter speichert, einem Speicherzugriffsregister, der einen Eingang und einen Ausgang für
die Verarbeitungswörter bildet, und einer Mehrzahl Sammlerregister, dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten Übertragungsstromkreise (27,38,26,34) die die ersten und
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■H99290
zweiten Schalfungen und dl· Signaloperationsschaltung enthalten, die
Eingangsverarbeitungswörter vom Speicherzugriffsregister (28) an auswählbar· der Sammlerregister (21-25) ankoppelt/ daß zwei*. Ubertrqgungsstromkretse
(27,38,26,37), In denen die ersten und zweiten Schaltungen
und die Signaloperationtschaltung enthalten sind, die Ausgangsverarbeitungswörter
von auswählbaren der Sammlerregister an das Speicherzugriffsregister
ankoppelt, und daß ein Dekodierer (32) die Auswahl der Sammlerregister
für die Eingangs- und Ausgangsverarbeit ungswurter steuert.
6. Datenverarbeitungsmaschine nach Anspruch 5, bei der die Verarbeitungswörter
ein Instruktionsprogramm zum Steuern der Operation der Maschine
enthalten, wobei das Programm ein Teilablaufprogramm aufweist, nach %
dessen Durchführung die Programmsteuerung auf eine Instruktion In einer
vorbestimmten Adresse des Speichers zurückkehrt, dadurch gekennzeichnet,
daß eines der Sammlerregister (25) ein Programmadressenreglster zum Zufuhren
von Adressen ist, um dos Auslesen vorbestimmter der Instruktionen aus dem Speicher einzuleiten, daß die Inhalte des Adressenregisters In der
f'gnaloperationsschaltung (38) weitergestuft werden, und zwar folgend der
Anwendung einer hierin gespeicherten Adresse, und daß Übergangssteuerschaltungen
(45, 54, 55, 30, 32), die den Dekodierer aufweisen, den
welteigestuften Ausgang der Signaloperationsschaltung dazu veranlassen,
daß derselbe an ein zusätzliches (21) der Sammlerregister zu Beginn des
Teilablaufs angekoppelt wird, und den Speicher dazu veranlassen, vom ä
zusätzlichen Sammlerregister adressiert ζυ werden und den Inhalt des zusätzlichen
Sammlerregisters an das Adressenregister in Abhängigkeit der
letzten Operation des Teilablaufs anzukoppeln.
7. Datenverarbeitungsmaschine nach Anspruch 6, bei der das Tel lablaufprogramm
ein weiteres Teilablaufprogramm enthält, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übergangssteuerschaltungen den weitergestuften Ausgang der
Signaloperationuchaltung dazu veranlassen, an unterschiedliche zusätzliche
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der Sammlerregister (21-24) zu Beginn jedes Tetlablaufs angekoppelt zu
werden, und den Speicher dazu veranlassen, vom entsprechenden nmr zusätzlichen
Sammlerregister adressiert zu werden und den Inhalt eines solchen Registers in Abhängigkeit der letifen Operation jedes Tel loblauf
s an das Adressenregister anzukoppeln.
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