DE1499245B2 - Elektronische rechenanlage - Google Patents
Elektronische rechenanlageInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft einen Rechner zur Verarbeitung von Zahlen in der Darstellung mit gemischter
Basis mit einem zyklischen Serienspeicher, der η Register enthält, von denen jedes m Zeichen zu b
Bits speichert, mit einer Aufzeichnungsvorrichtung zum Schreiben der Information in den Speicher und
einer Lesevorrichtung zum Lesen der aufgezeichneten Information aus dem Speicher, mit einem Impulszeitgeber,
der das Zeitraster sowohl für die Verarbeitung der aus dem Speicher gelesenen Informationsimpulse
als auch für das Schreiben der Informationsimpulse in den Speicher liefert, mit einem
Serien-Parallel-Umsetzer, der von der Lesevorrichtung gespeist und vom Impulszeitgeber gesteuert wird
und der jeweils einander entsprechenden Bits der einzelnen Register parallel abgibt, mit einer Verarbeitungseinheit,
die die vom Serien-Parallel-Umsetzer gelieferten Bits parallel verarbeitet, und mit einem
Parallel-Serien-Umsetzer, der die jeweils einander entsprechenden Bits der einzelnen Register empfängt
und diese Eingabebits unter Steuerung des Impulszeitgebers in eine serielle Kette von Bits umsetzt und
der Aufzeichnungsvorrichtung zuführt.
Beim Bau der bekannten Rechenanlagen der vorerwähnten Art liegt das grundlegende Beurteilungsmerkmal in der Umwandlung der in den mechanischen
Rechenanlagen verwendeten mechanischen Vorrichtungen in gleichwertige elektronische Kreise,
durch die die Begrenzung dieser Rechenanlagen hinsichtlich ihrer Speicherkapazität und der Anzahl der
verschiedenen möglichen Operationen nicht beseitigt wird. Im einzelnen haben diese elektronischen
Rechner entsprechend dem Modell der mechanischen Rechenanlage einen Aufbau, der im allgemeinen so
viel Gruppen gleicher Elemente erfordert wie Dezimalstellen der Zahlen, auf die eingewirkt werden
soll, so daß die Kosten und die Abmessungen des Rechners äußerst hoch sind. Ein Beispiel eines solchen
Rechners ist in der deutschen Auslegeschrift 1 086 921 beschrieben.
Eine wesentliche Verringerung der Abmessungen, eine Steigerung der Speicherkapazität des Rechners
und eine erhebliche Verminderung der gesamten Aufwendigkeit des Rechners wird durch die Verwendung
bekannter zyklischer Serienspeicher erreicht, die Zeichen speichern können, von denen jedes durch
eine Anzahl von Bits dargestellt ist. Die mit dieser Art von zyklischen Speichern ausgerüsteten Rechner
besitzen normalerweise eine Anzahl von parallelarbeitenden Serien-Speicherregistern. Die Verwendung
einer solchen Anzahl von einzelnen Speichern erhöht ihre Kosten erheblich.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, z. B. in der USA.-Patentschrift 2 963 223, mehr als nur eine Zahl
in einem einzelnen zyklischen Speicher anzuordnen, nämlich auf einer einzelnen Spur einer Magnettrommel.
Diese Anordnung wird durch Versetzen bzw. Verschachteln dor zu den verschiedenen entsprechenden
Zahlen gehörenden Ziffern erreicht. Eine derartige Anordnung der Information ist jedoch auf den
Fall beschränkt, in dem nur zwei Größen oder Stellen vorhanden sind. Unter Verwendung von nur zwei
Informationsstellen kann nur ein binärer Rechner aufgebaut werden. Es ist jedoch vorteilhaft, vor allem
für einen für kaufmännische Zwecke vorgesehenen Rechner, eine Gemischtradix-Darstellung der
Zahlen zu wählen, insbesondere die sogenannte binär verschlüsselte Dezimaldarstellung. Das führt dann
zur Verwendung einer dritten Stelle in der Anordnung der Informationen, die in mehreren Registern
gespeichert sind, von denen jedes zum Speichern einer Vielzahl von aus mehreren Bits bestehenden
Zeichen vorgesehen ist.
Eine Anwendung der vorgenannten Eigenschaft des Versetzens der Ziffern in einem Rechner mit drei
Informationsstellen ist z. B. in der britischen Patentschrift 767 236 beschrieben. Sie ist jedoch auf einen
Rechner beschränkt, bei dem die Dezimalzeichen nicht binärverschlüsselt sind. Nach der britischen
Patentschrift 767 236 werden die verschiedenen Dezimalziffern versetzt, ohne die Binärziffern zu versetzen.
Benachbarte Binärstellen enthalten also die derselben Dezimalziffer entsprechenden Bits, während
benachbarte Dezimalstellen die zu unterschiedlichen Registern gehörenden Dezimalziffern enthalten.
Bei einem Rechner mit binärverschlüsselter Dezimaldarstellung ist es außerhalb des Speichers für
gewöhnlich zweckdienlich, die Zeichen jedes Registers und die Bits jedes Zeichens in Serie zu verarbeiten
und die verschiedenen Registerinhalte parallel zu verarbeiten. Jedes entsprechende Bitpaar jedes
entsprechenden Ziffempaars zweier Zahlen, die zusammen in der arithmetischen Einheit verarbeitet
werden sollen, werden gleichzeitig in diese arithmetische Einheit eingegeben. Wenn eine solche Verarbeitungsweise
angestrebt wird, ist die versetzte Anordnung der Ziffern in dem Speicher nach der vorgenannten
britischen Patentschrift 767 236 nicht brauchbar, da sie sehr aufwendige, an den zyklischen
Speicher angeschlossene, Serien-Parallel- und Parallel-Serien-Umsetzer
erfordern würde, um die Ziffern in eine solche Reihenfolge zu bringen, in der sie
in der arithmetischen Einheit benötigt werden.
Darüber hinaus werden bei der Anordnung nach der britischen Patentschrift 767 236 die zu einem
bestimmten Register gehörenden verschiedenen Bits den außerhalb des Speichers liegenden Verarbeitungskreisen in einem nicht einheitlichen Rhythmus eingegeben.
Unter der Annahme, daß ein Zeichen aus b Bits besteht und jedes der η Register m Zeichen
enthält, gibt der Speicher in die Verarbeitungskreise eine Kette von b Impulsen ein, die zeitlich mit der
maximal zulässigen inneren Frequenz des Speichers aufeinanderfolgen, gefolgt von einer Pause in den
Impulsen von b-n Perioden dieser Frequenz. Das heißt, die maximale Impuls-Wiederholungsfrequenz
in den Verarbeitungskreisen außerhalb des Speichers ist um vieles höher als die durchschnittliche Impuls-Wiederholungsfrequenz.
Folglich werden die Verarbeitungskreise sehr schlecht ausgenutzt, und es werden insbesondere mehr teure Kreise mit einer Eigengeschwindigkeit
entsprechend der maximalen Frequenz, und nicht der Durchschnittsfrequenz, benötigt.
Ferner ist, abgesehen von Kostenfragen, die benötigte Impuls-Wiederholungsfrequenz für die Verarbeitungsmittel
außerhalb des Speichers trotz der geringen durchschnittlichen Verarbeitungsgeschwindigkeit
übermäßig hoch. Auf der anderen Seite kann, wenn weniger kostspielige und damit langsamere Verarbeitungskreise
benutzt werden, der Vorteil der hohen Speicherkapazität des Speichers nicht ausgenutzt
werden.
Aufgabe der Erfindung ist es dementsprechend, einen zyklischen Serienspeicher für Zahlen in Gemischtradixdarstellung
zu schaffen, der die vorstehend geschilderten Nachteile bekannter Speicher nicht aufweist und für die Speicherung mehrere voneinander
unabhängiger Register eine einzige Verzögerungsleitung vorsieht, und wobei zwei oder mehr
der Register bei Bedarf sofort und gleichzeitig vom System abgefragt werden können, ohne dazu einen
ins Gewicht fallenden Mehraufwand an zusätzlichen Schaltkreisen in Kauf nehmen zu müssen.
Diese Aufgabe wird bei einem Rechner der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der Serienspeicher
aus einer einzigen Verzögerungsleitung besteht, die n-m-b Bits enthalten kann und einen mit
der Aufzeichnungsvorrichtung verbundenen Eingangsanschluß sowie einen mit der Lesevorrichtung
verbundenen Ausgangsanschluß enthält, und daß der Impulszeitgeber für jeden Informationszyklus durch
den zyklischen Serienspeicher eine Reihe von m Zeichenperioden definiert, von denen jede eine Folge
von b Bitperioden enthält, wobei jede dieser Bitperioden wiederum eine Folge von η Impulsperioden
einschließt, so daß die einander entsprechenden Bits der verschiedenen Register in der Verzögerungsleitung
auf benachbarten Plätzen gespeichert werden.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die versetzte Anordnung der Signale in dem Speicher erlaubt es, alle Register des Rechners in eine
einzige Verzögerungsleitung aufzunehmen, die mit einem einzigen Lesewandler und einem einzigen
Schreibwandler versehen ist, wobei die Kosten des Speichers die Kosten einer Verzögerungsleitung mit
nur einem Register nicht übersteigen. Darüber hinaus ist es, da die Impuls-Wiederholungsfrequenz in
der Verzögerungsleitung um ein Vielfaches größer ist als in den anderen Kreisen des Rechners, möglich,
gleichzeitig eine gute Ausnutzung der Speicherkapazität der Verzögerungsleitung zu erreichen, während
in den anderen Teilen des Rechners langsam arbeitende Schaltkreise verwendet und somit die Kosten
für die Rechenanlage erheblich herabgesetzt werden. Ferner ist zu bemerken, daß das Verhältnis von
ίο maximaler zur durchschnittlichen Impuls-Wiederholungsfrequenz
ungünstig wird, wenn nach der britischen Patentschrift 767 236 besondere Markierungsbits an das Ende der jedes Zeichen darstellenden
Bits angeschlossen werden, um einige Operationen zu steuern. Im Gegensatz dazu kann gemäß der Erfindung
eine beliebige Anzahl von Markierungsbits nach den das Zeichen darstellenden Bits benutzt werden,
ohne dieses Verhältnis ungünstig zu beeinflussen.
Eine wesentliche Steigerung der Betriebsgeschwindigkeit des Rechners nach der Erfindung, dessen Betrieb
in eine Folge von Zuständen aufgegliedert ist, wird durch neuartige Mittel zur Steuerung und Taktsteuerung
des Übergangs von einem Zustand auf den nächstfolgenden Zustand erreicht.
Diese Mittel brauchen nicht mit dem Speicherzyklus synchronisiert zu werden, wodurch die äußerste
Verarbeitungsgeschwindigkeit wesentlich gesteigert wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend an Hand der Fig. 1 bis 8 näher erläutert. Es
zeigen
Fig. la und 1 b ein Blockdiagramm der Kreise
des Rechners gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2, wie Fig. la und 1 b zusammenzufügen
sind,
F i g. 3 ein Zeitdiagramm einiger Taktsignale des Rechners nach Fig. la und 1 b,
F i g. 4 ein in einer Ausführungsform des Rechners verwendetes Addierwerk,
F i g. 5 einen Kreis zur Steuerung der in dem Rechner verwendeten Markierungsbits,
F i g. 6 eine Gruppe bistabiler Vorrichtungen des Rechners nach F i g. 1 a und 1 b,
F i g. 7 teilweise einen Kreis zur Taktsteuerung des Umschaltens von einem Zustand auf den nächstfolgenden
Zustand bei dem Rechner und F i g. 8 ein Diagramm, das einige Zustandsfolgen des Rechners gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
veranschaulicht.
Allgemeine Beschreibung
Der Rechner besitzt einen aus einer magnetostriktiven Verzögerungsleitung LDR bestehenden Speicher
mit beispielsweise zehn Registern /, /, M, N, R, Q, U, Z, D, E, der mit einem einen Leseverstärker
39 speisenden Lesewandler 38 und einem von einem Schreibverstärker 41 gespeisten Schreibwandler 40
versehen ist.
Jedes Speicherregister besitzt beispielsweise 22 Dezimalstellen mit je acht Binärstellen, so daß jedes
Register bis zu 22 8-Bit-Zeichen speichern kann. Sowohl die Zeichen als auch die Bits werden in Reihe
verarbeitet. Demzufolge läuft eine Reihe von 10-8-22 Binärsignalen in der Verzögerungsleitung
LDR um.
Die auftretenden zehn ersten Binärsignale stellen jeweils das erste Bit der ersten Dezimalstelle der Register
R, N, M, J, I, Q, U, Z, D bzw. E dar, die darauffolgenden zehn nächsten Binärsignale stellen das
zweite Bit der ersten Dezimalstelle der jeweiligen Register dar usw.
Wenn beispielsweise diese Binärsignale in der Verzögerungsleitung so aufgezeichnet werden, daß sie um
1 Mikrosekunde voneinander getrennt sind, so sind die zu einem bestimmten Register gehörenden Signale
10 Mikrosekunden voneinander getrennt, d. h., daß jedes Register eine Reihe von 8-22 um 10 MikroSekunden
voneinander getrennten Binärsignalen enthält, wobei die zu den verschiedenen Registern gehörenden
Binärsignalreihen um jeweils 1 Mikrosekunde gegeneinander versetzt sind.
Der Leseverstärker 39 speist einen Serien-Parallel-Umsetzer
42, der über zehn gesonderte Ausgangsleitungen LR, LM, LN, LJ, LI, LE, LD, LQ, LU und
LZ zehn gleichzeitige Signale erzeugt, die die in derselben Binärstelle derselben Dezimalstelle der jeweiligen
zehn Register gespeicherten zehn Bits darstellen.
Demzufolge sind zu einem gegebenen Zeitpunkt zehn Signale, die das erste Bit der ersten Dezimalstelle
der zehn Register darstellen, an den zehn Ausgangsleitungen gleichzeitig vorhanden; 10 MikroSekunden
später sind zehn das zweite Bit der ersten Dezimalstelle darstellende Signale an diesen Ausgangsleitungen
vorhanden usw.
Jede Gruppe aus zehn an den Ausgangsleitungen des Umsetzers 42 gleichzeitig gelieferten Signalen
wird nach ihrer Verarbeitung einem Parallel-Serien-Umsetzer 43 zugeführt, der den Schreibverstärker 41
mit diesen in ihrer vorherigen Reihenfolge um jeweils 1 Mikrosekunde voneinander getrennt erneut zu speichernden
zehn Signalen speist, so daß der Wandler 40 diese Signale entsprechend der Arbeitsweise des
Rechners, entweder unverändert oder geändert, unter Beibehaltung ihrer vorherigen gegenseitigen Lage
in die Verzögerungsleitung einschreibt. Somit ist klar, daß die einfache Verzögerungsleitung LDR in bezug
auf den ihren Inhalt verarbeitenden Außenkreis einer Gruppe von zehn parallelarbeitenden Verzögerungsleitungen gleichwertig ist, die je ein einfaches Register
enthalten und mit einer Ausgangsleitung LT?, LM, LN, LJ, LI, LE, LD, LQ, LU bzw. LZ sowie
einer Eingangsleitung SR, SM, SN, SJ, SI, SE, SD, SQ, SU bzw. SZ versehen sind.
Da die Verzögerungsleitungsspeicherung in ihrer Art zyklisch ist, wird der Betrieb des Rechners in
aufeinanderfolgende Speicherzyklen aufgeteilt, wobei jeder Zyklus 22 Ziffernperioden Cl bis C 22 enthält
und jede Zifferperiode in acht Bitperioden Tl bis T 8 aufgeteilt ist.
Ein Taktimpulsgenerator 44 erzeugt an den Ausgangsleitungen Π bis Γ8 aufeinanderfolgende Taktimpulse,
die je, wie in dem Zeitdiagramm nach F i g. 3 gezeigt, eine eine entsprechende Bitperiode
anzeigende Dauer haben. Der Ausgangsanschluß Tl ist also während der gesamten ersten Bitperiode jeder
der 22 Ziffernperioden erregt, während der Ausgangsanschluß Γ2 entsprechend während der gesamten
zweiten Bitperiode jeder der 22 Ziffernperioden erregt ist, usw.
Der Taktimpulsgenerator 44 ist, wie nachstehend noch näher erläutert, mit der Verzögerungsleitung
LDR in der Weise synchronisiert, daß der Beginn der «-ten Gattungsbitperiode der m-ten GattungSr
Ziffernperiode mit dem Zeitpunkt zusammenfällt, zu dem die zehn in der η-ten Binärstelle der m-ten DeT
zimalstelle der zehn Speicherregister eingelesenen zehn Bits an den Ausgangsleitungen des Serien-Parallel-Umsetzers
42 verfügbar zu werden beginnen. Diese Binärsignale werden in dem Umsetzer 42 für
die gesamte Dauer der entsprechenden Bitperiode gespeichert. Während derselben Bitperiode werden die
ίο durch Verarbeiten der zehn aus der Verzögerungsleitung LDR entnommenen Bits erzeugten zehn Bits
darstellenden Signale dem Parallel-Serien-Umsetzer 43 zugeführt und in die Verzögerungsleitung eingeschrieben.
Im einzelnen erzeugt der Taktimpulsgenerator 44 im Verlaufe jeder Bitperiode zehn Impulse Ml bis
MIO (Fig. 3). Der Impuls Ml bestimmt die Lesezeit,
d. h. den Zeitpunkt, zu dem der Serien-Parallel-Umsetzer 42 die zu der vorliegenden Bitperiode gehörenden
Bits verfügbar zu machen beginnt, während der Impuls M 4 die Einschreibzeit, d. h. den Zeitpunkt
angibt, zu dem die verarbeiteten Bits zum Einschreiben in die Verzögerungsleitung LDR dem Parällel-Serien-Umsetzer
43 zugeführt werden.
Der Taktimpulsgenerator 44 besitzt einen Oszillator 45, der im Betrieb einen Impulsverteiler 46 mit
Impulsen von der Frequenz der Impulse Ml bis MIO speist, wobei ein durch diesen Impulsverteiler gespeister
Frequenzteiler 47 zum Erzeugen der Taktimpulse Tl bis Γ 8 eingerichtet ist.
Der Oszillator 45 ist nur in Betrieb, solange eine bistabile Schaltung A10 (F i g. 6) erregt bleibt, die,
wie nachstehend noch näher erläutert, durch in der Verzögerungsleitung LDR umlaufende Signale gesteuert
wird.
Jede Dezimalstelle des Speichers LDR kann entweder eine Dezimalziffer oder einen Befehl enthalten.
Im einzelnen können die Register/ und /, die als erstes bzw. zweites Befehlsregister bezeichnet sind,
ein Programm speichern, das eine Folge von vierundvierzig in die zweiundzwanzig Dezimalstellen des
Registers / bzw. / eingeschriebenen Befehlen enthält. Die übrigen Register M, N, R, Z, U, Q, D, E sind
normalerweise Zahlenregister, die je eine Zahl mit einer Höchstlänge von zweiundzwanzig Dezimalziffern
speichern können. Jeder Befehl besteht aus acht jeweils in den Binärstellen Tl bis TS einer bestimmten
Dezimalstelle gespeicherten Bits B1 bis B 8.
Die Bits B 5 bis B 8 stellen eine von sechzehn OperationenFl
bis F16 dar, während die Bits Bl bis B 4 im allgemeinen die Adresse eines Operanden darstellen,
mit dem diese Operation ausgeführt werden soll. Jeds Dezimalziffer wird entsprechend einem binärverschlüsselten
Dezimalcode im Rechner durch vier BitsB5, B6, Bl, B8 dargestellt. In dem Verzögerungsleitungsspeicher
LDR werden diese vier Bits in den letzten auftretenden vier Binärstellen T S, T 6,
Tl bzw. T8 einer bestimmten Dezimalstelle aufgezeichnet,
während die verbleibenden vier Binärstellen zum Speichern bestimmter Markierungsbits verwendet
werden. Im einzelnen wird in dieser Dezimalstelle die Binärstelle T 4 zum Speichern eines
Kommabits B 4 verwendet, das für die gesamte Ziffernfolge einer Dezimalzahl mit Ausnahme der ersten
ganzen Ziffer hinter dem Komma gleich »0« ist.
Die Binärstelle Γ3 wird zum Speichern eines Vorzeichenbits
B 3 verwendet, das für alle Dezimalziffern einer positiven Zahl gleich »0« und für alle Dezimal-
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ziffern einer negativen Zahl gleich »1« ist. Die Bi- addierer 72, der mit zwei Eingangsleitungen 1 und 2
närstelle Γ 2 wird zum Speichern eines Ziffer-Erken- versehen ist zur gleichzeitigen Aufnahme von zwei
nungsbits B 2 verwendet, das in jeder durch eine De- zu addierenden Bits, die an der Ausgangsleitung 3
zimalziffer einer Zahl besetzten Dezimalstelle gleich das Summenbit erzeugen. Im einzelnen enthält der
»1« und in jeder (nicht Null bedeutenden) unbesetz- 5 Binäraddierer bei einer in Fig. 4 dargestellten ersten
ten Dezimalstelle gleich »0« ist. Ausführungsform eine Binäraddierschaltung 28, die
Demzufole erfordert die vollständige Darstellung an die Ausgangsleitungen S und Rb die Binärsumme
einer Dezimalziffer in dem Speicher LDR die sieben bzw. den Binärübertrag liefern kann, die durch das
Binärstellen Tl, T3, T4, TS, T6, Tl und Γ8 einer Addieren von zwei der Eingangsleitung 49 bzw. der
gegebenen Dezimalstelle. i° Eingangsleitung 50 zugleich zugeführten Bits und des
Die verbleibende Binärstelle Tl wird zum Spei- aus der Addition des nächstvorherigen Bitpaars entchern
eines Markierungsbits B1 verwendet, dessen stehenden vorherigen Binärübertragbits erzeugt wer-Bedeutung
nicht unbedingt mit der in dieser Stelle den, wobei das vorherige Binärübertragsbit in einem
gespeicherten Dezimalziffer in Beziehung zu stehen aus einem bistabilen Kreis bestehenden Übertragsbitbraucht.
15 speicher A 5 gespeichert wird. Die die beiden zu adln der nachfolgenden Beschreibung ist ein in einer dierenden Bits darstellenden Signale dauern von dem
Binärstelle α einer bestimmten Dezimalstelle eines Impuls Ml bis zu dem Impuls M10 der entspre-Registers
b gespeichertes Bit mit Bob bezeichnet, chenden Bitperiode, und die das Summenbit 5 und
während das beim Entnehmen dieses Bits aus der das Übertragsbit Rb darstellenden Signale treten mit
Verzögerungsleitung erzielte Signal mit LBab be- 20 ihnen im wesentlichen zugleich auf. Das vorherige
zeichnet ist. Übertragbit wird in dem bistabilen Kreis A 5 von dem
Ein in der ersten Dezimalstelle Cl des Registers R Impuls MIO der nächstvorherigen Bitperiode bis zu
gespeichertes Bit BlR = »1« wird am Anfang jedes dem Impuls MIO der jetzigen Bitperiode gespeichert.
Speicherzyklus zum Starten des Taktimpulsgenera- Das neue Übertragsbit wird in einen bistabilen
tors 44 verwendet. 25 Kreis A 4 übertragen, in dem es gespeichert wird,
Ein in der 22. Dezimalstelle C22 des Registers E bis der Impuls MIO das Übertragen des neuen Übergespeichertes
Bit BlE = »1« wird zum Anhalten tragsbits in den bistabilen Kreis .«4 5 herbeiführt, wo
des Generators 44 verwendet. Ein in der η-ten Dezi- es während der gesamten nächstfolgenden Bitperiode
malstelle des Registers N gespeichertes Bit BIN = gespeichert wird, damit es während der Addition des
»1« zeigt an, daß während der Durchführung eines 30 nächstfolgenden Bitpaares zeitgerecht der Addier-Programms
der nächstfolgende auszuführende Be- schaltung 48 zugeführt wird.
fehl der in dieser η-ten Dezimalstelle des Registers / Die Eingangsleitung 1 des Binäraddierers 72 kann
oder / gespeicherte Befehl ist. Ein in der η-ten Dezi- entweder unmittelbar über ein Verknüpfungsglied 52
malstelle des Registers M gespeichertes Bit BlM= oder über ein NICHT-Glied und über ein Verknüp-
»1« zeigt an, daß beim Eingeben einer Zahl über das 35 fungsglied 53 an die Eingangsleitung 49 der Addier-
Tastenfeld in das Register M die nächste eingegebene schaltung 48 angeschlossen sein. Im ersten Fall wird
Dezimalziffer in der (n — 1)-Dezimalstelle gespeichert jede Dezimalziffer ohne Änderung in den Addierer
werden soll; daß beim Eingeben eines Befehls über eingegeben, während im zweiten Fall, da diese Ziffer
das Tastenfeld der nächstfolgende Befehl in der in Binärverschlüsselung dargestellt ist, das Komple-
n-ten Dezimalstelle des Registers / oder / gespeichert 40 ment dieser Ziffer zu 15 in den Addierer eingege-
werden soll; daß beim Drucken einer in einem der ben wird.
Register der Verzögerungsleitung gespeicherten Zif- Die Verknüpfungsglieder 52 und 53 werden mit
fer die nächste zu druckende Ziffer die in der η-ten Hilfe eines Signals SOTT gesteuert, das von einem
Dezimalstelle dieses Registers gespeicherte Ziffer ist Vorzeichenbit-Verarbeitungskreis erzeugt wird, der
und daß beim Addieren von zwei Zahlen die in der 45 nachstehend noch näher zu beschreiben ist.
η-ten Dezimalstelle des Registers N gespeicherte Zif- Die Ausgangsleitung S der Addierschaltung 48 fer der Summe anschließend durch Addieren einer kann an die Ausgangsleitung 3 des Addierers ent-Füllziffer, wie nachstehend noch näher erläutert, weder über ein Verknüpfungsglied 55 unmittelbar korrigiert werden muß. Ein in der η-ten Dezimal- oder über ein Verknüpfungsglied 56 und ein NICHT-stelle des Registers U gespeichertes Bit BlU = »1« 50 Glied 57 angeschlossen werden, das die Ergänzung zeigt an, daß die Ausführung eines Hauptprogramms der Dezimalziffern auf 15 bewirkt,
beim η-ten Befehl aus dem Register / oder / vor Be- Eine bistabile Schaltung 58 wird über ein Verginn der Ausführung eines Unterprogramms unter- knüpfungsglied 59 durch jedes während der Bitperiobrochen worden ist. Demensprechend werden also den T6 und Tl an der Ausgangsleitung S der Addie Markierungsbits BIR und BlE zur Darstellung 55 dierschaltung 48 auftretende Bit gleich »1« erregt feststehender Bezugsstellen in den verschiedenen Re- und über ein NICHT-Glied 61 und ein Verknüpgistern (Anfang bzw. Ende) verwendet. Die Markie- fungsglied 60 durch jedes während der Bitperiode rungsbitsBIN, BlM und BIU stellen verstellbare Γ8 an dieser AusgangsleitungS auftretende Bit Bezugsstellen in den Registern dar. Die Bits BlM gleich »0« enterregt.
η-ten Dezimalstelle des Registers N gespeicherte Zif- Die Ausgangsleitung S der Addierschaltung 48 fer der Summe anschließend durch Addieren einer kann an die Ausgangsleitung 3 des Addierers ent-Füllziffer, wie nachstehend noch näher erläutert, weder über ein Verknüpfungsglied 55 unmittelbar korrigiert werden muß. Ein in der η-ten Dezimal- oder über ein Verknüpfungsglied 56 und ein NICHT-stelle des Registers U gespeichertes Bit BlU = »1« 50 Glied 57 angeschlossen werden, das die Ergänzung zeigt an, daß die Ausführung eines Hauptprogramms der Dezimalziffern auf 15 bewirkt,
beim η-ten Befehl aus dem Register / oder / vor Be- Eine bistabile Schaltung 58 wird über ein Verginn der Ausführung eines Unterprogramms unter- knüpfungsglied 59 durch jedes während der Bitperiobrochen worden ist. Demensprechend werden also den T6 und Tl an der Ausgangsleitung S der Addie Markierungsbits BIR und BlE zur Darstellung 55 dierschaltung 48 auftretende Bit gleich »1« erregt feststehender Bezugsstellen in den verschiedenen Re- und über ein NICHT-Glied 61 und ein Verknüpgistern (Anfang bzw. Ende) verwendet. Die Markie- fungsglied 60 durch jedes während der Bitperiode rungsbitsBIN, BlM und BIU stellen verstellbare Γ8 an dieser AusgangsleitungS auftretende Bit Bezugsstellen in den Registern dar. Die Bits BlM gleich »0« enterregt.
werden bei Durchführung einer Addition außerdem 60 Demzufolge zeigt bei Beendigung der Addition
dazu verwendet, für jede Dezimalstelle eine zu einer von zwei Dezimalziffern wahrender η-ten Gattungsmit
dieser Dezimalstelle durchgeführte oder durch- ziffernperiode der Umstand, daß die bistabile Schalzuführende
Operation gehörende Information aufzu- tung58 nach der letzten Bitperiode T 8 dieser Ziffernzeichnen,
periode erregt bleibt, an, daß die Summenziffer
Die Regenerierung sowie die Änderung und Ver- 65 größer ist als neun und kleiner als sechzehn, so daß
Schiebung der Markierungsbits B1 erfolgen mit Hilfe ein Dezimalübertrag auf die nächstfolgende Dezimaleines
Markierungsbit-Steuerkreises 37. stelle erfolgen muß. Über ein Verknüpfungsglied 62
Die Rechenanlage'enthält außerdem einen Binär- wird das das Vorhandensein der bistabilen Schaltung
58 dem Ubertragsspeicher A 5 zugeführt, der diesen Dezimalübertrag in der nächstfolgenden Ziffernperiode
C (n + 1) in das Addierwerk 48 eingeben kann.
Ein Dezimalübertrag auf die nächstfolgende Dezimalstelle muß auch erfolgen, wenn im Verlaufe der
Bitperiode Γ 8 der jetzigen Ziffernperiode Cn ein Binärübertrag Rb 8 durch Addieren der beiden
höchstwertigen Bits B 8 erzeugt wird, da dieser Binärübertrag anzeigt, daß die Summenziffer größer ist
als 15. Die Übertragung des Dezimalübertrags erfolgt in diesem Falle mit Hilfe der bistabilen Schaltungen
A 4 und A 5 in der vorstehend beschriebenen Weise.
Demzufolge bedeutet in allen Fällen der Umstand, daß die bistabile Schaltung A 5 nach der letzten Bitperiode
Γ 8 dieser Ziffernperiode Cn erregt ist, daß ein Dezimalübertrag aus dieser Ziffernperiode Cn auf
die nächste Ziffernperiode C (n + 1) erfolgen muß.
Sofern diese Ziffernperiode Cn die Ziffernperiode
ist, in der die letzte (und höchstwertige) Dezimalziffer der Ziffern der beiden zu addierenden Zahlen auftritt,
wird dieser Dezimalübertrag über ein Verknüpfungsglied 63 in eine bistabile Schaltung RF eingespeichert.
Demzufolge zeigt die bistabile Schaltung RF in erregtem Zustand an, daß ein sich aus
der Addition der beiden höchstwertigen Dezimalziffem
ergebender Endübertrag vorliegt.
Der Rechner ist außerdem mit einem Schieberegister K mit acht Binärstellen Kl bis K8 versehen.
Bei Aufnahme eines Schiebeimpulses über den An-Schluß 4 werden die in den Stellen K2 bis K8 gespeicherten
Bits jeweils in die Stellen Kl bis Kl verschoben, während die dann in den Eingangsleitungen 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 vorhandenen
Bits jeweils in die Stellen Kl, Kl, K3, K4, K5, K6, Kl, K8 und nochmals K8 übertragen werden.
Die durch den Impulsverteiler 46 (F i g. 1 b) erzeugten Impulse M 4 werden als Schiebeimpulse für
das Register K verwendet, das demzufolge während jeder Bitperiode einen Schiebeimpuls, d. h. während
jeder Ziffernperiode acht Schiebeimpulse aufnimmt. Der Inhalt jeder Binärstelle des Registers K bleibt
von dem Impuls M 4 jeder Bitperiode bis zu dem Impuls M4 der nächstfolgenden Bitperiode unverändert.
Ein der Eingangsleitung 13 des Registers K während einer bestimmten Bitperiode zugeführtes Bit
ist damit an der Ausgangsleitung 14 des Registers K nach acht Bitperioden, d. h. eine Ziffernperiode
später, verfügbar, so daß unter diesen Bedingungen das Register K wie ein Verzögerungsleitungsabschnitt
mit einer einer Ziffernperiode entsprechenden Länge wirkt.
Durch Zusammenschalten eines beliebigen Speicherregisters X und des Schieberegisters K in einer
geschlossenen Schleife, während gleichzeitig alle übrigen Register mit ihren Ausgängen zum Bilden
einer geschlossenen Schleife unmittelbar an ihre eigenen Eingänge angeschlossen sind, wird das
Register X in bezug auf die übrigen Register effektiv um eine Ziffernperiode verlängert. In diesem verlängerten
Register X wird die aus der Verzögerungsleitung zugleich mit der «-ten Dezimalstelle der
übrigen Speicherregister, d. h. während der «-ten Ziffernperiode seit Entnehmen des den Taktimpulsgenerator
44 startenden Bits BIR entnommene Stelle als die n-te Dezimalstelle bezeichnet. Demzufolge
wird der Inhalt des Registers X während jedes Speicherzyklus um eine Dezimalstelle verschoben,
d. h. in bezug auf die anderen Register um eine Ziffernperiode verzögert.
Das Register K kann auf Grund seiner Fähigkeit, wie eine Verzögerungsleitung zu wirken, gemäß den
auf S. 198 des Werkes »Arithmetic Operations in Digital Computers« von R. K. Richard, 1955,
dargelegten Grundsätzen außerdem als Zähler verwendet werden. Im einzelnen ist dieser Zähler, sofern
seine Ausgangsleitung 14 und seine Eingangsleitung 13 an die Ausgangsleitung 3 bzw. an die Eingangsleitung 1 des Binäraddierers 72 angeschlossen sind,
während die Eingangsleitung 2 des Addierers kein Signal aufnimmt, in der Lage, aufeinanderfolgende
Zählimpulse zu zählen, die der bistabilen Übertragsspeichervorrichtung A 5 entsprechend dem nachfolgenden
Kriterium zugeführt werden. Indem die in dem Register K enthaltenen acht Bits als eine Binärzahl
mit acht Binärstellen angesehen werden, kann der bistabilen Schaltung A 5 ein Zählimpuls zugeführt
werden, sobald die niedrigstwertige Binärstelle über die Ausgangsleitung 14 aus dem Register K
entnommen wird. Demzufolge sind die Zählimpulse zeitlich um eine Ziffernperiode oder ein Mehrfaches
von ihr voneinander getrennt.
Außerdem kann das Register K als Pufferspeicher zum vorübergehenden Speichern einer Deezimalziffer
oder des Adressenteils eines Befehls oder des Funktionsteils eines durch eine Druckeinheit 21 zu
druckenden Befehls wirken.
Beim Übertragen von Daten oder Befehlen von dem Tastenfeld 22 in den Verzögerungsleitungsspeicher LDR kann das Register K außerdem als
Parallel-Serien-Umsetzer wirken.
Die Rechenanlage besitzt außerdem ein statisierendes Befehlsregister 16 mit acht Binärstellen /1
bis /8 zum Speichern der jeweiligen Bits Bl bis B 8 eines Befehls.
Die die Adressenbits Bl bis B 8 dieses Befehls enthaltenden ersten vier Stellen /1 bis /4 speisen
einen Adressencoder 17 mit acht Ausgangsleitungen Yl bis Y 8, von denen je eine einem der acht adressierbaren
Speicherregister entspricht und die erregt sind, wenn die Kombination der vier genannten Bits
die Adresse dieses Registers darstellt. Die Adresse des Registers M wird durch vier Bits gleich »0« dargestellt,
so daß das Register M automatisch adressiert ist, wenn nicht ausdrücklich eine Adresse gegeben
wird. Die die Funktionsbits B 5 bis B 8 des genannten Befehls enthaltenden übrigen vier Stellen /5 bis /8
speisen einen Funktionsdecoder 18 mit einem Satz Ausgängen Fl bis F16, die erregt sind, wenn die
Kombination der Bits B 5 bis B 8 eine entsprechende Funktion darstellt.
Außerdem können die Ausgänge der Stellen /1 bis /4 und die Ausgangsleitungen der Stellen /5
bis /8 über das Verknüpfungsglied 19 bzw. das Verknüpfungsglied 20 an die Eingangsleitungen der
jeweiligen Stellen KS bis K 8 des Registers K angeschlossen
werden, um die auf diesen Stellen gespeicherte Adresse bzw. die Funktion auszudrücken.
Ein Schaltkreis 36 ist vorgesehen, um entsprechend verschiedenen nachstehend näher spezifizierten Weisen
die zehn Speicherregister, den Binäraddierer 72, das Schieberegister K und das Befehlsregister 16 zum
richtigen Steuern der Übertragung von Daten und Befehlen in die und aus den verschiedenen Teilen
der Rechenanlage wahlweise untereinander zu verbinden. Der Schaltkreis 36 besteht aus einer Dioden-
matrix oder einer Transistor-NOR-Glieder-Matrix oder einer keine Speichereigenschäften aufweisenden
gleichwertigen Schaltvorrichtung.
Außerdem wird durch den Schaltkreis 36 die Auswahl der Speicherregister entsprechend der durch
den Decoder 17 angezeigten vorliegenden Adresse vorgenommen.
Das Tastenfeld 22 zum Eingeben der Daten und der Befehle und zur Steuerung der verschiedenen
Funktionen des Rechners enthält ein Zifferntastenfeld 65 mit zehn Zifferntasten 0 bis 9, die dazu
dienen, über das als Pufferregister wirkende Register K Zahlen in das Speicherregister M einzuspeichern,
wobei gemäß einer bevorzugten Ausführungsform das Register M das von dem Zifferntastenfeld
aus einzige zugängliche Speicherregister ist. Das Tastenfeld 22 enthält außerdem ein Adressentastenfeld
68, das mit Tasten versehen ist, die je eines der entsprechenden Register des Verzögerungsleitungsspeichers
LDR ansteuern.
Das Tastenfeld 22 enthält außerdem ein Funktionstastenfeld 69 mit Tasten, die je dem Funktionsteil
eines der Befehle entsprechen, die der Rechner ausführen kann.
Die drei Tastenfelder 65, 68 und 69 steuern eine mechanische Decodereinrichtung, die aus Codierstäben
besteht, die mit elektrischen Schaltern zusammenwirken, um an vier Leitungen Hl, Hl, H 3,
H4 vier Binärsignale zu erzeugen, die entweder die vier Bits einer auf dem Tastenfeld 65 eingestellten
Dezimalziffer oder die vier Bits einer auf dem Tastenfeld 68 eingestellten Adresse oder die vier Bits einer
auf dem Tastenfeld 69 eingestellten Funktion darstellen, wobei die Decodereinrichtung außerdem eine
Ausgangsleitung Gl oder Gl oder G 3 erregen kann, um anzuzeigen, db das Tastenfeld 65 oder das
Tastenfeld 68 bzw. das Tastenfeld 69 betätigt worden ist.
Eine Kommataste 67 und eine Taste 66 für ein negatives algebraisches Vorzeichen erzeugen bei ihrer
Betätigung unmittelbar ein Binärsignal in der Leitung V bzw. SN.
Einige der von der Rechenanlage ausführbaren Befehle sind nachstehend aufgeführt, wobei der
Buchstabe Y das entsprechend der in dem Befehlsregister 16 festgehaltenen Adresse gewählte Register
bedeutet:
Fl Addition: Übertragen der in dem gewählten Register Y gespeicherten Zahl in das Register
M, dann addieren des Inhalts des Registers M zu dem Inhalt des Registers N
und speichern des Ergebnisses in dem RegisterN, d.h. symbolisch:
Y->M; (N+ M)-^N;
Y->M; (N+ M)-^N;
Fl Subtraktion:
. Entsprechend Y->M; (N-M)-^N;
F3 Multiplikation: Y-+M; (N-M)-+N;
F4 Division: 7->M; (N:M)->N;
F 5 Übertragen aus M: Übertragen des Inhalts des Registers M in das gewählte Register,
d. h. M->Y;
F6 Übertragen nach N: Übertragen des Inhalts des gewählten Registers in das Register N,
d.h. Y-yN;
Fl Austausch: Übertragen des Inhalts des ge-
wählten Registers in das Register N und umgekehrt, d.h. Y-+N; N-yY;
F8 Drucken: Ausdrucken des Inhalts des gewählten
Registers Y;
F 9 Drucken und Löschen: Ausdrucken des Inhalts
des gewählten Registers Y und Löschen des Inhalts;
FlO Programmstopp: Anhalten der automatischen Ausführung des Programms und warten,
bis der Bedienende Daten über das Tastenfeld eingibt; diese Daten in das gewählte
Register Y einspeichern (danach kann entweder die automatische Programmausführung
oder der Handbetrieb fortgesetzt werden);
FIl Auszug aus dem Register/ eines der ersten durch die in dem vorliegenden Befehl enthaltenen
Adresse spezifizierten ersten acht Zeichen und Übertragen dieses Zeichens in das Register M;
FYl Sprung auf den in dem vorliegenden Befehl spezifizierten Programmbefehl, unbedingt;
F13 Sprung, bedingt.
Die Rechenanlage läßt sich wahlweise so einstellen, daß sie nach drei Arten, und zwar »von Hand«,
»automatisch« und »Programmeinspeicherung« in Abhängigkeit davon, ob ein Schalter 23 mit drei Stellungen
ein Signal PM, PA oder IP erzeugt, arbeitet.
Alle vorerwähnten Befehle können bei automatischem Betrieb ausgeführt werden, und die ersten
neun Befehle können auch bei Handbetrieb ausgeführt werden.
Während des Programmeinspeicherungsbetriebes, bei dem das Signal IP auftritt, sind das Adressentastenfeld
68 und das Funktionstastenfeld 69 zum Eingeben der Programmbefehle in die Register/
und J über das Pufferregister K betätigbar. Zu diesem Zweck können die Ausgänge Hl bis H4 der Tastenfeld-Decodereinrichtung
über das Verknüpfungsglied 24 jeweils an die Eingänge 8 bis 11 des Registers K
angeschlossen werden. Während dieser Zeit ist das Tastenfeld 65 gesperrt.
Während des automatischen Betriebes, bei dem das vorher in den Speicher LDR eingespeicherte Programm
ausgeführt wird, sind das Adressentastenfeld und das Funktionstastenfeld gesperrt.
Der automatische Betrieb besteht aus einer Folge von Befehl-Substituierphasen und Befehl-Ausführphasen.
Im einzelnen wird während einer Substituierphase ein Befehl aus dem Programmregister /, J gelesen
und in das Register 16 übertragen. Auf diese Phase folgt automatisch eine Ausführungsphase, in
der der Rechner unter Steuerung durch den gespeicherten Befehl diesen Befehl ausführt. Auf diese
Ausführungsphase folgt automatisch eine Substituierphase für den nächstfolgenden Befehl, der gelesen
und an Stelle des vorherigen Befehls gespeichert wird usw. Solange in dem Register 16 ein Befehl gespeichert
wird, bleibt das durch den Adressenteil des Befehls angegebene Zahlenregister fortlaufend gewählt,
wobei der Decoder 18 stetig das dem Funktionsteil des Befehls entsprechende Funktionssignal
erzeugt. Während des automatischen Betriebes ist normalerweise auch das Zifferntastenfeld gesperrt,
I 499
da die Rechenanlage die vorher in den Speicher eingespeicherten
Daten verarbeitet. Dieses Tastenfeld wird hur dann betätigt, wenn der zur Zeit gespeicherte
Programmbefehl der Haltebefehl F10 ist. Dieser
Befehl läßt die Verarbeitung von mehr Daten zu, als der Speicher der Recherianlage enthalten kann.
Beim Handbetrieb sind das Zifferntastenfeld, das Adressentasienfeld und das Funktionstastenfeld normalerweise
frei. Im einzelnen können bei dieser Betriebsart das Adressentastenfeld und das Funktionstastenfeld
von dem Benutzer so verwendet werden, daß der Rechner eine Folge von Operationen ausführt,
die jeder beliebigen, auch im automatischen Betrieb ausführbaren Folge entsprechen kann.
Während des automatischen Betriebes können die in den Befehlen spezifizierten Funktionen mit vorher
in den Speicher eingegebenen Daten ausgeführt werden. Vor dem Drücken des Schaltknopfes AUT zum
Starten der automatischen Programmausführung kann der Benutzer, nachdem er die Rechenanlage
auf Handbetrieb eingestellt hat, jede dieser Anfangsdaten eingeben, indem er zunächst die Daten über
das Zahlentastenfeld in das Register M eingib;, dann die Adressentaste niederdrückt, die dem Register
entspricht, in dem die Daten gespeichert werden sollen,
und dann die dem Übertragungsbefehl F 5 entsprechende Funktionstaste niederdrückt.
Die Rechenanlage enthält außerdem eine Gruppe bistabiler Schaltungen, die in F i g. 1 b mit Hilfe eines
Kästchens 25 kollektiv und in F i g. 6 im einzelnen dargestellt sind. Diese bistabilen Schaltungen werden
unter anderem zum Speichern einiger inneren Zustände
des Rechners verwendet, wobei die diese Zustände darstellenden Signale dieser bistabilen Schaltungen
in dem Blockdiagramm nach F i g. 1 kollektiv mit A bezeichnet sind.
Im einzelnen wird die bistabile Schaltung A 0 während jedes Speicherzyklus beim Entnehmen der ein
Ziffernanzeigebit B 2 gleich »1« speichernden ersten Binärstelle T2 aus dem Register M erregt, worauf sie
beim Entnehmen der ein Ziffernanzeigebit B 2 gleich »0« speichernden ersten Binärstelle P2 entregt wird,
so daß die bistabile Schaltung A 0 während des gesamten beim Entnehmen der in dem Register M
gespeicherten Zahl verstreichenden Zeitintervalls erregt bleibt. Mit anderen Worten zeigt die bistabile
Schaltung A 0 in jedem Speicherzyklus die Länge und die Lage der in dem Register M gespeicherten
Zahl an, wobei diese Länge und diese Lage variabel sind.
Die bistabilen Schaltungen A1 und A 2 geben
Länge und Lage der ih dem Register N bzw. Y gespeicherten Zahl an, wobei Y das zur Zeit adressierte
und angesteuerte Register bezeichnet. Zu diesem Zweck werden die bistabilen Schaltungen A1 und
A 2 durch den Ausgang LN des Registers N bzw.
durch den Ausgang L des gewählten Registers Y gesteuert. Die Ausgänge der bistabilen Schaltungen
A 0 und A1 werden so kombiniert, daß sie ein Signal
A 01 erzeugen, das während jedes Speicherzyklus von der Entnahmezeit der ersten Dezimalziffcr der
Zahlen in M und N bis zur Entnahmezeit der zuletzt auftretenden Dezimalziffer dieser Dezimalzahleri andauert.
Die bistabile Schaltung A 3 wird normalerweise zum unterscheidenden Anzeigen einer bestimmten
Ziffernperiode verwendet, während der eine bestimmte Operation durchgeführt werden soll, wobei
diese Anzeige dadurch erzielt wird, daß die bistabile Schaltung während der genannten Ziffernperiode erfegt
und während der anderen Ziffernperioden entregt bleibt.
Die bistabile Schaltung A 7 wird normalerweise
zum unterscheidenden Anzeigen eines bestimmten Speicherzyklus oder eines Teiles davon während des
Betriebes der Eingangs- und Ausgangseinheiten der Rechenanlage verwendet.
Die bistabilen SchaltungenA6, A8, A9 werden
zum Anzeigen von bestimmten Zuständen während der Ausführung bestimmter Befehle verwendet.
Die Funktion anderer bistabiler Schaltungen der Gruppe 25 ist weiter unten beschrieben.
Die Rechenanlage ist außerdem mit einer Folgesteuereinheit
26 mit einer Gruppe bistabiler Zustand-Anzeigeschaltungen Pl bis Pn versehen, die einzeln
erregt werden, so daß sich der Rechner jederzeit in einem bestimmten Zustand befindet, der einer zur
Zeit erregten bistabilen Schaltungen Pl bis Pn entspricht. Im Betrieb durchläuft der Rechner eine Folge
von Zuständen, wobei er in jedem Zustand bestimmte Grundoperationen ausführt. Die Folge dieser
Zustände wird nach einem durch eine logische Schaltung 27 erstellten Kriterium bestimmt.
Schreibwerk
Das Serienschreibwerk 21 besteht aus einer stetig umlaufenden Typentrommel, die für jede Druckspalte
einen gesonderten Typenkranz trägt. Ein in Ruhestellung am rechten Ende der Druckzeile liegender
Druckhammer läßt sich schrittweise parallel zur Achse der Typentrommel synchron mit der Drehbewegung
der Typentrommel so verstellen, daß er die aufeinanderfolgenden Druckspalten zum Seriendruck
der Zeichen jeder Druckzeile erreicht.
Jedes der Zeichen auf der Typentrommel wird in dem internen Code der Rechenanlage durch vier
Bits B5, B6, Bl, B8 (oder Bl, B2, B3, B4 im
Falle einer Adresse) dargestellt.
Die Anordnung der Zeichen auf der Typentrommel ist dabei so, daß bei Deutung der vier Bits jedes
Zeichens als reine Binärdarstellung der Zahlen 0 bis 15 die Zeichen jeder Spalte ihre Druckstellung
vor dem Druckhammer in der den binären Zahlen entsprechenden Reihenfolge erreichen. In gleicher
Weise wird jede Zeichenreihe parallel zur Achse der Typentrommel durch eine entsprechende Kombination
von vier Bits dargestellt. So lassen sich also die abzudruckenden Zeichen durch einfaches Zählen
von ihnen zugeordneten Marken ansteuern. Das Verstellen des Druckhammers von einer Spalte zur
nächsten dauert mindestens eine einigen Speicherzyklen entsprechende Zeit.
Starten des Betriebes der Rechenanlage
Der Benutzer betätigt eine allgemeine Rückstell tasteAG, wodurch die bistabilen Schaltungen A6 bis
Λ10 entregt werden, während eine 8-Bit-Zahl, die
die Ergänzung von 21 zu 256 darstellt, jeweils in die acht Stellen Kl bis K8 des Registers K eingeschrieben
wird.
Darauf betätigt der Benutzer für die Dauer von wenigstens einigen Speicherzyklen eine Starttaste A V.
Die Vorderkante des Signals A V bringt die Maschine in den Zustand P 21 und erregt die bistabile
209 532/326
Schaltung A10, so daß der Taktimpulsgenerator 44
anläuft. In dem Zustand P 21 verbindet der Schaltkreis 36 den Binäraddierer 72 ständig mit dem Register
K, um in vorstehend beschriebener Weise einen Zähler zu bilden, wobei ein Zählsteuerkreis 73 während
jeder Ziffernperiode in der Bitperiode Tl über ein Verknüpfungsglied 30 einen Zählimpuls erzeugt,
so daß der Zähler in diesem Zustand die aufeinanderfolgenden Ziffernperioden zählen kann, da in jeder
Ziffernperiode sein Inhalt um Eins inkrementiert wird. Außerdem erregt die Vorderkante des Signals
A V die bistabile Schaltung A 3, die danach in der nächstfolgenden Bitperiode Γ1 entregt wird,
so daß sie also nur während der ersten Ziffernperiode Cl erregt bleibt. Deshalb bewirkt der Markierungsbitsteuerkreis
37, daß über ein Verknüpfungsglied 74 ein Markierungsbit B1R = »1« in die
erste Binärstelle (Bitperiode Tl) der ersten Dezimalstelle (Ziffernperiode Cl) des Registers R eingeschrieben
wird.
Der Zähler zählt die aufeinanderfolgenden Ziffernperioden, bis sein Inhalt den Wert 256 erreicht.
Dieser Umstand, der bei der ersten Bitperiode (Impuls Γ1) der 21. Ziffernperiode C 21 eintritt, wird
mit Hilfe des Vorhandenseins eines Binärübertrags Rb während der letzten Bitperiode Γ28 dieser 21. Ziffernperiode
festgestellt. Dadurch wird eine bistabile Schaltung A 22 erregt, die danach während der gesamten
22. Ziffernperiode C 22 erregt bleibt. Gesteuert durch diese bistabile Schaltung A 22 wird in
dem Kreis 37 ein Verknüpfungsglied 75 zum Schreiben eines Bits BIE = »1« in der ersten Bitperiode
Π des Registers E geöffnet.
Darüber hinaus wird in der letzten Bitperiode T8 dieser 22. Ziffernperiode die bistabile Schaltung A10
durch den Impuls M10 entregt, so daß der Taktimpulsgenerator
44 angehalten wird. Demzufolge werden also im Zustand P 21 am Anfang bzw. am
Ende einer Reihe von zweiundzwanzig Ziffernperioden zwei Synchronisierungsbits in die Verzögerungsleitung
eingeschrieben, von denen das Anfangsbit (Startbit) in das Register R und das Endbit (Stoppbit)
in das Register E eingeschrieben wird.
In dem Zustand P 21 zeigt die logische Schaltung 27, ohne Rücksicht auf die internen Bedingungen
der Rechenanlage, als nächstfolgenden Zustand den Zustand PO an.
Außerdem wird während des nächstfolgenden Speicherzyklus, wenn die bistabile Schaltung A10
durch das StartbitBlR = »1« erneut erregt wird,
über ein Verknüpfungsglied 82 in dem Zustandswechsel-Taktsteuerkreis 29 ein Signal MG erzeugt,
so daß die Rechenanlage effektiv in den Zustand PO gebracht wird.
55
Synchronisieren des Taktimpulsgenerators 44
mit der Verzögerungsleitung LDR
mit der Verzögerungsleitung LDR
Die im Startzustand P 21 der Rechenanlage in die Verzögerungsleitung LDR eingespeicherten vorerwähnten
Synchronisierungsbits BlR und BlE werden zum Synchronisieren des Taktimpulsgenerators
44 mit der Verzögerungsleitung, d. h. zum Aus;
gleichen jeder Veränderung der Fortpflanzungszeit der Impulse in der Verzögerungsleitung bzw. zum
Ausgleichen jeder Veränderung in der Periode des Oszillators 45 verwendet.
Zu diesem Zweck erregt in jedem Speicherzyklus, der auf den Zyklus folgt, in dem die Synchronisierungsbits
in der Verzögerungsleitung aufgezeichnet worden sind, ohne Rücksicht auf den derzeitigen
Zustand der Rechenanlage, das beim Entnehmen des Startsynchronisierungsbits BlR erhaltene Lesesignal
LB1R die bistabile Schaltung A10 und entregt das
beim Entnehmen des Stoppsynchronisierungsbits erhaltene Lesesignal LB1E die bistabile Schaltung,
so daß der durch diese bistabile Schaltung gesteuerte Taktimpulsgenerator 44 während jedes Speicherzyklus
für genau zweiundzwanzig Ziffernperioden wirksam bleibt, wenn man von der belanglosen
Phasendifferenz, die innerhalb eines einzelnen Speicherzyklus zwischen der Verzögerungsleitung
LDR und dem Taktimpulsgenerator 44 entstehen kann, absieht.
Die Phasendifferenz wird, sofern überhaupt eine solche vorhanden ist, am Beginn jedes Speicherzyklus
ausgeglichen, da der Zeitpunkt, zu dem die Synchronisierungsbits BlR und BlE, nachdem sie aus der
Verzögerungsleitung entnommen worden sind, wieder in die Verzögerungsleitung eingeschrieben werden,
durch die von dem Taktimpulsgenerator 44 selbst erzeugten Taktsteuerimpulse zeitlich genau abgestimmt
ist.
Die effektive Länge der Verzögerungsleitung LDR und entsprechend die Impulsfortpflanzungszeit zwischen
den beiden Wandlern 40 und 38 plus der aus dem Impulsentnahmezeitpunkt Ml und dem Impulseinschreibezeitpunkt
M 4 entstehenden Verarbeitungszeit muß also größer sein als die den zweiundzwanzig
Ziffernperioden des Taktimpulsgenerators 44 entsprechende Länge der Register, so daß die sich in
der Verzögerungsleitung fortbewegende Reihe aus 10-8-22 Signalen nur einen Teil der Verzögerungsleitung
besetzt und eine unbesetzte Strecke frei läßt, die entsprechend der Differenz beider Längen eine
konstante Länge hat.
Demzufolge hat jeder beim Entnehmen des Bits BlR aus der Verzögerungsleitung beginnende
Speicherzyklus eine Dauer von zweiundzwanzig Ziffernperioden plus einem dem Längenunterschied
oder der unbesetzten Strecke entsprechenden Leerzeitintervall. Während dieses Zeitintervalls tritt in
den verschiedenen in dem Rechner festgehaltenen Signalen keine Veränderung auf, und es wird kein
Signal aus der Verzögerungsleitung entnommen oder in sie eingeschrieben, so daß der Betrieb des Rechners
nach diesem Leerintervall an genau derselben Stelle, an der er zu Beginn dieses Intervalls unterbrochen
worden war, wieder aufgenommen wird, so daß das Vorhandensein dieser unbesetzten Strecke
auf den Betrieb der Rechenanlage keinen Einfluß hat.
Eingeben einer Zahl in den Speicher
über das Tastenfeld
über das Tastenfeld
Auf den Zustand P 21 folgt der ZurstandPO, in
welchem die Daten über das Tastenfeld in den Speicher eingegeben werden können.
In dem Zustand PO verbindet der Schaltkreis 36 das Speicherregister M zum Bilden einer geschlossenen
Schleife ständig mit dem Verschieberegister K, so daß das Register M um eine Ziffernperiode verlängert
wird. Währenddessen sind alle verbleibenden Register mit ihrem Ausgang unmittelbar an ihren
jeweiligen Eingang angeschlossen, um eine geschlossene Schleife zu bilden, so daß ihr Inhalt fortlaufend
wiedergewonnen wird, damit er während der nachfolgenden Speicherzyklen unverändert bleibt. Auch
die Markierungsbits B1 dieser verbleibenden Register werden über den Steuerkreis 37 fortlaufend wiedergewonnen,
so daß der gesamte Inhalt aller Register 'außer dem Register M während des Zustandes P 0
unverändert bleibt.
Das Taktsteuersignal MG, das das Umschalten des Rechners aus dem Zustand P 21 in den Zustand PO
herbeiführt, stellt die bistabile Schaltung A 40 auf ihren Ausgangszustand zurück. Der Benutzer be-,tätigt
entweder die Minuszeichentaste 66 oder keine Taste, je nachdem, ob die einzugebende Zahl negativ
oder positiv ist. Im ersteren Falle bewirkt das durch .die betätigte Taste erzeugte Signal SN, daß über
,ein Verknüpfungsglied 76 ein Negativzeichenbit B 3 = »1« in die dritte Binärstelle aller Dezimalstellen
des Registers M eingeschrieben wird. Darauf betätigt der Bedienende die der einzugebenden ersten Dezimalziffer
entsprechende Zifferntaste. Dadurch erzeugen die dem Tastenfeld 22 zugeordneten elektrischen
Kontakte die vier diese Dezimalziffer darstellenden Binärs.ignale Hl, H2, H2>, H4 und ein Signal Gl,
■das anzeigt, daß diese vier Signale zu einem über das Zifferntastenfeld 65 eingegebenen numerischen
Zeichen gehören. Die Dauer dieses durch das Tastenfeld erzeugten gesamten Signals beträgt mehr als
einen Speicherzyklus.
Die Vorderkante des Signals Gl erregt die bistabile Schaltung A 7. Zu einem entweder vor oder
hinter dieser Vorderkante auftretenden Zeitpunkt startet das in der Verzögerungsleitung umlaufende
Synchronisierungsbit BlR den Taktimpulsgenerator .44. Während des ersten durch den Generator 44 nach
dem Erregen der bistabilen Vorrichtung A 7 erzeugten Taktimpulses T1 bewirkt der Impuls M 4 durch
Öffnen des Verknüpfungsgliedes 24, daß die Bits Hl, Hl, HTs, H4 und Gl von dem Tastenfeld 22 aus
in die jeweiligen Stellen K4, K5, K6, Kl und Kl
des Registers K übertragen werden. Da das Niederdrücken der Taste des Tastenfeldes 22 nicht mit dem
Taktimpulsgenerator 44 synchronisiert ist, kann dieser erste Taktimpuls Tl mit der ersten Bitperiode
irgendeiner Ziffernperiode C (n + 1) der zweiundzwanzig
Ziffernperioden des derzeitigen Speicherzyklus zusammenfallen. Demzufolge enthalten bei
Beginn dieses Taktimpulsus Tl die Stellen Kl bis K8
des Registers K die jeweiligen Binärstellen B1 bis B 8
:der η-ten Dezimalstelle des Registers M. Bei dem Impuls M 4 dieser Bitperiode Tl werden die Bits der
Binärstellen B 2 bis BS der η-ten Dezimalstelle und
(das Bit der ersten Binärstelle B1 der nächstfolgenden
Dezimalstelle C (n+1) in die jeweiligen Stellen Kl bis K8 des Registers K übertragen. Bei dem gleichen
Impuls M 4 werden die Bits Hl, Hl, H 3, H 4 und 'Gl von dem Tastenfeld 22 in das Register 2£ eingegeben.
Dadurch werden diese Bits in die Binärstellen BS, B6, B7,B8 bzw. Bl der «-ten Dezimal-Stelle
Cn des Registers M eingeschrieben, von denen die vier erstgenannten Bits die eingegebene Ziffer
darstellen und das fünfte Bit ein Ziffern-Anzeigebit ist. Wie vorstehend erklärt, ist die Binärstelle B 3
bereits durch ein Vorzeichenbit besetzt worden.
Die über das Tastenfeld eingegebene erste Ziffer wird also ziellos in eine bestimmte n-te Dezimalstelle
(eingegeben, die die erste Dezimalstelle ist, die nach der Betätigung der entsprechenden Taste zuerst den
Lesewandler 38 und den Schreibwandler 40 erreicht.
Außerdem wird bei diesem Impuls M 4 der ersten Bitperiode Pl der Ziffernperiode C (n+1) der Ausgang
SM des Markierungsbit-Steuerkreises 37 erregt, da der Ausgang des Verknüpfungsgliedes 78 erregt
ist. Demzufolge wird ein MarkierungsbitBIM= »1«
in die erste Binärstelle dieser η-ten Dezimalstelle des Registers M unmittelbar vor der aus dem Tastenfeld
eingegebenen Ziffer eingeschrieben. Darüber hinaus erregt der Taktimpuls Tl die bistabile Schaltung
A 3, die danach durch den nächstfolgenden Impuls Tl entregt wird und somit also nur während
dieser (n + 1.) Ziffernperiode erregt bleibt, um die Ziffernperiode anzuzeigen, während der die auf dem
Tastenfeld eingestellte Ziffer in das Register M eingegeben wird.
Der Taktimpuls Tl der Ziffernperiode C (n+1)
entregt die bistabile Schaltung A 7, um zu verhindern, daß die Ziffer im nächstfolgenden Zyklus nochmals
in das Register M eingegeben wird, so daß diese Ziffer trotz der Tatsache, daß die entsprechende
Taste während mehr als einem Speicherzyklus niedergedrückt gehalten wird, nur einmal in das Register M
eingegeben wird. Die Aufgabe der bistabilen Schaltung Λ 7 besteht in diesem Falle also darin, beim
Eingeben einer Ziffer über das Tastenfeld den ersten Speicherzyklus von den nachfolgenden Speicherzyklen
zu unterscheiden. Außerdem errregt derselbe Taktimpuls Tl die bistabile Schaltung A 40, die auch
während des Einstellens der nächsten Ziffern auf dem Tastenfeld erregt bleibt, um die zuerst eingestellten
Ziffern von den nachfolgenden zu unterscheiden. Dies geschieht deshalb, weil die erste eingegebene
Ziffer in eine zufällig angesteuerte Dezimalstelle des Registers M eingeschrieben wird, während
die nachfolgenden Ziffern entsprechend einer vorgeschriebenen Folge in die aufeinanderfolgenden
Dezimalstellen des Registers M eingeschrieben werden müssen. Der Sinn der bistabilen Schaltung A 40
liegt in der Bestimmung dieses Unterschiedes bei der Zifferneingabe. Die erste eingegebene Ziffer läuft
während der nachfolgenden Speicherzyklen in dem Register M und dem Register K um, die, wie vorstehend
erläutert, zu einer geschlossenen Schleife miteinander verbunden sind. In dem Markierungsbit-Steuerkreis
37 wird bewirkt, daß auch die Markierungsbits BlM durch das Verschieberegister geschaltet
werden, da sie von dem Ausgang LM des Registers M auf den Eingang 13 des Registers K
übertragen werden, weil an Stelle des Verknüpfungsgliedes 80 das Verknüpfungsglied 79 geöffnet ist, so
daß dieses Bit BlM= »1« in der durch die erste
eingegebenen Ziffer besetzten η-ten Dezimalstelle aufgezeichnet bleibt, während das Bit in der ersten
Binärstelle der verbleibenden Dezimalstelle des RegistersM weiterhin BlM= »0« bleibt.
Darauf wird die zweite Dezimalziffer der einzugebenden Zahl auf dem Tastenfeld eingestellt, die
ebenfalls Binärsignale Hl, Hl, H3, H4 und das
Signal Gl erzeugt. Wie vorstehend erörtert, haben diese Signale eine Dauer, die länger als ein Speicherzyklus
ist.
Wie bei der ersten eingegebenen Ziffer erregt die Vorderkante des Signals Gl die bistabile Schaltung
A 7. Beim Entnehmen des in der «-ten Dezimalstelle des Registers M, d. h., der durch die zuerst eingegebene
Ziffer besetzten Stelle, aufgezeichneten
Märkiefühgsbit BlM == »i« wird die bistabile Schaltung
.4 3 erregt. Die bistabile Schaltung Λ 3 wird
danach durch den nächstfolgenden Taktimpuls T1
entregt, so daß sie nur während der η-ten Ziffernperiöde erregt bleibt, die beim Entnehmen dieses
Markierurigsbits BlM = »1« aus der Verzögerungsleitung LDR beginnt. Es sei bemerkt, daß beim Entnehmen
dieses Bits BlM= »1«, das am Anfang der «-ten Dezimalstelle des Registers M steht, sich
die (n—l)-te Dezimalstelle in dem Register K be- ίο
findet, während die (n—2)-te Dezimalstelle gerade wieder in das Register M, d. h. am Beginn der Verzögerungsleitung
eingeschrieben worden ist.
Beim Entnehmen dieses Markierungsbits BlM bewirkt der Impuls M 4 durch Öffnen des Verknüpfungsgliedes
24 des Übertragen der Binärsignale Hl, H 2, H 3, H 4 und Gl von dem Zifferntastenfeld 65
in die Stellen KA, KS, K 6, Kl bzw. Kl des Registers K.
Außerdem wird in dem Markierungsbit-Steuerkreis 37 das aus der «-ten Dezimalstelle des Registers
M entnommene Bit MlM= »1« über das durch die bistabile Schaltung A 3 geöffnete Verknüpfungsglied
unmittelbar auf den Ausgang SM übertragen, statt schrittweise durch das Register K geschaltet
zu werden.
Das Markierungsbit BlM = »1« wird also in der
(n — l)-ten Dezimalstelle aufgezeichnet, und die zweite auf dem Tastenfeld eingestellte Ziffer wird ebenfalls
in diese (n — l)-te Stelle, d.h. in die Stelle eingeschrieben,
die der Stelle vorangeht, in die die erste Ziffer eingegeben worden ist.
Das Markierungsbit BlM =»1« wird also aus der η-ten Dezimalstelle in die {n— l)-te Dezimalstelle
verschoben, so daß es jederzeit bei Beginn der zuletzt eingegebenen Ziffer wieder an seine Stelle gebracht
werden kann.
Die bistabile Schaltung A 7 wird durch den nach dem Entnehmen des ernten MarkierungsbitsBIM
auftretenden ersten Taktimpuls T 2 entregt. Dadurch wird während der nachfolgenden Speicherzyklen die
Wiederholung des Ubertragungsvorgangs von dem Tastenfeld in das Register^ für die auf dem Tastenfe'.d
eingestellte Ziffer verhindert, und die erste und zweite Ziffer laufen einschließlich des derzeitig der
zweiten Ziffer zugeordneten Markierungsbits BIm
= »1« in der durch die Register K und M gebildeten geschlossenen Schleife um.
Entsprechend werden die nachfolgenden Ziffern der Zahl auf dem Tastenfeld eingestellt und in das
Register M eingegeben. Allgemein also wird jede neueingegebene Ziffer in die der zuletzt eingebenenen
Ziffer vorangehende Dezimalstelle eingeschrieben, und zwar unter Berücksichtigung der Tatsache, daß
die Ziffern beginnend mit der höchstwertigen eingegeben und beginnend mit der niedrigstwertigen aus
der Verzögerungsleitung entnommen und verarbeitet werden.
Außerdem wird jedesmal, wenn eine neue Ziffer über das Tastenfeld eingegeben wird, das Markierungsbit
BlM = »1« von der zuletzt eingegebenen Ziffer zu der neu eingegebenen Ziffer verschoben, um
die die zuletzt eingegebene Ziffer enthaltende Dezimalstelle zu erkennen.
In dieser Phase des Betriebs der Rechenanlage kann infolge der Verwendung der verschiebbaren
Markierungsbits auf eine Zifferzählvorrichtung verzichtet werden.
Der Benutzer kann also auch im Gegensatz zu den
bisher bekannten Rechenanlagen auf dem Tastenfeld jede beliebige Zahl einstellen, ohne sich um ihre
stellengerechte Lage zu kümmern.
Zum Eingeben des Kommas betätigt der Benutzer nach dem Eingeben der Einer-Ziffer die Taste 67, so
daß ein Signal V mit einer Dauer von einigen Speicherzyklen erzeugt wird. Da das Ziffernanzeigesignal
Gl nicht vorhanden ist, ist die bistabile Schaltung Λ 7 und folglich auch die bistabile Schaltung A3
nicht erregt, so daß das das Tastenfeld mit dem Register K verbindende Verknüpfungsglied 24 geschlossen
bleibt und der Mechanismus zum Verschieben des Markierungsbits BlM = »1« auf die nächstfolgende
Dezimalziffer unwirksam ist.
Beim Entnehmen des der Einer-Ziffer zugeordneten BitsBlM=»!« aus dem SpeicherLDR wird
eine bistabile Schaltung A 80 erregt. Die bistabile Schaltung A 80 wird danach durch den nächstfolgenden
Taktimpuls Π entregt, so daß bei Annahme, daß diese Ziffer in eine bestimmte Dezimalstelle Cm des
Registers M eingegeben worden ist, diese bistabile Schaltung während der gesamten Ziffernperiode Cm
erregt bleibt. Demzufolge wird während der vierten Bitperiode TA dieser Ziffernperiode Cm ein Kommaanzeigebit
B 4 = »1« über ein Verknüpfungsglied 81 in die Stelle 7C8 des Registers K eingegeben. Dieses
Kommaanzeigebit wird also in die durch die Einer-Ziffer besetzte Binärstelle Γ4 der Dezimalstelle eingeschrieben.
Sofern der Benutzer in dem Zustand FO an Stelle einer Zahl auf dem Tastenfeld 65 eine Adresse einstellt,
so daß an Stelle des Signals Gl das Signal G 2 erzeugt wird, werden die diese Adresse darstellenden
vier Bits Hl, Hl, H3, HA über das Verknüpfungsglied 70 in die jeweiligen Stellen Jl, Jl, 73, JA des
Befehlsregisters 16 übertragen. Somit nimmt der Rechner über den Decoder 17 die Adresse Yl bis Y8
des gewählten Registers auf.
Bei Handbetrieb folgt im Zustand PO auf das Eingeben
einer Zahl und die Auswahl eines Registers stets das Eingeben einer Funktion über das Funktionstastenfeld 69. Die Betätigung des Tastenfeldes 69 erzeugt
ein Signal G 3, so daß die die auf dem Tastenfeld eingestellte Funktion darstellenden vier Bits Hl,
Hl, H3, HA über ein Verknüpfungsglied 71 in die jeweiligen Stellen /5, /6, Jl, /8 des statisierenden
Befehlsregisters 16 übertragen werden und der Decoder 19 dem Rechner die auf dem Tastenfeld eingestellte
Funktion Fl bis F16 anzeigt. Außerdem erregt der Anfang des Signals G 3 ohne Rücksicht auf
die Funktion eine bistabile Schaltung A 6, so daß in dem Zustandswechsel-Taktsteuerkreis 29 die Vorderkante
des bei Beginn des nächstfolgenden Speicherzyklus beim Anlaufen des Taktimpulsgenerators 44
erzeugten Sginals^ 10 über ein Verknüpfungsglied 83 ein Taktsteuersignal MG erzeugt, das den Rechner
auf den nächstfolgenden Zustand umschaltet, der entsprechend dem besonderen auf dem Tastenfeld
eingestellten und in dem Befehlsregister 16 festgehaltenen derzeitigen Befehl bestimmt wird. Dasselbe
Signal MG entregt die bistabile Schaltung A 6, die somit das unnötige Erzeugen weiterer Zustandswechsel-Taktsteuersignale
MG in den folgenden Speicherzvklen während des Signals G 3 durch den Steuerkreis
29 verhindert. Tn dem nächstfolgenden Zustand führt die Rechenanlage den auf dem Tastenfeld eingestellten
Befehl aus.
Übertragen einer Zahl in ein Speicherregister
und aus einem Speicherregister
und aus einem Speicherregister
Die Übertragungsoperationen zwischen den Registern und dem Speicher LDR werden normalerweise
in einem Zustand P 2 während eines einzigen Speicherzyklus, d. h. von einem Starten des Oszillators
45 bis zu seinem nächsten Starten durchgeführt. Im einzelnen wird in diesem Zustand P 2, sowohl bei
Handbetrieb als auch bei automatischem Betrieb, der Befehl Y angenommen, F 6 in dem Befehlsregister 16
gespeichert (das bedeutet, daß das derzeitig ausgewählte Register das Gattungsregister Y und die derzeitig
festgehaltene Funktion F6 ist); der Schaltungskreis 36 verbindet den Ausgang jedes Registers mit
Ausnahme des Registers N mit dem jeweiligen Eingang in einer geschlossenen Schleife, damit die stete
Wiedergewinnung seines Inhalts herbeigeführt wird, und ferner den Ausgang des adressierten Registers Y
mit dem Eingang SN des Registers N, so daß während eines einzigen Speicherzyklus der Inhalt des Registers
Y in das Register N übertragen wird.
Sofern der in dem Speicher 16 festgehaltene Befehl gleich Y, Fl ist, verbindet der Schaltungskreis
36 in einer gesonderten geschlossenen Schleife jedes Speicherregister, mit Ausnahme des Registers N, mit
dem adressierten Register Y zum Zwecke der Wiedergewinnung seines Inhalts und ferner den Ausgang des
Registers N mit dem Eingang des Registers Y und den Ausgang des Registers Y mit dem Eingang des Registers
N, so daß der Inhalt des Registers Y in das Register N und umgekehrt übertragen wird.
Sofern der in dem Register 16 statisierte Befehl entweder gleich Y, Fl (Addition) oder Y, F2 (Subtraktion)
oder Y, F3 (Multiplikation) oder Y, F4 (Division) oder Y, F5 (Übertrag aus M) ist, verbindet
der Schaltungskreis 36 jedes Register mit Ausnahme des Registers M mit einer gesonderten geschlossenen
Schleife zum steten Wiedergewinn seines Inhalts und ferner den Ausgang des adressierten Registers
Y mit dem Eingang des Registers M, so daß der Inhalt des Registers Y in das Register N übertragen
wird.
In allen Fällen wird, sofern in dem Befehl keine besondere Adresse angegeben ist, das Register M gewählt.
Ohne Rücksicht darauf, was für ein Befehl während des ZustandesP2 im Befehlsregister gespeichert
ist, wird beim Wiederanlaufen des Taktimpulsgenerators 44 das Verknüpfungsglied 84 in dem Kreis 29
geöffnet, um einen Zustandswechsel-Taktsteuerimpuls MG zu erzeugen, der bewirkt, daß die Rechenanlage
auf den nächstfolgenden durch die Art des eigentlichen Befehls bestimmten Zustand umschaltet.
Sofern im Befehlsregister 16 der Multiplizierbefehl Y, F3 gespeichert ist, verbindet der Schaltungskreis
36 in einem Zustand P 9 des Rechners die Speicherregister miteinander zum Übertragen des Inhalts
des Registers N in das Register R.
Jede andere Übertragungsoperation erfolgt in gleicher Weise.
Stellengerechtes Ausrichten der in dem Speicher
gespeicherten Zahlen
gespeicherten Zahlen
Wie vorstehend erläutert, werden die Zahlen vom Tastenfeld ohne Rücksicht auf eine Ausrichtung in
bezug auf entweder bereits in anderen Registern gespeicherte Zahlen oder irgendeine Bezugsstelle der
Register selbst in das Register M eingegeben. Vor Ausführung irgendeiner arithmetischen Operation
werden die Zahlen, die verarbeitet werden sollen, in folgender Weise stellengerecht ausgerichtet.
Im vorstehenden wurde herausgestellt, daß durch Verbinden eines Registers des Speichers LDR mit
dem Schieberegister K zum Bilden einer geschlossenen Schleife der Inhalt dieses Speicherregisters in bezug
auf die anderen Speicherregister im Verlauf jedes Speicherzyklus um eine Zifferperiode verzögert wird.
Zunächst sei angenommen, daß die in dem Register M gespeicherte Zahl so ausgerichtet werden
muß, daß ihre Einer-Ziffer (der das Komma zugeordnet ist) in die erste Dezimalstelle C1 gebracht wird.
In dem Ausrichtzustand P 3 verbindet der Schaltungskreis 36 den Ausgang und den Eingang des Registers,
desssen Inhalt ausgerichtet werden soll, beispielsweise des Registers M, mit dem Eingang bzw.
dem Ausgang des Schieberegisters K und den Ausgang jedes der verbleibenden Speicherregister mit
seinem jeweiligen Eingang. Dadurch wird in jedem Speicherzyklus der Inhalt des Registers M in bezug
auf die verbleibenden Speicherregister um eine Ziffernperiode verzögert, bis während der (durch das
Entnehmen des Markierungsbits B1R = »1« aus der
Verzögerungsleitung identifizierten) ersten Ziffernperiode Cl eines bestimmten Speicherzyklus das
(durch Entnehmen eines Kommabits B 4 = »1« aus der Verzögerungsleitung identifizierte) Komma ermittelt
wird. Das gleichzeitige Auftreten dieser beiden Leseimpulse erregt über einen in der Zeichnung nicht
dargestellten Kreis die bistabile Schaltung A 6, die anzeigt, daß das erforderliche Ausrichten vorgenommen
worden ist. Demzufolge erzeugt, da die bistabile Schaltung A 6 erregt ist, in dem Kreis 29 beim nochmaligen
Entnehmen der ersten Ziffer der Zahl in M oder TV die Vorderkante des Signals A 01 über das
Verknüpfungsglied 86 einen Zustandswechsel-Taktsteuerimpuls MG, der das Umschalten des Rechners
auf den nächstfolgenden Zustand bewirkt.
Entsprechend läßt sich bei einem Zustand P14 des
Rechners eine Zahl verschieben, bis ihre höchstwertige Ziffer sich in der ersten Dezimalstelle Cl eines
bestimmten Registers befindet. Diese Art Ausrichtung wird beispielsweise beim Multiplizieren für den Multiplikator
verwendet.
Entsprechend kann vor dem Ausdrucken einer in einem bestimmten Register gespeicherten Zahl diese
Zahl so ausgerichtet werden, daß sich ihre niedrigstwertige Ziffer in der ersten Dezimalstelle Cl dieses
Registers befindet. Dieser Ausrichtvorgang erfordert mindestens so viele Speicherzyklen, wie nichtsignifikante
Nullen in der Zahl vorhanden sind, da die Zahl während jedes Speicherzyklus um eine Dezimalstelle
verzögert, d. h. zu höherwertigen Stellen hin verschoben wird. Demzufolge kann während dieses
Ausrichtvorgangs die Zahl von den höchstwertigen Stellen aus abgetastet werden, um vor dem Ausdrucken
bei jedem Speicherzykhus eine der nichtsignifikanten Nullen zu beseitigen.
Durch Verwendung der Markierungsbits können die Zahlen also entsprechend unterschiedlichen Anforderungen
ausgerichtet werden.
Vergleichen der algebraischen Vorzeichen
von zwei Zahlen
Im Zustand P9 des Rechners werden in dem Kreis
64 (Fig. 4) die VorzeichenbitsB3 der beiden be-
209 532/326
25 26
treffenden Register abgefragt und verglichen. Sofern Demzufolge wird die Addition in zwei Speicher-
keine Übereinstimmung vorliegt, wird eine am An- zyklen durchgeführt, in welchen sich der Rechner im
fang dieses Zustandes erregte bistabile Schaltung A 8 Zustand P 5 bzw. P 6 befindet.
entregt. Demzufolge zeigt der Umstand, daß nach Zum Durchführen der Subtraktion werden wäh-
dem Zustand P 9 die bistabile Schaltung A 8 entweder .5 rend eines ersten Speicherzyklus, in dem sich der
erregt bleibt oder nicht, an, ob die Vorzeichen der Rechner im Zustand P 5 befindet, die Zahlen in M
beiden überprüften Zahlen gleich sind oder nicht. und JV addiert, nachdem jede Dezimalziffer der Zahl
Der Ausgang ADD des Kreises 64 wird erregt, wenn in JV zu 15 komplementiert worden ist. Während
entweder der Addierbefehl Fi statisiert und die bi- dieses Zyklus wird nur dann ein Dezimalübertrag von
stabile Schaltung /18 erregt ist oder der Subtraktions- 10 einer Stelle auf die nächsthöhere Stelle vorgenom-
befehl F 2 statisiert wird und die bistabile Schaltung men, wenn die Summenziffer für die erstgenannte
A 8 entregt ist. Stelle größer ist als 15 (dieser Umstand wird durch
das Vorhandensein eines Binär-Endübertrags R 8 aus
der höchsten Binärstelle Γ8 dieser Dezimalstelle an-
Addition und Subtraktion 1$ gezeigt); wobei) sofern diese Summenziffer zwischen
10 und 15 liegt, kein Dezimalübertrag vorgenommen
Die Addition und die Subtraktion von zwei in dem wird. Zu diesem Zweck bleibt das Verknüpfungsglied
Register M bzw. JV gespeicherten Zahlen werden nach 68 geschlossen, um zu vermeiden, daß der Ausgang
folgenden Regeln durchgeführt. Eine wirkliche der bistabilen Übertragsanzeige-Schaltung 58 an die
Addition wird durchgeführt, wenn entweder die Vor- 20 Summierschaltung 48 angeschlossen wird. Das Fehlen
zeichen der Zahlen in M und JV gleich sind (bistabile eines sich aus der Addition der beiden höchstwertigen
Schaltung A 8 ist erregt) und der derzeitig festgehal- Dezimalziffern der Zahlen in M bzw. JV ergebenden
tene Befehl Fl Addition ist oder die Vorzeichen der Dezimal-Endübertrags RF zeigt in diesem Zustand
Zahlen JV und M unterschiedlich sind (bistabile Schal- P 5 an, daß die Zahl in M kleiner ist als die Zahl
tung A 8 ist entregt) und der derzeitig festgehaltene 25 in JV, während das Vorhandensein dieses Endüber-
Befehl Fl (Subtraktion) ist. In den anderen Fällen trags anzeigt, daß die Zahl in JV kleiner ist als die
wird effektiv eine Subtraktion durchgeführt. Zahl in M.
Zum Durchführen einer Addition werden während Im ersteren Falle wird während des nachfolgenden
eines ersten Speicherzyklus, in dem sich der Rechner Speicherzyklus (in dem sich der Rechner in dem Zuin
dem Zustand P 5 befindet, die beiden Zahlen in JV 30 stand P 6 befindet), die Grundzahlkorrektur durchge-
und M ziffernweise addiert, wobei auf die nächst- führt, indem entweder die Füllziffer + 6 oder + 0 zu
höhere Dezimalstelle ein Dezimalübertrag übertragen zu jeder Ziffer der unkorrigierten Summe addiert, je
wird, wenn die Summenziffer entweder größer ist als nachdem, ob in dem Zustand P 5 beim Addieren der
15 oder zwischen 10 und 15 liegt, wobei der erste beiden höchstwertigen Bits B 8 der entsprechenden
Umstand durch das Vorhandensein eines durch das 35 Dezimalstelle ein Binärübertrag R 8 erzeugt worden
Addieren der höchstwertigen Bits B 8 erzeugten ist oder nicht. Außerdem wird im Zustand P 6 jede
Binärendübertrags R 8 und der zweite Umstand durch Ziffer der Summe bei seiner Korrektur erneut zu
die Erregung der bistabilen Schaltung 58 angezeigt 15 komplementiert, so daß die Subtraktion zwei
wird. Zu diesem Zweck ist der Ausgang der bistabilen Speicherzyklen zu Ende geführt wird. Wenn dagegen
Schaltung 58 während der Ausführung einer Addition 40 die Zahl in JV kleiner ist als die Zahl in M (dieser
mit der Summierschaltung 48 über ein Verknüpfungs- Umstand wird durch das Vorhandensein des Endglied
62 verbunden. Das durch Addieren von zwei Übertrags RF in dem Zustand P 5 signalisiert), sind in
Zahlen in der vorstehend erörterten Weise erzielte dem Zustand P 6 die zu jeder Ziffer des unkorrigier-Ergebnis
ist insofern nicht richtig, als einige Ziffern ten Ergebnisses zu addierenden Füllziffern für die
des Ergebnisses größer als 9 sein können und somit 45 beiden vorerwähnten Fälle +0 bzw. +10. Außerin
dem binärverschlüsselten Dezimalcode keine Be- dem wird im Zustand P 6 das Ergebnis nicht erneut
deutung haben, so daß eine Grundzahlkorrektur vom ergänzt, sondern statt dessen wird während eines
Binärcode zum Binär-Dezimalcode vorgenommen neuen Speicherzyklus (in welchem der Rechner sich
werden muß. Zu diesem Zweck wird während des in dem Zustand P 7 befindet) die Zahl +1 zu dem
einen einzigen Speicherzyklus, in dem sich der Rech- 50 korrigierten Ergebnis addiert, indem so ein neues Erner
in dem dem Errechnen der unkorrigierten Summe gebnis erzielt wird, das seinerseits während des
zugeteilten Zustand P 5 befindet, in jeder Dezimal- nächsten Speicherzyklus (in welchem sich der Rechstelle
ein Markierungsbit BlM aufgezeichnet, um ner in dem Zustand P8 befindet) von dem Binär- auf
die Art der an der entsprechenden Summenziffer vor- den Binär-Dezimalkode korrigiert wird. Demzufolge
zunehmenden Grundzahlkorrektur anzuzeigen, wobei 55 wird in diesem Falle die Operation in vier (den vier
im Verlaufe eines nachfolgenden Speicherzyklus (in Zuständen P 5, P 6, P 7 bzw. P 8 entsprechenden)
dem sich der Rechner in dem Zustand P 6 befindet) Speicherzyklen zu Ende geführt,
diese Summe entsprechend den durch die Markie- Der Betrieb der Rechenanlage während der rungsbits gegebenen Anzeigen Ziffer für Ziffer korri- Addition und der Subtraktion ist nachstehend im eingiert wird. 60 zelnen beschrieben.
diese Summe entsprechend den durch die Markie- Der Betrieb der Rechenanlage während der rungsbits gegebenen Anzeigen Ziffer für Ziffer korri- Addition und der Subtraktion ist nachstehend im eingiert wird. 60 zelnen beschrieben.
Im einzelnen wird bei der Addition während des Nachdem die beiden Zahlen in M und JV in bezug
zweiten Speicherzyklus, in dem sich der Rechner in auf ihr Komma in den Zuständen P 3 bzw. P14 aus-
dem Zustand P 6 befindet, jede Ziffer der Summe gerichtet worden sind und nachdem die Vorzeichen
von dem Binärcode auf den Binär-Dezimalcode durch der beiden Summanden im Zustand P9 überprüft
Addieren der Füllziffer+6 zu jeder Ziffer des Er- 65 worden sind, schaltet die Rechenanlage auf den Zu-
gebnisses, das in dem ersten Speicherzyklus (beim Er- stand P5 um. Während dieses Zustandes gibt die bi-
rechnen der unkorrigierten Summe) einen Dezimal- stabile Schaltung A 8 weiterhin ein Signal hinsichtlich
übertrag erzeugt hatte, korrigiert. der Übereinstimmung der wie in dem Zustand P 9 be-
stimmten Vorzeichen der beiden Summanden, so daß in dem Zustand P 5 der Kreis 64 (F i g. 4) ein Signal
SOTT erzeugt, wenn entweder keine Vorzeichenübereinstimmung vorliegt und der derzeitig gespeicherte
Befehl Fl (Addition) ist oder eine Vorzeichenübereinstimmung vorliegt und der derzeitig festgehaltene
Befehl Fl ist (Subtraktion), während in jedem anderen Falle der Kreis 64 ein Signal ADD erzeugt.
Im Zustand F 5 verbindet der Schaltkreis 36 die Ausgänge LN und LM der Register N und M ständig
mit den beiden Eingängen 1 bzw. 2 des Binäraddierers 72, den Ausgang 3 des Addierers mit dem Eingang
13 des Registers K und den Ausgang 14 des Registers K mit dem Eingang SN des Registers N.
Außerdem ist der Ausgang aller Speicherregister, mit Ausnahme des Registers N, an den jeweils eigenen
Eingang angeschlossen. Deshalb wird in diesem einen einzigen Speicherzyklus dauernden Zustand der Inhalt
des Registers M, ohne zerstört zu werden, zum Inhalt des Registers N addiert, wobei der letztgenannte
Inhalt in Abhängigkeit davon, ob das Signal SOTT oder ADD vorhanden ist, über die Komplementiereinrichtung
34 Ziffer für Ziffer auf 15 ergänzt worden ist, wobei das Ergebnis über das Verknüpfungsglied
55 in das Register N eingeschrieben wird, während der Inhalt aller anderen Register
wiedergewonnen wird, damit er unverändert bleibt.
Die Verbindung zwischen den Eingängen 1 und 2 des Addierers und den Ausgängen LM und LN der
Register M und N besteht also nur während der Bitperioden T S, T 6, Tl und Γ 8 jeder Zifferperiode.
Während der verbleibenden Bitperioden Tl, Tl,
Γ 3 und T 4 verbindet der Schaltkreis 36 den Ausgang des Registers N unmittelbar mit dem Eingang des Registers
K zum Umgehen des Addierers 72, so daß die Bits Bl, Bl, B2>, B4 jeder Dezimalstelle, die in
dieser Phase unverändert zu haltende Markierungsbits sind, wiedergewonnen werden.
Dagegen werden während der Bitperioden T 5, T 6, Tl, 78 der «-ten Gattungsdezimalstelle die jeweiligen
Bits B 5, B 6, B1, B 8 der entsprechenden Dezimalziffern der Zahl in M zu den jeweiligen Bits B 5,
B6, Bl, B8 der entsprechenden Dezimalziffer der
Zahl N hinzuaddiert (wobei die vier letztgenannten Bits beim Vorhandensein des Signals SOTT durch das
NICHT-Glied 53 negiert werden), wobei jedes Paar entsprechender Bits zusammen mit dem durch das
Addieren des nächstvorherigen Bitpaares erzeugten und in der bistabilen Schaltung A 5 festgehaltenen
Binärübertrag dem Addierer zugeführt werden, so daß der Addierer in jeder Zifferperiode während der
Bitperioden T5, T6, Tl bzw. Γ8 vier je eine Dezimalziffer
der unkorrigierten Summe darstellende Bits erzeugt. Infolge der vorstehend erläuterten Verbindung
des Registers wird diese unkorrigierte Summenziffer, vorausgesetzt, daß sie durch Addieren von zwei
in der rc-ten Dezimalsaelle der Register M bzw. N gespeicherten
Addendenziffern erzeugt worden ist, in der («—l)-ten Dezimalstelle des Registers N aufgezeichnet.
Während dieser /j-ten Gattungsziffernperiode, d. h. genauer am Ende ihrer letzten Bitperiode Γ8, wird
die den Binärübertrag festhaltende bistabile Schaltung A 5 normalerweise in Abhängigkeit davon, ob
die Summe des letzten Ziffernpaares B 8 einen Binärendübertrag R 8 erzeugt hat oder nicht, erregt oder
nicht. Die bistabile Schaltung A 5 bleibt danach, wie üblich, in erregtem Zustand, bis sie aus der bistabilen
Schaltung A 4 den neuen Binär-Übertrag erhält, der durch das Addieren des nächstfolgenden Bitpaares,
dessen Bits in diesem Falle die ersten Bits B 5 der nächstfolgenden Ziffernperiode C («+1) sind. Demzufolge
kann die bistabile Schaltung A 5 diesen Binär-Endübertrag R 8 der «-ten Dezimalstelle dem Binär-Addierer72
zuführen, wenn der Addierer das erste Bitpaar B 5 der (« + l)-ten Dezimalstelle erhält. Da
dieser Binär-Endübertrag außerdem das Vorhandensein eines Dezimalübertrags anzeigt, ist die bistabile
Schaltung A 5 außerdem in der Lage, den Dezimalübertrag zwischen diesen beiden Dezimalstellen zu
übertragen. Dies kommt sowohl bei der Addition (Signal ADD ist vorhanden) als auch bei der Subtraktion
(Signal SOTT ist vorhanden) vor. Außerdem ist bei der Addition, jedoch nicht bei der Subtraktion,
das Verknüpfungsglied 62 während der unmittelbar auf die Bitperiode T 8 folgenden Bitperiode Tl geöffnet,
um die bistabile Schaltung 58 mit der bistabilen Schaltung A 5 zu verbinden, so daß bei Addition,
wenn der Addierer das erste Bitpaar B 5 der (w+1)-ten
Dezimalstelle empfängt, die bistabile Schaltung A 5 dem Addierer einen Dezimalübertrag nicht nur
zuführt, wenn die Summenziffer in der «-ten Stelle größer war als 15, sondern auch, wenn diese Summenziffer
zwischen 10 und 15 lag.
Deshalb zeigt in jedem Falle in dem Zustand P 5 die Tatsache, daß die bistabile Schaltung A 5 während
der Bitperiode Π der (« + l)-ten Ziffernperiode erregt ist, an, daß ein Übertrag von der «-ten auf die
(« + l)-te Dezimalstelle vorgenommen worden ist. In dieser Bitperiode Tl bewirkt der Markierungsbit-Steuerkreis
37, daß ein MarkierungsbitBIM = »1« über ein Verknüpfungsglied 85 in die («+l)-te Dezimalstelle
des Registers M eingeschrieben wird, wenn dieser Dezimalübertrag in der «-ten Dezimalstelle erzeugt
worden ist. Das gleiche erfolgt für jede der aufeinanderfolgenden zu addierenden Ziffern. Es sei bemerkt,
daß dieses Markierungsbit über das Verknüpfungsglied 85 effektiv in die richtige Stelle eingeschrieben
wird, da das Einschreiben in das Register N jetzt in bezug auf das Einschreiben in das Register M
effektiv um eine Ziffernperiode verzögert ist, und zwar auf Grund der Tatsache, daß in dem derzeitigen
Zustand der Inhalt des Registers N durch das Register N und das Schieberegister K umläuft, während
der Inhalt des Registers M nur durch das Register M selbst umläuft.
Infolge der vorerwähnten Verbindung der RegisterN, K und M (das Register M ist mit seinem Eingang umittelbar an seinen Ausgang angeschlossen, während das Register N mit seinem Eingang und seinem Ausgang an den Ausgang bzw. den Eingang des eine Ziffernperiode langen Registers K angeschlossen ist) am Ende des einen einzigen Speicherzyklus dauernden ZustandesP5 das in dem Register N gespeicherte unkorrigierte Ergebnis als in bezug auf den Inhalt des Registers N um eine Ziffernperiode verzögert auftritt.
Infolge der vorerwähnten Verbindung der RegisterN, K und M (das Register M ist mit seinem Eingang umittelbar an seinen Ausgang angeschlossen, während das Register N mit seinem Eingang und seinem Ausgang an den Ausgang bzw. den Eingang des eine Ziffernperiode langen Registers K angeschlossen ist) am Ende des einen einzigen Speicherzyklus dauernden ZustandesP5 das in dem Register N gespeicherte unkorrigierte Ergebnis als in bezug auf den Inhalt des Registers N um eine Ziffernperiode verzögert auftritt.
Nur bei Subtraktion (Signal SOTT ist vorhanden) wird in der ersten Bitperiode Tl, die auf die Ziffernperiode
folgt, in der das letzte (und höchstwertige) Dezimalziffernpaar der Zahlen in M und N addiert
worden ist, das durch Addieren dieses letzten Dezimalpaares erzeugte Dezimalübertragsignal, sofern
überhaupt vorhanden, über das Verknüpfungsglied 63 geschickt, um die bistabile Schaltung RF zu erregen.
Die bistabile Schaltung RF zeigt danach während der
29 30
nachfolgenden Speicherzyklen das Vorhandensein geschlossen, so daß die in diesem Zustand P 6 er-
dieses Endübertrags an, so daß der Umstand, daß zeugte korrigierte Summe nicht erneut ergänzt wird,
diese bistabile Schaltung RF erregt oder nicht erregt Außerdem speist der Füllzifferngenerator 31, während
ist, anzeigt, ob die Zahl in N kleiner als die Zahl in der Eingang 49 der Additionsschaltung 48 mit der
M war oder nicht. 5 Ziffer der «-ten Dezimalstelle des Registers N (un-
Das Verknüpfungsglied 63 kann nur nach dem korrigierte Summe) über das Verknüpfungsglied 52
Verschwinden der die Länge und die Stelle der Zahl gespeist wird, gleichzeitig den Eingang 2 mit der Füllin
N und M anzeigenden Signale A1 und A 0 geöff- ziffer 6, deren Codedarstellung B 5 = 0, B6 = 1,S7
net werden, so daß die bistabile Schaltung nur auf =1, ß8 = 0 über das Verknüpfungsglied 33 unter
den durch das Addieren des letzten Ziffernpaares er- io der Voraussetzung erzeugt wird, daß sich die bistabile
zeugten Endübertrag anspricht. Schaltung A 7 gleichzeitig in erregtem Zustand befin-
Bei Beendigung dieses Summierzyklus erzeugt die det. Wenn dagegen die bistabile Schaltung entregt ist,
Vorderkante des Signals A 01 über das Verknüpfungs- speist der Generator 31 den Eingang 2 mit der Deziglied
87 in dem Kreis 29 einen Zustandswechsel- malziffer 0, die durch vier Binärnullen dargestellt
Taktsteuerimpuls MG, der das Umschalten des Rech- 15 wird.
ners auf den nächstfolgenden Zustand bewirkt. Dieser Bei der Subtraktion (Signal SOTT vorhanden) und
Zustand ist, wie durch die logische Schaltung 27 be- sofern im vorherigen Zustand P 5 kein Dezimal-End-
stimmt, der Zustand P 6, der einen einzigen Speicher- übertrag RF erzeugt worden ist, so daß in diesem Fall
zyklus dauert und zum Korrigieren der Summe ver- auch die bistabile Schaltung RF entregt ist, ist in dem
braucht wird. 2° Zustand P 6 der Ausgang S der Additionsschaltung
Auf den Zustand P 5 folgt ohne Rücksicht auf die 48 über das Verknüpfungsglied 56 und das NICHT-internen
Bedingungen des Rechners stets der Zu- Glied 57 an den Ausgang 3 des Binäraddierers 72 anstand
P 6. geschlossen, so daß jedes Bit B5, B6, Bl, B8 der
Im Zustand P 6 verbindet der Schaltkreis 36 das korrigierten Summe negiert wird (und somit die
Register M mit dem Register K zu einer geschlos- 25 durch die vier Bits dargestellte Dezimalziffer erneut
senen Schleife, so daß der Inhalt des Registers M in auf 15 komplementiert wird), bevor es erneut in das
bezug auf das Register N um eine Dezimalstelle ver- Register N eingeschrieben wird. Die Grundzahlkor-
zögert ist. Da im vorherigen Zustand P 5 der Inhalt rektur der Summe erfolgt, indem man zu jeder Ziffer
des Registers N in bezug auf das Register M um den der unkorrigierten Summe entweder die Füllziffer 6
gleichen Betrag verzögert worden war, werden die 3° über das Verknüpfungsglied des Füllzifferngenerators
beiden Zahlen in M und N also wieder in ihre vor- 31 oder, wie im vorherigen Fall, 0 addiert,
herige Ausrichtung in bezug auf das Komma gespei- Wenn dagegen bei der Subtraktion das Signal RF
herige Ausrichtung in bezug auf das Komma gespei- Wenn dagegen bei der Subtraktion das Signal RF
chert. Außerdem verbindet der Schaltkreis 36 die vorhanden ist, um anzuzeigen, daß in dem vorheri-
Eingänge 1 und 2 des Addierers mit dem Ausgang gen Zustand P 5 ein Dezimalendübertrag erzeugt
LN des Registers N und mit dem Ausgang 32 eines 35 worden war, wird die durch den Addierer 72 in dem
Füllzifferngenerators 31 sowie den Ausgang 3 des Zustand P 6 erzeugte korrigierte Summe ohne Ergän-
Addierers mit dem Eingang SN des Registers N. Wie zung über das Verknüpfungsglied 55 in das Regi-
vorstehend erläutert, wird das Markierungsbit B1M ster N eingeschrieben. Außerdem erzeugt der Füll-
infolge der gegenseitigen Verschiebung der bei Be- zifferngenerator 31 in diesem Falle, während die Ad-
ginn des Entnehmens der 77-ten Dezimalstelle des Re- 40 ditionsschaltung 48 über das Verknüpfungsglied 52
gistersN aus der Verzögerungsleitung in diesem Zu- mit den Bits B5, B6, Bl, B8 der in der «-ten Gat-
stand in den Registern M und N gespeicherten Zah- tungs-Ziffernperiode des Registers N enthaltenen un-
len aus der Verzögerungsleitung entnommen, wobei korrigierten Summenziffer gespeist wird, zugleich
dieses Markierungsbit anzeigt, welche Art von Grund- über das Verknüpfungsglied 34 die die Dezimalzahl
zahlkorrektur an dieser η-ten Ziffer der in dem Re- 45 10 darstellenden Bits 55 = 0, #6 = 1, B7 = 0,
gisterTV gespeicherten unkorrigierten Summe vorzu- B8— 1, sofern sich die bistabile Schaltung A7 wäh-
nehmen ist. Im einzelnen erregt das durch das Ent- rend dieser Ziffernperiode in ihrem entregten Zustand
nehmen dieser Markierungsbits aus dem Speicher befindet. Wenn dagegen die bistabile Schaltung A1
LDR erzeugte Lesesignal LBlM die bistabile Schal- erregt ist, wird die durch vier Binärnullen dargestellte
tungy4 7 in Abhängigkeit davon, ob sein Wert»l« 50 Dezimalziffer 0 zugeführt.
oder »0« ist, die bistabile Schaltung Λ 7 oder nicht, In allen drei vorerwähnten Fällen (Addition, Subwobei
die bistabile Schaltung A1 danach bei Beginn traktion mit M kleiner als N, Subtraktion mit N
des nächstfolgenden Taktimpulses Π entregt wird, kleiner als M) erzeugt während des Zustandes P 6 die
so daß während der gesamten «-ten Ziffernperiode Vorderkante des Signals A 01 über das Verknüpdie
bistabile Schaltung A1 anzeigt, welche Art von 55 fungsglied 87 des Kreises 29 einen Zustandswechsel-Korrektur
an der in dieser «-ten Stelle des Registers N Taktsteuerimpuls MG, der bewirkt, daß die Rechengespeicherten unkorrigierten Summenziffer vorzuneh- anlage auf den nächstfolgenden Zustand umschaltet,
men ist. So ist in den beiden ersten Fällen die Addition
Im einzelnen ist bei Durchführung einer Addition bzw. die Subtraktion beendet, so daß die logische
(Signal ADD vorhanden) die bistabile Schaltung RF 6° Schaltung 27 als nächstfolgenden Zustand entweder
mit Sicherheit entregt, da, wie vorstehend erörtert, den Zustand P17 (Lesen des nächstfolgenden Be-
das Vorhandensein eines während des Zustandes P 5 fehls), sofern die Rechenanlage aus automatischen
durch das Addieren des höchstwertigen Ziffernpaares Betrieb eingestellt und der Befehl Fl (Addition) oder
erzeugten Endübertrags RF beim Addieren bedeu- F2 (Subtraktion) derzeitig gespeichert ist, oder den
tungslos ist. 65 Zustand P18 (Beginn des Ausdruckens des ersten
Bei der Addition wird im Zustand P 6 der Aus- Summanden) anzeigt, sofern der Rechner auf Handgang
S der Additionsschaltung 48 an den Ausgang 3 betrieb eingestellt und der Befehl Fl (Addition) oder
des Addierers 72 über das Verknüpfungsglied 35 an- F 2 (Subtraktion) derzeitig gespeichert ist.
Dagegen folgt im dritten Falle, in dem die bistabile
Schaltung RF erregt bleibt, auf den Zustand P 6 der Zustand P 7, in dem die Zahl +1 zu dem in dem Register
N gespeicherten Ergebnis addiert wird, und ein
Zustand P 8, in welchem die Ziffern des so erzielten neuen Ergebnisses von dem Binärcode auf den Binär-Dezimalcode
korrigiert werden, wobei der Betrieb des Rechners in den Zuständen P 7 und P 8 ähnlich
dem Betrieb in dem Zustand P 5 bzw. P 6 ist. In dem Zustand P 8 bewirkt die Vorderkante des Signals A 01, iö
die anzeigt, daß keine weiteren Ziffern mehr zu addieren sind, das Umschalten des Rechners (s. F i g. 7)
auf den nächstfolgenden Zustand, der entweder, wie vorstehend erläutert, der Zustand P17 oder der Zustand
P18 oder ein anderer Zustand ist.
Was das Vorzeichen des Ergebnisses betrifft, so werden in dem Zustand P 6 die in dem Register N
aufgezeichneten Vorzeichenbits ohne Änderung wiedergewonnen, sofern in dem Zustand P 5 kein Dezimal-Endübertrag
RF erzeugt worden ist, während sie bei Vorhandensein des Endübertrags RF mit Hilfe
nicht dargestellter bekannter Mittel negiert werden, bevor sie in die Verzögerungsleitung LDR eingeschrieben
werden.
Gemäß einer zweiten, in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsform der Rechenanlage werden
die Addition und die Subtraktion nach folgenden Regeln durchgeführt:
In einem ersten Speicherzyklus (in dem sich der Rechner in dem Zustand P 40 befindet) wird nach
dem Komplementieren jeder Ziffer der Zahl in N auf 15 die Zahl in M zu der Zahl in /V addiert, und zwar
zu dem einzigen Zweck, auf der Basis des Vorhandenseins eines Dezimal-Endübertrags RF zu bestimmen,
ob die Zahl in N größer ist als die in M oder nicht.
Der Betrieb des Rechners ist in diesem Zustand P 40 im wesentlichen gleich dem Betrieb im Zustand
P 5 gemäß der ersten Ausführungsform bei Vorhandensein des Signals SOTT, jedoch mit der Ausnähme,
daß das Register N jetzt nicht an das Register K, sondern über den Addierer 72 an seinen Eingang
angeschlossen ist.
Während des zweiten Speicherzyklus (in dem der Rechner sich in dem Zustand P 50 befindet) wird die
Zahl in M zu der Zahl in N addiert, wobei die verschiedenen Ziffern der größeren der beiden Zahlen
in M und N in Abhängigkeit davon, ob eine Subtraktion öder eine Addition durchgeführt wird, auf i5
komplementiert werden oder nicht. In einem dritten Speicherzyklus (in dem der Rechner sich in dem Zustand
P 60 befindet) wird die Korrektur vom Binärcode auf den Binär-Dezimalcode vorgenommen, indem
zu jeder unkorrigierten Summenziffer, die einen Binär-Endübertrag R 8 erzeugt hat, die Füllziffer +6
und zu jeder sonstigen unkorrigierten Summenziifer die Füllziffer +0 addiert wird. Bei Durchführung
einer Subtraktion werden die Ziffern des Ergebnisses außerdem erneut auf 15 komplementiert.
Die an dem in F i g. 4 dargestellten Addierer vorzunehmenden Änderungen, um ihn für den Betrieb
gemäß den vorstehenden Regeln verwendbar zu machen, liegen für den Fachmann auf der Hand.
Sobald das Befehlsregister 16 den Befehl Y, Fl (Addition) oder Y, Fl (Subtraktion) speichert, kann
die Rechenanlage unter Steuerung durch den Folgesteuerkreis 26 automatisch durch eine Folge von Zuständen
gehen, die gemäß der zweiten Äusführüngsförm des Addierers der Rechenanlage in F i g. 8 sehe
matisch dargestellt ist.
Im einzelnen enthält, ausgehend entweder von dem Zustand P 0, in welchem der Befehl bei Handbetrieb
auf dem Tastenfeld eingestellt wird, oder von dem Zustand P17, in welchem bei automatischem
Betrieb dieser Befehl aus dem Speicher LDR gelesen wird, die Additions- (oder Subtraktions-) Folge:
den Zustand P 2, in welchem der Inhalt des durch diesen Befehl adressierten Registers Y in
das Register M übertragen wird;
die Zustände P 3 und P14, in welchen die in dem Register M bzw. N gespeicherten Zahlen so ausgerichtet werden, daß ihr Komma in der ersten Dezimalstelle Cl liegt;
den Zustand P 9, in welchem die beiden Zahlen in M und N dahingehend überprüft werden, ob ihre algebraischen Vorzeichen miteinander übereinstimmen;
die Zustände P 3 und P14, in welchen die in dem Register M bzw. N gespeicherten Zahlen so ausgerichtet werden, daß ihr Komma in der ersten Dezimalstelle Cl liegt;
den Zustand P 9, in welchem die beiden Zahlen in M und N dahingehend überprüft werden, ob ihre algebraischen Vorzeichen miteinander übereinstimmen;
den Zustand P 40, in welchem die beiden Zahlen in M und N dahingehend überprüft werden, ob
die Zahl M größer ist als die Zahl N oder nicht; den Zustand P 50, in welchem die beiden Zahlen
M und N addiert werden, und
den Zustand P 60, in welchem die Grundzahlkorrektur der so erhaltenen Summe vorgenommen wird.
den Zustand P 60, in welchem die Grundzahlkorrektur der so erhaltenen Summe vorgenommen wird.
Nach dieser Folge kehrt der Rechner, sofern er auf automatischen Betrieb eingestellt ist, automatisch
in den Zustand P17 zurück, in weichem der nächstfolgende
Befehl gelesen wird. Wenn der Rechner dagegen auf Handbetrieb eingestellt ist, geht er durch
die Zuständefolge P18, P19, P 22, währendder die
Zahl aus Y ausgedruckt wird, worauf er in den Zustand PO zurückkehrt, in welchem der nächstfolgende
Befehl auf dem Tastenfeld eingestellt werden kann.
Multiplikation und Division
Sofern der derzeitig im statischen Befehlsregister gespeicherte Befehl Y, F3 (Multiplikation) ist,
verläuft die Zuständefolge des Rechners, entweder von dem Zustand PO (bei Handbetrieb) oder von
dem Zustand P17 (automatischer Betrieb) ausgehend, über folgende Zustände (Fig. 8b):
den Zustand P 2 (mit einer Dauer von einem Speicherzyklus, in welchem die in dem durch
diesen Befehl adressierten Register Y (Multiplikand) gespeicherte Zahl in das Register M übertragen
wird;
den Zustand P 3, in welchem die in dem Register M (Multiplikand) gespeicherte Zahl wiederholt
verschoben wird, bis ihre das Kommabit Z?4 = »l« enthaltende erste (niedrigstwertige)
Vorkommaziffer die erste Dezimalstelle Cl des Registers M erreicht;
den Zustand P14, in welchem die im Register N
(Multiplikator) gespeicherte Zahl wiederholt (für jeden Speicherzyklus um eine Ziffernperiode)
verschoben wird, bis ihre niedrigstwertige Ziffer die erste Dezimalstelle Cl des Registers N erreicht;
den (einen Speicherzyklus dauernden) Zustand P9, in dem die beiden miteinander zu multiplizierenden
Zahlen auf ihre Vorzeichenüberein-
209 532/326
Stimmung überprüft werden, während der Inhalt des Registers N (Multiplikator) in das Register
R übertragen wird, damit das Register N anschließend das Produkt akkumulieren kann;
den (einen Speicherzyklus dauernden) Zustand P 40, in dem die beiden Operanden dahingehend überprüft werden, welcher der größere ist (dies ist zwar nicht beim Multiplizieren, jedoch beim Dividieren von Bedeutung);
den (einen Speicherzyklus dauernden) Zustand PlO, in dem die Ziffer des in der von dem Komma des Multiplikanden besetzten Dezimalstelle gespeicherten Multiplikators um eine Einheit vermindert wird, während der Multiplikator selbst um eine Ziffernperiode verzögert (d. h. zu den höherwertigen Stellen hin verschoben) wird; den (einen Speicherzyklus dauernden) Zustand P 50, in dem der Multiplikand M zu der in dem Speicher N gespeicherten Zahl addiert wird, und den (einen Speicherzyklus dauernden) Zustand P 60, in dem die Grundzahlkorrektur der in dem vorherigen Zustand erhaltenen Summe vorgenommen wird.
den (einen Speicherzyklus dauernden) Zustand P 40, in dem die beiden Operanden dahingehend überprüft werden, welcher der größere ist (dies ist zwar nicht beim Multiplizieren, jedoch beim Dividieren von Bedeutung);
den (einen Speicherzyklus dauernden) Zustand PlO, in dem die Ziffer des in der von dem Komma des Multiplikanden besetzten Dezimalstelle gespeicherten Multiplikators um eine Einheit vermindert wird, während der Multiplikator selbst um eine Ziffernperiode verzögert (d. h. zu den höherwertigen Stellen hin verschoben) wird; den (einen Speicherzyklus dauernden) Zustand P 50, in dem der Multiplikand M zu der in dem Speicher N gespeicherten Zahl addiert wird, und den (einen Speicherzyklus dauernden) Zustand P 60, in dem die Grundzahlkorrektur der in dem vorherigen Zustand erhaltenen Summe vorgenommen wird.
Aus diesem Zustand P 60 kehrt der Rechner in den Zustand P 40 zurück, um die Teilfolge P 40, PlO,
P 50, P 60 zu wiederholen, die, sofern η die höchstwertige Dezimalziffer des Multiplikators ist, n-mal
wiederholt wird. Es sei bemerkt, daß in den Zuständen P10, P50 bzw. P60 die in den Registern R, N
und M gespeicherten Zahlen um eine Ziffernperiode verzögert, d. h. um eine Dezimalstelle zu den höherwertigen
Stellen hin verschoben sind, so daß nach jeder dieser Teilfolgen P 40, PlO, P 50, P 60 diese
drei Zahlen in ihre vorherige Ausrichtung zurückgeführt werden. Nach der η-ten dieser Teilfolgen
wird zum Verschieben des Multiplikators (Register 7?) und des Teilprodukts (Register N) um eine Dezimalstelle
zu höherwertigen Stellen hin eine verkürzte, die Zustände P 40, PlO, P 50 umfassende, Teilfolge ausgeführt.
Im Zustand P 50 dieser verkürzten Teilfolge verbindet der Schaltkreis 36 im Gegensatz zum normalen
Betrieb des Rechners im Zustand P 50 das Register M nicht mit dem Addierer 72, so daß die Zahl
in N unverändert verschoben wird.
Danach werden, wie vorher erläutert, sofern die nächsthöherwertige Ziffer des Multiplikators in ist,
m Teilfolgen P 40, P10, P 50, P 60 ausgeführt usw.
Im Zustand P9 wird der Multiplikator über einen Binärinverter aus dem Register N auf das Register R
übertragen, so daß jede Dezimalziffer des Multiplikators auf 15 komplementiert wird.
Im Zustand P10 verbindet der Schaltkreis 36 den
Ausgang LR des Registers R mit dem Eingang 1 des Addierers 72, dessen Ausgang an den Eingang 13
des Registers K angeschlossen ist, dessen Ausgang 14 wiederum an den Eingang SR des Registers R angeschlossen
ist, um eine geschlossene Schleife zu bilden. Wenn der zweite Eingang 2 des Addierers 72 kein Signal
erhält, wird der Inhalt des Registers R, ohne geändert zu werden, in dieser Schleife erneut in Umlauf
gesetzt, so daß er in jedem Speicherzyklus um eine Ziffernperiode verzögert wird. Außerdem kann unter
diesen Bedingungen die Schleife in der in der allgemeinen Beschreibung vorher erklärten Weise als
Zähler wirken, um die für jede Ziffer des Multiplikators durchgeführten Addierzyklen zu zählen. Insbesondere
sei daran erinnert, daß es, damit die Schleife als Zähler wirken kann, notwendig ist, die
den Binär-Ubertrag speichernde bistabile Schaltung A 5 in der Bitperiode, in der das in dem Zähler enthaltene
niedrigstwertige Bit dem Addierer zugeführt wird, mit einem Zählimpuls zu speisen (d. h. einen
Binär-Übertrag zu simulieren). Im vorliegenden Falle ist dieses Bit das Bit B 5 der Dezimalziffer des jetzt
mit Hilfe der Zählimpulse zu ändernden Multiplikators. Im vorliegenden Falle wird beim Entnehmen des
ίο Kommabits B 4 = »1« aus dem Register M die bistabile
Schaltung A S zum Nachbilden dieses Binärübertrags erregt, der dem Addierer 72 gleichzeitig
mit dem ersten Bit B 5 dieser Ziffer des Multiplikators zugeführt wird, das, nachdem es auf 15 komplementiert
worden ist, jetzt verarbeitet wird. Demzufolge wird die zuletzt erwähnte Ziffer sowohl während
jeder Teilfolge aus den Zuständen P 40, PlO, P 50, P 60 als auch während jeder verkürzten Teilfolge
aus den Zuständen P 40, P10, P 50 um eine Einheit vermehrt.
Demzufolge wird, sofern die Ziffer des jetzt in Betracht gezogenen Multiplikators η ist, diese Ziffer des
Multiplikators nach η Teilfolgen P 40, PlO, P 50, P 60
gleich 15. In der Zwischenzeit beginnt der Rechner diese Teilfolge nochmals zu wiederholen, so daß dem
Zustand PlO diese Ziffer des Multiplikators 16 wird, so daß ein Binär-Endübertrag ,R 8 erzeugt wird, der
aus der letzten Bitperiode T8 dieser Ziffer des Multiplikators
kommt. Dieser Übertrag erregt die bistabile Schaltung A 6, die während des nachfolgenden ZustandesP50
sowohl den Schaltkreis 36, um zu verhindern, daß das Register M an den Addierer angeschlossen
wird, als auch den logischen Kreis 27 steuert, um zu bewirken, daß auf den Zustand P 50
der Zustand P 40 an Stelle des ZustandesPöO folgt, so daß die Zuständeteilfolge, die der Rechner durchläuft,
in diesem Falle die verkürzte Folge P 40, PlO, P 50 ist, in der das in dem Register N erzeugte Teilprodukt
selbst zusammen mit dem Multiplikator verschoben wird. Unmittelbar nach dem Erzeugen dieses
Binär-Übertrags R 8 wird die bistabile Schaltung A 5 durch den Taktimpuls Γ2 zum Löschen des in ihr
gespeicherten Übertrags entregt, um zu verhindern, daß dieser Übertrag in unerwünschter Weise auf die
anderen Stellen des Multiplikators übertragen wird, da diese anderen Stellen in dieser Phase der Multiplikation
nicht geändert zu werden brauchen.
Infolge des Verschiebens des Multiplikators R während dieser verkürzten Teilfolge P 40, PlO, P 50 wird
die auf die soeben in Betracht gezogene Ziffer nächstfolgende Ziffer des Multiplikators in die Stelle verschoben,
die der Stelle des Registers M entspricht, die das Komma des Multiplikanden enthält, wobei diese
relative Ausrichtung des Multiplaktors in bezug auf den Multiplikanden im Verlaufe der gesamten nachfolgenden
Teilfolgen P 40, PlO, P 50, P 60 unverändert bleibt, bis auch das Teilprodukt aus der nächstfolgenden
Ziffer und dem Multiplikanden errechnet und akkumuliert ist, so daß die Kommabit B 4 = »1«
des Multiplikanden M als Marke zum Identifizieren der jetzt in Betracht zu ziehenden (zu verarbeitenden)
Ziffer des Multiplikators in R wirkt.
Die nach Beendigung des Errechnens des sich auf die letzte (niedrigstwertige) Ziffer des Multiplikators
in R beziehenden Teilprodukts ausgeführte verkürzte Teilfolge P 40, PlO, P 50 bewirkt das Verschieben
dieser letzten Ziffer um eine Stelle über das Komma des Multiplikanden in M hinaus. Demzufolge wird in
dem nachfolgenden Zustand P 40 während der Ziffernperiode,
in der das Kommabit B 4 des Registers M aus dem Speicher LDR entnommen wird, aus dem
Register R gleichzeitig kein Ziffern-Anzeigebit B 2 = »1« entnommen. Beim Auftreten dieses Umstandes
wird die bistabile Schaltung A 9 durch das beim Entnehmen dieses Kommabits erzeugte Lesesignal erregt,
so daß die bistabile Schaltung A 9 den logischen Kreis 27 so steuert, daß er daran gehindert wird, als
nächsten den Zustand PlO zu bestimmen. Somit endet die Mehrfachoperation. Dieser nächstfolgende
Zustand ist, sofern der Rechner auf automatischen Betrieb eingestellt ist, der Zustand P17 (Lesen des
nächsten Befehls) oder, sofern der Rechner auf Handbetrieb eingestellt ist, der Zustand P18 (erster Zustand
einer Folge P18, F19, P 22, in der der Multiplikand
aus Y ausgedruckt wird). Die Division wird gemäß dem wiederholten Subtraktionsverfahren in
entsprechender Weise durchgeführt.
20
Ausdrucken
einer in einem Register gespeicherten Zahl
einer in einem Register gespeicherten Zahl
Während der gesamten Druckphase, die für jede zu druckende Zahl aus der Zuständefolge P18, P19,
P 22 besteht, verbindet der Schaltkreis 36 das Register 8 mit dem Addierer 72 zu einer geschlossenen
Schleife zum Bilden des vorstehend beschriebenen Zählers. Im Zustand P18 beim ersten Vorbeigang
eines typenfreien Bogens der Typenkränze auf der Typentrommel unter dem Druckhammer erregt die
Hinterkante des Signals ST die bistabile Schaltung A 7. Demzufolge ist während des ersten Zyklus der
Vielzahl von in diesem typenfreien Bogen stattfindenden Speicherzyklen die bistabile Schaltung A 3 bei
Beginn des Signals A 2 erregt, das das Zeitintervall identifiziert, in welchem die in dem adressierten Register
gespeicherte Zahl am Ausgang dieses Registers zur Verfügung steht.
Danach wird die bistabile Schaltung A3 durch den nachtsfolgenden Taktimpuls Tl entregt, so daß
sie nur während des Lesens der ersten Ziffer der zu druckenden Zahl aus dem Speicher erregt bleibt. Da
die bistabile Schaltung A 3 erregt ist, wird die bistabile Schaltung A 7 danach entregt.
In der durch das Erregen der bistabilen Schaltung A 3 identifizierten Ziffernperiode werden die eine zu
druckende Adresse, d. h. die in dem Befehlsregister 16 derzeitig gespeicherte Adresse, darstellenden Bits Bl,
Bl, B3, B4 zum Auswählen des derzeitig adressierten
Registers über das Verknüpfungsglied 19 den Binärstellen K5, K6, Kl bzw. K8 des Registers K zugeführt.
Diese Übertragung findet während des Fehlens des Signals ST, d. h. während des Vorbeigangs
des typenfreien Bogens der Typentrommel unter dem Druckhammer, statt.
Unmittelbar bevor das erste Zeichen der verschiedenen Typenkränze der Typentrommel den Druckhammer
erreicht, erregt das entsprechende Zeichensignal CK aus der Taktsteuerscheibe die bistabile
Vorrichtung A 7, so daß folglich der zuerst auftretende Taktimpuls Γ5 das Geben eines Zählimpulses
durch das Verknüpfungsglied 89 des Zählsteuerkreises 73 bewirkt. Durch denselben Taktimpuls TZ
wird die bistabile Schaltung A 7 entregt.
Die nachfolgenden Taktsignale CK aus der Taktsteuerscheibe wirken auf den Rechner in gleicher
Weise ein. Jedes Zeichen-Taktsignal CK bewirkt das Erzeugen eines einzelnen Zählimpulses, obwohl das
Zeitintervall zwischen zwei aneinander angrenzenden Signalen CK mehr als eine Ziffernperiode beträgt, so
daß in diesem Zustand P18 der Zähler zum Zählen der aufeinanderfolgenden Signale CK aus der Taktsteuerscheibe
an Stelle des Zählens der Ziffernperioden, wie in dem Zustand P 21, wirksam ist. Die bistabile
Schaltung A 7 hat darüber hinaus die Aufgabe des Ausgleichs der veränderlichen Phasendifferenz
zwischen den Signalen CK aus der Taktsteuerscheibe und den durch den Taktimpulsgenerator 44 erzeugten
Taktimpulsen.
Der Zähler zählt die aufeinanderfolgenden Signale CK. Sofern die interne 4-Bit-Darstellung der zu drukkenden
Zeichen der Zahl η entspricht, erreicht der Inhalt des Zählers bei Aufnahme von 16 —«Zählimpulsen
den Wert 16, so daß in der Bitperiode T 8 am Ausgang des Addierers 72 ein Binärübertrag R 8
erzeugt wird. Unter Berücksichtigung der vorstehend erläuterten Anordnung der Zeichen um die Typentrommel
herum wird deutlich, daß dieser Übertrag dazu verwendet werden kann, die Betätigung des
Druckhammers über das Verknüpfungsglied 90 zu steuern, da das Zeichen der Typentrommel, das dieser
Zahl η entspricht, gerade zu diesem Zeitpunkt den Hammer erreicht.
Danach verschwindet an einer bestimmten Stelle der Typentrommelumdrehung das Signal ST, so daß
die bistabile Schaltung A 7 und somit auch die bistabile Schaltung A 3 erneut erregt werden.
Am Ende der Ziffernperiode, in der die bistabile Schaltung A 3 sich in ihrem erregten Zustand befand,
ist während des nächstvorherigen Vorbeigangs des typenfreien Bogens der Typentrommel die bistabile
Vorrichtung A 6 erregt worden. Demzufolge ist die bistabile Schaltung A 6 in der derzeitigen Ziffernperiode,
während der die bistabile Schaltung A 3 erregt ist, im erregten Zustand.
Demzufolge ist im vorliegenden Falle das Register statt über das Verknüpfungsglied 19 über das Verknüpfungsglied
20 an das Befehlsregister 16 angeschlossen. Somit werden im Zustand P18 beim zweiten
Vorbeigang des typenfreien Bogens der Typentrommel unter dem Druckhammer in der durch die
sich in erregtem Zustand befindende bistabile Schaltung A 3 identifizierten Ziffernperiode die vier den
Funktionsteil des derzeitig gespeicherten Befehls darstellenden Bits BS, B6, Bl, B8 in die Binärstellen
K5, K6, Kl bzw. K8 des Registers K eingeschrieben.
Darüber hinaus bewirkt in der durch die sich gleichzeitig in erregtem Zustand befindenden bistabilen
Schaltungen A 3 und A 6 identifizierten Ziffernperiode der Taktimpulse T 8, daß der Kreis 29 einen
Zustandswechsel-Taktsteuerimpuls MG erzeugt, der das Umschalten des Rechners auf den Zustand P19
bewirkt.
Danach wird, wenn der typentragende Bogen der Typentrommel den Druckhammer erreicht, so daß
die aufeinanderfolgenden Zeichen-Taktsteuersignale CK erzeugt werden, dieses Funktionszeichen in der in
Zusammenhang mit dem vorherigen Zeichen erläuterten Weise gedruckt.
Im Zustand P19 verbindet der Schaltkreis 36 den
Ausgang des derzeitig adressierten Registers mit dem Eingang 13 des Registers K in der Ziffernperiode, in
der das zu druckende Zeichen aus der Verzögerungsleitung entnommen wird. Außerdem schließt der
Schaltkreis 36 alle Speicherregister einschließlich des
adressierten Registers zur Wiedergewinnung ihres Inhalts
an eine gesonderte geschlossene Schleife an.
Im einzelnen wird bei Beginn des typehfreieh Bogens der Typentrommel, während der nächstfolgenden
Umdrehung der Typentrommel, die bistabile Schaltung A 7 erregt. Demzufolge erregt beim
Lesen der ersten Ziffer der zu druckenden Zahl (drittes Zeichen der gedruckten Zeile) aus dem
Register; das als in der /rc-ten Dezimalstelle gespeichert
angenommen wird, die (die Länge und die Stelle der Zahl in dem adressierten Register anzeigende)
Vorderkante des Signals Al die bistabile Schaltung A 3, die danach durch den nächstfolgenden
Impuls Π eritregt wird und somit also nur während
der Ziffernperiode erregt bleibt, in welcher die zu druckende Ziffer aus der Verzögerungsleitung entnommen
wird. Der Schaltkreis 36 wird im Zustand P19 durch die bistabile Schaltung A3 so gesteuert,
daß er den Ausgang des adressierten Registers an den Eingang 13 des Registers /C nur dann anschließt,
wenn diese bistabile Schaltung A 3 erregt ist, so daß die Bits Bl bis BS der ersten Ziffer jeweils in die
Binärstellen Kl bis 7<l'8 des Registers K eingeschrieben
werden und dann in dem Register K über den Addierer 72 umlaufen.
Darüber hinaus entregt bei erregtem Zustand der bistabilen Schaltung A 3 der zuerst auftretende Taktimpuls
Tl die bistabile Schaltung A 7, so daß in den nachfolgenden, innerhalb des typenfreien Bogens der
Typentrommel fallenden Speicherzyklen die bistabile Schaltung A 3 nicht erneut erregt werden kann, so
daß verhindert wird, daß die zu druckende Ziffer unnütz nochmals in das Register K eingegeben wird.
Außerdem erregt dasselbe die bistabile Schaltung A 3 entregende Signal die bistabile Schaltung A 9, die
danach durch den nächstfolgenden Taktimpuls Tl entregt wird. Demzufolge bleibt die bistabile Schaltung
A 9 während der für das Entnehmen der in der (m+l)-ten Dezimalstelle gespeicherten Ziffer aus
der Verzögerungsleitung erforderlichen Ziffernperiode erregt, auf die unmittelbar die zu druckende
und soeben in das Register K eingegebene Ziffer folgt, wobei diese bistabile Schaltung sich in der
Bitperiöde Π dieser zu druckenden Ziffier in ihrem entregten Zustand befindet. Mit anderen Worten:
es bleibt jede der bistabilen Schaltungen A 3 und A 9 während jeder Umdrehung der Typentrommel für
die Dauer einer einzigen Ziffernperiöde erregt, wobei während des Vorbeigangs des typenfreien Bogens
der Typentrommel die während dieser Umdrehung zu druckende Ziffer bzw. die während der nächstfolgenden
Umdrehung zu druckende Ziffer zum erstenmal am Ausgang der Verzögerungsleitung auftritt.
Wenn die bistabile Schaltung A 9 erregt ist, bewirkt der Markierungsbit-Steuerkreis 37, daß ein Markierungsbit
BlM = »1« über das Verknüpfungsglied 88 in die (m+l)-te Dezimalstelle des Registers M eingeschrieben
wird. Danach wird dieses Markierungsbit BlM zum Identifizieren der während des nächsten
Vorbeigangs des typenfreien Bogens der Typentrommel zu druckenden nächsten Ziffer zum Zwecke
ihrer Übertragung in das Register K verwendet.
Beim Drucken einer Zahl wird also das Markierungsbit BlM = »1« in jeder Umdrehung der
Typentrommel um eine Dezimalstelle verschoben, um anzuzeigen, welche Stelle der Zahl während
dieser Umdrehung zu drucken ist.
NVähre'nddessen "wird beirn Vörbeigang des 'typenbesetzten
Bogens der Typentrommel Unter dem Druckhammer diese erste Ziffer der Zahl in vorstehend
erklärter Welse gedruckt. Die nachfolgenden Ziffern werden in gleicher Weise ausgedruckt.
Während der durch die sich in erregtem Zustand befindende bistabile Schaltung/19 bestimmten Ziffernperiode,
in der die bei der nächstfolgenden Umdrehung der Typentrommel zu drückende Ziffer am
ίο Ausgang der Verzögerungsleitung verfügbar wird,
wird die bistabile Schaltung A 80 in Abhängigkeit davon, ob die aus der Verzögerungsleitung entnommene
Ziffer ein Kommabit B 4 enthält oder nicht, erregt oder nicht. Die bistabile Schaltung A 80 wird danach
durch dasselbe Signal entregt, das während der nächstfolgenden Umdrehung die bistabile Schaltung
A 9 in ihren Ausgärigszustarid bringt. Folglich bleibt
die bistabile Schaltung A 80 erregt, bis bei der nächstfolgenden Umdrehung sowohl die während
der nächstfolgenden Umdrehung zu druckende Ziffer als auch die nächstfolgende Ziffer aus der Verzögerungsleitung
entnommen worden sind.
Die bistabile Schaltung A 9 hat außerdem die Aufgabe, bei jeder Umdrehung die bei der nächstfolgenden
Umdrehung zu druckende Ziffer zu 'identifizieren, so daß diese Ziffer auf ein in ihr vorhandenes
Kommabit B4 = »1« hin überprüft werden kann und daß das Ergebnis dieser Überprüfung den Zustand
der bistabilen Schaltung A 80 beeinträchtigt, um den Betrieb des Schreibwerks bei der nächstfolgenden
Umdrehung der Typentrommel zu ändern. Im einzelnen muß das Komma, sofern es bei der
nächstfolgenden Umdrehung festgestellt wird, gedruck und das Drucken der dem Komma zugeordneten
Ziffer verzögert werden. Zu diesem Zweck steuert während der nächstfolgenden Umdrehung
beim Entnehmen der zu druckenden Ziffer die sich in erregtem Zustand befindende bistabile Schaltung A 80
den Schaltkreis 36 so, daß ein Übertragen dieser Ziffer in das Register K verhindert wird, so daß an
Stelle dieser Ziffer die Codedarstellung des Kommas (0000) in das Register K eingeschrieben wird, um in
dieser Umdrehung gedruckt zu werden. Außerdem bewirkt, da die bistabile Schaltung A 80 erregt ist,
der Markierungsbit-Steüerkreis 37, daß das Markierungsbit BlM — »1« erneut 'in die Dezimalstelle
dieser zii druckenden Ziffer eingeschrieben wird, statt dieses Markierungsbits auf die nächstfolgende
Stelle zu verschieben, so daß während der nächst-
folgenden Umdrehung der Typentrommel diese
Ziffer erkennbar ist. Der Speicherzyklus, in dem die letzte Ziffer der Zahl zum Drucken in das Register K
übertragen wird, wird durch das Fehlen eines Ziffern-Änzeigebits Bl = »1« in der durch die sich in
-55 erregtem Zustand befindende bistabile Schaltung A 9
identifizierten Ziffernperiode (nächste zu druckende Ziffer) identifiziert. Bei Feststellung dieser Situation
schaltet der Rechner auf den Zustand Pll um, in dem diese letzte Ziffer und das algebraische Vorzei-
■(5b chen in vorstehend erläuterter Weise gedruckt
werden.
Eingeben eines Programms über 'das Tastenfeld
Nachdem der Benutzer den Schalter 23 So eingestellt hat, daß das Signal IP »Programmeingabe«) erzeugt
wird, stellt er auf dem Adressentastenfeld 68 und auf dem Funktionstastenfeld 69 die aufeinanderfolgenden
Befehle des einzugebenden Programms ein.
Da das Eingeben eines Programms über das
Tastenfeld in die Programmregister / und J dem Eingeben von Daten über das Tastenfeld in das Register
M entspricht, ein Vorgang also, der bereits vorstehend beschrieben wurde, ist eine weitere Beschreibung
für den Fachmann offensichtlich nicht erforderlich.
Nach dem Eingeben des Programms in den Speicher kann der Benutzer durch Betätigen einer Taste
AUT die automatische Ausführung dieses Programms
anlaufen lassen.
Lesen eines Befehls
Nachdem das Programm in den Speicher LDR eingegeben worden ist, läßt die Betätigung einer Taste
A UT die Programmausführung anlaufen.
Die Betätigung der Taste A UT versetzt den Rechner in den Zustand P17 in dem der Schaltkreis 36
zur Erhaltung der Speicherinhalte den Eingang jedes Speicherregisters mit seinem eigenen Ausgang verbindet
und nur den Ausgang des Registers / oder / (oder irgendeines anderen bei dem Übertragungsvergang
angesteuerten Programmregisters) mit dem Befehlsregister 16 während der Ziffernperiode, in der der
zu lesende und auszuführende Befehl aus der Verzögerungsleitung entnommen wird, verbindet, wobei
diese Ziffernperiode durch die Erregung der bistabilen Schaltung A 3 identifiziert wird.
Im einzelnen erregt in dem während der Betätigung der Taste A UT auftretenden ersten Speicherzyklus
das den Oszillator 45 bei Beginn der ersten Bitperiode Pl der ersten Ziffernperiode Cl startende Synchronisierungsbit
BlR = »1« die bistabile Schaltung A3, die danach am Ende der Bitperiode Tl entregt
wird. Außerdem erregt der Beginn des Signals A UT die bistabile Schaltung AI, die in erregtem Zustand
bewirkt, daß das Programmregister / adressiert und über den Schaltkreis 36 angesteuert wird, während
das Programmregister / adressiert und angesteuert wird, wenn die bistabile Schaltung AI entregt ist. Die
bistabile Schaltung AI wirkt wie ein Adressenzähler, die in Reihenfolge die aufeinanderfolgenden Programmregister
/ und / adressiert, da das Programm normalerweise ausgeführt wird, indem zunächst der
Reihe nach alle in dem Register / gespeicherten aufeinanderfolgenden Befehle und dann alle in dem
Register / gespeicherten aufeinanderfolgenden Befehle ausgeführt werden.
Demzufolge ist während der ersten Ziffernperiode Cl die AusgangsleitungLI des Programmregisters/
mit dem Befehlsregister 16 verbunden, so daß die acht Bits Bl bis B 8 des ersten Befehls jeweils in die
acht Binärstellen/1 bis /8 des Registers 16 eingeschrieben werden, in dem sie statisiert werden, bis
nach Ausführung des ersten Befehls der nächstfolgende Befehl gelesen wird.
Außerdem eregt in dieser ersten Ziffernperiode Cl, da die bistabile Schaltung A3 erregt ist, der
Taktimpuls Γ 8 die bistabile Schaltung A 9, die danach durch den nächstfolgenden Taktimpuls T 8 entregt
wird. Demzufolge kann die erregte bistabile Schaltung A 9 die auf die Ziffernperiode des jetzt
gelesenen Befehls nächstfolgende Ziffernperiode festlegen.
Wenn die bistabile Schaltung A 9 erregt ist, bewirkt der Markierungsbit-Steuerkreis 37, daß ein
Markierungsbit BIN = »1« über das Verknüpfungsglied
91 in die zweite Dezimalstelle C 2 des Registers N eingeschrieben wird, das eine Marke darstellt,
die dazu verwendet wird, den zu lesenden nächstfolgenden Befehl zu identifizieren, der im vorliegenden
Falle der zweite Befehl ist. Außerdem erregt, da die bistabile Schaltung A 9 erregt ist, der Taktimpuls
Tl der zweiten Ziffernperiode C 2 die bistabile Schaltung A 6, um anzuzeigen, daß der zu lesende
Befehl erkannt und tatsächlich gelesen worden ist.
ίο Demzufolge bewirkt am Ende des Speicherzyklus die
Vorderkante des Signals AlO, daß das Verknüpfungsglied 33 des Kreises 29 ein Zustandswechsel-Taktsteuersignal
MG erzeugt, das das Umschalten des Rechners auf den nächstfolgenden Zustand bewirkt,
der durch die logische Schaltung auf der Basis des soeben gelesenen und gespeicherten Befehls identifiziert
wird. Dieser nächstfolgende Zustand ist der erste Zustand einer Zuständefolge, während der der
Befehl ausgeführt wird.
Am Ende der Ausführung des ersten Befehls wird durch den Folgesteuerkreis 26 bewirkt, daß der
Rechner automatisch in den Zustand P17 zurückkehrt, in dem der zweite Befehl gelesen wird usw.
Im allgemeinen kehrt der Rechner am Ende der Zuständefolge, in welcher der «-te Befehl ausgeführt worden ist, automatisch unter Steuerung durch die Beendigung der entsprechenden Operation anzeigende Signale in den Zustand P17 zurück. In dem einen einzigen Speicherzyklus dauernden Zustand P17 wird die Verzögerungsleitung abgetastet, um in dem Register / oder / den zu lesenden Befehl auszusuchen, der der (n+l)-te Befehl ist. Das Erkennen dieses Befehls erfolgt auf Grund des Vorhandenseins des Markierungsbits BIN = »1« in der (n+l)-ten Dezimalstelle des Registers N. Beim Entnehmen dieses Markierungsbits B IN aus der Verzögerungsleitung wird die bistabile Schaltung A 3 erregt, um die Ziffernperiode zu identifizieren, in der der zu lesende Befehl am Ausgang der Verzögerungsleitung LDR verfügbar ist. Unter Steuerung durch die bistabile Schaltung A 3 verbindet der Schaltkreis 36 den Ausgang des Registers / oder J mit dem Befehlsregister 16 nur während dieser Ziffernperiode. Auf Grund der Erregung der bistabilen Schaltung A 3 wird auch die bistabile Schaltung A 9 erregt, um die nächstfolgende Ziffernperiode C (/2+2) zu identifizieren, so daß in dem Markierungsbit-Steuerkreis 37 ein Markierungsbit BIN = »1« über das Verknüpfungsglied 91 in diese Ziffernperiode C (« + 2) eingeschrieben wird, so daß dieses Markierungsbit von dem derzeitig gelesenen (n + l)-ten Befehl auf den nächstfolgend zu lesenden (/z + 2)-ten Befehl verschoben wird.
Im allgemeinen kehrt der Rechner am Ende der Zuständefolge, in welcher der «-te Befehl ausgeführt worden ist, automatisch unter Steuerung durch die Beendigung der entsprechenden Operation anzeigende Signale in den Zustand P17 zurück. In dem einen einzigen Speicherzyklus dauernden Zustand P17 wird die Verzögerungsleitung abgetastet, um in dem Register / oder / den zu lesenden Befehl auszusuchen, der der (n+l)-te Befehl ist. Das Erkennen dieses Befehls erfolgt auf Grund des Vorhandenseins des Markierungsbits BIN = »1« in der (n+l)-ten Dezimalstelle des Registers N. Beim Entnehmen dieses Markierungsbits B IN aus der Verzögerungsleitung wird die bistabile Schaltung A 3 erregt, um die Ziffernperiode zu identifizieren, in der der zu lesende Befehl am Ausgang der Verzögerungsleitung LDR verfügbar ist. Unter Steuerung durch die bistabile Schaltung A 3 verbindet der Schaltkreis 36 den Ausgang des Registers / oder J mit dem Befehlsregister 16 nur während dieser Ziffernperiode. Auf Grund der Erregung der bistabilen Schaltung A 3 wird auch die bistabile Schaltung A 9 erregt, um die nächstfolgende Ziffernperiode C (/2+2) zu identifizieren, so daß in dem Markierungsbit-Steuerkreis 37 ein Markierungsbit BIN = »1« über das Verknüpfungsglied 91 in diese Ziffernperiode C (« + 2) eingeschrieben wird, so daß dieses Markierungsbit von dem derzeitig gelesenen (n + l)-ten Befehl auf den nächstfolgend zu lesenden (/z + 2)-ten Befehl verschoben wird.
Sofern der vorerwähnte «-te Befehl der letzte (22.) Befehl des Registers / ist, wird die bistabile Schaltung
A9, die in dem Zustand P17 in jedem Falle während der auf die Ziffernperiode des derzeitig
gelesenen Befehls nächstfolgenden einzigen Ziffernperiode stets erregt ist, während der ersten Ziffernperiode
Cl erregt, in der das den nächstfolgenden Speicherzyklus startende Synchronisierungsbit jB 1R
= »1« aus dem Speicher entnommen wird. Das gleichzeitige Vorliegen dieser beiden Bedingungen
(Erregung der bistabilen Schaltung A 9, Entnehmen des Startbits BlR) bewirkt, daß die bistabile Programmregister-Adressier-Schaltung
AI in ihren entregten Zustand umschaltet, so daß in den nachfolgenden
Zuständen P17 an Stelle des Programmregisters / das Programmregister / adressiert und ange-
209 532/326
steuert wird. Der Markierungsbit-Steuerkreis 37 bewirkt, wie üblich, daß ein Markierungsbit BIN
= »1« über das Verknüpfungsglied 91 in die auf den derzeitig gelesenen Befehl nächstfolgende Dezimalstelle
(im vorliegenden Falle Cl) eingeschrieben wird, so daß danach der erste Befehl des Registers /
gelesen wird.
Die Verwendung eines in der Verzögerungsleitung verschiebbaren Markierungsbits ermöglicht es also,
die Register / und / nacheinander abzufragen, um die in ihnen gespeicherten Befehle des Programms einzeln
zu extrahieren, wobei dasselbe Markierungsbit beim Erreichen des Endes eines Programmregisters
wirksam wird, einen Programmregister-Auswählzähler AI zum Adressieren des nächstfolgenden Programmregisters
fortzuschalten.
Sprungbefehl
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind bei einem Sprungbefehl die vier Bits B5, B6, Bl und
B 8, die wie bei jedem anderen Befehl zum Darstellen des Funktionsteils F12 des eigentlichen Befehls
verwendet werden, B5 = B6 — B7 = B8 = »1« gesetzt.
Das Vorhandensein dieser 4-Bit-Kombination in einem Befehl des Programms zeigt an, daß der Befehl
selbst eine Sprungoperation während der Ausführung des Programms betrifft. In diesem Befehl stellen die
Bits B1 und B 2 eine Adresse dar, während die Bits
B 3 und B 4 dazu verwendet werden, um die Art des Befehls weiter zu spezifizieren.
Im einzelnen ist, sofern B 3 — BA = »1«, der Befehl kein echter Befehl, da er beim Eingeben in das
Befehlsregister 16 nicht die Durchführung irgendeiner Operation durch den Rechner bewirkt. Er ist
lediglich ein in der Programmbefehlsfolge als Bezugsstelle verwendeter »Bezugsbefehl«, so daß es unter
den 44 Befehlen des in den Registern / und / gespeicherten Programms möglich ist, einige Bezugsstellen
zu setzen, die durch je einen Bezugsbefehl dargestellt sind. Es gibt in Abhängigkeit von dem Wert der Bits
Bl und Bl des Bezugsbefehls, die die »Adresse« dieses Bezugsbefehls bestimmen, vier verschiedene
Arten von Bezugsbefehlen. Jeder Bezugsbefehl markiert den Anfang eines Unterprogramms, so daß die
Bezugsbefehle die Aufgabe von Markierungen übernehmen, die das Programm in Unterprogramme aufteilen.
Wenn B3 = »0« ist, ist der Befehl ein echter
Sprungbefehl, wobei der Sprung in Abhängigkeit davon, ob B 4 — »1« oder »0« ist, bedingt oder unbedingt
ist.
Jeder dieser während des Zustandes P17 des
Rechners, wie jeder andere Befehl, aus der Verzögerungsleitung gelesenen und im Befehlsregister 16 gespeicherten
Sprungbefehle bewirkt, daß der Rechner auf den Zustand P 23 umschaltet, in dem die Programmregister
/ und J zum Aufsuchen eines Bezugsbefehls mit der in dem gespeicherten Sprungbefehl
spezifizierten Adresse, d. h. dessen Bits B1 und B 2
gleich den entsprechenden Bits dieses Sprungbefehls sind, abgefragt werden. Im einzelnen werden in diesem
Zustand P 23 während eines ersten Speicherzyklus die in dem ersten Speicherregister/ gespeicherten
aufeinanderfolgenden Befehle aus der Verzögerungsleitung entnommen und neben ihrer Wiedergewinnung
einem in der Zeichnung nicht dargestellten und dem Fachmann wohlbekannten Komparator
zugeführt. Dieser Komparator kann eine Reihe von acht, einen Befehl darstellenden Bits aufnehmen
und, sofern dieser Befehl als dem erforderlichen Bezugsbefehl gleich ermittelt wird, d. h., daß seine sämtlichen
Bits B 3, B 4, B 5, B 6, Bl und B 8 gleich »1«
und die Bits Bl und Bl gleich den Bits Bl und Bl
des derzeitig gespeicherten Sprungbefehls sind, ein Ausgangssignal erzeugen.
Dieser Komparator kann beispielsweise aus einem Binärkomparator bestehen, von dem ein Eingang an
den Ausgang des derzeitig adressierten und angesteuerten Registers zur Aufnahme dieser Reihe von
acht Bits jedes abgetasteten Befehls angeschlossen ist, wobei sein anderer Eingang durch eine logische
Schaltung gespeist wird, die die Funktion Tl Il + Tl · Il + T3 + Γ 4 + Γ5 + Γ6 + Γ7 + Γ8
wirksam werden läßt, in der Tl bis Γ 8 die durch den Taktimpulsgenerator 44 erzeugten Taktimpulse
und /1 und Il die Ausgänge der beiden entsprechenden
Binärstellen des Befehlsregisters 16 sind, wobei der Komparator bei Aufnahme von zwei gleichzeitigen
Bits mit unterschiedlichen Werten an seinen Eingängen ein Ausgangssignal erzeugen kann. Dieses
Ausgangssignal wird zum Entregen einer bistabilen Schaltung verwendet, die bei Beginn jeder Ziffernperiode
durch die Taktimpulse erregt wird. Am Ende jeder Ziffernperiode wird diese bistabile Schaltung
in Abhängigkeit davon, ob der derzeitig abgefragte Befehl mit dem erforderlichen Bezugsbefehl zusammenfällt
oder nicht, erregt oder nicht erregt. Sofern eine Koinzidenz vorliegt, bewirkt diese bistabile
Schaltung, daß die Markierungsbit-Steuereinheit ein Markierungsbit Bl N = »1« in die nächstfolgende
Dezimalstelle einschreibt, um anzuzeigen, daß der zu lesende nächste Befehl (der erste Befehl des aufgerufenen
Unterprogramms) der in dieser Stelle gespeicherte Befehl ist. Zum Lesen und Speichern
dieses ersten Befehls des Unterprogramms schaltet der Rechner bei Feststellung der Koinzidenz auf den
Befehl-Entnahmezustand P17 um, so daß die Ausführung
dieses Unterprogramms beginnt.
Um nach Beendigung des Unterprogramms zu dem unterbrochenen Hauptprogramm zurückzukehren,
ist es möglich, entweder an das Ende des Unterprogramms in an sich bekannter Weise einen
geeigneten Sprungbefehl zu setzen oder ein Markierungsbit Bl U = »1« zu verwenden, das beim Unterbrechen
des Hauptprogramms in dem Register U aufgezeichnet wird, so daß der im Hauptprogramm
zuletzt ausgeführte Befehl des Registers / oder J markiert wird. Zu diesem Zweck wird in dem Zustand
P17 beim Lesen eines Sprungbefehls im Gegensatz zu der vorstehend erläuterten Verfahrensweise
das Markierungsbit BIN = »1« nicht auf die nächstfolgende
Dezimalstelle des Registers N, sondern statt dessen in die entsprechende Stelle des Registers U
mit Hilfe von bekannten und in der Zeichnung nicht dargestellten Mitteln verschoben.
Nach einem Merkmal der Erfindung können die Bezugsbefehle bei Handbetrieb außerdem zum
Durchführen bestimmter Unterprogramme verwendet werden. Zu diesem Zweck ist das Tastenpult mit vier
den vier möglichen »Adressen« der jeweiligen Bezugsbefehle entsprechenden Unterprogrammtasten
Vl, Vl, V 3, V 4 versehen, so daß jeder Unterprogrammtaste Vl bis V 4 eine durch die beiden
Bits Bl und Bl dargestellte »Adresse« zugeordnet ist.
Bei Handbetrieb kann der Benutzer, während der Rechner sich in dem Zustand PO befindet, in dem
er auf das Einstellen neuer Daten und eines neuen Befehls auf dem Tastenfeld 22 wartet, eine der vier
Unterprogrammtasten Vl bis V 4 betätigen. Das Betätigen einer dieser vier Tasten bewirkt, daß die
Bits B3 = B4 = »0« und B5 = B6 = B7 = B8 = »1« jeweils in die Binärstellen /3 bis /8 des
Befehlsregisters 16 über einen in der Zeichnung nicht dargestellten Kreis eingeschrieben werden und
daß die dieser Taste entsprechenden Adressenbits B1
und B 2 in die Binärstellen /1 bzw. /2 eingeschrieben werden. Im Zustand PO simuliert also die Betätigung
einer der Unterprogrammtasten Vl bis V 4 das Lesen eines unbedingten Sprungbefehls aus der Verzögerungsleitung
in das Befehlsregister 16. Außerdem bewirkt die Betätigung dieser Unterprogrammtaste,
daß der Rechner in den Zustand P 23 umschaltet, in dem ein aus dem Tastenfeld gegebenes Signal
die bistabilen Schaltungen Pl bis Pn unmittelbar
durch Erregen der anderen bistabilen Schaltungen in diesen Zustand versetzt. Wie vorstehend erläutert,
werden in diesem Zustand P 23 die Programmregister / und / nach einem Bezugsbefehl mit der gleichen
Adresse Bl, B 2 der jetzt betätigten Unterprogrammtaste durchsucht, wobei beim Auffinden dieses Bezugsbefehls
die Rechenanlage automatisch zum Lesen des ersten Befehls des Unterprogramms, dem dieser
Bezugsbefehl vorangeht, auf den Zustand P17 umschaltet.
Da die Ausführung eines Unterprogramms automatisch erfolgen muß, muß die Betätigung der
Unterprogrammtasten Vl, V 2, V 3, V 4 bewirken, daß der Schalter 23 aus der Stellung PM (von Hand)
auf die Stellung PA (automatisch) umschaltet. Der Schalter kann demnach zweckmäßigerweise durch
eine bistabile Schaltung ersetzt werden, die beim Niederdrücken der Unterprogrammtaste erregt und
bei Beendigung des Unterprogramms entregt wird.
Umschalten auf den nächstfolgenden Zustand
Rechenoperation in die Verzögerungsleitung), dem Zustand P17 (Lesen eines Befehls), der Fall.
Jedoch kann, wie vorstehend erläutert, die erste (niedrigstwertige) Ziffer einer Zahl prinzipiell in jeder
beliebigen Dezimalstelle des jeweiligen Registers ausgezeichnet sein. Beispielsweise steht bei der Addition
die niedrigstwertige Ziffer einer Zahl, die so ausgerichtet worden ist, daß ihr Komma in der ersten
Stelle Cl des Registers steht, in der Dezimalstelle C
ίο (22—m — l) des Registers, wenn m die Anzahl Ziffern
nach dem Komma ist. Deshalb beansprucht der Additionszustand P 5 zwei Speicherzyklen, damit alle
Ziffern des Summanden aus der Verzögerungsleitung entnommen werden können.
Die Betriebsgeschwindigkeit der Rechenanlage kann aber dadurch wesentlich erhöht werden, daß
in solchen Fällen der Zustandwechsel zeitlich so gesteuert wird, daß er zu Beginn der jeweiligen Zahl,
d. h. beim Entnehmen der niedrigstwertigen Ziffer der Zahl auftritt. Wie in F i g. 7 gezeigt, erzeugt in
den der Addieroperation zugeordneten Zuständen P 5, P 6, P 7, P 8 die logische Schaltung 29 unter
Steuerung durch die Vorderkante des Signals A 01 einen Zustandswechsel-Taktsteuerimpuls, der die
Länge und die Stelle der Summanden in der Verzögerungsleitung anzeigt. Durch diese Anordnung
wird die Dauer dieser Zustände in der Weise verringert, daß sie gleich der Dauer eines einzigen
Speicherzyklus ist. Das Zeitintervall, für das der Rechner in einem dieser Zustände verbleibt, läßt
sich so in bezug auf den Beginn des Speicherzyklus (Start des Synchronisierungsbits BlR) in Abhängigkeit
von der Länge und der Stelle der betreffenden Zahl in den jeweiligen Registern veränderbar verschieben.
Die mit Hilfe dieser Anordnung erzielten Vorteile stellen sich bei Betrachtung der Multiplikations- und
der Divisionsoperationen heraus, da diese Operationen aus wiederholten Additionen und Subtraktionen
bestehen.
Nachstehend ist der Aufbau und die Arbeitsweise der logischen Schaltung 29 zum Erzeugen der Zustandswechsel-Taktsteuerimpulse
MG beschrieben, indem diejenigen Zustände, beispielsweise der Additionszustand
P 5, näher betrachtet werden, in denen eine Zahl, beginnend mit ihrer niedrigstwertigen
Ziffer, einmal aus der Verzögerungsleitung gelesen werden muß.
Auf Grund der zyklischen Art des Verzögerungsleitungsspeichers wäre es möglich, zu bewirken, daß
der Rechner an einer vorbestimmten feststehenden Stelle des Speicherzyklus, d. h. beim Entnehmen
einer vorbestimmten feststehenden Stelle der Speicherregister aus der Verzögerungsleitung, von einem
Zustand auf den nächstfolgenden Zustand umschaltet. Beispielsweise kann der Zustandswechsel
am Ende des Speicherzyklus gesteuert durch das Synchronisierungsbit BlR = »1« erfolgen, das durch
Erregen der bistabilen Schaltung A10 den Taktimpulsgenerator
44 anlaufen läßt. Dies ist bei einigen Zuständen, beispielsweise dem Zustand PO (Eingeben
von Daten oder eines Befehls vom Tastenfeld her), dem Zustand P 2 (Übertragen einer Zahl in ein und
aus einem Register), dem Zustand P 21 (Aufzeichnen der Synchronisierungsbits BlR und BlE vor der
Aufteilen der Speicherregister
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung lassen sich die Register Q, U, Z, D, E zum Speichern
von je zwei kurzen Zahlen in zwei Teile aufspalten. Zu diesem Zweck wird als Dauermarke in der ersten
Binärstelle (Bitperiode) einer feststehenden Dezimalstelle (Ziffernperiode) des Registers Z, beispielsweise
der Stelle C12, ein Markierungsbit BlZ= »1« aufgezeichnet.
Eine in der Zeichnung nicht dargestellte bistabile Schaltung wird beim Entnehmen des den Oszillator
45 zu Beginn jedes Speicherzyklus startenden Synchronisierungsbits BlR — »1« erregt und danach
beim Entnehmen des feststehenden Markierungsbits BlZ= »1« entregt, so daß die bistabile Schaltung
den ersten Teil jedes Speicherzyklus identifizieren und ihn von seinem zweiten Teil unterscheiden, d. h.
den ersten Teil jedes Speicherregisters identifizieren und ihn von seinem zweiten Teil unterscheiden kann.
Da jeder Befehl vier Adreßbits Bl bis B 4 enthält, kann man die drei Bits B 2 bis B 4 zum Identifizieren
einer der acht Adressen Yl bis YS der acht adressierbaren
Register Q, U, Z, D, E, M, N, R verwenden, während das verbleibende Bit Bl zum Adressieren
entweder des ersten oder des zweiten Teiles des
45 46
gleichzeitig durch diese drei Bits B 2 bis B 4 adres- der Verzögerungsleitung beim normalen Betrieb des
sierten Registers verwendet wird. Rechners kein Ziffernzähler verwendet wird.
Die splitbaren Register Q, U, Z, D, E sind niemals . . „. ,,
unmittelbar an arithmetischen Operationen beteiligt. Speichern einstelliger Zahlen
Mit anderen Worten: ihr Inhalt wird (mit Ausnahme .5 Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
der Markierungsbits Bl) niemals unmittelbar ge- erlaubt ein Befehl FIl, jede Dezimalstelle des Regi-
ändert, wobei in jedem Speicherzyklus dieser Inhalt sters als ein unabhängiges Register zu betrachten,
entweder ohne Veränderung wiedergewonnen oder um eine bei einigen Rechenvorgängen als konstanten
in die oder aus den Registern M oder N übertragen Wert zu verwendende einstellige Zahl zu speichern,
wird. ίο Die Ausführung des Befehls FIl besteht aus dem
Demzufolge kann jeder der beiden Teile jedes Aufsuchen und dem Übertragen der durch die
Registers Q, U, Z, D, E durch den Schaltkreis 36 Adreßbits dieses in dem Befehlsregister 16 gespeicherunter
Steuerung des derzeitig in dem Befehlsregister ten Befehls adressierten einstelligen Zahl. Das Auf-16
gespeicherten Adreßbits Bl adressiert und ange- suchen kann erfolgen, indem zunächst diese Adressteuert
werden. Im einzelnen verbindet der Schalt- 15 senbits in das Register K übertragen werden, worauf
kreis 36, sofern dieses gespeicherte Bit Bl — »1« ist, dieses Register an eine den Addierer einschließende
das derzeitig durch den gespeicherten Befehl adres- geschlossene Schleife angeschlossen wird, um einen
sierte splitbare Register Q, U, Z, D oder E, entweder Zähler zu bilden und dann, beginnend von der ersten
mit dem Register JV oder dem Register M (in Abhän- Ziffernperiode Cl, die aufeinanderfolgenden Zifferngigkeit
von dem Funktionsteil dieses gespeicherten 20 perioden gezählt werden, um die dieser Adresse
Befehls) nur dann, wenn diese bistabile Schaltung entsprechende Ziffernperiode zu identifizieren,
erregt ist, so daß die Ubertragungsoperation nur auf Al rl
oder aus dem ersten Teil dieses aufteilbaren Registers Abrunden
durchgeführt wird, während, sofern das gespeicherte Im Zustand P 9, der während der vier arithmeti-Bit Bl = »0« ist, die Verbindung nur bei entregter 25 sehen Grundoperationen dem Vergleichen der Vorbistabiler Schaltung erfolgt, so daß die Übertragungs- zeichen der Operanden zugeteilt ist, ist es möglich, operation nur auf oder aus dem zweiten Teil des in der Verzögerungsleitung ein Markierungsbit aufaufteilbaren Registers erfolgt. zuzeichnen, um anzuzeigen, wieviel Stellen im Ergeb-
erregt ist, so daß die Ubertragungsoperation nur auf Al rl
oder aus dem ersten Teil dieses aufteilbaren Registers Abrunden
durchgeführt wird, während, sofern das gespeicherte Im Zustand P 9, der während der vier arithmeti-Bit Bl = »0« ist, die Verbindung nur bei entregter 25 sehen Grundoperationen dem Vergleichen der Vorbistabiler Schaltung erfolgt, so daß die Übertragungs- zeichen der Operanden zugeteilt ist, ist es möglich, operation nur auf oder aus dem zweiten Teil des in der Verzögerungsleitung ein Markierungsbit aufaufteilbaren Registers erfolgt. zuzeichnen, um anzuzeigen, wieviel Stellen im Ergeb-
Es ist selbstverständlich, daß vor jeder Über- nis nicht zu beachten sind. Dazu wird die Anzahl s
tragungsoperation auf einen und aus einem gewählten 30 der zu vernachlässigenden Ziffern von Hand an
Teil eines aufteilbaren Registers an der in ihm ge- einem in der Zeichnung nicht dargestellten Schalter
speicherten Zahl geeignete Ausrichtoperationen vor- eingestellt. Beim Umschalten des Rechners auf den
genommen werden. Bei der in der allgemeinen Be- Zustand P 9 wird diese Zahl s in das Register K einschreibung
erörterten Ausführungsform war jede gegeben, das zum Bilden eines Zählers an eine den
Adressentaste bei ihrer Betätigung zum Eingeben 35 Addierer 72 einschließende geschlossene Schleife
von vier Adreßbits B1 bis B 4 in den Rechner wirk- angeschlossen ist. Danach zählt der Zähler, wie im
sam. Gemäß einer anderen Ausführungsform ist jede Zustand P 21, die aufeinanderfolgenden Ziffern-Adressentaste
zum Eingeben nur der drei zum perioden, bis der Zählwert nach s Ziffernperioden
Adressieren eines Registers verwendeten Adreßbits einen vorbestimmten Wert erreicht.
B 2 bis B 4 wirksam, wobei eine besondere Aufteil- 40 Der Kreis 37 spricht auf den diesen Zählwert taste zum Eingeben des verbleibenden Adreßbits B1 erreichenden Zähler in der Weise an, daß in der vorgesehen ist, so daß sich über das Tastenfeld derzeitigen Ziffernperiode des Registers N ein Marnormalerweise jeder beliebige Teil eines beliebigen kierungsbit ΰ1Ν=»1« eingeschrieben wird, das splitbaren Registers adressieren läßt. danach dazu verwendet wird, die zu vernachlässigen-
B 2 bis B 4 wirksam, wobei eine besondere Aufteil- 40 Der Kreis 37 spricht auf den diesen Zählwert taste zum Eingeben des verbleibenden Adreßbits B1 erreichenden Zähler in der Weise an, daß in der vorgesehen ist, so daß sich über das Tastenfeld derzeitigen Ziffernperiode des Registers N ein Marnormalerweise jeder beliebige Teil eines beliebigen kierungsbit ΰ1Ν=»1« eingeschrieben wird, das splitbaren Registers adressieren läßt. danach dazu verwendet wird, die zu vernachlässigen-
Gemäß einer anderen Ausführungsform kann das 45 den Ziffern des Ergebnisses zu unterscheiden.
Adreßbitßl in Abhängigkeit von seinem Wert wir-
Adreßbitßl in Abhängigkeit von seinem Wert wir-
sam sein, um zu bewirken, daß die Übertragungs- Wechsel-Senen-Parallel-Umsetzer
operation beim Entnehmen entweder des Startbits Gemäß einer anderen Ausführungsform der
BlR (Beginn des Speicherzyklus) oder des Markie- Rechenanlage werden der Serien-Parallel-Umsetzer
rungsbits BlZ (Beginn der zweiten Hälfte des Spei- 50 42 und der Parallel-Serien-Umsetzer 43 insofern ver-
cherzyklus) beginnt, wobei in beiden Fällen die einfacht, als sie an Stelle einer Gruppe von 10 Bits
Übertragungsoperation bis zum Ende des Zyklus eine Gruppe von 5 Bits auf einmal umsetzen können,
fortgesetzt wird. In diesem Fall werden die Lesesignale der Register Q,
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungs- U, Z, D, E an den Ausgängen des Umsetzers 42 eine
form der Erfindung dauert der Speicherzyklus 55 halbe Bitperiode vor den fünf Binärsignalen der
24 Ziffernperioden an Stelle von 22, wie vorher anderen fünf Register gleichzeitig verfügbar gebeschrieben,
wobei jedes Register entweder eine macht. Mit Hilfe einer einzigen bistabilen Schaltung
22stellige Zahl oder zwei llstellige Zahlen speichern können dann die Lesesignale der zunächst adressierkann.
In diesem Falle sind die Ziffernperioden C12 ten Register Q, U, Z, D, E für die Dauer einer
und C 24 leer, um dem Rechner genügend Zeit zum 60 halben Bitperiode gespeichert werden, um dann
Feststellen eines Überlaufs während der arithmeti- gleichzeitig mit den entsprechenden Signalen der
sehen Operationen zu geben. Diese Anordnung führt Register /, J, M, N, R verfügbar zu sein,
zu Änderungen, die dem Fachmann geläufig sind. So wird es möglich, den Inhalt eines gewählten Es sei bemerkt, daß das Verlängern des Speicher- Registers Q, U, Z, D, E auf ein beliebiges Register zyklus auf 24 Ziffernperioden nur eine Änderung 65 der anderen Gruppe zu übertragen,
der bei Beginn des den Rechner startenden Zustandes In diesem Falle tritt das Zeitintervall, in dem der P21 in das Register K eingeschriebenen Zahl bedingt, Taktoszillator 45 unwirksam bleibt, in der Mitte der da infolge der Verwendung von Markierungsbits in Ziffernperiode C1 auf.
zu Änderungen, die dem Fachmann geläufig sind. So wird es möglich, den Inhalt eines gewählten Es sei bemerkt, daß das Verlängern des Speicher- Registers Q, U, Z, D, E auf ein beliebiges Register zyklus auf 24 Ziffernperioden nur eine Änderung 65 der anderen Gruppe zu übertragen,
der bei Beginn des den Rechner startenden Zustandes In diesem Falle tritt das Zeitintervall, in dem der P21 in das Register K eingeschriebenen Zahl bedingt, Taktoszillator 45 unwirksam bleibt, in der Mitte der da infolge der Verwendung von Markierungsbits in Ziffernperiode C1 auf.
i 499 245
Andererseits können sowohl der Serien-Parallel-Umsetzer
42 als auch der Parallel-Serien-Umsetzer 43 aus einer elektromagnetischen Verzögerungsleitung
mit mehreren Abgriffen bestehen. Beispielsweise besitzt die elektromagnetische Verzögerungsleitung
zehn benachbarte Abgriffe, deren Abstand vonein-
ander dem Zeitintervall zwischen zwei einander benachbarten, in der Verzögerungsleitung umlaufenden
Bits entspricht, wobei die elektromagnetischen Verzögerungsleitungen an den Endpunkten der
magnetostriktiven Verzögerungsleitung angeschlossen sein können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (14)
1. Rechner zur Verarbeitung von Zahlen in der Darstellung mit gemischter Basis mit einem zyklisehen
Serienspeicher, der η Register enthält, von denen jedes m Zeichen zu b Bits speichert, mit
einer Aufzeichnungsvorrichtung zum Schreiben der Information in den Speicher und einer Lesevorrichtung
zum Lesen der aufgezeichneten Information aus dem Speicher, mit einem Impulszeitgeber,
der das Zeitraster sowohl für die Verarbeitung der aus dem Speicher gelesenen Informationsimpulse,
als auch für das Schreiben der Informationsimpulse in den Speicher liefert, mit
einem Serien-Parallel-Umsetzer, der von der Lesevorrichtung gespeist und vom Impulszeitgeber
gesteuert wird und der die jeweils einander entsprechenden Bits der einzelnen Register parallel
abgibt, mit einer Verarbeitungseinheit, die die vom Serien-Parallel-Umsetzer gelieferten Bits
parallel verarbeitet und mit einem Parallel-Serien-Umsetzer, der die jeweils einander entsprechenden
Bits der einzelnen Register empfängt und diese Eingabebits unter Steuerung des Impuls-Zeitgebers
in eine serielle Kette von Bits umsetzt und der Aufzeichnungsvorrichtung zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Serienspeicher
aus einer einzigen Verzögerungsleitung (LDR) besteht, die n-m-b Bits enthalten kann
und einen mit der Auzeichnungsvorrichtung verbundenen Eingangsanschluß (40, 41) sowie einen
mit der Lesevorrichtung verbundenen Ausgangsanschluß (38, 39) enthält, und daß der Impulszeitgeber
(44) für jeden Informationszyklus durch den zyklischen Serienspeicher eine Reihe von m
Zeichenperioden definiert, von denen jede eine Folge von b Bitperioden enthält, wobei jede dieser
Bitperioden wiederum eine Folge von η Impulsperioden einschließt, so daß die einander entsprechenden
Bits der verschiedenen Register (/, /, M, N, R, Q, U, Z, D, E) in der Verzögerungsleitung
auf benachbarten Plätzen gespeichert werden.
2. Rechner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede serielle Kette aus ri benachbarten
Impulsen, die in der Verzögerungsleitung (LDR) umläuft und ri der η Register zuzuordnen
ist, wobei ri <C(/2 + l) ist, in jeder Bitperiode parallel umgesetzt und gleichzeitig an ri Ausgangen
des Serien-Parallel-Umsetzers (42) abgegeben und nach der Verarbeitung wieder auf ri
Eingänge des Parallel-Serien-Umsetzers (43) gegeben wird, der den Satz von ri Impulsen in jeder
Bitperiode seriell in die Verzögerungsleitung (LDR) schreibt, wobei in den ri Registern die
arithmetischen Register des Rechners enthalten sind.
3. Rechner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Ausgänge des Serien-Parallel-Umsetzers
(LI bis LE) und für die Eingänge des Parallel-Serien-Umsetzers (SI bis SE) ri = η
ist.
4. Rechner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Ausgänge des Serien-Par- 6S
allel-Umsetzers (42) und für die Eingänge des Parallel-Serien-Umsetzers (43) ri = \ η ist.
5. Rechner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Umsetzer (42, 43)
aus einer elektromagnetischen Verzögerungsleitung mit ri Anschlüssen besteht, wobei der Abstand
zwischen jedem Paar benachbarter Anschlüsse gerade einer Impulsperiode entspricht.
6. Rechner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens einen Ein-Bit-Speicher
enthält, der selektiv an einen der ri Ausgänge des Serien-Parallel-Umsetzers (42) anschließbar
ist und das entsprechende Bit mindestens so lange speichert, bis an dem jeweiligen
Ausgang das nächstfolgende Bit auftritt.
7. Rechner nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei V der b Bit-Plätze jedes Zeichens für bestimmte
Markierungsbits zum Kennzeichen vorbestimmter Bezeichnungen der η Register reserviert
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungseinheit (36, 26) von den Markierungsbits
gesteuert wird, die in einem der η Register gespeichert sind und die Ausführung vorbestimmter
Operationen mit einem der entsprechenden, in einem anderen der η Register gespeicherten Zeichen
veranlassen.
8. Rechner nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem ausgewählten Register
gespeicherten Markierungsbits dazu benutzt werden, entsprechende vorbestimmte Bezeichnungen
zumindest einer Gruppe der η Register zu kennzeichnen, und daß die Verarbeitungseinheit
so ausgelegt ist, daß sie, je nach der Art des angesteuerten Registers, unterschiedliche
der vorbestimmten Operationen ausführt.
9. Rechner nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungseinheit (36, 26)
eine binäre Information aus b Bits als Befehl zum Steuern des Rechners deutet, die auf den Zeichenplätzen
bestimmter Register steht, und daß die Verarbeitungseinheit als numerische Information
Segmente binärer Information deutet, die durch b — b' Bits auf den Zeichenplätzen anderer
als der vorgenannten Register dargestellt sind.
10. Rechner nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Impulszeitgeber (44) unter Steuerung durch einen Startimpuls
eingeschaltet wird, der in der Verzögerungsleitung (DLR) gespeichert ist und am Ausgangsanschluß
zur Verfügung steht, um den Startbefehl für den Impulszeitgeber zu erzeugen.
11. Rechner nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulszeitgeber (44) nur
während eines Bruchteils des Speicherzyklus eingeschaltet ist und daß er unter Steuerung durch
einen Stopimpuls, der in der Verzögerungsleitung (LDR) gespeichert ist und am Ausgangsanschluß
zur Erzeugung eines Stopbefehls für den Impulszeitgeber zur Verfügung steht, ausgeschaltet wird,
wobei der zeitliche Abstand des Stopimpulses vom Startimpuls gerade so bemessen ist, daß
während jedes Speicherzyklus der Impulszeitgeber für m Zeichenperioden eingeschaltet ist und
so die Länge der Register (/, /, M, N, R, Q, U, Z, D, E) festlegt.
12. Rechner nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungsvorrichtung
(40) so von einer Zählsteuerschaltung (73) gesteuert wird, daß sie zur Vorbereitung des Rechnerbetriebes
die Start- und Stopimpulse aufzeichnet.
13. Rechner nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungseinheit
(36, 26) eine Folgesteuereinheit (26) enthält, die von mehreren möglichen Zustandsfolgen
eine auswählt, um den Befehl zu verarbeiten, den der Rechner gerade ausführt, daß die
Verarbeitungseinheit eine Schaltvorrichtung (36) enthält, die von dem jeweils von der Folgesteuereinheit
angezeigten Rechnerzustand angesteuert wird und den Rechner so schaltet, daß er einen
Satz vorbestimmter Elementaroperationen, die für jeden der Rechnerzustände verschieden ist, ausführt,
daß die Folgesteuereinheit einen Zeitgeber für die Zustandsänderungen (29) enthält, der relativ
zum durch den Impulszeitgeber (44) festgelegten Speicherzyklus asynchron arbeitet, und daß
der Zeitgeber für die Zustandsänderungen die Folgesteuereinheit veranlaßt, zum nächstfolgenden
Zustand einer Zustandsfolge umzuschalten, wenn eine vorbestimmte Kennzeichnung der im
Speicher gespeicherten Zahlen verarbeitet wurde und die Ausführung des Satzes vorbestimmter
Elementaroperationen abgeschlossen ist.
14. Rechner nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber für die Zustandsänderungen
(29) durch das Lesen entweder der höchstwertigen oder der niedrigstwertigen Ziffer
der Zahl gesteuert wird, mit der die vorbestimmten Elementaroperationen durchgeführt werden
sollen.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT493364 | 1964-03-02 | ||
| IT493364 | 1964-03-02 | ||
| IT2736765 | 1965-01-02 | ||
| DEO0010686 | 1965-03-02 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1499245A1 DE1499245A1 (de) | 1969-10-30 |
| DE1499245B2 true DE1499245B2 (de) | 1972-08-03 |
| DE1499245C DE1499245C (de) | 1973-03-01 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1282337B (de) | 1968-11-07 |
| US3304418A (en) | 1967-02-14 |
| SE355880B (de) | 1973-05-07 |
| US3469244A (en) | 1969-09-23 |
| DE1549517B1 (de) | 1972-05-31 |
| SE374828B (de) | 1975-03-17 |
| FR1425811A (fr) | 1966-01-24 |
| GB1103383A (en) | 1968-02-14 |
| DE1549518A1 (de) | 1970-07-30 |
| SE380112B (de) | 1975-10-27 |
| DE1499245A1 (de) | 1969-10-30 |
| GB1103384A (en) | 1968-02-14 |
| DE1549518B2 (de) | 1973-02-15 |
| CH443732A (fr) | 1967-09-15 |
| JPS4822289B1 (de) | 1973-07-05 |
| CH428279A (fr) | 1967-01-15 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |