DE1497833C - Schulterstuck fur ein Streichinstru ment - Google Patents
Schulterstuck fur ein Streichinstru mentInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein an einem zwi- F i g. 1 eine Ansicht einer Schulterstütze, in
sehen Schulter und Kinn festzuklemmenden Streich- F i g. 2 in größerem Maßstab die Befestigung des
Instrument anzusetzendes Schulterstück, das an der Bandes, in
Unterseite des Instrumentes anklemmbar und an F i g. 3 in größerem Maßstab eine Schulterstütze, in
seiner zur Schulter gerichteten Seite — Schulter- 5 F i g. 4 die Schulterstütze gemäß F i g. 3 ,von unten
Seite — nachgiebig ist. gesehen, in
Schulterstützen für ein zwischen Schulter und F i g. 5 ein Element der Stütze, in
Kinn festzuklemmendes Streichinstrument sind be- F i g. 6 ein anderes Element der Stütze, in
kannt und haben die Aufgabe, einmal die Halterung F i g. 7 eine andere Ausbildungsform der Stütze, in
des Instrumentes für die das Instrument Bedienen- io F i g. 7 a einen Schnitt durch ein Element gemäß
den zu erleichtern, da durch die Schulterstütze die Fig. 7, in
Bewegungsfähigkeit des sich an der Schulter an- F i g. 8 das nachgiebige Band für die Stütze und in
schließenden Armes, üblicherweise des linken Armes, F i g. 9 eine abgewandelte Ausführungsform gegenerheblich
verbessert wird, zum anderen die Klang- über F i g. 7.
fähigkeit, d. h. die Resonanzfähigkeit des Instru- 15 Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 ist mit 1
mentes dadurch zu erhöhen, daß an der Unterseite der Korpus eines Streichinstrumentes bezeichnet. An
des Instrumentes nicht die gesamte Schulter des diesem Korpus 1 ist der Bügel 2 der eigentlichen
Spielenden anliegt, sondern nur über zwei oder drei Schulterstütze befestigt, wobei der Bügel 2 ein breites
kleine Abstützpunkte die Schulterstütze anliegt, an Band 3 trägt, dessen Ausbildung und Gestaltung
die dann die Schulter angreift. so deutlicher aus F i g. 8 ersichtlich ist. Das Band 3 ist
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wer- einesendes bei 4 an dem Bügel festgelegt und andeden
beide Aufgaben fraglos erfüllt. Der Erfindung renendes durch die Festlegplatte 5 lösbar befestigt,
liegt aber die Aufgabe zugrunde, die Bewegungs- Diese lösbare Befestigung wird dadurch erreicht
fähigkeit des Armes, an dessen Schulter sich das (Fig. 2), daß der Bügel2 an seinem Ende etwa
Instrument abstützt, noch zu verbessern und außer- 25 U-förmig gebildet ist und das Band 3 in das Innere
dem die Schulterstütze den individuellen Äusbildun- dieses U eingelegt wird und dabei in seinem Mittelgen
der Schulter des das Instrument Benutzenden punkt die Druckplatte 5 besitzt. Außerdem ist eine
besser anzupassen. Bei den bekannten Schulter- Druckplatte 6 vorgesehen, die durch eine Stellstützen
bestand die Schulterseite der Stütze aus einer schraube 7 gegen die Druckplatte 5 geführt werden
festen, z. B. aus Leichtmetall bestehenden Grund- 30 kann und dabei das Band 3 in seiner verklemmten
lage, auf die zur Polsterung ein Kissen od. dgl. auf- Lage festlegt. Mit 8 sind in Fig. 1 an sich bekannte,
gezogen war, so daß dadurch eine gewisse Nach- federnd ausgebildete und mit Schutzvorrichtungen
giebigkeit der Schulterseite erreicht wurde. Trotz an ihren Enden versehene Klemmschühchen bezeichdieser
gewissen Nachgiebigkeit war im ganzen ge- net, durch die der eigentliche Bügel 2 an dem Korpus
sehen die Größe und Stellung der Schulterseite starr. 35 der Geige festgelegt und gehalten wird.
Das der Erfindung zugrunde liegende Problem In F i g. 3 ist in größerem Maßstab eine andere
wird dadurch gelöst, daß die Schulterseite aus einem Bügelkonstruktion dargestellt. Diese Konstruktion
eingespannten, gummielastischen Band besteht. Die wird ebenfalls durch die Böckchen 8 an dem Kor-Schulterstütze
besteht z. B. aus einem an der Unter- pus 1 der Geige festgehalten und besteht im wesentseite
des Instrumentes auf übliche Art festzuklem- 40 liehen aus den beiden Stangen 9 und 10, die im
menden Halter, welcher an der Schulterseite aber wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind,
mit einem mehr oder weniger vorspannbaren, elasti- wie dies aus F i g. 4 ersichtlich ist. Die beiden Stanschen
Breitband ausgerüstet ist, z. B. aus Gummi, gen 9 und 10 sind dabei jeweils an einem Verbinwobei
die Breite beispielsweise 4 bis 5 cm beträgt dungsstück 11 und 12 fest angeordnet, wobei dieses
und die Dicke des Bandes etwa 2 mm. Die Dicke 45 Verbindungsstück auch die Böckchen 8 trägt,
des Bandes hängt natürlich von der Art des verwen- Die Ausbildung des Verbindungsstückes 11 bzw. 12 deten Materials ab und kann in weiten Grenzen geht deutlicher aus Fig.5 hervor, in der ein Vervariieren. An der einen Seite kann dieses Band an bindungsstück in größerem Maßstab dargestellt ist. einem U-förmig gebogenen Halter fest aufgehängt Bei der Darstellung in F i g. 5 ist aus Übersichtlichwerden, um an seinem anderen Ende, nachdem das 50 keitsgründen der Anschluß der Stangen 9 und 10 Band mit der gewünschten Spannung um den Halter nicht dargestellt. Außer den Böckchen 8 und den herumgelegt ist, entsprechend befestigt zu werden. Stangen 9 und 10 tragen die Verbindungsstücke 11 Die Spannung des Bandes kann somit nach eigenem und 12 die Bügel 13 und 14, die in Öffnungen 15 und Ermessen eingestellt werden und richtet sich nach 16 gelagert sind, welche in den Schenkeln der Verden jeweiligen Anforderungen des einzelnen Spielers. 55 bindungsstücke 11 und 12 vorgesehen werden. Die
des Bandes hängt natürlich von der Art des verwen- Die Ausbildung des Verbindungsstückes 11 bzw. 12 deten Materials ab und kann in weiten Grenzen geht deutlicher aus Fig.5 hervor, in der ein Vervariieren. An der einen Seite kann dieses Band an bindungsstück in größerem Maßstab dargestellt ist. einem U-förmig gebogenen Halter fest aufgehängt Bei der Darstellung in F i g. 5 ist aus Übersichtlichwerden, um an seinem anderen Ende, nachdem das 50 keitsgründen der Anschluß der Stangen 9 und 10 Band mit der gewünschten Spannung um den Halter nicht dargestellt. Außer den Böckchen 8 und den herumgelegt ist, entsprechend befestigt zu werden. Stangen 9 und 10 tragen die Verbindungsstücke 11 Die Spannung des Bandes kann somit nach eigenem und 12 die Bügel 13 und 14, die in Öffnungen 15 und Ermessen eingestellt werden und richtet sich nach 16 gelagert sind, welche in den Schenkeln der Verden jeweiligen Anforderungen des einzelnen Spielers. 55 bindungsstücke 11 und 12 vorgesehen werden. Die
Eine solche Schultcrstütze paßt sich völlig der nach innen gerichtete Bewegung dieser Bügel 13 und
Form der Schulter an und ermöglicht entsprechend 14, die sonst ja drehbar in den Bohrungen 15 ge-
der Ausbildung des Bandes eine feste Lage des lagert sind, werden durch die Widerlager 17 und 18
Instrumentes. begrenzt, deren Ausbildung und Gestaltung in den
Die Schulterstütze gemäß der Erfindung besteht 60 abgebogenen Schenkeln der U-förmigen Verbindungsaus einzelnen Elementen, die in sich zusammen- stücke 11 und 12 aus F i g. 5 deutlich erkennbar ist.
klappbar ausgebildet sein können, so daß die Stütze Die Bügel 13 und 14 können beispielsweise entllach
zusammengefaltet und bequem in den Instru- sprechend der in F i g. 6 dargestellten Ausführungsmentenkasten
eingepackt und somit mit dem Instru- form hergestellt werden, d.h., sie bestehen aus den beiment
getragen werden kann. 65 den U-förmigen Teilen 19 und 22, die durch die hülsen-
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus förmigen Elemente 20 und 21 miteinander verbunden
der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeich- werden, wobei einer der U-förmigen Teile 19 oder 22
nuniien hervor. Die Zeichnungen zeigen dabei in in den Hülsen 20 oder 21 fest angeordnet ist.
An dem oberen Ende der Bügel 13 und 14, d. h. also dem der Verbindung der Bügel mit den Verbindungsstücken
11 und 12 entgegengesetzten Ende ist das Band 3 angeschlossen, wie dies sehr klar erkennbar
in F i g. 3 dargestellt ist. Das Band 3 wird dabei in dem Bügel 14 dadurch fest gelagert, daß das
Endteil 52 des Bandes um den Bügel 14 herumgeführt wird und derart die Elemente 26 und 27
gebildet werden, die durch die Spannung des Bandes selbst fest mit dem Bügel 14 verklemmt werden. Die
Festlegung an dem Bügel 13 kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß eine Schlaufe gebildet wird und
nunmehr diese Schlaufe, wie bei 28 in F i g: 8 dargestellt, mit der unteren Seite des Bandes 3 verschweißt
oder vervulkanisiert wird.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 7 sind die Stangen 9 und 10 nicht, wie in F i g. 4 dargestellt,
einteilig ausgebildet, sondern können teleskopartig ineinander verschoben werden, d. h., an den Stangen
9 b und 10 b sind einen geringeren Durchmesser aufweisende
Ansätze 23 und 24 vorgesehen, die in hülsenförmig ausgebildete Endteile der Stangen 9 α und
10 a eingeführt werden können. Hierdurch ist eine Anpassung des Bügels an die verschiedenen Korpusgrößen
bei Streichinstrumenten ohne weiteres möglich.
Bisher wurde vorausgesetzt, daß die Stangen 9 und 10 beliebigen Querschnitt aufweisen können,
wobei ein besonders angepaßter Querschnitt in Fig. 7a dargestellt ist, bei dem die Stange 9a nicht
hülsenförmig, sondern U-profilförmig ausgebildet ist
und dadurch die Stange 9 & in diese profilförmige Ausnehmung eingeführt werden kann.
Während in F i g. 3, 4 und 7 die Stangen 9 und 10 gerade dargestellt sind, ist es gemäß dem Ausführungsbeispiel
in F i g. 9 auch möglich, die Stange 29 gewölbt auszubilden. Außerdem ist aus F i g. 9 ersichtlich,
daß die Anlage der eigentlichen Schulterstütze an der Unterseite des Korpus unter Zwischenschaltung
entsprechender Filzplättchen 30 erfolgen kann oder ähnlicher, die Resonanz möglichst wenig
behindernder Abstützelemente.
In F i g. 1 ist gestrichelt die bei Gebrauch erzielte Lage des Bandes 3 dargestellt, d. h., so weit kann
entsprechend der eingestellten Spannung des Bandes nunmehr der das Instrument Benutzende das Band
bewegen und dadurch den verschiedenen Bewegungen des Armes und damit auch des Schultergelenkes
anpassen, ohne daß dabei aber die Halterung und Lage des Streichinstrumentes beeinflußt
wird. Verschiedene Spannungsmarkierungen sind in F i g. 8 an der Schmalzunge des Bandes eingetragen.
Claims (7)
1. An einem zwischen Schulter und Kinn festzuklemmenden Streichinstrument anzusetzendes
Schulterstück, das an der Unterseite des Instrumentes anklemmbar und an seiner zur Schulter
gerichteten Seite — Schulterseite — nachgiebig ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schulterseite aus einem eingespannten, gummielastischen Band (3) besteht.
2. Schulterstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Band (3) an
seinen beiden Enden in Bügeln (13, 14) gehalten wird, in denen das Band (3) einenendes
. fest (bei 28) und anderenendes verstellbar angeordnet ist.
3. Schulterstütze nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (13,14) zusammenklappbar
oder auseinandernehmbar sind.
4. Schulterstütze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (13,14) aus je
zwei U-förmigen Elementen (19, 22) bestehen, die mit ihren Enden in Hülsen (20 und 21) gelagert
sind.
5. Schulterstütze nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (13,14) in
Verbindungselementen (11,12) derart angeordnet sind, daß sie in der Arbeitsstellung hinsichtlich
einer Bewegung aufeinander zu durch Anschläge (17, 18) arretiert, aber in der abgenommenen
Stellung derart umgeklappt werden können, daß eine flache Platte gebildet wird.
6. Schulterstütze nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (13,14) am
äußeren Ende eines Traggestelles angeordnet sind, das durch zwei Stangen (9,10) gebildet wird, die
an ihren Enden die Verbindungsstücke (11,12) tragen.
7. Schulterstütze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (9,10) teleskopartig
ineinander einschiebbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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