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DE1497794C - Anordnung zum Befestigen des Reso nanzbodens eines Tasteninstruments - Google Patents

Anordnung zum Befestigen des Reso nanzbodens eines Tasteninstruments

Info

Publication number
DE1497794C
DE1497794C DE1497794C DE 1497794 C DE1497794 C DE 1497794C DE 1497794 C DE1497794 C DE 1497794C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soundboard
bar
plate
bridge
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hanzo Hamamatsu Shizuoka Taguchi (Japan)
Original Assignee
Nippon Gakki Seizo K K , Hamamatsu, Shizuoka (Japan)
Publication date

Links

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum F i g. 5 ein teilweise aufgebrochenes Schaubild der
Befestigen des Resonanzbodens eines Tasteninstru- Ausbildung nach der F i g. 3, wobei der Resonanz-
ments;und betrifft insbesondere die Befestigung an dem boden weggelassen ist,
Ende des dreieckigen Teiles des Resonanzbodens. Fig. 6 eine schematisch gehaltene Ansichteiner Aus-
Bei einer bekannten Ausbildung zum Befestigen 5 bildung nach der Erfindung bei einem üblichen Klavier,
des Resonanzbodens (Fig. 1 und 2) ist dieser mit Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie VII-VII der
den Rippen und der Brücke mit der Spitze ah der F i g. 6.
Oberseite des Resonanzbodens und einer im wesent- In den Zeichnungen, insbesondere den F i g. 3 liehen /?-förmigen Leiste angeordnet, die in einfacher bis 5, die die Ausbildung nach der Erfindung bei Weise an dem Umfang des Resonanzbodens in einer io einem Flügel wiedergeben, sind der Resonanzim Querschnitt etwa L-förmigen Innenleiste und einer boden 1, eine Rippe 2 und eine Brücke 3, eine vorderen Leiste angeschlossen ist. Diese bekannte Leiste 4 sowie eine Vorderleiste 5 und eine Leisten-Ausbildung hat den Mangel, daß der Resonanzboden platte 6 mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wie nicht voll in dem dreieckigen Teil Λ (Fig. 1 und 2) in den Fig. 1 und 2, die eine bekannte Ausbildungin Schwingung versetzt wird mit dem Ergebnis, daß 15 wiedergeben. Unter dem Resonanzboden 1 ist im Beder Resonanzboden nicht mit dem vollen Ton an die- reich des dreieckigen Endes A des Resonanzbodens ser Spitze erklingt. die Seitenkante 6 α der Leiste 6 und die Hammer-
Insbesondere in dem dieser Spitze benachbarten seitenkante des Resonanzbodens 1 (die dem Teil in
Teil ist die Länge des Resonanzbodens gleich der der Fig. 3 mit der vorderen Leiste5 entspricht) im
Differenz zwischen dem Abstand der Brücke zu einer 20 wesentlichen symmetrisch mit diesen Teilen zuein-
Hammerseitenkante (entsprechend der Unterseite der ander und im Hinblick auf die Befestigungslinie der
Fig. 1 und der linken Seite der Fig. 2) und dem Brücke 3 angeordnet.
Abstand der Brücke zu der Gegenhammerseitenkante Die Leiste 6 ist in dem dreieckigen Teil so ange-
(entsprechend der rechten Seite der F i g. 1 oder dem ordnet, daß O1 = α/ und a2 = a2' ist (F i g. 3). In die-
rechten Teil der F i g. 2). 25 sem Fall ist (F i g. 5) die Oberseite der inneren Leiste
Die Erfindung betrifft eine neue Ausbildung einer 4 a ausgeschnitten auf eine Tiefe, die gleich ist der
Resonanzbodengesamtheit, die aus dem eigentlichen Stärke der Leistenplatte 6 an der Stelle, an der die
Resonanzboden, den Rippen und einer Brücke in Leistenplatte 6 angeordnet werden soll. Die Leisten-
einem Tasteninstrument, insbesondere in einem Flü- platte ist dabei in dieser Lage durch ein Bindemittel
gel oder einem Klavier besteht, mit dem Merkmal, 30 (etwa einem Leim), festgehalten. Die Leistenplatte 6
daß eine Leistenplatte aus Hartholz zwischen der liegt dabei mit der der Oberkante und der Oberkante
Oberseite einer inneren Leiste und dem Resonanz- des Restteiles der Innenleiste 4 a entsprechenden
boden in dessen dreieckigem Endteil derart angeord- Ebene in einer Ebene. In der Zeichnung bezeichnet
net ist, daß die Seitenkante dear Leistenplatte sich in 6 b eine der Nuten, die in der Oberseite der Leisten-
etwa symmetrisch zu einer Hammerseitenkante des 35 platte 6 vorgesehen sind. In die Nuten 4 b der Innen-
Resonanzbodens im Hinblick auf die Befestigungs- leiste 4 ο sind die Rippen 2 eingelegt, die an der
linie der Brücke zu der Resonanzbodengesamtheit Unterseite des Resonanzbodens 1 befestigt wurden,
befindet. Vorteilhaft sind die Seitenkante der Leisten- bevor die Resonanzbodengesamtheit mit Leim oder
platte und die Hammerseitenkante des Resonanz- einem anderen Klebstoff an dem Rand der Oberseite
bodens symmetrisch zueinander angeordnet, so daß 4° der Innenleiste 4a der Leistenplatte 6 und der vor-
die Brücke der Zugspannung auch starker Saiten wi- deren Leiste 5 befestigt wurde,
derstehen kann. Die Leistenplatte kann dabei aus Die Leistenplatte 6 hat vorteilhaft eine Stärke von
Ahorn, Birke oder Hickory gefertigt sein. Sie hat 10 bis 20 mm, so daß der damit verbundene Teil des
zweckmäßig eine Stärke von 10 bis 20 mm. Resonanzbodens 1 etwas schwingen kann. Dadurch
Die neue Ausbildung hat den Vorteil, daß das 45 wird, wie man sieht, erreicht, daß sich die Größe des
Vibrieren des Resonanzbodens, insbesondere in des- Resonanzbodens nicht oder nur unwesentlich ändert,
sen dreieckigem Teil erleichtert und das Vibriervolu- und zwar dadurch, weil der Resonanzboden 1 von
men an dieser Stelle vergrößert wird, so daß ein der Leistenplatte 6 unterstützt ist, ergibt sich, daß die
voller Ton des Instruments erreicht wird. Rippen im wesentlichen in der Mitte des hauptsäch-
Bei einem üblichen Klavier ist die neue Leisten- 50 lieh vibrierenden Teiles des Resonanzbodens liegen
platte zwischen der vorderen Oberseite einer Leiste und im Hinblick auf einen Antrieb und die ganze
und dem Resonanzboden an der Rückseite des drei- Räche des Resonanzbodens beim Ausstrahlen des
eckigen Endteiles vorgesehen. Die Seitenkante der Tones erhalten bleibt.
Leistenplatte ist im wesentlichen symmetrisch zur In- Die Fi g. 6 und 7 zeigen die Anwendung der Erfinnenseitenkante oder der oberen Kante des Resonanz- 55 dung bei einem Klavier der üblichen, stehenden Baubodens in bezug auf die Befestigungslinie der Brücke art. Es bezeichnet das Bezugszeichen 1 den Resozu dsr Gesamtboden-Gesamtheit vorgesehen. nanzboden, 2 die Rippen, 3 eine Brücke, 7 eine
Die Erfindung ist nachstehend im einzelnen an Leiste, 8 den Holzrahmen und 6 eine Leistenplatte
Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausfüh- nach der Erfindung. Unter dem Resonanzboden 1
rungsbaispiele näher erläutert. Es zeigt ' 60 im Bereich des dreieckigen Teiles A der Resonanz-
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen in üblicher Weise bodengesamtheit sind die Leistenkanten 6 a der
befestigten Resonanzboden, Leistenplatte 1 und die Hammerseitenkanten des
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie IT-II der Fig. 1, Resonanzbodens 1 (die dem oberen Teil B der
F i g. 3 eine Draufsicht auf einen Flügel mit dsr F i g. 6 entsprechen) im wesentlichen symmetrisch zuBefestigung des Resonanzbodens und der zugehöri- 63 einander und im Hinblick auf die Befestigungslinie gen Teile nach der Erfindung, der Brücke 3 angeordnet. Oder, mit anderen Worten,
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie IV-IV der es ist die Leistenplatte 6 in dem dreieckigen Teil A so
F ig. 3, angeordnet, daß O1 = a( und a2 = a2 f ist, wie sich aus
der Fig. 6 ergibt. Bei dieser Ausbildung ist (vgl. F i g. 7) die Leistenplatte 6 so gearbeitet, daß die Oberseite der Leiste 7 abgeschnitten und die Leistenplatte 6 daran befestigt ist, daß sich eine Oberseite ergibt, die in einer Ebene mit der anderen Seite der Leiste 7 liegt. Hieran ist der Resonanzboden angeschlossen.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Leistenplatte ist der Resonanzboden festgehalten und ausgesteift, so daß er sich nicht durchbiegen kann und die volle Anlage der Leiste 6 an der Brücke 3 gewährleistet ist.
Hieraus ergibt sich, daß die Anordnung nach der Erfindung mit der Leistenplatte 6 zu einer wesentlichen Verbesserung der Vibrationseigenschaften, insbesondere in dem dreieckigen Bereich führt.
Sehr befriedigende Ergebnisse werden erzielt, wenn die Leisten nach der Erfindung aus Ahorn, Birke oder Hickory bestehen und etwa bei der Anordnung an Flügeln eine Stärke von 15 mm haben.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Ausbildung einer aus dem eigentlichen Resonanzboden, den Rippen und einer Brücke bestehenden Resonanzboden-Gesamtheit in einem Tasteninstrument, insbesondere eines Flügels oder einem Klavier, dadurchgekennzeichnet, daß eine Leistenplatte (6) aus Hartholz zwischen der Oberseite einer inneren Leiste (4) und dem Resonanzboden (1) in dessen dreieckigem Endteil derart angeordnet ist, daß die Seitenkante (6 a) der Leistenplatte (6) sich in etwa symmetrisch zu einer Hammerkantenseite des Resonanzbodens (1) im Hinblick auf die Befestigungslinie der Brücke (3) der Resonanzbodengesamtheit befindet.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenplatte aus Ahorn besteht.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenplatte aus Birke besteht.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenplatte aus Hickory besteht.
5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenplatte etwa 10 bis 20 mm stark ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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