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DE1492364A1 - Sterilisationsverfahren und Sterilisator - Google Patents

Sterilisationsverfahren und Sterilisator

Info

Publication number
DE1492364A1
DE1492364A1 DE19641492364 DE1492364A DE1492364A1 DE 1492364 A1 DE1492364 A1 DE 1492364A1 DE 19641492364 DE19641492364 DE 19641492364 DE 1492364 A DE1492364 A DE 1492364A DE 1492364 A1 DE1492364 A1 DE 1492364A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
pressure
steam
sterilization
pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641492364
Other languages
English (en)
Inventor
Irons Alexander S
Reichert Austin W
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IRONS ALEXANDER S
REICHERT AUSTIN W
Original Assignee
IRONS ALEXANDER S
REICHERT AUSTIN W
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IRONS ALEXANDER S, REICHERT AUSTIN W filed Critical IRONS ALEXANDER S
Publication of DE1492364A1 publication Critical patent/DE1492364A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/24Apparatus using programmed or automatic operation

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Beschreibung Sterilisationsverfahren und Sterilisator Für diese Anmeldung wird die Priorität vom 18. Juli 1963 aus der amerikanischen Patentanmeldung Ser. No. 295 984 in Anspruch gencommen. Di vorligenden Erfindung betrifft Sterilisatorsysteme, insbesondere eMn Dampfdrucksterilisator unter Anwendung eines p r wrlodlsohz dampfdrukcs in der Kamer.
  • Es gibt zwei allgemeine Einteilungen fUr Sterilisationsverfahren : erstens die Vorvakuummethode und zweltens die Verdrängungsmethode.
  • Der Grundunterschied zwischen dem Vorvakuumdampfsterilisationssystem und allen anderen Systemen liegt in der aboluten Abhgngigkeit des Vorvakuumsterilisatioussystems von einem Pumpsystem zur Entfernung von Restluft aus der zu sterilisierenden FUllung. Die Entfernung von Luft aus dem Sterilisator und der FUllung wird als erstes Erfordernis bel der Sterilialerung von Textilien und anderen porösen Materialien angefuhrt.
  • In Vorvakuum-Dampfsterilisationssystemen wird Luft vom Sterilisator duroh eine kraftige Pumpe entfernt, welche den absoluten Druck auf einige Millimeter Hg herabsetzt, bevor Dampf eingelassen wird. Man nimmt an, dass dies die einsige Arbeitsweise ist, welche die Wirkungen von schlechtem Füllen oder übermässigem Füllen von Sterilisatoren ausgleichen kann.
  • Bei der Verdrängungsmethode wird Luft von der Füllung duroh Schwerkraft, nämlich dem Dichteunterschied zwischen kalter Luft und Dampf, entfernt. Diese Arbeitsweise ist nur wirksam, wenn der Sterilisator sorgfältig gefüllt wird.
  • Bei der Sterilisierung von Krankenhausbedarf und dergleichen will man eine möglichst kurze FUllungsverzogerung im Sterillsationsprozess haben, da dies die gesamte Sterilisationsperiode verkürzt. Füllungsverzögerung ist die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, wo eine gegebene brauchbare Dampfstein rilisationstemperatur, z. B. ca. 120°C (250°F einer gegebenen Kammer erreicht ist, und dem Zeitpunkt, wo die ganze Füllung die gleiche Temperatur erreicht.
  • Die Vorvakuumsterilisationssysteme haben gegenUber anderen Sterilisationssystemen aufgrund der kurzen Füllungsverzögerung Vorteile. Wenn ein fast vollständiges Vakuum hergestellt wird, durchdringt der Dampf die Füllung fast sofort. Bei minimaler Penetrationszeit kann eine hohe Sterilisationstemperatur mit entsprechender Herabsetzung der Aufenthaltszeit und der Sicherheitsspanne angewandt werden. Demgemäss kann die Zeit der vollstanidigen Sterilisationsperiode herabgesetzt werden.
  • Sowohl die Vorvakuumnethode als auch die Verdrangungsmethode haben Nachteile. Bin Vorvakuumssystem erfordert fUr den richtigen Betrieb ein vakuumdichtes System mit einem Luftverlust durch Undichtigkeit von nicht mehr als 1 Torr (mm Hg absolut) je Minute. Grössere Undichtigkeiten als dieser Wert maohen das System fUr eine wirksame Sterilisation unzuverlässig. Die Steuerungen für die Vorvakuummethode sind kompliziert und häufigen Störungen unterworfen. Das Vakuumpumpensystem ist teuer und in vielen Fällen schwierig zu unterhalten. Die Sterilisation duroh Absinken infolge des Eigengewichts oder Schwereverdrängung erfordert sorgfältigste Uberwaehung der Betriebsweise. Sehlechtes FUllen kann die Wirksamkeit der Arbeitsweise aufs Spiel setzen oder zunichte machen. Um die SterilitKt von grossen FUllungen zu gewährleisten, sind jedoch lange Zeitspannen bei hoher Temperatur erforderlich, und bei diesen hohen Temperaturen wird die Lebensdauer von Geweben wegen der Oxydation bei hoher Temperatur verkürzt. Dies führt zu kostspieligem Ersatz von Krankenhausmaterialien und erhöht die heute ohnehin steigenden Kosten der Krankenhäuser.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pulsationsmethode der Sterilisation. Die erfindungsgemässe Pulsationsmethode der Sterilisation ist ein zuverlässiger und wirksamer Komprimiss zwischen der teuren und komplizierten Vorvakuuethode und der langsamen, von der richtigen Füllung anhängigen, gewebezerstorenden Verdrängungsmethode. gin Pulsationssterilisator kann die Aufheizzeit der FUllung (dijenige Zeit, bis die Füllung due gewünschte Sterilisationstemperatur erreicht hat) auf ein Drittel der mit einem Verdrängunssy6stem erforderlichen Zeit herabsetzen.
  • Die erfindungsgemässe Pulsationsmethode der Sterilisation wurde experimentell so ausgebaut, dass sie von der Arbeitsweise des Einfüllens unabhängig ist und auch bei unriahtig gefüllten Steriliaatoren die Sterilität gewährleisten. Ein Pulaationsaterilisator kann zwei gleichgrosse Verdrängungs-Sterilisatoren bei einem Frein ersetzen, der nur wenig mehr als der preis einee der ersetsten Sterilisatoren beträgt. Die Lebensdauer des Qewsbes wird aufgrund der kürzeren Zeit der $inwirkung hoher Temperatur verlängert. Die Steuervorrichtungen bei der Pulamethode mind einfach, zuverlässig und leloht erhältlich. Wartungs- und Betriebskosten sind demzufolge herabgesetzt.
  • Demzufolge let on ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Sterilisationsmethode zur Verfugung zu stellen.
  • Ein weiterea Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines verbessorten DampfaterilisationssystemB.
  • Perner lot on ein Ziel der Erfindung, ein Dampfsterilisationssystem sur Serf~ au stellen, bel welches vor des Einlaasen des Wasserfampfs zur Sterilisation in mehreren vorbestimmten Zyklen einer Sterilisationskammer Wasserdampf unter Druck alternierend zugeführt und aus dieser abgelassen wird.
  • Bin weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Sterilisationssystems, bei welchem vor der Zufuhr des Gases sur Steriliaation far mehrere vorbeatimte Zyklen der Sterilisationskammer Oae unter Druck alternierend zugefthrt und aus dieser abgelassen wird.
  • Ein noch anderes Ziel der Erfindung ist die Bereltatellung eines Dampfsterilisationssystems, bei welches vor der Zufuhr des Dampfes zur Sterilisation fUr mehrere vorbestimmte Zyklen ein der Sterilisationskammer/Dampf unter Druck alternierend sugeflirt und aus dieser abgelassen wird.
  • Diese und andere Ziele der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung näher ersichtlich.
  • Beispielsweise Ausführungaformen der Erfindung sind in den beigefügten Zeiohnungen gezeigt, worin : Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung zur Durchführung der Erfindung ist ; Fig. 2 ein Sohaltsohema einer elektrisohen Pulasteuersahaltung ist ; und Fig. 3 ein Diagramn der Druok-Zeit-Beziehung lnnerhalb des Dampfsterilisators in einem erfindungsgemässen Zyklus zeigt.
  • Bei der DurchfUhrung der Erfindung ist ein Sterilisationsautoklav 8 mit einem geeigneten Dampfmantel 7 versehen. Eine Dampfeinlassleitung fUr beispielsweise einen Druok von 4, 2 attl (60 psig) fuhrt durch die Anordnung von Ventile und Rohrleltungen, die in Fig. 1 gezeigt Bind, in den Sterilisator. Der Dampf in de Mantel und der Xamrer des Sterilisators kann duroh Regler 1, 2 und 3 zur Brzielung der gewünschten Sterilisationstemperatur reguliert werden. Die Schaltung enthElt einen zeitlich gesteuerten Schalter für die Auslassleitung des pulsierenden Dampfs 4, einen Wählschalter 5 für die Einstellung der Pulszahl und ein Steuerventil 6 fUr die Sterilisation.
  • Der Ausdruok ein Pulls, wie er hier verwendet wird, ist als derjenige Prozesa definiert, bei welchem der Kammerdruck auf einen gewünschten Wert erhßht und dann rur eine gegebene Zeitepanne abgelassen wird, wonach Dampf der zugeführt wird, um den Kammerdruck auf den vorherigen gewünschten Wert zu erhöhen.
  • Zum Nachweis der Vorteile des erfindungsgemässen Systems wurden Prüfungen an Versuchsfüllungen vorgenommen, die aus den folgenden Materialien bestandent 5 Musselintucher (130 Mden je Zoll).
  • Jedes Tuch war sechswmal unter Bildung von 64 Schichten je Tuch ausammengefaltet.
  • Umschlagtuch aus Doppelmusselin.
  • Abmessungen des packens etwa 5" mal 10" mal 14" (12,7 x 25,4 x 35,6 cm).
  • Gewicht etwa 3, 7 kg (8 2 pounds).
  • Diese Packen hatten eine Dichte von 0, 33 g/oom (20, 6 pounds per oublc foot). Der obige PrUfpaoken wurde zur Vervollkommnung des Sterilsisationsverfahrens mit pulsierendem Druck gewählt, da er leioht zu reproduzieren, wirtschaftlich und in einem kurzen Zyklus sehr sohwierig zu sterilisieren war.
  • Packen, wie sie bei diesen Prüfungen verwendet wurden, sind durch das verdrangungsverfahren in einer normalerweise annehmbaren Zeit nur schwer oder Uberhaupt nicht zu sterilisieren. Die empfohlene Arbeitsweise PUr routinemassige verdrangungssterilisation erfolgt mit Paoken, die in ihren Abmessungen nicht grösser als 12"x 12"x 20" (30, 5 x 30, 5 x 51 cm) sind und 4, 5 bis 5 kg (10-11 pounds) wiegen, was eine Paokungsdichte im Bereich von 0, 09 bis 0, 1 g/o¢m (6, 0-6, 6 lbs./foot3) ergibt. zusätzlich zu den dichten PrUfpaoken wurden die PrUffUllungen so zusammengestellt, dass sie unrichtige FUllarbeitsweisen in der Sterilisationskammer nachahmten, so dass das Verfahren unter Anwendung pulsierenden Drucks als solches zu bezeichnen ist, das Sterilität unter den ungünstigsten Bedingungen gewährleistet.
  • Die Anzahl der Pulse, der pulsierende Druck des zugeführten Dampfes und die Pulseteuerstellen wurden alle fl die Bedingungen der schlechtesten FUllung beatimt, und die bestlten Werte ergeben den bestmöglichen Kompromiss zur Erfüllung der Sterilisationserfordernisse unter allen vorauosehbaron Bedingungen.
  • Es lot ersichtlich, dass eine besondere Füllung einen besonderen Satz von Pulabedingungen, die zur Brzielung des kurdesten Sterilisationszyklus angepasst bond, haben kann. Die hier angegebenen Bedingungen gewährleisten jedoch, dass alle Oewebe und pröse materialien in dem kürzesten Zyklus für einen weiten Beretoh von FUllungen und fUr schleohten Betrieb sterilisiert werden und die Zeit ein Drittel der entaprechenden Aufheizzeit der FUllung fUr ein Verdrängungssystem betragt. pulsisrender Zahl der Zahl der durch- durch- Methode der Druck Dampfsufuhr- Pulse vor dichten schz.Zeit, mchn. Zeit, Sterilisation im Mantel, druck, atü Beginn der Packen bis 121°C bis 132°C atü (paig) Sterilisa- in der (250°F) (270°F) (psig) tionsphase Prüffül0 durch die durch die lung ganze Fül- ganze Füllung er- lung erreicht sind reicht sind Min.: Sec. Min.:Sec - - 20 61 : 00 Schwereverdrängung 1,27 (18) 4,2 9 1/2 20 20 : 00 pulsierendes Einführen auf 1,27 (60) 1,7 atü (24 psig), Ablassen (18) für 60 sec.
  • 4,2 9 1/2 20 27 : 30 pulsierendes Einführen auf 1,27 (60) 1,7 atü (24 psig), Ablassen (18) für 40 sec.
  • 2,8 9 1/2 20 38 : 00 pulsierendes Einführen auf 1,27 (40) 1,55 atü (22 psig), Ablassen (18) für 30 sec.
  • 4,2 9 1/2 20 17 : 47 20 : 07 pulsierendes Einführen auf 2,4 (60) 1,7 atü (24 psig), Ablassen (34) für 60 sec.
  • - - 1 29 : 00 Schwereverdrängung 1,27 (18) 4,2 9 1/2 1 10 : 30 pulsierendes Einführen auf 1,27 (60) 1,7 atü (24 psig), Ablassen (18) für 40 sec.
  • 4,2 9 1/2 1 12 : 55 pulsierendes Einführen auf 1,27 (60) 1,7 atü (24 psig), Ablassen (18) für 30 sec.
  • 4,2 9 1/2 1 9 : 36 9 : 50 pulsierendes Einführen auf 1,27 (60) 1,7 atü (24 psig), Ablassen (34) für 40 sec.
  • 2,8 9 1/2 1 14 : 00 pulsierendes Einführen auf 1,27 (60) 1,7 atü (24 psig), Ablassen (18) für 30 sec.
  • Anmerkung : Es kann jeder Druck in der Dampfeinlassleitung über 1, 7 atü (25 psig) angewendet werden, doch setzen höhere Zufuhrdruoke von pulsierendem und/oder sterilisierendem Dampf die Sterilisationszykluszeit herab.
  • Beispiel des Betriebs des Systems unter Anwendung von pulsierendem Druck Die Figuren 1 und 3 zelgen ein Beispiel der vielen Vorrichtungen, die zur DurchfUhrung der Erfindung unter Anwendung der Sterilisationsmethode mit pulsierendem Druck verwendet werden können.
  • Zu Beginn der Pulsfolge ist der Sohalter SW1 geschlossen und der Schalter SW3 wird kurz gedrUckt, um die Kontakte K3 des Schrittschalters K3 zurUckzustellen, der das Relais Kl absohaltet. Der Strom fliesst durch die e Signallampe fUr den pulsierenden Hauptstrom und duroh die normalerweise geschloseenen Kontakte Kl und X2 der SPDT-Relais K1 und K2, um das Magneteinlassventil S1 PUr den pulsierenden Dampfdruck und den Schrittschalter K3 zu speisen. Der Schrittschalter K3 stellt die Xontakte K3 auf eine Stellung ein, und dann strNmt Dampf durch das Magnetventil S1 in die Sterlllsatlonskanmer ein.
  • Wenn die Kammer mit Dampf bis zu dem gewünschten Einstellwert, beispielsweise 1, 7 « 1 (24 psig), gerfüllt ist, schliessen die Kontakte don pneumatischen Schalters K4 und lassen Strom von den normalerweise geschlossenen Kontakten K1 durch die Kontakte 1 flieseea, ma dan SPDT-Relais K2 und den Zeitgeber TC zu errgen. Bei erregtem Relais K2 öffnen sich die normalerweise geschlossenen Kontakte K2 und schalten da Mangeteinalssventil für pulsierenden Dampf 81 und den Dohrlttsohalter K3 ab. Bei geschlossenem Magnetventil S1 btlrt der Dampf auf, in die Kammer zu strömen. Gleichzeitig aahlieaaen slob die dorsale geöffneten Kontakte K2 des Relaie K2 und erregen das Magnetablassventil S2, das die Kaaawr leert. Der Zeltgeber TC, der vorher erregt war, schliesst die Kontakte TC fUr eine angegebene Auslasszeit, beiapielaweiae 60 8ekunden, während gleichzeitig die r durch den Dampfablasamagnetschalter S2 den Druck verliert.
  • Dleaer Druokverluat stellt den pneumatischen Schalter K4 zurück und Öffnet die KontakteK4.AmEnde der gewünschten Ablassseit (60 Sekunden) tfflnen aioh die Kontakte TC des Zeitgebera TC, wobei der Zeitgeber TC und das Relais K2 abschalten. Die normalerweise offenen und die normalerweise geschlossenen Kontakte K2 des Relaia K2 kehren in ihre Wormallage zurück, was das Absohalten des Ablasaasgnetschalters S2, das Einschalten des Dampfeinlassmangetschalters 81 und einen Schritt des Relaia K3 hervorruft, und die Kammer wird wieder unter Druck geaetzt.
  • Diane Polge von VorgSngen wird fortgesetzt, und die Kammer wird nach einem Druok-Zeit-Progra pulsierendem Dampf ausgesetzt, beispielsweise, wie in Fig. 3 gezeigt ist, bis die Kontakte des Schrittschalters K3 elektrisch mit den Kontakten der gewählten Pulszahl des wählschalters 8w2 verbunden werden. Zu diesem Zeltpunkt fluet Strom duroh die Kontakte SW2 und K3 und erregt das SPDT-Relais K1.
  • Die normalerweise gesohloseenen Kontakte K1 tfftnen sich und sohalten die Pulsierungsleitung ab, und die normaleweise geöffneten lContakte K1 des Relais Kl sohllessen sioh und erregen die Schaltung der Sterilisationsphase des Sterilisators.
  • Ara Brode des Sterilisationszyklus wird der Schalter SW1 ge-Öffnet, und die Schaltung ist nun für einen weiteren Pulsations-Sterilisations-Zyklus bereit.
  • Es folgt nun eine Beschreibung der Figuren 1 und 2 : S1 Magneteinlasaventil für pulsierenden Dampf S2 Magnetauslassventil für pulsierenden Dampf SWI Hauptnetzsohalter SW2 Wälschalter - Pulszahl 8 Rückstellschalter Kl SPDT-Relais SPDT-Relais K3 Sohrittschalter K4 pneumatischer Sahalter TC Zeltgeber 1 Druckregler für die Hauptdampfzufuhr 2 Druckregler für den Manteldruck 3 Druckregler für die Pulsationen des Dampfdrucks 4 Zeitschalter für das Auslassen des pulsierenden Dampfes 5 Wählschalter für die Einstellung der Pulszahl 6 Steuerventil fUr die Sterilisationsphase 7 Dampfmantel des Sterilisators 8 Sterilisationskammer Die folgenden Beispiele dienen zur Erlluterung der Erfindung, ohne sie zu beschränken.
  • Beispiel 1 a. Dampf wird bei 4,22 atü (60 psig) in die Kammer eingelassen, bis der Kanmerdruok praktisch 1, 69 atü (24 psig) beträgt. b. Die Dampfzufuhr su der Kammer wird abgesohaltet, und das Ablassventil wird 60 Sekunden erregt. o. Die Pulsstufen von (a) und (b) werden wiederholt, bis die gewünschte Anzahl von Pulse erreicht ist. Zu dieser Zeitpumlct ist die Pulsationsphase beendet. d. Damper von 121 °C (250 °F) wird für eine vorbestimmte Sterilisationszeit zugeführt, beispielsweise für 15 Minutez.
  • Beispiel 2 a. Dapf wird bei 4,22 atü (60 psig) in die Kammer eingeleitet, bis der Kammerdruck praktisch 1, 69 atü (24 psig) beträgt. b. Die su der lCa~r wird abgesohaltet, und dan Ablasseventil wird 60 Sekunden erregt. o. Die Pulsationsstufen von (a) und (b) werden wiederholt, bis die gewünschte Anzahl von Pulsen erreicht ist. Zu dieaeM Zeitpunkt ist die Pulsationsphase beendet. d. Damper von 132 °C (270 °F) wird für eine vorbestimmte Sterilisationszeit, beispielsweise 4 Minuten, eingeletitet.
  • Die Temperatur kann bis herab zu 110 °C betragen ; sie kann 138 °C oder mehr sein. go wurde gefunden, dass mit dem obigen Verfahren die Zeit zur Erziolung einer vollständigen Sterilisation auf zumindest ein Drittel der unter Verwendung eines Verdrttngungssystems erforderlichen Zeit herabgesetzt werden kann.
  • Das erflndungsgemasse System wurde über weite Bereiche von pulsierendem Dampfdruck von nur 1, 4 atU (20 psig) bis herauf zu 5,6 atü (80 psig) gepfüft. Die Anzahl der Pulse wurde von 1 bis 27 variiert. Die FUllungen wurden von einer dichten PrUfpackung bis zu 20 dichten PrUfpaokungen und anderen Paokungen verschiedener Arten variiert. Der Druok iLs Mantel wurde von 1, 27 bis 2, 4 atü (18 bis 34 psig) variiert. Ferner wurde wurden die Pteuerstellen bezüglich Druck, Zeit, Temperatur und Geschwindigkeit des Ablassens aus der Kammer in verschiedenen Maschinengrossen variiert. Es ist klar, dass der Zyklus zufriedenstellend Uber noch breitere Bereiche von Abänderungen als den geprüften funktionieren wird.

Claims (9)

  1. PatentansprUohe P a t e n t a n 8 p r U c h e-1. Verfahren zur Sterilisation, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Kammer eine FUllung von in der Kammer zu sterilisierenden Materialien eingebraoht wird, Wasserdampf in die Kammer zur Erhöhung des Druoks in der Kammer auf einen vorbestimmten Wert eingeführt wird, der Wasserdampf aus der Kammer eine vorbestimmte Zeit unter Herabsetzung des Drucks abgelassen wird, der Druck auf einen vorbestimmten Wert erhdht wird, wobei diese Druokherabsetzung und Druckerhdhung einen Puls darstellen, dieser Puls eine vorbestimmte Anzahl von Malen wiederholt wird und dann Wasserdampf zur Sterilisation in die Kammer eingeleitet wird.
  2. 2. Verfahren zur Sterilisation, daduroh gekennzeichnet, dass in eine Kammer eine FUllung von in dieser Kammer zu gtsrilisierenden Materialien eingebracht wird, in die Kammer ein Dampf zur Erhöhung des Drucks in der Kammer auf einen vorbestimmten Wert eingeführt wird, der Dampf aus der Kammer wShrend einer vorbestimmten Zeit unter Herabsetzung des Drucks abgelassen wird, der Druck auf einen vorbestimten Wert erhdht wird, wobei diese Druckerniedrigung und Druckerhöhung einen Puls darstellen, dieser Puls eine vorbestimte Anzahl von Malen wiederholt wird und dann Dampf zur Sterilisation in die Kammer eingeleitet wird.
  3. 3. Verfahron zur Sterilisation, daduroh gekennzeiohnett dass in eine Kammer eine FUllung von in der Kammer zu sterilisierenden Materialien eingebracht wird, ein gasförmiges sterilisierendes Mittel in die Kammer zur Erhdhung des Drucks in der Kammer auf einen vorbestimmten Wert eingefUhrt während einer vorbestimmten Zeit wird, das Mittel aus der Kammer/unter Druckvrminderung abgelassen wird, der Druck auf einen vorbestimmten Wert erhdht wird, wobei die Druokverminderung und DruckerhShung einen Puls darstellen, dieser Puls eine vorbestimmte Anzahl von Malen wiederholt wird und ein gasförmiges sterilisierendes Mittel zur Sterilisation in die Kammer eingeführt wird.
  4. 4. Verfahren zur Sterilisation, dadurch gekennzeichnet, das man in eine Kammer eine FUllung von in dieser Kammer zu sterlllalerenden Materialien einbringt, in die Kammer zur Erhöhung des Drucks in der Kammer auf einen vorbestimmten Wert Wasserdampf einleitet, diesen Wasserdampf aus der Kammer während einer vorbestimmten Zeit unter Herabsetzung des Druoks ablässt, wobei dieser Druckabfall und Druckanstieg einen Puls darstellen, diesen Puls etwa 9 1/2 mal wiederholt und Wasserdampf zur Sterilisation in die Kammer einleitet.
  5. 5. Verfahren zur Sterilisation, daduroh gekennzeichnet, dass in eine Kammer eine Füllung von in der Kammer zu sterilislerenden Materialien eingebraoht wird, in die Kammer Dampf bei etwa 4, 2 atü (60 psig) zur Erhöhung des Drucks in der Kammer auf einen vorbestimmten Wert eingeführt wird, dieser Dampf aus der Kammer wXhrend einer vorbestimmten Zeit unter Herabsetzung des Drucks abgelassen wird, der Druck auf einen vorbestimmten Wert erhöht wird, wobei dieser Druckabfall und Druokanstieg einen Puls darstellen, dieser Puls fUr eine vorbestimmte Anzahl von Malen wiederholt wird und Dampf zur Sterilisation in die Kammer eingeführt wird.
  6. 6. Verfahren zur Sterilisation, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Kammer eine Füllung von in der Kammer zu sterilisierenden Materialien eingebracht wird, Dampf bel zumindest 1,75 atü (25 peig) sur Erhöhung des Drucks in der Kammer auf etwa 1, 7 atU (24 psig) eingeführt wird, der Dampf aus der Kammer wahrend einer vorbestimmten Zeit unter Herabsetzung des Drucks abgelassen wird, der Druck auf einen vorbestimmten Wert erhöht wird, wobei Druokverminderung und Druckerhöhung einen Puls darstellen, dieser Pule etwa 9 1/2 mal wiederholt wird und Dampf zur Sterilisation in die Kammer eingeführt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Dampf zur Sterilisation von etwa 110 bis 138 °C (230 bis 280 °F) eingeführt wird.
  8. 80 Verfahren zur Sterilisation, dadurch gekennzeichnet, dass in eine mit einem Dampfmantel versehene Kammer Dampf in den Mantel bei etwa 2, 4 atü (34 psig) eingeführt wird, eine FUllung von in der Kammer zu sterilisierenden Materialien elngebraoht wird, Dampf in die Kammer aus einer DampfzufUhrung von 4, 2 atü (60 psig) zur Erhöhung des Drucks in der Kammer auf etwa 1,7 atü (24 psig) eingeführt wird, der Dampf aus der Kammer etwa 60 Sekunden lang zur Herabsetzung des Drucks in der Kammer abgelassen wird, wobei Druckverminderung und Druckerhöhung einen Puls darstellen, dieser Puls etwa 9 1/2 mal wiederholt wird und Dampf zur Sterilisation in die Kammer bei etwa 132 °C (270 °F) eingeführt wird, wodurch bel einer PrUffUllung die FUllungaversdgerung auf etwa 0 herabgesetzt wird.
  9. 9. Verfahren zur Sterilisation, dadurch gekennzeichnet, dass unter Verwendung einer Kammer mit einem Dampfmantel in don Mantel Dampf bei etwa 2, 4 atU (34 psig) eingeführt wird, eine Fllllung von In der Kammer zu sterilisierendem Material eingebraoht wird, in die Kammer aus einer Dampfzufuhr Dampf von 4,2 atü (60 psig) zur Erhöhung des Drucke in der Kammer auf etwa 1, 7 atü (24 paig) einfehürt wird, dieser Dampf aus der Kammer etwa 60 Sekunden lang zur herabsetzung de sDrucks in der Kammer abgelaasen wird, wobei Druokvermiaderung und Druckerhöhung einen Puls daratellen, dieaar Puls eine vorbeatimmte Anzahl von Malen wiederholt wird und Dampf zur Sterilisation in die Kammer bel etwa 132 *C (270 °F) eingeleitet wird, wobei bei einer FUllung von su ateriliaierendem Material die Füllungsverzogerung auf praktiaoh 0 herabgesetzt wird.
DE19641492364 1963-07-18 1964-07-18 Sterilisationsverfahren und Sterilisator Pending DE1492364A1 (de)

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