DE1491881C - Elektrische Signaluhr - Google Patents
Elektrische SignaluhrInfo
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Description
1 2
Das Patent 1 266 666 betrifft eine elektrische wird über eine Gleichspannungsquelle 6 gespeist,
Signaluhr mit einem über einen Transistoroszillator deren Minuspol an der einen Klemme der Transerregbaren
Lautsprecher als Signalgeber, einem vom formatorwicklung 2 liegt, während die Plusklemme
Uhrwerk gesteuerten Stellglied, das den Transistor- über einen Schalterann mit dem Emitter des Tranoszillator
zu vorgebbaren Zeiten einschaltet, sowie 5 sistors 1 verbunden ist. Die Spannungsquelle 6 speist
einem Akkumulator, der während des Ruhezustan- gleichzeitig auch ein nicht dargestelltes elektrisches
des der Signalulir wenigstens eine bestimmte Zeit oder elektronisches Uhrwerk.
lang zur Aufladung an eine Spannungsquelle an- Der Steuerkreis für den durch den Lautsprecher 4
geschlossen wird, wobei1 der Akkumulator durch das gebildeten Signalgeber enthält einen Widerstand 7,
vom Uhrwerk gesteuerte Stellglied an die Spannungs- io welcher parallel einen Schalter 8 überbrückt, den be-.
quelle anschaltbar ist und bei Auslösung der Signal- reits erwähnten anderen Schalter 9 im Emitterkreis
uhr unter Abschaltung von der Spannungsquelle in des Transistors 1, einen Akkumulator 12, einen den
den Basiskreis eines dem Transistoroszillator vor- Ladestrom dieses Akkumulators 12 begrenzenden
geschalteten Steuertransistors gelegt wird und die Widerstand 10, einen in Reihe mit dem Schalter 8
Entladungszeit des Akkumulators die Signaldauer 15 liegenden Widerstand 11 sowie einen weiteren Widerbestimmt,
stand 13, der zwischen den einen Pol der Batterie 12
Auf diese Weise läßt sich zu vorgebbaren Zeiten und die Basis des Transistors 1 geschaltet ist. Dieser
ein einmaliges Signal bestimmter Dauer erzeugen. Widerstand 13 erzeugt, wenn er vom Batteriestrom
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu- durchflossen wird, eine geeignete, den Transistor 1
gründe, dieses Prinzip nach dem Hauptpatent, wo- »o in den leitenden Zustand schaltende Vorspannung,
nach die Signaldauer durch die Entladungszeit eines Der Schalter 8 kann von Hand betätigt werden
Akkumulators bestimmt wird, derart zu erweitern und entweder eine »Daueralarm«-Stellung (ohne
und zu verbessern, daß während einer vorgebbaren Wiederholung) oder aber eine Stellung einnehmen,
Zeitspanne nach der Auslösung des Signals wahl- in welcher ein wiederholtes Signal vom Signalgeber
weise eine wiederholte Signalabgabe mit vorgebbaren 35 erzeugt wird.
Signal- und Pausenzeiten erzielt werden kann. Der andere Schalter 9 wird automatisch, wie im
Zu diesem Zweck ist die Signaluhr nach der Er- Hauptpatent beschrieben, durch das Uhrwerk selber
findung dadurch gekennzeichnet, daß der Akkumula- derart gesteuert, daß er zur vorgegebenen Zeit den
tor auch innerhalb der Zeitspanne, während welcher Emitter des Transistors 1 an den Pluspol der Spaner
durch das Stellglied in den Steuerkreis des Tran- 30 nungsquelle 6 schaltet, während gleichzeitig der Entsistoroszillators
geschaltet ist, zur Aufladung an die ladestromkreis des Akkumulators 12 über die Basis-Spannungsquelle
anschließbar ist und die Entladungs- Emitter-Strecke des Transistors 1 zur Umschaltung
zeit sowie die Aufladungszeit des Akkumulators im dieses Transistors in den leitenden Zustand geschlos-Verhältnis
zu dieser Zeitspanne derart einstellbar ist, sen wird. Da jeder der beiden Schalter 8 und 9 zwei
daß nach der Entladung durch periodische Wieder- 35 verschiedene Stellungen einnehmen kann, ergeben
aufladung eine wiederholte Signalabgabe möglich ist. sich insgesamt vier verschiedene Kombinationen:
In einer bevorzugten Ausfiihrungsfonn ist der I. Der Schalter 8 ist geschlossen und berührt den
Akkumulator ständig, zur Aufladung an die Span-. Kontakt 16, während der Schalter 9 offen ist. In dienungsquelle
angeschlossen, und im Ladekreis des sein Fall wird der Akkumulator 12 über den Schal-Akkumulators
ist ein Schalter vorgesehen, über den 40 ter 8 und den niederohmigen Widerstand IL aufwahlweise
wenigstens ein Widerstand größeren oder geladen, wobei der Ladestrom durch den Widerstand
kleineren Ohmwertes in den Ladekreis eingeschaltet 10 begrenzt wird.
werden kann. Dabei läßt sich der Widerstand grö- 2. Beide Schalter 8 und 9 sind offen. In dieser
ßeren Ohmwertes derart wählen, daß nach der Ent- Schalterstellung wird der Akkumulator 12 nur lang-
ladung des Akkumulators die erneute Aufladung 45 sam über den im Vergleich zum Widerstand 11 hoch-
innerhalb der Zeitspanne, während welcher der -ohmigen Widerstand 7 von der Spannungsquelle 6
Akkumulator durch das Stellglied in den Steuerkreis aufgeladen.
des Transistoroszillators geschaltet ist, nur so lang- Solange der Schalter 9 offen ist, ist der Arbeits-
sam erfolgt, daß während dieser Zeitspanne keine Stromkreis des Transistors 1 unterbrochen und der
erneute Auslösung des Signals stattfinden kann, wäh- 50 Signalgeber 4 deshalb außer Betrieb. Sobald jedoch
rend beim Einschalten des Widerstandes mit klei- der Akkumulator 12 eine bestimmte Ladespannung
nerem Ohmwert die Aufladung zur Erzielung einer . erreicht hat, ist die Betriebsbereitschaft der Signaluhr
wiederholten Signalabgabe entsprechend schneller er- gegeben,
folgt. 3. Beide Schalter 8 und 9 sind geschlossen. Da in
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an 55 diesem Fall durch den Schalter 9 gleichzeitig sowohl
zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt die Klemme 15 und damit der Emitter des Transi-
Fig. 1 das Schaltbild einer ersten Ausführungs- stors 1 an den Pluspol der Spannungsquelle 6 an-
form, geschlossen als auch über die miteinander verbun-
Fig. 2 das Schaltbild einer zweiten Ausführungs- denen Klemmen 14 und 15 der Akkumulator 12 in
form. 60 den Emitter-Basis-Kreis des Transistors 1 geschaltet
Nach Fig. 1 weist die Signaluhr einen Transistor 1 ist, wird beim Schließen des Schalters 9 der Signalauf,
dessen Kollektor und dessen Basis über die geber 4 in Betrieb gesetzt. Wenn sich der Akkumula-Wicklungen
2 und 3 eines Transformators mitein- tor 12 nach einer verhältnismäßig kurzen Zeit, beiander
gekoppelt sind. Durch die Wicklung 3 des spielsweise nach 10 Sekunden, so weit entladen hat,
Transformators, den Übertrager des Lautsprechers 4 65 daß die am Widerstand 13 abfallende Basisvorspan-
und den parallel zum Lautsprecher geschalteten Kon- nung nicht mehr ausreicht, um den Transistor im
densator 5 wird ein Resonanzkreis gebildet. Der leitenden Zustand zu halten, wird der Transistor 1
durch die erwähnten Elemente gebildete Oszillator gesperrt und damit der Signalgeber außer Betrieb
gesetzt. Über den niederohmigen Widerstand 11 wird jedoch der Akkumulator 12 · ständig wieder aufgeladen,
wobei die Aufladezeit bis zum Erreichen derjenigen kritischen Ladespannung, die wieder eine
Umschaltung des Transistors 1 in den leitenden Zustand und damit eine erneute Inbetriebsetzung des
Signalgebers 4 bewirkt, beispielsweise 1 Minute betragen kann. Das bedeutet, daß nach einer Minute
der Signalgeber erneut ein Signal abgibt, das wiederum, bis zur entsprechenden Entladung des Akkumulators
12, 10 Sekunden dauert. Dieser Zyklus der wiederholten Signalabgabe dauert so lange an, wie
der Schalter 9 über ein nicht dargestelltes Stellglied vom ebenfalls nicht dargestellten Uhrwerk in der geschlossenen
Stellung gehalten wird. Diese Schließdauer des Schalters 9 kann beispielsweise 10 Minuten
betragen. Während dieser 10 Minuten erfolgt also, wie beschrieben, eine periodische Signalabgabe mit
vorgebbarer Signal- und Pausendauer. Die Schließstellung des Schalters 8 entspricht also derjenigen ao
vorgebbaren Betriebsstellung, in welcher die Signaluhr einen wiederholten Alarm abgibt.
4. Der Schalter 8 ist offen, während der Schalter 9 geschlossen ist. In diesem Fall erfolgt die Aufladung
des Akkumulators 12 über den verhältnismäßig hoch- a$ ohmigen Widerstand 7 derartig langsam, daß nach
einmaliger Signalabgabe und entsprechender Entladung des Akkumulators 12 die Dauer, während
welcher der Schalter 9 geschlossen ist (im betrachteten Ausführüngsbeispiel also 10 Minuten), nicht
ausreicht, als daß sich während dieser Zeitspanne noch einmal die zur erneuten Auslösung des Signalgebers
4 erforderliche Ladespannung des Akkumulators 12 einstellen könnte. Das heißt, zum vorgegebenen
Zeitpunkt wird, bei Schließen des Schalters 9, nur ein einmaliges Signal abgegeben, wenn der Schaller
8 offen ist. .
Im betrachteten Fall einer wiederholten Signalabgabe während der Schließstellung des Schalters 9
hängen die Signal- und Päusenzeiten selbstverständ- *o
lieh, außer von den Bemessungen der Lade- und Entladewiderstände
des Akkumulators 12, auch noch davon ab, um wieviel höher die kritische, zum Einschalten
des Transistors 1 erforderliche Basisvorspannung als diejenige »Abschaltspannung« ist, bei
deren Unterschreiten der Transistor 1 wieder gesperrt wird. Gegebenenfalls kann dieser Hystereseeffekt der
Schaltung durch zusätzliche bekannte Bauelemente modifiziert werden. .
In der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 ist in den Resonanzkreis des Oszillators an Stelle des Übertragers
des Lautsprechers 4 ein Widerstand 4 α eingeschaltet, während der Lautsprecher 4 selber direkt
im Kollektorkreis des Transistors 1 liegt. Diese Schaltungsvariante kann mitunter zweckmäßiger sein, weil
einerseits auf diese Weise der Oszillatorschwingkrcis stabiler gemacht werden kann und andererseits der
direkt vom Kollektorstrom des Transistors 1 beaufschlagte Lautsprecher 4 — bei sonst gleichen Bedingungen
— eine größere Energie erhält als im Beispiel nach Fig. I.
Claims (2)
1. Elektrische Signaluhr mit einem über einen Transistoroszillator erregbaren Lautsprecher als
Signalgeber, einem vom Uhrwerk gesteuerten Stellglied, das den Transistoroszillator zu vorgebbaren Zeiten einschaltet, sowie einem Akkumulator,
der während des Ruhezustandes der Signaluhr wenigstens eine bestimmte Zeit lang zur Aufladung
an eine Spannungsquelle angeschlossen wird, wobei der Akkumulator durch das vom Uhrwerk gesteuerte Stellglied an die Spannungsquelle anschaltbar ist und bei Auslösung der
Signaluhr unter Abschaltung von der Spannungsquelle in den Basiskreis eines dem Transistoroszillator
vorgeschalteten Steuertransistors gelegt wird und die Entladungszeit des Akkumulators
die Signaldauer bestimmt, nach Patent 1 266 666, dadurch gekennzeichnet, daß der Akkumulator
(12) auch innerhalb der Zeitspanne, während welcher er durch das Stellglied (9) in den
Steuerkreis des Transistoroszillators (4,5) geschaltet ist, zur Aufladung an die Spannungsquelle (6) anschließbar ist und die Entladungszeit
sowie die Aufladungszeit des Akkumulators (7) im Verhältnis zu dieser Zeitspanne derart einstellbar
ist, daß nach der Entladung durch periodische Wiederaufladung eine wiederholte Signalabgabe möglich ist. .
2. Elektrische Signaluhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Ladekreis des
Akkumulators (12) ein Schalter (8) angeordnet ist, über weichen wahlweise wenigstens ein Widerstand
größeren (7) oder kleineren (11) Ohmwertes in den Ladekreis einschaltbar ist.
Hierzu i Blatt Zeichnungen
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