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DE1491083A1 - Abformgeraet zum Abformen eines Ober- und Unterkiefers - Google Patents

Abformgeraet zum Abformen eines Ober- und Unterkiefers

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Publication number
DE1491083A1
DE1491083A1 DE19651491083 DE1491083A DE1491083A1 DE 1491083 A1 DE1491083 A1 DE 1491083A1 DE 19651491083 DE19651491083 DE 19651491083 DE 1491083 A DE1491083 A DE 1491083A DE 1491083 A1 DE1491083 A1 DE 1491083A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
impression
jaw
lower jaw
parts
lip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19651491083
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schwarzkopf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1491083A1 publication Critical patent/DE1491083A1/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C9/00Impression cups, i.e. impression trays; Impression methods
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C9/00Impression cups, i.e. impression trays; Impression methods
    • A61C9/0006Impression trays

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Abformge@@ zun Abfornen eines Ober- und Unterkiefers.
  • Eine Saimprothese wird bekanntlich nach ciner Kieferabformung angefertigt. Die Kieferabformung wird üblicherweise ijit einen @bdrucklöffel erzeugt. Dieser eist einen der For@ des Ober- oder des Unterkiefers angepa#ten @ohlraum aüf. Der Abdrucklöffel wird vor dej ABdruck mit einer Abdrucknasse gefüllt. Der mit dej A@druc@@@e gefüllte Abdrucklöffel wird für den Abdruck in den weit geöffneten Hund des Patienten eingeführt. Des belandel@de Arzt drück@ dann den Löffel im den weit geöffneten Hund des Pabienten gegen den abzaformenden Ober- oder Unter kiefez. Auf diese Weise wird erforderlichenfalls nackeinander die Abformung eines ober- und eines Unterkiefers @eferti@@. Verständlicherweise befinden sich bei die@er Maßnanme die lüeferteile nicht in ihrer physiologicchen @uhelage; der Mundrau@ ist auch nicht entspaunt. Infolgedessen ist es nicht leicht, nach einem col-CiiCil Abdruck@e ine gut nitzende Zaimprothese anzufertigen. Eesonders schwer und kompliziert ist die Anferti@un@ der Abformung eines zalmlosen Unterkiefers, weil die Zunge @@@ie die mundboden- une die Wange@us@ulatur bei der Abformung sehr @iaderlic., @@@. us die@e Sckwierigkeiten nach K@glichkeis zu ver@eiden, werden deräte benutzt, mit denen Ober- und Unterkiefer gleichzeitig abgefor@t werden. Die Geräte weisen dimen und ein dewölbe auf Die @innen sind dein Ober- und der Unverkiefor angepa#t und die@en zur Aufnalime der Abformmasse. Das Gewölbe stütztsich gegen die Ober-@ieierrinne ab. Bein Abformen drückt es aher die Zunge nach hinten und nach oben, fünet also zu einer Verkrampfung der Zunge. Diese Gerâte sind auch schon zweiteilig ausgefü@rt; der eine Teil dient daun zum Abformen des Oberkifer@ und der andere Teil zu; AoIorijen des Unterkicfers. seide Teile sind entweder vorn durch ein au@rhalb des Hundes angeordnetes Schiebescharnier oder durch zwei, an denhinteren Eden der @innen@anungen angebrachte üelenke miteinander verbunden. Mit diesen derâten werden aber auch noch keine cinewandfreien Kieferabformungen erzielt. Denn ein derät, dans die vorn angebrachten Scharnierteils aufweist, la#t sich in einem zaimlosen Hund nicht auf die natürliche Kieferstellung einwandfrei einrichten.
  • Bein Einrichten der beiden Teile auf die Kieferstellung verhindern nämlich die vorn angebrachten Scharnierteile ein Vorstrecken der Zungenspitze über den vorderen zaimlo@ea kieferkamm. Die Zungenspitze liegt nämlich bei physiologischer @u@eln immer obwas über dem vorderen Kieferkamm. Andererscits machten die an den hinteron Endon der Einnenwandungen angebrachten Gelenke eine einwandfreie Omiusionsstellun, während des Mundschlusses unmöglich.
  • Die Erfindung betrifft ein Abformgerät jür Ober- und Unterkiefer, das den Ooer-und den Unterkiefer angepa#te innen zur der Aufnahme und ein die Abdruek@asse Zunge übers pannendes Gewölbe da ici ellen die aufweist, aj-Oberkieferrinne Der stützt. Erfindung liegt die zugrunde, ein volchcs Aufgabe in der leise auszubilden, daß es die Gerät der Abformung bei Kieferteile physiologischer und @tuhelage entspanntem Mundraum ermöglicht,$damit eine Lu ü sitzende Prothese ohne Schwierigkeiten nach der @ ewonnenen Abformung herzustellen ist. Die Erfindung ldst diese Anfgabe sei de@ Abformgerät für den Ober- und Unterkiefer dadurch, daß eine doppelmuldenartige Lippenstütze der Einne für den Oberkiefer vorgeordnet ist, deren Muldenwandungen als Gegen@orm zu der Form der Ober- und Unterlippe ausgefülirt sind, sorrie das die hinteren Teile im Boden der @innen je eine Ausschneidung für die Kieferhöcker aufweisen.
  • Diese hinteren Aussclmeidungen im boden der @innen lassen bei dem'erfindungsgemä#en Gerät eine winwandfreie Okklusionsstellung derKiefer bei gesch lossenem Mund zu, und die doppelmuldenartige Lippens tütze an der Sinne für den Oberkiefer gibt mit der nach unten crichtc-ten Mulde überdies der Unterkippo einen sicheren Hlat; der Patient kann dann bein Abdruckaenmen den Unterkiefer nicht unvilikürlich @orschieben. Die doppe @uldenartige Lippenstütze ve@eide c also eine falsche @elation des Unterkiefers zum Oberkiefer.
  • Das erfindungsgemä#e Gerät ist für einen zahnlosen Mund zweiteilig ausgeführt.
  • Die beiden Teile sind dann mittels zweier zueinander paralleler Schiebescharniere gegeneinancer verschiebbar, wobei die Scharnierteile an den Seitenteilen der einander anliegenden Au#enflächen der beiden Ännen angeordnet sind.
  • Linie beiden Schienenscharniere lassen also eine Verschiebung des Oberteils gegenüber dem Unterteil in sagittaler Richtung zu. Dann @ann das Oberteil des Abformgerüts entsprechend den vorliegenden Kieferverhältnissen in sagittaler richtung auf Normal-, Vor- und bzw. oder @ückbi# eingestellt werden, uevor der Abdruck genonmen wird.
  • Die Zeichnung dient zur Erläuterung. Es zeigt: Fig. 1 einen sati-ttalen Schnitt durch den bezalinten Ober- und Unterkiefer eines Patienten,in dessen Mund das erfindunggemä@ einstückige Abformgerät mit den beidseitig angeordneten Rinnen zur Aufnahme der Abdruckmasse eingesetzt ist, gemäß Linie 1 - 1 in Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht auf das ABformgerät, Fig. 3 einen Schnitt durch die Seitenzüme gemäß Linie III - III in Fig. 1 und 2, Fig. 4 einen sagittalcn Scbnitt durch den zahnlosen Ober- und Unterkiefer eines Patienten, in dessen Mund das erfindungsgemäße zweistückige Abformgerät mit den beidseitig angeo rdneten Rinnen zur Aufnahme der Abformmasse eingesetzt ist, Fig. 5 die Draufsicht auf die Unterkieferseite des Abformgeräts gemä?# Fig. 4, Fig. 6 einen Sclmitt gemäß Linie VI - VI in Fig. 4.
  • Zwischen dem Oberkiefer l und dem Unterkiefer 2 sitzt die Zunge Smit der Zungenspitze 4. Der Oberlippe 5 liegt die unterlippe G gegenüber. Das Abformgerät 7 weist gewä# Fig. ä und G die obere Rinne 70 für die Abformmasse de. Oberkiefers und die untere Rinne 7u für die Abformmasse des Unterkiefers auf. Die Zähne des Oberkiefers 1 sind mit 1' und die des Unterkiefers 2 mit 2' in Fig. l bezeichnet. Das Abformgerät 7 weist die als Handgriff dicnende doppelmuldenartige Lippenstütze 8 auf.
  • Das Abformgerät wit den l@@dseitigen binnen 70 und 7u für die zahnlosen kiefer ist in den Fig. 4 bis 6 wiedergegeben. Es ist zweiteilig und weist das Scharnierschienenpaar 9 auf, das die Verstcllung des unteren Teils 7u gegenüber den oberen Teil 7' in sagittaler Richtung ermöglicht. Die Scharnie rteile sind an den Seitenteilen der Au#enflächen der beiden Rinnen 7o und 7u angeordnet. Die Ausschneidungen in den hinteren Teilen des Abformgerät.; für die Höcker auf dem Ober- bzw. Unterkiefers sind iuit 10 bzw. ii bezeichnet.
  • Das erfindungsgemä#e Abformgerät ermöglicht eine leichte und uüllelose, für den Paticuc ten nicht mehr unangenehue Abformung beider l@eferteile. s lixiert die ZuilLe, hundboden@uskuiatur, Wangen und Lippen. Das Abformmaterial kann von Mus eln unbehindert au sämtliche prothetisch wichtigen Teile der Kiefer gelangen. Es ist den anatoinischen Verhälnissen vollbezahnter, teilbezahnter und zaimloser Tiefer angepaßt und ist nach dein Einsetzen in den lluiid für den Patienten in keiner Weise hinderlich. Der Zahnarzt ist null iii der Lage, in wenigen Sekunden in einen Arbeitsgang Ober- und Unterkiefer gleichzeitig abzuformen. Dabei geschieht die Abformung der Kiefer nicht wie bis@er bei weit geöffnetem Mund, wobei e: e zur verzerrten Wiedergabe beweglicher Schleimhautpartien ulld infolgedessen zu schlecht sitzenden Prothesen kommt, sondern bei gcschlos@enem @und.
  • Somit werden die @@@den Liefer oci physiologischer @luhe lage des Mundraums oime Verzerrune von Weichteilen ageformt. Al';o liegt bereits mit der ersten Abformung ein sog. Funktionsabdruc@ vor. Der im Abformgerät angeorachte Zungenraum vermeidet das Abfließen der Abformpaste in den Rachenraum und dabei den @rechreiz. Dic sonst während des Abdrucks erforderliche aktive und passive Bewegumg der Mundooden-, Wangen- uiid Lippenmuskulatur ist nun nicht mehr notwendig. Nachdem der Zahnarzt das Abformgerät mit der Abformmasse im Munde fixiert hat, braucht er nur noch die Erstarrung des Abformmaterials abzuwarten. Nach der erhärtung des Abformmaterials kann das Gerät mit den in der Masse abgeformten kiefern uülielos aus dem Munde entfernt werden Danach werden die Kieferab@ormungen in Gips ausgegossen. Es ist nun nicht mehr wie bisher notwendig, einen zweiten Abdruck (den Funktionsabdruck) anzufertigen ; denn sämtliche für die Prothesenanfertigung notwendigen Kieferteile sind bei geschlossenem Mund ohne Weichteilbehinderung abgeformt. Dadurch werden Dipsmodelle von höchstcr anatomischer Präzision gewonnen.
  • Das Gipsmodell zeigt einen Zustand, der die natürliche Relation von Ober- und Unterkiefer ergibt, da der Mundraum bei geschlossenem Mund in annähernder Okkluions@öke als eine anatomische Einheit zur Abformung gelangt. bei der benutzung des erfindungsgemä#en Abformgeräts wird überdies weniger Abformmaterial benötigt als bei der Anwendung der bisherigen Audrucklöffel.

Claims (2)

  1. Patentansprüche : 1. Aoformgerät für Ober- und Unterkiefer, das dem Ober- und Unterkiefer angepaßte aiu-ien zur Aufnahme der ABdruckmasse und ein die Zunge überspannendes Gewölbe aufweist, das sich gegen die Ober-kieferrinne abstützt, dadurch gekennzeichnet, da# eine doppelmuldenartige Lippenstütze (3) der Rinne (7o) für den Oberkiefer (l) vorgeordnet ist, deren Muldenwandungen als Gergenformen zu der Form der Ober-und Unterlippe (5 bzw. G) ausgeführt sind, sowie daß die hin-teren Teile im Boden der Rinnen (7,70 und 7U) je eine Ausschneidung für die Hieferhöcker aufweisen.
  2. 2. Zweiteiliges Abformgerät nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (7', 7'') mittels zweier zueinander paralleler Schiebescharniere (9) gegeneinander verschiebbar sind, wobei die Scharnierteile an den Sek tenteilen der einander anliegenden Außenflächen der beiden Rinnen (7o,7u) angeordnet sind.
DE19651491083 1964-09-02 1965-08-16 Abformgeraet zum Abformen eines Ober- und Unterkiefers Granted DE1491083A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT756464A AT249854B (de) 1964-09-02 1964-09-02 Abformgerät für Ober- und Unterkiefer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1491083A1 true DE1491083A1 (de) 1969-07-17

Family

ID=3597317

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651491083 Granted DE1491083A1 (de) 1964-09-02 1965-08-16 Abformgeraet zum Abformen eines Ober- und Unterkiefers
DE1965SC038763 Expired DE1933209U (de) 1964-09-02 1965-08-16 Abformgeraet zum abformen des ober- und unterklefers.

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965SC038763 Expired DE1933209U (de) 1964-09-02 1965-08-16 Abformgeraet zum abformen des ober- und unterklefers.

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT249854B (de)
CH (1) CH430040A (de)
DE (2) DE1491083A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0437878A1 (de) * 1990-01-18 1991-07-24 Paolo Bertani Vorrichtung zum Lokalisieren des Mundwinkels in bezug auf die Stellung der Zähne
EP0799606A3 (de) * 1996-04-04 1999-01-27 Alessandro Ivano Zaccheo Abdrucklöffel für festsitzende Zahnprothesen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0437878A1 (de) * 1990-01-18 1991-07-24 Paolo Bertani Vorrichtung zum Lokalisieren des Mundwinkels in bezug auf die Stellung der Zähne
EP0799606A3 (de) * 1996-04-04 1999-01-27 Alessandro Ivano Zaccheo Abdrucklöffel für festsitzende Zahnprothesen

Also Published As

Publication number Publication date
AT249854B (de) 1966-10-10
CH430040A (de) 1967-02-15
DE1933209U (de) 1966-02-24

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