DE1490774C - Elektrische Steckeranordnung - Google Patents
Elektrische SteckeranordnungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Steckeranordnung für ein Gerät mit mehreren gleichartigen
Steckverbindungen.
Es ist beispielsweise beim,Änschluß mehrerer Kabelbäume
mittels mehrerer »Stecker an ein Bauteil zweckmäßig, die jeweils mehrere Kontakte enthaltenden
Stecker so auszubilden, daß sie einerseits nur in der richtigen Lage eingesteckt werden und andererseits
nicht untereinander verwechselt werden kommen. Es ist bekannt, Stecker mit seitlichen Ausbuchtungen
in der Führungsrille oder mit zusätzlichen Führungsstiften zu versehen. Es ist auch bekannt, Profil-Führungsstifte
zu verwenden und diese- zur Erzielung mehrerer Einsteckmöglichkeiten verdrehbar anzuordnen..
Es ist auch eine elektrische Steckeranordnung zum unverwechselbaren Anschluß eines Kabelbaumes an
Kontaktstifte einer ebenen gedruckten Leiterplatte bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 127 978), bei der
ein mit einem Kabelbaum verbundener Stecker einen quaderförmigen Kunststoffkörper mit eingebetteten
Kontakten zur Aufnahme der Kontaktstifte aufweist. Der Kunststoffkörper ist zur Erzielung der Unverwechselbarkeit
mit auswechselbaren Führungsnasen versehen, die in entsprechende Schlitze der Leiterplatte
eingreifen. Diese Lösung ermöglicht keine Unverwechselbarkeit, wenn die Kontaktstifte senkrecht
auf der Leiterplatte stehen. Die Führungsnasen müssen aus dem Kunststoffkörper herausgebogen werden.
ίο Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese
bekannte Anordnung so weiterzubilden, daß eine Sperrung auch bei senkrecht auf der Leiterplatte stehenden
Kontaktstiften,' eine besonders leichte Auswechselbarkeit der Führungsnasen und eine große
Zahl verschiedener Kombinationsmöglichkeiten, d. h. eine Vielzahl untereinander nicht verwechselbarer
Stecker, erreicht wird.
Die Erfindung geht aus von. einer elektrischen Steckeranordnung der zuletzt beschriebenen Art zum
zo unverwechselbaren Anschluß eines Kabelbaumes an senkrecht auf einer ebenen Leiterplatte stehende
Kontaktstifte mit einem mit dem Kabelbaum verbundenen Stecker aus einem quaderförmigen Kunststoffkörper,
der eingebettete Kontakte zur Aufnahme der Kontaktstifte und auswechselbare Führungsnasen
enthält, die in entsprechende Schlitze der Leiterplatte eingreifen.
Die Erfindung besteht darin, daß der Kunststoffkörper an zwei parallelen Außenflächen mit zwei einander
gegenüberliegenden Schlitzen versehen ist, in die jeweils eine flach und am Ende gabelförmig ausgebildete
Führungsnase mit ihren beiden Gabelenden einsteckbar ist, daß die Führungsnasen so bemessen
sind, daß sie in an sich bekannter Weise etwa um die Länge der Kontaktstifte aus dem Kunststoffkörper
hervorragen und daß an einer Seite des Kunststoffkörpers ein an sich bekannter fester Führungsstift
vorgesehen ist, der zur Festlegung der Lage des Stekkers zur Leiterplatte dient.
Es ist auch eine Steckeranordnung bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 1 742 083), bei der ein mit
Kontaktstiften versehener Stecker mit einer profilierten Führungsnase und eine den Stecker aufnehmende
Buchse mit einer entsprechend profilierten Eührungsöffnung versehen ist. Die Führungsnase ragt dabei
über das Ende der Steckerstifte hinaus. Durch diese Lösung wird erreicht, daß der Stecker nur in der richtigen
Lage in die Buchse eingesteckt werden kann. Bei dieser bekannten Lösung ist eine Unverwechselbarkeit
nur dadurch zu erreichen, daß Stecker und Buchsen mit unterschiedlich profilierten Fübrungsnasen
und Führungsöffnungen versehen sind.,DJeses bedeutet
jedoch einen größeren, Aufwand, 'weil dann eine Vielzahl unterschiedlicher Stecker und Buchsen
hergestellt werden muß. Eine nachträgliche Änderung des Steckers wie bei der vorliegenden Erfindung
ist dabei nicht möglich, weil eine Auswechselbarkeit der Führungsnase nicht vorgesehen ist.
Die Erfindung und die durch sie erzielten Vorteile werden an Hand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Stecker und
F i g. 2 eine Leiterplatte zur Aufnahme dieses Stekkers.
In F i g. 1 sind in einen Kunststoffkörper 1 sieben Kontakte 2 eingebettet. Diese Kontakte sind über Drähte 3 mit einem Kabelbaum 4 verbunden, der an einem Vorsprung 5 des Kunststoffkörpers 1 gehalten ist. Der Kunststoffkörper hat an einem Ende einen fe-
Die Erfindung und die durch sie erzielten Vorteile werden an Hand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Stecker und
F i g. 2 eine Leiterplatte zur Aufnahme dieses Stekkers.
In F i g. 1 sind in einen Kunststoffkörper 1 sieben Kontakte 2 eingebettet. Diese Kontakte sind über Drähte 3 mit einem Kabelbaum 4 verbunden, der an einem Vorsprung 5 des Kunststoffkörpers 1 gehalten ist. Der Kunststoffkörper hat an einem Ende einen fe-
sten flachen Führungsstift 6, mit dem die Lagerichtung des Steckers festgelegt ist. Damit wären jedoch
die einzelnen Stecker verschiedener Kabelbäume untereinander noch verwechselbar. Zur Vermeidung
dieser Verwechselbarkeit ist der Stecker 1 mit insgesamt sechs Schlitzen 7 versehen, die sich von der Unterkante
des Steckers zwischen den Kontakten 2 erstrecken. Die Schlitze 7 haben annährend gleichen
Abstand. In diese Schlitze 7 sind wahlweise Führungsnasen 8 einsteckbar, die an ihrem einen Ende in
zwei gabelförmigen Enden 9, 10 enden. Die beiden gabelförmigen Enden 9, 10 umfassen den flachen
Kunststoffkörper 1 in den Schlitzen 7 und greifen mit in das innere der Gabel weisenden Vorsprüngen 11 in
Öffnung 12 am Ende der Schlitze 7 formschlüssig ein. In der Fig. 1 ist der Stecker mit nur einer Führungsnase 8 bestückt. Ein anderer Stecker ist beispielsweise
zusätzlich noch mit der gestrichelt dargestellten Führungsnase 13 bestückt und dadurch mit dem ersten
Stecker, der nur die Führungsnase 8 aufweist, nicht verwechselbar. Das Bauteil, in das der Stecker
eingesetzt werden soll, ist entsprechend den eingesteckten Führungsnasen mit Öffnungen versehen, in
die die Führungsnasen eingreifen. Es gibt jetzt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Stecker durch Einschieben
einer verschiedenen Zahl von Führungsnasen bzw. von Einschieben von Führungsnasen in verschiedene
Schlitze untereinander unverwechselbar zu machen.
Bei einer anderen, besonders einfachen Ausführungsform der Erfindung ist der Stecker 1 mit einer
Vielzahl von Führungsnasen 8 aus einem Stück gefertigt, wobei die nicht benötigten Führungsnasen abgebrochen
werden. Diese Lösung hätte den Vorteil relativ geringer Werkzeugkosten.
In Fig. 2 ist eine gedruckte Leiterplatte 14 mit Leiterzügen 15 dargestellt, die in senkrecht stehenden
Stiften 16 enden. Auf diese Stifte ist der mit Kontaktbuchsen versehene Stecker gemäß Fig. 1 aufsteckbar.
Die eingesteckte Führungsnase 8. gemäß F i g. 1 greift dabei in eine Öffnung 17 in der gedruckten
Leiterplatte 14 ein, während der Führungsstift 6 in die Öffnung 18 eingreift. Ein Stecker, der gemäß
F i g. 1 zusätzlich mit der gestrichelt dargestellten Führungsnase 13 bestückt ist, wäre z. B. in die in
F i g. 2 dargestellte gedruckte Leiterplatte nicht einsteckbar.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung besteht darin, daß nur ein !einheitlicher Stecker und eine einheitliche
Führungsnase als Spritzteil hergestellt zu werden brauchen. Aus diesen beiden Teilen läßt sich
durch einfaches Zusammenstecken eine Vielzahl verschiedener, untereinander nicht verwechselbarer
Stecker gewinnen. Durch Herausnehmen von Führungsnasen bzw. Einstecken anderer Führungsnasen
in andere Schlitze läßt sich der Stecker auch sehr leicht umrüsten. Beim Übergang auf mehrere Führungsnasen
wird die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten noch vergrößert. Bei nur einer Führungsnase
sind bei den dargestellten Beispielen sechs verschiedene, untereinander nicht verwechselbare Stecker
herstellbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Elektrische Steckeranordnung zum unverwechselbaren Anschluß eines Kabelbaumes an
senkrecht auf einer ebenen Leiterplatte stehende Kontaktstifte mit einem mit dem Kabelbaum verbundenen
Stecker aus einem quaderförmigen Kunststoffkörper, der eingebettete Kontakte zur
Aufnahme der Kontaktstifte und auswechselbare Führungsnasen enthält, die in entsprechende
Schlitze der Leiterplatte eingreifen, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kunststoff körper (1) an zwei parallelen Außenflächen mit zwei einander
gegenüberliegenden Schlitzen (7) versehen ist, in die jeweils eine flach und am Ende gabelförmig
ausgebildete Führungsnase (8, 13) mit ihren beiden Gabelenden (9, 10) einsteckbar ist,
daß die Führungsnasen (8, 13) so bemessen sind, daß sie in an sich bekannter Weise etwa um die
Länge der Kontaktstifte (16) aus dem Kunststoffkörper (1) hervorragen und daß an einer Seite
des Kunststoffkörpers (1) ein an sich bekannter fester Führungsstift (6) vorgesehen ist, der zur
Festlegung der Lage des Steckers (1) zur Leiterplatte (14) dient.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitze (7) zwischen den Kontakten (2) angeordnet sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelenden (9, 10) an ihrem
Ende ins Innere der Gabel weisende Vorsprünge (11) aufweisen, die nach dem Einstecken
des Gabelendes (9, 10) in die Schlitze (7) in eine Aussparung (12) am Ende der Schlitze (7) formschlüssig
einrasten.
4. Steckeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffkörper
(1) an dem den Kontakten (2) abgewandten Ende mit einem Vorsprung (5) zur Halterung eines Kabelbaumes
(4) versehen ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET0016432 | 1963-08-22 | ||
| DET0025221 | 1963-12-07 | ||
| DET0025221 | 1963-12-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1490774A1 DE1490774A1 (de) | 1969-07-17 |
| DE1490774B2 DE1490774B2 (de) | 1972-07-27 |
| DE1490774C true DE1490774C (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=
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