DE1488895B2 - - Google Patents
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
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- H01H37/32—Thermally-sensitive members
- H01H37/52—Thermally-sensitive members actuated due to deflection of bimetallic element
-
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H61/00—Electrothermal relays
- H01H61/01—Details
- H01H61/013—Heating arrangements for operating relays
- H01H61/017—Heating by glow discharge or arc in confined space
-
- H—ELECTRICITY
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- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
- H01H71/14—Electrothermal mechanisms
- H01H71/16—Electrothermal mechanisms with bimetal element
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/08—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current
- H02H3/093—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current with timing means
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- Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Übertemperaturauslöser, insbesondere -sicherung, mit Bimetallschalter,
der bei Übertemperatur einen Stromkreis unterbricht und dabei eine vom gleichen Stromkreis
abhängige Beheizung einschaltet, die den Bimetallschalter in seiner offenen Stellung hält, solange die
Betriebsspannung vorhanden ist.
Es ist bekannt, Bimetallschalter als Temperaturwächter zu verwenden. Sie können direkt von einer
zu überwachenden Temperatur oder von dem thermischen Abbild einer anderen physikalischen Größe
' beeinflußt werden. Sie dienen dazu, die Ursache für
die Übertemperatur direkt oder indirekt, z. B. mittels eines Relais, abzuschalten.
Nachteilig bei den meisten bekannten Geräten dieser Art ist es, daß der Bimetallschalter einige Zeit
nach dem Ansprechen wieder schließt, weil mit dem Abschalten der Ursache für die Übertemperatur
auch die Temperatur am Bimetall absinkt. Es kann daher geschehen, daß trotz des Fehlers die Anlage
wieder in Betrieb gesetzt wird und sich das Schaltspiel des Bimetallschalters ein oder mehrmals wiederholt,
bis der Fehler bemerkt wird. Zwar konnte man den Auslöser mechanisch in der Auslösestellung verklinken;
diese Maßnahme ist aber überall dort nicht brauchbar, wo der Übertemperaturauslöser an einer
unzugänglichen oder entfernt, liegenden Stelle montiert ist, z. B. in der Wicklung einer elektrischen
Maschine.
Sodann ist ein Temperaturauslöser der eingangs beschriebenen Art bekannt, bei dem dem Bimetallschalter
ein Heizwiderstand parallel geschaltet ist, der im Normalbetrieb durch den Schalter kurzgeschlossen
und daher unwirksam ist. Bei offenem Schalter liegt jedoch die volle Betriebsspannung an
dem Heizwiderstand; seine Heizleistung reicht dann aus, um den Bimetallschalter offen zu halten. Dieser
Zustand wird erst beseitigt, wenn durch äußere Einflußnahme, ζ. Β. manuell, die Betriebsspannung
unterbrochen wird.
Der Heizwiderstand besteht aus Heizdraht. Dieser muß sehr dünndrähtig sein, damit im Störungsfall
kein zu großer Strom im Stromkreis fließt. Infolgedessen ist er gegen mechanische oder elektrische Belastungen
sehr empfindlich. Bei einer Drahtunterbrechung ist der Auslöser unbrauchbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Übertemperaturauslöser anzugeben, der die Vorteile
der letztgenannten Art aufweist, aber bei einfachem Aufbau wesentlich weniger gefährdet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Bimetallschalter in einer Glimmentladungsröhre
angeordnet ist, wobei die normalerweise geschlossenen Kontakte des Bimetallschalters
beim infolge Übertemperatur auftretenden Öffnen die Elektroden der Glimmentladungsröhre bilden und
zwischen ihnen eine Glimmentladung solcher Heizleistung auftritt, daß der Bimetallschalter offen bleibt.
Bei einer solchen Glimmentladungsstrecke benötigt man keine dünndrähtige und daher empfindliche
Heizwicklung. Die zwischen den Kontakten des Bimetallschalters brennende Glimmentladung führt
automatisch zu einer selbsttätigen Einstellung der Heizleistung; denn je dichter die Kontakte aneinander stehen, um so stärker ist die Heizleistung.
Das Zünden der Glimmentladungsstrecke ist grundsätzlich, auch bei Alterung, nicht kritisch, da
beim Öffnen des Schalters immer ein Öffnungsfunke vorhanden ist, der die Glimmentladung in Tätigkeit
bringt. Mit der Sicherstellung der Zündung entfällt
das wesentlichste Hemmnis der Fachwelt, Glimmentladungsröhren in Überwachungskreisen anzuwenden.
Wenn man den Glimmlampenauslöser in von außen sichtbarer Lage einbaut, kann man ihn gleichzeitig
für eine optische Anzeige verwenden.
Des weiteren kann man den Glimmlampenauslöser auch in die Wicklung eines elektrischen Geräts, z. B.
eines Elektromotors einbauen, wobei er trotz der von außen möglichen Wiedereinschaltung nicht zugänglich
zu sein braucht. Bei einem Wechselstrom-Elektromotor kann man jede Phase gesondert mit
einem Auslöser überwachen. Insbesondere bei einem Einphasenmotor, ζ. Β. einem Antriebsmotor für
einen Kältemittelverdichter, können in die Hauptwicklung und in die Hilfswicklung Auslöser eingebaut
werden, die auf unterschiedliche Ansprechtemperaturen ausgelegt sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der
Zeichnung näher erläutert, in der das Schaltbild eines erfindungsgemäß überwachten Transformators veranschaulicht
ist.
An die Klemmen 1 und 2 eines Wechselstromnetzes ist über einen Hauptschalter 3 die Primärwicklung
4 eines Transformators 5 geschaltet, dessen Sekundärwicklung 6 zu Hochspannungs-Anschlußklemmen
7 und 8 führt. In die Primärwicklung ist eine Glimmentladungsröhre 9 eingeschaltet, die von
der Wicklungstemperatur beeinflußt ist. Im evakuierten Innenraum 10 dieser Röhre befindet sich ein
Bimetallschalter 11, der bei Übertemperatur der Wicklung 4 öffnet.
Er ist vorzugsweise so ausgelegt, daß die Stromwärme, die der hindurchfließende Wicklungsstrom
im Bimetall selbst erzeugt, möglichst wenig Einfluß' auf das Verhalten des Bimetalls hat.
Sobald der Schalter sich öffnet, entsteht zwischen dem festen Kontakt 12 und dem beweglichen Teil 13
des Bimetallschalters eine Glimmentladung 14, deren Heizleistung für das Offenhalten des Schalters 11
ausreicht. Für die Erzeugung der Glimmentladung steht im wesentlichen die ganze Betriebsspannung an
den Klemmen 1 und 2 zur Verfügung, da der Spannungsabfall innerhalb der Wicklung 4 zu vernachlässigen
ist.
Die Glimmentladung bleibt solange bestehen, bis der Hauptschalter 3 geöffnet wird. Erst dann kann
der Wicklungsthermostat abkühlen und in seine Ruhelage zurückkehren. Hernach kann die Anordnung,
gegebenenfalls nach Behebung eines Schadens, durch Einlegen des Schalters 3 wieder in Betrieb genommen
werden.
Claims (3)
1.Übertemperaturauslöser, insbesondere -sicherung,
mit Bimetallschalter, der bei Übertemperatur einen Stromkreis unterbricht und dabei eine
vom gleichen Stromkreis abhängige Beheizung einschaltet, die den Bimetallschalter in seiner offenen
Stellung hält, solange die Betriebsspannung vorhanden ist, ,da d.u.r c h g e k e η η ζ e i c h η e t,
daß der Bimetallschalter in einer Glimmentladungsröhre
angeordnet ist, wobei die normalerweise geschlossenen Kontakte des Bimetallschalters
beim infolge Übertemperatur auftretenden
Öffnen die Elektroden der Glimmentladungsröhre bilden und zwischen ihnen eine Glimmentladung
solcher Heizleistung auftritt, daß der Bimetallschalter offen bleibt.
2. Überteinperaturauslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er in die Wicklung
eines elektrischen Geräts eingebaut ist.
3. Übertemperaturauslöser nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß er in von
außen sichtbarer Lage installiert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0048356 | 1965-10-05 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1488895A1 DE1488895A1 (de) | 1969-12-11 |
| DE1488895B2 true DE1488895B2 (de) | 1970-06-11 |
Family
ID=7051104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651488895 Pending DE1488895A1 (de) | 1965-10-05 | 1965-10-05 | UEbertemperaturausloeser,insbesondere -sicherung |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5317749B1 (de) |
| AT (1) | AT271945B (de) |
| DE (1) | DE1488895A1 (de) |
| ES (1) | ES331887A1 (de) |
| GB (1) | GB1136614A (de) |
| SE (1) | SE341752B (de) |
-
1965
- 1965-10-05 DE DE19651488895 patent/DE1488895A1/de active Pending
-
1966
- 1966-09-12 AT AT860066A patent/AT271945B/de active
- 1966-09-23 GB GB4261066A patent/GB1136614A/en not_active Expired
- 1966-10-04 SE SE1338066A patent/SE341752B/xx unknown
- 1966-10-04 ES ES0331887A patent/ES331887A1/es not_active Expired
- 1966-10-05 JP JP6558266A patent/JPS5317749B1/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT271945B (de) | 1969-06-25 |
| SE341752B (de) | 1972-01-10 |
| ES331887A1 (es) | 1967-10-01 |
| JPS5317749B1 (de) | 1978-06-10 |
| GB1136614A (en) | 1968-12-11 |
| DE1488895A1 (de) | 1969-12-11 |
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