DE1488779A1 - Schaltungsanordnung eines Notstromaggregates - Google Patents
Schaltungsanordnung eines NotstromaggregatesInfo
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Description
H88779
A«G. für industrielle Elektronik
AGIE Losone bei Locarno, Loßone-Locarno
Schaltungoanordnung eines Notstromaggregates.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung einea
zwischen einem Netz beliebiger Frequenz und einem Verbraucher angeschlosoener Kototromaggregateß zur Abgabe
von Wechselspannung beliäbigar Frequenz, bestehend aus
einem aieiohriohter und Wechselrichter.
Die bekannten Notstromaggregate bestehen aus Generator«^
die über Diesel-Motoren angetrieben werden» Bei Noteauefall
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muee der Blesel-Motor angeworfen werden, so daes eine
geraume Zeit verstreloht biß daa Notstromaggregat einsatzbereit
ist. Es wurde daher auch solion ei · liotetromaggregat
-bekannt, bei welchem eine grease Schwungmasse über einen
Motor während deo normalen Netzbetriebes angetrieben wurde,
Bei Notzausfall konnte die sich bewegende Se^vungmaüse
den über einen Schütz auf Generatorbetrieb umgeschalteten
Motor antreiben« Hierdurch wurde die Zeit zwischen Netzausl'all
und Betriebsbereiteohaft des Notstromaggregates
wesentlich heruntergesetzt. Allerdings haben diese Notstromaggregate
den Nachteil, dass mechanißch bewegte
Teile vorhanden Bind, welche eine kostspielige Wartung und Pflege beanspruchen.
Die Erfindung hat die Aufgabe, ein Notstromaggregat zu
schaffen, bei welchem einmal keine sich mechanisch bevjegenden
Teile vorliegen, womit eine wesentlich bessere Wirtschaftlichkeit vorliegt, und das ein andermal oo
universell ist, dass es an Hetzen beliebiger Frequenz angeschlossen werden kann und die gewünschte Frequenz
am Ausgang abgibt, so dass a„Β. mit diesem Notstromaggregat
ohne weiteres elektrische Einrichtungen betrieben «erden können, die entweder mit Wechsel- oder Dreiphasen»
etrom von 50 oder 60 oder mehr Hz betrieben werden müssen.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dace eine ewi~.
ßchen dea Gleiohriohter und dem Waoheelriohter geschaltete
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SpannungBquelle eingan^aeeitig an ein Regelgerät au
ihrer Aufladung und an einen die Zündkreise des Wechselrichters steuernden Oszillator geschaltet istο
Ss ist also in der Verbindung zwischen Netz und einem oder
mehreren Verbrauchern eine Batterie sowohl bei !fetzbetrieb ale auch bei Hotstrombetrieb eingeschaltete Hierdurch ergibt sich also keine Zeitverzögerung zwischen dem Beginn
des Setzausi'alles und dem Beginn der Betriebnbereitschaft
des Hotstromaggregateo. Dies ist yan wesentxicner Bedeutung
bei Operationssälen, datenverarbeitenden Maschinen (Computers),
Telephonverinittlungszentralen etc.
Sin AusführungsbeispiQl der Erfindung wird anhand der
Zeichnungen näher erläutert· Ec zeigen ι
Fig. 1 ein Blockechema der gesamten Hotstromgruppe,
Fig. 2 die Schaltung der einzelnen zu einer Kotstromgruppe zusammengefügten Bauelemente.
In Fig. 1 ist der Hetzgleichrichterl,welcher aus einen
zwei- oder mehrphasigen Mete gespeist wird, dargestellt· Das Regelgerät 2 erhält die rom Netzgleichriohter 1 gelieferte pulsierende Gleichspannung und regelt die naehgeschaltete
Spannungsquelle 3 in der Weise, dass, nenn ■ die Spannung dieser Quelle unterhalb der Boll-Spannung
'liegt, eine Aufladung stattfindet und bei Erreichen der
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Soll-Spannung wird die Aufladung unterbrochen» Me Spannungsquelle
5 iat an ihrem Ausgang mit eisern Wechselrichter 4 verbunden· Dieser Wechselrichter erzeugt über eine Brückenschaltung
von Gleichrichtern, welche steuerbar sind, die gewünschte Frequenz, welche am Ausgang des Wechselrichters in Rechteckform
ereohalnt und in dem Filter 9 ihre Sinuefora erhält. Durch ein·
speslalle Sohaltung (Dreiphasenschaltung oder drei Wechselrichter
parallel und um 120° phasenverschoben) kann auch Drehstrom
der gewünschten Frequenz erzeugt werden. Mit 10 sind ein oder mehrere Verbraucher dargestellt. Diese Verbraucher können,
wie bereits erwähnt, elektrische Geräte in Operationssälen, bei
Zahnärzten, in Telephon- und !Telex-Vermittlimgszentrulen,
Kraftwerke, Festungen, militärische Geräte, oder Geräte bei datenverarbeitenden Maschinen sein. Um nun eine Ausgangswechselspannung
beliebiger Frequenz zu erhalten, ist ein weiterer Stromkreis zwischen der Spannungequelle 3 und dem Wechselrichter
4 angeordnet. Die Speisespannung der Quelle 3 gelangt auf eine Schalteinrichtung 5 sum Konstanthalten der Spannung. Im ·
nachgeschalteten Oszillator 6 wird eine Frequenz erzeugt, welche in mehreren Untersetzerstufen schrittweise auf die gewünschte
Frequenz herabgesetzt wird. Dieser Generator ist so ausgelegt, dass er die Frequenz stabil hält, so dass der Verbraucher 10
eine Wechselspannung mit einer sehr konstanten Frequenz erhält ohne Rücksicht auf die häufigen beträchtlichen Frequenzsohwankungen
im Netz,· Die gewünschte Frequenz wird in der Schaltungsstufe-7 entsprechend verstärkt und gelangt auf die Zündkreis«
Die Zündkreise 8 sind so auegelegt, dass sie Zündimpulse auf dl·
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:■-.: BAD
5 ... Ί 4bb /7
Im Wechselrichter 4 angeordneten steuerbaren Gleichrichter
geben und zwar in der Weise, dass durch wechßölweisee Zünden
dieser Gleichrichter die gewünschte Aßsgangsfrequenz sich ergibt.
Anhand der Fig. 2 wird die Wirkungsweise und der Aufbau der
einseinen Bauelemente näher erläutert. In der Flg. 2 sind
die Leitungen, welche die Leistung Übertrages, stark herausgezeichnet.
Wie man anhand der Fig. 2 ersehen kann, ist das Notstromaggregat so beschaffen, dass es an ein kommerzielles
Netz, welches beispielsweise 220 Volt, 50 Hz hat, angeschlossen
werden kann. In dem Netzgleichrichter 1 1st der Transformator 110 vorgesehen, auf dessen Primärwicklung 11 über den Schalter
113 die Netzspannung gelangt. An der Sekundärwicklung 12 sind
zwei Leistungegleichrichter 13 und 14 angeschlossen. Zwischen den mit A und B bezeichneten Funkten entsteht eine pulsierende Gleichspannung, welche auf d,aa Hegelgerät 2 gelangt.
Der Im Regelgerät 2 angeordnete und für die Aufladung der
Spannungsquelle 3 verantwortliche steuerbare Gleichrichter 15
wird gezündet, wenn die von Punkt A im Netzgleiohrlchter 1
kommende pulsierende Gleichspannung Über Widerstand 19 Im Regelgerät
2 und Diode 16 auf die Zündelektrode C gelangt. Wenn
die Spannung der Quelle 3 unterhalb der Soll-Spannung liegt,
fllesst über den steuerbaren Gleichrichter 15 und die Leitungen
328, 329* der Ladestrom in die Spannungequelle 3, Jn diesen
Fall let auch gleichzeitig der steuerbare Oleichrichter l8
gesperrt, denn die am Potentiometer 26 abgegriffene Spannung
U26 ist wesentlich kleiner als die Spannung U27 an der
Zenerdiode 17= Aus diesem Grunde ist die Steuerelektrode D
des Gleichrichters 1Θ stromlos, so dass über Widerstand 19 und Diode 16 Spannung auf die Zündelektrode G gelangen und
über den steuerbaren Gleichrichter 15 der Ladestrom in die*
Spannungsquelle 3 fliessen kamu Erst wenn die Spannungsquelle
3 ihre Sollspannung erreicht hat, steigt die Spannung U26 über den Wert der Spannung U27 an» In diesem Augenblick
erhält die Zündelektrode D Spannung und zündet den gesteuerten Gleichrichter 18O Hierdurch ändert eich das Potential
zwischen den beiden Widerständen 19 und 20 in der Weise, dass die Steuerelektrode C keine Spannung mehr erhält. Somit wird
der gesteuerte Gleichrichter 15 gesperrt, wodurch die Aufladung der Spannungsquelle 3 unterbrochen ist« Erst wenn
die Spannungsquelle 3 so weit entlaärsn ist, dass die Soll-Spannung
unterschritten wird,sinkt die Spannung am Potentiometer 26, nämlich U 26, wieder unterhalb der Spannung an
der Zenerdiode 17» wodurch der gesteuerte Gleichrichter 18
gesperrt wird, eo dass Gleichrichter 15 zünden kann und die Spannungsquelle auflädt. Mit Hilfe des Abgriffes am Potentiometer 26 wird also die Ladespannung (Sollspannung) der
Quelle 3 eingestellt.
Im nachfolgenden wird ein kleines Beispiel gegebens Es sei
abgenommen, dass die Quelle 3 eine Soll-Spannung von 12 VoI*
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aufweisto Der Widerstand 19 sei sit 33 Ohm und der Widerstand 20 mit 39 Obm angenommen. Die Spannung an der Zenerdiode
17 sei 7 Volt. Der Abgriff am Potentiometer 26 wird so eingestellt, dass die Spannung t? 26 gleich der Spannung
_jder_,
an der Senerdiode iet "bei Soll-Sparauaig* Batterie. ¥enn min
die Batterie-Spannung auf 10 Volt abgesunken iat, so bleibt
die Zenerdiode gesperrt, v/eil U 26 einen Wert von 6 Volt
abgenommen bat. Infolgedessen v/ird der gesteuerte Gleichrichter 15 gezündet, no dass die Batterie 3 aufgeladen «ird
Mb die Soll-Spannung von 12 YoIt erreicht ist. Bei Erreichen
und Heber schreit en dieser 12 Volt v/ird der gesteuerte Gleichrichter 18 gezündet, wodurch der andere Gleichrichter 15
gelöscht wird« Heber den Spannungsteiler 19*20 liegt nun an der Diode 16 c ine Spannung von plus 7 Volte. Da die Batterie
aber 12 Volt bzw* etwas mehr aufweist, ao kann über die
Diode 16 kein Strom zum Steuergitter ö des gesteuerten Gleichrichter 15 flieseen, womit also dieser Gleichrichter
gesperrt iot und der Ladevorgang aufhört.
Zum besseren Verständnis wird nun der Stromkreis beschrieben,
in welchem der Oszillator 6 mit den Zündkreisen 8 für den
V/echeelriehtor 4 liegen. An dem positiven Pol der Spannungsquelle
3 wird bei 328 die Speisespannung fflr den Oszillator
abgegriffen» Mit Hilfe einee Schalters 24 kann der Oszillator
6 von dieser Speisespannung getrennt werden· In der Schaltung
5 »iet sin Widerstand 25 lalt einer Zenerdiode 29 vorgesehen.
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Diese Bauelemente dienen dazu, die Speisespannung für den
Oszillator 6, den Verstärker 7 und die ZüMkreise 8 konstant
zu halten«,
Die Erzeugung der Schwingungen wird im Quarzoszillator vor- .
genommen«, Dieser besteht aus dem Stauerquar« 52, dem Transietor
34, den Widerständen 3O,31,55?39 und den Kondensatoren 36?37*
Ea handelt sich hierbei im wesentlichen um einen rückgekoppelten Verstärker. Infolge des Steuerquarzes 32 wird die Pre»
quenz der Schwingungen sehr genau eingehalten» Dieses ist von
grosBem Vorteil, da die von diesen Schwingungen beaufschlagten
Zündkreise 8 mit sehr grosser Zeitpräzißion ihre Zünd~
impulse aui den Wechselrichter abgeben^ In der I'ig., 2 ist
der Uebersichtlichkeit halber nur ein Steuerquarz eingezeichnete
Ss können ohne weiteres mehrere Steuerquarze entsprechend den gewünschten Frequenzen in der V/eise vorgesehen
werden, dass über einen Wählschalter der für die gewünschte· Frequenz vorgesehene Steusrquarz eingeschaltet werden kann«
Ära Verbindungspunkt von Widerstand 39 mit Steuerquarz 37
und Kollektor des Transistors 34 erscheint eine sinusförmige Spannung mit der gewünschten Frequenz. Diese Spannung gelangt
auf die Baals den Anpassungstranslstors 40 und wird von dem
Kollektor dieses inpasisungetransistors über den Widerstand 42
und die Diode 43 auf die Basis des übersteuerten Transistors gegeben^ Am Kollektor des übersteuerten Transietors 46 er-
scheint eine Kechteckspannung, welche über den Kondensator 45
und den Widerstand 33 differenziert wird und in dieeer Pore
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über den AnpassungBtranBiator 48 mittels deB Kondensators 49
auf die erste der fünf in Reihe hintereinander geschalteten
Untersetzerstufen gelangt. Biese üntersetseretufen sind ale
monoBtabile Multivibratoren auegebildete Ba diese Multi»
vibratoren den gleichen Aufbau haben, wurde im Oscillator 6
der Figo 2 lediglich die Schaltung des «raten und des fünftan
monostabilen Multivibrators gezeichnet.
Der zweite» dritte und vierte monostabile Multivibrator oind
,je durch ein kastenfÖrmigee Symbol dargestellt* Dor erste
monostabile Multivibrator besteht aus den beißen Transistoren
52,58, aus den Widerständen 50,51,53t54f57f59 und aus den
Kondensatoren 55,56. Der fünfte monoetabile Multivibrator
besteht aus den Transistoren 61,67f aus den Y/iderständen
62,63ρ64,65»66,70 und aus den Kondensatoren 68,69ο
Die Arbeitsweise der als monostabile Multivibratoren ausge>~
bildeten Untersetzerstufen wird im folgenden näher beschrieben. Λ
Im stabilen Zustand sind die Transistoren 52,61 stromführend " und die Transistoren 58,67 gesperrt« Durch einen negativen
Eingangoimpuls auf die Basis des Transistors 52 über den
Kondensator 49 wird der Transistor 52 gesperrt. Der Translator 50 wird in dieeem Augenblick über den V/iderstand 53 durch&esehaltet.
Der parallel zum V/iderstand 53 geschaltete Kondensator iet ein sogenannter BeDchleunigungskondensator,
Beim Durchschalten des Transistors 58 erscheint am Ausgang
deo Multivibrator» 1 (Verbindungspunkt Kondensator 56 -
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Kollektor des Transistors 58 mit Widerstand 59) das dort
eingezeichnete reehtaekförmige Spannungssignal. Das Umschalten
der Transistoren 52,58 in üen Anfangesuetand wird durch die
Zeitkonstante baatinunt, welche durch dao BC-Glied 57,56
gebildet ist. Diese Zeitkonetante ist so gewählt, dass die auf die Basis dee Transistors 52 gelangende !frequenz am Aue«
gang durch den Faktor £l\n£ geteilt ist. Y/enn also die Eingangsfrequenz
durch fünf dividiert wird, so ist die Zeitkonatante dee RC-Gliedeo 57,56 länger au wählen als vier Perioden der
b Bingangsfrequens« Dieses bedeutet, dass nachdem der erate
Impuls den Multivibrator 1 in den instabilen Zustand umge-Behaltet
hat, die nächsten drei Impulse wirkungslos bleiben« In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird sine Frequenz-Untersetzung
von 5:1 gewählt· Es ist aber ohne weiteres möglich, die Zeitkonstante des RC-ßliedes ao zu ändern, dass eine
andere gewünschte Frequenzuntere«ta5Uii£ vorgenommen werden kanno
Erst der fünfte Impuls der Singangsfiequenz schaltet den mono-
stabilen Multivibrator 6 in seinen Anfangszustand zurück, so
dass der Transisotr 52 stromführend und der Transistor 58
wieder gesperrt ist.
Das am Ausgang de« monostabilen Multivibrators 1 gesseiohnete
rephtdokförmigö Spannung·βignal gelangt auf den Multivibrator
und wird dort ebenfalls durch fünf dividiert. Iu dritten Multi«
vibrator wird in gleioher Weise die Frequenz erniedrigt und im vierten ebenfalls * üeber den Kondensator 60 und den Widerstand
62 wird das reohteokfurmige Spannungasignal auo dem Multi-
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vibrator 4 differenziert und gelangt In der gezeichneten SOrm
auf die Basis dec Tramrietore €1« Bei negativem 3 panmmga signal
wird der lia Hormalaußtand durchgeeohaltete Traneietor 61 gesperrt
und der in Normalfall gesperrte Transistor 6? durchgeschaltet.
Dies geschieht in gleicher Weise wie es bereits beim monoatabilen Multivibrator 1 beschrieben worden ist. Durch
die Zeltkonetante deß RC-Gliedee 65169 wird die Praquens wieder
duroh fünf dividiert, d.hu am Kollektor dea !Transistors 67
erscheint wiederum ein rechteokförmigee Spannungssignal«
Zur besseren Uebersiohtlichkeit wurde in der yig» 2 im Oszillator
6 nur ein Spannungosignal an den Yerblndungspunkten,
an welchen sie auftreten» gezeichnet. In v/irklichkait 1st
ein Zug von Spannungesignalen vorhanden.
Im folgenden wird ein· kleines Beispiel über die Wirkungsweise
der fünf Untereeteerbtuien gezeigt· Wenn z.B, der Oszillator
eine Frequen» von 156 250 Hk über die Anpassungatransistoren
40,48 und den übersteuerten Transistor 46 auf den nonostabilen
Multivibrator 1 gibt» dann beträgt die AuBgangefre^uenz dee
nonoetftbilen Multivibrators 71 250 Η». Diese Frequent; wird
im monostabilen Kult!vibrator 2 auf 6 250 Hz untersetzt. Am
Auegang des »onoetabilen Multivibrators 3 erscheint nun eine
Frequenz von 1 250 Hs und am Ausgang des monoutabilen.Multivibrators
4 beträgt die Frequenn nur noch 250 Hss. Der »onoetabile
Multivibrator 5 \inters#t«t diese Preqnene weiter auf
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50 Ha. Diese erscheint am Ausgang des Oszillators 6. Es
ist aber ohne weiteres möglich, durch V/ahl des Stcuerquarzes
32 und durch V/ahl der Zeitkonstante in den einzelnen nachgöschalteten
üntersetaerstufen und durch Wahl der Anzahl der
üntersetzerstufen jede beliebige Frequenz am Ausgang des
Oszillators 6 mit einer sehr großsen Zeitpräzision zu
erhalten Das am Ausgang des Oszillators 6 erscheinende
Spannungssignal wird auf die Bae^a das Transistors 72 in
der Verstärkerstufe 7 gegeben., Diese Verstärkerstufe besteht
^ aus den Widerständen 71,73,74,75 und dem Kondensator 76«
Der Kollektor des Transistors 72 ist mit der Primärwioklung
des Transformators 77 verbunden» Auf der Sekundärseite dieses Transistors erscheint das dort gezeichnete rechteckförmige
Spannungesignal und gelangt auf die Zündkreise 8«, Der Zündkreis für den steuerbaren Gleichrichter 102 (Wechselrichter 4}
besteht aus den beiden Transistoren 81,85, den Widerständen 78,79»80,86, der Diode 62, dem Kondensator 83 und dem Impulstransformator
84» Der Zündkreis für den steuerbaren Gleichrichter 97 (Wechselrichter 4) besteht aus den beiden Tran«
sistoren 90,94, den Widerständen 87,88,91,95, der Diode 89,
dem Kondensator 92 und dem Impulstransformator 93c Pa beide
Zündkreise identisch oind, wird lediglich anhand dee Zündkreises
für den gesteuerten Gleichrichter 102 die Wirkungsweise kurz erläutertt
De» Doppelbaaistransistor 85 ist über Wideretand 86 und Primärwicklung
dea Trane forma tor β 84 mit den Speieeleitungen rerVuia*» '
9098U/0565 ■ ' Ϋ-
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der*. Der Emitter ist über V/iderstand 80 und Kondensator 83
ebenfalls mit diesen Spelseleitungen verbunden. Die Impuls-
ydor Zündimpulag^
folg®ireqtuenzV~weXc5eauf den gesteuerten Gleichrichter 1Q2 gelangt t iat von dein Wideretand 80 und dem Kondensator 83 abhängig* Dieses frequensbestimmende BC-Glled ist εο bemessen, daeö die Impulefolgefrequenz erheblieb grosser ist als die gewünschte Frequenz der auf den Yerbraucher 10 gelangenden V/echeslepamiung»
folg®ireqtuenzV~weXc5eauf den gesteuerten Gleichrichter 1Q2 gelangt t iat von dein Wideretand 80 und dem Kondensator 83 abhängig* Dieses frequensbestimmende BC-Glled ist εο bemessen, daeö die Impulefolgefrequenz erheblieb grosser ist als die gewünschte Frequenz der auf den Yerbraucher 10 gelangenden V/echeslepamiung»
Parallel zum Kondenaator 83 liegt der Translator 83, der bei
Abwesenheit einer negativen Steuerßpannung an seiner Basis
einen sehr geringen Wideretand darstellte Dies bedeutet, dass das Schwingsystem durch Kurzschluss des Kondensators 83 gesperrt iat* Die Basis des Iraneistore 81 ist über einen Wideretand
79 «it der einen Speiseleitung und über ein« Diode 82
mit der andern Speiseleitung verbunden. Weiterhin ist die
Basia über Widerstand 76 mit dem einen Ende der Sekundärwicklung
dss Transformators 77 verbunden. Der Transistor 90
aas andern Zündkreises let mit seiner Basis über den
Widerstand 87 mit dem andern Ends der Sekundärwicklung dee
Transformatorβ 77 verbunden. Durch diese Zusammenschaltung
werden .entsprechend dea an der Sekundärwicklung des Transform
matore 77 erscheinendenreohttfckförraigenSparmungsaignalen die
beiden Transistoren 81,90 wechBelwelse geeperrt und durchge-Behaltet,
wobei der Wechsel jeweils bei dem Ilulldurohgang der
an <ter Sekundärwicklung des Transformators 77 arecheinendan
Reohteckapaimune «rfolgt>
Ee kann al β ο nur lojier «in Süadkrtl·
die zuci Ζ'άηάυη des aijgüaobloee«Ä<iii jeeeteuerten ül»ichrloht*i»
'90 9 81 A/0565 akD W^
102 oder 97 erforderliche Impulsfolge abgeben. Während der positiven Rächteckspannung gibt also der Transistor 85 über
den Impulstransformator 84 und über die Leitung 111 Sündimpulse
auf die Zündelektrode des steuerbaren Gleichrichters
102. Bei der negativen Reehteekspannung gibt der Transistor 94 über den Impulstranfonaator 93 und über die Leitung. 109
Zündimpulse auf die Zündeleketrode des steuerbaren Gleichrichters 97.
Die beiden Zündkreise sind so gewählt, dass sie bei Vorliegen
eines rechteckförmigen Spannungssignales (Sekundärwicklung
des Transformators 77) eine Vielzahl von Zündirapulsen
auf den fest zugeordneten steuerbaren Gleichrichter Im Wechselrichter 4 abgeben. Der Vorteil dieser Anordnung Ist darin
zu sehen, dass wenn z.B. der erste Zündinipuls die steuerbaren Gleichrichter nicht gezündet hat,mindestens einer der nachfolgenden
Impulse die Zündung des Gleichrichters herbeiführt und somit eine einwandfreie Wechselspannung am Ausgang des
Wechselrichters 4 gewährleistet Ist.
Der Eingang des Wechselrichters 4 ist mit dem positiven und
negativen Pol der Battorie verbunden* Der positive Pol geht
auf die Mittelanzapfung der Primärwicklung des Transfcrmators 108, der negative Pol ist über eine Induktivität 103 »It den
beiden steuerbaren Gleichrichtern 97,102 verbunden. Die Gleichrichter
98,101 sind mit den Endpunkten der Primärwicklung des
Transformators I08 direkt verbunden. Zwischen den zwei Steuer-
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baren Gleichrichtern liegt der KoraKaitierungskonüensator 1O1I,
der dazu \'orgeseben ist, dass bei Uebsrgang der Zündung\on
beispielsweise gesteuertem Gleichrichter 102 auf den gesteuerten
Gleichrichter 97 der bisher offene Gleichrichter 102 öurch die Ladung dee Komniutierungskondensators 104 gelöscht wird. In
gleicher Weiße löscht der Koramutlerungskonäensator 104 den
geöffneten Gleichrichter 97, wenn der Gleichrichter 102 wieder gestündet wird, da der Kommutierungskondensator 104 bei jeder
Halbwelle umgepolt wird. Auf die einzelnen Vorgänge im Wechselrichter
4 braucht nicht mehr eingegangen su werden, da diese
allgemein bekannt sind. Lediglich sei darauf hingewiesen« dass
parallel zum Kondensator Wider stünde 105, 9*5 unö! gegengeschaltete
Dioden 106, 107 mit einer Mittelanzapfung an den Minuspol
der Spannungsque?Ie 3 geschaltet sind. Die Dioden 106,107 dienen
dazu, dass der Koismutierungskondensator 104 schnell umgeladen
werden kann. Hierdurch ist es n&alteh asöglich* eine
Wechselspannung an der Sekundärwicklung des Transformators 108 von wesentlich höherer Frequenz als z.B. 50 Hz abzunehmen.
Dies 1st von Vorteil, wenn das erfindungogemässe
Notstromaggregat mit Verbrauchern zusammengeßchaltet werden
soll, die auf Frequenzen von 100 He oder mehr arbeiten.
Parallel zu der Prltnärwioklung des Transformators 108 sind
die Widerstände 99, 100 geschaltet und zwar zwischen den Endpunkten und der Mittelanzapfung der Primärwicklung.
Die Widerstände 99, 100 dienen dazu, den Konmutie-
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rungskondensator 104 unabhängig von der duroh den Verbraucher
10 gegebenen Belastung umzuladen. Durch diese Widerstände wird
verhindert, dass z.B.bei Leerlauf« d.h. wenn keine Belastung an der Verbraucherseite ist« eine ungewollte Spannungeerhöhung
auftritt. Diese Gefahr let gegeben, da der Koramutierungskondensator 104 und die Primärwicklung des Transformators 108 als
Schwingkreis arbeiten können und somit Spannungserhöhungen hervorgerufen werden. Allerdings müssen die Widerstände 99*100 so
bemessen werden, dass die Ladung am Kommutierungskondensator noch so lange aufrecht erhalten bleibt bis der gesteuerte
Gleichrichter, welcher in Durchlassrichtung geschaltet 1st, gelöscht worden ist. Die Widerstände dämpfen also den Schwingkreis so, dass die Spannung sich nicht aufschaukeln kann.
Die beiden Dioden 98,101 sind an den Endpunkten der Primärwicklung des Transformators 108 angeschlossen und haben die
gleiche Durchlassrichtung wie die steuerbaren Gleichrichter 97«
102. Die Dioden 98, 101 dienen dazu, dass der Kondensator 10*
eine möglichst hohe Ladung erhält und nicht duroh Spannung»-
Verringerung an der Primärwicklung während einer Helbwelle der Wechselspannung entladen wird. Die Spannungsverminderung
kann durch eine starke Belastung am Verbraucher 10 hervorgerufen werden.
Am Ausgang der Sekundärwicklung des Transformators 108 ist ein *
Filter 9 angeschaltet, welcher im wesentlichen aus einer T-Schaltung von Induktivitäten 114,116 und Kapazitäten 112, 115 besteht.
Duroh diese Schaltung werden die Oberwellen der am Ausgang d«e
9 0 9 8 14/0565 BAd OWGJNAL
Wechselrichters 4 stehenden Wechselspannung unterdrückt, ao
dass auf den Verbrauchor 10 eine reine sinueförmige Yfechsel·
spannung gelangen kamu
0 9 814/0565 Bfko
Claims (1)
- PatentansprücheΙ» Schaltungsanordnung eines sv/iechen einem Ifetz beliebiger Frequenz und einem "Verbraucher angeschlossenen Notstromaggregates zur Abgabe von Wechselspannung beliebiger " * Frequenz, bestehend aus einem Gleichrichter und Wechselrichter, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen dem Gleichrichter 1 und dem Wechselrichter 4- geschaltete Spannungequelle 3 e'ingangsseitig an ein Regelgerät 2 zu ihrer Aufladung und an einen die Zündkreis« des Wechselrichters 4 steuernden Oszillator 6 geschaltet ist.2· Schaltungsanordnung naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» dass die im Regelgerät 2 angeordneten steuerbaren Gleich« richter 15,18 in gleicher Durchlassrichtung zwischen die eine pulsierende Gleichspannung führenden leitungen geschaltet sind und sich gegenseitig ao beeinflussen, dass bei Durchzünden des einen Gleichrichters 10 der andßre Gleichrichter 15 keine Zündimpulse erhält*3· Schaltungsanordnung naoh Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündelektrode D des einen steuerbaren Gleichrichter» 18 über eine Zanerdiode 17 mit einem der Lade Spannung 4er Batterie 3 entsprechend einregulierten Potentiometer 26 rerb'unden ist und die Zündelektrode C des andern et euer bar ·η Gleichrichters 15 über eine Diode 16 an einen aus dm beide« Widerstanden 19.3£KT*eai<&iin<i«n «tfannungoteiler angeecblo··«!909814/0565 BAD originalI «tV U / / st4, Schaltungsanordnung naoh Anspruch 1, dadurch gekennselohnet» dass der ;jLm weeentliohen äue mindestens einem frequeneeteuernden Glied 32 und nacbgeschalteten Untereetaeretufen bestehende Oesillator 6 über eine Spelseeohaltung 5 mit der Syannungflquelle 3 und mit den Zündkreisen θ für den Wechselrichter 4 verbunden letο5·- Schaltungsanordnung nach Anspruch 4f dadurch gekenneeiohnet, dass die hlntereinander^eeohalteten Vntersetsserstufen alt je einem HC-Glied vorbestimmten Zeitkonstante ausgerüstet sind Zwecke einer schrittnelsen Freq.uenzuntereetzunge6« Schaltungsanordnune nach Ansprüchen 1 und 4» dadurch gekenn-Belobnet, dass die mit den am Wechselrichter 4 angeordneten steuerbaren Gleiohrlohtern 97t102 Terbundenen Zündkreis« β» entsprechend der vom Osslllator 6 abgegebenen und in einer Veret&rkerstufe 7 verotärkttn Prtquen«, Zündiapulse mit einer um ein Vielfaches höheren folgeirequene als die gewünscht· Irequenc der auf den Verbraucher 10 gelangenden Wtoh·el-. j spannung abgeben.7« Schaltungsanordnung naeh Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündkreise β in jeder Halbwell· der auf den Verbraucher 10 gelangenden Wechselspannung j· einem beiden steuerbaren Gleichrichter 97f102 mindest·«· drei!■pulse Übermitteln« Λ, ORlGtNALSNSPECToD .909 8 U /05658. Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 1, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgänge der jedem steuerbaren Gleichrichter 97 oder 102 fest zugeordneten ZÜndkrelee über Impulstransformatoren 84,93 mit diesen Gleichrichtern verbunden sind.9. Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum schnellen und belastungsunabhängigen Umladen des Im Wechselrichter 4 angeordneten Kommutierungskondensators 104 unter Vermeidung von Spannungserhöhungen bei Leerlauf zwei gegengeschaltete Dioden 106, 107 mit einer gemeinsamen Kittelanzapfung am Minuspol der Spannungsquelle 3 und zwei Dioden 98, 101 an den Endpunkten der Primärwicklung des Transformators 108 sowie zwei parallel zu dieser Primärwicklung geschaltete Widerstände 99* 100 vorgesehen sind» wobei letztere einen gemeinsamen Verbindungspunkt mit der Hittelanzapfung der Primärwicklung und mit dem Pluspol der Spannungsquelle 3 aufweisen.10. Schaltungsanordung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen dem Wechselrichter 4 und dem Verbraucher 10 ■ gesohaltete Filter 9 Induktivitäten 114,116 und Kondensatoren 112,114 aufweist zur Unterdrückung der Oberwellen der an der Sekundärwicklung des Transformators 108 erscheinenden Recht- «ckspannung.• ■If 4.11.65BAD 9 0 98U/05 65 BA
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