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DE1488219C - Verfahren zur Herstellung einer kraftschlussigen Verbindung zwischen Preßelementen von Transformatoren, Drosselspulen u dgl - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer kraftschlussigen Verbindung zwischen Preßelementen von Transformatoren, Drosselspulen u dgl

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Publication number
DE1488219C
DE1488219C DE1488219C DE 1488219 C DE1488219 C DE 1488219C DE 1488219 C DE1488219 C DE 1488219C
Authority
DE
Germany
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transformers
press
yoke
positive connection
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Dipl Math 7051 Hegnach Stoll Walter 7000 Stutt gart Schneider Ernst 7145 Markgronin gen Broszat
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH, 6000 Frankfurt

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Description

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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel- schlüssig mit den Trägern verbunden werden. Die lung einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen den Praxis zeigt, daß gerade diese kraftschlüssige Verbinzur Wicklungspressung dienenden Zugstangen und dung ganz erhebliche Schwierigkeiten bereitet, denn den Jochpreßteilen von Transformatoren und Drossel- die zur Befestigung vorgesehenen Bohrungen in Preßspulen. In den Spulen von Transformatoren treten im 5 platte und Träger, die mit Bolzen miteinander ver-Kurzschlußfall erhebliche Kräfte in axialer Richtung bunden werden, erfordern genaueste Anpaßarbeit für auf und zwar Kontraktionskräfte, welche die Spulen die Verbindungsbolzen, welche die vollen Kräfte vom zu verkürzen suchen, sowie axiale Schubkräfte, her- Träger auf die Preßplatte übertragen müssen. Außervorgerufen durch die unvermeidliche Unsymmetrie dem muß die Kernpreßplatte zwar dicht an den im Spulenaufbau, weiche die Spulen gegeneinander io Schenkeln anliegen, an den oberen Jochen jedoch verschieben. Die Spulen werden deshalb beim Zusam- nicht, da diese gegebenenfalls wieder ausgeschichtet menbau unter eine so große mechanische Vorspan- werden müssen. ■
nung gebracht, daß beim Auftreten dieser Kräfte im Ferner ist eine Trag- und Aufhängevorrichtung für
Kurzschlußfall keine Verschiebungen der Spulen ein- Transformatoren bekannt, die Zugstangen innerhalb
treten können. 15 des Kemkreises aufweist, die aus gewalztem, unbe-
Die Pressung der Spulen erfolgt über einstellbare arbeiteten! Flachstahl hergestellt sind und am oberen Druckschrauben oder hydraulische Pressen, für die Ende angeschweißte Laschen besitzen, mit welchen die Preßkonstruktion des eigentlichen Kernes bei sie sich auf den oberen Jochendflächen abstützen. Transformatoren, Drosselspulen u.dgl. als Widerlager Diese Zugstangen sind jedoch, ähnlich den vorgedient. . ao nannten, nur zur Kernpressung vorgesehen und ver-
- Hierzu werden Preßbalken auf beiden Seiten der mögen zur Wicklungspressung nichts beizutragen.
Joche angebracht. Die Preßbalken des oberen Joches . Solche und andere Verbindungen durch Verkeilung, müssen mit denen des unteren Joches kraftschlüssig Verzahnungen usw. haben außerdem alle den Nachverbunden werden. Außerdem ist während der Mon- teil, daß sie sehr viel Platz benötigen, der eine Vertage noch zusätzlich das Gewicht des aktiven Teiles 35 größerung des Kemkreises und damit der Gewichte über diese Verbindung aufzunehmen. Die Verbindung und Verluste mit sich bringt. Der Platz geht insofern wird in herkömmlicher Weise durch Zugstangen mit der Wicklung verloren, als die Wicklung über die geMuttern hergestellt, die jedoch aus Raumgründen samte Konstruktion der Preßplatte geschoben werden außerhalb der Wicklungen vom oberen Träger zum muß. Außerdem sind alle diese Verbindungen sehr unteren Träger verlaufen. Sie liegen deshalb im elek- 30 kompliziert und teuer.
trischen Feld und müssen besonders isoliert werden. Man hat nun schon versucht, auch an den Preß-Außerdem befinden sich die Zugstangen im magne- konstruktionen von Transformatoren Verschweißuntischen Streufeld, so daß Zusatzverluste in ihnen auf- gen vorzusehen. Alle bekannten Anwendungsfälle treten. Wegen der erforderlichen elektrischen Festig- dieser Art betreffen jedoch eine Verschweißung der keit für die Wicklungen ist ein großer Raum zwischen 35 Zugstange mit irgendwelchen Eisenteilen, die nicht Wicklungen und Kesselwand zur Unterbringung der direkt der Jochpressung dienen, die aber in den mei-Zugstangen erforderlich, da letztere Erdpotential sten Fällen als Widerlager auf den Jochpreßteilen aufbesitzen, liegen. Es zeigte sich jedoch, daß diese Verfahren sehr
Da aus vorgenannten Gründen die Lage der Resul- aufwendig sind und daß gewisse Toleranzen eingehal-
tierenden der Wicklungspreßkräfte nicht mit der Lage 40 ten werden müssen.
der Zugstangen zusammenfällt, treten in den Trägern Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, die
Biegemomente auf, die eine entsprechende Über- der Wicklungspressung dienenden Zugstangen mit
dimensionierung der Träger erfordern. Außerdem dem Jochpreßbalken zu verbinden, wobei einerseits
muß der Kern als tragendes Element hinzugenommen eine zuverlässige kraftschlüssige Verbindung zwischen
werden, um die Dimensionierung des aus Trägern und 45 beiden Teilen, andererseits ein Minimum an Aufwand
Zugstangen bestehenden Preßsystems zu erleichtern. angestrebt wird. Neben den rein wirtschaftlichen Vor-
Dazu muß der Kern durch Bolzen od. dgl. versteift teilen, die sich bei einem einfachen Aufbau von selbst
sein. ergeben, werden die Verluste um so geringer, je weni-
Man hat jedoch zur Reduzierung der Verluste und ger Einbauteile erforderlich sind. Außerdem soll die Geräusche schon vorgeschlagen, die Kerne bolzenlos 50 Verbindung so beschaffen sein, daß weder die Zugauszuführen, so daß derartige Kerne nicht als Halte- stangen noch die Jochpreßeisen hinsichtlich ihrer elemente herangezogen werden können. In diesen Funktion beeinträchtigt werden. Schließlich soll die Fällen kann nach einer anderen vorgeschlagenen Aus- Verbindung ohne weiteres auftrennbar sein,
führung das Halteelement als innerhalb des Wick- Zur Lösung, dieser Aufgabe schlägt die Erfindung lungstragzylinders angeordnete, vom oberen zum 55 ein Verfahren zur Herstellung einer kraftschlüssigen unteren Jochpreßbalken durchgehende und mit ihnen Verbindung der zur Kernpressung und als Widerverbundene, an den Schenkeln anliegende Preßplatte lager der Wicklungspressung dienenden und auf das ausgebildet sein, die bei der Wicklungspressung auf Schenkelpaket aufgelegten Schenkelpreßplatte mit Zug beansprucht wird. Diese Preßplatten ersetzen die dem Jochpreßbalken vor, der zur Jochpressung und vorher genannten Zugstangen. Sie dienen sowohl als 60 als Widerlager der Spulenpressung für Transformä-Zugelemente für die Wicklungspressung und als toren, Drosselspulen u. dgl. dient, das dadurch ge-· Preßplatten für die Schenkel. Die Biegemomente in kennzeichnet ist, daß der untere Jochpreßbalken vor den Trägern sind dadurch wesentlich geringer, daß dem Wicklungsaufbau mit einer direkt zwischen dem die Abstände zwischen den Angriffsstellen der Spu- unteren Ende der Schenkelpreßplatte und dem untelenpreßkräfte und den Schenkelpreßplatten stets 65 ren Ende des Jochpreßbalkens verlaufenden Schweißwesentlich geringer sind als diejenigen zwischen den naht verbunden wird. Das erfindungsgemäße Verfah-Spulenpreßkräften und den bisherigen Zugstangen. ren wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher Diese durchgehenden Preßplatten müssen kraft- erläutert.
Mit 1 ist die Schenkelpreßplatte, mit 2 das hier L-förmig ausgebildete, mit Versteifungen 2" versehene Jochpreßteil, mit 3 das Joch und mit 4 die Schweiß' naht gekennzeichnet, welche nach der Erfindung die Teile 1 und 2 verbindet. Man erkennt außerdem die Wicklungspreßringe 5 und Wicklungsauflagehölzer 6. Selbstverständlich ist es auch möglich, für die Jochpreßteile an Stelle des L-Profils ein Kastenprofil zu verwenden, wodurch die Versteifung 2" wegfallen kann. Die erfindungsgemäße Verbindung hat den Vorteil, daß einmal der gesamte Querschnitt der Schenkelpreßplatte 1 zur Übertragung der Zugkräfte herangezogen wird, so daß hierdurch der Querschnitt der Schenkelpreßplatte kleiner gehalten werden kann, zum anderen läßt sich die Verbindung bereits beim *5 liegenden Kern einfach anbringen. Bei Verwendung der heute für große Transformatoren üblichen Aufrichtbühnen wird diese Schweißnaht beim Aufrichten des Transformatorkernes kräftemäßig nicht beansprucht, ao
Die obere Verbindung der Schenkelpreßplatte mit dem Jochpreßeisen kann ebenfalls durch Verschweißen erfolgen. Es sind jedoch auch andere Verbindungsmaßnahmen denkbar. Ein Auftrennen der Schweißnaht ist für die untere Verbindung nicht erforderlich, es sei denn, bei totalem Abbau infolge eines Kerndefektes. In diesem Falle kann die Schweißnaht durch Aufmeißeln od. dgl. getrennt werden. Die Trennung kann dabei durch eine zusätzliche Schraube 8 erleichtert werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung einer kraftschlüssigen Verbindung der zur Kernpressung und als Widerlager der Wicklungspressung dienenden und auf das Schenkelpaket aufgelegten Schenkelpreßplatte mit dem Jochpreßbalken, der für Jochpressung und als Widerlager der Spulenpressung für Transformatoren, Drosselspulen u. dgl. dient, dadurchge k,e η η ζ e i c h η e t, daß der untere Jochpreßbalken vor dem Wicklungsaufbau mit einer direkt zwischen dem unteren Ende der Schenkelpreßplatte und dem unteren Ende des Jochpreßbalkens verlaufenden Schweißnaht verbunden wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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