DE1488249B2 - Synchronmotor mit einem permanentmagnetrotor - Google Patents
Synchronmotor mit einem permanentmagnetrotorInfo
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- F24F13/16—Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers built up of parallelly-movable plates
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Synchronmotor mit einem Permanentmagnetrotor und mit
mindestens je einer Ständerwicklung, die über ein steuerbares Halbleiterschaltelement an eine Batterie
schaltbar ist, und einer Steuerwicklung, in die bei 5 Drehung des Rotors eine drehstellungsabhängige
Spannung induziert ist und die in Reihe zu der Sekundärwicklung eines Koppeltransformators in
dem Steuerkreis des Halbleiterschaltelementes liegt, welcher Kopplungstransformator primärseitig an eine
Quelle für ein äußeres Synchronisiersignal angeschlossen ist.
Bei einem bekannten Synchronmotor von diesem Bauarttyp (französische Zusatzpatentschrift 68 406)
sind keine Vorkehrungen getroffen, um den Treibstrom in Abhängigkeit von der jeweils vorliegenden
Treibspannung zu regeln. Als Folge davon hat eine höhere Treibspannung notwendig auch einen größeren
Treibstrom zur Folge. Da die Belastung jedoch konstant ist, wäre die größere Stromstärke gar nicht
erforderlich. Sie führt nur zu einer schnelleren Entladung der Batterie und überdies zu unerwünschter
Wärmeerzeugung.
Da aber der Synchronmotor dieser Bauart seine Treibspannung von einer Batterie zugeführt erhält,
also einer Energiequelle mit in relativ weiten Grenzen veränderlicher Spannung, da weiter der Motor
auch bei der niedrigsten zu erwartenden Treibspannung noch die erforderliche Leistung erbringen muß,
ergibt sich beim Synchronmotor der bekannten Bauart unausweichlich bei höherer Treibspannung auch
eine unnötig hohe Motorleistung, die lediglich die angeführte raschere Entladung der Batterie bzw.
das Erzeugen unnötiger Wärme zur Folge hat.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen derartigen Synchronmotor veränderlicher Drehzahl so auszubilden,
daß durch eine vom jeweils aufgenommenen Treibstrom abhängige Rückregelung die Motorleistung automatisch auf einem vorgegebenen
Wert gehalten wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Synchronmotor der eingangs genannten Art ernndungsgemäß dadurch
gelöst, daß bei einem Motor mit konstanter Belastung eine direkt oder indirekt den Strom oder
eine die Spannung der Batterie messende, mit der Steuerelektrode des Halbleiterschaltelementes verbundene
Detektorschaltung vorgesehen ist, die bei Ansteigen des Stromes über einen vorgegebenen konstanten
Wert, der dem Entladezustand der Batterie entspricht, eine diese Änderung kompensierende
Vorspannung an die Steuerelektrode des Halbleiterschaltelementes legt.
Durch diese Ausbildung des Motors wird erreicht, daß der Treibstrom automatisch auf dem kleinsten
der Belastung entsprechenden Wert gehalten wird, und zwar selbst dann, wenn die Batterie eine besonders
hohe Spannung angibt, wie das beispielsweise nach dem Einsetzen einer neuen oder frisch
geladenen Batterie der Fall ist. Damit wird sichergestellt, daß kein unnötiger Stromverbrauch dazu
führt, die Batterie unnötig rasch zu entladen. Die Batteriekapazität wird damit optimal ausgenützt und
der Antrieb des Synchronmotors damit auf lange Sicht gesehen entsprechend weniger aufwendig.
Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 die Schaltung einer Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 2 die Schaltung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und
F i g. 3 die Schaltung einer weiter abgewandelten Ausführungsform.
F i g. 1 zeigt eine Treibschaltung 201. Diese weist als Halbleiterschaltelemente Transistoren 202 und
202' auf. Man erkennt weiter Ständerwicklungen 203 und 203' des Motors sowie ebenfalls im Einflußbereich
des Motors bzw. seines Läufers angeordnete Steuerwicklungen 204 und 204'. Eine Batterie 205
dient für die Stromversorgung, und eine Wechselspannungsquelle 206 liefert über einen Koppeltransformator
207 ein externes Synchronisiersignal.
In die Treibschaltung 201 ist weiter die den Treibstrom oder die Treibspannung messende Detektorschaltung
208 einbezogen.
Ein Permanentmagnetrotor 209 gehört einem Synchronmotor 210 an, dessen Stator die Ständerwicklungen
203 und die Steüerwicklungen 204 trägt.
Die Detektorschaltung 208 besteht aus einem Transformator 211, dessen Primärwicklung vom Treibstrom durchflossen wird. Sekundärseitig sind an ihn
eine Diode 212, ein Widerstand 213 und ein Kondensator 214 angeschlossen.
Diese Schaltung arbeitet wie folgt: Bei der Drehung des Permanentmagnetrotors 209 wird in die
Steuerwicklungen 204 und 204' eine Spannung induziert. Diese wird an die als Halbleiterschaltelemente
verwendeten Transistoren 202 und 202' gelegt. Dadurch ist deren Schaltwirkung gesteuert. Diese
Schaltwirkung regelt den Stromfluß durch die Ständerwicklungen 203 und 203', der den Permanentmagnetrotor
209 veranlaßt, sich zu drehen. Liegt am Koppeltransformator 207 primärseitig ein Synchronisiersignal,
so wird der Schaltzustand der Transistoren 202 und 202' von diesem Synchronisiersignal
gesteuert. Der Permanentmagnetrotor 209 dreht sich dann synchron zur Frequenz der von der Synchronisierungsignalquelle
gelieferten Spannung. Damit ist die grundsätzliche Arbeitsweise eines solchen Synchronmotors
erläutert.
Während dieser Arbeit stellt die Detektorschaltung 208 jede Änderung des Treibstromes fest und gibt
eine zur Stromstärke dieses Treibstromes proportionale Spannung an die Basis der Transistoren 202 bzw.
202'. Durch diese Vorspannung wird der Treibstrom selbsttätig auf einen beliebig vorbestimmten Wert
heruntergeregelt, sobald er zu groß wird.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der
Schwankungen der Batteriespannung festgestellt und die Motorleistung unabhängig davon auf einem
festen Wert gehalten werden kann. Mit der Ausführungsform
nach Fig. 1 übereinstimmende Teile sind mit einem um die Zahl 20 größeren Bezugszeichen gekennzeichnet. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 2 besteht die Detektorschaltung228 aus
einem veränderlichen Widerstand 231. Dieser ist parallel zur Batterie 225 geschaltet. Dadurch wird
eine zur Spannung der Batterie 225 proportionale Spannung als Vorspannung an die Basis von Transistoren
222a und 222a' gegeben. Bei hoher Batteriespannung wird dadurch der Treibstrom vermindert
und somit die Motorleistung auf dem gewünschten Wert gehalten. Dabei werden die Transistoren 222
und 222' durch die Transistoren 222α und 222a'
über einen Transformator 232 angesteuert, durch den die eine Vorspannung liefernde Batterie 225a von
der Batterie 225 zur Lieferung der Treibspannung schaltungstechnisch getrennt ist.
F i g. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform. Dabei sind die mit Fig. 1 übereinstimmenden Teile mit
um die Zahl 40 größeren Bezugszeichen gekennzeichnet. Bei der Ausführungsfonn nach F i g. 3 besteht
die Detektorschaltung 248 aus einem Widerstand 251, einem Kondensator 252 und einem Schalter 253. Ist
bei dieser Ausführungsfonn die Spannung der Batterie 245 höher als sein vorbestimmter Wert, z.B.
weil eine frisch aufgeladene Batterie eingesetzt wird, und ist der Treibstrom in den Ständerwicklungen
243 und 243' entsprechend groß, so wird in die Steuerwicklungen 244 und 244' eine größere EMK
induziert, wodurch der Basisstrom der Halbleiterschaltelemente 242, 242' angehoben wird. Wegen des
angehobenen Basisstromes kommt es zu einem erhöhten Spannungsabfall am Widerstand 251. Der
Kondensator 252 dient als Glättungskondensator. So wird wegen der Basis-Emitter-Gleichrichterwirkung
jedes der als Transistoren ausgeführten Halbleiterschaltelemente 242 und 242' an eine automatisch
nachgeregelte Vorspannung angelegt und die Motorleistung auf dem vorbestimmten Wert gehalten. Der
Schalter 253 ermöglicht es, die automatische Vor-Spannungsnachregelung beim Anlaufen des Motors
zu unterbinden.
Durch diese Schaltungen ist also der Energieverbrauch und damit die von der Batterie zu liefernde
Energie in einfachster Weise auf ein Minimum verringert.
Claims (1)
- Patentanspruch:Synchronmotor mit einem Permanentmagnetrotor und mit mindestens je einer Ständerwicklung, die über ein steuerbares Halbleiterschaltelement an eine Batterie schaltbar ist, und einer Steuerwicklung, in die bei Drehung des Rotors eine drehstellungsabhängige Spannung induziert ist und die in Reihe zu der Sekundärwicklung eines Koppeltransformators in dem Steuerkreis des Halbleiterschaltelementes liegt, welcher Kopplungstransformator primärseitig an eine Quelle für ein äußeres Synchronisiersignal angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Motor mit konstanter Belastung eine direkt oder indirekt den Strom oder eine die Spannung der Batterie (205, 225, 245) messende, mit der Steuerelektrode des Halbleiterschaltelementes verbundene Detektorschaltung (208, 228, 248) vorgesehen ist, die bei Ansteigen des Stromes über einen vorgegebenen konstanten Wert, der dem Entladezustand der Batterie entspricht, eine diese Änderung kompensierende Vorspannung an die Steuerelektrode des Halbleiterschaltelementes legt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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