DE1487154C - Demodulator fur mehrfach frequenzum getastete Telegraphiesignale - Google Patents
Demodulator fur mehrfach frequenzum getastete TelegraphiesignaleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Demodulator für mehrfach frequenzumgetastete Telegraphiesignale,
bei dem ein Parallelresonanzkreis und ein Serienresonanzkreis in Reihe liegen (deutsche Patentschrift
1050 801).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Flanken der durch die Demodulation gewonnenen
Telegraphiezeichen einen steileren Verlauf zu geben.
Die Erfindung besteht bei dem obengenannten Demodulator darin, daß zur Versteilerung der Flanken
der Demodulationskennlinie aus der den Serienresonanzkreis speisenden Wechselspannung oder aus
dem ihn durchfließenden Wechselstrom durch eine Phasenumkehrschaltung eine gegenphasige Wechselspannung
gewonnen und in Reihe zum Serienresonanzkreis geschaltet und so bemessen ist, daß die
am Verlustwiderstand des Serienresonanzkreises auftretende Wechselspannung ganz oder teilweise aufgehoben
ist. ·
Es ist von Klirrfaktormeßbrücken her bekannt, aus dem einen Serienresonanzkreis durchfließenden
Wechselstrom durch eine Phasenumkehrschaltung (Transformator) eine gegenphasige Wechselspannung
zu gewinnen und in Reihe zum Serienresonanzkreis zu schalten und so zu bemessen, daß die am Verlustwiderstand
des Serienresonanzkreises auftretende Wechselspannung ganz oder teilweise aufgehoben
wird, damit die Spannung der Grundfrequenz unterdrückt wird. Dieser bekannte Klirrfaktormesser
konnte aber keine Anregung zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe geben, weil die
Aufgaben völlig verschieden voneinander sind.
An Hand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend näher erklärt. In Fig. 1 wird die zu demodulierende
Eingangsspannung über einen Eingangstransformator 1, 2 und einen Widerstand 3 zu der
Reihenschaltung des Parallelresonanzkreises 15, 16 und des Reihenresonanzkreises 4, 5 geführt. Die
durch diese Schaltung erhaltenen Telegraphiesignale werden je nach dem gewünschten Code in bekannter
Weise entweder von den Ausgängen 17 und 18 oder 17 und 8 entnommen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch die zusätzliche Schaltung in F i g. 1 unten gelöst,
die in F i g. 2 nochmal mit dem Serienresonanzkreis 4, 5 allein aufgezeichnet ist. Durch diese Schaltung
wird eine Kompensationsspannung aus dem durch den Serienresonanzkreis fließenden Strom abgeleitet.
Zu diesem Zweck wird in F i g. 1 in den den Serienresonanzkreis speisenden Stromkreis ein Widerstand
9 von z. B. 550 Ohm geschaltet, von dem die Steuerspannung für den Transistor 10 abgenommen
wird. Der Kondensator 14 von z. B. 0,5 μΡ dient
lediglich zur gleichstrommäßigen Trennung des Widerstandes 9 vom Basisspannungsteiler 12, 13 (je
12ki2).
Der in Kollektorschaltung geschaltete Transistor K) hat die Aufgabe, die Kompensationsspannung
mit der richtigen Phase niederohmig in den Serienresonanzkreis
einzuführen. Ist die Steilheit des Transistors genügend groß, so wird auch der am Emitter
wirksame Ersatzwiderstand der Kollektorschaltung genügend klein sein, so daß der für die optimale
nntdiinipl'iiii); eingestellte Regler 9 nur um diesen
Betrag größer als der Verlustwiderstand 6 ist. Wenn der kapazitive Widerstand des Kondensators 14 nicht
geniii.'ciKi kli-in gegen den Widerstandswert des
Wider taiuk:1, 9 ist, so wird eine zusätzliche Blindkomponente
in den Ausgangskreis eingekoppelt, der den Resonanzpunkt zur tieferen Frequenz verschiebt.
Mit der in F i g. 1 angegebenen Schaltung konnte im Resonanzpunkt des Serienresonanzkreises eine Entdämpfung
der an den Klemmen 8 auftretenden Spannung um den Faktor 50 erreicht werden.
Durch die Entdämpfung des Serienresonanzkreises erhält die Demodulationskennlinie infolge Entdämpfung
der beiden Serienresonanzstellen der Reihenschaltung des Parallel- und Serienresonanzkreises,
einen steileren Verlauf. Dadurch erhalten die Flanken der durch die Demodulation gewonnenen Telegraphiezeichen
einen steileren Verlauf. F i g. 3 zeigt die Abhängigkeit des Phasenwinkels zwischen den
Spannungen U17 und i/18 an den Klemmen 17. bzw.
18 in Abhängigkeit von der Frequenz /. Die gestrichelte Kurve bezieht sich auf die bekannte Demodulatorschaltung,
während die ausgezogene Kurve die bei der Anwendung der Erfindung erhaltene dar-
ao stellt.
Die F i g. 4, 5 und 6 zeigen noch drei Beispiele für die Gewinnung der Kompensationsspannung.
In F i g. 4 wird die am Eingang 1 liegende Wechselspannung über einen Widerstand einem aus Kapazität
4, Induktivität 5 und ihrem Verlustwiderstand 6 bestehenden Serienresonanzkreis zugeführt. Die Ausgangsspannung
wird den Klemmen 8 entnommen. Die Eingangswechselspannung wird außerdem noch einem Transformator 2 zugeführt, der zur Phasenumkehr
dient und dessen Sekundärspannung in Reihe zum Serienresonanzkreis geschaltet ist. Dieser Transformator
2 ist so bemessen, daß die am Verlustwiderstand 6 stehende Wechselspannung kompensiert
wird. Man kann deshalb erreichen, daß bei der Resonanz von Kapazität 4 und. Induktivität 5 die Ausgangswechselspannung
gleich Null oder nahezu Null ist. Wird die Kompensationsspannung größer bemessen,
als zur Kompensation notwendig ist, so liegt das Minimum im Resonanzpunkt wieder entsprechend
höher.
In Fig. 5 wird der Eingangstransformator 2 zugleich
zur Transformierung der Eingangsspannung auf den Serienresonanzkreis benutzt. Die zur Kompensation
dienende Spannung wird mit dem Potentiometer7 eingestellt.
In F i g. 6 dient zur Phasenumkehr ein Transistor 10 mit dem kollektorseitigen Widerstand 11 und dem
emitterseitigen Widerstand 7. Da die Wechselspannungen am Kollektor und am Emitter gegenphasig
zueinander sind, kann die am unteren Teil des Potentiometers 7 abgegriffene Wechselspannung zur Kompensation
der am Verlustwiderstand 6 auftretenden Wechselspannung dienen.
Bei Anwendung der bisher beschriebenen Schaltungen
läßt sich besonders bei höheren Frequenzen nicht immer eine ausreichende Enttrübung des Minimums
der Ausgangsspannung an den Klemmen 8 erzielen. Dieser Nachteil läßt sich beseitigen, indem
die Kompensationsspannung nicht direkt aus der Eingangswechselspannung, sondern aus dem durch
den Serienresonanzkreis fließenden Strom abgeleitet wird, wie oben bei F i g. 1 und 2 gezeigt wurde.
Claims (1)
- Patentanspruch:Demodulator für mehrfach frequenzumgetastete Telegraphiesignale, bei dem ein Parallel resonanzkreis "tul ein Scrienresonanzkreis in Reihe liegen, d a d 11 r c Ii g e k e 11 η ζ e i c Ii 11 e t, daß zur Vcr-steuerung der Flanken der Demodulationskennlinie aus der den Serienresonanzkreis speisenden Wechselspannung oder aus dem ihn durchfließenden Wechselstrom durch eine Phasenumkehrschaltung eine gegenphasige Wechselspannung gewonnen und in Reihe zum Serienresonanzkreis geschaltet und so bemessen ist, daß die am Verlustwiderstand des Serienresonanzkreises auftretende Wechselspannung ganz oder teilweise aufgehoben ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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