[go: up one dir, main page]

DE1486872A1 - Maschine zum Montieren von flexiblen Druckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken dieser Platten - Google Patents

Maschine zum Montieren von flexiblen Druckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken dieser Platten

Info

Publication number
DE1486872A1
DE1486872A1 DE19661486872 DE1486872A DE1486872A1 DE 1486872 A1 DE1486872 A1 DE 1486872A1 DE 19661486872 DE19661486872 DE 19661486872 DE 1486872 A DE1486872 A DE 1486872A DE 1486872 A1 DE1486872 A1 DE 1486872A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
pressure roller
plate
pressure
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661486872
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Hoexter
Thomas Morris
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mosstype Corp
Original Assignee
Mosstype Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mosstype Corp filed Critical Mosstype Corp
Publication of DE1486872A1 publication Critical patent/DE1486872A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F27/00Devices for attaching printing elements or formes to supports
    • B41F27/005Attaching and registering printing formes to supports
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F5/00Rotary letterpress machines
    • B41F5/20Rotary letterpress machines specially adapted for proof printing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S101/00Printing
    • Y10S101/36Means for registering or alignment of print plates on print press structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE I | JT* p·«·^ ?
I -LS*- · i-ΐΛ L/1, r
dr. w. Schalk · dipl-ing. peter W run ι . .....--Jt
DIPL.-ING. G. E. M. DANNENBERG · DR. V.SCHMIED-KOW FRANKFURT AM MAIN OR. ESCHENHEIMER STR. 39
31. Januar 1966
Da/Fa ' EaLl 16 231
Mosstype Corporation Waldwick, Ϊ-Tew Jersey / USA
Maschine zum Montieren von flexiblen Druckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken dieser Platten
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Maschinen zum Montieren von Crummidruckplatten bzw. flexiblen Druckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken dieser Platten, insbesondere auf Maschinen dieser Art, bei denen Gummidruckplatten an einer abnehmbaren, an einer Gummidruckerpresse mit ortsfesten Jalzen befestigtaren Unterlage montiert werden«,
Bei dein Gummidruckverfahren erfolgt der DrusJk durch an Walzen befestigten Gummidruckplatten, wobei das zu bedruckende Papier an die eingefärbten Druckplatten angedrückt wird. Gewöhnlich muß die Presse nach einem Druckvorgang abgestellt werden, während ein neuer Satz Druckplatten direkt auf der Druckwalze in die richtige Lage gebracht, eingestellt und fertiggemacht wird. In der Praxis kann die Zeit der Abstellung bis zu zwei
909820/0056
1459872
bis drei Stunden betragen.
Um die Notwendigkeit des Absteilens der G-ummidruckerpresse zu umgehen, wurden abnehmbare Unterlagen entwickelt, die an einer ortsfesten Walze in der Druckerpresse leicht zu befestigen sind» Die G-ui-umidruckplatten werden dabei auf der Unterlage montiert und der komplette, druckfertige Satz auf die Druckwalze übertragen, liach einem Druckvorgang entfernt die Bedienungsperson lediglich die Unterlagen von der Druckwalze und ersetzt sie durch eine Platten für den nächsten Druckvorgang enthaltende Unterlage. Durch Verwendung solcher G-uimuiplattenunterlagen kann eine Druckerpresse fast fortlaufend arbeiten»
Obwohl die abnehmbare Unterlage die Notwendigkeit des Abstellens der Presse während des Einsetzens der Druckplatten beseitigt, bleibt die Notwendigkeit, die Druckplatten auf der Unterlage genau in die richtige Lage zu bringen. Dieser bisher weitgehend durch Messung durchgeführte Vorgang ist zeitraubend und erfordert ein hohes Maß an Erfahrung. Die bei dem Versuch, G-uminidruckplatten genau auf der unterlage in die richtige Lage zu bringen, auftretenden Schwierigkeiten treten noch stärker beim !Farbendruck in Erscheinung, v/o zwei oder mehr solcher Unterlagen und eine Übereinstimmung der verschiedenen Farben erforderlich sind.
9 09820/00S8 BAD original
Demgemäß ist es ein Hauptziel der Erfindung, eine liaschine zum genauen und schnellen Montieren von flexiblen Druckplatten auf einer Plattenwalze und zum Abnehmen von Probedrucken zu schaffen. Obwohl die Erfindung hauptsächlich im Zusammenhang mit Plattenwalzen mit abnehmbaren Unterlagen beschrieben ist, sind die Grundgedanken der Erfindung jedoch auf das Hontieren von Druckplatten direkt auf einer Plattenwalze, die dann als Ganzes auf die Druckerpresse übertragen wird, ebenso anwendbar wie auf ein kontieren der Platten auf einer abnehmbaren Unterlage, wobei nur .die Unterlage auf die Presse übertragen wird.
Insbesondere eignet sich die Erfindung für eine Liaschine, die eine Plattenwalze des in der Industrie unter der Handelsmarke "ünap-Lok" bekannten 'fyps aufweist, jobei die ,.alze hinsichtlich einer Andrückwaise zurückziehbar ist, an der eine IIuuterkopio befestigt ist.
Zu diesem Zweck sieht die Erfindung eine Liaschine zum Liontieren flexibler Druckplatten auf einer abnehmbaren Unterlage i-.ni ζ ma Abnehmen von Probedrucken dieser Platten vor, wobei die Liaachine eine drehbare Andrückwalze, auf der eine Lusterkopie befestigt werden kanu, aufweist sowie
für die Unterlage eine drehbare j?la.tten\/alae, aie gegenüber der Andrückwalze aus einer zurückgezogenen Stellung für das lijntiereii einer flexiblen Druckplatte auf der Unterlage in' eine die ..■.· Krücke al-se berührende Stellung zur herstellung
909820/005 6
-A-
H86872
eines Probeabzugs bewegbar ist u$d wobei die Walzen in beiden Relativstellungen so gekoppelt sind, daß eine einer gegebenen ümfangslänge entsprechende Drehung der Andrückwalze eine Drehung der Plattenwalze um die gleiche.Ümfangslänge bewirkt, die sich dadurch kennzeichnet, daß eine Spurein— richtung parallel zur ^Längsachse der Walzen bewegbar vorgesehen ist, an der ein Zielvisier und ein Befestigungsvisier einander entsprechende Punkte auf der Musterkopie der Andrückwalze und auf der Unterlage der Plattenwalze bezeichnen, nach denen die Druckplatten auf der Unterlage in einer auf die Musterkopie ausgerichteten Lage zwecks Abnahme eines Probedrucks montierbar sind. "
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt in-."!.der Tatsache, daß die Gummidruckplatten durch eine wenig erfahrene Bedienungsperson ohne Messung genau befestigbar sind und die Walze nach dem Befestigen der Platten aus der zurückge-■ zogenen Stellung schnell in Druckstellung mit der Andrückwalze gebracht werden kann, um die Abnahme eines Probedrucks zu gestatten. Mittels der Spureinrichtung, die die Entsprechungspunkte zwischen der Musterkopie und der Unterlage in zurückgezogener Stellung bestimmt, können' G-ummidruckplatten od. dgl. leicht.an ihrer richtigen Stelle auf der Unterlage montiert werden.
909820/0056
148€872
'Vorzugsweise ist "bei einer Maschine naoh der Erfindung die Spureinrichtung längs einer parallel zu den Walzen verlaufenden Schiene verschiebbar, um die Einstellung der Druckplatten zu erleichtern, wobei die Spureinrichtung auf der Schiene dann durch einen Schlitten mit Farbwalze ersetzbar ist, wodurch eine gleichmäßige Einschwärzung der Druckplatten ermöglicht wird.
Weiter können nach der Erfindung Spureinrichtungen vorgesehen werden, die entweder fähig sind, eine exakt parallele Einstellung der Druckplatte zuvdjsm Druokaatz auf der Musterkopie herbeizuführen oder eine schiefe Anbringung der Druckplatten zu bewirken, was bei gewissen Arten von ■Umschlagdruckvorgängen erforderlich sein kann·
Die beiden Y/alzen sind mechanisch miteinander gekoppelt, woduroh die Drehung der Andrückwalze ein Zurücklegen der gleichen Umfangsstrecke durch die Plattenwalze bewirkt, wenn der Durchmesser der Andrückwalze! gleich dem Druokdurchmea'ser der Plattenwalze ist (d.h. der Durohmesser der Plattenwalze plus der Unterlage und den darauf befindlichen Druckplatten). Dies wird durch eine mechanische Koppelung der beiden Walzen im Verhältnis 1:1 erreioht. Weichen die Durohmesser der Walzen voneinander ab, wird das Übersetzungsverhältnia so festgelegt, daß das gleiche Ergebnis erzielt wird.
909820/0056
Bach der Erfindung kann zweckmäßig die Spureinriehtung . / ein sioh tangential zu der Andrückwalze erstreckendes Zielviaier und ein Befestigungsviaier tangential zu der Platten- · walze aufweisen. Dabei ist auf jedem der Visiere eine längs verlaufende Richtlinie eingezeichnet, wobei der Abstand zwischen den beiden Linien gleich dem Abstand zwischen den parallelen Achsen der Andrück- ijzw.der Plattenwalze in Befestigungaatellung ist.
Auf diese Weise besitzt jeder auf der Musterkopie befindliche, mit einem aus der Sichtlinie des Zielvisiers und einer diese durchkreuzenden Querlinie gebildeten !Fadenkreuz fluchtende Punkt seinen Entaprechungspunkt auf einem Auf ähnliche Weise an dem Befestigungsvisier in Form von Längs- und Umfangskoordinaten gebildeten Fadenkreuz. Das Befestigungsvisier liegt ausreichend hoch über der Unterlage auf der Plattenwalze, um das Einschieben der G-ummidruckplatten unter das Visier an ihren richtigen Stellen auf der Unterlage zu ermöglichen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung sind nachstehend Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den Zeichnungen näher beschrieben, und zwar zeigern
Pig. 1 einen Längsschnitt durch eine bevorzugte Ausführungs-
---■ form einer erfindungsgemäßen Maschine zum Befestigen
von Druckplatten auf eine abnehmbare Unterlage und gum Abnehmen von Probedrucken von diesen Platten;
909820/0058
rf **·■
Fig. 1 A eine schematische Darstellung des Verhältnisses der Andrück- und der Plattenwalze hinsichtlich der horizontalen Richtlinien auf den Fenstern der Spureinrichtung, wenn die Plattenwalze ihre zurückgezogene Befestigungsstellung einnimmt;
Fig. 2 eine Ansicht der Maschine von der rechten Seite der Fig. 1 aus gesehen;
Fig. 3 eine Ansicht der Maschine von der linken Seite aus gesehen; .
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie 4-4 In Fig. 1j .
Fig. 5 einen Querschnitt wie Fig. 4, außer, daß die
■■■'' Spur einrichtung hier durch eine Einsohwärzwalzvorrichtung ersetzt ist;
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung, die zeigt, wie die Unterlage an der Plattenwalze angebracht wird; .
Fig. 7 eine getrennte Draufsicht auf die Betrachter der Spureinrichtung;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des Verhältnisses der Andrück- und der Plattenwalze beim Abnehmen eines Probedruckes; und
-'S ' eine Enda&sicht elmsaröweiteren bevorzugten ■-·'"- ■ ■-' Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Maschine.
In den Zeichnungen , insbesondere in Fig. 1 bis 4, ist eine erfindungsgemäße Maschine zum Befestigen und Abnehmen eines Probedruckes von Gummidruckplatten dargestellt· Die Maschine • weist eine Andrückwalze 10 und eine'Plattenwalze 11 auf, die zwischen Endrahmen 12 und 13 drehbar gelagert sind, die durch Querstreben HA und HB in parallelem Abstand voneinander gehalten werden. Eine Gleitschiene 15 mit rechteckigem Querschnitt ist ebenfalls zwischen den Endrahmen parallel zu den Längsachsen der beiden Walzen gelagert, wobei die Schiene ebenfalls abstützend auf die Rahmen wirkt. Längs der Schine ist eine Spureinrichtung verschiebbar angebracht, die generell mit 16 bezeichnet ist.
Die beiden Zylinder sind mechanisch derart miteinander gekoppelt, daß eine Drehung der Andrückwalze 10 eine entsprechende Drehung der Plattenwalze 11 mit sich bringt. Das geschieht mittels einer sich parallel zu den Achsen der beiden Viialzen. erstreckenden Übertragungswelle 17, deren Enden in den Endrahmen 12 und 13 drehbar gelagert sind und durch sie hindurchgehen. Das eine Ende der Welle 17 steht mit der Andrückwalze 10 in Eingriff und dreht sich mit ihr, während das andere Ende durch ein allgemein mit dem Bezugszeichen 18 versehene Zahnrad- und Kettensystem opergttiv mit der Plattenwalze 11 gekoppelt ist.
Die Andrückwalze 10 ist in fester Stellung drehbar auf Achsstücken e^tteken 19 und 20 gelagert, wobei die Achse 19 in einem
9.09820/0058
an dem Bndrahmen 12 befestigten Lager 21 und die Achse 20 in einem in dem Endrahmen 13 ausgebildeten Lager 22 gelagert ist und durch dieses hindurohragt. Bm Zahnrad 23 und ein Handrad 24 -sind auf der Achse 20 festgekeilt. Das Zahnrad 23 steht in Eingriff mit einem gleichen Zahnrad 25, das am Ende der Welle 17 befestigt ist, äo daß bei Handdrehung des Rades 24 und Drehung der Andrückwalze 10 die Welle 17 sich entsprechend drehte
Die Plattenwalze 11 ist auf Achsstücken 26 und 27 gelagert, die in Lagerblöcken 28 bzw. 29 gelagert sind, die gleichzeitig an den Endrahmen verschiebbar sind, um die Plattenwalze aus einer Stellung zum Abnehmen von Probedrucken, bei der die Druckplatten die Oberfläche der Andrückwalze berühren, in eine zurückgezogene Stellung zu bringen, in der die Längsachse der Plattenwalze 11 sich in einem vorbestimmten Abstand von der Längsachse der Andrückwalze 10 befindet.
Diese Verschiebung der Lage erfolgt mittels Sohrauben 30 und
ι ■ i
31, die in an den Vorderkanten der Rahmen 12 bzw, 13 befestigte Träger 12A und 13A eingeschraubt gind. Die Enden dieser Schrauben ragen durch die Träger hinduroh und stehen mit den Endrahmen 12 und 13 und den Lagerblöcken 28 und 29 in Eingriff. Die Schrauben 30 und 31 werden durch Knöpfe 32 und 33 betätigt, so daß die Schrauben beim Vordringen in ihren Trägern gegen die Lagerblöcke 28 und 29 drücken und damit die
909820/0058
Plattenwalze 11 gegen die Andrückwalze 10 schieben. Werden die Schrauben zurückgezogen, ziehen sich auch die Lagerblöckedurch die Schwerkraft zurück.
Um ein gleichzeitiges Drehen der Schrauben und damit die Erhaltung der parallelen lage der Achse der Plattenwalze zu der Achse der Andrückwalze zu gewährleisten, ist der Knopf 32 mit dem Knopf 33 durch eine endlose Kette 34 verbunden. Die Stellung der Schraube wird durch eine an der Schraube 31 befestigte Skalenscheibe angezeigt.
Das die Y/ells 17 und die Plattenwalze 11 koppelnde Zahnrad- und .Kettensystem 18 besteht aus einem Zahnrad 36, das am linken Ende der Welle 17 angebracht ist, und aus einem Zahnrad 37, das an der Achse 26 angebracht ist, wobei die beiden Räder gemäß Fig. 3 duroh eine Kette 38 miteinander verbunden sind. Da aioh die Stellung des Zahnrads 37 relativ zu dem Zahnrad 36 bei Einwärts- oder Zurückziehungsbewegung des lagerb-locks 28 versohiebtj ist es notwendig, das darausassultierende Durchhängen der Kettenradkette auszugleichen, um die Kette gespannt zu erhalten und dadurch das Zahnrad 37 in Eingriff mit dem Zahnrad 36 zu halten. Dies wird duroh vier Ausgleichszahnräder erreicht.
Wie am deutlichsten aus Pig. 3 ersichtlich ist, sind zwei Ausgleiohszahnräder 39 und 40 auf beiden Seiten einer sohwenk-
903820/0058
1488872
baren Leiste 51 befestigt und greifen an gegenüberliegenden Seiten des oberen Seils der Kette 38 an, während die anderen zwei Ausgl ei chsz ahnräder 42 und 43 an den entgegengesetzten Enden einer schwenkbaren Leiste 44 befestigt sind und an gegenüberliegenden Seiten des unteren leils der Kette 38 angreifen. Die beiden Leisten sind durch ein Gelenkstück 45 miteinander verbunden, das an einem Ende einer Feder 46 befestigt ist. .
Wenn der Lagerblock 28 ganz zurückgezogen ist9 sind daher der obere und der untere Teil der Kette 38 im wesentlichen linear, wenn der Lagerblock sich jedoch nach innen bewegt, bewirkt die Feder 46 eine Schwingung der vier Ausgleichszahnräder, wodurch der obere und der untere !eil der Kette eine das Durchhängen ausgleichende Ziokzackform annimmt. Die Linearbewegung der Plattenwalze zu der Andrückwalze erfolgt, ohne eine Yerrückung jjei der Drehung der beiden Walzen zu bewirken, und damit ohne das Drehverhältnis der auf der Andrückwalze befindlichen Musterkopie zu den auf der Plattenwalze befindlichen Druckplatten zu stören.
Die Spureinrichtung 16 besteht aus einem Schlitten 47» der längs der Schiene 15 verschiebbar ist, wobei an dem Schlitten ein durchsichtiges rechteckiges Richtvisier 48 angebracht ist, das sich relativ zu der Andrückwalze 10 tangential erstreckt, und ein vierkänt-T-förmiges Befestisungsvisier 49 angebracht sind. Wie am besten aus Fig. 7 hervorgeht, sind die beiden Visiere* einstückig verbunden.
909820/0058
■- 12 -
148S'87Z
Auf der Unterseite des Richtvisiers 48 ist eine längsverlaufende Richtlinie 50 eingezeichnet, während auf der Unterseite des Befestigungsvisiers 49' eine längs verlaufende Richtlinie 51 eingezeichnet ist. Drei quer verlaufende Linien 52A, 52B und 53 durchkreuzen die Richtlinie 50 und "bilden nahe den Enden der Linie 50 sowie in ihrer Mitte Fadenkreuze, und ähnliche Fadenkreuze werden auf der Linie 51 durch die quer verlaufenden Linien 54A, 54B und 55 gebildet. Es ist offensichtlich, daß gegebenenfalls emch eine größere Anzahl Fadenkreuze eingezeichnet werden kann·
Beide Visiere bestehen vorzugsweise aus einem optisch reinen und unverzeichneten Acrylmaterial wie das unter dem Hamen "Plexiglas" im Handel bekannte. Das Befestigungsvisier 49 ist gegenüber der Plattenwalze etwas erhoben, um das Einfügen der Gummidruckplatten darunter zu ermöglichen, wobei dieses Visier etwas biegsam ist, so daß es auf die Druckplatte niederdrückbar ist, und so eine exakte Ausrichtung der Platte mit
den Fadenkreuzen auf dem Visier ermöglicht·
Die Plattenwalze 11 ist, wie am besten aus'Fig. 6 ersichtlich ist, eine Präzisionsstahlwalze alt einer erigen quer über ihre Fläche geschnittenen Rille 11A. Ein (nicht dargestellter), in
dieser Rille angeordneter ETockenstangen-Jäechanismus wird durch federbelastete Hebel 11b geöffnet und geschlossen, um die Unterlage 11£ festzustellen oder zu lösen. Die Unterlage 11£ besteht aus biegsamem Stahl mit präzise geformten, recht-
909820/0058
Winkligen Enden, die in die Rille 11a hineinpassen.
Die Unterlage 11_c wird also um die Plattenwalze 11 gewickelt, wobei die Enden in die Eille eingeführt und darin befestigt werden, lach der Befestigung der Druckplatten auf der Unterlage in der Haschine, wird die Unterlage gelöst und auf eine gleiche Plattenwalze in der rotierenden Gummidruckpresse übertragene Die Druckplatten kennen mit druckempfindlichen Unterlagen oderdoppelseitigen Klebstoffen versehen sein, um ein schnelles Befestigen au erleichtern«
Die Unterlage 11j3, die von der unter dem Uamen "Snap-Eok" bekannten Art ist, "benötigt keine Spann- oder Streckvorrichtung und wickelt sich in perfekter, hautenger Passung um die Walzeο Obwohl die Verwendung einer solchen Unterlage bevorzugt wird, ist die Erfindung natürlich auch mit jeder anderen handelsüblichen abnehmbaren Unterlage betriebsfähig.
Das geometrische Verhältnis der Hauptbestandteile der Maschine iät aus Fig. 4 ersichtlich, wo zu erkennen ist, daß dia parallele» ^Längsachsen derPlattonwalze 11, der AndrtiokwaljBe 10 und der Welle 17 alle in einer gemeinsamen, geneigten ! Ebene PJ liegen, während die Schiene 15 in einer senkrecht zur Ebene P1 verlaufenden Ebene P liegt. Das Riohtvisier 48
· 2 : und das Befestigungsvisier 49 liegen in einer gemeinsamen geneigten Ebene P,, die parallel φ* der Ebene P-j und damit tangential zu den Oberflächen der Walzen verläuft.
809820/0056
Aus Pig. 1 ist' ersichtlich, daß eine Musterkopie eines UmsohlagB E duroh Klebestreifen an der Oberfläche der Andrückwalze 10 befestigt ist. Der Umschlag E ist auf der Andrückwalze so angebracht, daß er mit längs verlaufenden, mit der Reißnadel darauf eingezeichneten Linien (nicht dargestellt) fluchtet. Der Umschlag ist mit zu druckendem Ma=fee3P Text versehen, und das Problem, die Gummi druckplatt en auf der Pla*fctenwalze 11 zu befestigen, schließt die Plazierung der Platten an genau den Stellen des zu druckenden Textes auf dem Umschlag entsprechenden Stellen auf der Plattenwalze ein»
Um dieses Ergebnis schnell und genau ohne Messung zu erreichen, wird die Axiallage der Plattenwalze 11 relativ zu der feststehenden Axiallage der Andrückwalze 10 derart eingestellt, daß die Plattenwalze von der Andrückwalze in einen ausreichenden Abstand versetzt wird, daß die Befestigung der Druckplatten auf der Plattenwalze ermöglicht wird, wobei der Abstand zwischen der Achse der Plattenwalze von der Andrückwalze dem Abstand zwischen den Richtlinien 50 und 51 auf der Spureinrichtung gleich gemacht wird.
Das Verhältnis, das in der Befestigungsstellung der Plattenwalze vorliegt, ist in Fig. 1A erläutert, aus der hervorgeht, daß der Abstand D.. zwischen den Axen der Walzen genau gleich dem Abstand D2 zwischen den Richtlinien 50 und 51 auf d«er Spureinrichtung 16 ist. Der Druckdurchmesser der Plattenmalze 11- mit der Unterlage und den Druckplatten ist in der garge-
909820/0056
"" stellten Ausführungsform gleich aem Durchmesser der Andrückwalze. Die "beiden Walzen sind mechanisch in einem Übersetzungsverhältnis von 1x1 miteinander gekoppelt, so daß "bei Drehung der Andrückwalze» angenommen im Uhrzeigersinn, um eine ganze Umdrehung von 0° bis 360° sich die Plattenwalze gegen den Uhrzeigersinn von 0° "bis 360° dreht· Yienn darum die längs verlaufende Sichtlinie 50 auf der Andrückwalze mit irgendeiner gegebenen längs verlaufenden Linie entlang dem - Walzenumfang fluchtet, fluchtet äie Richtlinie 51 auf der Plattenwalze mit einer Linie an der gleichen Longitudinalstelle auf der Unterlage auf der Plattenwalze.
Präzise Punkte entlang den längs verlaufenden Richtlinien auf den Walzen sind durch die quer verlaufenden Linien gebildet, die die Richtlinie 50 durchkreuzen und damit Fadenkreuze bilden, sowie die entsprechenden auf der Richtlinie 51 gebildeten Fadenkreuze· Dadurch wird es möglich, wie in Fig« zu sehen ist, irgendeine lypenabdruckstelle auf dem Musterumschlag E abzutasten und eine biegsame Druckplatte, etwa wie Platte J? an der entsprechenden Stelle auf die Unterlage auf der Plattenwalze zu legen. Durch Verschieben der Spureinrichtung 16 quejj über die Schiene 15 können die Druckplatten auf der Plattenwalze an den richtigen Stellen quer darüber gelegt werden.
Wenn beispielsweise, wie in Fig. 7 feezeigt, das Fadenkreuz
90 9820/0056
·- 16- " H86872
an dem Schnittpunkt der linien 50 und 53 auf dem Richtvisier 48 mit dem Buchstaben. R auf dem darunterliegenden Musterumschlag zum Fluchten gebracht wird, kann eine ein Spiegelbild ■ "' dieses Buchstabens enthaltende Druckplatte an entere chender Stelle auf der Plattenwalze angebracht werden ka»», indem 4iese Druckplatte mit den an dem Schnittpunkt der Linien 51 und 55 auf dem Befestigungsvisier gebildeten Fadenkreuz zum Fluchten gebracht wird» ■
Einige Umschlagdruckerpressen stanzen aus dem Umsehlag ein Fenster aus und erfordern darum eine Schräganbringung ." der Stanzbacke. Folglich ist es erforderlich, auch die Gummi- . druckplatten schräg zu befestigen. Um die Druckplatten schräg anzubringen, kann man eine Spureinrichtung verwenden, in der das Richtvisier und das Befestigungsvisier je einen gleichen, aber entgegengesetzten Schrägungswinkel in ihren Richtlinien besitzen statt der in" der Zeichnung gezeigten parallelen Richtlinien. ·
nachdem, die Gummidruckplatten auf der Unterlage befestigt sind, wie in Fig. 8 dargestellt, wird der Musterumschlag__E auf der Andrückwalze 10 von äinem Blatt S aus durchsichtigem Acetat oder anderem Material mit einer Affinität für Druckerschwärze bedeckt. Die Spureinrichtung 16 wird von der Schiene 15 entfernt und durch Schiebemitnehmer 56 mit einer Walze 57 für die Schwärze, der an dem Mitnehmer befestigt ist, ersetzt, (s. Fig. 5). Die Plattenwalae 11 wird dann nach vorn in
809820/0056
Richtung auf die Andrückwalze gesohoben, indem die Knöpfe 32 oder 33 so lange gedreht werden, "bis die Druckplatten die Oberfläche des Aeetatblattes berühren. Durch die Drehung der beiden Y/alzen entsteht auf dem Acetatblatt ein Probedruck, •und da das Blatt durchsichtig ist, ist leicht zu erkennen, ob der Druck genau mit dem auf dem Musterumschlag E zusammenfällt.
In einer Dreifarbendruokerpresse mit abnehmbaren Unterlagen werden drei Walzen benötigt. Eine den drei T/alzen der Druckerpresse gleiche Walze wird in die Maschine gemäß der Erfindung eingebaut« Nachdem die Gummidruckplatten auf der Unterlage für eine larbe befestigt sind und ein Probedruck gemacht worden ist, wird die befestigte Unterlage entfernt und der Vorgang erst mit einer zweiten Unterlage und dann mit einer dritten Unterlage wiederholt. Der aufeinanderfolgend gedruckte Probedruck der drei Unterlagen auf der Andrückwalze zeigt dann, ob die drei !Farben genau aufeinanderlallen.
Vorstehend ist also eine Maschine zum Befestigen und Probedruöken von Grummidruokwalzen auf einer entfernbaren Unterlage beschrieben worden, wobei die Unterlage nach dem Befestigen und Abnehmen des Probedrucks auf die Plattenwalze der Gummidruckerpresse übertragen wird· Duroh Verwendung abnehmbarer Unterlagen in der hier offenbarten Presse und Maschine kann die Presse nicht nur fast fortlaufend In Betrieb sein, sondern die zum Befestigen der Platten erforderliohe Zeit wird erheblich verkürzt, und damit werden bei der Produktion große Einsparungen erzielt«
90982Ö/005.6
In der in Verbindung mit den Fig. 1 bis 8 gezeigten Ausführungeform ist der Druokdurchmesser der Plattenwalze, gleich, dem Durohmesser der Andrückwalze. Um eine gleiche Verlagerung der Um- · fangsentfernung auf der Oberfläche der Plattenwalze bei Drehung der Andrückwalze herbeizuführen« sind die beiden Walzen in einem Übersetzungsverhältnis von 1*1 miteinander gekoppelt· Somit ist der durch eine vorgegebene Bewegung der Andrückwalze bestimmte Winkel gleich dem duroh die Plattenwalze zurückgelegten Winkel, deren Bewegung mit der Andrückwalze verbunden ist.
In Pig. 9 ist eine Ausführungsform einer Maschine zum Befestigen von Druckplatte und Abnehmen von JProbedruoken gezeigt, in der die Plattenwalze einen Druokdurchmesser hat, der kleiner ist als der Durchmesser der Andrückwalze. Weiterhin wird eine Plattenwalze verwendet, die von der herkömmlichen oder Standardart und nioht mit einer abnehmbaren Unterlage versehen ist. In diesem Falle müssen die Gummidruckplatten daher direkt auf der Plattenwalze angebracht sein, wonach dann die Plattenwalze von der Masohine zu der Gummidruokerpresse übertragen wird. In dieser Form der Maschine muß daher ein anderes Übersetzungsverhältnis als 1*1 zwischen den beiden Walzen vorgesehen werden, und die Masohine muß so angeordnet sein, daß eine körperliche Entfernung der Plattenwalze nach dem Befestigen und dem Abnehmen des Probedrucks durchgeführt wird.
In der in Fig. 9 dargestellten Maschine ist auf einem Rahmengestell ein Endrahmen 58, eine Andrückwalze 59 und eine Platten··
909820/0056
walze 60 in Standardaus führung vorgesehen· Die Art und Weise, in der die beiden Walzen in ihrer Tätigkeit miteinander gekoppelt sind, ist im wesentlichen die gleiche wie in den Fig. 1 bis 8, d.h. auf einer Seite mittels eines Zahnrads 61, das an dsr Welle der Andrückwalze befestigt ist.und mit einem Zahnrad 62 in, Eingriff steht, das an einer Übertragungswelle 65 befestigt ist, und auf der anderen Seite mittels einer Übertragungswelle und der Plattenwalze, die mit einem Zahnradsystem versehen sind.
Da die Möglichkeit bestehen muß, die ganze Plattenwalze 60 zu entfernen anstatt nur eine darauf befindliche Unterlage zu entfernen, sind die dafür bestimmten Lagerblöcke, von denen nur einer, 64, gezeigt ist, geteilt und werden durch knopfbetätigte Schrauben von denen eine, 65» dargestellt ist, in einer der Schraubenanordnung gemäß den vorigen Figuren ähnliohenySFeise verschoben·
Um das Entfernen der Plattenwalze 60 zu ermöglichen, liegt auch die Schiene 66, die in den vorhergehenden Figuren zwischen den beiden Walzen angeordnet ist, nun oberhalb der Andrückwalze 59 und ist von rundem statt von rechteckigem Querschnitt· Längs der Schiene 66 ist ein Schlitten 67 verschiebbar, von dem sich ein Zielvisier 68 in einer zu der Andrückwalze tangential angeordneten Lage erstreckt. Durch einen einstellbaren Arm 69 wird an das untere Ende des Zielvisiers ein Befestigungsvisier 70 gekoppelt, das sich tangential zu der Plattenwalze 60 erstreckt.
Da der Druckdurchmesser der Plattenwalze (d.h. der Durchmesser der Walze mit den darauf befindlichen Druckplatten) kleiner ist
909820/005$ <
U8687?
als der Durchmesser der Andrückwalze, sind die "beiden Visiere nioht in einer Ebene wie in den Mg. 1 bis 8, sondern mit Abstand voneinander angeordnet, wobei die richtige Einstellung •mittels des Armes 69 erfolgt·
■Es sei beispielsweise angenommen, daß der Durchmesser der Andrückwalze 59 12,83 cm (5,050 Zoll) beträgt und der Druckdurchmesser der Plattenwalze 60 10,62 cm (4,180 Zoll) beträgt. Damit die Drehbewegung der Andrückwalze die Plattenwalze dazu bringt, eine periphere Entfernung von einer längs verlaufenden Bezugsliniejzurüokzulegen, die die gleiche iat, die von der Andrückwalze zurückgelegt wird, ist das Zahnrad 61 auf der Andrückwalze mit 70 Zähnen und das Zahnrad 62 auf der Übertragungswelle mit 58 Zähnen versehen, (5,05O" χ 58 m 4.,18OM
Selbstverständlich müssen für verschiedene Walzendurchmesser geeignete Übersetzungsverhältnisse gewählt werden, um das gleiche Ergebnis zu erzielen· Bei anderen Anordnungen als dem 1:1 Über-Setzungsverhältnis ist es nioht möglich, die Maschine fortlaufend umlaufen zu lassen. Das heißt, daß, nachdem die beiden Walzen so gedreht wurden, daß sie die gleiche periphere Entfernung zurücklegen, aber verschiedene Winkel,, so daß die Druckplatten auf der Plattenwalze genau an den Stellen angebracht werden, die Stellen auf der auf der Andrückwalze befindlichen Musterkopie entsprechen, für den nächsten Arbeitsgang die längs verlaufenden Reiß- bzw. Richtlinien auf der Walze erneut mit den längs verlaufenden Richtlinien auf der Spureinrichtung zum Zusammenfallen gebracht werden müssen.
909820/0056
Dae geschieht durch einfaches Entkoppeln der Andrückwalze aus dem Übersetzungen» ohaniemus, der die Andrückwalze mit der Plattenwalze verbindet· In der Praxis bedarf es lediglich einer Lockerung der Kopfschraube, die das Zahnrad 62 an der Übertragungswelle 63 befestigt« um die Drehbewegung der Andrückwalze nicht langer auf die Plattenwalze zu übertragen· Nachdem dann die Andrückwalze mit der Plattenwalze zum Fluohten gebracht ist, wird die Kopfschraube an dem Zahnrad 62 wieder angezogen^
Obwohl die Plattenwalze in Fig. 9 abnehmbar gezeigt ist, kann die gleiche Grillvorrichtung verwendet werden mit einer Plattenwalze, die eine abnehmbare Unterlage und einen Durchmesser besitzt, der von dem Durohmesser der Andrückwalze abweicht·
In einer weiteren Ausführungsform einer Maschine zum Befestigen von Gummidruckplatten und zum Abnehmen von Probedruoken gemäß der Erfindung ist die Plattenwalze besonders ausgeführt, so daß sie abnehmbare Unterlagen aufnehmen kann, die in der Größe für Pressen bestimmt sind, deren Druokdurohmesser kleiner als die Druokdurchmesser der speziellen Plattenwalze sind, deren Druckdurohmesser gleich dem Durchmesser der Andrückwalze in der Maschine ist. Auf diese Weise wird es möglich, die gleiche Maschine zum Befestigen von Grummidruokplatten und zum Abnehmen von Probedruoken zusammen mit einer ganzen Gruppe von Druckerpressen zu verwenden, deren Größen des Druokumfangs innerhalb eines Bereiohes von einigen Zoll voneinander abweichen· Zu diesem Zwiok wird der Außendurohmesser sowohl der Abdruokplatte als auch der An-
909820/0056
drückwalze in der Maschine etwas größer gewählt als der Druckdurchinesser der größten Presse unter der Gruppe von Pressen.
Um dieses Ergebnis bei der bevorzugten Art eine» abnehmbaren Unterlage zu erzielen, ist die besondere für diesen Zweck ausgeführte Plattenwalze mit einem schmalen, langgestreckten Schlitz versehen, die den Flansch bzw. die schmale Lippe auf einer Seite der biegsamen Unterlage aufnimmt, wie etwa die Unterlage 11c_ in Hg·6, wobei zwei oder mehr etwas breitere Schlitze auf der v/alz.e ausgebildet sind, um die Einführung der Lippe am anderen Ende der iumer kürzeren Unterlagen zu ermöglichen.
Anstatt, wie in E1Ig.6 gezeigt, die Unterlagen durch einen liockenatangen-Mechanismus an ihrer Stelle zu halten, werden die Unterlagen an der Plattenwalze mittels Klebstreifen festgehalten, die auf beiden Seiten angeklebt werden. Hachdem die Unterlage befestigt und zur Installation in der Drue-.erpresse wieder entfernt worden ist, wird sie mit beiden Lippen in einen gemeinsameη Schlitz in die Druckwalze eingesetzt und durch den üblichen lTocIcenstangen-Üechanismus verriegelt.
Durch die Verwendung solcher besonders ausgeführten Platten-Walken in der Maschine nach der Erfindung ist es möglich, Gummidruckplatten auf abnehmbaren unterlagen zu befestigen,
SAD 909820/0056
H86872
notwendiges iCrimm- oder Unterlegmaterial einzusetzen und Probedrucke von ihnen zu'nennten für eine ganze Gruppe von Druckerpressen mit den jeweiligen Druckuiufangsgrößen von 33,o2j 35,56f 36,83 und 38,1o cm (13, 14, 14,5 und 15 Zoll), ohne daß eine besondere Maschine zum Befestigen von Gummi .druckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken für jede| einzelne dieser Größen erforderlich wäre. Selbstverständlich kann dieselbe ÜJechnik auch für andere Größengruppen angewendet werden.
In der in J?ig.7 dargestellten Spureinrienttmg sind die Richt- bzw. Befestigungsvisierelemente auo einer einzigen durchsichtigen Platte aus Kunst st off material gebildet. TJn eine Einstellung der Spureinrichtung für Verschiedene Stanswinkel auf verschiedenen Druckerpressen zu ermöglichen, kann die Spureinrichtung auch aus einer.;-iüchtvisier und einem Befestigungsvisier aus getrennten Stücken bestehen. Diese Stücke Werden dann mit einem an aer Unterseite des Schlittens 47 befestigten passenden Verbindung syst em verbunden, wobei die Verbindung so ausgeführt ist, daß bei Drehung entweder des Richtvieiei's oder des Befestigungsvisiers Uj* den jeweiligen drehbaren Anlenkungspunkt das andere Yisier zur Drehung durch einen gleich großen, aber entgegengesetzten \'inkel gebracht wird, um ein ervaüischtes "schräges" .■ Verhältnis der beiden
zueinGii;"or zu erreichen. Durch Verwendung von öperrirveii. zusr.-jneii mit dem iieitüksysteia kann eine Vielzrüil
909820/0050 bad OBtGtNAl.
von Schrägungswinlceln in der Maschine zum Beiästigen von Grummidruckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken verdoppelt werden, ohne daß dafür gesonderte Spureinrichtungen für jeden einzelnen Winkel erforderlich sind.
Anstelle eines Gelenksysteiiis können auch andere Mechanismen verwendet v/erden, um einen Bereich von Schrägung s winke In für die Visiere zu schaffen. So kann man beispielsweise das Richtvisier und das Befestigungsvisier auf der Unterseite zweier kleiner Präzisionszahnräder anbringen, die ihrerseits unter-, halb eines an der Unterseite des Schlittens auf eine V/c-ise befestigten-flachen Gliedes angebracht sind, durch die/Littelachsen der beiden Zahnräder senkrecht zu der Bewegung des Schlittens stehen.
909820/OO56

Claims (11)

1485872.
tr
Patentansprüche
M «Λ Maschine zum Montieren flexibler Druckplatten auf einer - abnehmbaren Unterlage und zum Abnehmen von Probedrucken dieser Platten, wobei die Maschine eine drehbare Andrückwalze,auf der eine Musterkopie befestigt werden kann, aufweist sowie für die Unterlage eine drehbare Plattenwalze, die gegenüber der Andrückwalze aus einer zurückgezogenen Stellung für das Montieren einer flexiblen Druckplatte auf der Unterlage in eine die Andrückwalze berührende Stellung zur Herstellung eines Probeabzugs bewegbar ist und wobei die Walzen in beiden Eelativste^lungen so gekoppelt sind, daß eine einer gegebenen Umfangslänge entsprechende Drehung der Andrückwalze eine Drehung der Plattenwalze um die gleiche Umfangslänge bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spureinrichtung (16) parallel zur Längsachse der Walzen (10,11) bewegbar vorgesehen ist, an der ein Zielvisier (48) und ein Befestigungsvisier (49) einander entsprechende Punkte auf der Musterkopie der Andrückwalze (10) und auf der Unterlage (11c) der Plattenwalze (11) bezeichnen, nach denen die Druckplatten auf der Unterlage in einer auf die Musterkopie ausgerichteten Lage zwecks Abnahme eines Probedrucks montierbar sind.
909820/0056
H86872
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der für den Druck maßgebende Durchmesser der Plattenwalze ι
(11) gleich dem Durchmesser der Andrückwalze (10) ist, und daß beide Walzen über eine Antriebsübertragung (17,36, 37,38) im Verhältnis 1:1 für synchrone Drehung gekoppelt sind β
.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckdurchmesser der Plattenwalze (60) kleiner ist als der Durchmesser der Andrückwalze (59) und daß beide Walzen durch eine Antriebsübertragung (61,62,63) mit einem Übersetzungsverhältnis^..kleiner als 1 gekoppelt sindo
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenwalze (11 bzw. 60) aus einer Andrückstellung in eine parallele Stellung mit vorbestimmtem Abstand ihrer Achse von der Achse der Andrückwalze (10 bzw. 59) bewegbar ist und daß das Zielvisier (48) und das Befestigungsvisier (49) in Längsrichtung je eine Richtlinie (50,51) aufweisen, deren gegenseitiger Abstand gleich dem Abstand zwischen den Achsen der beiden Walzen ist.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zielvisier (48) der Spureinrichtung tangential gegenüber der Andrückwalze zum Erfassen von Punkten der Musterkopie und das Befestigungsvisier (49) tangential gegenüber der
909820/0056
H86872
Pl&ttenwalze zum Festlegen entsprechender Punkte auf der Druckplattenunterlage (11c) angeordnet ist. .
6. Maschine nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, daß jedes Visier (48,49) eine Anzahl die Richtlinien (50,51) schneidender und mit diesen Fadenkreuze bildender vertikaler Linien (52A, 52B,' 53,54A, 54B,55) aufweist, so daß jeder auf ein ladenkreuz auf dem^ielvisier (48) ausgerichtete'Punkt der Musterkopie auf dem Andrückzylinder auf einen entsprechenden Punkt der Fadenkreuze des Befestigungsvisiers (49) ausgerichtet-ist«
7. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Visiere (48,49) Richtlinien mit gleichen,jedoch entgegengesetzt gerichteten ITeigungswinkeln für das Montieren von Druckplatten unter einem Vifinkel aufweisen, wie dies beispielsweise für das Bedrucken mancher Briefumschläge erforderlich ist«
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spureinrichtung (16) durch einen Träger (56) für eine Farbwalze (57) zum gleichförmigen Färben der Druckplatten ersetzt ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückwalze (10) zwischen parallelen
909820/0Ö56
seitlichen Rahmenteilen (12,13) in einer festen Stellung drehbar gelagert ist, während die Plattenwalze (11) in gegenüber diesen Rahmenteilen einstellbaren lagerböcken (28,29) parallel zur Andrückwalze drehbar gelagert ist, daß ferner ein Ende einer drehbar gelagerten Welle (17) über Zahnräder (23,25) mit der Andrückwalze gekoppelt ist, während das andere Ende der Welle über einem Kettentrieb (36»37»38) die Plattenwalze synchron mit der Andrückwalze antreibt, und daß längs einer parallel zu den Walzen sich erstreckenden Schiene (15) ein der Spureinrichtung (16) angehörender Schlitten (47) bewegbar angeordnet ist,
10. Maschine nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß
die Lagerböcke (28,29) für die Plattenwalze (11) gemeinsam verstellbar sinde
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
jedem lagerbock (28,29) eine Stellschraube (30,31) zugeordnet ist,und daß die beiden Stellschrauben durch eine Koppelung (34) zu gemeinsamer Bewegung bei Betätigung einer Schraube verbunden sind.
12o Maschine nach Anspruch 9f dadurch gekennzeichnet, daß dem Kettentrieb (36,37,38) unter Federbelastung (46) stehende leerluufrollen (39,40,42,43) zum Spannen der Kette (38) bei Annäherung der Plat'lenwalze (11) an die
• 809820/0056
iiS6872
ay
Andrückwalze zugeordnet sind<
Patentanwalt:
909820/0056
DE19661486872 1965-03-15 1966-02-02 Maschine zum Montieren von flexiblen Druckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken dieser Platten Pending DE1486872A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US439575A US3361060A (en) 1965-03-15 1965-03-15 Machine for mounting and proofing rubber printing plates

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1486872A1 true DE1486872A1 (de) 1969-05-14

Family

ID=23745255

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661486872 Pending DE1486872A1 (de) 1965-03-15 1966-02-02 Maschine zum Montieren von flexiblen Druckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken dieser Platten

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3361060A (de)
DE (1) DE1486872A1 (de)
GB (1) GB1122331A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2517593A1 (fr) * 1981-12-08 1983-06-10 Cebal Procede de prereglage d'une machine offset a sec

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3983808A (en) * 1971-12-02 1976-10-05 Chromax Ltd. Method and apparatus for applying flexographic printing plates to the printing cylinders of a multi-cylinder printing machine
US4004509A (en) * 1975-08-01 1977-01-25 Mosstype Corporation Mounting-proofing machine
US4046072A (en) * 1976-12-30 1977-09-06 Henderson Joseph E Printing die rotary gluing table
US4449452A (en) * 1982-05-28 1984-05-22 Rapid Packaging Services Pty. Ltd. Rapid plate mounter
US4852486A (en) * 1988-11-25 1989-08-01 Basf Corporation Portable flexographic proofer device
US5752445A (en) * 1996-09-26 1998-05-19 All Graphic, S.R.L. Printing mantle for printing indicia on corrugated cardboard substrates
CN111016426B (zh) * 2019-12-29 2021-06-18 宁波聚元设计有限公司 一种瓦楞纸箱印刷机用的自动卷版装置

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US767653A (en) * 1903-10-05 1904-08-16 A H Vilas Company Burnishing-machine.
US1048094A (en) * 1912-01-31 1912-12-24 Louis M Pier Printing-press.
US1086722A (en) * 1913-02-05 1914-02-10 Samuel M Langston Adjusting and driving mechanism for shafts.
US1524071A (en) * 1920-12-24 1925-01-27 Hoe & Co R Printing device
US1807991A (en) * 1926-09-11 1931-06-02 Oxford Varnish Corp Graining machine
US2070293A (en) * 1935-05-13 1937-02-09 Goss Printing Press Co Ltd Matrix making machine
US2301299A (en) * 1940-10-18 1942-11-10 Cottrell C B & Sons Co Printing press
GB803377A (en) * 1952-12-19 1958-10-22 Warner Jones & Company Ltd K Improvements in and relating to rotary proofing presses for printing machines
US2994964A (en) * 1958-09-17 1961-08-08 Samuel N Moffet Transparent gauge
US3186336A (en) * 1962-11-27 1965-06-01 John F Kirby Machine for mounting and proofing printing plates

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2517593A1 (fr) * 1981-12-08 1983-06-10 Cebal Procede de prereglage d'une machine offset a sec
EP0081443A1 (de) * 1981-12-08 1983-06-15 Cebal Verfahren zur Voreinstellung einer Trockenoffsetmachine

Also Published As

Publication number Publication date
US3361060A (en) 1968-01-02
GB1122331A (en) 1968-08-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69510766T2 (de) Maschine zum Montieren von flexiblen Druckplatten auf Plattenzylindern von Flexodruckmaschinen und zum Abnehmen von Probedrucken
DE60008196T2 (de) Vorrichtung zum auswechselbares Halten und Positionnieren von Druckzylinder in eine Offsetdruckmaschine
DE3902923C2 (de) Bogenführungstrommel für Bogenrotationsdruckmaschinen
DE3203879A1 (de) Offset-bogen-rotationsdruckmaschine
DE4021895A1 (de) Druckeinheit zur durchfuehrung eines fliegenden druckplattenwechsels
EP0426022A2 (de) Plattenzylinder einer Druckmaschine
DE3221066A1 (de) Verfahren und einrichtung zum passgenauen aufziehen von flexiblen klischees auf druckwalzen
DE1486872A1 (de) Maschine zum Montieren von flexiblen Druckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken dieser Platten
DE2130278A1 (de) Mehrzweck-seitenrahmen fuer rotationsdruckmaschinen
DE3713788A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verbinden einer druckplatte mit einem flexiblen endlosen druckriemen
DE1611184A1 (de) Vervielfaeltigungsmaschine
DE2402836C2 (de) Siebdruckvorrichtung mit wenigstens zwei Druckstationen
DE3320552A1 (de) Offset-druckpresse mit zwei druckwerken
EP0619185A1 (de) Vorrichtung zur Erzeugung einer Hülse, insbesondere einer hülsenförmigen Druckform, mit Zusammenhängender Umfangsfläche
DE880891C (de) Trommelvervielfaeltiger
WO1991004859A1 (de) Vorrichtung zum positionsgenauen spannen einer druckplatte auf einem druckzylinder
DE1561194B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zurichten von Druckformen außerhalb der Presse
DE4100871C2 (de) Flexodruckmaschine
DE2139830A1 (de) Offset-bogenrotationsdruckmaschine
CH610817A5 (en) Combined printing and punching machine and use thereof
EP0119515B1 (de) Farbtonprüfeinrichtung mit einer Tiefdruckwalze
DE2200680C3 (de) Einrichtung zum Numerieren und Perforieren insbesondere im Offsetdruckverfahren bedruckter Bogen
DE3882280T2 (de) Eindruckvorrichtung mit Mitteln zum Ändern des Zyklus.
DE2256952A1 (de) Vorrichtung zum aufkleben von flexodruckplatten auf druckzylinder
DE886691C (de) Montageapparat fuer Druckformen