DE1486872A1 - Maschine zum Montieren von flexiblen Druckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken dieser Platten - Google Patents
Maschine zum Montieren von flexiblen Druckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken dieser PlattenInfo
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Description
I -LS*- · i-ΐΛ L/1, r
dr. w. Schalk · dipl-ing. peter W run ι . .....--Jt
31. Januar 1966
Da/Fa ' EaLl 16 231
Da/Fa ' EaLl 16 231
Mosstype Corporation Waldwick, Ϊ-Tew Jersey / USA
Maschine zum Montieren von flexiblen Druckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken
dieser Platten
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Maschinen zum Montieren von Crummidruckplatten bzw. flexiblen Druckplatten und zum
Abnehmen von Probedrucken dieser Platten, insbesondere
auf Maschinen dieser Art, bei denen Gummidruckplatten an einer abnehmbaren, an einer Gummidruckerpresse mit ortsfesten
Jalzen befestigtaren Unterlage montiert werden«,
Bei dein Gummidruckverfahren erfolgt der DrusJk durch an Walzen
befestigten Gummidruckplatten, wobei das zu bedruckende Papier an die eingefärbten Druckplatten angedrückt wird. Gewöhnlich
muß die Presse nach einem Druckvorgang abgestellt werden, während ein neuer Satz Druckplatten direkt auf der Druckwalze
in die richtige Lage gebracht, eingestellt und fertiggemacht wird. In der Praxis kann die Zeit der Abstellung bis zu zwei
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bis drei Stunden betragen.
Um die Notwendigkeit des Absteilens der G-ummidruckerpresse
zu umgehen, wurden abnehmbare Unterlagen entwickelt, die an einer ortsfesten Walze in der Druckerpresse leicht zu
befestigen sind» Die G-ui-umidruckplatten werden dabei auf der
Unterlage montiert und der komplette, druckfertige Satz auf die Druckwalze übertragen, liach einem Druckvorgang entfernt
die Bedienungsperson lediglich die Unterlagen von der Druckwalze und ersetzt sie durch eine Platten für den
nächsten Druckvorgang enthaltende Unterlage. Durch Verwendung solcher G-uimuiplattenunterlagen kann eine Druckerpresse fast
fortlaufend arbeiten»
Obwohl die abnehmbare Unterlage die Notwendigkeit des Abstellens der Presse während des Einsetzens der Druckplatten
beseitigt, bleibt die Notwendigkeit, die Druckplatten auf der Unterlage genau in die richtige Lage zu bringen. Dieser
bisher weitgehend durch Messung durchgeführte Vorgang ist
zeitraubend und erfordert ein hohes Maß an Erfahrung. Die bei dem Versuch, G-uminidruckplatten genau auf der unterlage
in die richtige Lage zu bringen, auftretenden Schwierigkeiten treten noch stärker beim !Farbendruck in Erscheinung, v/o
zwei oder mehr solcher Unterlagen und eine Übereinstimmung der verschiedenen Farben erforderlich sind.
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Demgemäß ist es ein Hauptziel der Erfindung, eine liaschine
zum genauen und schnellen Montieren von flexiblen Druckplatten auf einer Plattenwalze und zum Abnehmen von Probedrucken
zu schaffen. Obwohl die Erfindung hauptsächlich im Zusammenhang mit Plattenwalzen mit abnehmbaren Unterlagen
beschrieben ist, sind die Grundgedanken der Erfindung jedoch auf das Hontieren von Druckplatten direkt auf einer Plattenwalze,
die dann als Ganzes auf die Druckerpresse übertragen wird, ebenso anwendbar wie auf ein kontieren der Platten auf
einer abnehmbaren Unterlage, wobei nur .die Unterlage auf
die Presse übertragen wird.
Insbesondere eignet sich die Erfindung für eine Liaschine,
die eine Plattenwalze des in der Industrie unter der Handelsmarke
"ünap-Lok" bekannten 'fyps aufweist, jobei die ,.alze
hinsichtlich einer Andrückwaise zurückziehbar ist, an der eine IIuuterkopio befestigt ist.
Zu diesem Zweck sieht die Erfindung eine Liaschine zum
Liontieren flexibler Druckplatten auf einer abnehmbaren
Unterlage i-.ni ζ ma Abnehmen von Probedrucken dieser Platten
vor, wobei die Liaachine eine drehbare Andrückwalze, auf
der eine Lusterkopie befestigt werden kanu, aufweist sowie
für die Unterlage eine drehbare j?la.tten\/alae, aie gegenüber
der Andrückwalze aus einer zurückgezogenen Stellung für das lijntiereii einer flexiblen Druckplatte auf der Unterlage in'
eine die ..■.· Krücke al-se berührende Stellung zur herstellung
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eines Probeabzugs bewegbar ist u$d wobei die Walzen in
beiden Relativstellungen so gekoppelt sind, daß eine einer gegebenen ümfangslänge entsprechende Drehung der Andrückwalze
eine Drehung der Plattenwalze um die gleiche.Ümfangslänge bewirkt, die sich dadurch kennzeichnet, daß eine Spurein—
richtung parallel zur ^Längsachse der Walzen bewegbar vorgesehen
ist, an der ein Zielvisier und ein Befestigungsvisier einander entsprechende Punkte auf der Musterkopie der Andrückwalze
und auf der Unterlage der Plattenwalze bezeichnen, nach denen die Druckplatten auf der Unterlage in einer auf
die Musterkopie ausgerichteten Lage zwecks Abnahme eines Probedrucks montierbar sind. "
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt in-."!.der Tatsache,
daß die Gummidruckplatten durch eine wenig erfahrene Bedienungsperson
ohne Messung genau befestigbar sind und die Walze nach dem Befestigen der Platten aus der zurückge-■
zogenen Stellung schnell in Druckstellung mit der Andrückwalze gebracht werden kann, um die Abnahme eines Probedrucks
zu gestatten. Mittels der Spureinrichtung, die die Entsprechungspunkte zwischen der Musterkopie und der Unterlage
in zurückgezogener Stellung bestimmt, können' G-ummidruckplatten
od. dgl. leicht.an ihrer richtigen Stelle auf der Unterlage
montiert werden.
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'Vorzugsweise ist "bei einer Maschine naoh der Erfindung die
Spureinrichtung längs einer parallel zu den Walzen verlaufenden
Schiene verschiebbar, um die Einstellung der Druckplatten zu erleichtern, wobei die Spureinrichtung auf der
Schiene dann durch einen Schlitten mit Farbwalze ersetzbar ist, wodurch eine gleichmäßige Einschwärzung der Druckplatten
ermöglicht wird.
Weiter können nach der Erfindung Spureinrichtungen vorgesehen
werden, die entweder fähig sind, eine exakt parallele Einstellung der Druckplatte zuvdjsm Druokaatz auf der Musterkopie
herbeizuführen oder eine schiefe Anbringung der Druckplatten zu bewirken, was bei gewissen Arten von ■Umschlagdruckvorgängen
erforderlich sein kann·
Die beiden Y/alzen sind mechanisch miteinander gekoppelt,
woduroh die Drehung der Andrückwalze ein Zurücklegen der gleichen Umfangsstrecke durch die Plattenwalze bewirkt, wenn
der Durchmesser der Andrückwalze! gleich dem Druokdurchmea'ser
der Plattenwalze ist (d.h. der Durohmesser der Plattenwalze plus der Unterlage und den darauf befindlichen Druckplatten).
Dies wird durch eine mechanische Koppelung der beiden Walzen im Verhältnis 1:1 erreioht. Weichen die Durohmesser der
Walzen voneinander ab, wird das Übersetzungsverhältnia so
festgelegt, daß das gleiche Ergebnis erzielt wird.
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Bach der Erfindung kann zweckmäßig die Spureinriehtung . /
ein sioh tangential zu der Andrückwalze erstreckendes Zielviaier
und ein Befestigungsviaier tangential zu der Platten- ·
walze aufweisen. Dabei ist auf jedem der Visiere eine längs
verlaufende Richtlinie eingezeichnet, wobei der Abstand zwischen den beiden Linien gleich dem Abstand zwischen den
parallelen Achsen der Andrück- ijzw.der Plattenwalze in
Befestigungaatellung ist.
Auf diese Weise besitzt jeder auf der Musterkopie befindliche, mit einem aus der Sichtlinie des Zielvisiers und einer diese
durchkreuzenden Querlinie gebildeten !Fadenkreuz fluchtende Punkt seinen Entaprechungspunkt auf einem Auf ähnliche Weise
an dem Befestigungsvisier in Form von Längs- und Umfangskoordinaten
gebildeten Fadenkreuz. Das Befestigungsvisier liegt ausreichend hoch über der Unterlage auf der Plattenwalze,
um das Einschieben der G-ummidruckplatten unter das Visier
an ihren richtigen Stellen auf der Unterlage zu ermöglichen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung sind nachstehend
Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den Zeichnungen näher beschrieben, und zwar zeigern
Pig. 1 einen Längsschnitt durch eine bevorzugte Ausführungs-
---■ form einer erfindungsgemäßen Maschine zum Befestigen
von Druckplatten auf eine abnehmbare Unterlage und gum Abnehmen von Probedrucken von diesen Platten;
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rf **·■
Fig. 1 A eine schematische Darstellung des Verhältnisses
der Andrück- und der Plattenwalze hinsichtlich der horizontalen Richtlinien auf den Fenstern
der Spureinrichtung, wenn die Plattenwalze ihre zurückgezogene Befestigungsstellung einnimmt;
Fig. 2 eine Ansicht der Maschine von der rechten Seite
der Fig. 1 aus gesehen;
Fig. 3 eine Ansicht der Maschine von der linken Seite
aus gesehen; .
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie 4-4 In Fig. 1j .
Fig. 5 einen Querschnitt wie Fig. 4, außer, daß die
■■■'' Spur einrichtung hier durch eine Einsohwärzwalzvorrichtung
ersetzt ist;
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung, die zeigt, wie die Unterlage an der Plattenwalze angebracht
wird; .
Fig. 7 eine getrennte Draufsicht auf die Betrachter der Spureinrichtung;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des Verhältnisses
der Andrück- und der Plattenwalze beim Abnehmen eines Probedruckes; und
-'S ' eine Enda&sicht elmsaröweiteren bevorzugten
■-·'"- ■ ■-' Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Maschine.
In den Zeichnungen , insbesondere in Fig. 1 bis 4, ist eine erfindungsgemäße Maschine zum Befestigen und Abnehmen eines
Probedruckes von Gummidruckplatten dargestellt· Die Maschine • weist eine Andrückwalze 10 und eine'Plattenwalze 11 auf, die
zwischen Endrahmen 12 und 13 drehbar gelagert sind, die durch
Querstreben HA und HB in parallelem Abstand voneinander gehalten werden. Eine Gleitschiene 15 mit rechteckigem
Querschnitt ist ebenfalls zwischen den Endrahmen parallel zu den Längsachsen der beiden Walzen gelagert, wobei die
Schiene ebenfalls abstützend auf die Rahmen wirkt. Längs der Schine ist eine Spureinrichtung verschiebbar angebracht,
die generell mit 16 bezeichnet ist.
Die beiden Zylinder sind mechanisch derart miteinander gekoppelt, daß eine Drehung der Andrückwalze 10 eine entsprechende
Drehung der Plattenwalze 11 mit sich bringt. Das geschieht mittels einer sich parallel zu den Achsen der beiden Viialzen.
erstreckenden Übertragungswelle 17, deren Enden in den Endrahmen 12 und 13 drehbar gelagert sind und durch sie
hindurchgehen. Das eine Ende der Welle 17 steht mit der Andrückwalze
10 in Eingriff und dreht sich mit ihr, während das andere Ende durch ein allgemein mit dem Bezugszeichen 18
versehene Zahnrad- und Kettensystem opergttiv mit der Plattenwalze
11 gekoppelt ist.
Die Andrückwalze 10 ist in fester Stellung drehbar auf Achsstücken
e^tteken 19 und 20 gelagert, wobei die Achse 19 in einem
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an dem Bndrahmen 12 befestigten Lager 21 und die Achse 20 in einem in dem Endrahmen 13 ausgebildeten Lager 22 gelagert
ist und durch dieses hindurohragt. Bm Zahnrad 23 und ein Handrad 24 -sind auf der Achse 20 festgekeilt. Das Zahnrad
23 steht in Eingriff mit einem gleichen Zahnrad 25, das am Ende der Welle 17 befestigt ist, äo daß bei Handdrehung
des Rades 24 und Drehung der Andrückwalze 10 die Welle 17 sich entsprechend drehte
Die Plattenwalze 11 ist auf Achsstücken 26 und 27 gelagert,
die in Lagerblöcken 28 bzw. 29 gelagert sind, die gleichzeitig
an den Endrahmen verschiebbar sind, um die Plattenwalze aus einer Stellung zum Abnehmen von Probedrucken, bei der
die Druckplatten die Oberfläche der Andrückwalze berühren, in eine zurückgezogene Stellung zu bringen, in der die Längsachse
der Plattenwalze 11 sich in einem vorbestimmten Abstand von der Längsachse der Andrückwalze 10 befindet.
Diese Verschiebung der Lage erfolgt mittels Sohrauben 30 und
ι ■ i
31, die in an den Vorderkanten der Rahmen 12 bzw, 13 befestigte
Träger 12A und 13A eingeschraubt gind. Die Enden dieser
Schrauben ragen durch die Träger hinduroh und stehen mit
den Endrahmen 12 und 13 und den Lagerblöcken 28 und 29 in
Eingriff. Die Schrauben 30 und 31 werden durch Knöpfe 32 und 33 betätigt, so daß die Schrauben beim Vordringen in ihren
Trägern gegen die Lagerblöcke 28 und 29 drücken und damit die
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Plattenwalze 11 gegen die Andrückwalze 10 schieben. Werden
die Schrauben zurückgezogen, ziehen sich auch die Lagerblöckedurch
die Schwerkraft zurück.
Um ein gleichzeitiges Drehen der Schrauben und damit die
Erhaltung der parallelen lage der Achse der Plattenwalze zu der Achse der Andrückwalze zu gewährleisten, ist der
Knopf 32 mit dem Knopf 33 durch eine endlose Kette 34 verbunden.
Die Stellung der Schraube wird durch eine an der Schraube 31 befestigte Skalenscheibe angezeigt.
Das die Y/ells 17 und die Plattenwalze 11 koppelnde Zahnrad-
und .Kettensystem 18 besteht aus einem Zahnrad 36, das am
linken Ende der Welle 17 angebracht ist, und aus einem Zahnrad 37, das an der Achse 26 angebracht ist, wobei die beiden Räder
gemäß Fig. 3 duroh eine Kette 38 miteinander verbunden sind. Da aioh die Stellung des Zahnrads 37 relativ zu dem Zahnrad
36 bei Einwärts- oder Zurückziehungsbewegung des lagerb-locks
28 versohiebtj ist es notwendig, das darausassultierende
Durchhängen der Kettenradkette auszugleichen, um die Kette gespannt zu erhalten und dadurch das Zahnrad 37 in Eingriff
mit dem Zahnrad 36 zu halten. Dies wird duroh vier Ausgleichszahnräder erreicht.
Wie am deutlichsten aus Pig. 3 ersichtlich ist, sind zwei
Ausgleiohszahnräder 39 und 40 auf beiden Seiten einer sohwenk-
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baren Leiste 51 befestigt und greifen an gegenüberliegenden
Seiten des oberen Seils der Kette 38 an, während die anderen zwei Ausgl ei chsz ahnräder 42 und 43 an den entgegengesetzten
Enden einer schwenkbaren Leiste 44 befestigt sind und an gegenüberliegenden Seiten des unteren leils der Kette 38 angreifen.
Die beiden Leisten sind durch ein Gelenkstück 45 miteinander
verbunden, das an einem Ende einer Feder 46 befestigt ist. .
Wenn der Lagerblock 28 ganz zurückgezogen ist9 sind daher der
obere und der untere Teil der Kette 38 im wesentlichen linear, wenn der Lagerblock sich jedoch nach innen bewegt, bewirkt
die Feder 46 eine Schwingung der vier Ausgleichszahnräder, wodurch der obere und der untere !eil der Kette eine das Durchhängen
ausgleichende Ziokzackform annimmt. Die Linearbewegung
der Plattenwalze zu der Andrückwalze erfolgt, ohne eine Yerrückung jjei der Drehung der beiden Walzen zu bewirken, und
damit ohne das Drehverhältnis der auf der Andrückwalze befindlichen
Musterkopie zu den auf der Plattenwalze befindlichen Druckplatten zu stören.
Die Spureinrichtung 16 besteht aus einem Schlitten 47» der längs
der Schiene 15 verschiebbar ist, wobei an dem Schlitten ein durchsichtiges rechteckiges Richtvisier 48 angebracht ist, das
sich relativ zu der Andrückwalze 10 tangential erstreckt, und ein vierkänt-T-förmiges Befestisungsvisier 49 angebracht sind.
Wie am besten aus Fig. 7 hervorgeht, sind die beiden Visiere*
einstückig verbunden.
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Auf der Unterseite des Richtvisiers 48 ist eine längsverlaufende
Richtlinie 50 eingezeichnet, während auf der Unterseite des Befestigungsvisiers 49' eine längs verlaufende
Richtlinie 51 eingezeichnet ist. Drei quer verlaufende Linien 52A, 52B und 53 durchkreuzen die Richtlinie 50 und "bilden nahe
den Enden der Linie 50 sowie in ihrer Mitte Fadenkreuze, und ähnliche Fadenkreuze werden auf der Linie 51 durch die
quer verlaufenden Linien 54A, 54B und 55 gebildet. Es ist offensichtlich, daß gegebenenfalls emch eine größere Anzahl
Fadenkreuze eingezeichnet werden kann·
Beide Visiere bestehen vorzugsweise aus einem optisch reinen
und unverzeichneten Acrylmaterial wie das unter dem Hamen "Plexiglas" im Handel bekannte. Das Befestigungsvisier 49
ist gegenüber der Plattenwalze etwas erhoben, um das Einfügen der Gummidruckplatten darunter zu ermöglichen, wobei dieses
Visier etwas biegsam ist, so daß es auf die Druckplatte niederdrückbar ist, und so eine exakte Ausrichtung der Platte mit
den Fadenkreuzen auf dem Visier ermöglicht·
Die Plattenwalze 11 ist, wie am besten aus'Fig. 6 ersichtlich
ist, eine Präzisionsstahlwalze alt einer erigen quer über ihre
Fläche geschnittenen Rille 11A. Ein (nicht dargestellter), in
dieser Rille angeordneter ETockenstangen-Jäechanismus wird durch
federbelastete Hebel 11b geöffnet und geschlossen, um die Unterlage 11£ festzustellen oder zu lösen. Die Unterlage 11£
besteht aus biegsamem Stahl mit präzise geformten, recht-
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Winkligen Enden, die in die Rille 11a hineinpassen.
Die Unterlage 11_c wird also um die Plattenwalze 11 gewickelt,
wobei die Enden in die Eille eingeführt und darin befestigt
werden, lach der Befestigung der Druckplatten auf der Unterlage
in der Haschine, wird die Unterlage gelöst und auf eine gleiche
Plattenwalze in der rotierenden Gummidruckpresse übertragene
Die Druckplatten kennen mit druckempfindlichen Unterlagen oderdoppelseitigen Klebstoffen versehen sein, um ein schnelles
Befestigen au erleichtern«
Die Unterlage 11j3, die von der unter dem Uamen "Snap-Eok"
bekannten Art ist, "benötigt keine Spann- oder Streckvorrichtung
und wickelt sich in perfekter, hautenger Passung um die Walzeο
Obwohl die Verwendung einer solchen Unterlage bevorzugt wird,
ist die Erfindung natürlich auch mit jeder anderen handelsüblichen
abnehmbaren Unterlage betriebsfähig.
Das geometrische Verhältnis der Hauptbestandteile der Maschine
iät aus Fig. 4 ersichtlich, wo zu erkennen ist, daß dia
parallele» ^Längsachsen derPlattonwalze 11, der AndrtiokwaljBe
10 und der Welle 17 alle in einer gemeinsamen, geneigten ! Ebene PJ liegen, während die Schiene 15 in einer senkrecht
zur Ebene P1 verlaufenden Ebene P liegt. Das Riohtvisier 48
· 2
: und das Befestigungsvisier 49 liegen in einer gemeinsamen geneigten Ebene P,, die parallel φ* der Ebene P-j und damit
tangential zu den Oberflächen der Walzen verläuft.
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Aus Pig. 1 ist' ersichtlich, daß eine Musterkopie eines UmsohlagB
E duroh Klebestreifen an der Oberfläche der Andrückwalze 10
befestigt ist. Der Umschlag E ist auf der Andrückwalze so angebracht,
daß er mit längs verlaufenden, mit der Reißnadel darauf eingezeichneten Linien (nicht dargestellt) fluchtet.
Der Umschlag ist mit zu druckendem Ma=fee3P Text versehen, und
das Problem, die Gummi druckplatt en auf der Pla*fctenwalze 11
zu befestigen, schließt die Plazierung der Platten an genau den Stellen des zu druckenden Textes auf dem Umschlag entsprechenden
Stellen auf der Plattenwalze ein»
Um dieses Ergebnis schnell und genau ohne Messung zu erreichen, wird die Axiallage der Plattenwalze 11 relativ zu der feststehenden
Axiallage der Andrückwalze 10 derart eingestellt, daß die Plattenwalze von der Andrückwalze in einen ausreichenden
Abstand versetzt wird, daß die Befestigung der Druckplatten auf der Plattenwalze ermöglicht wird, wobei der Abstand zwischen
der Achse der Plattenwalze von der Andrückwalze dem Abstand zwischen den Richtlinien 50 und 51 auf der Spureinrichtung
gleich gemacht wird.
Das Verhältnis, das in der Befestigungsstellung der Plattenwalze vorliegt, ist in Fig. 1A erläutert, aus der hervorgeht,
daß der Abstand D.. zwischen den Axen der Walzen genau gleich
dem Abstand D2 zwischen den Richtlinien 50 und 51 auf d«er
Spureinrichtung 16 ist. Der Druckdurchmesser der Plattenmalze
11- mit der Unterlage und den Druckplatten ist in der garge-
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"" stellten Ausführungsform gleich aem Durchmesser der Andrückwalze.
Die "beiden Walzen sind mechanisch in einem Übersetzungsverhältnis von 1x1 miteinander gekoppelt, so daß "bei Drehung
der Andrückwalze» angenommen im Uhrzeigersinn, um eine ganze Umdrehung von 0° bis 360° sich die Plattenwalze gegen
den Uhrzeigersinn von 0° "bis 360° dreht· Yienn darum die
längs verlaufende Sichtlinie 50 auf der Andrückwalze mit
irgendeiner gegebenen längs verlaufenden Linie entlang dem - Walzenumfang fluchtet, fluchtet äie Richtlinie 51 auf der
Plattenwalze mit einer Linie an der gleichen Longitudinalstelle auf der Unterlage auf der Plattenwalze.
Präzise Punkte entlang den längs verlaufenden Richtlinien auf den Walzen sind durch die quer verlaufenden Linien gebildet,
die die Richtlinie 50 durchkreuzen und damit Fadenkreuze
bilden, sowie die entsprechenden auf der Richtlinie 51 gebildeten
Fadenkreuze· Dadurch wird es möglich, wie in Fig« zu sehen ist, irgendeine lypenabdruckstelle auf dem Musterumschlag
E abzutasten und eine biegsame Druckplatte, etwa wie Platte J? an der entsprechenden Stelle auf die Unterlage
auf der Plattenwalze zu legen. Durch Verschieben der Spureinrichtung 16 quejj über die Schiene 15 können die Druckplatten
auf der Plattenwalze an den richtigen Stellen quer darüber gelegt werden.
Wenn beispielsweise, wie in Fig. 7 feezeigt, das Fadenkreuz
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·- 16- " H86872
an dem Schnittpunkt der linien 50 und 53 auf dem Richtvisier
48 mit dem Buchstaben. R auf dem darunterliegenden Musterumschlag
zum Fluchten gebracht wird, kann eine ein Spiegelbild ■
"' dieses Buchstabens enthaltende Druckplatte an entere chender
Stelle auf der Plattenwalze angebracht werden ka»», indem 4iese
Druckplatte mit den an dem Schnittpunkt der Linien 51 und 55 auf dem Befestigungsvisier gebildeten Fadenkreuz zum
Fluchten gebracht wird» ■
Einige Umschlagdruckerpressen stanzen aus dem Umsehlag ein
Fenster aus und erfordern darum eine Schräganbringung ." der
Stanzbacke. Folglich ist es erforderlich, auch die Gummi- . druckplatten schräg zu befestigen. Um die Druckplatten schräg
anzubringen, kann man eine Spureinrichtung verwenden, in der
das Richtvisier und das Befestigungsvisier je einen gleichen, aber entgegengesetzten Schrägungswinkel in ihren Richtlinien
besitzen statt der in" der Zeichnung gezeigten parallelen Richtlinien. ·
nachdem, die Gummidruckplatten auf der Unterlage befestigt
sind, wie in Fig. 8 dargestellt, wird der Musterumschlag__E
auf der Andrückwalze 10 von äinem Blatt S aus durchsichtigem
Acetat oder anderem Material mit einer Affinität für Druckerschwärze
bedeckt. Die Spureinrichtung 16 wird von der Schiene
15 entfernt und durch Schiebemitnehmer 56 mit einer Walze 57
für die Schwärze, der an dem Mitnehmer befestigt ist, ersetzt, (s. Fig. 5). Die Plattenwalae 11 wird dann nach vorn in
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Richtung auf die Andrückwalze gesohoben, indem die Knöpfe 32
oder 33 so lange gedreht werden, "bis die Druckplatten die
Oberfläche des Aeetatblattes berühren. Durch die Drehung der beiden Y/alzen entsteht auf dem Acetatblatt ein Probedruck,
•und da das Blatt durchsichtig ist, ist leicht zu erkennen, ob der Druck genau mit dem auf dem Musterumschlag E zusammenfällt.
In einer Dreifarbendruokerpresse mit abnehmbaren Unterlagen
werden drei Walzen benötigt. Eine den drei T/alzen der Druckerpresse
gleiche Walze wird in die Maschine gemäß der Erfindung eingebaut« Nachdem die Gummidruckplatten auf der Unterlage
für eine larbe befestigt sind und ein Probedruck gemacht worden
ist, wird die befestigte Unterlage entfernt und der Vorgang erst mit einer zweiten Unterlage und dann mit einer dritten
Unterlage wiederholt. Der aufeinanderfolgend gedruckte Probedruck der drei Unterlagen auf der Andrückwalze zeigt dann,
ob die drei !Farben genau aufeinanderlallen.
Vorstehend ist also eine Maschine zum Befestigen und Probedruöken
von Grummidruokwalzen auf einer entfernbaren Unterlage beschrieben
worden, wobei die Unterlage nach dem Befestigen und Abnehmen des
Probedrucks auf die Plattenwalze der Gummidruckerpresse übertragen wird· Duroh Verwendung abnehmbarer Unterlagen in der hier
offenbarten Presse und Maschine kann die Presse nicht nur fast fortlaufend In Betrieb sein, sondern die zum Befestigen der
Platten erforderliohe Zeit wird erheblich verkürzt, und damit
werden bei der Produktion große Einsparungen erzielt«
90982Ö/005.6
In der in Verbindung mit den Fig. 1 bis 8 gezeigten Ausführungeform
ist der Druokdurchmesser der Plattenwalze, gleich, dem Durohmesser
der Andrückwalze. Um eine gleiche Verlagerung der Um- ·
fangsentfernung auf der Oberfläche der Plattenwalze bei Drehung
der Andrückwalze herbeizuführen« sind die beiden Walzen in einem Übersetzungsverhältnis von 1*1 miteinander gekoppelt· Somit
ist der durch eine vorgegebene Bewegung der Andrückwalze bestimmte Winkel gleich dem duroh die Plattenwalze zurückgelegten
Winkel, deren Bewegung mit der Andrückwalze verbunden ist.
In Pig. 9 ist eine Ausführungsform einer Maschine zum Befestigen
von Druckplatte und Abnehmen von JProbedruoken gezeigt, in der
die Plattenwalze einen Druokdurchmesser hat, der kleiner ist als der Durchmesser der Andrückwalze. Weiterhin wird eine Plattenwalze
verwendet, die von der herkömmlichen oder Standardart und nioht mit einer abnehmbaren Unterlage versehen ist. In diesem
Falle müssen die Gummidruckplatten daher direkt auf der Plattenwalze
angebracht sein, wonach dann die Plattenwalze von der Masohine zu der Gummidruokerpresse übertragen wird. In dieser
Form der Maschine muß daher ein anderes Übersetzungsverhältnis
als 1*1 zwischen den beiden Walzen vorgesehen werden, und die Masohine muß so angeordnet sein, daß eine körperliche Entfernung
der Plattenwalze nach dem Befestigen und dem Abnehmen des Probedrucks durchgeführt wird.
In der in Fig. 9 dargestellten Maschine ist auf einem Rahmengestell
ein Endrahmen 58, eine Andrückwalze 59 und eine Platten··
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walze 60 in Standardaus führung vorgesehen· Die Art und Weise,
in der die beiden Walzen in ihrer Tätigkeit miteinander gekoppelt
sind, ist im wesentlichen die gleiche wie in den Fig. 1 bis 8,
d.h. auf einer Seite mittels eines Zahnrads 61, das an dsr Welle
der Andrückwalze befestigt ist.und mit einem Zahnrad 62 in, Eingriff steht, das an einer Übertragungswelle 65 befestigt ist,
und auf der anderen Seite mittels einer Übertragungswelle und
der Plattenwalze, die mit einem Zahnradsystem versehen sind.
Da die Möglichkeit bestehen muß, die ganze Plattenwalze 60 zu entfernen anstatt nur eine darauf befindliche Unterlage zu entfernen, sind die dafür bestimmten Lagerblöcke, von denen nur
einer, 64, gezeigt ist, geteilt und werden durch knopfbetätigte Schrauben von denen eine, 65» dargestellt ist, in einer der
Schraubenanordnung gemäß den vorigen Figuren ähnliohenySFeise verschoben·
Um das Entfernen der Plattenwalze 60 zu ermöglichen, liegt auch
die Schiene 66, die in den vorhergehenden Figuren zwischen den
beiden Walzen angeordnet ist, nun oberhalb der Andrückwalze 59 und ist von rundem statt von rechteckigem Querschnitt· Längs der
Schiene 66 ist ein Schlitten 67 verschiebbar, von dem sich ein
Zielvisier 68 in einer zu der Andrückwalze tangential angeordneten
Lage erstreckt. Durch einen einstellbaren Arm 69 wird an das untere Ende des Zielvisiers ein Befestigungsvisier 70 gekoppelt,
das sich tangential zu der Plattenwalze 60 erstreckt.
Da der Druckdurchmesser der Plattenwalze (d.h. der Durchmesser
der Walze mit den darauf befindlichen Druckplatten) kleiner ist
909820/005$ <
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als der Durchmesser der Andrückwalze, sind die "beiden Visiere
nioht in einer Ebene wie in den Mg. 1 bis 8, sondern mit Abstand voneinander angeordnet, wobei die richtige Einstellung
•mittels des Armes 69 erfolgt·
■Es sei beispielsweise angenommen, daß der Durchmesser der Andrückwalze
59 12,83 cm (5,050 Zoll) beträgt und der Druckdurchmesser der Plattenwalze 60 10,62 cm (4,180 Zoll) beträgt. Damit
die Drehbewegung der Andrückwalze die Plattenwalze dazu bringt, eine periphere Entfernung von einer längs verlaufenden Bezugsliniejzurüokzulegen,
die die gleiche iat, die von der Andrückwalze zurückgelegt wird, ist das Zahnrad 61 auf der Andrückwalze
mit 70 Zähnen und das Zahnrad 62 auf der Übertragungswelle mit 58 Zähnen versehen, (5,05O" χ 58 m 4.,18OM)·
Selbstverständlich müssen für verschiedene Walzendurchmesser geeignete
Übersetzungsverhältnisse gewählt werden, um das gleiche Ergebnis zu erzielen· Bei anderen Anordnungen als dem 1:1 Über-Setzungsverhältnis
ist es nioht möglich, die Maschine fortlaufend umlaufen zu lassen. Das heißt, daß, nachdem die beiden
Walzen so gedreht wurden, daß sie die gleiche periphere Entfernung zurücklegen, aber verschiedene Winkel,, so daß die Druckplatten
auf der Plattenwalze genau an den Stellen angebracht werden, die Stellen auf der auf der Andrückwalze befindlichen
Musterkopie entsprechen, für den nächsten Arbeitsgang die längs verlaufenden Reiß- bzw. Richtlinien auf der Walze erneut mit den
längs verlaufenden Richtlinien auf der Spureinrichtung zum Zusammenfallen
gebracht werden müssen.
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Dae geschieht durch einfaches Entkoppeln der Andrückwalze
aus dem Übersetzungen» ohaniemus, der die Andrückwalze mit der
Plattenwalze verbindet· In der Praxis bedarf es lediglich einer Lockerung der Kopfschraube, die das Zahnrad 62 an der Übertragungswelle 63 befestigt« um die Drehbewegung der Andrückwalze
nicht langer auf die Plattenwalze zu übertragen· Nachdem dann
die Andrückwalze mit der Plattenwalze zum Fluohten gebracht ist, wird die Kopfschraube an dem Zahnrad 62 wieder angezogen^
Obwohl die Plattenwalze in Fig. 9 abnehmbar gezeigt ist, kann
die gleiche Grillvorrichtung verwendet werden mit einer Plattenwalze, die eine abnehmbare Unterlage und einen Durchmesser besitzt, der von dem Durohmesser der Andrückwalze abweicht·
In einer weiteren Ausführungsform einer Maschine zum Befestigen
von Gummidruckplatten und zum Abnehmen von Probedruoken gemäß
der Erfindung ist die Plattenwalze besonders ausgeführt, so daß
sie abnehmbare Unterlagen aufnehmen kann, die in der Größe für Pressen bestimmt sind, deren Druokdurohmesser kleiner als die
Druokdurchmesser der speziellen Plattenwalze sind, deren Druckdurohmesser gleich dem Durchmesser der Andrückwalze in der Maschine ist. Auf diese Weise wird es möglich, die gleiche Maschine
zum Befestigen von Grummidruokplatten und zum Abnehmen von Probedruoken zusammen mit einer ganzen Gruppe von Druckerpressen zu
verwenden, deren Größen des Druokumfangs innerhalb eines Bereiohes von einigen Zoll voneinander abweichen· Zu diesem Zwiok wird
der Außendurohmesser sowohl der Abdruokplatte als auch der An-
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drückwalze in der Maschine etwas größer gewählt als der Druckdurchinesser der größten Presse unter der Gruppe von
Pressen.
Um dieses Ergebnis bei der bevorzugten Art eine» abnehmbaren
Unterlage zu erzielen, ist die besondere für diesen Zweck
ausgeführte Plattenwalze mit einem schmalen, langgestreckten Schlitz versehen, die den Flansch bzw. die schmale Lippe auf
einer Seite der biegsamen Unterlage aufnimmt, wie etwa die Unterlage 11c_ in Hg·6, wobei zwei oder mehr etwas breitere
Schlitze auf der v/alz.e ausgebildet sind, um die Einführung
der Lippe am anderen Ende der iumer kürzeren Unterlagen zu
ermöglichen.
Anstatt, wie in E1Ig.6 gezeigt, die Unterlagen durch einen
liockenatangen-Mechanismus an ihrer Stelle zu halten, werden
die Unterlagen an der Plattenwalze mittels Klebstreifen festgehalten,
die auf beiden Seiten angeklebt werden. Hachdem die Unterlage befestigt und zur Installation in der Drue-.erpresse
wieder entfernt worden ist, wird sie mit beiden Lippen in einen gemeinsameη Schlitz in die Druckwalze eingesetzt und
durch den üblichen lTocIcenstangen-Üechanismus verriegelt.
Durch die Verwendung solcher besonders ausgeführten Platten-Walken
in der Maschine nach der Erfindung ist es möglich, Gummidruckplatten auf abnehmbaren unterlagen zu befestigen,
SAD 909820/0056
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notwendiges iCrimm- oder Unterlegmaterial einzusetzen und
Probedrucke von ihnen zu'nennten für eine ganze Gruppe von
Druckerpressen mit den jeweiligen Druckuiufangsgrößen von
33,o2j 35,56f 36,83 und 38,1o cm (13, 14, 14,5 und 15 Zoll),
ohne daß eine besondere Maschine zum Befestigen von Gummi .druckplatten
und zum Abnehmen von Probedrucken für jede|
einzelne dieser Größen erforderlich wäre. Selbstverständlich kann dieselbe ÜJechnik auch für andere Größengruppen angewendet
werden.
In der in J?ig.7 dargestellten Spureinrienttmg sind die Richt-
bzw. Befestigungsvisierelemente auo einer einzigen durchsichtigen
Platte aus Kunst st off material gebildet. TJn eine Einstellung
der Spureinrichtung für Verschiedene Stanswinkel auf verschiedenen
Druckerpressen zu ermöglichen, kann die Spureinrichtung auch aus einer.;-iüchtvisier und einem Befestigungsvisier aus getrennten Stücken bestehen. Diese Stücke Werden
dann mit einem an aer Unterseite des Schlittens 47 befestigten passenden Verbindung syst em verbunden, wobei die Verbindung
so ausgeführt ist, daß bei Drehung entweder des Richtvieiei's
oder des Befestigungsvisiers Uj* den jeweiligen drehbaren
Anlenkungspunkt das andere Yisier zur Drehung durch einen gleich großen, aber entgegengesetzten \'inkel gebracht
wird, um ein ervaüischtes "schräges" .■ Verhältnis der beiden
zueinGii;"or zu erreichen. Durch Verwendung von öperrirveii.
zusr.-jneii mit dem iieitüksysteia kann eine Vielzrüil
909820/0050 bad OBtGtNAl.
von Schrägungswinlceln in der Maschine zum Beiästigen von
Grummidruckplatten und zum Abnehmen von Probedrucken verdoppelt werden, ohne daß dafür gesonderte Spureinrichtungen für jeden
einzelnen Winkel erforderlich sind.
Anstelle eines Gelenksysteiiis können auch andere Mechanismen
verwendet v/erden, um einen Bereich von Schrägung s winke In für
die Visiere zu schaffen. So kann man beispielsweise das Richtvisier
und das Befestigungsvisier auf der Unterseite zweier
kleiner Präzisionszahnräder anbringen, die ihrerseits unter-,
halb eines an der Unterseite des Schlittens auf eine V/c-ise
befestigten-flachen Gliedes angebracht sind, durch die/Littelachsen
der beiden Zahnräder senkrecht zu der Bewegung des Schlittens stehen.
909820/OO56
Claims (11)
1485872.
tr
Patentansprüche
M «Λ Maschine zum Montieren flexibler Druckplatten auf einer
- abnehmbaren Unterlage und zum Abnehmen von Probedrucken dieser Platten, wobei die Maschine eine drehbare Andrückwalze,auf der eine Musterkopie befestigt werden kann,
aufweist sowie für die Unterlage eine drehbare Plattenwalze, die gegenüber der Andrückwalze aus einer zurückgezogenen
Stellung für das Montieren einer flexiblen Druckplatte auf der Unterlage in eine die Andrückwalze
berührende Stellung zur Herstellung eines Probeabzugs bewegbar ist und wobei die Walzen in beiden Eelativste^lungen
so gekoppelt sind, daß eine einer gegebenen Umfangslänge entsprechende Drehung der Andrückwalze
eine Drehung der Plattenwalze um die gleiche Umfangslänge bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spureinrichtung
(16) parallel zur Längsachse der Walzen (10,11) bewegbar
vorgesehen ist, an der ein Zielvisier (48) und ein Befestigungsvisier (49) einander entsprechende Punkte
auf der Musterkopie der Andrückwalze (10) und auf der
Unterlage (11c) der Plattenwalze (11) bezeichnen, nach denen die Druckplatten auf der Unterlage in einer auf die
Musterkopie ausgerichteten Lage zwecks Abnahme eines Probedrucks montierbar sind.
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H86872
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der für den Druck maßgebende Durchmesser der Plattenwalze ι
(11) gleich dem Durchmesser der Andrückwalze (10) ist, und daß beide Walzen über eine Antriebsübertragung (17,36,
37,38) im Verhältnis 1:1 für synchrone Drehung gekoppelt sind β
.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckdurchmesser der Plattenwalze (60) kleiner ist als
der Durchmesser der Andrückwalze (59) und daß beide Walzen durch eine Antriebsübertragung (61,62,63) mit einem
Übersetzungsverhältnis^..kleiner als 1 gekoppelt sindo
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Plattenwalze (11 bzw. 60) aus einer Andrückstellung in eine parallele Stellung mit
vorbestimmtem Abstand ihrer Achse von der Achse der
Andrückwalze (10 bzw. 59) bewegbar ist und daß das Zielvisier (48) und das Befestigungsvisier (49) in Längsrichtung je
eine Richtlinie (50,51) aufweisen, deren gegenseitiger Abstand gleich dem Abstand zwischen den Achsen der beiden
Walzen ist.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zielvisier (48) der Spureinrichtung tangential gegenüber
der Andrückwalze zum Erfassen von Punkten der Musterkopie und das Befestigungsvisier (49) tangential gegenüber der
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Pl&ttenwalze zum Festlegen entsprechender Punkte auf der
Druckplattenunterlage (11c) angeordnet ist. .
6. Maschine nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Visier (48,49) eine Anzahl die Richtlinien (50,51) schneidender und mit diesen Fadenkreuze bildender
vertikaler Linien (52A, 52B,' 53,54A, 54B,55) aufweist,
so daß jeder auf ein ladenkreuz auf dem^ielvisier (48)
ausgerichtete'Punkt der Musterkopie auf dem Andrückzylinder
auf einen entsprechenden Punkt der Fadenkreuze des Befestigungsvisiers (49) ausgerichtet-ist«
7. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Visiere (48,49) Richtlinien mit gleichen,jedoch entgegengesetzt
gerichteten ITeigungswinkeln für das Montieren von
Druckplatten unter einem Vifinkel aufweisen, wie dies
beispielsweise für das Bedrucken mancher Briefumschläge
erforderlich ist«
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spureinrichtung (16) durch einen Träger (56) für eine
Farbwalze (57) zum gleichförmigen Färben der Druckplatten ersetzt ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Andrückwalze (10) zwischen parallelen
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seitlichen Rahmenteilen (12,13) in einer festen Stellung
drehbar gelagert ist, während die Plattenwalze (11) in gegenüber diesen Rahmenteilen einstellbaren lagerböcken
(28,29) parallel zur Andrückwalze drehbar gelagert ist, daß ferner ein Ende einer drehbar gelagerten Welle (17)
über Zahnräder (23,25) mit der Andrückwalze gekoppelt ist,
während das andere Ende der Welle über einem Kettentrieb (36»37»38) die Plattenwalze synchron mit der Andrückwalze
antreibt, und daß längs einer parallel zu den Walzen sich erstreckenden Schiene (15) ein der Spureinrichtung (16)
angehörender Schlitten (47) bewegbar angeordnet ist,
10. Maschine nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß
die Lagerböcke (28,29) für die Plattenwalze (11) gemeinsam
verstellbar sinde
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
jedem lagerbock (28,29) eine Stellschraube (30,31) zugeordnet ist,und daß die beiden Stellschrauben durch
eine Koppelung (34) zu gemeinsamer Bewegung bei Betätigung einer Schraube verbunden sind.
12o Maschine nach Anspruch 9f dadurch gekennzeichnet, daß
dem Kettentrieb (36,37,38) unter Federbelastung (46) stehende leerluufrollen (39,40,42,43) zum Spannen der
Kette (38) bei Annäherung der Plat'lenwalze (11) an die
• 809820/0056
iiS6872
ay
Andrückwalze zugeordnet sind<
Patentanwalt:
909820/0056
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