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DE1486795B - Aufhängevorrichtung in Registraturen - Google Patents

Aufhängevorrichtung in Registraturen

Info

Publication number
DE1486795B
DE1486795B DE1486795B DE 1486795 B DE1486795 B DE 1486795B DE 1486795 B DE1486795 B DE 1486795B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hanging
rail
edge
tongues
shoulders
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Zippel, Herbert, 8503 Altdorfi

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufhängevorrichtung für Schriftgutbehälter, deren Hängerand sowohl mit einer randoffenen Ausnehmung und mindestens einer diese überragenden Hängenase als auch mit über die Enden des Hängerandes vorstehenden, an diesem gehalterten flachen Aufhängegliedern versehen ist.
Die seitlichen Aufhängeglieder dieser bekannten Aufhängevorrichtung (deutsche Patentschrift 1155 757) werden von zwei Einsatzstücken gebildet, die jeweils an den Enden des sich über die gesamte Rückenlänge erstreckenden, im Querschnitt Urförmigen Beschlages einschiebbar sind. Die Aufhängeglieder gleiten jedoch beim Handhaben des Schriftgutbehälters sehr leicht aus dem U-Profil des Rückenbeschlages heraus. Sie können aber insbesondere auch dann sehr leicht verloren gehen, wenn der Hängehefter zeitweise in einer Pendelhängeregistratur aufgehängt wird, in welcher jeder Schriftgutbehälter mittels der die randoffene Ausnehmung teilweise überragenden Hängenase an einer einzigen Tragschiene hängt. Zumindest bedingt jedoch das Wiedereinführen von herausgefallenen Aufhängegliedern in das U-Profil des Rückenbeschlages einen erheblichen Zeitaufwand. Außerdem sind diese einschiebbaren Aufhängeglieder auch nicht an sämtlichen handelsüblichen Hängeheftern für Pendelhängeregistraturen anbringbar, da in den allermeisten Fällen der Rückenbeschlag zur Aufnahme der randoffenen Ausnehmung sich nur in deren Bereich erstreckt.
Es ist zwar bekannt, die Aufhängeglieder zu einer Hängeschiene zu vereinigen und diese so im Hängerand der Schriftgutbehälter zu verankern, daß sich die Hängeschiene in unbeabsichtigter Weise nicht in ihrer Längsrichtung verschieben kann (französische Zusatzpatentschrift 59 207). Hierzu wird der Rücken der Hängeschiene um die Werkstoffdicke einer Behälterwand randoffen ausgeschnitten, wodurch der Rückenteil des zu einer Einstecktasche geformten freien Längsrandes des Grundblattes oder Deckblattes in diese Ausnehmung einrastet. Ein derartiger Schriftgutbehälter ist aber nur in Hängeregistraturen einhängbar, die für jede Schriftgutbehälterreihe zwei parallele Tragschienen erfordern. Eine Aufhängevorrichtung zur wahlweisen Ablage des Schriftgutbehälters auch in einer Pendelhängeregistratur ist nicht vorhanden. Außerdem handelt es sich bei den bekannten Schriftgutbehältern um leporelloartig miteinander zu verbindenden Hängetaschen, bei denen der jeweilige, die erwähnte Hängeschiene aufnehmende Hängerand erst noch zu einer Einstecktasche geformt werden muß.
Die Erfindung soll demgegenüber die Aufgabe lösen, eine Aufhängevorrichtung mit den Merkmalen der eingangs im ersten Absatz erläuterten Gattung so weiterzubilden, daß der zum Aufhängen auf zwei parallelen Tragschienen dienende Teil der Aufhängevorrichtung bei einer gegen Verlust schützenden Verankerung im Hängerand trotzdem in der Herstellung wirtschaftlich und in der Handhabung einfach ist.
Dieses Ziel wird in einfacher Weise dadurch erreicht, daß die zwischen dem Grund- und Deckblatt angeordneten, mit Anschlägen gegen Verschieben parallel zum Hängerand versehenen, als Hängeschiene ausgebildeten Aufhängeglieder in der Schienenebene seitlich der randoffenen Ausnehmung vorspringende Zungen aufweisen.
Eine solche flache Hängeschiene ist in großen Stückzahlen billig, aus. Kunststoff zu fertigen und leicht sowie rasch in den: nach innen offenen Hängerand jedes handelsüblichen Hängehefters für Pendelhängeregistraturen einzuschieben. Sie ist auch infolge des kraftschlüssigen Anliegens der beiden von dem Grund- und Deckblatt gebildeten Schenkel des Hängerandes gegen ein Herausgleiten aus diesem weitgehendst gesichert, wogegen ein Herausschieben bzw. Verschieben der in den Hängerand eingebrachten Hängeschiene in deren Längsrichtung durch die Anschläge gänzlich unterbunden ist.
;. . Bei einem Hängohefter mit im Abstand seitlich des Rückenbeschlages das Grundblatt und Deckblatt verbindenden Haftelementen wird die Ausbildung so durchgeführt, daß die Zungen jeweils eine dem Abstand des Rückenbeschlages von den benachbarten Haftelementen angepaßte Breite aufweisen. Die beiden vom Grundblatt und Deckblatt gebildeten Schenkel des Hängerandes werden durch die Haftelemente eng zusammengehalten, so daß sich die Zungen der Hängeschiene in einem besonders festen Kraftschluß mit dem Hängerand befinden. Außerdem wird durch die jeweils zwischen das benachbarte Haftelement und dem benachbarten, ebenfalls mittels Haftelemente befestigten Beschlag eingreifenden Zungen die Hängeschiene gegen jede Verschiebung in ihrer Längsrichtung zuverlässig im Hängerand gesichert.
Eine weitere Verbesserung der Sicherung gegen Verschieben der Hängeschiene in ihrer Längsrichtung ist dadurch gegeben, daß die Stirnenden der . Hängeschiene zumindest einseitig über die Schienenebene vorspringende sowie gegen den benachbarten Stirnrand des Hängehefters abstützbare Schultern aufweisen, welche je einen weiteren der Anschläge bilden. Hierbei sind die Schultern jeweils in Form einer Verdickung des Schienenmaterials längs der äußeren Stirnkanten der äußeren Zungen bis zu den Haken verlängert, welche die gleiche Materialdicke wie die Schultern aufweisen. Durch diese vorspringenden und mit Schultern ausgestatteten Stirnenden der Hängeschiene wird aber nicht nur die Sicherung : gegen Verschieben der Hängeschiene verbessert, sondern zugleich werden auch die Stirnkanten des Schriftgutbehälters im Rückenbereich gegen Beschädigungen, z. B. beim Einhängen in die Tragschienen, wirksam geschützt.
Eine Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Aufhängevorrichtung ist in der Zeichnung schaubildlich dargestellt.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Aufhängevorrichtung ist für einen Pendelhängehefter 1 vorgesehen, der aus einem um einen Rückenbug 2 gefalteten und ein Grundblatt 3 sowie ein Deckblatt 4 bildenden Formschnitt besteht. Der Hängehefter 1 weist im mittleren Längenbereich des Rückenbuges 2 einen äußeren Rückenbeschlag 5 mit einer randoffenen Ausnehmung 6 auf, die zumindest von einer Tragnase 7 überragt ist. Die randoffene Ausnehmung 6 mit der Tragnase 7 dient zum Einhängen des Hängehefters 1 in eine Pendelhängeregistratur, bei der für jede Schriftgutbehälterreihe lediglich eine einzige Tragschiene mit entsprechendem Profil (nicht eingezeichnet) vorgesehen ist. Um den Pendelhängehefter 1 auch in eine Hängeregistratur mit parallel zueinander verlaufenden Tragschienen 8 (gestrichelt gezeichnet) einhängen zu können, sind für jeden Hängehefter noch beiderseits aus dem Hängerand herausragende Aufhängeglieder 9 erforderlich. Die Aufhängeglieder 9
sind fest an den Stirnenden einer flachen Hängeschiene 11 angeordnet, die in Richtung des Pfeiles 10 zwischen dem Grundblatt 3 und dem Deckblatt 4 des Hängehefters 1 in dessen Rückenbug 2 einschiebbar ist. Die aus den Stirnenden des Hängerandes herausragenden Aufhängeglieder sind verdickt, wobei die Verdickung des Schienenmaterials zumindest einseitig über die Schienenebene vorspringt, so daß gegen die jeweils benachbarte Stirnkante des Hängehefters 1 abstützbare Schultern 2 entstehen. Diese bilden Anschläge, durch welche die Hängeschiene 11 in Längsrichtung des Rückenbuges schiebefest gegen den Hängerand abstützbar ist.
Jede Schiene 11 weist zumindest zwei in der Schienenebene in Richtung zum Rückenbug 2 vorspringende Zungen 13 auf, die nach dem Einschieben der Hängeschiene 11 in den nach innen offenen Hängerand des Hängehefters 1 in die mit gestrichelten Linien eingezeichnete Stellung seitlich des Rückenbeschlages 5 gegen die Innenseite des Rückenbuges 2 abgestützt sind. Sie bilden dann mit den dem Beschlag 5 zugewandten Seitenkanten weitere Anschläge, um eine Verschiebung der Hängeschiene 11 in Längsrichtung des Rückenbuges 2 wirkungsvoll zu verhindern.
Weist der Hängehefter 1, wie in der Zeichnung dargestellt ist, beiderseits des Rückenbeschlages 5 im Abstand angeordnete und das Grundblatt 3 mit dem Deckblatt 4 verbindende Haftelemente 14 auf, so werden die Zungen 13 mit einer Breite ausgebildet, die dem Abstand des Rückenbeschlages 5 vom jeweils benachbarten Haftelement 14 entspricht. Die zwischen dem Rückenbeschlag 5 und dem Haftelement 14 eingeschobenen Zungen 13 bilden daher mit den den Haftelementen zugewandten Seitenkanten wiederum Anschläge, die ebenfalls zum Unterbinden einer Verschiebung der Hängeschiene 11 in Längsrichtung des Rückenbuges 2 beitragen.
In vorteilhafter Weise werden an den Stirnenden der Hängeschiene 11 den Zungen 13 ähnliche Zungen 15 vorgesehen, an deren äußeren Seitenkanten an den dem Rückenbug 2 zugewandten Enden die Aufhängeglieder 9 in Form von Haken 9 a an die Hängeschiene 11 angeformt sind.
Eine große mechanische Festigkeit der Haken 9 α läßt sich dadurch erzielen, wenn die die Schultern 12 der Hängeschiene bildende und längs der äußeren Seitenkante der Zunge 15 verlaufende Verdickung bis zu den Haken 9 α verlängert ist, welche dann die gleiche Materialdicke wie die Schultern 12 aufweisen. Selbstverständlich kann die Hängeschiene 11 auch für Pendelhängehefter 1 ausgebildet sein, deren äußerer Rückenbeschlag 5 nicht im mittleren, sondern in einem seitlichen Längenbereich des Rückenbuges 2 vorgesehen und/oder mit einer unterschiedlich ausgebildeten randoffenen Ausnehmung 6 ausgestattet ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Aufhängevorrichtung in Registraturen für Schriftgutbehälter, deren Hängerand sowohl mit einer randoffenen Ausnehmung und mindestens einer diese überragenden Hängenase als auch mit über die Enden des Hängerandes vorstehenden, an diesem gehalterten flachen Aufhängegliedern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Grund- und Deckblatt (3 und 4) angeordneten, mit Anschlägen (12) gegen Verschieben parallel zum Hängerand (2) versehenen, als Hängeschiene (11) ausgebildeten Aufhängeglieder in der Schienenebene seitlich der randoffenen Ausnehmung (6) vorspringende Zungen (13) aufweisen.
2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1 für Hefter mit im Abstand seitlich des Rückenbeschlages das Grund- und Deckblatt verbindenden Haftelementen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (13) jeweils eine dem Abstand des Rückenbeschlages (5) von den benachbarten Haftelementen (14) angepaßte Breite aufweisen.
3. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnenden der Schiene (11) zumindest einseitig über die Schienenebene vorspringende sowie gegen den benachbarten Stirnrand des Hefters abstützbare Schultern (12) aufweisen, welche je einen weiteren der Anschläge bilden.
4. Aufhängevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schultern (12) jeweils in Form einer Verdickung des Schienenmaterials längs der äußeren Stirnkanten der äußeren Zungen (15) bis zu den Haken (9 a) verlängert sind, welche die gleiche Materialdicke wie die Schultern aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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