DE1486119B - Maschine zum Aufbringen von in Reihen und Spalten auf Formularbogen angeordne ten Adressenzetteln. Etiketten, Spiritus umdruckzetteln oder dergleichen auf flache Gegenstande, wie z B Briefe, Zeitschrif ten, Magazine - Google Patents
Maschine zum Aufbringen von in Reihen und Spalten auf Formularbogen angeordne ten Adressenzetteln. Etiketten, Spiritus umdruckzetteln oder dergleichen auf flache Gegenstande, wie z B Briefe, Zeitschrif ten, MagazineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Aufbringen von in Reihen und Spalten auf Formularbögen
angeordneten Adressenzetteln, Etiketten, Spiritusumdruckzetteln od. dgl. auf flache Gegenstände,
wie z. B. Briefe, Zeitschriften, Magazine, mit einer Schneideinrichtung zum Abtrennen einzelner
Querstreifen von den Formularbögen und mit einer dieser nachgeordneten Förder- und Schneideinrichtung
zum Abtrennen und Überführen einzelner, von diesen Querstreifen abgetrennter Adressenzettel auf
eine über dem Weg der einzeln vorbewegten Gegenstände angeordnete Andrückwalze, welche sie auf die
einzelnen Gegenstände aufdrückt.
Es ist bekannt, Formularbögen mit in Reihen und Kolonnen angeordneten Beschriftungen in Maschinen
der eingangs beschriebenen Art zu Zetteln zu zerschneiden und sie dann auf zu etikettierende Gegenstände
zu übertragen. Bei einer solchen Maschine wird aber zunächst ein Streifen von dem Formularbogen
abgeschnitten und dieser dann auf ein Speicherrad überführt, auf welchem schließlich der Streifen
durch ein rotierendes Messer in einzelne Zettel zerschnitten wird. Da das Speicherrad einen bestimmten
Umfang hat, können nur Streifen bestimmter maximaler Länge gespeichert und zu Zetteln zerschnitten
werden. Diese Maschine muß daher, soll sie längere oder breitere Streifen verarbeiten, so ausgelegt werden,
daß sie durch auszuwechselnde Maschinenteile diese verarbeiten kann. Dadurch wird der gesamte
Aufbau komplizierter und der Betrieb umständlicher.
Bei einer anderen bekannten Etikettiermaschine wird ein Etikettenstreifen durch zwei taktweise zusammenwirkende
Walzen zwischen ein zweites Walzenpaar bewegt, von dem die eine Walze ein Messer
trägt und so jeweils einen Zettel abtrennt und einer Walze zuführt. Diese Maschine verarbeitet jedoch
ein Band in Rollenform, das auf einer Seite mit einem thermoplastischen Kunststoff beschichtet
ist. Außerdem wird der Streifen oder das Band in der Maschine durch eine flache Platte auf einer Walze
bedruckt, so daß sich der Aufdruck ständig wiederholt und es sich dabei nur um Warenzeichen, Firmennamen
oder ähnliche Beschriftungen handeln kann. Zur Etikettierung im Sinne der vorliegenden Erfindung,
bei der jeder Zettel'eine andere Information trägt, könnte diese Maschine nur mit großem Aufwand
verwandt werden. ■*.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Maschine der eingangs beschriebenen Art zu schaffen,
die, ohne Maschinen- oder Getriebeteile austauschen zu müssen, Etikettenstreifen verschiedenen
Formats verarbeitet und eine sichere Förderung und Führung des Streifens gewährleistet.
Erreicht wird das dadurch, daß zwischen zwei Walzenpaaren der Fördereinrichtung, die den abgetrennten
Querstreifen aufnimmt, eine Bremse angeordnet ist, die auf den von dem einen der Walzenpaare
abgezogenen Querstreifen einwirkt, und daß in an sich bekannter Weise das eine den Querstreifen
vorschiebende Walzenpaar taktweise zusammenwirkt, während die eine WaKe des darauffolgenden, den
Querstreifen abziehenden Walzenpaares ein Messer zum Abtrennen einzelner Adressenzettel trägt.
Die Bremse ist ein zwischen den Walzenpaaren liegender Vakuumblock mit Saugöffnungen, über die
das eine Walzenpaar den Streifen zieht.
Die eine Walze des einen Walzenpaares ist angetrieben und trägt ein Segment, gegen das die andere
leer laufende, mit dem beweglichen Schneidmesser auf- und abschwingende Walze den Zettelstreifen
drückt.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel zeigen, näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Maschine, die einen sich bewegenden Gegenstand mit einer Adresse versieht,
ίο Fig. 2 eine Draufsicht der Maschine nach Fig. 1,
F i g. 3 einen Teil eines Adressenbogens für die Maschine, wobei die Adressen in vier nebeneinanderliegenden
Kolonnen enthalten sind,
F i g. 4 eine detaillierte Seitenansicht der Vorrichtung zur Zuführung, zum Zerschneiden und zum Auftragen
der Adressenzettel für die Maschine und
F i g. 5 bis 8 eine schematische Darstellung des Arbeitsablaufs der Übertragung des Adressenzettels
auf die zu adressierenden, sich bewegenden Gegenstände.
In den F i g. 1 und 2 der Zeichnung ist die Maschine ganz allgemein mit dem Bezugszeichen 25 bezeichnet
und umfaßt einen Transporttisch 26 mit Beinen 27 und 28. Eine Zuführungsvorrichtung 30 ist
auf dem Transporttisch 26 an dem einen Ende an-■geordnet und dient zur Zuführung* von Magazinen
oder anderen flachen Gegenständen M in Richtung des Pfeiles der F i g. 2. Jeder durch die Vorrichtung
30 zugeführte Gegenstand M wird von Zungen oder Mitnehmern 31 zweier getrennt verlaufender endloser
Transportbänder 32 erfaßt, die zwischen einer Antriebsscheibe 33 und einer Führungsscheibe 34
umlaufen. Die Scheiben 33 und 34 werden von seitlich getrennten Rahmen 36 getragen, welche unterhalb
des Transporttisches 26 liegen.
Der Antrieb der endlosen Transportbänder 32 erfolgt durch einen Motor 37, der auf einer Platte 38,
die zwischen den Beinen 27 und 28 befestigt ist, angeordnet ist.
Die Gegenstände, die von den Mitnehmern 31 der Transportbänder 32 erfaßt werden, werden mit regelmäßigen
Abständen bewegt, und jeder bewegte Gegenstand läuft an einem Schalter 44 vorbei, der die Anwesenheit
eines Gegenstandes feststellt und die Arbeitsweise der Maschine steuert.
Die die Adressierung vornehmende Vorrichtung 45 ist so angeordnet, daß sie einen bestimmten Abschnitt
eines Adressenbogens / auf jeden Gegenstand M aufträgt, wenn sich der Gegenstand an der
Vorrichtung 45 vorbeibewegt. Anschließend wird der Gegenstand von den Transportbändern 32 in einen
Aufnahmebehälter 46 befördert, der auf einer Konsole 47 befestigt ist.
Die Vorrichtung 45 besitzt ein feststehendes Messer, das an einem Tisch 56 befestigt ist und das mit
einem beweglichen Messer 66 zusammenwirkt, wodurch der Bogen IS (F i g. 3) quer in Zettelstreifen
LS zerschnitten wird, die Teile / mit Adressen tragen. Diese Teile entsprechen ihrer Zahl nach der
Anzahl der Kolonnen, die auf einem Bogen /5 angeordnet sind.
Der so abgeschnittene Streifen LS wird von einer Streifenzuführungswalze 67 in das Maul einer Andruckwalze
68 und einer sich drehenden Messerwalze 69 mit Messer 70 bewegt. Die beiden Walzen 68 und
69 führen einen bestimmten Zettel / mit der Adresse auf den Umfang einer Druckwalze 71, von dem der
die Adresse tragende Zettel / auf den sich bewegen-
den Gegenstand M entweder in Form eines geschnittenen und mit Klebstoff versehenen Zettels
übertragen wird oder in Form eines aversen Bildes, wenn der bestimmte Zettel ein spiegelbildliches Bild
trägt, das vermittels Wärme oder Druck oder durch ein sogenanntes Spiritusumdrackverfahren auf den
Gegenstand M übertragen wird.
Zur intermittierenden Zuführung des Bogens IS (F i g. 3) und zum Zerschneiden desselben vor der
Zerteilung des abgeschnittenen Streifens in bestimmte Zettel /, von denen anschließend die Adresse abgenommen
wird oder die auf den sich bewegenden Gegenstand M übertragen werden, ist eine Einrichtung
vorgesehen. Zu diesem Zweck treibt, wie die F i g. 4 zeigt, die Hauptantriebswelle 52 ein Zahnrad
76 an, das mit einem leer laufenden Zahnrad 77 kämmt, welches auf einem Wellenstummel gelagert
ist, der in dem Rahmen befestigt ist. Das leer laufende Zahnrad 77 kämmt wiederum mit einem Zahnrad auf
einer Welle des Rahmens 53. Ein Kegelzahnrad, das auf der Welle befestigt ist, kämmt mit einem Kegelzahnrad,
das auf der Welle befestigt ist, die in einem Lager des Rahmens liegt. Die Welle trägt an ihrem
Ende ein Wechselrad 88, das mit einem Zahnrad 89 kämmt, welches auf der Welle 91 befestigt ist, die
ebenfalls in dem Rahmen gelagert ist. Die Zahnräder 88 und 89 sind in einem Gehäuse 90 untergebracht.
An dem einen Ende der Welle 91 ist ein Zahnrad 92 befestigt, welches mit einem Zahnrad 93 einer
Welle kämmt, die zur Zuführungsvorrichtung der Bogen /S gehört. Die Welle 95 ist in der Nähe ihres
linken Endes in einem Lagerträger 96 gelagert und an ihrem anderen Ende in einem Lagerträger 97, der
am äußeren Ende des Tisches 56 befestigt ist. Die Welle 95 besitzt ein exzentrisches Mittelteil und am
Rahmenende eine Kurbel 98. die mit einer Kuppelstange 99 verbunden ist, welche einem Schaltklinkengetriebeteil
101 eine Schwingbewegung vermittelt, der auf der Klinkenwelle 102 gelagert ist. Das Schaltklinkengetriebe
ist so ausgeführt, daß es eine Rückwärtsbewegung des Bogens /5 verhindert, so daß die
intermittierende Bewegung des Bogens IS in Richtung auf die beiden Messer 66 stattfindet.
Der Bogen IS wird durch intermittierend betätigte Stifträder vorgeschoben, und^die perforierten Seitenränder
SM werden durch rotierende Messer abgeschnitten.
Die abgeschnittenen Zettelstreifen LS fallen auf einen Tisch und werden von zwei Walzen fortbewegt,
von denen die eine ein Messer trägt und die andere als Andruckwalze dient und die mit den Bezugszeichen
69 und 68 bezeichnet sind. Die beiden Walzen sind in ihrer Rotationsbewegung zeitlich auf die Andruckwalze
71 abgestimmt.
Der Antrieb für die Walze 69, die Gegenwalze 68 und die Andruckwalze 71 wird von der Hauptantriebswelle
52 abgeleitet, und zwar über ein Getriebe mit dem Zahnrad 76, welches auf der Welle 52 befestigt
ist und aus einem leer laufenden Zahnrad 77. einem Zahnrad und einem Klinkengetriebe besteht.
Dieses Getriebe umfaßt auch ein Zahnrad, welches mit einem Zahnrad kämmt, das auf der Welle der
Messerwalze 69 befestigt ist.
Zur Steuerung der Vorschubbewegung des Zettelstreifens, der von dem beweglichen Messer 66 abgeschnitten
worden ist und der sich auf dem Tisch befindet, ist eine Einrichtung vorgesehen, die ein
Zahnrad umfaßt, welches auf der Welle, die die Andruckwalze 68 in Umdrehungen versetzt, angeordnet
ist und das mit einem leer laufenden Zahnrad 157 kämmt, welches auf einer kurzen Welle gelagert ist.
Die kurze Welle trägt auch ein Zahnrad, welches mit einem weiteren Zahnrad kömmt, das auf der Welle
gelagert ist, die die mit einem Segment versehene Walze 67 trägt, auf der eine Erhebung 163 gebildet
ist, die sich gegen die untere Seite des Zettelstreifens LS anlegt, der von dem Bogen IS abgeschnitten
ist.
An dem beweglichen Schneidmesser 66 ist eine Einrichtung zur Erfassung der abgeschnittenen Streifen
LS angeordnet, die mit der mit einem Segment versehenen Walze 67 zusammenarbeitet. Diese Einrichtung
umfaßt eine Walze 164, die an dem einen Ende eines Winkelhebels 166 gelagert ist, der bei
167 am beweglichen Schneidmesser 66 schwenkbar ist. Der Winkelhebel 166 besitzt einen Arm 168 und
einen mit Kopf versehenen Stift 169. Eine Feder 171 liegt zwischen dem Arm 168 und einer Führung 172
für den mit Köpf versehenen Stift 169. Die Führung 172 ist am Tisch 56, der ein festes Schneidmesser
trägt, befestigt.
Die Bewegung des beweglichen Schneidmesser 66
gegen den Papierstreifen drückt die Walze 164 gegen das Segment 163 der Walze 67. Die Drehbewegung
der Walze 67 bewegt den Zettelstreifen unter Berücksichtigung von F i g. 4 nach links in das Maul der
Andruckwalze 68 und der Messerwalze 69. Wenn der Schneidvorgang beendet ist, wird durch die Aufwärtsbewegung
des beweglichen Schneidmessers 66 die Rolle 164 von dem Segment der Rolle 67 abgehoben.
Die Arbeitsweise der eben beschriebenen Einrichtung ist am besten aus den F i g. 5 bis 8 zu erkennen.
F i g. 5 zeigt die Bewegung des Zettelstreifens LS durch die leer laufende Walze 164 und die mit Segment
versehene Walze 67 nach links in das Maul der Messerwalze 69 und der Andruckwalze 68.
Zum Festhalten des Zettelstreifens LS während gewisser Teile des Arbeitsablaufs, die in F i g. 5 bis 8
einschließlich dargestellt sind, ist die Welle 91 mit einem Kegelrad zur Steuerung der Bewegung des
Bogens IS versehen, das mit einem Kegelrad 177 der Welle 178 kämmt, welches die Arbeitsweise eines
Vakuumventils steuert, das allgemein mit dem Bezugszeichen 179 bezeichnet ist. Es ist so geschaltet,
daß ein Vakuum an einen Vakuumblock 181 angelegt werden kann. Eine Vakuumleitung 182 führt von dem
Vakuumventil 179 zu dem Vakuumblock 181, der eine Vielzahl von Öffnungen besitzt, über die das
Vakuum wirkt, so daß eine geregelte Verzögerung auf den Zettelstreifen LS (F i g. 5 bis 8) übertragen
werden kann.
Wie F i g. 5 zeigt, enthält der Vakuumblock kein Vakuum, wenn der Schneidvorgang an dem
Bogen IS beendet ist und die mit Segment versehene Walze 67 und die leer laufende Walze den Zettelstreifen
LS zwischen sich festhalten. Der Streifen wird durch die Walze 67 in das Walzenmaul zwischen der
Andruckwalze und der Messerwalze 69, wie F i g. 6 zeigt, hineinbewegt. Die beiden Walzen erfassen den
Streifen LS und schneiden einen bestimmten Zettel vcn dem Streifen ab, der weiter zur Druckwalze 71
transportiert wird. Die Druckwalze ist so ausgeführt und angeordnet, daß sie sich in zeitlicher Beziehung
zur Messerwalze 69 und zur Andruckwalze 68 bewegt. Die Hauptwelle 52 trägt ein Zahnrad, das mit
der Welle über eine Stiftkupplung gekuppelt werden kann. Der Schalter 44 in F i g. 1 steuert die Arbeitsweise
der Stiftkupplung über einen Steuersolenoiden mit Armatur und Kipphebel.
Beim Auftreten einer Fehlstelle in der Zuführung der Gegenstände M wird die Stiftkupplung betätigt,
d. h. gelöst, so daß dem Zahnrad keine Kraft mehr zugeführt wird.
Bei der Betätigung der Stiftkupplung beim Auftreten einer Fehlstelle wird der gesamte Mechanismus
stillgelegt, bis das Solenoid durch das Erscheinen eines weiteren Gegenstandes M stromlos wird.
Die Druckwalze 71, die mit ihrer Welle umläuft und eine Erhebung 209 aufweist, nimmt den Zettel,
der von dem Zettelstreifen LS abgeschnitten ist und der durch Andruckwalze 68 und Messerwalze 69 mit
dem Zettelstreifen zugeführt wurde, auf. Wenn die Adresse von einem Zettel mit Spiegelschrift auf den
sich bewegenden Gegenstand M übertragen werden soll, kann die Erhebung 209 über elektrische Leitungen
mit Wärme versorgt werden, die an einen stationären Gleitring angeschlossen sind.
Unabhängig davon, ob die Druckwalze 71 mit einem Heizelement zur Übertragung einer spiegelbildlichen
Adresse versehen ist oder nicht, ist sie mit einem Vakuumventil 219 ausgestattet, das die
Anlegung eines Vakuums an Öffnungen der Oberfläche der Erhebung 209 steuert. Die Oberfläche der
Erhebung 209 kann gerauht sein.
Falls die Maschine mit einer erwärmten Druckwalze versehen ist, sind Einrichtungen vorgesehen,
um den Zettel von der Erhebung 209 abzunehmen, damit er in ein Ablagefach überführt werden kann,
wo er vor der Verwendung oder für eine andere Verwendung aufbewahrt wird.
Wenn die Maschine 25 so ausgestaltet ist, daß sie einen Zettel schneidet, mit Klebstoff versieht und auf
den sich bewegenden Gegenstand M aufträgt, ist eine Einrichtung zur Auftragung von Klebstoff auf den
Zettel vorgesehen, wenn er auf der Druckwalze 71 liegt und ehe er auf den Gegenstand M aufgedrückt
wird. Eine solche Klebstoffauftragvorrrichtung ist allgemein durch das Bezugszeichen 240 bezeichnet.
Es soll jetzt nochmals auf die F i g. 5 bis 8 Bezug genommen werden. Die dort dargestellten Arbeitsgänge
finden statt zum Abschneiden eines bestimmten Zettels von dem Zettelstreifen und die sich anschließende
Überführung des Zettels auf die Druckwalze 71 sowie die Einführung des Streifens in das
Maul der Messer- und Andruckwalzen 69 und 68 (Fig. 6). Zu diesem Zeitpunkt ist die Bremse oder
die Verzögerung durch den Vakuumblock 181 abgeschaltet, und der Zettelstreifen LS wird frei in das
Maul der beiden Walzen hineingezogen.
Nach Beendigung des Schneidvorgangs, wie er in F i g. 7 dargestellt ist, wird noch einmal Vakuum an
den Block bzw. die Bremse 181 angelegt, damit der Zettel streifen LS beim Schneiden festgehalten wird.
Wenn der Zettel L abgeschnitten ist, wird er auf die Druckwalze 71 überführt, aber sobald das Vakuum
am Block 181 verschwunden ist, wird durch das Walzenmaul des Walzenpaares 68 und 69 eine weitere
Länge eines Zettels des Zettelstreifens LS hineingezogen. Dieses Arbeitsverfahren setzt sich fort, bis der
letzte Zettel des Streifens in die Walzen 68 und 69 eingeführt ist. zu welcher Zeit das bewegliche Messer
66 wieder in Tätigkeit getreten ist und ein neuer Zettelstreifen auf den Tisch abgelegt worden ist, der
dann wieder durch die Arbeitsweise der Rollen 67 und 164 zugeführt wird.
Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß eine neue und vorteilhafte Vorrichtung geschaffen worden
ist, mit der ein Streifen von einem Bogen abgeschnitten werden kann, die den Streifen zu bestimmten
Zetteln zerteilt und diese dann auf einen sich bewegenden Gegenstand, beispielsweise auf eine Zeitschrift
od. dgl., aufdrückt. Andererseits kann der
ίο Aufdruck von einem Zettel, der den Aufdruck in
spiegelbildlicher Anordnung trägt, dem Gegenstand umgekehrt aufgedrückt werden. Fall der spiegelbildliche
Aufdruck aus einem Farbstoff besteht, der durch die Verwendung von Alkohol übertragbar oder
druckfähig gemacht werden kann, so kann die oben kurz beschriebene Vorrichtung bei der Auftragung
eines Klebstoffes leicht so abgeändert werden, daß sie einen Spiritusfilm auf den Zettel aufträgt, wenn
er sich auf der Druckwalze 71 befindet.
In jedem Falle wird der Zettelstreifen von einem Formularpaket abgeschnitten und dann durch eine
leer laufende Walze, die an dem beweglichen Schneidmesser gelagert ist und die mit einer weiteren Walze
zusammenwirkt, in das Maul der Andruck- und Messerwalzen eingeführt, die dann den Streifen in
Zettel zerschneiden. Die Zettel werden anschließend auf die Druckwalze übertragen.
Claims (4)
1. Maschine zum Aufbringen von in Reihen und Spalten auf Formularbögen angeordneten
Adressenzetteln, Etiketten, Spiritusumdruckzetteln od. dgl. auf flache Gegenstände, wie z. B.
Briefe, Zeitschriften, Magazine, mit einer Schneideinrichtung zum Abtrennen einzelner Querstreifen
von den Formularbögen und mit einer dieser nachgeordneten Förder- und Schneideinrichtung
zum Abtrennen und Überführen einzelner, von diesen Querstreifen abgetrennter Adressenzettel
auf eine über dem Weg der einzeln vorbewegten Gegenstände angeordnete Andrückwalze, welche
sie auf die einzelnen Gegenstände aufdrückt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
zwei Walzenpaaren (68, 69 und 67, 164) der Fördereinrichtung, die den abgetrennten Querstreifen
(LS) aufnimmt, eine Bremse angeordnet ist, die auf den von dem einen der Walzenpaare
(68, 69) abgezogenen Querstreifen einwirkt, und daß in an sich bekannter Weise das eine den
Querstreifen vorschiebende Walzenpaar (67, 164) taktweise zusammenwirkt, während die eine
Walze (69) des darauffolgenden, den Querstreifen abziehenden Walzenpaares (68, 69) ein Messer
(70) zum Abtrennen einzelner Adressenzettel trägt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse ein zwischen den
Walzenpaaren liegender Vakuumblock (181) mit Saugöffnungen ist, über die das Walzenpaar (68,
69) den Streifen zieht.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Walze (67) des
Walzenpaares (67, 164) angetrieben ist und ein Segment (163) trägt, gegen das die andere leer
laufende, mit dem beweglichen Schneidmesser (66) auf- und abschwingende Walze (164) den
Zettelstreifen (LS) drückt.
4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur dann ein Vakuum an dem
Block (181) herrscht und damit den Zettelstreifen (25) bremst, wenn die Walzen (68, 69) den
Zettelstreifen (LS) ziehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3537849A1 (de) * | 1985-10-24 | 1987-04-30 | Johannes Gross | Etikettiergeraet |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3537849A1 (de) * | 1985-10-24 | 1987-04-30 | Johannes Gross | Etikettiergeraet |
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