[go: up one dir, main page]

DE148609C - - Google Patents

Info

Publication number
DE148609C
DE148609C DENDAT148609D DE148609DA DE148609C DE 148609 C DE148609 C DE 148609C DE NDAT148609 D DENDAT148609 D DE NDAT148609D DE 148609D A DE148609D A DE 148609DA DE 148609 C DE148609 C DE 148609C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
boot
worm
smoothing
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT148609D
Other languages
English (en)
Publication of DE148609C publication Critical patent/DE148609C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D89/00Sole-levelling machines with rolls

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Glätten und Polieren von Schuh- und Stiefelsohlen, bei welcher ein hin- und hergehender Werkzeugrahmen mit quer dazu in einer . kreisbogenförmigen Bahn verstellbaren Glättblöcken vorgesehen ist. Nach vorliegender Erfindung ist die Anordnung derart getroffen, daß die Glättblöcke sich beim Glätten unter Federwirkung selbsttätig der
ίο Schuhsohle entsprechend einstellen. Jeder der Glättblöcke trägt dabei eine Anzahl konkaver Reibstücke von verschiedener Krümmung, von denen jedesmal das geeignete Reibstück in die Arbeitslage gebracht wird. Der Antrieb für den Stiefelträger ist so ausgebildet, daß
-- derselbe jedesmal nach Fertigstellung einer Stiefelsohle selbsttätig ausgeschaltet wird und die Glättrollen dann ebenfalls selbsttätig von der Sohle gehoben werden, so daß der Stiefel vom Arbeiter abgenommen werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 die neue Maschine in der Seitenansicht und Fig. 2 in einer vorderen Schnittansicht. Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Glättwalzen in einer von der in Fig. 2 gezeigten verschiedenen Lage. Fig. 4 ist ein Grundriß der Glättwalzen mit der Vorrichtung zum Antreiben derselben. . ' > ■
In dem oberen Teil des Maschinenrahmens α ist die Hauptantriebswelle a1 gelagert. Der Schuh A ruht auf einem Träger b, welcher bei b1. drehbar am Rahmen der Maschine angeordnet ist. Der Träger b wird mit Hilfe eines Exzenters c auf der Welle a1 sowie einer Exzenterstange cl bewegt, welche an ihrem freien Ende mit einem an dem Träger b befestigten geschlitzten Hebel c2 in Eingriff kommt und dadurch letzteren bei der Drehung der Welle a'2 hin- und herbewegt. Durch Einstellung des Befestigungspunktes der Exzenterstange c1 in dem Schlitz des Hebels c2 kann die Schwingweite des Schuhträgers b geregelt werden.
Die Vorrichtung zum Abreiben oder Glätten der Schuh- oder Stiefelsohle A umfaßt die Exzenterstange d, welche mittels eines auf der Welle a} vorgesehenen Exzenters d1 hin- und herbewegt wird. Die Exzenterstange ist, wie bei d'2 gezeigt, gelenkig ausgebildet, um eine geringe seitliche Bewegung zu gestatten. An ihrem vorderen Ende trägt die Exzenterstange einen hufeisenförmigen Träger e mit einer Führungsbahn el, in welcher kurven-, förmige Schlitten f arbeiten. Um während" der Bewegung die Reibung herabzumindern, sind diese Schlitten f mit Rollen fl versehen, welche gegen den Träger e anliegen. Jeder der Schlitten f trägt eine Welle g, auf welcher drehbar ein Block h gelagert ist. Jeder Block h ist wiederum mit einer Anzahl (etwa drei) Reibstücken hl versehen, welche in der Querrichtung gegen die Mitte der _ Welle g '·. gekrümmt und in der Längsrichtung konkav ausgebildet sind, wie aus der Zeichnung deutlich ersichtlich, so daß die Reibstücke. beider Blöcke die volle Bahn für die Reibwälzen.
bilden. Die konkave Bahn ist bei den drei Reibstücken jedes Blockes verschieden ausgebildet, und da immer nur ein Reibstück zu einer Zeit gebraucht wird, so kann die Vorrichtung durch Drehen des Blockes zum Glätten von Stiefeln mit verschiedenem Gelenkteil gebraucht werden, wie dieses in der Praxis erforderlich ist.
Die Blöcke h sind in einer Linie mit den
ίο Mittellinien der Reibstücke mit konischen Einschnitten i versehen, in welche die konischen Enden von durch den Träger e hindurchgehenden Schrauben j eintreten. Es ist ersichtlich, daß bei dieser Anordnung die Blöcke h nach Entfernung der Schrauben j aus den Einschnitten i derart gedreht werden können, daß das geeignete Reibstück in die Arbeitslage gebracht wird, in welcher es dann durch Abwärtsschrauben der Schrauben j eingestellt wird. Zwischen den konischen Enden der Schrauben j und den Einschnitten i ist genügend Platz gelassen, um dem Reibstück ein Rollen auf der Sohle des Schuhes A in dem erforderlichen Maße zu gestatten, wenn der Träger e durch die Exzenterstange d hin- und herbewegt wird.
Der erforderliche Druck der Reibstücke auf die Sohle des Stiefels A wird durch Federn k erzielt, welche auf in einem Rahmen k2 gelagerten Stangen kx aufgesetzt sind. Die oberen Enden dieser Stangen tragen einstellbare Schraubenköpfe ka, welche sich gegen seitliche, am Träger e vorgesehene Stutzen /r4 legen. Die Federn k legen sich an einem Ende gegen Schraubenmuttern A:5 an den Enden der Stangen und an ihrem anderen Ende gegen Anschlagstücke ka an dem Rahmen k'2. Es ist ersichtlich, daß sich bei dieser Anordnung die beiden Reibstücke f beim Gebrauche selbsttätig entsprechend der verschiedenen Krümmung der zu bearbeitenden Stiefelsohlen einstellen, da der Druck der letzteren auf diese Reibstücke bewirkt, daß die Gleitblöcke sich auseinander bewegen, wie in Fig. 3 gezeigt, bis die Reibstücke sowohl an den Enden als in der Mitte mit der Stiefelsohle in Eingriff stehen.
Das untere Ende des Rahmens k2 ist bei / an einen Arm /' angelenkt, welcher auf die Welle b1 aufgekeilt ist. Das Ende des Armes Z1 ist an das eine Ende eines Gliedes Z2 angelenkt, dessen anderes Ende bei Z3 drehbar mit einem Fußhebel Z4 verbunden ist, so daß die Stangen k1 beim Abwärtspressen des Fußhebeis Z4 in die in Fig. 1 in vollen Linien gezeigte Lage nach abwärts gezogen werden und so den Träger e und die Reibstücke nach abwärts in die Arbeitslage ziehen, wie in Fig. ι gezeigt ist. Die Mittel zum Halten
;6o der Teile in dieser Lage ,sind weiter unten beschrieben. .
Die Welle λ2 erhält ihren Antrieb von der Häuptwelle al durch Vermittlung des auf der Welle α2 vorgesehenen Schneckenrades m, welches mit einer Schnecke η einer Welle n1 in Eingriff steht. Diese Welle wird in einem lose auf der Welle a1 gelagerten Rahmen n2 getragen (Fig. 1) und trägt selbst an ihrem Ende ein Winkelrad 0, welches mit einem Winkelrad o1 auf der Welle al in Eingriff steht. Die Schnecke η wird mit dem Schneckenrad Ot mittels eines Handhebels ρ in Eingriff gebracht, welcher auf einem Zapfen p1 am Rahmen α der Maschine gelagert ist. Auf dem Zapfen pl ist weiterhin eine Platte q mit einem Schlitz ql aufgekeilt, in welch letzteren ein auf dem Rahmen n2 vorgesehener Zapfen q'2 eingreift. Wird der Hebel ρ in die in Fig. 1 in vollen Linien gezeigte Lage gedrückt, dann zieht der Schlitz ^1 den Zapfen q2 mit nach abwärts und bringt so die Schnecke η in Eingriff mit dem Schneckenrad in, wie auf der Zeichnung deutlich gezeigt. Eine Feder qs, welche an ihrem einen Ende mit dem Hebel ρ und an dem anderen Ende mit dem Rahmen α der Maschine befestigt ist, hält die Räder in Eingriff, da sie in dieser Lage des Hebels unterhalb des Zapfens pl liegt.
Die Maschine ist derart ausgebildet, daß die Sohle des Stiefels A vollkommen geglättet ist, wenn das Schneckenrad m eine Umdrehung gemacht hat, und es wird deshalb eine Vorkehrung getroffen, die Schnecke η nach jeder vollen Umdrehung des Schneckenrades m mit letzterem außer Eingriff zu bringen. Es ist zu diesem Zwecke auf dem Schneckenrad m ein Anschlag m1 vorgesehen, welcher bei der Drehung des Schneckenrades in der Richtung des in Fig. 1 gezeigten Pfeiles eventuell gegen einen auf der Platte q vorgesehenen Stift r stößt und dadurch den Anschlag gegen die untere Seite des Anschlagstückes s preßt, welches ebenfalls auf dem Schneckenrad m vorgesehen ist. Hierdurch wird die Platte q auf dem Zapfen p1 so weit gedreht, daß die Feder q& eben über diesen Zapfen bewegt wird. Die Weiterbewegung des Rades m bewegt die Anschlagfläche s von dem Stift r weg, worauf die Feder qä no die Platte q plötzlich nach aufwärts und den Hebel ρ in die in Fig. 1 in punktierten Linien gezeigte Lage zieht. Durch diese Bewegung hebt der Schlitz q1 in der Platte q den Rahmen «2 um einen geringen Betrag und bringt dadurch die Schnecke η mit dem Schneckenrad m außer Eingriff, wodurch die Bewegung des Schuhhalters b angehalten wird, so daß der fertige Stiefel entfernt und ein neuer ; eingesetzt werden kann. ,120
Die Platte q ist mit. einer. Verlängerung. t versehen, an welche, das eine Ende einer
Stange t1 ,angelenkt ist, deren anderes bei f2 geschlitztes Ende um einen Zapfen u eines doppelarmigen, bei «2 drehbar gelagerten Hebels ux greift, dessen anderer Arm als ein Segment ifi ausgebildet ist. Wird der Hebel ρ bei dieser Anordnung nach abwärts gedrückt, um die Antriebsvorrichtung in die Arbeitslage zu bringen, dann drückt auch das geschlitzte Ende t2 der Stange t1 den doppelarmigen Hebel w1 in die auf der Zeichnung in vollen Linien gezeigte Lage und bringt dadurch das Segment u3 gegen einen Zapfen κ4, welcher auf dem oberen Ende des Armes I1 vorgesehen ist. Hierdurch wird der Fußhebel /4 und die unter Federwirkung stehenden Rahmen k'2 in der untersten Lage gehalten und dadurch der erforderliche Druck der Reibstücke gegen die Sohlen des Stiefels A geschaffen. Wird der Hebel ρ in der oben beschriebenen Weise in die in Fig. 1 in punktierten Linien gezeigte Lage bewegt, dann hebt die geschlitzte Stange i1 den doppelarmigen Hebel u1 in die in punktierten Linien gezeigte Lage, läßt dadurch den Arm Z1 los und gestattet, daß die Stangen kl unter der vereinten Wirkung der Federn k und ν gehoben werden, um dadurch die Reibstücke von der Sohle des Stiefels so weit abzuheben, daß der fertige Stiefel entfernt und ein anderer auf den Träger aufgesetzt werden kann, - ohne daß der Rahmen e dabei hindert.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Eine Maschine zum Glätten und Polieren von Schuh- und Stiefelsohlen mit einem hin- und hergehenden Werkzeugrahmen (e) und quer dazu in einer kreisbogenförmigen Bahn desselben verstellbaren Glättblöcken (h h), dadurch gekennzeichnet, daß die letzteren sich selbsttätig entsprechend der Querneigung der jeweilig in Angriff genommenen Sohlenstelle einstellen und daß jeder derselben eine Anzahl konkaver Reibstücke (h1) von verschiedener Krümmung trägt, welche nach Belieben nacheinander in Arbeitsstellung gebracht werden können.
  2. 2. Eine Maschine zum Glätten und Polieren von Schuh- und Stiefelsohlen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Gleitblöcke (h) tragenden Schlitten (f) durch Rollen ff1) auf einer Gleitbahn (e1) des in Form eines Kreissegmentes ausgebildeten Rahmens (e) geführt werden, mit welch letzterem Stangen (k1) verbunden sind, deren auf sie aufgesetzte Federn (k) durch Abwärts-' ziehen eines mit einem Fußhebel (P) verbundenen Rahmens (k2) gespannt werden.
  3. 3. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneckenrad (m), von welchem der Stiefelträger (b) angetrieben wird, von einem Winkelrad der Hauptwelle 1) durch Winkelrad (0) und Schnecke (n) angetrieben wird, welche in einem schwingbaren Rahmen (n2) gelagert sind, der nach jeder vollen Umdrehung des Schneckenrades fm) von diesem ausgeschwungen wird, um den Antrieb des Stiefelträgers (b) selbsttätig zu unterbrechen.
  4. 4. Eine Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Entkuppeln der Schnecke (n) und des Schneckenrades (in) von der den Träger (n2) betätigenden Schwingplatte (q) aus gleichzeitig die Federn (k) der Stangen (kl) entspannt werden, indem der Rahmen (k) durch geeignete Verbindungen gelöst wird, zum Zwecke, die Reibrollen selbsttätig von dem Arbeitsstück zu heben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT148609D Active DE148609C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE148609C true DE148609C (de)

Family

ID=415687

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT148609D Active DE148609C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE148609C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE148609C (de)
DE1485891B1 (de) Vorrichtung zum Aufbringen einer Brandsohle auf einen Leisten
DE22563C (de) Apparat zum Poliren von Draht
DE253432C (de)
DE2265250C3 (de) Vorrichtung zum Klebezwicken von fest eingespanntem Schuhwerk
DE620315C (de) Selbsttaetige Anklopfmaschine
DE313871C (de)
DE169630C (de)
DE453263C (de) Vorrichtung zum Schleifen und Polieren von Messerklingen
DE483245C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenkleben von Kreppgummi mit anderen Stoffen auf mechanischem Wege
DE43885C (de) Maschine zum Poliren der Absätze an Schuhwerk
DE539059C (de) Maschine zum Abschaerfen der Rahmenenden von Schuhwerk
DE484601C (de) Maschine zum Feilen von Facetten an Saegezaehnen
DE141384C (de)
DE68177C (de) Schuh- und Stiefelabsatzpolirmaschine
DE425221C (de) Einrichtung an Bogenheftmaschinen zum Auftragen von Klebstoff
DE255508C (de)
DE578978C (de) Verfahren zum Weiterschalten verzahnter Werkstuecke, z. B. Saegen, in Feilvorrichtungen
DE168770C (de)
AT109959B (de) Stauch- und Egalisiermaschine für die Zähne der Sägeblätter.
DE258221C (de)
DE87362C (de)
DE248231C (de)
DE213549C (de)
DE165748C (de)