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DE1485531C - Vorrichtung zur Beschickung von Vliesmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Beschickung von Vliesmaschinen

Info

Publication number
DE1485531C
DE1485531C DE1485531C DE 1485531 C DE1485531 C DE 1485531C DE 1485531 C DE1485531 C DE 1485531C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fleece
stripping
machines
feeding
transporter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Fehrer, Dr. Ernst, Linz, (Österreich)

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Beschickung von Vliesmaschinen, bei der dem Einlaßförderband oder dergleichen der Vliesmaschine ein quergerichteter Transporteur ortsfest vorgeordnet und für diesen eine in Anpassung an seine Fördergeschwindigkeit selbsttätig arbeitende Abstreif- und Abwurfeinrichtung vorgesehen ist, die jeweils den in ihrem Bereich liegenden Abschnitt des vom Transporteur angelieferten Haar- bzw. Faserbandes mit vorbestimmter Länge dem Einlaßförderband od. dgl. als Querstreifen weitergibt, nach Patent 1265567. Nach dem Hauptpatent besteht die Abstreif- und Abwurfeinrichtung aus einem quer zum Transporteur hin- und herbewegten Abstreifblatt, das jeweils bei der Rückbewegung mittels einer Führung od. dgl. vom Transporteur abgehoben wird. Auf diese Art läßt sich, obwohl unmittelbar vor der Abstreif- und Abwurfeinrichtung eine von einer Druckwalze oder dergleichen gebildete Klemmstelle für das Haarbzw. Faserband angeordnet ist, keine saubere Durchtrennung des vom Transporteur angelieferten Bandes erzielen, da dieses Band doch einen gewissen Zusammenhalt der Einzelhaare bzw. -fasern aufweist, die Abstreiferbewegung zwangläufig zu langsam ist und daher auch die Weiterbewegung des Transporteurs einen ungünstigen Einfluß ausübt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Vorrichtung nach dem Hauptpatent durch Schaffung einer Abstreif- und Abwurfeinrichtung zu verbessern, die bei verhältnismäßig einfacher Konstruktion eine saubere Abtrennung des weiterzugebenden Bandabschnittes vom angelieferten Haar- bzw. Faserband gewährleistet.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Abstreif- und Abwurfeinrichtung aus einer um eine über dem Transporteur liegende Welle in der einen Richtung frei drehbaren und in der anderen Richtung mittels einer Freilaufeinrichtung gesperrten Leiste besteht, die für das Aufwärtsdrehen einen Antrieb besitzt, diesem aber beim Abwärtsdrehen unter dem Einfluß der Schwerkraft voreilt. Die Leiste trifft also wie ein Fallbeil mit ziemlicher Geschwindigkeit auf das Haar- oder Faserband auf und sorgt so für eine saubere Abtrennung ohne Verziehen oder ähnliche ungünstige Erscheinungen an der Rißstelle, wobei der Schwung ausreicht, daß sich die Leiste über die untere Totpunktlage hinaus bewegt, um so das Haar- bzw. Faserband in seiner ganzen Breite zu erfassen, wobei aber durch den Freilauf ein Zurückpendeln der Leiste, das den neuerlichen Antransport des Haar- oder Faserbandes beeinträchtigen würde, bevor der Antrieb wieder einsetzt, verhindert wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel rein schematisch dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 und 2 die wichtigsten Teile einer Beschickungsvorrichtung in Ansicht und in Seitenansicht.
Dem Einlaßförderband 1 einer beliebigen Vliesmaschine ist ein ebenfalls von einem Umlaufförder-
S band 2 gebildeter Transporteur querliegend vorgeordnet. Der Transporteur wird von einem nicht dargestellten Kastenspeiser beliefert, der quer zur Förderrichtung des Transporteurs auswirft, um auf letzterem ein Haar- bzw. Faserband zu bilden. Hinter einer
ίο eine Klemmstelle bildenden Druckwalze 4 ist eine Abstreif- und Abwurfeinrichtung vorgesehen. Diese Abstreif- und Abwurfeinrichtung besteht aus einer Leiste 5, die an einer über dem Transporteur 2 in dessen Förderrichtung liegenden Welle 6 mit Hilfe von Armen 7 befestigt ist. Die Welle 6 ist in der einen Drehrichtung (gemäß Fig. 2 im Uhrzeigersinn) frei drehbar gelagert, wird in der anderen Drehrichtung aber durch eine Freilaufeinrichtung 9 an Drehung gehindert. Auf der Welle 6 sitzt als Antrieb 10,
11 ebenfalls frei drehbar ein Kettenrad 10, eine Riemenscheibe od. dgl. mit einem Mitnehmerstift 11. Bei verhältnismäßig langsamem Umlauf des Kettenrades 10 wird mit Hilfe des an dem einen Arm 7 angreifenden Mitnehmers 11 die Abstreifleiste 5 zu-
nächst aufwärts gedreht, bis sie sich unter dem Einfluß der Schwerkraft vom Mitnehmerstift 11 löst und mit entsprechendem Schwung den angelieferten Bandabschnitt vom Transporteur 2 auf das Einlaßförderband 1 weitergibt, wobei im Bereich der Klemmstelle eine saubere Durchtrennung stattfindet. Ein Zurückpendeln der Leiste 5, bevor noch der Mitnehmerstift 11 sie wieder erreicht hat, wird durch den Freilauf 9 verhindert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Beschickung von Vliesmaschinen, bei der dem Einlaßförderband oder dergleichen der Vliesmaschine ein quergerichteter
    Transporteur ortsfest vorgeordnet und für diesen eine in Anpassung an seine Fördergeschwindigkeit selbsttätig arbeitende Abstreif- und Abwurfeinrichtung vorgesehen ist, die jeweils den in ihrem Bereich liegenden Abschnitt des vom
    Transporteur angelieferten Haar- bzw. Faserbandes mit vorbestimmter Länge dem Einlaßförderband od. dgl. als Querstreifen weitergibt, nach Patent 1265 567, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreif- und Abwurfeinrichtung
    aus einer um eine über dem Transporteur (2) liegende Welle (6) in der einen Richtung frei drehbaren und in der anderen Richtung mittels einer Freilaufeinrichtung (9) gesperrten Leiste (5) besteht, die.für das Aufwärtsdrehen einen Antrieb
    ·- (10,11) besitzt, diesem aber beim Abwärtsdrehen unter dem Einfluß der Schwerkraft voreilt.

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