DE1485453A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Teppichen od.dgl. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Teppichen od.dgl.Info
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Description
Patentanme ldung
der Firma
Bersal GmbH. Apparatevertrieb, 5220 Waldbröl, Homburger Str. 59a
"Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Teppichen
oder dergl."
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Teppichen oder dergl. sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens,
bei dem Fäden in ein Grundgewebe eingeschlagen und mit diesem verklebt
werden.
Es ist bereits ein Verfahren dieser Art bekannt, bei dem eine
Vielzahl endloser Fäden in ein Grundgewebe aus Sackleinwand eingeschlagen wird. Bei diesem Verfahren, das unter der Bezeichnung
11 Tufting-Verfahren" bekannt ist, bedient man sich einer großen
Anzahl von spitzen Nadeln, die an einer etwas weiter von der »
Ö09825/0540 - a -
Spitze zurückliegenden Stelle seitlich eine randoffene Kerbe aufweisen,
in die der Faden beim Niederstechen der Nadel hineingleitet, so daß er mitgenommen wird. Damit der Faden beim Hochziehen
der Nadeln nicht wieder aus der Sackleinwand herausgezogen wird, sondern im Gewebe stecken bleibt, läuft die Kerbe in der Nadel
nach unten schräg aus. Die durchgehenden, von einer Vielzahl von
Nadeln in das Grundgewebe eingeschlagenen Fäden bilden unterhalb und oberhalb des Grundgewebes Schlingen. Der Zusammenhalt zwischen
Fäden und Grundgewebe wird dann dadurch hergestellt, daß die Rückseite des Teppichs durch Aufbringen einer Latexschicht mit dem
Grundgewebe verbunden wird. Die Unterseite des Teppichs erhält hierdurch einen gummiartigen Charakter. Die an der Oberseite des
Teppichs gebildeten Schlingen werden dann gewöhnlich mit Schneidlatten aufgeschnitten, so daß ein offener Flor entsteht.
Die gummiartige Unterseite eines nach dem bekannten Verfahren
hergestellten Teppichs kann von Vorteil sein, wenn der Teppich -..
rutschfest sein soll. Sie ist jedoch nicht immer erwünscht, da ■
ein solcher Teppich luft- und feuchtigkeitsundurchlässig ist. Vor:
allem aber hat das bekannte Verfahren den Nachteil, daß sich mit ihm nur einfarbige Teppiche herstellen lassen. Wünscht man einen
gemusterten Teppich, so muß man den fertigen Teppich bedrucken. Es liegt auf der Hand, daß hierbei keine so leuchtende Farben erzielt werden können, wie wenn der Teppich aus in der Masse gefärbr
ten einzelnen FaserstUcken hergestelTltwwird. Außerdem zeigt ein
aufgedrucktes Muster keine so klaren Begrenzungslinien wie ein
gewebter oder handgeknüpfter Teppich., . ,; <
4
Aufgabe der Erfindung 1st es, ein neues Verfahren anzugeben, das
sich insbesondere für die Heimarbeit eignet und das mit einer
einfachen Vorrichtung durchgeführt werden kann, die ebenfalls
Gegenstand der Erfindung ist,
Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß jeweils ein
Fadenstück kurzer Unge zu einer einseitig offenen Schlinge geformt %mü «it seiner geschlossenen Bucht voran in ein Loch eines
Stramingewebes eingeführt wird und daß nach des Fertigstellen
einer Reihe die nebeneinander in den StraainlSchera steckenden
Fadenstücke aalt mindestens eine« der sie begrenzenden SchuB-
oder Kettfäden des Stwaeins verklebt werden.
Meses neue Verfahren vermeidet die Machte! Ie des bekannten.
Tufting-Verf ahrens, denn es ist wBglich, verschiedenfarbige,
leuchtende Muster herzustellen, da die verarbeiteten Fadtenßtucke
in der Masse unterschiedlich gefÄrbt sein körnen. Das Verkleben
der Fade&stüeke alt eine« Schuft- oder Kettfaden des Sfcraa&ns
reicht «as, vm eine genügend feste Verbindung zwischen den flnnd-
^ewebe vbbA den elaxelnen Badenst&eken texvnstelle». Eine Beselilchtung tier Unterseite 1st ulcnt TU3tmmäl&, eo das der Teppich InTt-
bleibt ad «neb auT seiner ttater-
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Sieraazf 11 WWiI «β &xa. liesonders bei Gobell&-JLrbelten an, for die
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den In den Sfcmnin von einen endlosen Itaden •JbfjescbultiKecL. Hi*
«03825/0540 ~
BAD ORIGINAL
I -f\J Sj ~T \J
durch wird die Fertigung von solchen Teppichen vereinfacht, die ein aus einer Vielzahl unterschiedlicher Farben zusammengesetztes
Muster erhalten sollen, da die verschiedenfarbigen Wollfäden auf wenigen Knäuelen aufgewickelt bereit-gehalten werden können.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird als Klebstoff flüssiger Latex verwendet, der mittels einer Spritzdüse längs
^ der soeben in den Stramin eingeschlagenen Fadenstückreihe auf den dieser Fadenstückreihe zugeordneten Schuß- oder Kettfaden aufgebracht
wird. In einfacher Weise kann man sich hierbei einer einfachen Spritzkanne bedienen. Der Latex haftet fest sowohl am
Stramin als auch an den Fasern der Wollfäden und verbindet beide so gut miteinander, daß die Fäden nach dem Abbinden des Klebstoffes
ohne Gewalt auch dann nicht mehr aus dem Grundgewebe herausgezogen werden können, wenn diese nur an einem Schußfaden des
Stramins angeklebt sind.
Zur Durchführung des neuen Verfahrens bedient man sich eines einfachen
Handapparates, in dessen Gehäuse nach der Erfindung ein als Schlingenbildner dienender Finger axial verschiebbar gelagert
ist, der jeweils ein Fadenstück in der Mitte erfaßt und zunächst
° durch einen Kanal und dann durch ein Loch des Stramine schiebt,
κ» der im Abstand von einer festen Unterlage angeordnet ist. Das ab-
*-*· geschnittene Fadenstück wird he^Lrbei in der Mitte gefaltet und
^ seine Parten legen sich beim Durchschieben durch den Kanal nebeneinander.
Der Finger schiebt hierbei das Fadenstück soweit durch das jeweilige Loch des Stramins, 4mA- bis er auf die feste ünter-
lage auftrifft. Hierdurch wird erreicht, daß die einzelnen Fadenstüeke
mit ihrer geschlossenen Bucht etwas über der Unterseite des Stramins vorstehen.
Um den Stramin sicher festzuhalten, ist er über eine Führungsschiene
gespannt, die an ihrer Vorderkante eine nach oben offene Rinne aufweist, in die der Schlingenbildner einstößt. Der Kanal
zum Falten und Einführen des Fadenstückes wird von einer in Längsrichtung geschlitzten Hülse gebildet, deren unterer Rand
von der festen Unterlage einen Abstand hat, der etwas kleiner ist als die Länge des gefalteten Fadenstückes. Die geschlitzte
Hülse hat den Vorteil, daß seine Wandung beim Zurückziehen des Schiingenbildners sich federnd zusammenzieht und ein Zurückgleiten
des Fadenstückes verhindert, das mit seineÄ oberen Enden in der Hülse zunächst sicher festgehalten wird.
Der als Schlingenbildner dienende Finger ist an einem Schwenkhebel
befestigt, dem von einem Betätigungshebel eine auf- und abschwenkende Bewegung erteilt wird. Der Betätigungehebel selbst
ist mit einer im Apparategehäuse gelagerten Kurvenscheibe verbunden, die über Kipp- und/oder Schwenkhebel eine Schere zu» Abschneiden
des jeweiligen Fadenstückes von einem endlosen Faden und einen schwenkbaren Greifer steuert, der den in einer Halterung
steckenden Faden ein Stück vorzieht und über den oberen Rand des Kanales für den Schlingenbildner legt.
Für den Vorschub des Apparates ist am!'Baden- des Apparategehäuses
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ein Klinkengesperre angeordnet, das von der Greiferwelle angetrieben
wird und dessen Klinke in auf der Führungsschiene angeordnete Kerben eingreift und den Apparat jeweils um ein Straminloch
in Arbeitsrichtung weiterschiebt.
Um die Herstellung eines gemusterten Teppichs zu erleichtern, ist eine Einrichtung zum Halten und Ablesen einer Musterkarte vorge-
* sehen, die aus zwei drehbaren, achsparallelen Walzen besteht, auf
denen die Musterkarte aufgerollt ist und die einen in Längsrichtung der Walzen vor diesen verschiebbaren Schieber aufweist,
der mindestens einen Tei der Musterkarte verdeckt und ein Fenster besitzt, in dem dasjenige Kästchen der Musterkarte erscheint, das
dem jeweils auszufüllenden Straminloch entspricht. Eine solche Ablesevorrichtung hat den Vorteil, daß ein Abzählen der einzelnen
Kästchen der Musterkarte überflüssig und ein Verwechseln der Farbe des jeweils einzuknüpfenden Fadenstückes ausgeschlossen ist.
Damit der Benutzer des Gerätes rechtzeitig erkennen kann, welche Farbe er für das nächste einzuechieöende Fadenstück benötigt,
wird dae Fenster des Schiebers zweckmäßig von einem in Arbeits-,
richtung randoffenen Schlitz gebildet. Hierdurch siehtfman die
ganze jeweils zu fertigende Reihe auf der Musterkarte vor sich, wobei das letzte noch sichtbare Kästchen dem jeweils zu verarbeitenden
Fadenstück entspricht.
Der Schieber selbst ist vorzugsweise auf einer Gleitstange selbsthemmend
geführt und mit einer Sperrklinke versehen, die in die
Zähne einer in axialer Richtung entgegen der Wirkung einer Feder verschiebbaren Zahnstange eingreift. Die Zahnstange wird von
einem Winkelhebel beaufschlagt, der seinerseits von dem Kurvenhebel
zur Steuerung des Fadengreifers im Arbeitstakt betätigt wird. Der Schieber rückt also beim Anheben des Fingers und Vorziehen
eines neuen Fadenstückes jeweils um ein Kästchen auf der Karte weiter.
Um dem areifer Fäden unterschiedlicher Farbe zuführen zu können,
ist an dem Apparat ein Fadenmagazin zur Aufnahme verschiedenfarbiger Wollfäden vorgesehen, das am Gehäuse verschiebbar gelagert
ist. Dieses Fadenmagazin ist mit dem einen Ende einer Schubstange verbunden, deren anderes Ende exzentrisch an einer Scheibe angreift,
die auf der Welle eines drehbar am Gehäuse gelagerten Handgriffes sitzt. Durch einfaches Drehen des Handgriffes kann so
das Fadenmagazin blitzschnell in eine solche Lage gebracht werden, in der der Faden mit der gewünschten Farbe im öffnungsbereieh
des Greifers liegt. Um die genaue Einstellung zu erleichtern, trägt die Scheibe an ihrem Umfang eine Anzahl von Nuten, in die
ein federnd gegen die Scheibe gepreßtes Sperrglied eingreift und deren Abstand voneinander dem Abstand dar einzelnen Fadenstücke
im Fadenmagazin entspricht.
Weitere Merkaale der Erfindung ergeben eich aus der nachfolgenden
Beschreibung oder sind in den Unteransprüchen genannt.
Die erfindungsgemääe Vorrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrens
wird durch ein Ausführuneebeißpiel an Hand der Zeichnungen
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näher erläutert und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Apparat zum Einschlagen kurzer Fadenstücke in
ein Stramingewebe in einer Draufsicht,
Fig. 2 den Gegenstand der Figur 1 in einer seitlichen Ansicht,
) Fig. j5 einen horizontalen Teilschnitt der Figur 2 nach Linie
IH-III,
Fig. 4 eine Einzelheit der Figur 1, die den Fadengreifer in einer anderen Betriebsstellung erkennen läßt,
Figuren 5 bis
verschiedene Arbeitsstellungen des Schiingenbildners
beim Einschlagen des Fadenstiickes in den Stramin in
einer seitlichen Teilansicht,
Figuren 5& bis Ja.
die die Schlingen bildenden Organe in einer Teilansicht von vorn in den den Figuren 5 bis 7 entsprechenden Ar-
o beitsstellungen,
CD CD N>
^ Fig. 8 eine Reihe der in den Stramin eingeschlagenen Fadenstüky,
ke in einer Ansicht von vorn,
Fig. ,8a eine seitliche Ansicht zweier hintereinanderliegender
Padenstückreihen,
Pig. 9 eine Vorrichtung zum Halten und Ablesen der Musterkarte in einer Teilansicht von vorn und
Fig.10 den Gegenstand der Figur 9 in einem senkrechten Schnitt
nach Linie X-X.
In den Zeichnungen ist mit 11 ein Handapparat zum Einschlagen
kurzer Padenstücke in die Löcher eines Stramingewebes 12 bezeichnet,
dessen Gehäuse l'j> an seinem vorderen Ende an einer Führungsschiene
14 und mit seinem hinteren Ende an einer FUhrungsstange
15 geführt ist. Die Führungsschiene 14 ist mit der Führungsstange
IJ? an ihren Enden durch Traversen 16 verbunden und wird durch geeignete
Mittel an der Vorderkante eines Arbeitstisches oder dergl. befestigt. Die Führungsschiene 14 weist an ihrem vorderen Rand
eine nach oben offene Rinne IJ auf. Der Stramin 12 ist derart über
die Führungsschiene 14 gelegt, daß sich jeweils eine Kästchenreihe über der offenen Rinne 17 befindet. Er wird von einem Abdeckblech
18, das in geeigneter Weise auf der Führungsschiene 14 befestigt ist, in seiner Lage unverrückbar festgehalten.
Das Abdeckblech 18 trägt auf seiner Oberseite eine Reihe von Noppen oder Zähnen 19*in die die Sperrklinke 20 eines am Boden 21
des Apparategehäuses gelagerten Klinkengesperres eingreift.
Etwa in der Mitte des Oehäusebodens 21 ist ein auf !recht stehendes
- io -
Tragblech 22 befestigt, an dem die Antriebs- und Steuerorgane für
den Apparat gelagert sind. Zu diesen Antriebsorganen gehören ein Schwenkhebel 23 zum Antrieb eines Padengreifers 24, ein Kipphebel
25 zum Betätigen des beweglichen Armes 26a einer Schere 26 und
ein Schwenkhebel 27, der einen als Schlingenbildner dienenden Finger 28 trägt. Der Schwenkhebel 23 und der Kipphebel 25 sind
mit Rollzapfen 29 versehen, die in dem seitlichen Schlitz 30 einer Kurvenscheibe 3* geführt werden.
An der am Stützblech 22 drehbar gelagerten Kurvenscheibe jjl ist
ein Betätigungshebel 32 befestigt, der auf- und abgeschwenkt
werden kann und der Kurvenscheibe 3I eine hin- und herdrehende
Bewegung erteilt. An dem Betätigungshebel 32 ist ein Lappen 33
befestigt, der einen Zapfen 34 trägt. Der Zapfen 34 greift in
das Langloch 35 einer Schubstange 36 ein, die mit dem freien Ende des den Schlingenbildner 28 tragenden Schwenkhebels 27 gelenkig
verbunden ist.
Der Greifer 24 ist auf einem, am Gehäuseboden 21 befestigten vertikalen
Zapfen 37 schwenkbar gelagert. Er besteht aus einem gebogenen festen Greiferarm 24a und einem federbelasteten beweglichen
Greiferarm 24b, der an dem starren Greiferarm 24a schwenkbar
gelagert ist und dessen einer Rand eine Kurvenscheibe bildet,
auf dem sich eine Steuerrolle 38 abwälzt. Die Steuerrolle 38
wird von einem Schwenkhebel 41 getragen, der in einer oberhalb des Greifers angeordneten starren Gabel 39 in hor/izontaler Richtung
schwenkbar gelagert ist. Der Greifer 24 ist an seiner Unter-
- 11 -
seite durch Übertragungsglieder 42, 4j$ mit dem Schwenkhebel 23
verbunden.
Unterhalb des Greifers 24 und drehfest mit diesem verbunden ist über dem Gehäuseboden 21 eine Kurvenscheibe 44 angeordnet, auf
deren Umfang sich die Rolle 45 eines durch eine Feder 47 belasteten
Kurvenhebels 46 abwälzt, der die Sperrklinke 20 zum Vorschub des Apparates in Arbeitsrichtung A trägt. Auf der Kurvenscheibe
44 ist außerdem noch eine Abstreifer 48 befestigt, der die Plorspitzen des zuletzt eingeschlagenen Fadenstückes beiseite
schiebt.
Zwischen der linken Gehäusewand und dem Stützblech 22 ist am
Gehäuseboden 21 ein kräftiger Haltearm 49 angeordnet, der eine
Schere 26 trägt, deren beweglicher Scherenarm 26a von dem Kipphebel 25 über eine Schubstange 50 betätigt wird. Der Kipphebel
25 ist an seinem mit der Schubstange 50 verbundenen Ende mit einem
Ansatz 51 versehen, der sich beim Schließen der Schere 26 gegen
den inneren Rand des beweglichen Greiferarmes 24b legt und dadurch die Greiferbacken 40 öffnet, wenn sich der Greifer in seiner
einen Endstellung befindet.
An seinem über die Vorderseite des Gehäuses hinausragenden Ende trägt der Haltearm 49 einen drehbaren Handgriff 52, der mit einer
Sektorscheibe 53 drehfest verbunden ist, die auf ihrem Umfang
eine Anzahl von Kerben 54 aufweist. Auf dem Umfang der Sektorscheibe
wälzt sich eine Rolle 55 ab, die von einer nicht näher
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dargestellten Feder gegen den Umfang der Sektorscheibe 53 "gedrückt
wird und in die Kerben 54 einrastet. Exzentrisch an der
Sektorscheibe 53 ist eine Schubstange 56 befestigt, die ein
Fadenmagazin 57 an einer Führungsstange 58 entlangschiebt. Das
Fadenmagazin ist mit einer Anzahl von Kerben 59 versehen, in denen die Enden verschiedenfarbiger, endloser Wollfäden 60 liegen
und mit Hilfe von Blattfedern 61 festgeklemmt sind. Ein Zeiger 62 deutet jeweils auf dasjenige Fadenende, das den Greiferbacken gegenüberliegt
und von dem Greifer erfaßt werden kann.
In der Schwenkebene des Fingers 28 ist oberhalb der Rinne 17 ifi
der Führungsschiene 14 eine in axialer Richtung geschütze Hülse
63 angeordnet, deren oberer Rand mit einer Kerbe 64 versehen ist,
in die sich das von dem Greifer 24 vorgezogene und von der Schere 26 abgeschnittene Fadenstuck 65 legt. (Figuren 5 bis J). Der Abstand
des unteren Randes der Hülse 63 vom Boden der Rinne 17 ist
etwas kleiner als die Länge eines jeden zu einer Schlinge gefalteten Fadenstückes 65.
An der Rückseite des Apparates 11 ist eine Einrichtung zum Halten und Ablesen einer Musterkarte 66 angeordnet. Sie besteht aus
<=> einem horizontal liegenden, offenen Rahmen 67, der auf zwei am
co
JJ Gehäuseboden 21 befestigten Stützwangen 68 angeordnet ist. In den
■^ aufrechtstehenden Schenkelblechen des Rahmens 67 sind zwei Walzen
cn 69 drehbar gelagert, auf denen die Musterkarte 66 aufgerollt ist.
Vor der vorderen Walze 69 befindet sich ein Lineal 70, das einen Teil des Walzenumfanges verdeckt und vor dem auf einer Gleitstange
- 1^ ORIGINAL INSPECTED
71 ein Schieber 72 gleitet, der einen in Arbeitsrichtung A randoffenen
Schlitz 73 aufweist, welcher ein Fenster bildet, das jeweils
zwei oder drei Kästchen der Musterkarte der über dem Linealrand liegenden Kästchenreihe erkennen läßt. Der Schieber 72 ist
mit zwei nach vorne gerichteten Lappen 74 versehen, in dnen sich Bohrungen 75 befinden, durch die die Gleitstange 71 hindurchgesteckt
ist. Eine zwischen den beiden Lappen 74 eingespannte Blattfeder
76 drückt auf die Gleitstange 7I und bewirkt eine gewisse
Hemmung des Schiebers 72. An der Unterseite der Lappen 74 ist eine
federnde Klinke 76 angeordnet, die in die Zähne einer Zahnstange 77 eingreift, die unterhalb der Gleitstange 7I vor dem Lineal 70
angeordnet und in den aufrechtstehenden Schenkeln des Kartenhalterahmens
67 in Längsrichtung verschiebbar gelagert ist.
Am rechten Ende der Zahnetange 77 sind zu beiden Seiten des aufrechtstehenden
Schenkels des Rahmens 67 zwei Stifte 78 im Abstand
voneinander angeordnet, die der Zahnstange 77 eine Verschiebung von der Länge eines Zahnes ermöglichen. An ihrem anderen Ende
trägt die Zahnstange innerhalb Aes Rahmens 67 einen Ring 79* gegen
den sich eine um die Zahnstange gelegte Druckfeder 80 abstutzt, die mit ihrem anderen Endejtf an dem nach oben gerichteten linken
Schenkel des Rahmens 67 anliegt.
An der Vorderseite der Zahnstange 77 ist im Bereich der einen, den Kartehalterahmen 67 unterstützenden Stützwange 68 ein Nocken
8l angeordnet, gegen den das eine Ende eines Winkelhebels 82 anliegt, dessen anderes Ende mit der RUckseite des Schwenkhebels
>>IO9ä25/O54O - 14 -
22 zusammenwirkt (Figur 2).
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Bei der in Figur 1 dargestellten Grundstellung befindet sich der
Betätigungshebel 22 in seiner tiefsten Lage. Wird der Betätigungshebel
22 nach oben gedruckt, so wälzen sich die Rollzapfen 29 des
fc Schwenkhebels 22 und des Kipphebels 25 auf der Kurvenscheibe 21
ab. Hierdurch wird die Schere 26 geöffnet und der Greifer 24 schwenkt im Uhrzeigersinne nach links. Während dieser Bewegung
rollt die Rolle 28 auf dem inneren Rand des beweglichen Greiferarmes 24b ab, so daß gegen Ende der Drehbewegung die Greiferbacken
4o geöffnet werden. Gleichzeitig wird der zunächst an der Rückseite des Schwenkhebels 22 anliegende Winkelhebel 82 freigegeben,
so daß die Zahnleiste 77 der Anzeigevorrichtung unter der Wirkung ihrer Feder 80 nach rechts geschoben wird und die an der
Unterseite des Schiebers 72 angeordnete federnde Sperrklinke J6
in den in Arbeitsrichtung A nächstfolgenden Zahn der Zahnleiste 77 einrastet.
Wird nun der Betätigungshebel 22 wieder nach unten geschwenkt, so
dreht sich der Greifer 24 entgegen dem Uhrzeigersinne. Hierbei schwenkt gleich zu Beginn der Drehbewegung der die Rolle 28 tragende
Schwenkarm 41 schlagartig nach links, so daß sich die Greiferbacken 40 sehließen und das zwischen ihnen liegende Ende eines
im Fadenmagazin 57 steckenden Fadens festhalten. Durch die weitere lückdrehende Bewegung des Greifers 24 wird dann der Faden vorge-
·· zogen und über die Kerbe 64 der Hülse 6^>
gelegt. Gleichzeitig
- 15 ■
wird der unterhalb des Greifers am Boden 21 des Gehäuses gelagerte
Kurvenhebel 46 von der Kurvenscheibe 44 entgegen dem Uhrzeigersinne verschwenkt, wobei die Sperrklinke 20 den Apparat um ein
Straminloch in Arbeitsrichtung A weiterbewegt.
Beim Absenken des Handhebels 32 senkt sich gleichzeitig der Finger
28 auf den über den Einführkanal 6j> gelegten Faden 65 und
hält ihn mit seinem Eigengewicht fest. Beim weiteren Niederdrükken des Handhebels gleitet der Zapfen 34 in dem Langloch 35 der
Schubstange 36 entlang, wähfVid gleichzeitig die Schere 26 das Fadenstück
abschneidet und die Greiferbacken 4o unter der Wirkung des Anschlagnockens 51 geöffnet werden. Sobald dies geschehen ist,
hat der Zapfen 34 den unteren Rand des Langloches ^5 erreicht und
der Finger 28 schiebt bei weiterem Niederdrücken des Betätigungshebels 32 das Fadenstück 65 durch die Hülse 63 hindurch, wobei das
Fadenstück gleichzeitig in der Mitte gefaltet wird. Beim weiteren Absenken dringt der Finger 28, um dessen Spitze das Fadenstück 65
liegt, so tief in das unter der Hülse 63 Hegende Straminloch ein, bis er auf dem Boden der am Rand der Führungsschiene angeordneten,
nach oben offenen Rinne 17 angelangt ist. (Figuren 6 und 6a).
Beim Niederdrücken des Handhebels 32 übt gleichzeitig die Rückseite
des Schwenkhebels 23 auf den freien Arm des Winkelhebels 82 einen Druck aus. Hierdurch wird die Zahnstange 77 der Anzeigevorrichtung
entgegen der Wirkung der Feder 80 um eine ZahnlMnge nach links verschoben, wobei die Sperrklinke 76 den Schieber 72
mitnimmt, so daß dieser das soeben gefertigte Kästchen auf der
809825/0540 -.16-
ORiGiNAL INSPECTED
Musterkarte verdeckt. Beim nachfolgenden Anheben des Handhebels ^2 wird dann der Winkelhebel 82 wieder freigegeben und die auf
der Zahnstange 77 angeordnete Druckfeder 80 schiebt die Zahnstange 77 wieder in ihre rechte Endlage, wobei die an der Unterseite
des Schiebers 72 angeordnete Sperrklinke 76 sich um einen Zahn
auf der Zahnstange 77 weiterschiebt.
fc Beim Anheben des Handhebels 32 wird der Pinger 28 wieder aus
der Hülse 6$ zurückgezogen, während das Fadenstück 65 im Stramin
12 und in der Hülse 63 stecken bleibt. Beim Vorschub des Apparates
in Arbeitsrichtung werden die Florspitzen des soeben eingeschossenen Fadenstückes von dem Abstreifer 48 zunächst festgehalten,
so daß sie sich nicht wieder aus dem Straminloch herausziehen können. Dann werden sie von dem Abstreifer 48 entgegen
der Arbeitsrichtung beiseite gedrückt.
Der soeben beschriebene Vorgang wiederholt sich dann so oft, bis eine Reihe nebeneinanderliegender Fadenstücke in den Stramin eingeschlagen
worden ist. Der Stramin 12 wird dann in der Führungsschiene 14 um eine Kästchenbreite nach vorn gezogen, durch Einhängen
in die aufrechtstehenden Zähne 83 an der Führungsschiene
to
14 gesichert und von der Abdeckplatte 18 festgeklemmt. Alsdann
^ werden die Fadenstücke der soeben gefertigten Reihe längs des
^ sie begrenzenden, freiliegenden Schußfadens des Stramins mit La-
cn tex festgeklebt, indem man in einfacher Weise mit der Düse einer
Spritzkanne 84 an dem Schußfaden 85 des Stramins entlangfährt. Alsdann kann das Einschlagen der Fadenstücke der nächsten Reihe
in den Stramin in der vqrher beschriebenen Weise erfolgen.
ORIGINAL !jN;3PhC~FD
Da beim Herstellen eines gemusterten Teppichs die Farbe der einzelnen
Padenstücke von einem Padenstück zum anderen wechselt, kann während der Vorschubbewegung des Apparates der Handgriff 52,
mit dem der Apparat mit der linken Hand gehalten wird, gleichzeitig gedreht werden. Hierdurch läßt sich das Padenmagazin 57
blitzschnell in diejenige Stellung bringen, in der sich der Faden der jeweils gewünschten und in dem Ablesefenster 7;? des Schiebers
72 erkennbaren FarBe1* SSr Marke des Zeigers 62 und damit in dem
Bereich der Greiferbacken 40 des Greifers 24 befindet.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung
ist nicht auf das Ausfuhrungsbeispie1 beschränkt. Die Steuerung
der einzelnen Aggregate zum Vorziehen und Einschieben des Fadenstückes in den Stramin kann auch auf andere Weise erfolgen,
ohne daß hierdurch der Rahmen der Erfindung überschritten wird. Beispielsweise wäre es möglich, auch das Fadenmagazin mittels
einer Zahnstange zu verschieben, in die ein am Handgriff befestigtes Ritzel eingreift; es ist auch möglich, den intermittierenden
Vorschub des Ableseschiebers und des Apparates selbst auf andere Weise zu bewirken. Man kann auch an dem Apparat zum Einschlagen
der Fadenstücke unmittelbar eine Spritzdüse anbringen, die den Klebstoff zum Ankleben der Fadenstücke an den Schußfaden des
Stramins bereits unmittelbar nach dem Einschlagen eines Faden-. Stückes aufbringt.
909825/0540
- 18 -
Claims (1)
- Br 95}12. 10. 65 :stPatentansprüchefly Verfahren zum Herstellen von Teppichen oder dergl., bei dem Fäden in ein Grundgewebe eingeschlagen und mit diesem verklebt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Padenstüek (65) kurzer Länge zu einer einseitig offenen Schlinge geformt und mit seiner geschlossenen Bucht voran in ein Loch eines Stramingewebes (12) eingeführt wird und daß nach dem Fertigstellen einer Reihe die nebeneinander in den Straminlöchern steckenden Fadenstücke (65) mit mindestens einem der sie begrenzenden Schuß- oder Kettfäden (85) des Stramins (12) verklebt werden.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fadenstücke (65) zum Einschießen in den Stramin (12) von einem endlosen Faden (60) abgeschnitten werden.>. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Klebstoff flüssiger Latex verwendet wird, der mittels einer Spritzdüse längs der soeben in den Stramin eingeschlagenen Fadenstückreihe auf den dieser FadenstUckreihe zugeordneten Schuß- oder Kettfaden aufgebracht wird.909825/0540- I9 .4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 2j dadurch gekennzeichnet, daß in einem Apparategehäuse (13) ein als Schlingenbildner dienender Finger (28) axial verschiebbar gelagert ist, der jeweils ein Fadenstück (65) in der Mitte erfaßt und zunächst durch einen Kanal (6^) und dann durch ein Loch des Stramins (12) schiebt, der im Abstand von einer festen Unterlage (17) angeordnet ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stramin (12) über eine Führungsschiene (14) gespannt ist, die an ihrer Vorderkante eine nach oben offene Rinne (17) aufweist, in die der Schlingenbildner (28) einstößt*Ö.Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5* dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal zum Falten und Einfuhren des Fadenstückes (65) von einer in Längsrichtung geschlitzten Hülse (2J) gebildet wird, deren unterer Rand von der festen Unterlage (17) einen Abstand hat, der etwas kleiner ist als die Länge des gefalteten Fadenstückes (65).7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der als Schlingenbildner dienende Finger (28) an einem Schwenkhebel (28) befestigt ist, dem von einem Betätigungshebel (22) eine auf- und abschwenkende Bewegung erteilt wird. , ......8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekenn-909825/0540 - 20 -ORIGINAL INSPECTEDzeichnet, daß der Betätigungshebel (32) mit einer im Apparategehäuse (13) gelagerten Kurvenscheibe (3I) verbunden ist, die über Kipp- und/oder Schwenkhebel (2^, 25) eine Schere (26) zum Abschneiden des jeweiligen Fadenstückes (65) von einem endlosen Faden (60) und einen schwenkbaren Greifer (24) steuert, der den in einer Halterung (57) steckenden Faden (60) ein Stück vorzejiht und über den ober-en Rand des Kanals (63) ψ für den Schlingenbildner legt.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Arm (24b) des Greifers (24) mit einem am Hebelgestänge (25, 50) für die Schere (26) befestigten Nocken (5I) zusammen wirkt, der die Greiferbacken (4o) in dem Moment öffnet, in dem die Schere (26) das Fadenstück abschneidet.. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferwelle (37) ein am Boden (21) des Apparategehäuses (IJ) angeordnetes Klinkengesperre (20, 46) antreibt, dessen Klinke (20) in auf der Führungsschiene (14)Q9 angeordnete Kerben (19) eingreift und den Apparat (11) Jeweilsco um ein Straminloch in Arbeitsrichtung weiterschiebt. 00Q 11. Vorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 4 bis 10,4^ gekennzeichnet, durch eine Einrichtung zum Halten und Ablesen οeiner Musterkarte (66) bestehend aus zwei drehbaren, achs-parallelen Walzen (69)* auf denen die Musterkarte (66) aufge--- 21 -rollt ist und aus einem in.Längsrichtung der Walzen (69) vor diesen verschiebbaren Schieber (72), der mindestens einen : Teil der Musterkarte (66) verdeckt und ein Fenster (73) aufweist, in dem dasjenige Kästchen der Musterkarte (66) erscheint, das dem jeweils auszufüllenden Straminloch entspricht.12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster des Schiebers von einem in Arbeitsrichtung randoffenen Schlitz (75) gebildet wird.IJ. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (72) auf einer Gleitstange (71) selbsthemmend geführt und mit einer Sperrklinke (76) versehen ist, die in die Zähne einer in axialer Richtung entgegen der Wirkung einer Feder (80) verschiebbaren Zahnstange (77) eingreift.14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche Il bis I5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (77) von einem Winkelhebel (82) beaufschlagt wird, der seinerseits von dem Kurvenhebel (25) zur Steuerung des Fadengreifers (24) im Arbeitetakt betätigt wird. . ; . ■-.,15. Vorrichtung, Insbesondere nach eihem der Ansprüche 4 bis 14, gekennzeichnet duroh ein Fadenmagazin (57) zur Aufrialaine verschiedenfarbiger Wollf&äen, das am Oehäuse *{Τ3> verschiebbargelagert ist,- /»09825/0540 "- 22 -16. Vorrichtung nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenmagazin (57) mit dem einen Ende einer Schubstange (56) verbunden ist, deren anderes Ende exzentrisch an einer Scheibe (53) angreift, die auf der Welle eines drehbar am Gehäuse gelagerten Handgriffes (52) sitzt.17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (53) an ihrem Umfang eine Anzahl von Nuten trägt, in die ein federnd gegen die Scheibe (53) gepreßtes Sperrglied (55) eingreift und deren Abstand voneinander dem Abstand der einzelnen Fäden (60) im Fadenmagazin (57) entspricht.909825/0540- 2.3-Leerseite
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Also Published As
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