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DE1484845B1 - Abscheider zum Beseitigen von schwimmbaren Substanzen,insbesondere von OEl oder Benzin,von der Fluessigkeitsoberflaeche von stehenden oder gestauten Gewaessern,vorzugsweise von Abwaessern in Klaerbecken - Google Patents

Abscheider zum Beseitigen von schwimmbaren Substanzen,insbesondere von OEl oder Benzin,von der Fluessigkeitsoberflaeche von stehenden oder gestauten Gewaessern,vorzugsweise von Abwaessern in Klaerbecken

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DE1484845B1
DE1484845B1 DE19641484845D DE1484845DA DE1484845B1 DE 1484845 B1 DE1484845 B1 DE 1484845B1 DE 19641484845 D DE19641484845 D DE 19641484845D DE 1484845D A DE1484845D A DE 1484845DA DE 1484845 B1 DE1484845 B1 DE 1484845B1
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DE
Germany
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container
inlet
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separator
switch
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641484845D
Other languages
English (en)
Inventor
Oscar Pauser
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Pending legal-status Critical Current

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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B15/00Cleaning or keeping clear the surface of open water; Apparatus therefor
    • E02B15/04Devices for cleaning or keeping clear the surface of open water from oil or like floating materials by separating or removing these materials
    • E02B15/10Devices for removing the material from the surface
    • E02B15/106Overflow skimmers with suction heads; suction heads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0208Separation of non-miscible liquids by sedimentation
    • B01D17/0214Separation of non-miscible liquids by sedimentation with removal of one of the phases

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Abscheider zum Beseitigen von schwimmbaren Substanzen, insbesondere von Öl oder Benzin, von der Flüssigkeitsoberfläche von stehenden oder gestauten Gewässern, vorzugsweise von Abwässern in Klärbecken, bestehend aus einem in der Flüssigkeit angeordneten schwimmenden Behälter, der mit einem in der Höhe in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsspiegel im Behälter steuerbaren Einlauf mit wehrähnlicher Einlaufkante für die mit einer Pumpe über die Saugleitung abzusaugende Flüssigkeit versehen ist.
  • Bei Geräten zum Entfernen von auf dem Wasserspiegel von Schwimmbecken od. dgl. schwimmenden Schmutzteilchen, also insbesondere des auf dem Wasserspiegel schwimmenden Laubes, ist eine derartige Bauart bereits bekannt, und zwar entweder in der Form, daß an dem schwimmenden Behälter schwimmergesteuerte Einlaufklappen für die Regelung des Zulaufs vorgesehen sind (österreichische Patentschrift 205940) oder daß der für sich schwimmfähige Behältermantel sich unter dem Einfluß der Absaugung des Behälterinhalts so gegenüber dem ebenfalls schwimmfähigen Boden verstellt, daß die Oberkante des Behälters als den Zulauf regelnde Einlaufkante wirkt (österreichische Patentschrift 219 512).
  • In Ausnutzung des Prinzips zum Absaugen eines dünnen Oberflächenfilms von dem zu reinigenden Wasser ist bei einem bekanntgewordenen Ölabschöpfgerät (Zeitschrift »Hansa-Schiffahrt- Schiffbau-Hafen«, 1963) vorgesehen, an einem schwimmenden Absaugbehälter derartige Klappen anzubringen, die unter dem Einfluß der ihre Winkelstellung beeinflussenden und von der Füllung des Behälters abhängigen Eintauchtiefe des Behälters für die Absaugung eines gleichbleibend dünnen Oberflächenfihns sorgen.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei einem solchen Ölabschöpfgerät immer eine gewisse, noch beträchtliche Menge Wasser abgesaugt wird, wie dünn auch die Dicke des abgesaugten Films durch die Klappen einreguliert ist. Dies kann z. B. schon deshalb nicht vermieden werden, weil der Ölfilm nicht auf allen Seiten des Gerätes gleich dick anfällt und weil das Gerät zeitweilig auch in ölfreie Zonen gelangt, in denen also der ÖlIlim unterbrochen ist.
  • Von dieser Erkenntnis ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, zusätzlich zum Prinzip des Regulierens der Stärke des abgesaugten Flüssigkeitsfllms noch in anderer Weise dafür zu sorgen, daß möglichst nur Öl aus dem Abscheider abgesaugt wird.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß in dem Behälter mindestens ein zusätzlicher Behälter angeordnet ist, der ebenfalls mit einem in der Höhe in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsspiegel in diesem Behälter steuerbaren Einlauf mit wehrähnlicher Einlaufkante versehen ist, wobei die Saugleitung im unteren Bereich des zusätzlichen Behälters angeordnet ist.
  • Bei dieser Anordnung von zwei oder mehr in Strömungsrichtung nacheinander durchflossenen, in einem schwimmenden Behälter vorgesehenen zusätzlichen Behältern, die alle mit einem die Höhenlage seiner Einlaufkante steuernden Schwimmer versehen sind, saugt der nachgeschaltete Behälter praktisch nur noch die innerhalb des vorangehenden Behälters durch Absinken des Wasseranteils an der Oberfläche seines - Flüssigkeitsinhalts entstehende konzentrierte ölschicht ab.
  • Die Erprobung eines solchen Abscheiders hat ergeben, daß durch die Anordnung von mindestens zwei schwimmergesteuerten Einläufen an einem an sich bekannten schwimmenden Ölabsauggerät ein alle Erwartungen übertreffender Wirkungsgrad erreicht wird. Es lassen sich selbst dünnste Ölschichten bis zum letzten Rest absaugen und dennoch die Mengen des mitabgezogenen Wassers auf einem Minimum halten.
  • Die Anordnung eines von einer Saugleitung zu entleerenden und sich über eine obere Einlaufkante wieder füllenden Behälters zur Aufnahme mit Öl bedeckten Wassers ist zwar in einem schwimmenden Aggregat ganz anderer Gattung schon bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 169 854), jedoch in der Weise, daß der diesen Behälter entleerende Saugzug keinerlei Einfluß auf die Höhenlage der Einlaufkante des Behälters oder des schwimmenden Aggregats hat.
  • Das Maß des in diesen Behälter gelangenden und aus ihm abgesaugten Wasseranteils ist ausschließlich von der Schleppgeschwindigkeit des Aggregats und dem Verschmutzungsgrad der durchfahrenen Fläche bestimmt.
  • Im Rahmen der Erfindung hat es sich besonders bewährt, daß der zusätzliche Behälter im Randbereich einen Einlauf in Form eines Ringschwimmers aufweist, der über einen an den Ringschwimmer angeschlossenen, die Wand des zusätzlichen Behälters bildenden Faltenbalg beweglich mit der Saugleitung verbunden ist.
  • Ferner kann es sehr zweckmäßig sein, wenn der Behälter, der den zusätzlichen Behälter aufnimmt, eine Bodenöffnung aufweist. Diese Bodenöffnung kommt dann zur Wirkung, wenn das Klärbecken und der Abscheider weitgehend leergesaugt sind Ohne eine solche Bodenöffnung würde beim Wiederfüllen des Klärbeckens der Behälter so hoch aufschwimmen, daß er sich durch die Einlaufklappe nicht mehr füllen könnte und keine Flüssigkeit in die Absaugleitung gelangen würde. Die Bodenöffnung hat auch die Wirkung, daß das sich im Behälter unter dem Ölfilm sammelnde reine Wasser nach unten austreten kann.
  • Damit sich bei ebenem Boden des Behälters und Aufsitzen dieses Bodens auf dem ebenen Boden des Klärbeckens diese Bodenöffnung nicht selbst abdichtet, kann der Behälter an der Bodenunterseite mit Abstandshaltern versehen sein.
  • Bei Abscheidern, die dauernd in einem Klärbecken verbleiben, kann es sich lohnen, wenn in eine vom zusätzlichen Behälter zu einem Sammelgefäß führende Leitung eine eine und ausschaltbare Motorpumpe eingebaut ist und Ein- und Ausschaltsteuermittel vorgesehen sind, die im Sinne eines Ausschaltens ansprechen, sobald der Flüssigkeitsspiegel außerhalb des Behälters unter ein vorgesehenes Minimalniveau absinkt, und im Sinne eines Wiedereinschaltens ansprechen, wenn dieses Minimalniveau wieder überschritten wird. Es kann dann nicht zu einem völligen Leersaugen des Klärbeckens kommen.
  • Zweckmäßig wird hierfür vorgesehen, daß der Behälter eine gegen den Boden, z. B. das Klärbecken, gerichtete, auf und ab bewegliche Taststange aufweist, von deren durch Auftreffen auf den Boden ausgelöster Bewegung die Ein- und Ausschaltbewegung der Steuermittel abgeleitet ist.
  • Um den Betrieb des Abscheiders auch dann zu unterbrechen, wenn das Klärbecken von der auf seinem Inhalt schwimmenden Substanz befreit ist oder diese eine so geringe Schichtdicke erlangt hat, daß sich der Pumpenbetrieb des Abscheiders nicht lohnt und das Ansammeln einer dickeren Schicht abgewartet werden soll, kann man gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorsehen, daß in die zu einem Sammelgefäß führende Leitung eine eine und ausschaltbare Motorpumpe eingebaut ist, und daß Ein- und Ausschaltsteuermittel vorgesehen sind, die im Sinne eines Ausschaltens ansprechen, sobald die Schichtdicke der schwimmenden Substanzen außerhalb des Behälters unter einen vorgesehenen Minimalbetrag absinkt, und im Sinne eines Wiedereinschaltens ansprechen, wenn dieser Minimalbetrag wieder überschritten wird.
  • Hierbei empfiehlt es sich dann, daß am Behälter außen eine Schwimmerscheibe lotrecht verschiebbar und geführt angeordnet ist und mit ihrer durch Niveauschwankungen des Klärbeckeninhalts bedingten Bewegung die Ein- bzw. Ausschaltbewegung der Steuermittel bewirkt.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 3 und 4.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Darin zeigt Fig. 1 den Querschnitt eines Ölabscheiders, der im gezeichneten Fall in ein in den Boden einer Wagenwaschanlage eingebautes Klärbecken eingesetzt ist, wobei der Behälter des Abscheiders auf dem Wasserspiegel dieses Beckens schwimmt; F i g. 2 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt durch den Behälter, Fig. 3 eine Stirnansicht hierzu in Richtung auf diejenige Behälterseite, an der die Einlaufklappe vorgesehen ist, Fig. 4 die zugehörige Draufsicht.
  • Das in den Bodenll eines Wagenwaschraumes eingelassene, die Abwässer aufnehmende Klärbecken 12 hat ein Zuflußrohr 13 und ein Abflußrohr 14. Das Zuflußrohr 13 ist an seinem in das Klärbecken 12 mündenden Ende trichterartig erweitert, um möglichst wenig Wirbel im Inhalt des Klärbeckens 12 zu erzeugen. Das Abflußrohr 14 reicht bis in die Nähe des Grundes des Klärbeckens 12.
  • Die in dem Abwasser enthaltenen schwimmenden Substanzen, insbesondere Öl, Benzin od. dgl., sammeln sich auf dem in der Regel in einem engeren Stutzen 12a des Klärbeckens liegenden Wasserspiegel. Der Stutzen 12a ist von einem Deckel 15 abgeschlossen.
  • Innerhalb dieses Stutzens 12 a schwimmt auf dem im Klärbecken 12 angesammelten Abwasser ein im gezeichneten Beispiel etwa quadratischer, kastenförmiger, oben offener Behälter 16. Er weist einen Bodenl6a mit einer kleinen Bodenöffnung 16aa und vier Seitenwände 16b, 16c, 16d und 16e auf.
  • Im Bereich des oberen Randes der Seitenwände 16c, 16d und 16e ist ein den Kasten umlaufender Schwimmer 17 von rechteckigem Rohrprofil angebracht, der den Behälter 16 trotz der Bodenöffnung 16aa schwimmend erhält.
  • Die Seitenwandl6b ist wesentlich niedriger als die übrigen drei Seitenwände des Behälters 16. An der Oberkante der Seitenwand 16b ist ein Einlauf 18 vorgesehen, und zwar in Form einer mit einer Einlaufkante 18 c versehenen Einlaufklappe 18 b, die durch einen biegsamen Streifenl8a angelenkt und abgedichtet ist. Die Einlaufklappel8b trägt ihrer: seits eine Schwimmerleiste 19 von halbkreisförmigem Profil. Die Einlaufklappe 18 b ist gegenüber dem Behälterinneren nicht nur im Bereich der Anlenkkante abgedichtet, sondern auch im Bereich ihrer längs der Seitenwände 16c und 16e beweglichen Stirnkanten.
  • Zur Abdichtung dieser Stirnkanten ist je eine Faltwand 20 vorgesehen, die wasserundurchlässig ist.
  • An der gegenüberliegenden Seitenwand 16d ist in der Zeichnung ein stutzenartiger Ansatz 21 mit einem Abschlußdeckel 22 vorgesehen. In diesem Ansatz 21 ist eine z. B. elektrisch angetriebene Motorpumpe 23 untergebracht. An diese Motorpumpe 23 ist druckseitig ein Anschlußrohr 24 angeschlossen, das wiederum mit einem biegsamen Schlauch 25 verbunden ist. Dieser Schlauch 25 führt zu einem nicht gezeichneten Sammelbehälter, z. B. einem Faß, in dem die durch den Abscheider von dem Klärbecken abgesaugte Substanz, wie Öl, Benzin od. dgl., gesammelt und später abgeführt wird.
  • Auf der Saugseite der Motorpumpe 23 ist ein Saugrohr 26 angeordnet, das in einen im Inneren des Behälters 16 untergebrachten Saugkasten 27 mündet.
  • Dieser weist wiederum eine nach oben gerichtete Saugleitung 27a auf. Diese Saugleitung 27a trägt unterhalb ihrer oberen Mündung einen tellerförmigen Kragen 28. Mit diesem ist ein Faltenbalg 29a verbunden, dessen oberes Ende wiederum dicht an den Umfang eines Ringschwimmers 30 b angeschlossen ist. Der Faltenbalg 29a stellt einen zusätzlichen Behälter 29 dar, der dem oben erwähnten Behälter 16 im Verlauf des Saugstroms nachgeschaltet ist.
  • Der Ringschwimmer 30 b bildet den Einlauf 30 des zusätzlichen Behälters 29 und hat ein Trapezprofil, das mit einer Kante 30a eine Einlaufkante für die in das Innere des Behälters 29 einlaufende und von der Motorpumpe 23 abgesaugte Flüssigkeit bildet. Die Teile 27a, 27, 26, 24 bilden eine feste Förderleitung, an die der Schlauch 25 anzuschließen ist.
  • Auf der Unterseite des Bodens 16a sind am Behälter 16 Abstandshalter 31 in Form von Aufstellfüßen vorgesehen.
  • Die gesteuerte Ein- und Ausschaltvorrichtung für die Motorpumpe ist nur in ganz schematischer Form in Fig 3 angedeutet. Die zu dieser Ein- und Ausschaltvorrichtung gehörenden Schaltkontakte und Kontaktbetätigungsorgane sind selbstverständlich in Wirklichkeit in geschlossenen Gehäusen untergebracht.
  • An einer Behälterseitenwand (im gezeichneten Fall an der Seitenwand 16c) ist ein Führungsarm 33 mit einem Führungsauge 33 a angebracht, desgleichen an dem Schwimmer 17 ein Führungsarm 32 mit einem Führungsauge 32a. Die beiden Führungsaugen 32a und 33 a fluchten lotrecht miteinander und führen eine verschiebbare Taststange 34. Zwischen den beiden Führungsaugen32a und 33a ist an der Taststange eine flache Schwimmerscheibe 35 verstellbar angebracht, und zwar mit Hilfe einer Nabenhülse 36 und einer diese Hülse durchquerenden und sich an die Taststange 34 andrückenden Stellschraube 37.
  • Die Schwimmerscheibe 35 ist so dünn und leicht ausgeführt, daß sie möglichst wenig aus der sie tragenden, auf dem Abwasser schwimmenden Schicht der schwimmbaren Substanz in das darunter befindliche Wasser eindringt, wobei sie mit ihrer durch Niveauschwankungen des Klärbeckeninhalts bedingten Bewegung die Ein- bzw. Ausschaltbewegung der Steuermittel bewirkt.
  • Das obere abgewinkelte Ende der Taststange 34 ist mit einem Druckblock 38 versehen, der in der normalen Schwimmerlage von oben auf eine Kontaktzunge 39 mit einem Kontaktstück 40 drückt und dieses Kontaktstück mit einem Gegenkontaktstück 41 in Verbindung hält, das sich am Ende einer weiteren Kontaktzunge 42 befindet Die Kontaktzungen sind in nicht gezeichneter Weise innerhalb eines von dem Schwimmer 17 getragenen Schaltblöckes 43 gehalten und an elektrische Leitungen so angeschlossen, daß bei über die Kontaktstücke 40 und 41 geschlossenem Kontakt die Motorpumpe 23 laufend arbeitet Zu diesem Zweck führen nicht gezeichnete Verbindungsleitungen vom Schaltblock 43 zur Motorpumpe 23 und andere nicht gezeichnete Zufuhrleitungen von einem Stromnetz zu dieser Motorpumpe 23. Wenn was ohne weiteres denkbar wäre - die Motorpumpe über eine biegsame Saugleitung an den Behälter 16 angeschlossen und selbst stationär außerhalb des Klärbeckens 12 aufgestellt wäre, so müßten die eben genannten Leitungen zu dieser stationären Pumpe führen, die dann mit einer festen Druck-Ieitung an einen Sammelbehälter angeschlossen sein k*nnte.
  • Die gezeichneten Steuermittel 34 bis 41 wirken in der Weise, daß beim Abnehmen der Schichtdicke der auf dem Wasserspiegel des Klärbeckens 12 schwimmenden, z. B. aus Öl bestehenden Schicht die Schwimmerscheibe 35 zu einem zunehmend größeren Bruchteil das die ölschicht tragende Wasser verdrängt und dadurch insgesamt höher aufschwimmt.
  • Bei diesem Höheraufschwimmen hebt sich auch der Druckblock 38, federt die Kontaktzunge 39 mit dem Kontaktstück 40 nach oben und bewirkt ein Lösen des Kontaktes zwischen den Kontaktstücken 40 und 41 (Ausschaltbewegung). Dadurch wird die Motorpumpe 23 so lange abgestellt, bis die Ölschicht auf dem Wasserspiegel wieder eine Stärke erreicht hat, bei der die Schwimmerscheibe 35 wieder mit der Taststange 34 so weit relativ zum Behälter 16 absinkt, daß der Kontakt über die Kontaktstücke 40 und. 41 geschlossen wird (Einschaltbewegung). Nun beginnt die Motorpumpe 23 wieder abzusaugen.
  • Das gleiche Spiel geht dann vor sich, wenn das die Unterseite des Behälters 16 samt dem die Abstandshalter 31 nach unten überragenden Ende der Taststange 34 beim Absinken des Behälters 16 bis in den Bereich des Bodens des Klärbeckens 12 gelangt. Die auf den Boden des Klärbeckens 12 aufstoßende Taststange 34 wird dadurch angehoben und die Motorpumpe 23 stillgesetzt. Ein Absaugen von Flüssigkeit aus dem Behälter 16 wird erst dann wieder möglich, wenn sich das Klärbecken 12 wieder so weit gefüllt hat, daß der Behälter 16 mitsamt der Taststange 34 wieder vollständig frei schwimmt.
  • Um zu vermeiden, daß ein nicht mit einer solchen Schaltautomatik versehener Behälter beim Leerwerden des Klärbeckens 12 mit der Bodenöffnung 16aa dichtend auf dem Boden des Klärbeckens 12 aufsitzt und dann beim Wiederfüllen des Klärbeckens 12 sich nicht von unten her wieder auffüllt, sind die Abstandshalter 31 vorgesehen. Sie stellen sicher, daß sich der Behälterl6 beim Wiederfüllen des Klärbeckens 12 durch die Bodenöffnung 16aa von unten her wieder füllt.
  • Der Schwimmer 17 ist so bemessen, daß bei still- stehender, also nicht absaugender Motorpumpe 23 der Behälter 16 um einen vorbestimmten Betrag über das Niveau des Inhalts des Klärbeckens 12 emporragt. Solange die Motorpumpe 23 noch steht, ist das Niveau im Behälterinnern gleich hoch wie dasjenige außerhalb des Behälters. Nach Einschalten der Motorpumpe 23 sinkt das innere Niveau gegenüber dem äußeren ab, wobei auch der Ringschwimmer30b und die Schwimmerleiste 19 entsprechend absinken. Hiernach kann eine dünne, Öl enthaltende Schicht über die- Einlaufkante 18 c der Einlaufklappe 18 b ins Innere des Behälters 16 gelangen, was wieder ein Aufschwimmen der Schwimmerleiste 19 bewirkt. Die baulichen Verhältnisse sind dabei so gewählt, daß bei gleichlaufender Motorpumpe 23 eine immer gleichbleibende Schichtdicke des äußeren Niveaus in den Behälter 16 einströmt und dort allenfalls unter Mitnahme von möglichst wenig Wasser einen Behälterinhalt ergibt, der nach dem Absinken des schwereren Wassers im oberen Bereich eine konzentrierte Ölschicht aufweist. Infolgedessen wird beim weiteren Absaugen über die bei der Hintereinanderanordnung vorgesehene Einlaufkante 30a des dabei absinkenden Ringschwimmers 30 b des Einlaufs 30 praktisch nur noch reines Öl abgesaugt.
  • Auch im Sammelgefäß wird praktisch ausschließlich noch der zu entfernende Schmutz gesammelt und kein Wasser in das Sammelgefäß gefördert.
  • Ein Abscheider der dargestellten Art kann praktisch in jedem beliebigen, Abwasser enthaltenden Klärbecken ohne bauliche Umgestaltung desselben und ohne zusätzliche Tragelemente untergebracht werden. Man kann den Abscheider auch von einem zum anderen Becken tragen und nacheinander mehrere solche Becken von schwimmendem Schmutz befreien.
  • Bei den immer häufiger vorkommenden Fällen, daß unbeabsichtigterweise, z. B. durch einen Unfall, Ö1 in Seen oder Flüsse gelangt, kann man den Abscheider in fliegendem Einsatz im Gelände verwenden, wenn - wie bei einem See - das Wasser natürlich gestaut ist oder bei einem Fluß zum Zwecke des Ölabsaugens eine Stauung vorgesehen worden ist. Man braucht in diesen Fällen nur einen Behälter 16 der beschriebenen Art auf dem ölbedeckten Teil des Gewässers schwimmen zu lassen und die von einem mitgebrachten Notstromaggregat gespeiste Motorpumpe 23 einzuschalten. Die Reinigung des Gewässers wird dabei mit großer Geschwindigkeit und vor allem mit größter Exaktheit bewirkt, so daß in der Regel nach erfolgtem Absaugen auch keine Spuren von Öl mehr auf dem Wasser verbleiben.
  • An Stelle des Faltenbalgs 29 a des zusätzlichen Behälters 29 kann dieser auch durch eine mit steuerbarem Einlauf versehene Trennwand vom Behälter 16 getrennt sein.
  • Es können auch mehrere Trennwände für mehr als zwei nacheinandergeschaltete Teilbehälter vorgesehen werden, über deren Einläufe die Flüssigkeit kaskadenartig jeweils nur im Bereich der obersten Niveauschicht eines Teilbehälters abgesaugt wird.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Abscheider zum Beseitigen von schwimmbaren Substanzen, insbesondere von Öl oder Benzin, von der Flüssigkeitsoberfläche von stehenden oder gestauten Gewässern, vorzugsweise von Abwässern in Klärbecken, bestehend aus einem in der Flüssigkeit angeordneten schwimmenden Behälter, der mit einem in der Höhe in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsspiegel im Behälter steuerbaren Einlauf mit wehrähnlicher Einlaufkante für die mit einer Pumpe über die Saugleitung abzusaugende Flüssigkeit versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Behälter (16) mindestens ein zusätzlicher Behälter (29) angeordnet ist, der ebenfalls mit einem in der Höhe in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsspiegel in diesem Behälter (29) steuerbaren Einlauf (30) mit wehrähnlicher Einlaufkante (30a) versehen ist, wobei die Saugleitung (27a) im unteren Bereich des zusätzlichen Behälters (29) angeordnet ist.
  2. 2. Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Behälter (29) im Randbereich einen Einlauf (30) in Form eines Ringschwimmers (30b) aufweist, der über einen an den Ringschwimmer (30 b) angeschlossenen, die Wand des zusätzlichen Behälters (29) bildenden Faltenbalg (29 a) beweglich mit der Saugleitung (27a) verbunden ist.
  3. 3. Abscheider nach Anspruch l, bei dem der Einlauf am Behälter als Einlaufklappe ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einlaufklappe (18 b) im Bereich ihrer Schwenkachse und an ihren den Behälterseitenwänden (16 e und 16c) zugekehrten Stirnenden gegenüber dem Behälter (16) abgedichtet ist.
  4. 4. Abscheider nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung aus Faltwänden (20) besteht.
  5. 5. Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (16) eine Bodenöffnung (16aa) aufweist.
  6. 6. Abscheider nach Anspruch 1 und 5; dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (16) an der Bodenunterseite mit. Abstandshaltern (31) versehen ist.
  7. 7. Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in eine vom zusätzlichen Behälter (29) zu einem Sammelgefäß führende Leitung (27a, 27, 26, 24) eine eine und ausschaltbare Motorpumpe (23) eingebaut ist und daß Ein- und Ausschaltsteuermittel (34, 40, 41) vorgesehen sind, die im Sinne eines Ausschaltens ansprechen, sobald der Flüssigkeitsspiegel außerhalb des Behälters (16) unter ein vorgesehenes Minimalniveau absinkt, und im Sinne eines Wiedereinschaltens ansprechen, wenn dieses Minimalniveau wieder überschritten wird.
  8. 8. Abscheider nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (16) eine gegen den Boden z. B. des Klärbeckens (12) gerichtete, auf und ab bewegliche Taststange (34) aufweist, von deren durch Auftreffen auf den Boden ausgelöster Bewegung die Ein- und Ausschaltbewegung der Steuermittel (40, 41) abgeleitet ist.
  9. 9. Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die zu einem Sammelgefäß führende Leitung (27 a, 27, 26, 24) eine eine und ausschaltbare Motorpumpe (23) eingebaut ist, und daß Ein- und Ausschaltsteuermittel (34 bis 41) vorgesehen sind, die im Sinne eines Ausschaltens ansprechen, sobald die Schichtdicke der schwimmenden Substanzen außerhalb des Behälters (16) unter einen vorgesehenen Minimalbetrag absinkt, und im Sinne eines Wiedereinschaltens ansprechen, wenn dieser Minimalbetrag wieder überschritten wird.
  10. 10. Abscheider nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Behälter (16) außen eine Schwimmerscheibe (35) lotrecht verschiebbar und geführt angeordnet ist, die mit ihrer durch Niveauschwankungen des Klärbeckeninhalts bedingten Bewegung die Ein- bzw. Ausschaltbewegung der Steuermittel (34 bis 41) bewirkt.
DE19641484845D 1964-12-29 1964-12-29 Abscheider zum Beseitigen von schwimmbaren Substanzen,insbesondere von OEl oder Benzin,von der Fluessigkeitsoberflaeche von stehenden oder gestauten Gewaessern,vorzugsweise von Abwaessern in Klaerbecken Pending DE1484845B1 (de)

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