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DE1484709C - Schaufellader - Google Patents

Schaufellader

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Publication number
DE1484709C
DE1484709C DE1484709C DE 1484709 C DE1484709 C DE 1484709C DE 1484709 C DE1484709 C DE 1484709C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shovel
locking
loading
valve
holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Arbra Backstrom Sven Ake (Schweden)
Original Assignee
Leijon, Tage Nils Wilhelm, Stock sund (Schweden)
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft einen Schaufellader mit der Ladepritsche nach beiden Seiten erlaubt. Die einer Hubschwinge und einem von dieser nach vorn Ladepritsche ist hierbei wahlweise rechts oder links Kippbar getragenen Halter, auf dem eine Ladeschau- je auf je zwei Augen aufweisenden Lagerungen gefel nach beiden Seiten kippbar gelagert ist, wobei an lagert, welche sie von oben mit Klauen umgreift, jedem der beiden Enden des Halters in einer ge- 5 welche das Gewicht der Ladepritsche auf die Lagermeinsamen Hülse ein Bolzenpaar selbsttätig in und äugen übertragen. Zwischen den Klauen der Ladeaußer Eingriff mit entsprechenden Führungen der pritsche ist ein Auge angeordnet, welches mit den Ladeschaufel axial entgegengesetzt verschiebbar ist. Augen der Lagerung für die Ladepritsche am Fahr-
Derartige Schaufellader nehmen gewöhnlich das zeugchassis fluchtet. Durch diese Augen kann.mittels
Ladegut unter entsprechendem Verschwenken der io eines hydraulischen Stellmotors ein Sicherungsbolzen
Hubschwinge und Kippen des Halters mit der dabei geschoben werden.
unbeweglich auf dem Halter gehaltenen Ladeschau- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
fei auf. Nach entsprechendem Anheben der Hub- Schaufellader zu schaffen, bei welchem nicht nur vom
schwinge kann dann das Ladegut jeweils zu einer ge- Fahrersitz aus ohne weiteres die Richtung vorgewählt
wünschten Seite abgekippt werden. 15 werden kann, in welcher gekippt werden soll, son-
Ein derartiger Schaufellader ist aus der österreichi- dem darüber hinaus ein einfacher störungsunanfälli-
schen Patentschrift 227 608 bekannt. Bei ihm trägt ger Mechanismus für das Verriegeln und Entriegeln
der Halter an jedem Ende eine Hülse. In der Hülse " der Kippachsen der Ladeschaufel vorgesehen ist, wo-
sind zwei Bundbolzen gelagert, welche unter dem bei die Verriegelung und Entriegelung nicht unter
Einfluß einer im Innern der Hülse angeordneten 20 Last erfolgt.
Druckfeder axial nach außen in eine Sperrlage ge- Die Erfindung bildet dementsprechend den ein-.drückt werden. Die Ladeschaufel trägt an jeder Seite gangs umrissenen Schaufellader dahingehend weiter zwei Muffen, in welche die Bundbolzen eingreifen aus, daß die Kippachsen von den Hülsen gebildet können. Die Bolzen sind dabei die Schwenkachsen werden, auf denen die Ladeschaufel abhebbar mit und tragen das Gewicht der Ladeschaufel, sie sind 35 nach unter offenen Klauen gelagert ist, daß die Fühstarkem Verschleiß ausgesetzt und darüber hinaus ist rungen aus an den Lagerklauen außen angesetzten ihr einwandfreies Funktionieren durch Verschmut- Augen mit Bohrungen bestehen und daß im Innern zung, Verschleiß und Verklemmen in Frage gestellt. der Hülsen in Abhängigkeit von der Beaufschlagung Das Kippen der Ladeschaufel erfolgt mittels eines eines zentral angeordneten hydraulischen Stellmotors Seilzuges, nachdem er über ein Gestänge die Bolzen 30 für das Seitwärtskippen der Ladeschaufel beaufin die Hülse zurückgedrückt hat. Die Wahl, nach schlagte hydraulische Zylinder für das Verschieben welcher Seite gekippt werden soll, erfolgt dadurch, des mit den Kolben des entsprechenden Zylinders daß das Ende des Zugseiles jeweils an dem entspre- verbundenen Bolzenpaares vorgesehen sind,
chenden Gestänge befestigt wird. Durch den Seilzug Durch die Verwendung der Hülsen als Kippachsen bedingt beginnt das seitliche Kippen der Ladeschau- 35 werden die Bolzen entlastet. Sie dienen nur zur Verfel bereits während des Hebens der Hubschwinge, riegelung. Die Einfachheit der Anordnung nach der was unerwünscht sein kann. Auch wird das volle vorerwähnten österreichischen Patentschrift mit einer Seitwärtskippen nur bei angehobener Schaufel er- zentral angeordneten Hülse wird dabei beibehalten, reicht, so daß es zum Abwerfen des Ladeguts aus da die Lagerklauen außen die Augen tragen, so daß großer Höhe kommt, was zu Beschädigungen der 4° auch hier von innen her die beiden Bolzen axial entPritsche des Fahrzeugs führen kann. Auch ist der gegengesetzten, nach außen in die Augen eingeschobekannte Lader nicht für das Graben in erhöhtem ben werden können. Durch diese Art der Ver- und Niveau geeignet. . Entriegelung kommt die Erfindung, im Gegensatz zu
Ferner ist aus der britischen Patentschrift 904 578 der erwähnten britischen Patentschrift, mit einem ein Schaufellader bekannt, welcher vollhydraulisch 45 einzigen zentral angeordneten hydraulischen Stellbetätigt ist und ein Seitwärtskippen der Ladeschaufel motor für das Seitwärtskippen aus, wobei durch die nach beiden Seiten erlaubt. Für diesen Zweck ist auf einfache Möglichkeit der Verknüpfung der Druckeinem nach der einen Seite schwenkbaren Halter ein beaufschlagung des Stellmotors mit der Druckbeaufzweiter Halter nach der anderen Seite schwenkbar schlagung der hydraulischen Zylinder für das Vergelagert. Dabei erfolgen die Schwenkbewegungen 50 schieben der Sicherungsbolzen gewährleistet werden mittels zweier hydraulischer Stellmotoren, von wel- kann, daß ein Kippen nicht eher erfolgt, als das der chen sich der eine zwischen dem ersten Halter und ' gewählten Kippachse abgelegene Sicherungsbolzendem zweiten Halter, und der andere zwischen dem paar aus den Augen an der Schaufel ausgetreten ist. zweiten Halter und der Ladeschaufel erstreckt. Die Abhängigkeit zwischen der Beaufschlagung des
Ferner ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 55 Stellmotors und der Zylinder für die Bolzenpaare ist 1803 886 ein Schaufellader bekannt, dessen Lade- ähnlich wie bei dem obenerwähnten Gebrauchsschaufel mittels eines hydraulischen Stellmotors nur muster getroffen, also so, daß der Stellmotor für das nach einer Seite gekippt werden kann. In Arbeits- Kippen erst dann in Tätigkeit gesetzt wird, wenn die stellung ist die Ladeschaufel am ihrer Kippachse ab- Hydraulikzylinder die Bolzen in die gewünschte Lage gewandten Ende mit Hilfe eines hydraulisch ver- 60 verschoben haben.
schiebbaren Bolzens gegenüber ihrem Halter fixiert. Demzufolge wird die Erfindung nur in der Ge-Dieser Schaufellader zeichnet sich zwar durch große samtkombination gemäß dem Hauptanspruch geEinfachheit aus, hat dafür aber den wesentlichen sehen.
Nachteil, daß er nur nach einer Seite kippen kann. Nachfolgend sind an Hand der Zeichnung Aus-
Zum Stand der Technik ist noch auf die deutsche 65 führungsbeispiele der Erfindung erläutert. Es zeigt
Patentschrift 912 302 hinzuweisen. Diese beschreibt F i g. 1 schematisch einen Schaufellader mit seiten-
eine hydraulische Kippanordnung für die Lade- kippbarer Lagerung der Schaufel,
pritsche eines Lastkraftwagens, welche ein Kippen Fig.2 schematisch einen Teil einer Stirnansicht
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auf die Lagerung der Ladeschaufel mit einer Kipp- über einen durch die Trennwand 61 gehenden Kanal
achsenanordnung, 64 miteinander verbunden und über radiale öffnun- ·
• Fig. 3 im Axialschnitt eine Kippachsenanordnung gen 63 mit den Zylindern 60 auf der axial äußeren
mit aufgesetzten Lagerklauen der Schaufel und zum Seite der Kolben 59 in Verbindung stehen. An den
Teil ausgefahrenen Sperrbolzen, 5 Raum 62 ist eine Leitung 24 angeschlossen. Eine
F i g. 4 einen Teil einer weiteren Ausführungsform andere Leitung 27 steht mit einem in der Trennwand
einer Kippachsenanordnung mit zum Teil ausgefah- 61 befindlichen Kanal 66 in Verbindung, der über
renem Sperrbolzen, einen axialen Kanal mit den Zylindern 60 auf der
Fig.5 ein Hydraulikschema für das koordinierte axial inneren Seite der Kolben 59 in Verbindung
Ent- und Verriegeln der Sperrbolzen und Seitwärts- io steht,
kippen der Ladeschaufel. In der Grabstellung ist die Schaufel 3 mit den bei-
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist das Fahrwerk des den Enden des Halters 2 verriegelt, indem die Sperr-Schaufelladers mit einer Hubschwinge 1 versehen, bolzen 56 der Hülsen 50 in die Löcher 57 der Augen welche mittels eines hydraulisch betätigbaren Gestän- 55 eingreifen. Soll die Schaufel nach einer Seite geges 1 α verschwenkbar den Halter 2 für die Lade- 15 kippt werden, so muß die Sperre am entgegengesetzschaufel3 tragt. Der Halter 2 ist mittels Flansche 4, ten Ende des Halters 2 durch Einziehen der Bolzen an denen auch das Gestänge 1 α angreift, um Achsen gelöst werden. Zu diesem Zweck wird Druckflüssig-15 schwenkbar ah der Hubschwinge gelagert. In der keit durch die Leitung24 (Fig.3) zugeführt. Die Mitte des Halters 2 ist ein von einer Zylinder-Kolben- Sperrbolzen 56 werden daher nach innen außer EinAnordnung gebildeter hydraulischer Stellmotors zum 20 griff mit den Löchern 57 geschoben, so daß die Augen Seitwärtskippen der Ladeschaufel 3 um die*'Achse 6 55 und damit auch die Schaufel 3 freigegeben werschwenkbar gelagert. Der Stellmotor 5 ist mit seinem. den. Dies geschieht ehe der hydraulische Stellmotors anderen Ende schwenkbar an einem Zapfen 7 der mit Druckmittel von genügend hohem Druck beauf-Ladeschaufel 3 gelagert. In F i g. 1 besteht der Halter schlagt wurde, um in Tätigkeit treten zu können. Die aus zwei Stahlrohren 105, welche zwischen sich an 25 Leitung 24 ist beispielsweise an die Leitung zur Bejedem Ende je eine die Kippachse bildende Hülse 50 tätigung des Stellmotors 5 vor einem Ventil antragen. Von diesen beiden Kippachsen dient immer geschlossen, das den Zufluß zum Stellmotors erst diejenige, die mit den Augen 55 der Lagerklauen 54 freigibt, wenn der Druck vor dem Ventil den für die der rinnenförmigen Ladeschaufel 3 mittels ihrer BoI- Betätigung der Bolzen 56 erforderlichen Druck überzen 56 verriegelt ist, als Kippachse, während die 30 schritten hat. Durch die Beaufschlagung des Stellandere nur zum Halten der Ladeschaufel während motors 5 wird also die Schaufel mit den Klauen 54 der Ladearbeit und des Anhebens oder Absenkens von der Hülse 50 des Halters einseitig abgehoben, der Hubschwinge dient. Nach der Entleerung und nach der Rückkehr der
In Fig. 1 erkennt man, wie die Ladeschaufel ge- Schaufel in die Grabstellung wird Druckmittel durch
rade nach links gekippt wird. Die Sperrbolzen 56' 35 die Leitung 27 so zugeführt, daß die Zylinder 60 auf
der linken Hülse 50 sind dabei ausgefahren und grei- der Innenseite der Kolben 59 erst dann beaufschlagt
fen in die Löcher 57 der an den Lagerklauen 54 werden, wenn die Löcher 57 der Augen 55 den Sperr-
außen angesetzten Augen 55 ein. An der rechten bolzen56 gegenüberliegen. In Fig.5 ist näher ge^·
Hülse 50 erkennt man, daß deren Sperrbolzen 56 zeigt, wie dies erreicht werden kann,
eingezogen sind. Sobald der Kippvorgang beendet ist 40 In der Trennwand 61 kann gegebenenfalls bei einer
und die Ladeschaufel wieder in ihre horizontale Lage abgeänderten Ausführungsform eine besondere, nicht
zurückgeschwenkt ist, werden auch die Sperrbolzen gezeigte Regelvorrichtung angebracht sein, die erst
56 ausgefahren, so daß nun ein erneuter Grab- oder dann unter der Einwirkung der Kolben 59 umschal-
Schaufelvorgang eingeleitet werden kann. Soll dann tet, wenn beide Kolben sich ihrer Innenlage nähern
wieder gekippt werden, so werden die Sperrbolzen an 45 und die Sperrbolzen 56 aus den Löchern 57 heraus-
der Seite, die der Kippseite abgewandt ist, eingezogen, gezogen sind. Beim Umschalten gibt die Regelvor-
und der Kipp Vorgang kann mittels des Stellmotors 5 richtung die Leitung zum Stellmotor frei, der nun mit
wieder erfolgen. Druckmittel zum Kippen der Schaufel beaufschlagt
Bei den Ausführungsbeispielen fällt die geometri- wird.
sehe Achse jeder Hülse mit ihrem Bolzenpaar mit der 50 Fig.4 zeigt einen Teil einer abgeänderten Ausgeometrischen Kippachse zusammen. führungsform der Sperrvorrichtung. In Fi g. 3 und 4
Nachfolgend wird das Ausführungsbeispiel gemäß sind gleichartige Teile mit denselben Bezugszeichen
F i g. 2 und 3 beschrieben. Hier sind die die Hülse 50 versehen. In F i g. 4 ist in der Trennwand 61 ein nach
tragenden Teile des Halters schematisch durch ein beiden Seiten vorstehendes Rohr 90 angeschweißt,
Teil 51 dargestellt. Die Hülsen 50 liegen jeweils in 55 das über einen radialen Kanal 99 in Verbindung mit
einer vertikalen Längsebene des Schaufelladers. der Leitung 24 steht. Die Kolben 59 haben je eine
An jedem Ende der Hülse 50 ist eine Büchse 52 axiale Bohrung 91, deren Durchmesser dem Außenfest angebracht, die von einer drehbaren Gleitbüchse durchmesser des Rohres 90 entspricht. Die Kolben 53 umgeben ist. An den Befestigungsplatten 8 der sind verschiebbar auf dem Rohr 90 gelagert, wobei Schaufel sitzt je eine Klaue 54 mit einer nach unten 60 eine Dichtung 92 die erforderliche Dichtung zwischen offenen Aussparung, deren obere Wand halbkreis- Kolben und Rohr bewirkt. Die axiale Bohrung 91 förmig die Gleitbüchse 53 umgreifen kann, steht in Verbindung mit einem radialen Kanal 93.
Jeder Sperrbolzen 56 ist in einer in der Hülse 50 Druckflüssigkeit zum Einziehen der Sperrbolzen 56
angeordneten Führungshülse 58 gelagert und mit gelangt also über die Leitung 24, den Kanal 99, das
einem in einem Zylinder 60 laufenden Kolben 59 65 Rohr 90, die Bohrung 91 und den Kanal 93 zum KoI-
verbunden. Eine Trennwand 61 ist in der Hülse 50 ben 94, der aus zwei Hälften besteht,
zwischen den beiden Zylindern angeordnet. Die Zy- Zum Rückgang der Sperrbolzen in die Sperrlage
linder 60 sind von Räumen 62 bzw. 65 umgeben, die wird Druckflüssigkeit durch die Leitung 27 und den
5 6
Kanal 67 der Kolbenmutter 95 zugeführt. Zwischen Sperrbolzen 56 ihre inneren Endlagen erreichen, dem Kolben 94 und der Kolbenmutter 95 sind zwei steigt der Druck im Primärkreis an, in dem auch das Halter 96 uhd zwei Dichtungen 97 angeordnet, die Druckregelventil 23 liegt. Bei Erreichung eines beeinen aus zwei Hälften bestehenden Verschließring stimmten Druckes, beispielsweise 100 kg/cm2, öffnet 98 umgeben. 5 das Ventil 23 und gibt einen Impuls zum Folgeventil
Die Führungshülse 58 ist von einem Ende in die 70, das infolgedessen die Stellung B einnimmt. Dabei Hülse 50 eingeschoben und durch eine Sperrmutter ist der Anschluß b mit beiden Anschlüssen c und A 103 mit der Hülse 50 verbunden. Ebenso wie im verbunden, so daß einerseits Druckflüssigkeit zum Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 ist an den Enden Anschluß c des Stellmotors 5 zwecks Beaufschlagung der Hülse 50 je eine Lagerbüchse 52 angeordnet, die io desselben zum Kippen der Schaufel nach links gevon einer Gleitbüchse 53 umgeben ist, auf die im leitet wird, und andererseits Druckflüssigkeit wie vor-Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ein Verschleißring her zum Anschluß Λ des Sperrzylinders 58 geleitet 53 α aus Gummi vulkanisiert ist. Die Hülse 50 ist wird und die Sperrbolzen in eingeschobener Lage an die rohrförmigen Halter 105 angeschweißt. Zwi- festhält. Der Anschluß d auf der Sekundärseite des sehen der Hülse 58 und der Sperrmutter 103 befindet 15 Stellmotors steht über die Anschlüsse d und α des sich eine Dichtung 102. Ein Abstreifring 104 liegt am Folgeventils 70 in Verbindung mit dem Flüssigkeits-Sperrbolzen 56 am anderen Ende der Sperrmutter an. behälter 80.
Eine hydraulisch arbeitende Regeleinrichtung für Soll die Schaufel in die Grabstellung zurückkehren,
die in Fig.2 bis 4 gezeigten Sperrvorrichtungen ist so wird das Hauptschaltventil82 umgeschaltet, so in Fig.5 dargestellt. In dieser ist der Flüssigkeits- 20 daß die Druckflüssigkeit durch die Leitung22 nunbehälter des hydraulischen Systems mit 80, die mehr dem Anschluß α des Folgeventils zugeführt Pumpe mit 81 und das Hauptschaltventil mit 82 be- wird.
zeichnet. Vom Hauptschaltventil gehen zwei Leitun- Das Folgeventil befindet sich immer noch in der
gen 21 und 22 aus, die wahlweise Primärleitungen Stellung B. Druckflüssigkeit wird dabei über die An- bzw. Rücklaufleitungen eines Folgeventils 70 mit zwei 35 Schlüsse α und d dem Anschluß d des Stellmotors 5 Anschlüssen α und b bilden können. Zur Betätigung zugeführt, wobei dessen Kolben 5' zurückkehrt. Da des Ventils 70 dienen zwei bei einem bestimmten der Anschluß A des Wählventils 71 immer noch mit Flüssigkeitsdruck, beispielsweise 100 kg/cm2 öffnende dem Anschluß c des Folgeventils 70 in Verbindung Druckregelventile 23 und 23' mit eingebauten Rück- steht, und zwar jetzt auf der Sekundärseite des Stellschlagventilen 26 und 26'. Ein Wählventil 71 ist an 30 motors 5, gelangt Druckflüssigkeit zum Anschluß A das Folgeventil 70 angeschlossen. des Sperrzylinders 58, so daß die Sperrbolzen 56 wei-
Wie in F i g. 5 angedeutet, können die Ventile 70, terhin zurückgezogen bleiben. Wenn der Kolben des 71,23 und 23" zu einer Einheit zusammengebaut Stellmotors 5 seine innere Endlage erreicht hat, steigt sein, die eine Anzahl Anschlüsse α bis k hat. Zur auf der Primärseite der Druck im Leitungssystem Regeleinrichtung gehört auch ein von Hand betätig- 35 und erreicht in kurzer Zeit den Grenzwert, bei dem bares Schaltventil 72 für die Wahl der Kipprichtung. das federbeeinflußte Ventil 23' öffnet und durch
Das Folgeventil 70 kann zwei Ventilstellungen A einen Impuls den Ventilschieber des Folgeventils 70 und B einnehmen. Ebenso kann das Wählventil 71 in die Stellung A bringt. Dabei stehen auf der Primärzwei Stellungen C und D sowie das Schaltventil 72 seite die Anschlüsse α und / in Verbindung miteinzwei Stellungen E und F einnehmen. Die beiden 40 ander, so daß die Sperrbolzen 56 ihre Sperrlagen einfederbelasteten bei einem bestimmten Druck öffnen- nehmen. Die somit verriegelte Schaufel kann wieder den Ventile 23 und 23' stellen bei Überschreitung zum Abtragen verwendet werden,
dieses Druckes das Folgeventil 70 von A nach B um Soll später die Schaufel nach rechts gekippt wer-
und umgekehrt. Die Umschaltung des Wählventils71 den, so ist das Wählventil71 von der StellungD auf erfolgt von Hand aus durch Verstellung des Schalt- 45 die Stellung C umzustellen. Dies erfolgt hydraulisch ventils 72 beispielsweise von E nach F, worauf sich mit Hilfe des Schaltventils 72, das mit den beiden durch Betätigung des Hauptschaltventils 82 ein Anschlüssen i und k des Wählventils 72 in Verbin-Druckstoß durch das System fortpflanzt, wobei aus dung steht. Das Schaltventil 72 kann die Stellung E noch zu beschreibendem Anlaß das Wählventil 71 oder die Stellung F einnehmen. In der Stellung F ist umgeschaltet wird. ί 50 der Anschluß k des Wählventils mit dem Ausgang 0
Die Regeleinrichtung arbeitet in folgender Weise: verbunden, d.h. mit einem Flüssigkeitsbehälter; beiSoli die Schaufel nach links gemäß Fig. 5 gekippt spielsweise mit dem Behälter 80, und ist also druckwerden, so müssen die linken Sperrbolzen 56' in der los, während der Anschluß i geschlossen ist. In der Verriegelungslage verbleiben, während die rechten Ventilstellung £ ist dagegen der Anschluß ζ mit 0 Sperrbolzen 56 zurückgezogen werden sollen, worauf 55 verbunden und der Anschluß k geschlossen.
Druckmittel dem Anschluß c des Stellmotors 5 zum Durch das Wählventil 71 erstrecken sich mehrere
Kippen der Schaufel zugeführt werden soll. nicht dargestellte Kanäle, die mit den Anschlüssen i
In der in Fig.5 dargestellten Ausgangslage be- und k in Verbindung stehen. Je nachdem, welcher findet sich das Folgeventil70 in der Stellung A, das der Anschlüsse/ oder k mit 0 verbunden bzw. ge-Wählvcntil 71 in der Stellung C und das Schaltventil 60 schlossen ist, wird im Wählventil 71 ein so hoher 72 in der Stellung F. Auch das Hauptschaltventil 82 Flüssigkeitsdruck aufgebaut, daß der nicht gezeigte ist in der gezeigten Weise eingeschaltet, wobei Druck- Ventilschieber in einer seiner Endlagen verbleibt, flüssigkeit von der Leitung 21 über die Anschlüsse b Wird das Schaltventil 72 umgestellt, und ein Druck- und Ii durch die Leitung 24 den Anschlüssen Λ des stoß durch das System gesendet — was praktisch rechten Sperrzylinders 58 zugeführt wird, so daß die 65 durch eine kurze Bewegung des Stellhebels des Spcrrbolzen 56 nach innen außer Eingriff mit der Hauptschaltventils bewirkt wird — so wird das entsprechenden Lagervorrichtung der Schaufel ge- Gleichgewicht im System gestört, und der Ventilschobcn werden, die freigegeben wird. Wenn die schieber in seine andere Endlage geschoben, in der
er festgehalten wird, bis eine neue Umschaltung in entsprechenderweise erfolgt.
Das Wählventil 71 wird also durch das Schaltventil 72 angeregt. In der Stellung des Wählventils 71 kann die Schaufel in der oben zum Kippen nach links beschriebenen Weise nach rechts gekippt werden. Druckmittel wird also über die Anschlüsse b und g durch die Leitung 24'' dem Anschluß g des linken Sperrzylinders 58 zugeführt wobei auf der Rücklaufseite die Anschlüsse e und α über den Anschluß e des Wählventils miteinander in Verbindung stehen. Nachdem die Sperrbolzen 56' nach innen gezogen wurden, steigt der Druck im System an, worauf das federbelastete Ventil 23 in früher beschriebener Weise durch einen Impuls das Folgeventil 70 in die Stellung B bringt. Das Kippen der Schaufel durch Zufuhr von, Druckmittel zum Anschluß c des Stellmotors 5 über die Leitung 21 wie auch der Zurückgang und die Verriegelung der Schaufel erfolgt in oben beschriebener Weise.
Obwohl dies nicht aus Fig. 5 ersichtlich ist, sei noch erwähnt, daß der Anschluß e des linken Sperrzylinders in Verbindung mit dem Anschluß h des rechten Sperrzylinders und der Anschluß g des linken Sperrzylinders in Verbindung mit dem An-Schluß / des rechten Sperrzylinders steht. Bei Beaufschlagung eines der Sperrzylinder zwecks Freigabe der Sperrbolzen wird daher immer gleichzeitig Druckflüssigkeit der Sperrseite des entgegengesetzten Sperrzylinders zugeführt, so daß die Sperrbolzen auf dieser Seite verriegelt bleiben.
Das Hauptschaltventil 82 und das Schaltventil 72 sind im Führerhaus des Fahrwerks angeordnet, während die übrigen unter Hinweis auf F i g. 5 beschriebenen Ventile auf der Hubschwinge 1 des Fahrwerks angebracht sind.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaufellader mit einer Hubschwinge und einem von dieser nach vorn kippbar getragenen Halter, auf dem eine Ladeschaufel nach beiden Seiten kippbar gelagert ist, wobei an jedem der beiden Enden.des Halters in einer gemeinsamen Hülse ein Bolzenpaar selbsttätig in und außer Eingriff mit entsprechenden Führungen der Ladeschaufel axial entgegengesetzt verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachsen von den Hülsen (50) gebildet werden, auf denen die Ladeschaufel (3) abhebbar mit nach unten offenen Klauen (54) gelagert ist, daß die Führungen aus an den Lagerklauen außen angesetzten Augen (55) mit Bohrungen (57) bestehen und daß im Inneren der Hülsen (50) in Abhängigkeit von der Beaufschlagung eines zentral angeordneten hydraulischen Stellmotors (5) für das Seitwärtskippen der Ladeschaufel (3) beaufschlagte hydraulische Zylinder (62,65,97) für das Verschieben des mit den Kolben (59) des entsprechenden Zylinders verbundenen Bolzenpaares (56) vorgesehen sind.
2. Schaufellader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (50) an ihren Enden drehbar gelagerte Büchsen (53) aufweisen, auf welchen die Klauen (54) der Ladeschaufel aufruhen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 109624/92

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