DE1484025B - Befestigung von Füllungen in einem Gerippefeld des Traggerippes einer Wand oder dergleichen - Google Patents
Befestigung von Füllungen in einem Gerippefeld des Traggerippes einer Wand oder dergleichenInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigung zerklüftet sein können, weil ferner keine zusätzlichen
von Füllungen in einem Gerippefeld des Vorzugs- Schließ- und/oder Klebeprofilleisten benötigt wer-
weise aus Metallprofilstäben gebildeten Traggerippes den. Da die Füllungen erfindungsgemäß in nicht ein-
einer Wand od. dgl. mit Hilfe einer aus elastisch gebautem Zustand ein gewisses Übermaß gegenüber
nachgiebigem Kunststoff bestehenden umlaufenden 5 dem durch den Grund der Nuten begrenzten Ge-
Aufsteckprofilleiste, die Schenkel aufweist, an denen rippefeld aufweisen, lassen sich die Aufsteckprofil-
die Ränder der Füllungen aufnehmende Nuten an- leisten zunächst sehr leicht auf die Profilstäbe des
geordnet sind. Traggerippes aufstecken und werden sodann durch
Es ist bereits eine Befestigung von Glasfüllungen die eingelegte Füllung so weit gespreizt, daß ein
in einem Metallfensterrahmen bekanntgeworden, ίο einwandfreier Formschluß zwischen Profilstab und
bei der ein C-förmiger Metallprofilstab mit einer Aufsteckprofilleiste erzielt wird. Als weitere Folge
Aufsteckprofilleiste aus Kunststoff überzogen ist, legen ferner die wandparallelen Schenkel der Auf-
deren Randwülste Schlitzränder umgreifen, und bei Steckprofilleiste sich dicht gegen die entsprechenden
der zur Befestigung der Füllungen eine elastische Schenkel des anschließenden Gerippefeldes an. Hier-
Kunststoff-Klemmleiste und eine aufklebbare Kunst- 15 durch sind sowohl die Einflüsse der Witterung auf
stoff-Profilleiste dienen. Bei der bekannten Be- das Traggerippe als auch Schall- und Wärmebrücken
festigung wird es als störend empfunden, daß diese vermieden.
an ein offenes C-Profil als tragender Profilstab ge- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfinbunden
und somit nicht für geschlossene, sogenannte dung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Kastenprofile geeignet ist, die sich durch größere 20 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Verwindungssteifigkeit auszeichnen. Ferner sind die Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigt
zusätzlichen Kunststoff-Klemmleisten und aufkleb- F i g. 1 eine aus plattenförmigen Elementen zubaren Kunststoff-Profilleisten kostenaufwendig. sammengesetzte Wand in der Ansicht,
Kastenprofile geeignet ist, die sich durch größere 20 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Verwindungssteifigkeit auszeichnen. Ferner sind die Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigt
zusätzlichen Kunststoff-Klemmleisten und aufkleb- F i g. 1 eine aus plattenförmigen Elementen zubaren Kunststoff-Profilleisten kostenaufwendig. sammengesetzte Wand in der Ansicht,
Es ist ferner eine Befestigung von Glasfüllungen F i g. 2 einen Vertikalschnitt durch diese Wand
mittels Aufsteckprofilleisten aus Gummi in Profil- as nach Linie II-II in Fig. 1,
stabrahmen aus Metall bekanntgeworden. Bei dieser Fig. 3 einen Schnitt längs Linie III-III in Fig. 2,
bekannten Befestigung sind in den Profilstabrahmen F i g. 4 das Detail A in F i g. 2 im größeren Maß-
die Gummiprofilleisten formschlüssig angebracht, in stab und
deren Nuten wiederum die Glasfüllungen gehalten F i g. 5 das Detail B in F i g. 3 im größeren Maßsind.
Hierbei weist die Aufsteckprofilleiste mehrere 30 stab.
Schenkel auf, die jeweils in Nuten des Profilstab- Die Fig. 1 bis 5 zeigen die Anwendung von Berahmens
eingepreßt sind bzw. eine Rippe desselben festigungen gemäß der Erfindung bei einer Wand,
umgreifen. Zwar kommt diese bekannte Befestigung die aus Platten 1 (Fig. 1) zusammengesetzt ist. Beiohne
zusätzliche Schließ- und/oder Befestigungs- spielsweise weist eine Platte 1 je einen Tragrahmen
profile zum Fixieren der Füllungen im jeweiligen 35 aus den Profilstäben 2,3,4 auf, wobei der Profil-Gerippefeld
aus, aber es wird dennoch als störend stab 4 das Trennungsstück zwischen Fensterteil 5
empfunden, daß einerseits der Profilstabrahmen und und Brüstungsteil 6 bildet. Beim Fensterteil 5 ist die
die Aufsteckprofilleiste eine Vielzahl von Rippen Füllung 7 aus Glasscheiben und beim Brüstungsteil 6
bzw. Ansätzen aufweisen müssen und daß anderer- die Füllung 8 ' aus Kunststoffplatten oder einem
seits die Schenkel der mit Nuten versehenen Auf- 40 anderen möglichst dampfdichten Material gebildet,
steckprofilleiste nicht den gesamten Profilstab über- Der Hohlraum 9 des Brüstungsteils 6 ist mit Isoliergreifen
können. stoff ausgefüllt. F i g. 3 zeigt den Kreuzungsstoß
Hier setzt nun die Erfindung ein, der die Aufgabe einer Querwand mit einer Längswand,
zugrunde liegt, die bekannten Befestigungen von Wie die Figuren erkennen lassen, sind auf den
Füllungen in einem Gerippefeld dahingehend zu ver- 45 Profilstäben 2, 3, 4 des Tragrahmens Aufsteckprofil-
bessern, daß bei einer möglichst einfachen Form leisten 10,10', 11 mit etwa U-förmigem Querschnitt
der Profilstäbe des Traggerippes und der elastischen formschlüssig aufgesteckt, deren breite Schenkel
Aufsteckprofilleisten sowohl ein Witterungsangriff 10 a, 10 b, 11 α Nuten 12,13 aufweisen, in denen die
auf die Profilstäbe des Traggerippes als auch Schall- Füllungen 7, 8 gefaßt sind. Diese Aufsteckprofil-
und Wärmebrücken vermieden werden, ohne daß 50 leisten 10, 10', 11 bestehen aus einem elastischen
zusätzliche Schließ- oder Klebeprofile erforderlich Material, vorzugsweise aus Synthesekautschuk, und
wären. ~ werden, wie an sich bekannt, vorteilhafterweise in
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe da- einem Stück als geschlossene Rahmen hergestellt,
durch gelöst, daß die Aufsteckprofilleiste einen etwa Die Tiefe jeder Nut 12,13 ist dabei so bemessen,
U-förmigen Querschnitt hat, daß die Schenkel der 55 daß die Füllungen 7,8 die von den Profilstäben 2,3,4
Aufsteckprofilleiste .-.die wandparallelen Seiten des begrenzten Ausfachungsflächen um die Breite b
zugeordneten Profilstabes mindestens bis zur Hälfte überlappen. Durch diese Überlappungen sind die
überdecken und daß die Füllungen in nicht ein- Füllungen 7, 8 besonders gut zur Aufnahme von
gebautem Zustand ein gewisses Übermaß gegenüber seitlichen Druckkräften, wie sie in Fig. 4 durch
dem durch den Grund der Nuten begrenzten Ge- 60 einen Pfeil angedeutet sind, und von Sogkräften gerippefeld
aufweisen. eignet.
Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen wird Vorteilhafterweise werden die Füllungen 7, 8 mit
eine erhebliche Vereinfachung und damit Kosten- einer gewissen Plustoleranz gegenüber die Füllun-
ersparnis bei der Befestigung von Füllungen in einem gen 7, 8 aufnehmenden Nuten 12,13 hergestellt, so
Gerippefeld eines aus Metallprofilstä"ben gebildeten 65 daß sie die sie umschließenden elastischen Aufsteck-
Traggerippes einer Wand erzielt, weil sowohl die profilleisten 10,10', 11 leicht spreizen und fest gegen
Profilstäbe des Traggerippes als auch die Aufsteck- die Profilstäbe 2, 3, 4 pressen. Dabei ergibt sich zu-
profilleisten im Querschnitt sehr einfach und un- gleich der Vorteil, daß die Fuge 14 zwischen zwei
aneinanderstoßenden Schenkeln 10 α, 11α zweier
verschiedener Aufsteckprofilleisten 10,11 dicht aufeinander gepreßt werden und die Profilstäbe 2, 3, 4
von den zugleich isolierend wirkenden Aufsteckprofilleisten 10,10', 11 vollständig umschlossen wer- ä
den. Die metallenen Profilstäbe 2, 3, 4 sind daher durch die Schenkel 10 a, 10 b, Ua der Aufsteckprofilleisten
10, 10', 11 sowohl gegen Wärmeaufnahme als auch gegen Wärmeabgabe geschützt. Die völlige Überdeckung der Profilstäbe 2,3,4 durch
die Schenkel 10 a, 10 b, 11 α ist besonders in Mitteleuropa wichtig, weil andernfalls an blanken Metallflächen
bei winterlichen Temperaturen störende Schwitzwasserbildung oder gar Eisreifbildung zu beobachten
wären.
Beim Ecken- oder Kreuzungsstoß, z. B. an inneren Trennwänden, können die Aufsteckprofilleisten 10'
ebenfalls zur Abdichtung herangezogen werden. Eine solche Anordnung ist beispielsweise in F i g. 5 gezeigt.
Die Aufsteckprofilleiste 10' hat hierbei Schenkel 10 b, deren dem Steg der Aufsteckprofilleiste 10' abgewandte
Enden keilförmigen Querschnitt aufweisen, wobei wiederum die Gehrung 15 so ausgebildet sein
kann, daß der Stoß hierdurch sowohl dicht gegen das Eindringen von Feuchtigkeit als auch gegen
Übertragung von Wärme und Schall geschützt ist. Der Schenkel 10 b kann noch mit einer Nut 16 zur
Verankerung einer Deckleiste 17, welche den Kreuzungsstoß 18 nach außen abdeckt, versehen
sein.
Diese Deckleiste 17 kann gegebenenfalls noch eine Verlängerung 20 aufweisen, die den äußeren Steg
19 der Nut 12 abdeckt.
Befestigungen nach vorliegender Erfindung sind sowohl für zweiseitige als auch für einseitige Füllungen
geeignet. Das Einsetzen der Füllungen geschieht zweckmäßig in der Weise, daß die äußeren Stege 19
der Nuten 12,13 gegebenenfalls unter Zuhilfenahme einer Vorrichtung abgebogen und nach Einsetzen der
Füllung wieder freigegeben werden.
Claims (5)
1. Befestigung von Füllungen in einem Gerippefeld des vorzugsweise aus Metallprofilstäben
gebildeten Traggerippes einer Wand od. dgl. mit Hilfe einer aus elastisch nachgiebigem Kunststoff
bestehenden umlaufenden Aufsteckprofilleiste, die Schenkel aufweist, an denen die
Ränder der Füllungen aufnehmende Nuten angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsteckprofilleiste (10, 10', 11) einen
etwa U-förmigen Querschnitt hat, daß die Schenkel (10 a, 10 b, Ha) der Aufsteckprofilleiste (10,10', 11) die wandparallelen Seiten des
zugeordneten Profilstabes (2, 3, 4) mindestens bis zur Hälfte überdecken und daß die Füllungen
(7, 8) in nicht eingebautem Zustand ein gewisses Übermaß gegenüber dem durch den
Grund der Nuten (12, 13) begrenzten Gerippefeld aufweisen.
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsteckprofilleiste (10,
10', 11) — wie an sich bekannt — als geschlossener Rahmen ausgebildet ist.
3. Befestigung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schenkel (10 α,
10 b, 11 α) eine Nut (12,13) aufweist, in die jeweils der Rand einer einzigen Füllung (7, 8) eingesetzt
ist.
4. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel
(10 b) der Aufsteckprofilleiste (10') die wandparallelen Seiten des zugeordneten Profilstabes
(2) vollständig überdecken und auf der Außenseite je eine Nut (16) zur Verankerung
einer Deckleiste (17) aufweisen.
5. Befestigung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (10 b) der Aufsteckprofilleiste
(10') mit je einer von der Schenkelaußenseite ansetzenden Gehrung (15) versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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