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DE1483639C - Aufnahme- und Führungseinrichtung für den Anfahrstrang von Stranggießanlagen - Google Patents

Aufnahme- und Führungseinrichtung für den Anfahrstrang von Stranggießanlagen

Info

Publication number
DE1483639C
DE1483639C DE1483639C DE 1483639 C DE1483639 C DE 1483639C DE 1483639 C DE1483639 C DE 1483639C
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DE
Germany
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strand
drive
container
line
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter 4000 Düsseldorf; Golde Karl-Heinz 4030 Ratingen Heß
Original Assignee
Schloemann AG, 4000 Düsseldorf

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Claims (3)

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufnahme- kassettenförmigen Behälters laufen, da dieser, wie und Führungseinrichtung für den Anfahrstrang von vorausgeschickt wurde, starr angeordnet ist. Bei einer Stranggießanlagen, die außerhalb eines Abzugs- oder kippbaren Aufnahme- und Führungseinrichtung Schneidrollgangs und hinter einem Treibrichtaggregat würde man hingegen Umlenkrollen benötigen, über
angeordnet und bei der das eine Ende in die Ebene 5 die das Seil in unbelastetem Zustand umgelenkt wäre,
der Strangabfuhrbahn schwenkbar ist. so daß die Seilkräfte erheblich zunehmen würden.
Eine bekannte Aufnahme- und Führungseinrich- Zweckmäßig.wird den Seilwinden ein gemeinsamer tung dieser Art ist als Wippe ausgebildet. Durch den Antrieb zugeordnet, der über ein Schaltgetriebe je-Wippvorgang kann man die Einrichtung in eine Auf- weils mit einer Seilwinde in Wirkverbindung zu brinnahmestellung und in eine Lagerstellung bringen, wo- io gen ist. Somit ist ein einzelner Antrieb ausreichend. . bei sie in letzterer den Strang ungehindert unter sich Die Erfindung sei weiterhin an Hand eines Ausvorbeifahren läßt. Diese Anordnung ist aber im Hin- führungsbeispieles in der Zeichnung veranschaulicht, blick darauf, daß der Anfahrstrang ein beträchtliches Darin zeigt
Gewicht besitzt, mit einem erheblichen konstruktiven F i g. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen
Aufwand verbunden. Zudem ist die Stabilität der 15 Aufnahme- und Führungseinrichtung, während
Aufnahme- und Führungseinrichtung von der jewei- F i g. 2 einen Schnitt entsprechend der Stelle H-II
ligen Länge des eingefahrenen Anfahrstrangab- der F i g. 1 wiedergibt.
schnittes abhängig. Während des Eintretens des An- Im rechten Teil der F i g. 1 erkennt man das Treibfahrstranges wird sogar eine ausgesprochene insta- richtaggregat 7, durch dessen Rollen 8 ein Strang ausbile Lage durchlaufen, was wiederum zu zusätzlichen ao gezogen und zugleich gerade gerichtet wird. Dem konstruktiven Aufwendungen zwingt. Sofern ein der Treibrichtaggregat folgt der Schneidrollgang 9 mit der Lagesicherung dienendes Konstruktionselement, das darüber angeordneten Schneidvorrichtung 10, woran ja wegen der Beweglichkeit der Aufnahme-'und Füh- sich der Abfuhrrollgang 11 anschließt. Oberhalb des rungseinrichtung eine lösbare Sicherung bilden muß, Schneid- und Abfuhrrollganges ist auf den Trägern einmal nicht seine vorbestimmte Funktion erfüllen 35 12 und 13 der aus den drei Unterteilungen 14, 15 kann, kann die Aufnahme- und Führungseinrichtung und 16 bestehende kassettenförmige Behälter aufge-' somit auch mit ihrem einlaufseitigen Ende unbeab- setzt, an dessen, dem Treibrichtaggregat 7 zugesichtigte Bewegungen ausführen, was zu erheblichen wandten, einlaufseitigen Ende 17 des Zufuhrorgan 19 Betriebsstörungen führen würde. Hinzukommt noch mittels der Lasche 20 angelenkt und um die Achse eine weitere Belastung des Treibrichtaggregates, das 30 21 schwenkbar ist. Mittels der Spindel 22 ist das Zuaußer seiner normalen Funktion den Anfahrstrang in . fuhrorgan zu den einzelnen Unterteilungen 14, 15 die schräg angeordnete Aufnahme- und Führungs- oder 16 durch entsprechende Verstellung in Wirkeinrichtung hineinschieben muß. verbindung zu bringen. Das Ende 23 des Zufuhr-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine organs wird mittels des Hydraulikzylinders 24, des-Strangaufnahme und Führungseinrichtung der ein- 35 sen Kolbenstange 25 in der Lasche 26 angelenkt ist, leitend beschriebenen Art dahingehend zu verbessern, in die dargestellte Zu- bzw. Abfuhrstellung gebracht daß sie sich organisch und funktionell in die Gesamt- und nach Einfahren des Stranges in den kasettenanlage einfügt, im Aufbau einfach sowie insbeson- förmigen Behälter in die gestrichelt eingezeichnete dere auch betriebssicher ist. Dabei soll auf die stets Lage verstellt, so daß der nachfolgende Strang ungeeiner gewissen Störanfälligkeit unterworfenen beweg- 40 hindert auf dem Schneidrollgang ausgefördert werden liehen Teile verzichtet werden. Dies wird erfindungs- kann. Das Anheben des Zufuhrorgans erfolgt in dem gemäß dadurch erreicht, daß ein kassettenförmiger, in Augenblick, in dem der Kopf des Anfahrstranges auf Richtung auf das Treibrichtaggregat geneigter, orts- dem freien Ende 23 aufläuft. Dabei muß gleichzeitig fest angeordneter Behälter zur Aufnahme mehrerer der Anfahrstrang vom Gußhang gelöst werden. Das Anfahrstränge verwendet wird, der an seinem einlauf- 45 Einziehen der einzelnen Anfahrstränge in den seitigen Ende mit einem in bezug auf den Behälter kassettenförmigen Behälter erfolgt durch die Winden verstellbaren Zuführorgan für den Anfahrstrang der- 27, 28 und 29, deren Seile 30, 31 und 32 mit den jeart gelenkig verbunden ist, daß nur das freie Ende weiligen Anfahrsträngen zu verbinden sind. Durch des Zuführorgans in die Ebene des Strangabfuhrroll- ein Schaltgetriebe 33 ist jede Winde mit dem gemeinganges schwenkbar ist. Dank des ortsfest angeord- 5° samen Antriebsmotor 34 in Wirkverbindung zu brinneten Behälters ist ein unbeabsichtigtes Kippen mit gen. Die in Fig. 2 dargestellten Anfahrstränge35, Sicherheit · ausgeschlossen. Um den eigentlichen 36 und 37 besitzen voneinander unterschiedliche Strang frei unter dem Behälter hindurchlaufen zu Querschnitte,
lassen, ist es erfindungsgemäß ausreichend, daß lediglich das gelenkig gelagerte Zuführorgan in seiner 55
Lage entsprechend verändert wird. Da ein derartiges Patentansprüche:
Zuführorgan von sehr geringem Gewicht ist, läßt sich
dessen Betätigungseinrichtung vergleichsweise einfach 1. Aufnahme- und Führungseinrichtung für
gestalten, ohne daß an die Betriebssicherheit Zuge- . den Anfahrstrang von Stranggießanlagen, die
ständnisse gemacht werden müssen. Vor allem ist das 60 außerhalb eines Abzugs- oder Schneidrollgangs
Zuführorgan in seiner jeweiligen Einstellung stets und hinter einem Treibrichtaggregat angeordnet
lagestabil. und bei der das eine Ende in die Ebene der
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist Strangabfuhrbahn schwenkbar ist, g e k e η η es vorteilhaft, wenn jedem Anfahrstrang zum Ein- zeichnet durch einen kassettenförmigen, in ziehen in den kassettenförmigen Behälter eine Seil- 65 Richtung auf das Treibrichtaggregat (7) geneigwinde zugeordnet wird. Die von einer ortsfest gela- ten, ortsfest angeordneten Behälter (14, 15, 16) gehen Trommel ausgehenden Seilzüge können dann zur Aufnahme mehrerer Anfahrstränge (35, 36, stets zentriert in den einzelnen Unterteilungen des 37), der an seinem einlaufseitigen Ende (17) mit
einem in bezug auf den Behälter (14, 15,16) verstellbaren Zufuhrorgan (19) für den Anfahrstrang derart gelenkig verbunden ist, daß nur das freie Ende (23) des Zufuhrorgans (19) in die Ebene des Strangabfuhrrollgangs (11) schwenkbar ist.
2. Aufnahme- und Führungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Anfahrstrang (35, 36, 37) zum Einziehen in den kassettenförmigen Behälter (14, 15,16) eine Seilwinde (27, 28, 29) zugeordnet ist.
3. Aufnahme- und Führungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Seilwinden (27, 28, 29) ein gemeinsamer Antrieb (34) zugeordnet ist, der über ein Schaltgetriebe (33) jeweils mit einer Seilwinde (27, 28, 29) in Wirkverbindung zu bringen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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