DE1482329C - Futterwiege und Zuteilungsvorrichtung fur Tiere - Google Patents
Futterwiege und Zuteilungsvorrichtung fur TiereInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Futterwiege- und Zuteilungsvorrichtung für Tiere und betrifft insbesondere
eine Vorrichtung zum automatischen Wiegen vorgeschriebener Futtermittelmengen an einer
oder an mehreren Fütterungsstellen und zum Vertei-
außer Eingriff mit der Zugkette (32) zu bewegen, 30 len des Futters an den Fütterungsstellen.
wenn der Gleitrahmen (110) und das Seil (18) Die Nachfrage nach hochwertigem magerem
durch die Zugkette um
Zugkette um eine vorherbestimmte Strecke gezogen worden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
Fleisch zu vertretbaren Preisen steigt ständig. Eine Verbesserung in der Erzeugung von Tierfleisch
wurde durch richtige Aufzucht und Auswahl der kennzeichnet, daß die Zugkette durch einen nach 35 Tiere geschaffen, um auf diese Weise den Anteil des
einem gegebenen Arbeitszyklus in Betrieb gesetz- Magerfleisches im Tierkörper zu erhöhen. Die Züchten
Antriebsmotor (13) bewegbar ist, der durch
einen Zeitregler (14) steuerbar ist, wobei der
einen Zeitregler (14) steuerbar ist, wobei der
tung von Tieren mit viel Magerfleisch erfordert auch eine genaue Zusammensetzung und eine genaue Bemessung
der Futtermittelanteile, um auf diese Weise
ein Solenoid (120) und einen Schalter (122) trägt, 40 Magerfleischgewebe ohne übermäßig starke äußere
der mit dem Solenoid in Serie und mit dem An- und innere Fettgewebe zu bilden,
triebsmotor parallel geschaltet ist, wobei das So- Wird die Futtermittelmenge je Fütterung begrenzt,
triebsmotor parallel geschaltet ist, wobei das So- Wird die Futtermittelmenge je Fütterung begrenzt,
lenoid bei Erregung durch den Schalter den Ha- und werden die Tiere wiederholt gefüttert, dann verbrauchen
die Tiere das gesamte vorhandene Futter und haben eine bessere Gewichtzunahme. Dies bedeutet
eine Ersparnis an Futter, das die Tiere für gewöhnlich liegen lassen und das oft lO°/o und mehr der
gesamten Futtermittelmenge beträgt. Das wiederholt erfolgende Füttern mit vorgeschriebenen Mengen an
50 Trockenfutter und das richtige Mischen mit Wasser erfordert jedoch Zeit und Mühe, wenn die gewünschten
Mengen genau eingehalten werden sollen und wenn in regelmäßigen Zeitabstäriden ein Verteilen erfolgen
soll, sofern nicht neuartige Verteilungsanlagen lung drängen kann, und ein einstellbarer An- 55 geschaffen werden.
schlagbolzen (61) an dem Anschlaghebel vorhan- Es sind bereits verschiedene Fütterungsanlagen für
Tiere bekannt. Bei einer solchen Fütterungsanlage hält eine Haltevorrichtung die in einen Behälter geschüttete
Futtermittelmenge zurück, wobei die Haltevorrichtung mit einem Entriegelungsgestänge verbunden
ist, welches das Entleeren der Futtermittelmenge ermöglicht und bei der die Haltevorrichtung aus zwei
sich Öffnenden Klappen besteht, die am unteren Ende des Behälters angelenkt sind und sich aus dem Behälter
herausstrecken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Vorrichtung zu schaffen, bei der eine automatische
Öffnungseinrichtung vorhanden ist, die ohne
Gleitrahmen (110) der Auslösevorrichtung (17)
ken (113) außer Eingriff mit der Zugkette hält und der Schalter durch den Haken betätigbar ist,
wenn er durch den Stift (114) außer Eingriff mit der Zugkette gehoben ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiegevorrichtung (50)
einen Waagebalken (51) mit einem schwenkbar daran angebrachten Anschlaghebel (60) enthält,
wobei eine Feder (62) zwischen dem Anschlaghebel und dem Waagebalken den Anschlaghebel mit
Bezug auf den Waagebalken in eine Vorwärtsstel-
den ist, um die Aufwärtsbewegung des Waagebalkens zu begrenzen.
5. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlaghebel (60) mit dem Antriebsseil (18) verbunden und gegen die
Beeinflussung der Feder (62) in eine rückwärtige Stellung bewegbar ist, was dem Waagebalken gestattet,
sich in eine höhere Stellung zu erheben, daß ferner das Meßrohr (42) eine Klappe (44)
aufweist, die schwenkbar an dem unteren Ende angebracht ist, wobei ein Lenker (43) die Klappe
und den Waagebalken (51) miteinander veibiri-
3 4
Handbetätigung und Wartung einwandfrei und sicher wähltes Futtergewicht von dem Förderer erhält, erarbeitet,
und wobei die vorhandenen Wiegevorrich- hebt.
tungen in ihre Ausgangsstellungen zurückgeführt Die Wiegevorrichtung kann einen Waagebalken
werden und Öffnungen freigeben, wenn das vorge- enthalten, der schwenkbar durch einen Zapfen angewählte
Futtergewicht aus Meßrohren abgegeben ist. 5 bracht ist, welcher für die begrenzte Rollbewegung in
Zur Lösung dieser Aufgabe hat eine Futterwiege- einer Konsole an dem Förderergehäuse gelagert ist,
und Zuteilungsvorrichtung für Tiere mit einem Fut- so daß die Gleitreibung verringert ist, wenn der Waa-
tervorratsbehälter und einem Förderergehäuse, wel- gebalken sich zu erheben beginnt,
ches eine endlose Zugkette zur Abgabe des gespei- Durch die Erfindung ist vor allem eine einfache,
cherten Futters an eine Reihe von Futtermeßrohren io genau arbeitende, preiswerte und betriebssichere
enthält, wobei jedes unter einer öffnung in dem For- Wiege- und Zuteilungsvorrichtung für Futter geschaf-
derergehäuse angebracht ist und eine Wiegevorrich- fen worden, mit der vorgeschriebene Futtermittel-
tung zum Versperren der Öffnung enthält, wenn ein mengen an verschiedenen Stellen einer Verteilungs-
vorgewähltes Futtergewicht an das Futtermeßrohr anlage abgegeben werden, bei der das Gewicht der
abgeliefert ist, erfindungsgemäß eine Auslösevorrich- 15 abgegebenen Futtermittel an bestimmten Fütterungs-
tung mit einem Gleitrahmen, der verschiebbar an stellen wahlweise geändert werden kann und bei der
dem Förderergehäuse angebracht ist und einen ein angemessenes und gleichmäßiges Mischen erfolgt,
schwenkbar gelagerten Haken trägt, welcher mit der wenn das Futtermittel in flüssiger Form gegeben
Zugkette in Eingriff bringbar ist, sowie einem Zug- wird.
seil, das den Gleitrahmen und jede der Wiegevorrich- 20 Ferner wird die Wiege- und Zuteilvorrichtung zu
tungen miteinander verbindet, um die Wiegevorrich- bestimmten Zeiten automatisch eingeschaltet und
tungen in ihre Ausgangsstellungen zurückzuführen nach dem Zuteilen des Futtermittels an die verschie-
und die Öffnungen freizugeben, wenn das vorge- denen Fütterungsstellen automatisch abgeschaltet,
wählte Futtergewicht aus den Meßrohren abgegeben Weiter wird das Futtermittel an jeder Fütterungsstelle
ist. 25 folgerichtig abgegeben oder kann gleichzeitig an allen
Die Vorrichtung enthält vorzugsweise einen an Fütterungsstellen zwecks einer Uberraschungsfütte-
dem Förderergehäuse angebrachten Querstift, um rung zugeführt werden.
den Haken außer Eingriff mit der Zugkette zu bewe- Die Vorrichtung kann auch unabhängig von der
gen, wenn der Gleitrahmen und das Seil durch die automatischen Verteilung von Hand angelassen wer-
Zugkette um eine vorherbestimmte Strecke gezogen 30 den, und es ist auch eine Einrichtung vorhanden, die
worden sind. die Fütterungsanlage bei Erschöpfung des Futtermit-
Folgende weitere Maßnahmen sind zur Lösung der telvorrats automatisch abschaltet,
gestellten Aufgabe nötig oder zu ihrer Lösung dien- Die einzelnen Waagen werden aus ihrer Gleichgelich: wichtsstellung schnell herausbewegt, sobald das vor-
gestellten Aufgabe nötig oder zu ihrer Lösung dien- Die einzelnen Waagen werden aus ihrer Gleichgelich: wichtsstellung schnell herausbewegt, sobald das vor-
Die Zugkette ist durch einen nach einem gegebe- 35 her bestimmte Futtermittelgewicht abgegeben worden
nen Arbeitszyklus in Betrieb gesetzten Antriebsmotor ist, um die Zufuhr an Futtermittel aus einem Fördebewegbar,
der durch einen Zeitregler steuerbar ist, rer schnell zu unterbrechen. Dabei wird eine Vorrichwobei
der Gleitrahmen der Auslösevorrichtung ein tung verwendet, die automatisch die Waagen von der
Solenoid und einen Schalter trägt, der mit dem Sole- in der Anlage zur Verfügung stehenden Kraftquelle
noid in Serie und mit dem Antriebsmotor parallel ge- 40 oder dem Stromnetz abschaltet,
schaltet ist, wobei das Solenoid bei Erregung durch Ferner ist eine Wiege- und Verteilvorrichtung für den Schalter den Haken außer Eingriff mit der Zug- Futtermittel geschaffen worden, die leicht und wirtkette hält und der Schalter durch den Haken betätig- schaftlich günstig durch Verwendung von Massenherbar ist, wenn er durch den Stift außer Eingriff mit der stellungsteilen gebaut werden oder zusammengesetzt Zugkette gehoben ist. 45 werden kann, die ferner genau und widerstandsfähig
schaltet ist, wobei das Solenoid bei Erregung durch Ferner ist eine Wiege- und Verteilvorrichtung für den Schalter den Haken außer Eingriff mit der Zug- Futtermittel geschaffen worden, die leicht und wirtkette hält und der Schalter durch den Haken betätig- schaftlich günstig durch Verwendung von Massenherbar ist, wenn er durch den Stift außer Eingriff mit der stellungsteilen gebaut werden oder zusammengesetzt Zugkette gehoben ist. 45 werden kann, die ferner genau und widerstandsfähig
Die Wiegevorrichtung enthält im allgemeinen einen im Arbeiten ist, und die ferner leicht und bequem
Waagebalken mit einem schwenkbar daran ange- kleine Ungenauigkeiten, wie sie bei der Installation
brachten Anschlaghebel, wobei eine Feder zwischen oder beim Arbeiten auftreten, behebt oder verringert,
dem Anschlaghebel und dem Waagebalken den An- Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Beschlaghebel
mit Bezug auf den Waagebalken in eine 50 Schreibung an Hand der Zeichnungen. In den Zeich-Vorwärtsstellung
drängen kann, und wobei ein ein- nungen sind
stellbarer Anschlagbolzen an dem Anschlaghebel F i g. 1 eine schematisch dargestellte schaubildliche
vorhanden ist, um die Aufwärtsbewegung des Waage- Ansicht einer erfindungsgemäßen Futtermittelverteilbalkens
zu begrenzen. anlage mit Wiegevorrichtung für die Futtermittel,
Der Anschlaghebel ist zweckmäßig mit dem An- 55 F i g. 2 eine vergrößerte Teilansicht einer der in
triebsseil verbunden und gegen die Beeinflussung der F i g. 1 dargestellten Einheiten für das Wiegen des
Feder in eine rückwärtige Stellung bewegbar, was es Futtermittels,
dem Waagebalken gestattet, sich in eine höhere Stel- Fig.3 eine Draufsicht auf die in der Fig. 2 dar-
lung zu erheben, wobei ferner das Meßrohr eine gestellte Einheit,
Klappe aufweist, die schwenkbar an dem unteren 60 F i g. 4 und 5 noch stärker vergrößerte Teilseiten-Ende
angebracht ist, und wobei ein Lenker die ansichten der in den F i g. 2 und 3 dargestellten
Klappe und den Waagebalken miteinander verbindet, Wiege- und Verteilvorrichtung mit verschiedenen
um die Klappe bei Erhebung des Waagebalkens in Stellungen bestimmter Teile,
die höhere Stellung zu öffnen. Fig. 6 eine Teilansicht der Wiegevorrichtung in
die höhere Stellung zu öffnen. Fig. 6 eine Teilansicht der Wiegevorrichtung in
Der Anschlaghebel ist in seiner rückwärtigen Stel- 65 einem noch größeren Maßstab, wobei bestimmte
tung gegen die Beeinflussung der Feder gesperrt, und Teile in ihren verschiedenen Stellungen gestrichelt
die Klappe ist geöffnet, wenn der Waagebalken sich, oder strichpunktiert dargestellt sind,
ansprechend auf das Meßrohr, welches ein vorge- F i g. 7 und 8 eine vergrößerte Teilseitenansicht
bzw. eine Teildraufsicht auf die bei einer Wiegevorrichtung
für das Futtermittel verwendeten Verteilklappen,
Fig. 9 bis 11 vergrößerte Teilseitenschnitte der Wiegevorrichtung, welche rollende Drehverbindungen
zeigen,
Fig. 12 bis 15 eine Seitenansicht bzw. eine Draufsicht
bzw. eine Endansicht des in F i g. 1 dargestellten Auslöseschlittens und
Fig. 16 ein Schaltbild für die automatische Regelvorrichtung.
Die Erfindung ist an einer bevorzugten Ausführung beschrieben; jedoch ist diese Ausführung nur ein
Erläuterungsbeispiel und bedeutet keine Beschränkung.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße automatische Futtermittelwiege- und Verteilanlage 10, die einen
großen Vorratsspeicher 11 zum Speichern geschütteter Mengen an Trockenfutter enthält, das aus den
richtigen Bestandteilen hergestellt und gemischt ist, ao die den jeweilig zu fütternden Tieren entsprechen.
Das aus dem Speicher 11 kommende Futtermittel wird mittels eines Förderers 12 verteilt, der sich über
mehrere Fütterungsstellen S erstreckt. Die Fütterungsstellen S können durch innerhalb des Gebäudes
gelegene Zwischenwände oder Gitter oder durch Gitter getrennt sein, die sich außerhalb des Gebäudes
befinden. An jeder Fütterungsstelle befindet sich ein Tier oder befinden sich dort mehrere Tiere. Die
Menge des an jeder Fütterungsstelle abgegebenen Futters richtet sich nach der Zahl der zu fütternden
Tiere.
Der im Förderergehäuse befindliche Förderer 12 wird von einem Motor 13 getrieben, der über einen
automatisch arbeitenden Zeitregler 14 absatzweise eingeschaltet wird, so daß der Förderer 12 an vorherbestimmten
Zeiten arbeitet. Das Einschalten des Förderers 12 bei ungenügendem Futtermittelvorrat im
Speicher 11 wird durch einen Sicherheitsschalter 15 verhütet, der nahe dem Boden des Speichers 11 angeordnet
ist und in Reihe mit dem Motor im Schaltkreis liegt. Falls die Menge des im Speicher 11 vorhandenen
Futtermittels unter die Ebene des Schalters 15 fällt, öffnet der Schalter den Motorstromkreis und
der Förderer 12 bleibt so lange stehen, bis zusätzliches Futtermittel in den Speicher 11 eingefüllt worden
ist.
Nahe jeder Fütterungsstelle S ist eine Wiegevorrichtung 16 so aufgestellt, daß sie eine vorgeschriebene
Futtermittelmenge wiegt und aufnimmt. Bei der Verteilung des Futtermittels aus dem Futtermittelförderer
12 werden alle aufeinanderfolgenden Wiegevorrichtungen 16 automatisch geschlossen oder verriegelt,
sobald die vorgeschriebene Futtermittelmenge von der Wiegevorrichtung 16 aufgenommen worden
ist. Nach dem Verriegeln der letzten Wiegevorrichtung 16 ist der Verteilungszyklus beendet, und der
Zeitregler öffnet sich automatisch, um den Motorstromkreis am Ende dieses Zyklus abzuschalten.
In der dargestellten Ausführung trägt das Fördergehäuse des Förderers 12 auch eine Auslösevorrichtung
17, die dazu dient, alle Wiegevorrichtungen 16 auszulösen und zu entleeren und gleichzeitig alle
Wiegevorrichtungen 16 wieder in den bei Beginn eines Arbeitszyklus notwendigen Betriebszustand zu
bringen. Die Auslösevorrichtung 17 ist im dargestellten Beispiel in einem Abstand vom Speicher 11 und
der letzten Wiegevorrichtung 16 in Bewegungsrichtung des Förderers weg angeordnet. Ein Antriebsseil
18 verbindet die Auslösevorrichtung 17 mit allen Wiegevorrichtungen 16. Das nach dem Einstellen der
Wiegevorrichtungen 16 in Bereitschaftsstellung erfolgende Rückführen der Auslösevorrichtung 17 auf
ihre Ruhestellung wird mittels eines am freien Ende des Antriebsseiles 18 befestigten Gewichtes 19 bewirkt.
Der Förderer 12 (F i g. 12 bis 15) hat ein Gehäuse
31 von U-förmigem oder rinnenförmigem Querschnitt, in dem eine endlose Zug- oder Schleppkette
32 angeordnet ist, die aus zahlreichen Kettengliedern
33 besteht. Das Gehäuse 31 besteht vorzugsweise aus Blech und bildet einen kräftigen und widerstandsfähigen
Träger zum Tragen der Wiegevorrichtungen 16 und der Auslösevorrichtung 17. Das Gehäuse 31
weist auf seiner oberen Seite eine ununterbrochene Öffnung 34 auf, die an jeder Stelle der Anlage eine
bequeme Prüfung der Kette 32 ermöglicht.
Der Förderer 12 ist durch den unteren Teil des Speichers 11 geführt. An dieser Stelle nimmt die
Kette 32 das Futtermittel aus dem Speicher 11 auf, das an die Wiegevorrichtungen 16 abgegeben werden
soll. Vorzugsweise wird die aus dem Speicher 11 ausströmende Futtermittelmenge geregelt, so daß sich
das Futtermittel im Gehäuse 31 ohne Störung bewegen läßt. Zum Abgeben des Futtermittels aus dem
Förderer 12 in die Wiegevorrichtungen 16 weist das Gehäuse 31 an jeder Wiegevorrichtung 16 eine Öffnung
35 auf. Nachdem das Futtermittel an alle Wiegevorrichtungen abgegeben worden ist, wird die endlose
Kette 32 im Förderer 12 wieder zum Speicher 11 zurückgeführt. Der Antrieb der Kette 32 erfolgt
durch den Elektromotor 13 über ein Untersetzungsgetriebe 36 und ein Antriebsseil, z. B. ein Antriebskettenrad 37.
Alle Wiegevorrichtungen 16 (F i g. 2 bis 6) haben die gleiche Ausführung. Bei der bevorzugten Ausführung
sind die Wiegevorrichtungen 16 am Gehäuse 31 des Förderers 12 mittels eines U-förmigen Rahmens
41, der über dem Gehäuse 31 liegt, befestigt. Unterhalb des Rahmens 41 befindet sich ein Meßrohr 42,
das von zwei nach unten gerichteten parallelen Stäben 43 getragen wird. Das Meßrohr 42 ist so angeordnet,
daß es das von dem Förderer 12 über die Öffnung 35 abgegebene Futtermittel aufnimmt. Das
Futtermittel wird im Meßrohr 42 von einem Bodenverschluß gehalten, der im dargestellten Beispiel aus
zwei Bodenverschlußklappen 44 besteht, die am Boden des Meßrohres 42 angelenkt und mit den unteren
Enden der Stäbe 43 verbunden sind. Zum Unterbrechen der Futtermittelzufuhr zum Meßrohr 42 ist am
Rahmen 41 eine die Öffnung 35 (F i g. 5) wahlweise verschließende Klappe 46 mittels eines Querzapfens
47 angelenkt.
Erfindungsgemäß ist eine Waage 50 vorhanden, die eine bestimmte Futtermittelmenge genau wiegt,
die von dem Förderer 12 auf die Wiegevorrichtung 16 abgegeben worden ist. Diese Waage 50 spricht
automatisch an, wenn das in das Meßrohr 42 eingeschüttete Futtermittel ein vorherbestimmtes Gewicht
erreicht hat. Das Ansprechen der Waage 50 führt auch zum Schließen der Klappe 46 und unterbricht
infolgedessen die Zufuhr von Futtermittel durch die Öffnung 35 in die Wiegevorrichtung 16.
Die Waage 50 hat einen mit einer Skaleneinteilung versehenen Waagebalken 51, der an einer Endkonsole
52 befestigt ist, deren Drehzapfen 53 in einer am
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Rahmen 41 befestigten Konsole 54 drehbar gelagert zuerst die Klappe 46 betätigt, um die Öffnung 35 zu
ist. Die oberen Enden der nach unten gerichteten verschließen und dadurch ein weiter fortgesetztes AbStäbe
43 sind auf einem Drehzapfen 55 drehbar gela- geben von Futtermittel in das Meßrohr 42 zu verhügert,
der ebenfalls an der Endkonsole 52 der Waage ten. Dann wird die im Meßrohr 42 enthaltene Futter-50
befestigt ist. Der Zapfen 55 hat in waagerechter 5 mittelmenge beim Drehen des Anschlaghebels 60 ent-Richtung
einen Abstand von dem Zapfen 53, gesehen leert, durch den die Stäbe 43 nach unten bewegt und
in der vom Waagebalken 51 weggerichteten Rieh- die Bodenverschlußklappen 44 geöffnet werden,
rung. Die Kraft zum Betätigen der Waage wird über Sollen die einzelnen Meßrohre 42 nacheinander
rung. Die Kraft zum Betätigen der Waage wird über Sollen die einzelnen Meßrohre 42 nacheinander
die nach unten gerichteten Stäbe 43 ausgeübt, und entleert werden, dann ist es nur erforderlich, den Ansetzt
sich zusammen aus dem Gewicht des Meßrohres ίο schlaghebel 60 gegen den Druck der Drehfeder 62
42 und aus dem Gewicht des im Meßrohr 42 auf ge- (Fig. 6) zu drehen und den Anschlaghebel 60 in dienommenen
Futtermittels. Beim Ansprechen des Waa- ser Stellung durch einen Riegel, Riegelbolzen oder
gebalkens wird die Endkonsole 52 entgegengesetzt eine andere Vorrichtung (nicht dargestellt) zu verriedem
Uhrzeigersinn auf dem Zapfen 53 gedreht. Der geln. Bei verriegeltem Hebel 60 dreht sich der Waa-Waagebalken
51 wird infolgedessen gehoben, und die 15 gebalken 51 aus der in gestrichelten Linien darge-Stäbe
43 werden gesenkt. Durch die anfängliche Ab- stellten Stellung auf die in Fig. 5 in vollausgezogewärtsbewegung
der Stäbe 43 wird das Meßfohr 42 nen Linien dargestellte Stellung in einer kontinuierlivon
dem Förderer 12 und von dem Tragrahmen 41 chen Bewegung. Infolgedessen bewegt sich zuerst das
nach unten bewegt. Am Meßrohr 42 sind zwei Bän- Meßrohr 42 nach unten und dreht die Klappe 46 in
der 56 befestigt, die über Zapfen 57 mit einem Hebel so Schließstellung unter die Öffnung 35, und dann
58 drehbar verbunden sind, der am Rahmen 41 durch drückt, wenn die Stäbe 43 ihre Abwärtsbewegung in
Zapfen 59 drehbar gelagert ist. Bei der Abwärtsbewe- bezug auf das Meßrohr 42 fortsetzen, das Gewicht
gung der Bänder 56 wird der Hebel 58 entgegenge- des im Meßrohr vorhandenen Futtermittels die Bosetzt
dem Uhrzeigersinn auf seinem Drehzapfen 59 denverschlußklappen 44 in Offenstellung, so daß das
gedreht, so daß die Öffnung 35 von der Klappe 46 ge- 25 Futtermittel entleert wird.
schlossen wird. Eine weiter fortgesetzte Abwärtsbe- Die Drehung des Anschlaghebels 60 gegen den
wegung des Meßrohres 42 wird dadurch verhütet, Druck der Drehfeder 62 zum Zweck, eine Entleerung
daß der Hebel 58 als ein Anschlag dient, der die Ab- des Meßrohres 42 für eine gleichzeitige Fütterung an
wärtsbewegung der Bänder 56 beendet. allen Fütterungsstellen zu erzielen, erfolgt vorzugs-
Ein Kennzeichen der neuen Vorrichtung besteht 30 weise über ein Schaltseil 65, das den langen Schenkel
ferner darin, daß die Meßrohre 42 nacheinander ent- des Anschlaghebels 60 und das Antriebsseil 18 verleert
werden können, wenn die einzelnen Waagen 50 bindet. Wie bereits erwähnt, ist das eine Ende des
in Bereitschaftsstellung zurückgedreht werden, oder Seiles 18 mit der Auslösevorrichtung 17 verbunden,
daß alle Meßrohre gleichzeitig entleert werden kön- die auf dem Gehäuse 31 des Förderers 12 gleitend genen,
um eine Fütterung aller in den Fütterungsstel- 35 lagert ist, und zwar von der letzten Wiegevorrichtung
len 5 befindlichen Tiere gleichzeitig auszuführen. Die 16 weg in Bewegungsrichtung der Förderkette 32. Sovorzugsweise
verwendete zuletzt erwähnte Fütte- bald die Auslösevorrichtung 17 die Kette 32 in der
rungsart wird zuerst beschrieben. nachstehend beschriebenen Weise erfaßt, wird das
Zum Verhüten einer vorzeitigen Entleerung des in Antriebsseil 18 in Bewegungsrichtung der Kette 32
dem Meßrohr 42 befindlichen Futtermittels beim Ar- 40 gezogen, und das Schaltseil 65 schwenkt den Anbeiten
der Waage 50 wird die Bewegung des Waage- schlaghebel 60, um das Futtermittel aus dem Meßbalkens
51 und infolgedessen die Abwärtsbewegung rohr 42 abzulassen. Bei der weiter fortgesetzten Beder
Stäbe 43, die die Bodenverschlußklappen 44 be- wegung des Antriebsseiles 18 in Bewegungsrichtung
wegen, durch einen Anschlaghebel 60 verhindert. Der der Kette 32 schwenkt das Schaltseil 65 den Waage-Anschlaghebel
60 (F i g. 6) ist ein L-förmiger Hebel 45 balken 51 aus der in vollausgezogenen Linien in
mit einem am Zapfen 55 drehbar gelagerten kurzen F i g. 5 dargestellten Stellung auf die in strichpunk-Schenkel
und mit einem längeren Schenkel, der von tierten Linien in F i g. 5 dargestellten Stellung und
der Endkonsole 52 nach oben und außen ragt. Der bringt die Waage 50 wieder in Bereitschaftsstellung.
Anschlaghebel 60 trägt einen einstellbaren Anschlag- Ein Kennzeichen der neuen Anlage besteht darin,
bolzen 61, der mit dem kurzen Schenkel des Hebels 50 daß die in jedes Meßrohr 42 eingeschüttete Futterfluchtet.
Vorzugsweise wird der Hebel 60 von einer mittelmenge einfach und bequem geändert werden
Schraubenfeder 62 so geschwenkt, daß das kurze kann. Zur Regelung der in dem Meßrohr 42 befindli-Schenkelende
am Stegabschnitt der Endkonsole an- chen Futtermittelmenge, bei der die Waage 50 anliegt.
Das freie Ende des Anschlagbolzens 61 liegt an spricht, wird ein verschiebbares Gewicht 90 auf eine,
der Oberseite des Gehäuses 41 an, wenn sich die 55 ausgewählte Stelle des Waagebalkens 51 eingestellt.
Waage 50 in Bereitschaftsstellung befindet. Da sich der Waagebalken 51 auf dem Drehzapfen 53
Zum Entleeren des Meßrohres 42 wird der An- dreht, übt das Gewicht 90 seinen Druck über einen
schlaghebel 60 gegen den Druck der Drehfeder 62 so Hebelarm aus, der durch den waagerechten Abstand
geschwenkt, daß der kurze Hebelschenkel auf das seines Schwerpunktes von dem Drehzapfen 53 beGehäuse
41 drückt und sich auf diese Weise die Stäbe 60 stimmt wird. Andererseits übt das Gewicht des Meßin
bezug auf das feststehende Meßrohr 42 nach rohres 42 über die Stäbe 43 eine Kraft über einen viel
unten bewegen. Diese weiter fortgesetzte Abwärtsbe- kürzeren Hebelarm aus, der durch den waagerechten
wegung der Stäbe 43 wird auf die Bodenverschluß- Abstand zwischen den Drehzapfen 53 und 55 beklappen
44 übertragen. Das Gewicht des in dem stimmt wird. Deshalb kann ein verhältnismäßig klei-Meßrohr
42 vorhandenen Futtermittels dreht die Bo- 65 nes verschiebbares Gewicht 90 das Gewicht einer
denverschlußklappen 44 in ihre Offenstellung, bei der verhältnismäßig großen Futtermittelmenge, die in das
das Futtermittel aus dem Meßrohr 42 (F i g. 5) ent- Meßrohr 42 eingeschüttet worden ist, einwandfrei releert
wird. Beim Ansprechen der Waage 50 wird also geln. Durch einfaches Verschieben des Gewichtes 90
9 10
auf dem Waagebalken 51 kann der Hebelarm geän- chen Anordnung der Drehzapfen 53 und 55 in der
dert werden, so daß die Waage 50 eine genaue Rege- Endkonsole 52 zu sehen, daß ein schnelles Unterbrelung
eines breiten Gewichtsbereiches ermöglicht, und chen erfolgt, wenn die Waage 50 anspricht. Mit andezwar
einschließlich sehr.kleiner Futtermittelmengen. ren Worten: Sobald das Gewicht des Meßrohres 42
Zur Wahl der richtigen Futtermittelmenge ist der 5 und des darin befindlichen Futtermittels den ausge-Waagebalken
51 mit gleich weit auf Abstand stehen- wählten Höchstwert überschreitet, vergrößert die
den Einstellmarken 91 versehen. Die am weitesten linksgerichtete Drehung der Endkonsole 52 den BeIarechts
liegende Einstellmarke 91 (F i g. 6) ist die stungshebelarm des Meßrohres 42 auf dem Zapfen,
Nullmarke, d. h., wird das Gewicht 90 nahe der rechts- während die rechtsgerichtete Drehung den Gewichtsliegenden Einstellmarke eingestellt, dann befindet io hebelarm des Waagebalkens 51 gleichzeitig verkleisich
die Wiegevorrichtung 16 im Gleichgewicht. Ein nert. Die schnelle Unterbrechungsbewegung sichert
Tara- oder Zusatzgewicht 92, das sich am Außenende ein genügend großes nach unten gerichtetes Moment,
des Waagebalkens 51 befindet, wird dann so einge- so daß die Sicherheit besteht, daß die Klappe 46 gestellt,
daß das Gewicht des Meßrohres 42 und seines schlossen wird und ein sofortiges Unterbrechen des
Gestänges genau ausgeglichen ist. Zum Justieren der 15 Futtermittelstromes aus dem Förderer 12 in das Meß-Skalenablesung
wird dann das Gewicht 90 nahe der rohr 42 (Fig. 4 und 5) erfolgt,
am weitesten links gelegenen Einstellmarke 91 am Zur weiteren Unterstützung der Schnellunterbre-Waagebalken
51 eingestellt, und auf den Boden des chung und zur Überwindung des Anlaßträgheitsmo-Meßrohres
42 wird ein. Gewicht aufgelegt, das der mentes beim Ansprechen des Waagebalkens 51 sind
Höchstschüttung entspricht. Die Länge der Einstell- 20 die Drehzapfen 53, 55 und 57 so ausgeführt, daß sie
schraube 93 auf dem Zusätzgewicht 92 wird so einge- als Rollzapfen für ihren zugehörenden Bauteil diestellt,
daß eine senkrechte Stellung des Waagebalkens nen. In den F i g. 7 bis 11 ist die bevorzugte Ausfüh-51
in bezug auf den oberen Abschnitt des Rahmens rung für diese Rollzapfen dargestellt. Das obere Ende
41 erzielt werden kann. beispielsweise des Stabes 43 bildet einen rechteckig
Wird die Länge der Einstellschraube 93 verringert, 25 geformten Haken 101 mit einer waagerechten Dek-
dann kommt das Waagebalkenende näher am Rah- kenwand 102, die wesentlich langer als der im Durch-
men 41 zur Ruhe, so daß auf diese Weise die waage- messer verkleinerte Lagerteil 103 des Drehzapfens 55 ■-■
rechte Komponente des Hebelarmes für das Meßrohr ist, der den Stab trägt. Befindet sich die Wiegevor-
42 verringert wird. Spricht die Vorrichtung nicht an, richtung 50 in Gleichgewichtsstellung, die in F i g. 4
wenn das Gewicht 90 auf volle Skalenablesung oder 30 in vollausgezogenen Linien dargestellt ist, dann liegt
-länge eingestellt worden ist und ein entsprechendes der Drehzapfen 55 nahe dem linksliegenden Ende der
Gewicht im Meßrohr 42 liegt, dann wird die Einstell- flachen Deckenwand 102.
schraube 93 verlängert, so daß der Waagebalken 51 Beim Ansprechen der Wiegevorrichtung 50 dreht
gehoben und der Hebelarm des Meßrohres 42 bis zu die entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgende Beweeiner
Länge vergrößert wird, an der die Vorrichtung 35 gung der Endkonsole 52, an der der Drehzapfen 55
bei dieser Einstellung anspricht. Durch Wiederholung befestigt ist, den Drehzapfen entgegengesetzt dem
der Nullskaleneinstellung und der Vollskaleneinstel- Uhrzeigersinn, so daß der Drehzapfen nach rechts
lung so lange, bis beide Einstellungen genau erreicht rollt. Nachdem der Drehzapfen zum Ende der Deksind,
sind auch alle Zwischeneinstellmarken 91 kenwand 102 gerollt ist, erfolgt natürlich eine Gleitgenau,
da diese Einstellmarken einen gleichen Ab- 40 reibung; jedoch ist an dieser Stelle wegen des bei der
stand voneinander haben. Infolge dieser einfachen entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung erfolgenden
Einstellanordnung können alle einzelnen Bestandteile Vergrößerung des Hebelarmes ein genügend großes
der Wiegevorrichtungen 16 aus üblichen Bauteilen Moment zum Überwinden der Reibung vorhanden,
hergestellt werden. In gleicher Weise ist jedes Band 56 mit einem
Zur gleichmäßigen Regelung der Trockenfutterent- 45 Schlitz 104 versehen, der einen ebenen Abschnitt 105
leerung aus dem Meßrohr 42 können die Bodenver- hat, der wesentlich langer als der Drehzapfen 57 ist.
schlußklappen 44 verlängert und mit Verteilrippen Es ist infolge dieser Ausführung eine rollende Dreh-95
besetzt werden, die vorzugsweise die Form auf- bewegung zwischen dem ebenen Abschnitt 105 und
recht stehender Keile haben, die den durch die schräg- dem Drehzapfen 57 zu Beginn der Bewegung, durch
liegenden Bodenverschlußklappen 44 nach unten ge- 50 die die Klappe 46 geschlossen wird, möglich. Ähnleiteten
Futtermittelstrom in zwei Abschnitte teilen liehe Rollzapfen sind für den Zapfen 59 und den He-
und den Strom nach außen von den unteren Ecken bei 58 vorhanden.
der Klappen wegleiten. Bei der in F i g. 11 dargestellten Verbindung ist die
• Die Verteilerrippen 95 werden gewünschtenfalls Ausführung der Roilagerung etwas abweichend, jeauf
den Bodenverschlußklappen 44 mittels Schrau- 55 doch im Prinzip gleich. Der Drehzapfen 53 ist in
ben 96 befestigt, die beliebige in den Klappen vor- einer mit der Mündung nach unten gerichteten Konhandene
Bohrungen durchsetzen. Auf diese Weise sole auf zwei gehärteten Querstiften 106 lose gelakönnen
ungleiche, aber genau vorgeschriebene Teile gert, auf denen der Drehzapfen 53 rollen kann. Die Lider
in dem Meßrohr 42 befindlichen Futtermittel- förmige Konsole 54 umgrenzt einen Raum, der weschüttung
in mehrere an einer einzigen Fütterungs- 60 sentlich breiter als der Drehzapfen 53 ist, so daß diestelle
befindliche Futtertröge gerichtet werden. ser Drehzapfen 53 rollen kann. Außerdem hat der
In der dargestellten Ausführung ist ein in der Mitte Drehzapfen 53 nahe dem Querstift 106 eine ringför-
gelegener Verteiler 98 im Meßrohr 42 angeordnet, mige Nut 107, so daß der Drehzapfen 53 in der Kon-
um den Futtermittelstrom über die beiden Bodenver- sole 54 seitlich geführt wird. Auf diese Weise kann
schlußklappen 44 zu erleichtern und eine Ansamm- 65 die rollende Metall-auf-Metall-Berührung zwischen
lung des Futtermittels auf den Gelenken der Boden- den Teilen der Wiegevorrichtung weitgehend verrin-
verschlußklappen zu verhindern. gert werden.
Ein Kennzeichen der neuen Anlage ist in einer sol- Die Auslösevorrichtung 17 (Fig. 12 bis 15) wird
11 12
von dem Gehäuse 31 des Förderers 12 getragen, um Zugstange 121 verbunden ist. Bei eingeschaltetem
die Wiegevorrichtungen 16 zu Beginn jedes Futter- Solenoid 120 wird die Zugstange 121 nach oben ge-
verteilungszyklus zu schalten und wieder in Bereit- zogen und hält den Haken 113 in seiner gehobenen
Schaftsstellung zu bringen. Die Auslösevorrichtung Stellung, die in Fig. 12 in strichpunktierten Linien
17 besteht aus einem U-förmigen Gleitrahmen 110, 5 dargestellt ist. Beim Abschalten des Solenoids fällt
der auf dem Gehäuse 31 des Förderers 12 liegt und in dagegen der Haken 113 in Eingriff mit der Zugkette
seiner Stellung von einer unteren Halteplatte 111 ge- 32.
halten wird, die am Rahmen 110 durch Schrauben- Bei der bevorzugten Ausführung erfolgt das Einbolzen
112 befestigt ist. Auf dem oberen hinteren schalten des Solenoides 120 durch einen Schalter
Abschnitt des Rahmens 110 ist ein Haken 113 befe- io 122, der auf der Auslösevorrichtung 17 sitzt. Nach
stigt, der in die Zugkette 32 (Fig. 12) eingreifen dem ersten Heben des Hakens 113 durch den Nokkann.
Das Antriebsseil 18 ist mit dem hinteren Teil kenstift 114 wird der Schalter 122 geschlossen, und
der Auslösevorrichtung 17 verbunden und erstreckt das Solenoid 120 wird eingeschaltet, so daß.der Hasich
nach hinten über das Fördergehäuse 31 an jeder ken 113 in der gehobenen Stellung gehalten wird. So-Wiegevorrichtung
16 vorbei und endet nahe dem 15 bald der Zeitregler 14 diesen Fütterungszyklus been-Speicher
11 in einem Gewicht 19. det hat, fällt der Haken 113 wieder in Eingriff mit der
Um die Wiegevorrichtungen 16 zu Beginn eines Zugkette 32, so daß die Auslösevorrichtung 17 bei
Fütterungszyklus zu entleeren und wieder in die Be- Beginn des nächsten Zyklus wieder vorwärtsbewegt
reitschaftsstellung zu bringen, greift der Haken 113 in wird.
die Zugkette 32 ein, zieht die Auslösevorrichtung 17 20 Der Regelstromkreis für die neue Anlage ist in
nach vorn und zieht das Antriebsseil 18 in Richtung F i g. 16 dargestellt. Der Zeitregler 14 wird durch die
der Kettenbewegung. Bei der Vorwärtsbewegung des Spannung getrieben, die über die Netzleiter 125 und
Antriebsseiles 18 zieht jedes Schaltseil 65 den An- 126 zugeführt wird. Zwei im Zeitregler 14 vorhan-
schlaghebel 60 aus seiner Anschlagstellung, die in dene Anlaßkontakte 127 und 128 werden durch eine
F i g. 4 in gestrichelten Linien dargestellt ist, in seine 25 Nockenscheibe 129 programmäßig während des Zy-
Bereitschaftsstellung, die in vollausgezogenen Linien klus geschlossen. Durch das Schließen der Kontakte
in F i g. 5 dargestellt ist. Eine weiter fortgesetzte Be- 127 und 128 wird der Förderkettenmotor 13 über die
wegung des Antriebsseiles 18 schwingt die Waage 50 Leiter 130 und 131 eingeschaltet, vorausgesetzt, daß
in die in strichpunktierten Linien in Fig. 5 darge- der Sicherheitsschalter 15 geschlossen ist und damit
stellte Stellung. Sobald die Waagebalken in Gleichge- 30 angezeigt wird, daß genügend Futtermittel im Spei-
wichtsstellung sind, halten die Gewichte 90 die Wie- eher 11 für einen Fütterungszyklus vorhanden sind,
gevorrichtungen 16 so lange offen, bis genügend Fut- Die Nockenscheibe 129 des Zeitreglers 14 hält vor-
termittel mittels des Förderers 12 eingeschüttet wor- zugsweise die Kontakte 127, 128 für die Dauer von
den sind, so daß die Waage 50 ausschlägt und die annähernd zehn Minuten oder so lange geschlossen,
Öffnung 35 während des Verteilungszyklus geschlos- 35 bis der Fütterungszyklus beendet ist. Befindet sich
sen wird. der Haken 113 in seiner gehobenen Stellung, dann
. Nach dem Füllen der Meßrohre 42 wird der Haken bleibt bei der dargestellten Ausführung das Solenoid
113 dadurch gehoben, daß ein quer über dem Förde- 120 durch den Schalter 122 eingeschaltet, der in
rer 12 angeordneter Querstift 114 sich an eine Reihe mit dem Solenoid 120 liegt, das parallel zum
Schrägfläche 115 anlegt, die sich auf dem vorderen 40 Motor 13 geschaltet ist. Wenn am Ende des Fütte-
Ende des Hakens 113 befindet. Der Haken 113 wird rungszyklus die Kontakte 127, 128 des Zeitreglers 14
infolgedessen nach oben gedrückt und aus dem Ein- geöffnet werden, werden sowohl der Motor 13, als
griff mit der Zugkette 32 herausgehoben. Der. Quer- auch das Solenoid 120 abgeschaltet, so daß der Ha-
stift 114 liegt so weit vor der Anfangsstellung der ken 113 fällt und die Kontakte des Schalters 122 ge-
Auslösevorrichtung 17, daß alle Wiegevorrichtungen 45 öffnet werden. Der Stromkreis befindet sich dann in
16 betätigt worden sind, ehe das Auslösen des Ha- dem Zustand, in dem eine Neueinschaltung an dem
kens 113 erfolgt. nächsten vorherbestimmten Zeitpunkt erfolgt, an
Sobald der Haken 113 aus der Zugkette 32 heraus- dem die Nockenscheibe 129 die Kontakte 127 und
gehoben worden ist, zieht das an dem entgegengesetz- 128 schließt.
ten Ende des Antriebsseiles 18 befindliche Gewicht 50 Die Anlaßvorrichtung kann auch von Hand betä-19
die Auslösevorrichtung 17 auf dem Fördererge- tigt werden, so daß der Tierhalter den Fütterungszyhäuse
31 nach hinten gegen einen an der Ausgangs- klus einleiten und die gesamte Wiege- und Verteilvorstellung
befindlichen Anschlagstift 116 (F i g. 12). richtung beim Arbeiten beobachten kann. Das von
Hierdurch wird die Auslösevorrichtung 17 in eine Hand erfolgende Betätigen wird durch einen Druck-Stellung
gebracht, in der ein Wiedereinstellen der 55 knopfschalter 132 eingeleitet, der auf dem Gehäuse
Wiegevorrichtungen 16 zu Beginn des nächsten Ar- des Zeitreglers 14 sitzt. Das Drücken des Schalters
beitszyklus erfolgen kann. 132 schließt die Schalterkontakte 133 und 134 und
Der Haken 113 wird in seiner angehobenen Stel- schaltet den Motor 13 über die Leiter 130 und 131
lung, in der die Zugkette 32 das Futtermittel in den ein. Der Schalter 132 wird so lange in seiner ge-
Wiegevorrichtungen 16 verteilen kann, von einem So- 60 schlossenen Stellung gehalten, bis alle Wiegevorrich-
lenoid 120 gehalten, das auf der Auslösevorrichtung tungen 16 durch die Auslösevorrichtung 17 ausgelöst
17 angeordnet ist und mit dem Haken 113 über eine und durch den Förderer wieder gefüllt sind.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Futterwiege- und Zuteilungsvorrichtung für Tiere mit einem Futtervorratsbehälter und einem Förderergehäuse, welches eine endlose Zugkette zur Abgabe des gespeicherten Futters an eine Reihe von Futtermeßrohren enthält, wobei jedes unter einer Öffnung in dem Fördefergehäuse angebracht ist und eine Wiegevorrichtung zum Versperren der Öffnung enthält, wenn ein vorgewähltes Futtergewicht an das Futtermeßrohr abgegeben ist, gekennzeichnet durch eine Auslösevorrichtung (17) mit einem Gleitrahmen (110), der verschiebbar an dem Förderergehäuse (31) angebracht ist und einen schwenkbar gelagerten Haken (113) trägt, welcher mit der Zugkette (32) in Eingriff bringbar ist, sowie einem Zugseil (18), das den Gleitrahmen (110) und jede der Wiegevorrichtungen (50) miteinander verbindet, um die 'Wiegevorrichtungen in ihre Ausgangsstellungen zurückzuführen und die Öffnungen (35) des Förderergehäuses (31) freizugeben, wenn das vorgewählte Futtergewicht aus den Meßrohren (42) abgegeben ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an dem Förderergehäuse (31) angebrachten Querstift (114), um den Haken (113) det, um die Klappe bei Erhebung des Waagebalkens in die höhere Stellung zu öffnen.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlaghebel (60) in seiner rückwärtigen Stellung gegen die Beeinflussung der Feder (62) gesperrt und die Klappe (44) geöffnet ist, wenn der Waagebalken (51) sich, ansprechend auf das Meßrohr (42), welches ein vorgewähltes Futtergewicht von dem Förderer (12) erhält, erhebt.-7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiegevorrichtung (50) einen Waagebalken (51) enthält, der schwenkbar durch einen Zapfen (53) angebracht ist, welcher für die begrenzte Rollbewegung in einer Konsole (54) an dem Förderergehäuse (31) gelagert ist, so daß die Gleitreibung verringert ist, wenn der Waagebalken (51) sich zu erheben beginnt.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US27006863 | 1963-04-02 | ||
| US270068A US3185230A (en) | 1963-04-02 | 1963-04-02 | Apparatus for automatic weighing and distributing feed for livestock |
| US354736A US3295500A (en) | 1964-03-25 | 1964-03-25 | Automatic feed weighing and liquid distributing apparatus for livestock |
| US35473664 | 1964-03-25 | ||
| DEF0042490 | 1964-04-02 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1482329A1 DE1482329A1 (de) | 1969-04-03 |
| DE1482329C true DE1482329C (de) | 1973-02-08 |
Family
ID=
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